Friendship Film Trailer
FSK Film: 6 | Länge: 110 Min | Kinostart: 14.01.2010 | Release: 12.08.2010 (DVD & BD)
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Schauspieler:Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke, Alicja Bachleda
Die Story:Die DDR. Welch ein prachtvolles Land! Autos aus Plastik, Arbeit für alle, Rundumschutz durch die Stasi – und dann sind auch noch die Gedanken frei! Nur aus dem Rahmen sollte man besser nicht fallen. Tom (MATTHIAS SCHWEIGHÖFER) fällt aus dem Rahmen. Angepasst zu sein ist nicht seine Sache. Das macht ihn zum Außenseiter. Sogar in der Schule muss der Zwölfjährige alleine sitzen. Bis er Veit (FRIEDRICH MÜCKE) kennenlernt. Der wird zuerst sein Banknachbar und kurz darauf sein bester Freund. Sie sind unzertrennlich, auch wenn die beiden Jungen nicht unterschiedlicher sein könnten: Tom ganz der sorglose Draufgänger, immer eine große Klappe; Veit der Ruhige, eher schüchtern und in sich gekehrt, der ohne Vater aufwachsen muss. Von Anfang an gehen sie gemeinsam durch dick und dünn, hören Westradio und entdecken ihre Liebe zum Film: 19 Monsterfilme mit Tom in der Hauptrolle bannen sie auf Super 8. Dann fällt die Mauer. Tom und Veit sind 23 Jahre alt. Mit einem Mal steht den beiden Ossis die Welt offen. Veit weiß auch genau, was er will, nämlich nach San Francisco reisen, an den westlichsten Punkt der Welt, wie er Tom anvertraut. Für Tom ist klar, wenn Veit dahin will, dann will er auch dahin, auch wenn er damit bei seiner Familie nicht gerade auf große Begeisterung und Unterstützung stößt. Freunde machen immer alles zusammen! Auch wenn das Geld nicht reicht: Das Ersparte und das Begrüßungsgeld der BRD reicht gerade mal für einen Flug nach New York. Immerhin ein Anfang. Die große weite Welt ruft. Tom und Veit stürzen sich Hals über Kopf ins Abenteuer, mit nicht mehr als ein paar Klamotten, harten Ostkeksen und ihrem Filmprojektor im Gepäck. Erste Anlaufschwierigkeiten gibt es bei der Einreise: Es erweist sich als nicht so gute Idee, den Beamten in gebrochenem Englisch zu erzählen, sie seien keine Nazis, sondern freie Kommunisten. Einige Stunden und eine ausführliche Körpervisitation später landen sie schließlich doch in Manhattan, inmitten von Wolkenkratzern, Lärm, Geschäften und Massen von Menschen – Kulturschock total. Und gleich darauf eine Ernüchterung: Da sie nur noch über 55 Dollar an Barem verfügen, fällt die erhoffte Busfahrt an die Westküste ins Wasser. Aber wer die DDR überlebt hat, lässt sich so schnell nicht ins Bockshorn jagen – nicht einmal, wenn man die Enttäuschung verkraften muss, dass sich niemand für ihre an die Wand einer U-Bahn-Station projizierten Horrorkurzfilme interessiert. Ein Pornokino erweist sich als preiswerteste und obendrein warme Absteige für die Nacht. Zufällig stößt Tom in Veits Gepäck auf einen Stapel Postkarten, allesamt abgeschickt aus San Francisco und unterzeichnet von Veits Vater – obwohl doch alle Welt bislang im Glauben war, dieser Vater sei seit Langem tot. Kleinlaut gesteht Veit, er habe bislang immer verschwiegen, dass sein Vater tatsächlich aus der DDR geflohen sei, als Veit zwölf Jahre alt war, und seither immer pünktlich zu Veits Geburtstag eine Karte aus San Francisco geschickt habe. Tom versteht jetzt den eigentlichen Grund, warum sein Freund an die Westküste will: Er will seinen Vater wiedersehen! Tom verspricht ihm, ihm bei der Suche zu helfen. Ehrensache. Friendship! Dreieinhalb Wochen haben sie noch Zeit, nach San Francisco zu kommen, um den Vater am Postamt abzupassen: denn dann hat Veit Geburtstag. „Go West“ heißt also die Devise für das Abenteuer der beiden Ossis. Als Tramper machen sich Tom und Veit auf den Weg. Nach einigen Stunden vergeblichen Wartens hält tatsächlich ein Wagen mit dem durchgeknallten Comiczeichner Darryl, der die Freunde erst einmal mitnimmt in seinen Heimatort, einem kleinen Kaff irgendwo in Tennessee. Danach schenkt Darryl ihnen zum Abschied zwei seiner berüchtigten Äpfel, die mit Dope vollgestopft sind und als Bong benutzt werden können. In einer vollbesetzten Truckerkneipe führen sie ihre Super-8-Filme vor, um die nötigen Dollars für die Weiterreise zu verdienen. Die Vorführung ist von zweifelhaftem Erfolg, aber immerhin können die Freunde bei den Schwestern Amber und Dorothy landen, die sie mit zu sich nach Hause nehmen. Dass die überraschend früh heimkehrenden Eltern nicht allzu erfreut sind, zwei deutsche Jungs in den Zimmern ihrer Töchter vorzufinden, ist nachvollziehbar. Dass der Papa aber sogleich seine Schrotflinte anlegt, lässt sie sofort die Beine in die Hand nehmen – ihnen bleibt nur die überstürzte Flucht und eine ungemütliche Nacht unterm Sternenhimmel. Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Mittlerweile sehen Tom und Veit so elend und ausgehungert aus, dass eine mitfühlende Kellnerin ihnen in einem Schnellimbiss ein herzhaftes Frühstück spendet. Und es geht noch weiter bergauf: Eine Bikergang, angeführt von dem hünenhaften Schwarzen Hope, erklärt sich bereit, die Freunde auf ihren Motorrädern mitzunehmen. Easy-Rider-Feeling pur! Bei einer Pause kommt es zum Streit mit einem der angetrunkenen Biker, als dieser Veits Vater als Kommunist beschimpft. Veit rastet aus. Im letzten Moment kann Hope schlichten. Er hat Verständnis für die Jungen aus Ostdeutschland und erklärt sich bereit, ihnen bei ihrem Vorhaben, San Francisco zu erreichen, zu helfen. In seinem Zuhause in Oklahoma überlässt er Tom und Veit einen alten Trans AM und nimmt ihnen das Versprechen ab, das Auto zu seinem Bruder nach Kalifornien zu bringen. Unter keinen Umständen dürften sie allerdings den Kofferraum öffnen! Tom und Veit schwant Böses. Waffen und Drogen könnten dort versteckt sein, mindestens! Trotzdem können sie ihr Glück erst einmal nicht fassen. San Francisco kann kommen! So geht es los durch atemberaubende Landschaften. Tom und Veit hatten zwar keine Vorstellung von Amerika, aber wenn sie eine gehabt hätten: So hätte es ausgesehen, das Land der Freiheit. Bei einem Zwischenstopp hechten sie gemeinsam in einen See – voll bekleidet. Es ist einfach zu unglaublich! Nackt geht die Fahrt weiter. Vollgas. Tom und Veit fühlen sich wie Könige. Bis sie feststellen, dass sie von der Polizei verfolgt werden. Panisch reißt Tom am Lenkrad, der Wagen beginnt zu schlingern, kommt von der Straße ab und bleibt krachend und ruckartig stehen. Die Polizeibeamtin, die sie stellt, ist alles andere als entzückt: Zwei nackte Ostdeutsche in einem amerikanischen Auto, die sich weigern, den Kofferraum zu öffnen? Tom und Veit rast das Herz. Als die Polizistin den Kofferraum schließlich öffnet, erwartet sie eine Überraschung: ein Darth-Vader-Helm und ein Jedi-Laserschwert für Kinder. Großes Gelächter. Nur Tom und Veit bleiben stumm. Sie haben keine Ahnung, wer oder was „Krieg der Sterne“ ist. Außerdem haben sie ein Problem: ihr Wagen ist hinüber. Woher die 600 Dollar für die Reparatur nehmen und nicht stehlen? Stehlen. Gutes Stichwort: In einem Supermarkt wollen sie etwas Essbares klauen. Und stehen auf einmal vor einem Mädchen, das deutsch spricht: Zoey (ALICJA BACHLEDA) warnt sie vor den überall installierten Überwachungskameras – noch so etwas, was die beiden Ossis in dieser Form noch nie gesehen haben. Aber Zoey ist cool: Sie lädt die Jungs kurz entschlossen zu sich nach Hause zum Essen ein. Dort lernen sie ihre Eltern kennen, Tom und Ursel, die Tom und Veit mit offenen Armen aufnehmen. Tom und Veit sehen nur eine letzte Chance, an das nötige Geld zu kommen, um es doch noch nach San Francisco zu schaffen: Sie wollen wieder ihre alten Super-8-Filme auspacken und einen großen Filmeabend mithilfe von Zoey veranstalten. Im letzten Moment überzeugt Veit Tom, diesmal die Horrorfilme in der Tasche zu lassen – und stattdessen seinen liebevoll zusammengeschnittenen Film mit dokumentarischen Aufnahmen aus der DDR zu zeigen – Tom hat ihn bisher gehütet wie einen Schatz. Die Menschen sind bewegt und gerührt und spenden den Jungfilmemachern begeisterten Beifall – sogar der Bürgermeister beglückwünscht die beiden Ostdeutschen für ihren kulturellen Beitrag. Auf einem Rummelplatz wird mitten in der Nacht der Erfolg gefeiert. Tom bringt sogar ein Karussell zum Laufen. Veit und Zoey sitzen in der Gondel und kommen sich näher. Es ist offensichtlich, dass Veit in das Mädchen schwer verliebt ist. Doch sie weicht seinen Avancen aus und blödelt lieber mit Tom herum. Veit lässt sich seine Enttäuschung nicht anmerken. Dafür hat Zoey die zündende Idee, wie man das fehlende Geld auftreiben könnte: Man verkauft einfach gefälschte und kunstvoll mit Farbe verzierte Mauersteine aus der Gartenmauer von nebenan als authentische Überbleibsel der Berliner Mauer! In kürzester Zeit haben die Jungs die Kohle beisammen, ihren Wagen endlich reparieren zu lassen. Wieder unterwegs, mit Zoey – der letzte Abschnitt bis nach San Francisco, wie Tom und Veit hoffen. Doch in Las Vegas müssen sie wieder einen Zwischenstopp einlegen, denn Tom hat nach einer Schlägerei einen lädierten Zahn und so fürchterliche Schmerzen, dass er einfach nicht mehr weiter kann. 300 Dollar kostet der Besuch beim Zahnarzt – und damit ist das hart verdiente Geld auch wieder flöten. Aber Not macht erfinderisch: Um wieder zu Geld zu kommen, wollen Tom und Veit in einem Schwulenclub als The Leningrad Stallions auftreten und als Stripper in Russenuniform ihr Geld verdienen. Das kostet unsere beiden Helden zunächst viel Überwindung, erweist sich dann aber als voller Erfolg. Am Ende tanzt der ganze Club. Tom kommt Zoey näher. Sie küssen sich. Veit sieht die beiden und ist schockiert. Und war noch nie in seinem Leben so wütend: Sein bester Freund hat ihn betrogen! Er schnappt sich die Autoschlüssel und rast davon... Tom muss eine Entscheidung treffen. Er denkt zwei Minuten nach. Und entscheidet sich, seinem Freund zu folgen – nach San Francisco. Um ihm zu helfen, seinen Vater zu finden... Friendship! Fragt sich nur, wie er Veit wiederfinden soll...
Hintergrund:Ganz am Anfang von FRIENDSHIP! steht jedoch ein Traum – der Traum von Freiheit. Geträumt von Produzent Tom Zickler. Der hatte 1989 noch vor dem Fall der Mauer als damals 24-jähriger Bürger der Deutschen Demokratischen Republik mit seinem besten Freund Veit dem Arbeiter- und Bauernstaat den Rücken zugekehrt. Mit 55 Dollar in der Tasche und alten Super-8-Projektoren im Gepäck sind sie in die USA aufgebrochen, um sich in einer abenteuerlichen Reise von New York an das Wunschziel San Francisco zu kämpfen. Als er zurückkehrte, gab es die DDR nicht mehr. „Es war die schönste Reise, die ich je gemacht habe“, erinnert sich Zickler. „Als wir damals hinkamen, kannten wir niemanden. Wir standen auf einmal da in der Wall Street, Manhattan, und hatten zehn Dollar für den Bus bezahlt und gesagt: ,Jetzt können wir noch viermal Bus fahren, dann sind wir pleite.‘ Weil ich kein Geld hatte, musste ich immer auf die Leute zugehen. Wenn wir abends um elf in eine Stadt kamen, hatten wir immer um halb zwölf einen Platz zum Schlafen. Wir mussten nicht ein einziges Mal unter der Brücke schlafen. Wir waren auch in gefährlichen Situationen, aber im Endeffekt ist es immer gut gegangen. Es war wirklich ein ganz tolles Erlebnis. Auf der Reise ist wirklich alles passiert, was passieren kann …“ „Es geht um Freundschaft, um Lachen, um Hoffnung – am Schluss natürlich. Es geht aber hauptsächlich einfach um Freundschaft“, charakterisiert Regisseur Markus Goller seinen neuen Film FRIENDSHIP!, mit dem er nach achtjähriger Pause in die Kinos zurückkehren wird. In der Zwischenzeit konnte er sich in den USA einen Namen als renommierter Werbefilmer machen. „An der Geschichte hat mich fasziniert, dass wir eine DDR zeigen können, einen Geist der DDR oder Menschen, die aus der ehemaligen DDR kommen, in einem ganz anderem Setting – also genau umgekehrt, nämlich ,East meets West‘. Die zwei Planeten treffen aufeinander, kurz nachdem die Mauer gefallen ist. Es sind zwei extreme Pole, die aufeinanderprallen. Die daraus resultierende Komik, aber auch die Tragik fasziniert mich. Und natürlich fand ich die Vatergeschichte sehr spannend: Veit hat seinen Vater nicht mehr gesehen seit er zwölf Jahre alt war, hat seither nur einmal im Jahr eine Postkarte mit Poststempel aus San Francisco von ihm erhalten. Und nun bricht er auf, den Vater zu finden, den er nie hatte.“ Produzent Max Wiedemann war begeistert von den Möglichkeiten des Stoffs: „Der Film hat alles, was ein großer Kinofilm braucht. Für mich ist er auf der einen Seite sehr unterhaltsam, er hat aber auch Substanz und ist ungemein emotional, er geht unter die Haut – in einer Tonalität, die sehr zeitgemäß ist. Der Humor entsteht nicht auf Kosten der Figuren, sondern es ist eine Geschichte, die sehr charmant von ihren Figuren lebt und wie sich die Figuren in ihrem Umfeld bewegen. Und uns hat natürlich auch der Aspekt gereizt, einen Film zu drehen, der zum größten Teil in Amerika spielt. „Wir gehen natürlich immer erst mal von der Geschichte aus“, erklärt Wiedemanns Partner Quirin Berg die Vorgehensweise des erfolgreichen Produzentenduos, das bereits mit dem Oscar-Gewinner Das Leben der Anderen (2006) Filmgeschichte schrieb und gerade mit „Männerherzen“ eine weitere große Komödie ins Kino gebracht hat. „Friendship! ist eine Freundschaftsgeschichte, eine sehr emotionale Geschichte, aber eben mit einer politischen und geschichtlichen Dimension, eine Geschichte über Freiheit. Das ist eine Kombination, die man so selten findet. Nach wenigen Seiten des Drehbuchs war mir klar, dass es etwas sehr Besonderes ist und wir haben – ich glaube im Bereich von Zehntelsekunden – entschieden: ,Lass’ uns das zusammen machen!‘“ Auch Quirin Berg war begeistert von der Aussicht, ein Projekt mit einer sehr amerikanischen Farbe zu entwickeln und zu realisieren: „Es ist eine große Culture-Clash-Komödie. Mit Das Leben der Anderen haben wir uns bereits sehr intensiv mit diesem Kapitel jüngere deutsche Geschichte – DDR, Mauerfall, Wende etc. – beschäftigt. Nun bot sich uns die Gelegenheit für einen anderen Rückblick, der auch Ausblick ist, der nicht unbedingt in Nostalgie schwelgt, aber natürlich noch einmal Erinnerungen weckt – und das auf eine sehr eigene Art erzählt. Zwei im Sozialismus aufgewachsene, im besten Sinne Vollblut-Ossis, die gerade 1989 durch den Kontinent des Kapitalismus fahren – das ist für mich die perfekte Voraussetzung für eine große Komödie, die auch einen ganz neuen Blick von außen auf ein uns allen bekanntes Thema ermöglicht, einen sehr versöhnlichen Blick. Für den Grenzbeamten bei der Einreise in die USA müssen sich Tom und Veit als Deutsche rechtfertigen, nicht als West- oder Ostdeutsche…“ Das Drehbuch hatten Wiedemann & Berg von einem anderen renommierten deutschen Produzenten erhalten, Tom Zickler, der als Partner von Til Schweiger Kassenerfolge wie Knockin’ on Heaven’s Door (1997), Barfuss (2005) und zuletzt Keinohrhasen (2007) und 1 ½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde (2008) verantwortete. „Wir sind Tom sehr dankbar, dass er mit der Geschichte zu uns gekommen ist, das ist ja auch nicht selbstverständlich“, fährt Berg fort. Und Max Wiedemann ergänzt: „Tom wollte unbedingt, dass dieser Film gemacht wird. Er sagte aber auch, es sei für ihn eine Geschichte, die ihm so nahe geht, das er es nicht selbst machen möchte, sondern einen Produzenten braucht, der mit der nötigen Distanz auf den Stoff blickt.“ „FRIENDSHIP! ist tatsächlich ein Film über Freundschaft, ein Film übers Erwachsenwerden, ein Film über die Gegensätze zwischen Ost und West“, findet der ausführende Produzent Mark Popp, der den Film von seinem frühesten Stadium an begleitet, den Kontakt zu Wiedemann & Berg hergestellt hatte und letztlich den Stoff zu ihnen brachte. „Es war der nächstliegende Schritt, zu ihnen zu gehen und zu sagen: Guckt euch das mal an, habt ihr Lust? Sie sind sofort drauf angesprungen. Für Tom und mich hat das Sinn gemacht, weil es damit zur Zusammenarbeit von zwei der aktuell erfolgreichsten deutschen Produktionsfirmen kam. Es hat eine zwingende Logik, dass aus FRIENDSHIP! ein Familienprojekt geworden ist.“
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^^ werd ihn mir mir wahrscheinlich angucken^^ is voll cool
Critica Was was Schrott war das? Dann habt ihr ueberhaupt nix kapiert, ihr Deppen ! So ein gefuehlvoller, lustiger, ruehrender, einfallsreicher Film ueber wahre Freundschaft, ueber Abenteuer pur, ueber Traeume und Ziele, ueber Nettigkeit und Warmherzigkeit, ueber Lebenslust, Freiheit, Dankbarkeit, mit so außerordentlich genialen und coolen Schauspielern, .... gab es seit Ewigkeiten nicht!!!!!!! Nix Schrott, sondern allererste Sahne, 1A - an diesem Film gibt's einfach nichts, gar nichts auszusetzen! Danke, danke, danke ! Hab schon lang nicht mehr so viel geweint und gelacht und ...getraeumt !!!
Simone Für Friendship gibt's nur ein Wort : Genial! Grossartig! Gorgeous! Zwei beste Freunde, deren Welt die DDR, ein kleiner Kontinent hinter einer hochgesicherten Mauer. Eine eigene absurde Welt. Wenn da nicht waer die Englisch Lehrerin, die ihre Schueler taeglich mit "frienship" begruesst, nicht "Freundschaft Genossen
hornedry2k Mal wieder nur der Trailer lustig. Der Film an sich war stinklangweilig! Lange nicht mehr so einen Schrott sehen müssen.
eve war ein echt schöner film! absolut sehenswert :)
catulus Beleidigender Schrott hoch zehn zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt: Müssen die Sachsen wieder auf Nazis getrimmt werden, oder ist die Wiedervereinigung in den Köpfen schon zu weit vorangekommen?Viel Spaß beim Schlürfen des Kakaos, durch den IHR ( selbstdefinierten Zweitklassigen Ost - Menschen ) Euch hier ziehen lassen wollt.Von mir sehen die keinen müden Cent!Grüße aus Jena, Süddeutschland
Grassi Freu mich schon drauf. Hab eben zwei Karten für den 14.1. in Dresden bestellt, da kommen auch Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke. :D
Thrisa Also ich find den Trailer super und werd mir den Film angucken. Denk aber das die besten Szenen schon im Trailer drin sind...
Markus und Franzi Einfach nur cool freuen uns auf den film
sean gute Idee! Ich freu mich schon auf den film
downunder super geil =)
Max Erste Sahne. Bin gespannt auf den Film.
étreé freu mich schon ^^
Lucy "Da lacht se"hahahaha^^
lala cool =)
Max Ein echter Hammer. Selten so gelacht. Ich bin selbst Ossi und GENAU SO wars ;)
Michael Sehr Interessant
Weitere Infos zum Film:
„Amerika ist kein Fake, es ist nicht nur ein Versprechen von früheren Filmen, sondern du bist dort und die Landschaft ist einfach noch mal größer als alles, was du dir vorstellen kannst“, sagt Oliver Ziegenbalg. Womit er in einem Satz zusammenfasst, warum FRIENDSHIP!
in großen Teilen tatsächlich auch vor Ort in den USA entstehen musste. Da es natürlich von der Logistik her unmöglich war, alle Szenen an den im Drehbuch beschriebenen Originalschauplätzen zu drehen, legten die Filmemacher den Fokus schon bald auf New Mexico, wo der Großteil der Dreharbeiten stattfand.
„Die größte Herausforderung kann man vielleicht verraten“, schmunzelt der ausführende Produzent Mark Popp. „Wir drehen ein Roadmovie, das in New York anfängt und in San Francisco endet, weshalb wir diese beiden Städte auch zeigen müssen. Aber im Grunde findet der Trip an sich – der Hauptteil der Geschichte, die Fahrt nach Westen – in dem wunderbaren Staat New Mexico statt.
Wir mussten also Stellen finden, die aussehen wie Virginia oder wie Tennessee und so weiter, und das hat dieser Staat eigentlich ganz gut geboten. Dadurch, dass wir im Winter gedreht haben, kamen nicht allzu viele Staaten in Frage. Damit war die Entscheidung für New Mexico gefallen. Die Leute dort sehen noch ziemlich aus wie früher und auch viele Straßen oder Motels, also ganze Gegenden haben sich eigentlich nicht großartig verändert.“ Als problematisch erwies sich dagegen bisweilen die Wettersituation. „Wir hatten ganz heftig mit dem Wetter zu kämpfen, mit Schnee, Eis und Trucks, die nicht den Berg hochkamen“, erinnert sich Popp.
„Aber wir haben es doch immer relativ gut hinbekommen, haben nie einen Ausfall gehabt. Wir haben einfach den Wetterbericht verfolgt, der auch zu etwa 99 Prozent richtig war, und haben uns dann gegebenenfalls spontan entschieden, drinnen zu drehen.“ Regisseur Markus Goller versuchte, diese Herausforderung locker zu nehmen: „Wir wollten eigentlich Schnee vermeiden, nun haben wir Schnee im Film, aber ich glaube, es passt wunderbar. Heftig war es trotzdem: wir haben im Winter gedreht. Und das heißt, du hast schlechteste klimatische Verhältnisse, noch dazu sind die Tage am kürzesten im ganzen Jahr und es ist natürlich saukalt.
Das war schon sehr anstrengend.“ Matthias Schweighöfer hatte mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: „Ich fliege nicht so gerne und man braucht, um in Amerika arbeiten zu können, ein Visum, also bestellten wir auf dem Amt in München dieses O-1-Visum, was sich dann aber hinzog. Alle drei Tage bekam ich einen Anruf: ,Der Reisepass ist immer noch nicht da.‘ Also packte ich die Sachen wieder aus.
Zwei Tage später: ,Der Reisepass kommt jetzt.‘ Also packte ich die Sachen wieder ein. Zwei Tage später: ‚Der Reisepass ist immer noch nicht da.‘ Also packte ich die Sachen wieder aus. Das zog sich ganze drei Wochen hin. Man konnte sich nie darauf einstellen, reist man ab, bleibt man hier? Bis es dann aber endlich geklappt hat und dann hatte ich einen super Flug mit Tom Zickler. Es war echt toll. Und dann steigt man auf einmal in einem anderen Land aus. Ich war ja noch nie so weit weg von zu Hause. Mein erster Transatlantikflug!“.
Ein besonderes Highlight war der Dreh des Showdowns auf der legendären Golden Gate Bridge, dem ein nicht zu unterschätzender logistischer Aufwand vorangegangen war, wie Mark Popp berichtet: „Die Golden Gate Bridge ist nicht nur ein beliebtes Motiv für Filmteams, sondern auch für Leute, die sich umbringen wollen. Deshalb braucht man für den Dreh Genehmigungen. Man muss mit den Leuten sprechen, die wollen das Drehbuch lesen, die wollen wissen, ob es darum gehen würde, dass da wieder einer runterspringt.
Das würden sie natürlich nicht erlauben, die wollen die Brücke nicht in einem negativen Licht zeigen. Schließlich erhielten wir die Erlaubnis - mit unzähligen Auflagen. Unser ganzes Team, das zwischen 60 und 120 Leute beinhaltet, durfte sich nicht auf die Brücke begeben, sondern nur zwischen acht oder zehn Leute und kein Licht, nur kleines Equipment. Wir müssen da auch flexibel sein.
Der Streifen, auf dem man sich aufhalten kann zwischen dem Geländer und der Fahrbahn ist ganz schmal. Man darf nicht rennen, man darf alles Mögliche nicht, man muss sich an die Vorschriften halten. Aber es gab eine Hubschrauberaufnahme, die ist eines der Highlights unseres Films.“ Die Crew war sehr international und Regisseur Markus Goller war das ganz recht so.
„Ich wollte unbedingt eine gemischte Crew haben, weil die Stimmung und das Miteinander viel intensiver sind. Wir haben Schweizer, Australier, Engländer, Deutsche, Amerikaner, das ist wunderbar. Wir hatten eine gute Energie miteinander.“ Vor allem hebt er Kameramann Ueli Steiger heraus, der als Director of Photography von Roland Emmerich zu internationalem Ruhm gekommen ist.
Er war unter anderem verantwortlich für die Bilder von Hollywood-Großproduktionen wie The Day After Tomorrow (2004), 10,000 B.C. (2008) und Godzilla (1998). „Ihn zeichnet aus, dass er ein ganz entspannter, ganz toller Mensch ist.
Wenn man mit jemanden zusammenarbeiten kann, wenn man sich gegenseitig die Meinung sagen kann, wenn man sich austauschen kann, wenn man sich gegenseitig weiterbringen kann und sich dann auch privat wahnsinnig gut versteht, das ist natürlich wunderbar. Er wollte mal wieder was Authentisches machen, wollte eine Geschichte erzählen. Ich glaube, es hat ihm ziemlich Spaß gemacht, auch wenn er natürlich andere Sachen gewohnt ist“, so Goller.
„Unsere Frage an Ueli kam glücklicherweise einfach zum richtigen Zeitpunkt“, erinnert sich Berg. „Ueli ist einer der größten Kameramänner der Welt und es ist wirklich eine große Ehre, ihn an Bord zu haben. Außerdem ist er ein so ausgezeichneter Koch, da freue ich mich jetzt schon auf sein nächstes Dinner…“. „Wieder einmal etwas Deutsches, eine lustige Vorgeschichte, eine Geschichte ohne große Effekte, das Buch fand ich auch spitze…
Es ist ein sehr freudvoller Film und ja, da habe ich gesagt: ,Das muss ich machen!‘“, fasst Steiger seine Beweggründe für seine Mitwirkung an FRIENDSHIP! zusammen. „Es ist ein Film über Amerika aus den Augen dieser beiden Jungs, die das zum ersten Mal sehen. Das ist schon schön, dass du irgendwie das Land zeigen kannst. Es neu zu sehen und groß zu sehen und weit zu sehen. Es ist ein Film, der Weiten haben muss.
Er ist sehr traditionell gefilmt worden, nicht ein Film, der was probiert mit Handkamera und Pseudokunst, sondern ganz geradeaus die Geschichte erzählt – schön erzählt in schönen Bildern. Und das war eigentlich die Idee.“ Sehr angetan war Steiger auch von den Schauspielern: „Die schlagen sich sehr gut! Natürlich merkt man, dass Matthias sehr viel Erfahrung hat – er ist ein Vollprofi! Er hat eine Spielfreude, die wunderbar ist und er ist sehr gut mit der Kamera. Er weiß auch, wie die Kamera funktioniert und das hilft sehr. Das ist ganz spitze.“ Steiger, der seine besten Leute, darunter Helikopterpilot Frank Norris, überreden konnte, ebenfalls bei FRIENDSHIP! mitzumachen, hebt die Locations als besonders wichtig für das Gelingen des Films hervor.
„Die Suche war sehr schwierig, weil der Staat New Mexico relativ groß ist, um die verschiedenartigen Locations zu finden. Man muss dann eben sehr viele verschiedene Orte angucken. Wir haben auch zum Teil sehr weit weg von Albuquerque, der Hauptstadt New Mexicos, in der wir unser Produktionsbüro hatten, drehen müssen. Und dass es im Winter schweinekalt wird in New Mexico, sagt dir da niemand. Wir waren über 2000 Meter hoch, das höchste Hochplateau in Amerika. Das geht bis Santa Fe zweieinhalb tausend Meter und darum ist es schweinekalt, besonders nachts.
Für all die Sachen, die wir filmen, nicht unbedingt das Vorteilhafteste. Mit dem muss man sich dann schon herumschlagen.“ Für das Kostümbild zeichnete sich Maria Schicker verantwortlich, die selbst aus der ehemaligen DDR stammt – 1976 wurde sie als Regimekritikerin sogar zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und nach eineinhalb Jahren von der Regierung in West-Deutschland und Amnesty International wieder freigekauft. Seit 15 Jahren lebt sie in den Vereinigten Staaten. Für FRIENDSHIP! stellte sie umfassende Recherchen an. „Ich habe sogar meine alten Fotos wiedergefunden“, erzählt sie.
„Und über ein thüringisches Buch, das mir Markus gezeigt hat, bin ich ziemlich erschrocken, weil es ganz viele Fotos von Menschen gab, die ich kannte. Das war ein bisschen eigenartig. Ich habe mich dann auf Charakter spezialisiert und weniger auf die Fashion der Zeit, so dass man das auch glauben kann. Die älteren Menschen habe ich mehr angezogen wie in den Siebzigern und die jüngeren, die haben so ein klassisches Design, das auch schon mehr in unsere Richtung geht. Das war eine interessante Erfahrung, das habe ich nicht erwartet.“
Besonderes Augenmerk legte sie natürlich auf die Garderobe von Tom und Veit. „Da bin ich genau nach den Recherchen und den Fotos gegangen, die ich fand, von Studenten aus der Zeit. Dieser Parka, der sogenannte „Ost-Jay“, war einfach das typische Merkmal eines Jungen, der nicht konform sein wollte. Die Jeans, auch ganz klar die ,richtige‘ Jeans … Und die Schuhe waren natürlich Klettis oder Jesuslatschen; die Klettis wurden zum Klettern verwendet, deshalb der Spitzname „Klettis“. Und dann gab es die Sportschuhe, die werden jetzt wieder hergestellt, die gibt es in Retro-Versionen von der Firma Zeha. Die sind also original. Ich habe versucht, den Charakter so originalgetreu wie möglich zu designen - mit wenig Kostüm.“
„Wenn die Dreharbeiten einmal begonnen haben, muss man zwar reagieren, aber der Spielraum ist überschaubar. In dem Moment, in dem die erste Klappe fällt, gibt es kein Zurück mehr“, so Quirin Berg. „Der Film ist finanziert, man hat eine gemeinsame Vision und hofft, dass das Ergebnis genauso aussehen wird. In dem Fall war der Druck natürlich auf Markus extrem groß, weil wir zusätzlich zu allen kreativen Fragen, mit denen sich jeder Regisseur auseinandersetzen muss, hier eine sehr große, auch logistische Herausforderung zu meistern hatten. Markus ist Deutscher, hat aber viele Jahre in Amerika gelebt und hat den großen Vorteil, dass er beide Welten gut kennt.
Trotzdem erfordert es viel Mut, Disziplin und Genauigkeit. Markus spricht sehr gutes Englisch, aber es ist trotzdem nicht einfach, in einer Sprache zu inszenieren, die nicht die Muttersprache ist. Das ist eine große Aufgabe und das hat er fantastisch gemacht. Er hatte auch ein sehr großes Team, deutlich größer als Teams in Deutschland sind, auch das hat er großartig gemeistert.
Als ich am ersten Drehtag ans Set gefahren bin – wir drehten eine ganz kleine Szene in einer Polizeistation - da habe ich geparkt, als ich unsere ersten Team-Trucks gesehen habe. In Deutschland ist man dann etwa 50 Meter später am Set. Hier musste ich wirklich lachen, weil die Fahrzeuge ungefähr drei Blocks lang standen und allein der Catering-Wagen länger war, als alle Licht-LKWS bei uns zusammen…. So ist eben das System in Amerika. Es war jedenfalls eine spannende Erfahrung und hat großen Spaß gemacht. “
Autor Oliver Ziegenbalg sieht es ähnlich: „Es ist schön zu sehen, wie das, was du dir vorstellst, tatsächlich Realität wird. Man stellt es sich vor, beim Schreiben, und es ist nie dasselbe wie deine Fantasie, aber in diesem Fall ist es wirklich übertroffen worden. Ich bin ja nicht in der DDR groß geworden und kannte die realen Bilder nicht tatsächlich.
Und jetzt waren da Ausstatter, Setdesigner, die das alles so machten, wie es wirklich war. Ich bin mit Tom Zickler durch das Set gelaufen und er war vollkommen hin und weg und meinte: ,So sah mein Wohnzimmer damals aus!‘ Und das ist ein ganz großer Moment zu sehen, wie eine Vergangenheit entsteht, wie 1989 entsteht. Doch das letzte Wort hat Tom Zickler, ohne den es FRIENDSHIP! nicht hätte geben können.
„Unser Film erzählt eigentlich etwas sehr Positives“, meint er. „Für mich ist das auch so ein bisschen die Versöhnung. Es ist wirklich ein Film über Würde und Freundschaft – und ich hatte wahrscheinlich die coolste Kindheit, die man haben kann, auch wenn ich in so einem System groß geworden bin. Es war auch toll und das erzählt die Geschichte. Es war eben nicht so, dass alles ganz schlimm war. Außerdem ist mir wichtig: Amerika ist ein ganz faszinierendes Land. Und ich glaube, jetzt entsteht auch wieder so eine Stimmung, vor allem durch den neuen Präsidenten, dass Leute sich dafür interessieren. Das ist für Leute, die für so etwas offen sind, genau der richtige Film.“
