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Tödliches Kommando Film Trailer

FSK Film: 16 | Länge: 134 Min | Kinostart: 13.08.2009
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Anthony Mackie, Jeremy Renner, Guy Pearce, Brian Geraghty, Ralph Fiennes

Die Story:Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt TÖDLICHES KOMMANDO Elite-Soldaten eines Bombenräumkommandos im Irak: Diese Männer werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am größten ist. Tag für Tag, Stunde für Stunde ist der Tod ihr ständiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Owen Eldridge (Brian Geraghty) im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen Anführer: Staff Sergeant William James (Jeremy Renner). Ein Einzelkämpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. Während Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen, ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des Häuserkampfes…




Eure Meinung zu "Tödliches Kommando"



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Eure Kommentare zu "Tödliches Kommando":

oiram Klasse gemacht,Respekt für Mrs. Bigelow...!!

gez boykottiere Amischeisse??? habt doch gar keine ahnung. so was schreibt doch bestimmt ein treuer gez zahler der bei den rechtlich öffentlichen seine hochwertigen eigenprodutionen schaut. Super film der zeigt was im irak so abgeht. Respekt an Rayn McDickson der weis was er vor mir geschrieben hat. die jungs haben wenigstens arsch in der hose nicht wie wir deutschen.

realfighter Jeder der beim militär war und das ganze erst genommen hat, weiß das dieser film weder zur propaganda dient sondern den menschen hier in der westlichen welt zeigt was krieg ist. Ablsulut kein Antikriegsfilm, eher ein bild des krieges. Super Film

little Hab den Film auch letzte Woche gesehen und er beschäftigt mich immer noch! Definitiv ein ANTI-Kriegsfilm, wer hiernach irgendein patriotisches Bedürfnis verspürt und in den Krieg ziehen will, der ist der Droge Krieg verfallen - wie es ihm Film so schön heißt - und benötigt einen Kopf-Doktor. Ein sehr, sehr, sehr guter Antikriegsfilm!!!

juliuas ich hab den film gesehn, und ich kann nur sagen TOTAL GEIL

rojola Da hat die Kriegsführende US-Führung mal wieder ein nettes Filmchen für kleine kranke Geister gesponsert.

Malibubu Hmm ein Film über EOD Kräfte.....mal was neues.....wir werde sehen was draus wird.........und nochmal an alle......vergleicht doch nich immer Film mit realität....Filme sollen unterhalten und nich zeigen wie was wirklich ist.....

Rayn McDickson "hiho die typische "coole" amischeisse" Was soll das den heissen ich bin selber in der U.S Army war auch im Iraq 2007 ein bischen respect fuer die Truppen waere auch mal angebracht. Unser gesamtes Batalion der 106th Airborne war stolz im Iraq gedient zu haben und fuer den Krieg. haben selber 2 Partner verloren.Also lieber mehr respect yeigen anstat hier so schoene komentare abzugeben.Die Story alerdiengs wurde sehr realistish dargestellt

Caki schöne amerikanische werbung wie toll und schön doch Krieg sein kann

hiho die typische "coole" amischeisse

zeronimo könnte reinhaun mit den film bloß der trailer enttäuscht und vermittelt eventuell ein falsches und trashiges bild des films.

 




♥: Authentische Optik, stellenweise packend
−: Der Irak ist nur Kulisse, eine konkrete Stellungnahme zum Krieg ist nicht auszumachen

Die Männer der Bravo Company entschärfen im Irak Sprengsätze. Der Job ist nervenzerrend, lebensgefährlich und in einigen Fällen auch tödlich. Wer bislang überlebt hat, hofft, dass er das bevorstehende Ende ihres Einsatzes noch erlebt. Der neue Teamleader James gefährdet das Ziel jedoch. Er ist zwar ein erfahrener Profi, aber auch ein Draufgänger, der das Schicksal mehr als einmal herausfordert. Das sorgt für Spannungen in der Truppe. In einer feindlichen Umgebung, in der jeder Passant als potentieller Terrorist gilt, wissen die Männer bald nicht mehr, ob sie sich wenigstens gegenseitig trauen können.

Die unsichere Situation im Irak und die nervenzerfetzende Spannung bei den Einsätzen der Bombenentschärfer sind in diesem Film förmlich greifbar. Wie ein Tiefseetaucher bewegt sich der Chef der Bombenentschärfer in seinem Schutzanzug durch feindliches Territorium. Immer wieder fällt der Blick dabei auf einheimische Zuschauer, die vielleicht nur Schaulustige sind, oder auch den Finger am Zünder haben könnten. Ein simples Handy löst da bereits Panik aus.

Auch die Beziehungen der Soldaten untereinander, die unberechenbar zwischen Kumpelhaftigkeit, Rivalität und Machogehabe hin und her springen, sind überzeugend, auch wenn keiner der Protagonisten wirklich tiefergehend vorgestellt wird. Eine Story im klassischen Sinn macht man dabei nur nach und nach aus. Zunächst reiht sich nur ein Einsatz an den nächsten. Später dagegen sind die Männer dagegen mit allem möglichen beschäftigt, nur nicht mit Bombenentschärfen. Regisseurin Kathryn Bigelow hatte offenbar Zweifel, ob der routinierte, nervtötende Einsatz das Publikum auf Dauer fesseln würde. Stattdessen treffen die Soldaten zufällig auf ein privates Söldnerteam und liefern sich eine wilde Ballerei in der Wüste. Das sorgt für Abwechslung und echten Feindkontakt statt die Protagonisten nur auf herumliegende Granaten reagieren zu lassen. Das Problem: Man würde in dem Moment lieber mit dieser Desperadotruppe auf der Jagd nach Terroristen weiterziehen. Kurz darauf sind die Bombenentschärfer auf einmal als Einzelkämpfer und scheinbar ohne Oberbefehl unterwegs, als wäre der Irak der Wilde Westen.

Schließlich muss einer der Soldaten sich auch noch als Beschützer eines irakischen Jungen beweisen. Das ermöglicht ihm zwar, menschliche Regungen zu beweisen, wirkt aber doch reichlich naiv und unprofessionell. Abseits seines Jobs wird der harte todesverachtende Profi plötzlich zum fürsorglichen Adoptivvater. Auf einmal startet der US-Soldat zu einem irriwitzigen Undercovereinsatz in tödlichem Terrain, um den Tod eines kleinen Jungen aufzuklären… Da geht die bis dahin kreierte Authentizität des Films leider baden.


Technisch gibts dagegen nichts zu meckern. Die Dreharbeiten in Marrokko sorgen für authentische Optik, an der wohl höchstens Marrokaner oder Iraker etwas auszusetzen hätten. Wer sich schon bei Green Zone über den Einsatz von “Wackelkameras” aufgeregt hat, wird allerdings auch hier nicht glücklich. Auch Hurt Locker setzt den Pseudo-Reportage-Stil ein, der diesmal aber schlicht angebracht ist. Musik wird extrem sparsam eingesetzt, dafür aber sehr effektiv – wenn etwa der neue Teamleader durch seine private Vorliebe für harten, düsteren Metal charakterisiert wird.

Die Iraker im Film sind leider nur dazu da beschützt zu werden (was sich als unnötig erweist) oder getötet zu werden. Fast jeder Schuß sitzt – und er trifft immer den Richtigen. Beinahe jeder gezeigte Iraqi ist entweder Terrorist, oder Sympathisant oder zumindest dumm genug um sich mit US-Soldaten anzulegen. Peinlich gerät auch der Auftritt eines Armeepsychologen, der sich auf der Straße als völlig kriegsuntauglich und kompletter Idiot erweisen muss und prompt dabei umkommt.

Dieser plakative Figurenkonstellation mag dem amerikanischen Publikum gut gefallen. Die wahren Probleme des Irakabenteuers der US-Armee trifft das aber nicht. Wer die Bomben legt, und wie dieser Konflikt enden soll, dazu hat der Filme keine Ideen. So beschränkt sich "Tödliches Kommando" doch wieder mal auf eine Nabelschau der USA, der Irak dient lediglich als spannende Kulisse. Politik ist aber auch nicht das Thema des Films. Eine Texttafel macht bereits zu Beginn klar worum es geht: “Krieg ist eine Droge”. Und tatsächlich spielt Hauptdarsteller Jermey Renner einen ausgesprochenen Adrenalin-Junkie, der ohne Todesgefahr offenbar nicht mehr leben kann. Aber wie lange kann er damit überleben ?

Wenn man sich allerdings bequem daheim durch die spannenden Momente unterhalten lässt, die für andere im realen Leben echte Todesgefahr bedeuten, so verursacht das bei mitdenkenden Zuschauern doch auch ein ungutes Gefühl.

 

Sicherlich kritisiert ”Tödliches Kommando – Hurt Locker” in sehr allgemeiner Weise den Krieg. Am Einsatz der USA im Besonderen gibt es jedoch nicht die kleinste Kritik. Potentiell können damit beide Fraktionen bedient werden: Die Kriegsgegner und die “Support our troops”-Fraktion. Letztlich aber setzt der Film sich mit seiner Inkonsequenz zwischen die Stühle.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht