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Ghetto Film Trailer

FSK Film: 12 | Länge: 107 Min | Kinostart: 2006
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TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 
 

Schauspieler:Heino Ferch, Erika Marozsan, Sebastian Hülk, Vytauta Sapranauskas



Die Juden sind nicht glücklich über die Idee eines Theaters im Ghetto, besonders Kruk (Alvydas Slepikas), der Bibliothekar, ist empört. Aber Gens (Heino Ferch), der Chef der jüdischen Polizei die für Ordnung im Lager sorgen muss, hält die Idee für gut. Je mehr Juden offiziell beschäftigt sind, desto mehr haben eine Arbeitserlaubnis und werden nicht abgeschoben in Todeslager. Bald verbindet Haya eine Liebe mit Srulik (Andrius Zebrauskas), dem Bauchredner. Er hat die künstlerische Leitung des Theaters inne und bringt mit seiner menschlichen Puppe Lina (Margarita Ziemelyté) immer wieder Kittel zum Lachen, um ihn so an gedankenloser Gewaltanwendung zu hindern.

 

Gleichzeitig entwickelt der Jude Weiskopf den Plan, deutsche Frontuniformen im Ghetto zu reparieren, um den langen Weg zur Reparatur nach Berlin abzukürzen. Kittel gibt ihm die Erlaubnis dafür, und so sind hundert weitere Ghettobewohner durch eine Arbeitserlaubnis gerettet.

 

Die erste Aufführung des Ghetto-Theaters ist eine Parodie von Kittel. Kittel zieht zwar die Pistole, ist aber doch wieder amüsiert genug, um das Spiel mitzuspielen und die Schauspieler nur zu erschrecken. In einer der nächsten Aufführungen singt der Kinderchor des Ghettos ein herzzerreißendes Lied. Das erinnert Kittel an eine neue Order: Es gibt zu viele Judenkinder.

 

Jede Familie im Ghetto darf nur zwei Kinder behalten, alle weiteren läßt Kittel noch in der selben Nacht deportieren. Nachdem er diesen schrecklichen Befehl für Kittel ausführen mußte, will Gens sich erschießen. Mit Mühe hält ihn eine Frau davon ab: Gens ist zwar der Handlanger des Bösen, aber er versucht doch immer zu retten, was zu retten ist.

 

Das Kriegsglück der Deutschen wendet sich. Die Wehrmacht kann Stalingrad nicht einnehmen. Die russische Armee rückt vor. Die Nazis bereiten in den besetzten Gebieten die Endlösung vor. Kittel erhält Befehl, alle Juden des Ghettos zu töten. Gens handelt mit Kittel, und versucht, wenigstens einen Teil der jüdischen Bevölkerung vor dem Tod zu bewahren. Kittel lässt sich überreden, nur diejenigen zu erschießen, die über 70 sind. Damit sind viele andere gerettet - aber Gens ist wieder verzweifelt und wird auch von seinen Landsleuten allmählich verachtet.

 

Währenddessen bedrängt Kittel immer wieder Haya. Er ist kopflos in sie verliebt, gegen jedes deutsche Gesetz. Haya spielt das Spiel manchmal mit, um ihre Freunde zu schützen, beschließt letztlich aber doch, durch die Kanalisation zu flüchten und sich den Untergrundkämpfern anzuschließen. Srulik hingegen bleibt im Ghetto.

 

Die Rote Armee, die Befreier, nähern sich dem Ghetto. Kittel weiß, dass er bald auf der Flucht sein wird. In einer Mischung aus Panik und Euphorie ruft er die ganze Schauspielertruppe auf der Bühne zusammen. Er braucht keine Zeugen seiner Grausamkeit, aber andererseits können diese Schauspieler ihm vielleicht später weiterhelfen. Er verlangt einen letzten Auftritt von ihnen...

 

 

 

 

DIE FIGUREN

 

 

Gens (Heino Ferch)

 

Gens ist der kluge und verantwortungsvolle Kommandant der jüdischen Polizei im Ghetto. Obwohl er direkt Kittel untersteht und die Befehle der Nazis ausführen muss um die Ordnung im Ghetto zu gewährleisten, tut er sein Bestes, den dort Eingeschlossenen das Schicksal zu erleichtern.

Er ist angetan von der Idee eines Theaters, denn das würde bedeuten, dass viele Juden eine Arbeitserlaubnis erhalten und der Exekution entgehen. Trotzdem steht Gens immer wieder vor einer furchtbaren Erkenntnis: auch wenn er einen Teil der Juden rettet, fällt ihm die Schuld am Tod derer zu, die übrigbleiben...

 

 

Kittel (Sebastian Hülk)

 

Kittel ist ein 22jähriger, psychotischer Nazioffizier, der das jüdische Ghetto in Vilna im besetzten Litauen leitet. Er schätzt sein Saxophon genauso wie sein Maschinengewehr; sein Sinn für Kunst und seine Bewunderung für die jüdische Sängerin Haya wecken in ihm die Idee, die Juden seines Ghettos theaterspielen zu lassen.

Kittel ist unberechenbar und gefährlich wegen seiner Jugend, seiner Unerfahrenheit und seinem Fanatismus, vor allem aber fühlt er sich in seiner Position wie ein König, dessen jüdische Untergebene ausschließlich seinem Vergnügen dienen. Seine unerwiderte Zuneigung zu Haya frustriert ihn, aber obwohl es unmöglich und zudem verboten ist, hält er an der bizarren Fantasie einer Liebesaffäre mit ihr fest.

 

 

Haya (Erika Marozsán)

 

Vor dem Krieg war Haya eine berühmte Sängerin. Sie entging der Hinrichtung durch die Besatzer, indem sie sich mit einer Gruppe von Künstlern, Schauspielern und Musikern in den Kanälen des Ghettos versteckte. Kittel entdeckt diese Gruppe in einem alten Theater, und neugierig gemacht durch Hayas Ruhm, zwingt er sie, für ihn zu singen.

Ihre wundervolle Stimme und ihre Schönheit bewahren die Gruppe vor der sofortigen Exekution, aber Kittel verlangt, dass sie und die Schauspieler für ihn eine Vorstellung erarbeiten. Haya verabscheut sein Interesse an ihr, aber sie weiß, dass es ihre einzige Chance ist. Das Theaterspiel ist auch nicht ohne Gefahr, trotzdem wird es sie und die anderen vorerst am Leben erhalten.

 

 

Weiskopf (Vytautas Sapranauskas)

 

Weiskopf ist der labile aber geschäftstüchtige Leiter einer Arbeitsgruppe, die die Kleiderberge aus den Todeslagern wieder zusammenflickt. Habgierig wie er ist setzt er durch, dass seine Leute die Naziuniformen reparieren, die von der Front zurückkommen, und spart den Nazis so den Transport dieser Uniformen nach Berlin.

Obwohl er einer der Juden aus dem Ghetto ist, kümmert ihn sein Profit mehr als das Überleben seiner Landsleute – statt möglichst viele von ihnen durch eine Arbeitserlaubnis zu retten, hält er seine Flickschneiderei rentabel, indem er so wenig Mitarbeiter wie möglich beschäftigt.

 

 

Srulik (Andrius Zebrauskas)

 

Srulik ist Bauchredner und der künstlerische Leiter des Theaters. Er ist ein sanfter, ruhiger Mann, der seinen Mut nur in den Clownereien mit seiner 'Bauchrednerpuppe' Lina erkennen lässt. In etlichen Fällen ist es nur seinem und Linas frechem Humor zu verdanken, dass Kittels Jähzorn verpufft und er lachen muss, statt ein Massaker anzurichten.

Srulik liebt Haya, weigert sich aber, mit ihr zu fliehen, um den Rest der Truppe nicht in Gefahr zu bringen. Trotzdem muss er am Ende Lina opfern, um ein neues Leben zu retten.

 

 

 

 

 

DIE DARSTELLER

 

 

HEINO FERCH

 

Geboren 1963 in Bremerhaven. Kinodebüt 1987 mit "Wedding" (R: Heiko Schier). Anschließend kleinere Rollen für Wim Wenders, Volker Schlöndorff, Wolfgang Becker. Durchbruch 1997 mit "Winterschläfer" (R: Tom Tykwer)

 

Filmographie – Auswahl:

 

2005 Vom Suchen und Finden der Liebe; R: Helmut Dietl

2004 Der Untergang; R: Oliver Hirschbiegel

2002 Extreme Ops; R: Christian Duguay

2001 Der Tunnel (TV); R: Roland suso Richter

2000 Marlene; R: Joseph Vilsmaier

1999 Straight Shooter; R; Thomas Bohn

1998 Lola rennt; R. Tom Tykwer

 

 

 

SEBASTIAN HÜLK

 

Geboren 1975 in Bottrop. Schauspielausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Abschluß 2004. Erstes Festengagement am Staatstheater Kassel.

 

Filmographie – Auswahl

 

2003 Berlin, Berlin (TV)

2004 Soko Köln (TV)

2005 Im Namen des Gesetzes (TV)

 

 

 

ERIKA MAROZSÁN

 

Geboren 1972 in Újfehértó, Ungarn. Ballettakademie Budapest, Akademie für Theater und Film. Seit 1992 Arbeiten für Theater und Fernsehen in Ungarn.

 

Filmographie – Auswahl

 

2005 Speer und er (TV); R: Heinrich Breloer

2003 Der Poet, R: Paul Hills

2002 Vienna; R: Peter Gersina

2002 Die Katzenfrau (TV); R: Martin Enlen

2002 Der Templer (Kurzfilm); R: Florian Henckel von Donnersmarck

1999 Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday (Kino) Rolf Schübel

 

 

 

ANDRIUS ZEBRAUSKAS

 

Filmographie – Auswahl

 

2000 Perilous (TV) R: James Bruce

2001 Attila (TV) R: Dick Lowry

2003 Special Forces (V) R: Isaac Florentine

 

 

 

 

 

 

STATEMENT VON AUDRIUS JUZENAS

Regisseur, Produzent

 

11. September 2000

 

Obwohl ich in Litauen geboren bin und in Vilna wohne, habe ich erst letztes Jahr einen überlebenden Zeugen des Vilnaer Ghetto Theaters getroffen. Als ich von der Existenz eines Theaters im Vilnaer Ghetto während des Holocaust hörte, war ich erschüttert und wollte sofort alles wissen, was man darüber noch erfahren kann.

Als Mensch und Künstler hat mich der Geist jener Menschen beeindruckt, die in diesem Ghetto lebten: ihre Willenskraft, einen Anschein von Normalität unter jenen unerträglichen Bedingungen aufrecht zu erhalten; ihr Durchhaltevermögen im Angesicht des Schreckens und der Unterdrückung. Wegen dieser Bewunderung für die Ghettobewohner und wegen ihres unerhört mutigen Theaterprojekts beschloss ich, alles zu tun, um einen Film über dieses Vilnaer Ghetto-Theater drehen zu können. Ich orientierte mich dabei an dem Bühnenstück „Ghetto“ des Dramatikers Joshua Sobol.

 

Um diese Vision umzusetzen und einen ersten Film über das Schicksal der Litauischen Juden während des Holocaust zu realisieren, wende ich mich an öffentliche Institutionen, Fernsehsender, Filmproduktionen und private Investoren mit der Bitte, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

 

Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, einen Film über das Vilnaer Ghetto-Theater zu machen, sowohl für Litauen als auch für den Rest der Welt. Dieses Projekt ist ein bedeutsamer Schritt hin zum genaueren Verständnis von historischen Begebenheiten, die niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Ich glaube, dass dieser Film zu einem kultivierteren Europa beitragen wird, zu mehr Demokratie und zu mehr Mitmenschlichkeit zwischen allen Völkern. Im Hinblick auf dieses Ziel, und um den größten Zuschauerkreis zu erreichen, werde ich den Film in englischer Sprache drehen.

 

 

 

 

STATEMENT VON JOSHUA SOBOL

Autor des Bühnenstücks und des Fimdrehbuchs

 

Warum „Ghetto“, warum Vilna und warum gerade jetzt?

Das Stück "Ghetto" war ursprünglich auf Hebräisch geschrieben und wurde 1984 in Israel produziert. Es wurde in 20 Sprachen übersetzt und machte seinen Weg in die Welt. In 25 Ländern sahen mehr als eine Million Menschen die Geschichte jenes jüdischen Theaters , das während der nationalsozialistischen Besetzung im 2. Weltkrieg im Vilnaer Ghetto entstand. Das Stück weckte nicht nur großes Interesse bei Historikern, sondern auch bei Theaterleuten, Studenten und dem Theaterpublikum von Berlin bis London, von Chicago bis Tokyo, von Budapest bis Paris, um nur einige der Städte zu nennen, in denen es aufgeführt wurde. Es gewann etliche Preise in Berlin, Tokyo, London und Tel Aviv, und es fand begeistertes Lob in jedem Theater, das es auf den Spielplan setzte.

 

Nach der Aufführung von "Ghetto" am Royal National Theater in London schrieb das British Theatre Yearbook 1990: Das ist nicht noch ein Holocaust-Stück, noch ein Beitrag zu einem Thema, von dem auch Sobol sagt, es sei nahezu überstrapaziert, sondern ein Theaterstück wie man es bisher selten gesehen hat. Man kann für immer dankbar dafür sein.

 

Nach dem weltweit überwältigenden Lob für das Stück war es der logische nächste Schritt, aus "Ghetto" einen Film zu machen, um ein noch größeres Publikum zu erreichen. Wenn mehr als eine Million Menschen "Ghetto" auf der Bühne sahen, dann gibt es allemal ein Publikum für die Filmversion dieses Dramas.

 

 

 

 

Der Film "Ghetto" wird von dem bekannten Litauischen Regisseur Audrius Juzenas inszeniert werden. Gedreht wird in Vilna, an dem Ort, wo sich das Ghetto und das Theater tatsächlich befanden. Das Einbeziehen dieser Originalschauplätze wird das Interesse an dem Film sicherlich noch vergrößern.

 

Vor allem aber wohnt einer litauischen Produktion des Filmes "ghetto" ein moralischer Wert inne: Er betrifft eines der entscheidenden Probleme des neuen Milleniums in Bezug auf das vergangene Jahrhundert. Es ist die Aufgabe, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, um sich so auf die Zukunft vorzubereiten. Das Vermächtnis des letzten Jahrhunderts ist bitter. Es ist voll furchtbarer Gräueltaten, Blutvergießen und kriegerischen Konflikten. Wenn man diese Geschichte im Dunkeln läßt, riskiert man es, unser Leben zu vergiften, und das unserer Kinder und Enkel außerdem. Die Vergangenheit zu leugnen oder zu ignorieren ist gleichbedeutend damit, eine Infektion zu ignorieren, die sich zu einer tödlichen Krankheit auswachsen kann. Nur indem wir der Vergangenheit gegenübertreten, indem wir uns mit ihren dunkelsten Momenten auseinandersetzen, haben wir eine Chance, die Krankheit der nationalsozialistischen Ära in Europa zu bewältigen.

 

Ein kühner und furchtloser litauischer Film, der vom Mut jener Künstler erzählt, die während der finstersten Zeiten im Herzen des jüdischen Ghettos ein Theater ins Leben riefen, wird Zeugnis ablegen für die Kraft und den Wert der litauischen Kultur und ihrer moralischen Integrität, gerade auf der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend.

 

 

 

 

 

DER REGISSEUR

 

AUDRIUS JUZENAS

 

Audrius Juzenas wurde 1963 in Litauen geboren. Er studierte Physik an der Universität Vilna von 1981 – 1986, und machte anschließend von 1989 – 1992 ein Regiestudium an der litauischen Musikakademie. 1991 und 1992 war er Journalist und Filmkritiker für die litauische Tageszeitung "Respublika", von 1992 bis 1993 Programdirektor bei "Baltic TV". 1997 kehrte er an die litauische Musikakademie zurück, um den Abschluß seines Regiestudiums zu machen und unternahm 1998 eine einmonatige Studienreise zu "Nordisk Film".

 

Audrius Juzenas begann seine Arbeit als Regisseur 1990 mit dem Kurzfilm "Perianth", gefolgt von dem Kurzfilm "Murdered", der den ersten Preis beim internationalen Filmfest in Moskau gewann und auf etlichen Festivals in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Lettland lief. Sein erster Spielfilm "Black Glasses Blues" gewann 1994 den Preis der evangelischen Kirche beim Filmfest in Mannheim und wurde ebenfalls auf etlichen Festivals in ganz Europa gezeigt.

 

 

 

FILME

 

1990 PERIANTH Fiction, s/w, 16 Min. Für das litauische Kultusministerium

1992 MURDERED Fiction s/w, 28 Min. Für das litauische Kultusministerium.

Erster Preis auf dem internationalen Moskauer Filmfestival "Debiut '92".

Lief auf Festivals in Deutschland, Frankreich, Lettland und der Schweiz

1994 BLACK GLASSES BLUES Spielfilm, Farbe, 81 Min. Regie und Produktion.

Filmstudio Seansas, teilfinanziert vom litauischen Kultusministerium.

Preis der evangelischen Kirche auf dem Filmfest Mannheim. Lief auf Festivals in Schweden, Italien, Frankreich, Russland, Polen, Litauen, Tschechien.

 

 

 

 

 

1996 ALIVE CONTRABAND Dokumentarfilm, 10 Min. Litauisches Filmstudio

1996/97 UFO Dokumentarfilm, 10 Min. Litauisches Filmstudio. Zweiter Preis auf dem Neubrandenburger Filmfestival. Lief auf Festivals in Frankreich, Deutschland, Finland, Norwegen, Polen, Slowakei, Spanien, England.

1997 BOSNIA VIA DENMARK Dokumentarfilm, 20 Min. Regie und Produktion.

Litauisches Filmstudio. Lief auf Festivals in Polen, Dänemark.

1997 OUR HOLY GODFATHER Dokumentarfilm, 10 Min. Litauisches Filmstudio.

1999 FRONTLINE Dokumentarfilm, Farbe, 53 Min. Regie und Produktion. Filmstudio Seansas, teilfinanziert von Sioros Documentary Film Fund New York.

Preis für den besten Dokumentarfilm beim internationalen Filmfestival Barcelona. Lief auf Festivals in Mannheim, Heidelberg, Lübeck, Amsterdam, Göteburg, Dublin, Rouen, Prag, Vilna, München, Bornholm, Karlovy Vary, Parnu, Riga, Lissabon, Moskau, Buenos Aires.

2000 DOOMSDAY Dokumentarfilm, 10 Min. Litauisches Filmstudio.

Lief auf Festivals in Kroatien, Litauen, Spanien, Österreich.

2001 LOCMAN Dokumentarfilm, !0 Min. Regie und Produktion. Filmstudio Seansas.

2001/3 GHETTO Spielfilm, Farbe, 110 Min. Regie und Koproduktion.

 

 

 

 

DER AUTOR

 

JOSHUA SOBOL

 

Joshua Sobol wurde 1939 in Tel Aviv geboren, besuchte das Oranim College in Israel und machte 1969 an der Sorbonne seinen BA in Philosophie. 1971 schrieb er sein erstes Theaterstück "The Days to Come", 1983 begann seine internationale Karriere mit der Haifa-Produktion des Stückes "Weininger's Night", das beim Edinburgh Festival aufgeführt wurde. Zwischen 1983 und 1989 schrieb er drei Stücke, "Ghetto", "Adam" und "Underground", die zusammen "Das Ghetto Triptychon" bilden.

 

"Ghetto" hatte im Mai 1984 in Haifa Premiere und bekam den David's Harp Award für das beste Stück des Jahres. Im Juli 1984 hatte "Ghetto" seine Deutschlandpremiere und erhielt den deutschen Kritikerpreis für das beste ausländische Theaterstück. "Ghetto" wurde daraufhin in 20 Sprachen übersetzt und in mehr als 25 Ländern gespielt.

 

Joshua Sobol ist nicht nur Autor von Theaterstücken, er arbeitet auch als Regisseur, hält Workshops und Vorlesungen an Schauspielschulen und Universitäten in Israel und war von 1984 bis 1988 der künstlerische Leiter des Haifa Municipal Theatre.

 

 

THEATERSTÜCKE – Auswahl

 

1976 NIGHT OF THE TWENTIETH Premiere am Haifa Municipal Theatre.

David's Harp Award für das beste Stück des Jahres.

1979 HOMEWARD ANGEL Premiere am Habimah (Israelisches Nationaltheater)

David's Harp Award für das beste Stück des Jahres.

1980 THE LAST WORKER Premiere am Beit Lessin (Israelisches Nationaltheater).

David's Harp Award für das beste Stück des Jahres.

1982 WEININGER'S NIGHT Premiere am Haifa Municipal Theatre.

David's Harp Award für das beste Stück des Jahres.

1984 GHETTO Premiere am Haifa Municipal Theatre. David's Harp Award für das beste Stück des Jahres. Deutscher Kritikerpreis für das beste ausländische Stück (1985). The Critic's Circle London Theatre Award für das beste neue Stück (1989). Mainichi Art Prize, Tokyo, für das beste Stück des Jahres (1995). Yomiuri Shimbun Grand Prize, Tokyo, für das beste Stück des Jahres (1996). Yoshiko Yuasa Prize, Tokyo, für das beste Stück des Jahres (1996).

 

DIE PRODUKTION

 

 

SEANSAS FILM COMPANY

 

Seansas wurde 1992 als private Filmgesellschaft gegründet und hat seitdem eine ansehnliche Menge an Projekten realisiert, darunter den Spielfilm "It Also Snows in Paradise", der 1994 den Interfilm Preis auf dem Internationalen Filmfestival in München gewann.

 

 

FILME – Auswahl

 

1992 REFLECTION OF BEING Kurzfilm, Fiction, Farbe, 17 Min.

ONLY LOVE... Kurzfilm, Fiction, Farbe, 15 Min.

OVERCOAT Kurzfilm, Fiction, Farbe, 17 Min.

1993 CROWN OF THORNS Dokumentation, Beta, TV, 3 mal 30 Min.

1994 IT ALSO SNOWS IN PARADISE Spielfilm, Musical, Farbe, 82 Min. Interfilm Preis beim Internationalen Filmfestival München.

1995 SAXMAN FROM CAFE VERSAILLES Dokumentation, Beta, TV, s/w, 20 Min.

1996 THERE WERE YOU NOT Kurzfilm, Fiction, s/w, 40 Min.

1997 UFO Dokumentation, s/w, 10 Min. Zweiter Preis beim Neubrandenburg Film Festival.

1999 FRONT LINE Dokumentation, Farbe, 52 Min. "Best Documentary Film Award" beim Internationalen Filmfestival Barcelona.

2000 FREE WAVE. 48 HOURS BEFORE DOOMSDAY Dokumentation, s/w, 10 Min.

2001 LOCMAN Dokumentation, s/w, 10 Min.

2003 GHETTO Spielfilm, Farbe, 110 Min.

 

 

 

 

THEES KLAHN, PRODUZENT BVR

 

Thees Klahn wurde 1948 in Hamburg geboren. Nachdem er 1974 an der Goethe Universität in Frankfurt seinen Abschluß in Pädagogik, Psychologie und Soziologie gemacht hatte, studierte er Fotografie sowie Film- und Fernsehdesign. Diesen Abschluß machte er 1980. Heute ist er Filmdesigner und Präsident der Produktionsfirma New Transit Entertainment.

 

FILME – Auswahl

 

1984 OSSEGG – oder die Wahrheit über Hänsel und Gretel Spielfilm, Farbe 85 Min.

1990/92 DIE SERPENINENTÄNZERIN Spielfilm, Farbe, 90 Min.

1991/92 SIRBIRIEN Dokumentation, farbe, 2x 45 Min.

1991/92 DIE DREI AUS DER HAFENSTRASSE Farbe, 90 Min.

1995/96 AIDS IST NICHT GLEICH TOD Dokumentation, Farbe, 100 Min.

1995/96 BITCHES, Farbe, 90 Min.

1996/2000 MÄRZFIEBER Spielfilm, Farbe, 100 Min.

1999/2000 GUTE NACHT Spielfilm, Farbe, 35 Min.

2003/2005 GHETTO, Spielfilm, Farbe, 110 Min.

2004 Bach-MOLL-MESSE, Konzertfilm, 120 Min.

2005 WILLKOMMEN IM CLUB Spielfilm, 90 Min.

2005 GROW UP Kurzfilm

 

 


Eure Meinung zu "Ghetto"



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Eure Kommentare zu "Ghetto":

^^ Menschen sind im Grunde gütig ... Hass < Angst < Gier lässt sie immer wieder vergessen das niemand vom anderen getrennt ist.

valon labber doch mal kein shit kom nach mannheim benz baracke

Herr warkus deutschland hat kein ghetto