Die Entführung Der U-Bahn Pelham 123 Film Trailer


Freigegeben ab 16 Jahre | Länge: 106 Min | Kinostart: 24.09.2009 | Release: 28.01.2010 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Meinung der Redaktion:
Snacks und Getränke vorher bereitstellen. Fesselnder Film der keine Klopause erlaubt. MF

Das macht:
84%

 


Darsteller:Denzel Washington, John Travolta, John Turturro, Luis Guzman, Michael Rispoli

Die Story:Der U-Bahn-Zug Pelham 123 wird zum Schauplatz eines brutalen Raubüberfalls, als bewaffnete Männer ihn in ihre Gewalt bringen und die Passagiere samt Zugführer als Geiseln nehmen. Anfangs reagieren alle mit ungläubigem Staunen, wie jemand so verrückt sein kann, einen Zug zu kapern – doch der altgediente Fahrdienstleiter der New Yorker Subway, Zachary Garber (DENZEL WASHINGTON), weiß es bald besser. Denn der kaltblütige Anführer der Bande (JOHN TRAVOLTA) hat alles bis ins kleinste Detail durchgeplant. Er fordert ein saftiges Lösegeld innerhalb von einer Stunde – ansonsten wird er damit anfangen, Geiseln zu töten.



Meinungen

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Schlafanzug Nimm ganz fix ne Pille,bevor Du vor Entsetzen zusammenbrichst!!Was hast Du denn erwartet...?Wir sind nunmal im Arsch!!

... Der Film ist mal echt richtig gut

Satan mmmh zu übertrieben ... ich bleib beim orginal^^

felis bring 2-3 liter milch mit ich bring einen mit xD saugeil

tom7 ...mal wieder ein typischer Tony Scott Film. Es reichen 2 Sekunden, um anhand der Bildschnitte seinen Stil zu erkennen..aber ich mag seinen Stil..optisch reizvoll, die Story ist ansonsten allseits bekannt mit einem wenig überraschenden Ende..

Nobody Poppi,kauf dich mal eine Tüte Deutsch und-den Amis fällt auch nichts neues ein!

Steven Naja, die story überzeugt mich nicht ganz..

< Tipp> Denzel Filme sind immer toll; bin schon sehr gespannt

fhsv96 john travolta als böser is bestimmt geil

mm2knet hab den Fim auch schon inner Premiere gesehen. Ich finde ihn klasse. Kein "immer ins Gesicht"-Film, sondern was klassisches mit guter Unterhaltung. von mir 5 Sterne :)

thom war am mittwoch in der vor Premiere:-)))

Flora Oh mann, selten so ein Mist mit so vielversprechender Besetzung gesehen...

Tomac Bissl wie Speed :-(

lisa freu mich auf den film

gueldi alles schon mal gesehen. ist aber bestimmt trotzdem nicht schlecht

Erny ich find den trailer echt gut,ich mag denzel washington

Poppi Ich hoffe er ist besser als das orginal

Myri Sieht nach nem coolen Film aus...

Urmel Wieso haben die keine Laser Pistolen ?

Joo wtf... sieht mit travolta in diesem plot ja irgendwie total nach password swordfish aus... quasi ne fortsetzung, tze

Besucher Der ist doch schon einmal in den 70zigern verfilmt worden (mit Walter Matthau, Robert Shaw und Martin Balsam) und 1998 nochmal mit Donnie Wahlberg als Fernseh-Film. Mal abwarten...

Schmiddi Spannender Trailer...Travolta und Washington in einem Film. Das darf man nicht verpassen! Bei Tony Scott kann das nur ein HAMMERFilm sein!!! Den werde ich mir auf jedenfall angucken!

melliii nicht schlecht

dobi Scheint von der Handlung her, nicht sehr interessant zu sein, allerdings sind einpaar Schauspieler dabei, die ich doch gerne sehen wollen würde.

deNni fädd :D

 




♥: Edler Look, hohes Tempo, zwei Topschauspielern im Fernduell
−: Überraschungsarme, stromlinienförmige Handlung

 

35 Jahre ist es her, das “Die Todesfahrt der U-Bahn 123” erstmals in die Kinos kam.
Da scheint es einem durchaus gerechtfertigt, mal ein Update vorzunehmen. Denn die Welt hat sich seitdem gewaltig geändert.

Aber was hat sich in der Neuauflage wirklich geändert ?

Das Original besitzt eine nette 70er-Jahre Patina, a la French Connection. Dazu sorgt ein soulig-jazziger Uptempo-Soundtrack für Drive und lässt die wilden 70er auch akustisch lebendig werden. 

Es wird deftig geflucht – von allen. Da sind die U-Bahn-Mitarbeiter ganz vorne dabei.

Dazu gibt es jede Menge interessante Nebenfiguren. Selbst die Schaffner, Polizisten und Geldboten haben ihre kleinen Momente, die den Film abwechlungsreich und lebendig halten.

Der Konflikt von U-Bahn-Polizist Garber mit seinen Leuten ist dabei fast ebenso spannend wie der mit den Gangstern. Deren Beziehung untereinander ist komplex, das Duell von Garber mit den Gangstern dagegen rein professionell. Eine Hauptrolle hat außerdem New York, einerseits als Schmelztiegel, andererseits als Schauplatz politischer Machtkämpfe.


Tony Scott drückt dem Remake seinen unerkennbaren Stil auf, denn man aus "Mann unter Feuer" oder Deja Vu kennt: Satte Farben, schnelle Schnitte und eine ständig bewegliche Kamera. Und New York ist als Schauplatz auch hier attraktiv, dient aber wirklich nur als Hintergrund. Das Duell vom U-Bahn-Mitarbeiter Garber mit den Gangstern nimmt den zentralen Platz ein, erweitert um den Aspekt Korruption. Garber steht nämlich unter dem Verdacht der Bestechlichkeit und wird damit manipuliert.

Der Obergangster ist zudem ein Ex-Börsenmakler, so spielt auch die Finanzkrise mit, allerdings wird dieser Aspekt nicht wirklich ausgeschöpft.

Der Soundtrack ist eher austauschbarer , funktionaler Industrial-Background-Noise. Sichtbarstes Zeichen der Modernisierung ist allerdings die Rolle von Handys und Computern, die Allgegegenwart von Kameras im Film.

Eine aufwändige Autohetzjagd durch die Stadt wirkt wie nachträglich hinzugefügt. Sie wirkt künstlich in die Länge gezogen und wirkt aufgesetzt, keine der zentralen Filmfiguren nimmt daran teil. Eine Sondereinheit der Polizei rast unter Zeitdruck mit einem gepanzerten Mustang als Geldtransporter durch die Stadt. Wäre ein  Hubschrauber nicht praktischer gewesen ?

Die Schrott-Einlage mitten in Manhattan war sicher teuer, die 100 Millionen Dollar Produktionskosten gingen aber offenbar vor allem für die Megagagen von Denzel Washington und John Travolta drauf. Auf der Leinwand sieht man das Geld kaum, denn die Hauptschauplätze sind die U-Bahn-Leitzentrale und ein U-Bahn-Waggon. da kommt fast Kammerspielfeeling auf, die Nebenrollen entwickeln anders als im Original kaum Profil. Ein armer Ex-Soldat an Bord der U-Bahn kann heutzutage natürlich kein Feigling sein wie in den Armee-kritischen 70ern, sondern darf den Heldentod sterben. 

 

Insgesamt verlieh Matthau mit seiner lakonisch-sarkastischen Art dem Film mehr Humor und Charme als der doch sehr staatstragend nüchterne Denzel Washington. Und während damals Robert Shaw den Obergangster als distinguierten britischen Ex-Soldaten spielte – hart aber kontrolliert - greift Travolta in die Vollen und spielt einen schwitzenden, augenrollenden Vollblutpsychopathen.

Im Original mischt Walter Matthau sich selbst im Finale ein, im Remake wird Denzel Washington von Travolta hineingezogen. Etwas gezwungen, aber durchaus logischer. Der Bodycount im Remake ist deutlich höher. Das damalige Elektroschock-Ende war dafür um einiges drastischer. Allerdings wurde die Reihenfolge des Showdowns etwas geändert.

Das Remake ist stromlinienförmiger – alle Fäden laufen in einem Punkt zusammen und führen zum überfälligen Aufeinandertreffen der Hauptgegner. Das wirkt aber hier nur wie eine lustlose Pflichtübung.  

Die Entführung der U-Bahn 1-2-3 ist spannende Actionunterhaltung mit dem patentierten Look eines Tony-Scott-Films, allerdings erheblich glatter und nichtssagender als sein Vorbild.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht