Kampf Der Titanen Film Trailer
FSK Film: 12 | Länge: 106 Min | Kinostart: 08.04.2010 (auch in 3D) | Release: 10.08.2010 (DVD&BluRay)
© Warner Bros. Pictures | Genre: Action | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
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Schauspieler:Danny Huston, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Sam Worthington, Gemma Arterton, Alexa Davalos, Jason Flemyng, Mads Mikkelsen, Nicholas Hoult
Die Story:Männer kämpfen gegen Könige, Könige gegen Götter. Selbst die Götter führen Krieg gegeneinander - und dadurch könnten sie die Welt vernichten. Perseus (Sam Worthington) ist als Gott geboren, aber als Mensch aufgewachsen. Ohnmächtig muss er erleben, wie seine Familie dem Rachegott Hades (Ralph Fiennes), dem Herrn der Unterwelt, zum Opfer fällt. Weil er nun nichts mehr zu verlieren hat, erklärt Perseus sich zu dem tollkühnen Versuch bereit, Hades zu überwinden, bevor dieser den Götterkönig Zeus (Liam Neeson) entmachtet und die Erde ins Höllenchaos stürzt. Auf gefährlichen Pfaden führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger in die verbotenen Welten. Dabei muss er sich gegen infernale Dämonen und fürchterliche Monster wehren, doch eine Chance auf Erfolg hat er nur, wenn er seine göttliche Kraft akzeptiert, der Vorsehung trotzt und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
Hintergrund:Kampf Der Titanen entführt die Zuschauer in eine Mythenwelt voll epischer Action und Abenteuer in 3D, was die Götter noch Respekt einflößender, die Monster noch schrecklicher macht und uns unwiderstehlich in das sagenhafte Reich hineinzieht, in dem sich Perseus seiner titanischen Mission stellt.
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Gesucht: Griechenland anno 200 vor Christi Geburt
„Wir holten
ein Team von 800 Mitwirkenden aus aller Welt zusammen, um unsere groß
angelegte Welt zu erschaffen“, berichtet Leterrier über die entlegenen
und sehr unterschiedlichen Schauplätze in „Kampf der Titanen“.
Dazu
De La Noy: „Louis hatte von Anfang an sehr konkrete Vorstellungen. Er
wollte die Welt des Films nicht komplett im digitalen Universum
erschaffen. Natürlich waren digital animierte Mythologie-Wesen
unabdingbar, aber die von diesen Wesen bewohnte Welt wollten wir so real
wie möglich gestalten.“
Tatsächlich wurde „Kampf der Titanen“
in aller Welt gedreht – manche Schauplätze sind bisher kaum auf der
Leinwand zu sehen gewesen. Teneriffa, die Hauptinsel der Kanarischen
Inseln, ist die bekannte, vor der afrikanischen Küste liegende
Touristenhochburg, in der aber seit vier Jahrzehnten kein großer
Spielfilm mehr entstanden ist.
„Manche Locations tauchen im Kino
immer wieder auf“, sagt Leterrier. „Aber dieser Schauplatz ist – so
gesehen – brandneu mit seiner schwarzen und weißen Lava, grünen Bäumen
und ungewöhnlichen Wolkenformationen. Wir kamen uns vor, als ob wir uns
auf dem Dach der Erde befanden – in einer Region, in die der Mensch noch
nicht eingegriffen hat.“
„Der Film spielt im Altertum – wir
brauchten also eine unberührte Landschaft“, bestätigt De La Noy, der
sich am Anfang seiner Laufbahn als Aufnahmeleiter den Spitznamen
„Frische Spuren“ verdient hat. „Das macht mir immer wieder Spaß“, fährt
er fort. „Es verschafft mir große Genugtuung, in einer Region zu drehen,
wo noch niemand gewesen ist.“
Teneriffa bot dem Produktionsteam
eine Vielzahl unterschiedlicher Schauplätze und einzigartige
Möglichkeiten. De La Noy berichtet: „In einer Sequenz stürzt die
Zeus-Statue in Argos zusammen – wir befanden uns dabei auf einer Höhe
von 2100 Metern, die Helikopter kreisten über der Spitze des Vulkans. Es
war das erste Mal überhaupt, dass Helikopter den Gipfel überflogen
haben. Unsere Landschaften dort bestehen alle aus erstarrten
Lavaströmen.“
Auch das Meer vor der Insel kam ins Bild, vor
allem, wenn die Götter ihren Zorn an Argos auslassen. Perseus’ Familie
kommt um, weil sie sich auf einem Fischerboot befindet. Das im Film
verwendete Boot wurde in England gebaut und für den Dreh nach Teneriffa
gebracht – doch als es zu Wasser gelassen wurde, sank es sofort. Es
musste gehoben und erneut seefest gemacht werden, um dann ein weiteres
Mal versenkt zu werden – diesmal aber laut Drehbuch.
Weitere
kanarische Schauplätze fand das Filmteam auf Gran Canaria und Lanzarote,
weil diese Inseln sehr unterschiedliche Landschaften bieten. „Insgesamt
spielen die kanarischen Inseln in unserem Film eine sehr bedeutende und
umfangreiche Rolle – mit den wenigen kleinen Inseln konnten wir einen
ganzen Kontinent bebildern“, sagt De La Noy. „Einen der dynamischsten
Aspekte der Inseln bilden die Wolkenmeere. „Wir befanden uns über den
Wolken. Also klaustrophobische Anwandlungen wird in diesem Film niemand
bekommen!“
Mit den Kliffs von Los Gigantes auf Teneriffa als
Schauplatz für Argos traf das Team laut De La Noy „absolut ins
Schwarze“. „Nichts war schöner als meine erste Reise dorthin. Wir
umrundeten die Felsen in einem Zodiac und schauten zum Himmel auf, wo
diese senkrechten Kliffs 300 bis 400 Meter aus dem Wasser ragen. Genauso
hatten wir uns das vorgestellt – und da lagen sie vor uns, buchstäblich
zum Anfassen. Einfach fantastisch.“
Dann zog das Team zu einer
ganz anders gearteten Location nach Wales um, wo etliche entscheidende
Sequenzen entstanden: der Eingang des Hades, Perseus’ Konfrontation mit
Calibos, und die Außenaufnahmen mit den Reisegefährten bei den
stygischen Hexen. Über diese berichtet Produktionsdesigner Martin Laing:
„Als in der Mythologie die Erde von den sich bekriegenden Titanen
erschaffen wurde, starb einer von ihnen, seine Hand schlug auf den Boden
und gestaltete die Landschaft, in der unsere Hexen leben – in den
Fingern. Sie wandern ständig auf der Handfläche herum – das war der
Look, den wir entwickelten.
„Mein Konzept orientierte sich an
dem Außenset in Wales – sehr düster, schiefergrau, mit viel waberndem
Nebel“, fährt Laing fort. Diese Entwürfe zeigte er Leterrier. „Aus
diesem Gespräch entstand die Idee mit der Hand – sie formte sich quasi
aus dem Nebel. Eine tolle Zusammenarbeit.“
„Martin stellte mir
sein überlebensgroßes Konzept vor, in das ich mich sofort verliebt
habe“, sagt Leterrier. Laing berichtet, dass er genau wie sein Regisseur
großen Wert auf Strukturen legt. „In Wales fanden wir einen wunderbaren
Schiefer-Steinbruch, da bröckeln die Gesteinsbrocken von den Hängen.
Diese Oberflächen, diese raue Realität der Umgebung übernahmen wir für
unser Set.“
Obwohl große Teile des Films an zahlreichen realen
Schauplätzen entstanden, ließen sich nicht alle Szenen dort drehen.
Deshalb mussten die Sequenzen durch aufwändige Studiosets ergänzt
werden. In den Londoner Shepperton Studios entstand der Schlupfwinkel
der stygischen Hexen, der ätherische Sitz der Götter auf dem Olymp sowie
Teile von Argos und seiner Basilika.
In den Pinewood Studios in
Buckinghamshire bei London verwendete man ein Wasserbecken für die
Unterwassersequenzen und unter anderem die Großaufnahmen der toten
Seelen, die Charons Fähre über den Fluss Styx ziehen. In Longcross,
einem ehemaligen militärischen Testgelände der britischen Regierung, das
jetzt als Filmstudio und Testanlage für Autos dient, wurde die Stadt
Argos aufgebaut.
„Argos hätten wir auch in einem Ort mit echten
Mauern drehen können. Doch das Problem bestand darin, dass wir die Stadt
zerstören – und am einfachsten zerstört man das, was man vorher selbst
aufgebaut hat“, sagt Leterrier. „Also errichteten wir eine große Stadt
auf über 3600 Quadratmetern – und ich war echt begeistert, weil ich all
das kaputt machen durfte. Ich kam mir vor wie ein Kind, das mit Legos
spielt – in gewaltigem Maßstab.“
In Longcross befand sich auch
Charons Fährboot, die Opferstätte für den Kraken, Königin Danaes
Schlafgemach, das Waffenlager, die Katakomben, in denen sich Hades und
Calibos treffen, und das Reich der Medusa, wo die ersten Szenen gefilmt
wurden.
„Man darf mit Recht feststellen, dass es in unserem Film
um die griechische Mythologie geht – nicht um griechische Geschichte.
Im Rahmen der damaligen Architektur darf ich mir also einige Freiheiten
erlauben“, sagt Laing. „Medusas Quartier entstand in Anlehnung an den
Tempel der Athene. Athene war eine wunderbare Göttin, als die Medusa
ihren Tempel betrat und sie um Hilfe anflehte. Doch Athene war so zornig
auf die Medusa, dass sie den Tempel zerstörte und ihn in die Wüste
schleuderte. Ich baute also ein einfaches Papiermodell des
Athene-Tempels, zerknüllte und verbog es, um geeignete Kamerawinkel
auszuprobieren. Als wir das dann bauten, ergab sich ein toller
Spielplatz für die Kamera. Die Szene ist praktisch ein
Katz-und-Maus-Spiel mit vielen Verstecken, fast wie ein Klettergerüst
auf dem Kinderspielplatz.“ Das Set wurde in eine gewaltige Höhle gebaut,
um leichter im Dunkeln drehen zu können, wodurch sich für die bewegte
Kamera interessante Strukturen ergaben.
„Als Einstieg in unseren
Film war das sehr interessant“, berichtet Kameramann Peter Menzies, Jr.
„Wir suchten nach einem Look, der der Hölle so nah wie möglich kommt –
Dampf, Feuer, Explosionen. Der Tempel besteht aus drei Ebenen – von dort
geht es in die Tiefe eines Lavakessels. Jede Einstellung sollte
möglichst viele Strukturen und Raumtiefe erzeugen – das galt nicht nur
für Medusas Unterschlupf, sondern ganz allgemein. Louis und ich bemühten
uns, die Kamera so oft wie möglich in Bewegung zu setzen, damit wir das
Gefühl bekommen, dass wir Perseus auf seiner Reise begleiten. Fast
jeden Tag waren Technokräne im Einsatz, aber auch die Steadicam und
Seilbahnkamera, um die Bilder in möglichst fließender Bewegung zu
halten, denn wir haben viel zu erzählen.“
„Als wir die erste
Drehwoche in Medusas Reich hinter uns hatten, setzten wir uns erschöpft
und schweißnass nieder – taub von den ständigen Explosionen, vom Feuer
versengt“, erinnert sich Leterrier. „Aber wir fanden es toll. Wir
schauten uns atemlos an, grinsten und brachen dann in lautes Gelächter
aus. Wir alle fanden: ‚Dieser Dreh wird ein großes Vergnügen.‘“
Auf „Los“ geht’s los
„Kampf der Titanen“ enthält viele aufwändige, groß angelegte
Action-Sequenzen. Die Logistik der zahlreichen Kämpfe überließ Leterrier
dem Stunt Supervisor Paul Jennings. „Ein erstaunlicher Mann“, sagt der
Regisseur. „Er stellte ein Team hervorragender Stuntleute zusammen und
entwickelte fantastische Kampfchoreografien. Man kann ihm einfach
auftragen, dass man einen Schwertkampf sehen möchte, wie es ihn noch nie
gab – und genau das liefert er dann auch.“
Leterrier fand schnell heraus, wie er die freundschaftliche Rivalität
unter seinen Darstellern fördern konnte, und gab ihnen genug Zeit, um
die Grundvoraussetzungen für ihren Einsatz vor der Kamera zu schaffen.
„Ich ermunterte sie, sich gegenseitig zu übertreffen“, sagt er. „Als die
Jungs den Schwertkampf einübten, entstand unausgesprochen ein
Wettbewerb, wer es am besten machte. Sam war ein großartiger Anführer,
Mads ebenso, und bald entstand aus der Rivalität eine Bruderschaft. Das
brachte großen Spaß.“
„Das Publikum verlangt, dass die Helden wirklich alles geben“, sagt
Worthington. „Ich habe die Schwertkampfausbildung genossen … wenn man
dann eine Rüstung trägt und beim Sprung zur Sicherheit in einem Sack
Bohnen landet, ist das wirklich cool.“ Aber nicht nur die Männer mussten
sich kopfüber ins Getümmel stürzen. Laut Leterrier beteiligten sich die
Frauen ebenso begeistert an der Action: „Alexa ist wie ein Fisch – sie
kann drei Minuten unter Wasser bleiben und dabei ganz gelassen ihre
Rolle spielen – und das war bei diesem Film auch unbedingt
erforderlich.“
Für „Kampf der Titanen“ musste ein umfangreiches Waffenarsenal
zusammengestellt werden: 1600 Waffen wurden extra angefertigt. Die
Schwerter gestaltete man aus verschiedenen Materialien – abhängig davon,
wie sie beim Dreh eingesetzt werden sollten: aus Bronze, wenn sie
besonders gut aussehen sollten, aus Aluminium, wenn sie möglichst leicht
sein sollten, aus Gummi, um Verletzungen zu vermeiden, und manche
wurden sogar aus Keks-Schaum angefertigt, weil der leicht zerbröckelt.
Der für die Waffen verantwortliche Nick Komornicki freute sich vor allem
auf die Waffen für die türkischen Brüder Ozal und Kucuk, die zu
Perseus’ Reisegruppe gehören. Ozal (Ashraf Barhom) trägt vier Dolche,
ein Blasrohr mit Pfeilen, eine Steinschleuder, Pfeil und Bogen sowie
einen Stein. Der Schauspieler wünschte sich noch mehr, doch das Arsenal
war bereits so schwer, dass er es kaum gleichzeitig tragen konnte.
Jenseits der Toga
Bei der Kostümkonferenz zu „Kampf der Titanen“ bat Letterier die
Kostümdesignerin Lindy Hemming, beim Look für Perseus und seine Krieger
aus Argos vor allem darauf zu achten, dass ihre Robustheit und Stärke
zum Ausdruck kam – aber ihre Beine und Arme sollten
bedeckt sein. „Ich entwarf eine Reihe von Rüstungsvarianten, vor allem
sehr widerstandsfähige Arm- und Beinschienen“, sagt Hemming. „Alle
Rüstungsteile, ob aus Metall oder Leder, sollen so aussehen, als ob sie
in den Kriegen vor Beginn unserer Geschichte schon oft benutzt worden
sind. Die Kostüme mussten entsprechend gealtert und bemalt werden, und
als wir die Metallteile modellieren ließen, achteten wir besonders auf
Dellen und Scharten in den Gussteilen.“
Bei der Einkleidung der Götter auf dem Olymp legte Leterrier ebenso
großen Wert darauf, dass die Götter und Göttinnen keine Toga trugen.
Hemming berichtet, dass „er sie in Rüstung sehen wollte, weil sie sich
im Krieg befinden – auf der Erde nehmen sie selbst am Kampf teil. Sie
sollen übermenschlich aussehen.“ Deshalb entwarf Hemming für jeden Gott
eine eigene Rüstung in Anlehnung an die Tiere oder Pflanzen, die ihnen
in der Mythologie zugeordnet werden – Zeus ist beispielsweise „dem Adler
gleich“. Dann modellierte die Bildhauerin Emma Hanson eine lebensgroße
Version des Entwurfs, von der Gussformen erstellt wurden, um sie in
Metall gießen zu können. Alle Rüstungen sollten so aussehen, als ob sie
aus verschiedenen Edelmetallen angefertigt wurden, außerdem sollten sie
mithilfe der Computerexperten fast „von innen leuchten“.
Der von Neeson gespielte Zeus strahlt besonders königlich – als er in
seinem fünf Meter langen Umhang am Set erschien, breitete sich eine
ehrfürchtige Stille aus. Er fühlte sich darin allerdings äußerst unwohl,
denn die Rüstung und das aus Metallschuppen bestehende Hemd waren
derart schwer, dass die Zimmerleute ein spezielles Gerüst anfertigen
mussten, auf das er sich lehnte, um das Gewicht besser verteilen zu
können.
In Bezug auf Form und Farben der Kostüme studierte Hemming ausführlich
die Geschichte des antiken Griechenlands und seiner Kleidung, wobei sie
auch die außergewöhnlichen Schauplätze bedachte. „Für die grob gewebten
Umhänge der Soldaten wählte ich dramatisches, schmutziges, aus
Pflanzenextrakten gewonnenes Krapprot und wunderschönes gebranntes
Orange aus“, berichtet sie. „Und der in der Wüste lebende Dschinn, der
Perseus auf der Reise begleitet, trägt ein sehr kräftiges Indigo-Blau
und viele afrikanische, von Hand bedruckte (in einem Pflanzensud
gefärbte) Bògòlanfini-Stoffe.
Über die Stadt- und Palastbewohner von Argos sagt Hemming: „Diese Leute
führen ein sehr dekadentes Leben – ich beschloss daher, sie sollten so
aussehen wie auf einer Versace- Party. Dabei benutzte ich von Hand
plissierte, natürliche Seide und Baumwolle in Farbtönen zwischen
Aprikose, Creme, Pfirsich, gelber und rosa Terracotta, dazu viel
handgefertigten Goldschmuck.“
Zu Leterriers Lieblingskostümen zählt der Look, den Hemming für Hades
kreierte. „Hades trägt seine Rüstung, seit er in die Unterwelt geschickt
wurde, gleich nach der Schlacht mit den Titanen“, berichtet der
Regisseur. „Doch seine Rüstung ist korrodiert, vom Schwefel zerfressen,
löst sich also in ihre Einzelteile auf, aber er trägt sie immer noch. In
seinem Umhang verfangen sich die Schreie tausender Seelen. Er besteht
aus reinem Rauch, Staub, Leid und Blut.“
Auch die Fußbekleidung musste die Designerin anpassen – die Reisenden
und viele weitere Schauspieler trugen Sandalen, aber in den
Actionszenen, wo es leicht zu Verletzungen kommt, trugen sie spezielle
geschlossene Sandalen mit Spitzen, die wie Zehen aussehen. Unter der
Leitung von Conor O’Sullivan ergänzte die Maskenabteilung den Look
zahlreicher Figuren. Von etlichen Darstellern musste zunächst eine
Gesichtsmaske angefertigt werden, darunter auch von Jason Flemyng, der
jeden Morgen etwa drei Stunden geduldig ausharren musste, bis er sich in
Calibos verwandelt hatte. Besonders viel Spaß machte es Flemyng, wenn
er dann in der Calibos-Maske zum Set gefahren wurde: Oft bat er den
Fahrer anzuhalten, dann rollte er das Fenster herunter und fragte
Passanten nach dem Weg, nur um sich an ihren Reaktionen auf sein
monströses Make-up zu freuen.
Für die stygischen Hexen wurden jeweils drei Versionen der Körpermasken
und fünf Versionen der Kopfmasken angefertigt. Während des Drehs konnten
sie praktisch gar nichts sehen. Um das eine ihnen verbliebene sehende
Auge zu gestalten, waren 25 Prototypen erforderlich. Drei Versionen des
endgültigen Entwurfs wurden angefertigt – ein Auge für die normalen
Aufnahmen, ein robusteres, das man hin- und herwerfen konnte, und ein
grünes als Orientierung für die Computereffekte.
Sheikh Suleiman, der Herr des hölzernen Dschinn, erforderte 40
Gesichtssets mit austauschbaren festen Elementen, 40 Hälse und 15 Paar
animatronische Arme. Unter der Aufsicht der für die Frisuren und das
Make-up verantwortlichen Jenny Shircore mussten sich die Darsteller,
falls sie keine Maske trugen, regelmäßig eine goldene Bräune auf die
Haut sprühen lassen, damit sie wie Griechen aussahen. Auf diese Bräune
wurde dann das Make-up aufgetragen. Und während die meisten Männer und
Frauen in „Kampf der Titanen“ lockige Perücken oder verlängerte Haare
tragen, zeigt Sam Worthington als Perseus einen Kurzhaarschnitt.
„Elektrische Rasierer gab es im antiken Griechenland vielleicht noch
nicht, aber Kraken und fliegende Pferde auch nicht!“, sagt er, ohne mit
der Wimper zu zucken.
„‚Kampf der Titanen‘ ist unsere Version der griechischen Mythologie für
das Jahr 2010“, sagt Regisseur Louis Leterrier. „Ein gewaltiger
Abenteuerfilm über Familienwerte, Treue und Schicksal. Die ungeheuren
Dimensionen ergeben sich aus der ungeheuren Welt der griechischen
Mythologie – da konnten wir keine halben Sachen machen. Die Monster sind
die größten, die es je gab, und zwar nicht nur zwei oder drei, sondern
zwölf verschiedene Fabelwesen. Das ist eine neue Welt, eine Welt, wie
wir sie noch nie gesehen haben – sie beschert den Zuschauern ein
wirklich unvergessliches Erlebnis.“
Eure Meinung zu "Kampf Der Titanen"
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Eure Kommentare zu "Kampf Der Titanen":
lars mrusek bester film des jahres! super super super einfach nur geil
sternchen123 Hey leute übertreib es mit der Kritik nicht jeder hat seinen eigen geschmack ich zum beispiel hasse twilight na und ?
marshe Der Trailer hat sooo viel versprochen.. aber der Film war das Kinogeld keinesfalls wert :( .. das nächste mal werd ich ihn sehen wenn er im TV läuft und nichts anderes kommt!
sternchen123 Also auch wen der Film nicht so gut ist ( kann ich nicht nachvollziehen hab ihn noch nicht gesehen ) muss ich sagen das der Trailer sehr überzeugend ist. Ist jedenfalls meine Meinung und ich kann mir keinen anderen schauspieler als Sam Worthington vorstellen ich finde die rolle passt zu ihm ♥
Unleashed War im IMAX (3D)... hab 11 euro gezahlt und wurde total enttäuscht die ganzen "guten" szenen waren alle scho im Trailer ... geht auf keinen Fall ins Kino !!! der is noch nich mal ein film für samstag-abend Free-TV
sternchen123 also ich liebe Fantasy filme wie fluch der karibik oder Herr der ringe und natürlich Avatar-aufbruch nach Pandora schon daher das der Schauspieler mit spielt würde ich den Fil gerne sehen und tolle Musik ist auch dabei
Jens-Uwe Sprewitz Ich habe die Neuverfilmung dieses wunderbaren Mythos gesehen und kann meine Enttäuschung gar nicht in Worte fassen. Schon in dem Original aus den 80igern wurde die Geschischte total falsch erzählt,aber dort stimmte wenigstens die Dramaturgie.Im Original erfasste einem wenigstens das Gefühl in diese antike Mythenwelt versetzt worden zu sein.Ich habe so sehr gehofft dass das Remake,mit den heutigen technischen Möglichkeiten, den wahren Zauber dieser mythologischen Geschichte auf die Leinwand bringen könnte.Aber nein,es war wieder einmal nur ein völlig inkoherenter Actionmüll,ohne jedes Gespür für das geheimnisvolle und tatsächlich schauerliche dieser alten Mythen.Dabei gibt es im Perseusmythos eine Menge an grauenvollen Wesen und scheinbar unüberwindbaren Aufgaben,die für 10x 160minütige Filme reichen würde.Ein Beispiel: Es gibt dort nicht nur eine Gorgone(hier Medusa) sondern drei!!! Alle so hässlich und so gefährlich!!! Und Andromeda hat er nur nebenbei und auf der " Durchreise" von einem anderen Abenteuer befreit. Ich hoffe auf das nächste Remake von diesem Remake ! ? !
Herkules gegen die Riesenkrabbe Meine fresse ist das albern...
Hilfe alter falter, der ging ja gar nicht... bloß blödes gehaue
Etruscan Es ist erstaunlich/erschreckend, wie man aus solch einer gewaltigen Story solch einen Kitsch machen kann!Bin mit hohen Erwartungen ins (2D)Kino gegangen und vollkommen enttäuscht worden!Im Grunde nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Action-Sequenzen, die genauso in jedem anderen Fantasy-Film vorkommen könnte und dazwischen dann - damit die Zeit irgendwie gefüllt wird - noch 'ne unglaubwürdige Liebesgeschichte, ein bisschen "wir müssen zusammenhalten gegen den übermächtigen Feind" und lächerlich machtlose und blasse Götter, die selbst ein Neandertaler nicht anbeten würde; der Regisseur beweist keinerlei Gespür für die Gechichte, die er da eigentlich erzählt (erzählen sollte).Und was mich (auch bei den meisten anderen CGI-Filmen) am meisten stört: Jedes Monster schaut erstmal in die Kamera und brüllt 'ne Runde, bevor es angreift. Einfach nur billig!
foxy Ich war am Donnerstag drin. :) Fand ihn gut, auch wenn die 3D Effekte nicht wirklich gut sind. Klar, wenn sie nachbearbeitet wurden kann man sich davon auch nicht zu viel versprechen. Aber der Film an sich ist cool, ich mag die Action darin. Ich kann es nur empfelen, reinzugehen. lg Foxy. :)
Sassa Schade, dass Leute die sowieso mit derartigen Filmen nichts anfangen können nur negative Bewertungen abgeben. So ist es für Fans dieses Genres schwer sich vorab ein Urteil zu bilden, ob es sich lohnt den Film zu schauen oder nicht. :/ Ich werd ihn mir jedenfalls ansehen. ;D
Radul War heute drin und er war viel zu kurz und die wichtigsten Griechischen Fabelwesen fehlten mir. Viel zu viel erfundener kram, keine Minotauren, Zentauren usw. Für DVD reichts, Kino ist Geschmackssache.
knax war gestern in dem film und würde es wirklich niemandem über 12 empfehlen sich diesen müll anzuschauen
rolf Super Film (wenn man sich drauf einlassen kann) aber da scheiden sich mal wieder die Götter... Geister mein ich
oiram War das nun schon wieder der ganze Film oder gibt es doch mal ein paar Überraschungen...
Sascha Also, das war auch mein erster Gedanke nach diesem völlig durcheinander gewürfelten Trailer: "Müsste so ein Film nicht deutlich länger erzählt werden als in 106 Min. ? Mal schauen, was da auf die Leinwand gezaubert wurde...interessant sieht er auf jeden Fall aus (Männerfilm ;-))
Neo Mittlerweile konnte man dank neuer Trailer ja einiges mehr erkennen von dem Film. Auf jeden Fall sehr namenhafte Darsteller dabei und die Effekte lassen auch nichts wünschen übrig....werde ich mir bei Gelegenheit also mal anschauen!
oma cooler trailer alles mein geschmack gute schauspieler und monster
de-rossi wer es noch nicht geschnallt hat; der film ist ein remake aus dem jahre 1981 und war für die zeit ein absoluter knüller. schon das ray harryhausen für die spezialeffekte sorgte war für jeden freak des filmgenres ein mus ihn nicht nur im kino zu sehen sondern auch in der privatvideoithek stehen zu haben.
Der Jan Also wer God of War kennt! Irgentwie erinnert mich dieser Film an das Spiel
Garfield Albern.Wieder so eine animierte Monsterkacke mit Superduperhelden.
sailer senshi Der trailer ist so cool! in 3D werde ich ihn mir nicht ansehen. bekomme davon immer Kopfschmerzen. Der Film wird sicher HAMMER!
oerni der film hat nichts mit dem Spiel zu tun, sondern ist ein Remake von einem anderen Film, welcher auf den griechischen Mythos von Perseus beruht
daniel ich dachte schon, wieder so ein billiger spiele abklatsch. aber die schauspieler die geschichte (gut vs. böse) und der unbendige wille zu überleben wie er in allen menschemn steckt. machen diesen film zu einer epischen sager auf gleicher höhe mit herr der ringe. auf jeden merken.
Trailertester Sau Hammer der Trailer ich geh auf jeden Fall ins Kino
Succelus jap würde sagen das es ähnlichkeiten mit GOD OF WAR vom spiel hat.wer es kennt weiß was man meint aber wird auf jeden fall sehr sehr geil werden. freu mich schon drauf
Wuppi Das wird der Film sein, weshalb ich nach 2 Jahren Kinopause endlich wieder ins Kino gehe. Ich freu mich schon drauf.
Kalle ui ui
Alex0509 Das sieht wirklich alles sehr gut aus, aber meint ihr nicht 106min wären für so einen Film nicht recht kurz. Also mindestens 120min sollte so ein Film schon gehen.
Salvatore sieht einladeng aus , werde ich mir mit sicherheit reinziehen ...... :-)
Nakama Allein schon wegen Jason Flemyng muss ich da rein...
nodal das sieht mal nach ´nem ´fantasy´abenteuer männerabend aus. so gar nciht im sinne des klassikers, wenn es denn ein remake in dem sinne werden solte, aber eben tolle optik, eine geschichte, die seit tausenden von jahren fasziniert, was kann da fehlen?!?!
Maze ist das nicht ziemlich die verfilmung von God of War für die Playstation... und da hats geheißen das der verfilmt wird. Wobei es eben auch den alten gibt. aber man munkelt das es story unterschiede geben soll... deswegen denke ich mal ... god of war.
kevin das sieht übels cool aus,guck ich aufjedenfall!
blub wo is tiffi :-( ?
kevin ich denke das kampf der titanen ein riesen renner im kino wird :D
Jens F. Sammy mausert sich langsam zu einem Garanten für beste Kinounterhaltung. Ich sehe mir den Streifen auf jeden Fall auf der Leinwand an, obwohl ich ein großer Fan des Originals bin.
??? wieder ma so ein Remake nur mit mehr action halt
Dennis Das sieht wie ein film zum spiel Titan Quest ....100 pro !
jason oh man ich liebe filme mit griechischer Mythologie erst diebe im olymp und jetzt das . des ist fast wie weihnachten und ostern zusammen ^^
max Ihr seid alle bequem und gedankenlos!! Die kleinen Unterschiede sind doch gerade die auf die es ankommt!! Son snorsh!
aso präsident von was?
nudelmaus ochhhhh menno, wenn er der president wird, werd ich der präsident
dumpfbacke @Tyrael: ein waaahhhnsiiinnn, du bist ja echt ein unglaublich gescheiter, ich werde dich sicher zum presidenten wählen.
Tyrael Ich sage das ja nur, weil es einen Unterschied zwischen Trailer und Teaser gibt. Da sich Manche darüber aufregen, das hier Gezeigte würde nicht viel aussagen, deshalb bringe ich hervor:Dies ist ein Teaser und kein Trailer.Man muss kein Englisch können um zu wissen: Ein Teaser dient als Aufmacher, das Publikum soll auf einfach nur auf das Produkt aufmerksam gemacht werden. Ein Trailer jedoch soll einmal dies genauso erfüllen und gleichzeitig eine kurz gefassten Überblick liefern, um das Publikum in die Kinos zu locken.
Torsten @ Ty: Haarspalter. Das ist kein Brötchen, sondern eine Semmel. Das ist keine Limo sondern ein zuckerhaltiges Fruchtgetränk. Das ist kein Sprit sondern Benzin. Das ist kein Handy sondern ein Mobiltelefon. Das ist kein ... verstehste? ;) Ein Trailer macht Werbung für einen Film, egal wie lang er ist. Feddich. Also entspann dich und spar dir die vielen Ausrufezeichen und Energie für was anderes.
Tyrael Das ist ein !!!!!TEASER !!!!!!!!!! KEIN TRAILER! Ein Trailer wird erst noch kommen!
harry verdammt, kennt denn keiner den kalssiker "kampf der titanen"?. ein endgeiler klassiker und ich weiß nicht ob dieser film hier den überbieten wird. nur weil man mehr action und bessere special effekts rein kloppt heißt das noch lange nicht das man den klassiker übertrifft. ich werds mir anschauen und lasse mich überraschen.
Culparaider Seeehr interessant... Hoffe das wird net so ne enttäuschend wie Mumie 1, welche anfangs in Trasiler auch sehr ernst war (hab dadurch einen sehr ernsten Film erwartet) und dann doch verlustigt wurde...
Christiane Kann mir jemand sagen, ob Jared Leto in dem Film mitspielt und ob 30 Seconds to Mars den Soundtrack liefert?
ich sieht echt cool aus, aber errinert teilweise n bissl an pans labyrinth, besonders das viech bei 0:37
chrissitin ich schätz da gehts um ne entführte große liebe und der typ macht sich dann auf die suche nach ihr und stößt dabei halt auf die titanen..... kennt man ja schon. aber sieht sehr effektreich aus =) kommt halt immer auf die umsetzung an, find ich.allerdings des mädel wirkte irgendwie total aufgetackelt und naiv x( bääh
ddc v Der Trailer ist wirklich sehr schlecht..:( An die Fans des Originals: Auf die Überzeugung von Remakes ist leider in der Regel nicht zu hoffen...leider)
he In dem Trailer wurde EIN Satz gesprochen. Wirklich vielversprechend....
Börge Affenstark und Megageil
dogged seit wann hat liam neeson in Braveheart mit gespielt ??? ich schätze mal du meintes Rob Roy
Taigersteel seit ich 96 hours geschaut habe finde ich Liam Neeson sowas von COOOOOL geiler film wird sofort geschaut
becca sehr geile musik!
Cybertooth ich denke mit diesen schauspielern wird es ein grandioser film...freu mich drauf!!!
Mario B. Also ich bin sehr gespannt auf den Film und ich kenne das Original von 1981. Die Fantasy-Filme mit den Spezialeffekten von Ray Harryhausen waren für mich als Kind damals einfach nur atemberaubend ... die 3 Sindbad-Filme und eben Kampf der Titanen. Leider lockt man heutzutage mit solchen Effekten niemanden mehr in die Kinos. Der Trailer ist schon recht reisserisch, aber das sind doch die meisten. Mal schauen, ich freu mich jedenfalls drauf!
thompson hmm gefällt mir...... nicht!!!
Moviefreak Sieht wie en Mix aus "Troja" und "300" aus.
Antje B. Hui, der Trailer macht mich keineswegs gespannt, er schreckt eher ab. Wer das Original von 1981 noch nicht kennt, unbedingt vorher mal reinschauen. Nicht nur die Filmmusik von Laurence Rosenthal ist gigantisch, auch die für die damalige Zeit revolutionäre Stop-Motion-Tricks. Und wer will Laurence Olivier als Zeus toppen?? Na egal, ich kenne das Original seit meinem 6. Lebensjahr, habe es seitdem unzählige Male gesehen. Das Remake hat es leider schwer bei mir, aber anschauen werde ich es auf alle Fälle. Hauptsache es wird nicht wirklich ein 300-Verschnitt ...
Martini-Q Die Musik ist von The Used- Birth and the Worm Coole Band aber für den Trailer gewöhnungsbedürftigt.
timo ja die mucke ist übel. das wirkt irgendwie möchtegern cool ...der film ist bestimmt zugeknalt mit tollen effekten, die story wird aber sicherlich lahm sein...
Jonas also der Trailer ist an sich ganz gut nur man erkennt nicht viel weil alles so schnell geht
Michael Der Originalfilm wurde von Desmond Davies gedreht. Harry Hamlin als Perseus und Laurence Olivier als Zeus. Die Geschichte stammt aus der griechischen Mythologie. Sehr guter Film damals, der Trailer der Neuverfilmung läßt einen guten Film erahnen. Alleine die Sequenz mit der Medusa, dies war in der ersten Verfilmung ebenfalls der Höhepunkt. Ich bin gespannt.
downunder I love this shit
omg die musik passt! ... un joa, erinnert mich an 300.
Schreihals Der alte Kampf der Titanen Klassiker als Remake- sieht gut aus, ich freu mich drauf. Auf das Perseus die Medusa köpft.
kathrin von wegen amerikanisches fantasiegefasel !! beste kinounterhaltung aufwendig gestaltet. und wer aus dem trailer nicht schlau wird sollte sich das orginal von 1981 vorab mal ansehen. abgesehen davon waren bis jetzt 95% der filme mit mads mikkelsen ein knaller!!!
Yanez Amerikanisches Fantasiegefasel mit nem hässlichen Glatzkopf als Helden
Neo Ach, ich hatte noch vergessen zu erwähnen, das für mich jedenfalls die Musik....ähm....ja nee....die passt da überhaupt net!
Neo Weiß ehrlich nicht, was ich davon halten soll...sieht auf der einen Seite auch interessant aus, aber für mich lässt dieser Trailer hier nicht wirklich erkennen, um was es da nun eigentlich genau geht. Na ja, vielleicht kommt da ja nochmal ein anderer Trailer, welcher es etwas deutlicher macht und auch einen Einblick in die evtl. Story des Filmes gibt!

♥: Effekte und Action satt, mit kleinen Humoreinlagen
−: Unterentwickelte Figuren, Stilmix aus Sandalen-Epos und Monstertrash
Rache, Lust, Betrug, Neid – in der griechischen Mythologie wimmelt es nur so von Emotionen, die Filmemacher für spannende Geschichten brauchen. Dazu kommt noch ein riesiges Reservoir schauerlicher Kreaturen. Nachdem Percy Jackson das Gerangel der Götter bereits auf Soap-Niveau durchgekaut hat, kommt nun ein neuer Versuch, der zwar nicht viel ernster zu nehmen ist – aber trotz einiger Schwächen doch viel besser gelungen ist.
Halbgott Perseus will den Tod seiner menschlichen Adoptiveltern rächen. Dafür muss er sich mit den Göttern selbst anlegen – und sich auch mit seiner eigenen Göttlichkeit arrangieren.
Mit seiner pflegeleichten Marine-Frisur wirkt Sam Worthington anfangs etwas fehl am Platz in diesem effektgeladenen Sandalenspektakel. Größeres Problem ist aber, dass er einem nicht wirklich nahe kommt. Sicher kann man seine Wut auf seinen göttlichen Erzeuger, der seine Mutter quasi vergewaltigte, gut verstehen. Der Wandel vom schlichten Fischersohn zum schwertschwingenden Abenteurer vollzieht sich aber doch reichlich schnell.
Aber Regisseur Louis Leterrier (“Der unglaubliche Hulk”) will eben schnell zur Sache kommen, und das bedeutet: Kämpfe und Kreaturen. Auf dem Weg durch den altgriechischen Mythen-Zoo wird Perseus von ein paar furchtlosen Kämpfern begleitet, was eine Abweichung vom Original bedeutet und wohl von “Jason und die Argonauten” abgekupfert wurde. Bis auf Mads Mikkelsen hinterlassen die Weggefährten aber kaum Eindruck und dienen nur dazu, komische Kommentare abzugeben oder Kanonenfutter für die Kämpfe zu liefern. Mehr Zeit zur Charakterentwicklung bleibt bei kaum mehr als 100 Minuten Laufzeit nicht. Und so fiebert man nicht wirklich mit, wenn Perseus Gefährten in einem der Gefechte schon fast im Sekundentakt fallen. Schade. Hier hätte man mit wenig Aufwand interessantere Figuren schaffen können, deren Schicksal einem nicht egal ist.
Kampf der Titanen orientiert sich ganz offen am Original-Film von 1981. Man fragt sich nur warum. Der war nämlich nicht gerade ein großer Hit. Ein Jahr nach “Das Imperium schlägt zurück” und im selben Jahr wie “Indiana Jones” musste “Kampf der Titanen” damals zwangsläufig scheitern. Der Regisseur Desmond Davis durfte davor und danach nur fürs Fernsehen drehen. Er setzte 1981 noch notgedrungen auf Stop-Motion-Effekte für seine Monstermenagerie. Die wirkten aber, auch wenn sie vom Meister Ray Harryhausen persönlich umgesetzt wurden, schon etwas antiquiert. Schließlich hatte die Technik 50 Jahre früher schon King Kong zum Leben erweckt und sich seitdem kaum weiterentwickelt. Greenscreen-Effekte waren noch nicht annähernd so ausgreift wie heute und fallen permanent aus dem Bild.
Der alte Kampf der Titanen war ein Fantasy-Action-Abenteuer für die ganze Familie mit einigen Geschmacksverirrungen. Zeus sitzt vor einer Disco-Laser-Wand, die Götter stehen wie Salzsäulen oder wie bei einer Theaterprobe im Olymp herum. Das Lotterleben der Götter, das ja erst für die Story sorgt, fällt schamhaft unter den Tisch. Erstaunlich allerdings, dass es hier tatsächlich eine nackte Brust zu bewundern gibt, was im Jahr 2010 in einem Blockbuster undenkbar wäre.
Eine ganz spezielle Hommage konnte Remake-Regisseur Leterrier sich nicht verkneifen: Eine kleine Robotereule, die das Original damals fast im Alleingang lächerlich machte, flattert kurz ins Bild. Allein dieser Mini-Gastauftritt zeigt schon, wie ernst man die Neuauflage nehmen sollte.
Der Olymp und besonders Liam Neeson als Göttervater Zeus in seiner Hochglanzrüstung wirken, als hätte DJ Bobo eine Wagner-Oper inszeniert und fügen sich eher schlecht in den sonst eher klassischen Look des Films ein.
Dabei hat “Kampf der Titanen” ein paar durchaus interessante dramaturgische Aspekte. Die Grenzen zwischen Gut und Böse sind zum Beispiel nicht so leicht auszumachen. Die Menschen rebellieren gegen die Götter, aber sie haben dafür gute Gründe, Hades intrigiert gegen seinen Bruder Zeus, der hatte ihn jedoch zuvor betrogen. Die Götter spielen beleidigt und bestrafen die Menschen, aber schließlich haben sie doch auch ein bißchen Respekt verdient, weil sie den Menschen überhaupt erst das Leben schenkten. Die Komplexe von Perseus als vom Vater verlassenen Sohn sind im Remake viel deutlicher thematisiert. Der Halbgott im Original ist ein eher blasser, klassischer Held, der zum Spielball der Götter wird, während der neue Perseus sein eigenes Schicksal wählt und Zeus schließlich um seine Hilfe bitten muss. Dieser clevere Ansatz gerät aber im zunehmenden Effektgewitter schnell in Vergessenheit.
Wer sich den Film anschaut, wird das aber nun mal vor allem wegen der Effekte tun. Die sind zahlreich und durchweg überzeugend, auch wenn die hölzernen Dschinn wie Verwandte der Mumie aussehen und die Optik der stygischen Hexen von Guillermo del Toro geklaut wurde.
Wie fast alle Großproduktionen des Jahres kommt der Kampf der Titanen in 3-D daher. Das tut dem Film aber nicht besonders gut. Möglicherweise liegt es daran, dass das Filmmaterial erst nachträglich für 3-D aufbereitet wurde. Ich hätte “Kampf der Titanen” viel lieber in klassischem
2-D gesehen. Denn gerade in den turbulenten Actionszenen verliert man jetzt leicht den Überblick. In den Dialogszenen könnte man dagegen auf das bisschen zusätzlicher Tiefenschärfe locker verzichten, während der Effekt in etlichen Panoramaeinstellungen ohnehin kaum auffällt.
“Kampf der Titanen” ist ein effektgeladenes, rasantes Schwert-und-Sandalen-Movie mit Action und Humor, das durchaus unterhält, wenn man es nicht ernst nimmt. Wer bei “Die Mumie 3” im Kino Spaß hatte, macht hier auch nichts falsch.
Gegen “Prince of Persia” wird dieser Mythen-Mix allerdings ziemlich alt aussehen.
Weitere Infos zum Film:
„Lasst den Kraken los!“
Mit überlebensgroßen Fabelwesen, atemberaubenden Panoramen von den Schlünden der Hölle bis zum Gipfel des Olymp und mörderischen Schlachten zwischen Menschen und Göttern bietet „Clash of the Titans“ (Kampf der Titanen) ein monumentales Spektakel, das die Zuschauer von der ersten Szene an packt und auf eine furiose 3D-Abenteuerreise durch das antike Griechenland entführt, wie sie nur im 21. Jahrhundert vorstellbar ist.
„Das ist ein gewaltiges, unterhaltsames Abenteuer, ein großer eskapistischer Film – denn eskapistische Filme liebe ich besonders“, sagt Regisseur Louis Leterrier. „Es geht um Helden, Mythen, Romanzen, um die Erfüllung des Schicksals – fantastisch, komisch und manchmal auch ein wenig gruselig. Zusammen mit der unglaublichen Besetzung – Sam Worthington, Ralph Fiennes und Liam Neeson – ergibt das ein wirklich hinreißendes Kinoerlebnis.“
Unter der Regie von Leterrier waren die Stars nur zu gern bereit, sich in die Welt der Mythen zu wagen. „Ich schätze Regisseure, die Risiken eingehen“, sagt Sam Worthington, der den zentralen Helden des Films spielt: Perseus. „Louis’ Konzept des Films war gigantisch, mutig, heldenhaft. Er stellte sich eine spannende Achterbahnfahrt fürs Popcorn-Kino vor, und ich dachte mir: ‚Mit diesem guten Regisseur kann ich mich unbesehen ins Schlachtgetümmel stürzen. Ich möchte unbedingt dabei sein.“
Die eng befreundeten Liam Neeson und Ralph Fiennes, die Zeus beziehungsweise Hades spielen, sehen das ähnlich. „Meine Kinder haben mir zugeraten, die Rolle anzunehmen“, sagt Neeson. „Und mir war klar: Mit Louis und all den unglaublichen Computer-Gurus und Technikern an Bord wird uns diese Geschichte aus der Leinwand förmlich entgegenspringen.“ „Ich mochte die griechischen Mythen immer schon. Und mit den grenzenlosen Möglichkeiten heutiger Spezialeffekte kann man richtig aus dem Vollen schöpfen, wirklich überzeugen“, meint Fiennes. „Außerdem finde ich, dass das Drehbuch sehr spritzig ist und epische Qualitäten hat, die mir durchaus liegen.“
Leterrier ist ein großer Fan des Originalfilms und kam sich beim Drehen wie im Schlaraffenland vor: „,Clash of the Titans‘ (Kampf der Titanen) von 1981 war einer meiner Lieblingsfilme – überhaupt einer der ersten Fantasy-Filme, die ich gesehen habe. Ich war völlig überwältigt. Natürlich ließ ich mir jetzt die Chance nicht entgehen, meine eigene Version zu drehen.“
Die Begeisterung des Regisseurs für seinen Stoff zahlte sich aus: Produzent Kevin De La Noy berichtet: „Louis ist ein enthusiastischer Filmemacher und Geschichtenerzähler – jede seiner Aufgaben packt er mit Humor an, und er lässt nicht locker, bis jedes Detail funktioniert. Sein unermüdlicher Feuereifer ist ein Vorbild für uns alle. Er vertiefte sich in jede einzelne Einstellung, hatte glasklare Vorstellungen und wollte sie jedermann vermitteln. Und er lieferte genau das Resultat, das wir uns wünschten.“
Aber Leterrier war nicht der einzige Filmemacher, der sich von dem Thema inspirieren ließ. Dazu Produzent Basil Iwanyk: „Ich weiß noch, wie ich für ‚Kampf der Titanen‘ als Elfjähriger zwei Stunden Schlange stehen musste – das war eines der schönsten Filmwochenenden meines Lebens – und mich dann für die Monster und Schlachten und Prinzessinnen und Schwertkämpfer begeisterte … so etwas hatte ich noch nie gesehen.“ Die Aufgabe, den Kultklassiker ins 21. Jahrhundert zu übersetzen, fiel den Drehbuchautoren Travis Beacham, Phil Hay und Matt Manfredi zu.
„Ich bin sehr glücklich mit der Arbeit unserer Autoren“, berichtet Leterrier. „Denn sie haben sich durchaus nicht Einstellung für Einstellung an das Vorbild gehalten, um es einfach nur für die moderne Technik aufzubereiten. Der Gesamteindruck des Originals bleibt zwar erhalten, aber ansonsten ist es ein völlig anderer Film.“
„Ich schätze das Original sehr – der Auftrag war also unwiderstehlich, auch wenn ich mich ihm zunächst kaum gewachsen fühlte“, sagt Beacham. „Was mir daran – und an Mythen allgemein – so gefällt: Menschliche Probleme werden in völlig unmögliche Situationen projiziert, um Dinge auszudrücken, die man anders nicht ausdrücken kann. Willst du das Mädchen wirklich retten? Wie ernst ist es dir damit? Denn du musst gegen ein unüberwindliches Monster antreten, um das Mädchen zu retten. Du willst dich selbst finden? Dann musst du bis ans Ende der Welt gehen – und wieder zurück. Du willst gegen deine Eltern rebellieren? Na gut: Dein Vater ist ein Gott – dann zeig’ mal, was in dir steckt.“
„Wir haben ausführlich über die Atmosphäre gesprochen, die wir uns vorstellten: Wir wollen ein unterhaltsames, sehr dynamisches Abenteuer präsentieren, aber die Action soll sich immer auf die Figuren und ihre Probleme beziehen“, sagt Hay.
Dazu Manfredi: „Für uns ist Action nur relevant, wenn sie sich aus Emotionen entwickelt. Jede Action-Sequenz soll ausdrücken, wie Perseus sich in dem jeweiligen Moment fühlt – die Action zwingt ihn also zu Bewährungsproben, die seinen Charakter und seine Beziehungen prägen. Sie muss Auswirkungen haben auf die Figuren, die uns am Herzen liegen.“
„Das ist buchstäblich erzählte Geschichte der klassischen Art“, sagt Iwanyk. „Es geht um Leben und Tod, um Verrat und Tapferkeit … erlebt von Menschen, Monstern und Göttern. Mein Ziel bei dieser Neufassung war es, die Zuschauer in denselben Zustand zu versetzen, wie ich ihn als Kind erlebt habe – mit all den weiterentwickelten Techniken von heute.“
Zu diesem Zweck fügte man dem „Kampf der Titanen“ von 2010 eine neue Dimension hinzu: 3D. Dadurch wurde die Vision der Filmemacher perfekt ergänzt. „Obwohl wir nicht in 3D gedreht haben, habe ich viele Einstellungen im Sinne dieser Optik geplant: die Entdeckung neuer Welten, riesige Monster, die auf uns zukommen, und fantastische Bilder“, bestätigt Leterrier, dessen zukunftsweisende Vision sich als großes Glück erwies. „Die Übertragung in 3D erweitert alle Szenen und gibt ihnen eine unglaubliche Raumtiefe – genau das, was dem Rundum-Erlebnis von ,Kampf der Titanen‘ noch gefehlt hat.“
Der Held bricht auf
Laut der Mythologie in „Kampf der Titanen“ wurde der Mensch von den Göttern erschaffen – und seine Gebete geben den Gottheiten wiederum ihre Unsterblichkeit und Kraft. Aufgrund der Verehrung durch die Menschen können die Götter über sie herrschen. „Das funktioniert nach dem Prinzip ‚Zuckerbrot und Peitsche‘“, erklärt Leterrier. „Allerdings gibt es zu viel Peitsche und zu wenig Zuckerbrot. Die Menschen wollen sich das nicht mehr gefallen lassen – es kommt zu Spannungen. Die gegenseitige Abhängigkeit existiert zwar weiterhin, aber das Zerwürfnis ist unübersehbar.“
Perseus, der Held des Films, hat gerade seine Familie verloren und fühlt sich zwischen zwei Welten hin- und hergerissen: In der Menschenwelt ist er aufgewachsen, während viele glauben, dass er eigentlich in die Welt der Götter gehört. Sam Worthington spielt den Halbgott als Zauderer, der sein Geburtsrecht als Sohn des Zeus weder nutzen noch überhaupt zur Kenntnis nehmen will.
„Der Darsteller des Perseus muss zwei Eigenschaften mitbringen, die man selten in einer Person vereint findet: ein großes Herz und einen starken Körper“, stellt Leterrier fest. „Sam ist einer der im positiven Sinne explosivsten Schauspieler, die ich kenne, aber noch wichtiger war mir, was wir mithilfe dieser Figur ausdrücken wollen: Er zeigt Perseus als starken, entschlossenen, aber auch Fragen stellenden Helden – genau das, was ich von dieser Rolle erwarte.“
Dazu Iwanyk: „Als Sam den Raum betrat, war uns sofort klar: Er ist unser Perseus. Er gefiel uns auf Anhieb, er wollte sich als Schauspieler hundertprozentig engagieren und begriff, was die Rolle von ihm fordert. Sam wirkt sehr dynamisch und jugendlich. Er ist unglaublich zäh, bringt Bärenkräfte mit. Man glaubt ihm sofort, dass ein Gott in ihm steckt.“ „Als wir Perseus kennen lernen, ist er ein einfacher Fischer, der ein einfaches Leben führt“, berichtet Worthington. „Doch die Umstände bringen ihn dazu, den von den Göttern verschuldeten Tod seiner Familie zu rächen. Abgesehen von der epischen Dimension des Films gefiel mir vor allem das Konzept der Familie: Väter versuchen ihren Söhnen wieder näher zu kommen, Söhne wollen erfahren, warum sie von ihren Vätern abgelehnt werden, und Brüder müssen sich auf verschiedenen Ebenen zusammenraufen.“
Iwanyk ergänzt: „Perseus bekommt den Kollateralschaden im Kampf der Menschen gegen die Götter zu spüren. Er kommt nach Argos, in die Wiege der Zivilisation im antiken Griechenland, das unter der Knute eben jener Götter leidet, die Perseus’ Familie auf dem Gewissen haben. Dort erfährt er, wer er wirklich ist.“
Perseus’ Ablehnung des olympischen Blutes in seinen Adern war für Worthington ein wichtiger Faktor: „Ich wollte nicht, dass Perseus ein Gott werden muss, um seine Mission zu erfüllen. Es ist von großer Bedeutung, dass er dieses Erbe zurückweist, dass er ausschließlich als Mensch handeln will. Er kann Rowdys nicht ausstehen – denn so sieht er die Götter. Es reicht ihm jetzt. Jemand muss sich wehren – warum also nicht er selbst. Zunächst geht er die Sache natürlich sehr bockig und hochtrabend an, aber irgendwann muss er erwachsen werden und sein Geburtsrecht akzeptieren, falls er Erfolg haben will.“
Perseus’ Unabhängigkeit kommt bei seinem leiblichen Vater, dem Götterkönig Zeus, gar nicht gut an: Zeus meint, dass Perseus Hilfe braucht und darum bitten sollte. Zeus ist es gewohnt, von seiner Schöpfung – den Menschen – widerspruchslos geliebt zu werden. Deshalb weiß er jetzt nicht so recht, wie er mit der bröckelnden Verehrungsbereitschaft und den zunehmenden Aufständen umgehen soll.
„Im Gegensatz zu den anderen Götter liebt Zeus die Menschen ganz besonders“, sagt Leterrier. „Er hat sie erschaffen und gerät in einen Zwiespalt, denn weil er sie liebt, will er sie nicht mit all seiner Macht strafen und ganze Armeen vernichten. Er hat sich also clevere Methoden einfallen lassen, um sie zum Gehorsam zu zwingen … aber die Zeiten ändern sich.“
In dieser Situation hilft es gar nicht, dass sein Bruder Hades, Herrscher über die Unterwelt, Druck auf Zeus ausübt, denn er möchte das Problem auf seine Art regeln. Der renommierte Schauspieler Liam Neeson, der die Rolle des in Bedrängnis geratenen Königs der Olympier übernimmt, erklärt diese schwierige Beziehung: „Vor Äonen haben Zeus, Hades und ihr Bruder Poseidon die Herrschaft über das Universum von ihren Eltern, den Titanen, übernommen. Zeus herrscht über den Himmel, Poseidon über das Meer, und mit einem Trick sorgte Zeus dafür, dass Hades die Herrschaft über die Unterwelt übernahm. Hades sieht jetzt seine Chance für Vergeltung gekommen und versucht Zeus dazu zu bringen, einen Krieg mit den Menschen zu beginnen. Zeus lässt sich zunächst von Hades’ brüderlichen Bitten täuschen und glaubt, dass Hades Recht haben könnte … vielleicht sollte man der Menschheit wirklich eine Lektion erteilen.“
„Bei Zeus hätten wir auf zwei Arten vorgehen können“, berichtet Leterrier. „Wir könnten ihn auf seinem Thron in der Toga, mit weißem Haar und weißem Bart zeigen. Aber das gefiel mir nicht. Dieser Zeus führt Krieg, er ist aktiv und hartgesotten. Seine Schwäche ist seine Liebe zu den Sterblichen – vor allem zu sterblichen Frauen.“
„Liam ist rein körperlich die Idealbesetzung“, sagt Iwanyk. „Er ist groß, stark, hat eine wunderbare, gebietende Stimme, dabei aber einen sehr milden Gesichtsausdruck und sehr emotionale Augen. Der Zeus unserer Vorstellung ist der König der Götter und sehr mächtig, aber er ist auch verletzt, unschlüssig, verwirrt, geschwächt. Liam ist eine sehr intensive, beeindruckende Persönlichkeit, aber er kann mit seiner Mimik auch diese Milde, diese Emotionen ausdrücken.“
Hades nutzt diese Trauer seines Bruders über die schwindende Ergebenheit der Menschen aus und überzeugt Zeus, dass er die Menschen jetzt in Furcht und Schrecken versetzen muss – mit dem Argument, dass die Furcht sie dazu bringen wird, Zeus wieder anzubeten. Und dadurch wird Zeus’ Macht über sie wieder wachsen. In Wirklichkeit stärkt aber die menschliche Furcht nur Hades, nicht Zeus. Der berühmte Schauspieler Ralph Fiennes spielt den intriganten Unterweltherrscher, der unbedingt seinen rechtmäßigen Platz im Himmel einnehmen will.
„Ralph ist nicht unbedingt ein Mann, der durch einen imposanten Körperbau auffällt“, sagt Iwanyk. „Aber sein Spiel ist ungeheuer intensiv, wenn er Wut und Kraft ausdrückt. Ihm lag sehr viel daran, diese unglaublich schreckliche, einzigartige Figur zu verkörpern – und das ist ihm auch gelungen.“ Der Produzent freute sich außerdem darüber, dass Fiennes’ und Neesons private Freundschaft diese Kombination noch interessanter macht. „Auf der Leinwand haben Hades und Zeus eine sehr komplizierte Beziehung, weil sie nicht nur Gegner sind, sondern auch Brüder. Ralphs und Liams Freundschaft kann das in diesem Fall nur unterstützen.“
„Die Götter sind in Alarmbereitschaft“, berichtet Fiennes. „Hades erscheint auf dem Olymp in der gewaltigen Marmorhalle hoch in den Wolken und erkennt, was ihm dort unten unter den Verdammten und Toten so lange entgangen ist. Und Mitleid gehört wahrlich nicht zu seinen Eigenschaften. Er ist von Zeus betrogen worden und meint, dass jetzt er selbst am Zuge ist. Also begibt er sich nach Argos und demonstriert seinen Zorn, seine Macht über die Menschen. Er fordert das Opfer, das schließlich zu Perseus’ Mission führt.“
Tatsächlich fordert Hades ein schweres Opfer – das Leben von Andromeda, der Prinzessin von Argos: Sie soll seinem monströsen Nachkommen, dem Kraken, während der kommenden Sonnenfinsternis zum Fraß vorgeworfen werden. Alexa Davalos spielt die verdammte Königstochter, eine liebevolle und gutmütige junge Frau, die ihr Leben opfern will, wenn dadurch das Volk von Argos verschont bleibt.
„Andromeda ist durchaus dickköpfig und aufmüpfig“, sagt Davalos. „Gleichzeitig ist sie aber auch sehr verletzlich. Sie wehrt sich gegen ihr Schicksal, gegen das aristokratische Blut ihrer Familie, sie geht ihren eigenen Weg, und sie versteht ihr Volk viel besser als ihre Eltern.“ Obwohl Andromeda sich opfern will, ist Perseus nicht bereit, sie kampflos aufzugeben – dies gibt den Anstoß zu seiner heldenhaften Mission.
Begleitet wird Perseus von Io, die eng mit seinem Schicksal verbunden ist und wie eine Art Schutzengel über ihn wacht. Die Schauspielerin Gemma Arterton spielt diese mystische Begleiterin, die weder Mensch noch Göttin ist, aber Perseus auf seiner Reise nicht von der Seite weicht. Wie viele Mitwirkende an diesem Projekt schätzt auch Arterton den Originalfilm ganz besonders.
„Ich habe ihn als Kind bestimmt 50-mal gesehen. Als ich erfuhr, dass ich in der neuen Version mitspielen darf, war ich ganz aus dem Häuschen“, berichtet sie. „Ich blieb äußerlich ganz locker, habe aber sofort meine Mutter und meine Schwester angerufen.“ Ironischerweise kommt ihre Rolle im Originalfilm gar nicht vor. „Das fand ich sogar noch spannender, weil ich zwar mitwirken, aber eine mir neue und unbekannte Rolle gestalten durfte.“
Leterrier beschreibt die Unterschiede zwischen den beiden Frauen in Perseus’ Geschichte: „Meiner Meinung nach stehen sie für die beiden Welten, zwischen denen er hinund hergerissen ist: der Menschenwelt, in der er aufgewachsen ist, und der Götterwelt, in die er geboren wurde – er muss sich also entscheiden.“ Von der Besetzung der beiden Frauen war der Regisseur hellauf begeistert. „Alexa und Gemma sind traumhafte Schauspielerinnen. Wie die Prinzessin steht Alexa mit beiden Beinen auf der Erde, hat sehr menschliche Qualitäten, während Gemma sehr ätherisch ist, ihre Porzellanhaut wirkt fast durchsichtig … als ob man durch sie hindurch greifen würde, wenn man ihr Gesicht berühren wollte.“
Doch beide Schauspielerinnen zeigten sich den körperlichen Anforderungen ihrer Rollen durchaus gewachsen. „Beide sind sie abenteuerlustig, und wie die Jungs forderten wir auch sie: ‚Auf geht’s, Mädels!‘ und sie haben es geschafft – einfach toll“, sagt der Regisseur. Während Andromedas bedrohtes Leben den Anstoß zu Perseus’ Reise gibt und Io ihn als göttliche Gefährtin begleitet, ist der desillusionierte Soldat Draco der Erste, der zum Schwert greift, um Perseus zu helfen. Er wird der Mentor des halsstarrigen Halbgotts – er unterrichtet ihn unterwegs in der Kunst des Schwertkampfs und in Strategie.
„Draco ist Leibwächter der Prinzessin, ein ehemaliger Krieger, der sich zur Ruhe setzen will“, sagt Mads Mikkelsen, der diese Rolle übernimmt. „Er weiß, dass man den Kraken nicht töten kann – als er diesen letzten Auftrag bekommt und Perseus begleiten soll, schmeckt ihm das also gar nicht. Aber aufgrund seiner Ausbildung ist er der geeignete Mann.“ Zum Glück war der Schauspieler und frühere Sportler anderer Meinung: „Als ich erfuhr, dass ich mit dem Schwert in der Hand an Seilen durch die Gegend schwingen soll, erinnerte ich mich, dass ich als Kind von so etwas geträumt habe – das war also echt cool.“
Perseus, Draco und ihre Reisegefährten begegnen unter anderem Calibos, halb Mensch, halb Monster. Dabei handelt es sich um den ehemaligen König Acrisius, der sich in ein Monster verwandelt hat, als Zeus einen Blitz auf ihn schleuderte. Die Doppelrolle wird von dem erfahrenen Schauspieler Jason Flemyng gespielt. „Ich kenne Jason seit Jahren – er ist ein hervorragender Schauspieler“, stellt Leterrier fest. „Er wollte Calibos unbedingt darstellen – er hat früher bereits Jekyll und Hyde gespielt. Deshalb hielt ich ihn für diese Rolle perfekt geeignet.“
„Wenn eine Rolle tagtäglich vier Stunden Make-up erfordert, heißt es immer: ‚Da nehmen wir den Flemyng!‘“, grinst der Schauspieler. „Aber ich wollte wirklich sehr gern wieder mit Louis arbeiten. Und jeder Tag, den man beim Dreh mit Liam Neeson und Ralph Fiennes verbringen darf, ist ein wunderbarer Arbeitstag.“
Zu den vielen hochkarätigen Schauspielern aus aller Welt zählen auf der Besetzungsliste außerdem Danny Huston als Meeresgott Poseidon; Pete Postlethwaite als Spyros und Elizabeth McGovern als Marmara, Perseus’ Adoptiveltern; Luke Treadway als Prokopion, Hades’ lautstarkes Sprachrohr in Argos – ständig fordert er den Tod der Prinzessin Andromeda; sowie Liam Cunningham, Nicholas Hoult und Hans Matheson als Solon, Eusebios und Ixas, drei wichtige Reisebegleiter, die Perseus unterstützen.
Die beeindruckende Darstellerliste wirkte am Set fast wie die Vereinten Nationen – die Schauspieler stammen aus den USA, Australien, Dänemark, Irland, Israel, Frankreich, England, Polen, Schottland und anderen Ländern.
Leterrier selbst ist Franzose. Er erinnert sich, wie er seine Schauspieler bei Drehbeginn fragte: „‚Wollt ihr die nächsten sechs Monate klitschnass, dreckig, hungrig, in großer Hitze und unter Schmerzen verbringen?‘ Alle sagten sie ja. Und sie haben es jeden Tag bereut!“, lacht er.
Götter und Monster
Neben den menschlichen Figuren treten in dem Mythos, der „Kampf der Titanen“ zugrunde liegt, auch Fabelwesen und Monster auf – vom geflügelten Pegasus über die todbringende Medusa bis zu den Scorpiochs, gigantischen Skorpion-Monstern, und dem gewaltigsten Ungeheuer, dem fürchterlichen Kraken. Um diese Wesen auf die Leinwand zu bringen, war eine Kombination von realen und im Computer gestalteten Effekten erforderlich.
Der für die visuellen Effekte verantwortliche Nick Davis berichtet: „Wir haben es mit dem Olymp und dem Hades zu tun, also mit Himmel und Hölle, es gibt Götter und Monster – die Geschichte besteht weitgehend aus fantastischen Elementen. Das alles soll aber absolut fotorealistisch aussehen. Die Zuschauer sollen glauben, dass ein Pferd fliegt und dass es in dem realistischen Ambiente unseres Films wirklich Harpyien gibt.“
Beim Scorpioch-Kampf wurde zunächst bestimmt, wer an dieser gewaltigen Schlacht beteiligt ist. In Absprache mit dem Regisseur legte man fest, wie groß die Scorpiochs sind, nämlich zwischen acht und neun Metern von den Scheren bis zum Schwanz.
Das Spezialeffekte-Team wurde von dem für die Spezialeffekte und die Animatronik verantwortlichen Neil Corbould geleitet, der als Teenager bereits an dem Originalfilm „Kampf der Titanen“ mitgewirkt hat: Damals brachte er Federn an der Eule Bubo an. Jetzt baute das Team ein reales Skorpion-Modell in der gewünschten Originalgröße, um den Schauspielern einen sichtbaren „Partner“ für die Kampfsequenz an die Hand zu geben. „An diesem Modell gehen die Spezialeffekte und die visuellen Effekte Hand in Hand“, sagt Corbould. „Nick entwarf im Computer einen fantastischen 3D-Skorpion, den wir als Vorlage für das real gebaute Modell benutzten.“ Animiert wurde das reale Monster mithilfe von Joysticks, mit denen die Experten des Teams die Bewegungen dirigieren konnten.
„Außerdem benutzten wir ein real gebautes Monster, das sich von A nach B bewegen konnte – wir setzten den Panzer des Scorpioch auf eine kardanische Aufhängung“, sagt Davis. „Draco springt in dieser Szene auf den Rücken des Monsters und beginnt einen wilden Ritt, bei dem er reichlich herumgeschleudert wird.“
„Von der Technik her war das ein Rodeo-Ritt“, erzählt Corbould weiter. „Das Modell konnte sich pro Sekunde einen Meter in jede Richtung bewegen – nach oben, unten, aber auch 360-Grad-Drehungen vollführen. Außerdem konnte es sich auf einer Schiene zehn Meter weit sowie auf und ab bewegen. Es war sehr schwierig, sich oben auf dem Ding festzuhalten, man wurde reichlich herumgeschleudert.“
Das schwierigste Problem bei diesem Modell stellte das Tempo dar. „Skorpione bewegen sich blitzschnell – dieses Tempo versuchen wir zu imitieren“, sagt Corbould. „Dabei müssen wir die Geschwindigkeit jedoch ein wenig drosseln. Nicht mal ein Stuntman hätte sich bei dem Tempo da oben halten können.“
Schon allein der Transport dieses gewaltigen Modells an den Drehort stellte eine schier unlösbare Aufgabe dar, denn der Schauplatz war ein Nationalpark auf Teneriffa, oben auf dem Teide, dem dritthöchsten Vulkan der Erde. Dabei mussten strenge Auflagen eingehalten werden. Das Team durfte mit den Fahrzeugen auf keinen Fall die vorhandene Piste in der Nähe des Drehorts verlassen. Deshalb musste die gewaltige Scorpioch-Konstruktion zunächst so weit wie möglich per Lastwagen transportiert werden. Anschließend wurde es in Einzelteilen per Muskelkraft über die Felsen zum Set geschleppt. Vier Tage dauerte es, das mechanische Monster zusammenzusetzen – und dort musste es während der vier Drehtage unter freiem Himmel auch ausharren, inklusive der Computersteuerung und der Bedienungselemente. Das Team konnte nur beten, dass der Sturm es nachts nicht wegblasen würde.
Mithilfe von Computeranimationen und per Motion-Capture aufgenommenen Bildern gestaltete Davis’ Team außerdem auch die Medusa, den Kraken, die Harpyien, Pegasus und andere Fabelwesen. Im Gegensatz zu den bisherigen Darstellungen der Medusa besteht diesmal nicht nur ihr Haar aus Schlangen, sondern ihr Körper selbst ist halb Mensch, halb Schlange, und sie kann ihre unerwünschten Besucher mit List und blankem Stahl jagen. Durch digitale Effekte verwandelte sich das russische Supermodel Natalia Vodianova in die buchstäblich mörderisch aussehende Gorgone.
Das wohl bedeutendste Fabelwesen in dieser Geschichte ist jedoch das fliegende Pferd Pegasus, ein wahrhaft majestätisches Tier. Dazu Leterrier: „Pegasus ist ein Pferd mit Flügeln, ein Gefährte der Götter – kein Mensch hat ihn je geritten. Zunächst kämpft er gegen Perseus – auch dieses Hindernis muss unser Held zunächst überwinden.“
„Das Problem bei fliegenden Pferden ist, dass Pferde nicht fliegen“, sagt Davis. „Man muss also zunächst etliche aerodynamische Schwierigkeiten überwinden, bis das ganz natürlich wirkt.“
Zwei friesische Hengste – eine große, schwarze Pferderasse, die ursprünglich aus den Niederlanden stammt – übernahmen die Rolle: Hauptsächlich wurde Bonce als Pegasus eingesetzt, während der Stuntreiter auf Gallo saß.
Das Computerteam entwickelte ein komplexes System, indem man Markierungen auf den Pferden anbrachte und ihre Bewegungen mit Spezialkameras sehr sorgfältig aufzeichnete. Um den Eindruck zu vervollständigen, wurden die Schwingen später digital hinzugefügt.
Neben den zwei Pferden kam auch ein ganzer Tierzoo zum Einsatz: vier Kamele, eine über zwei Meter lange, 20 kg schwere Albino-Pythonschlange aus Myanmar, zwei junge Ochsen und etliche Hunde. Wie es seinem Besitzer Zeus zusteht, war das wohl majestätischste Tier ein Weißkopfseeadler, der alle Beteiligten am Set sofort begeisterte. Am Ende der Dreharbeiten ließen sich fast alle Darsteller und Team-Mitglieder mit ihm fotografieren. Die Arbeit mit den echten Tieren brachte allen Spaß, und der amerikanische Tierschutzbund vergab dem Team die höchste Note für seinen schonenden Umgang mit den Tieren.
Die Entwicklung des Kraken – des gefürchtetsten Monsters in Argos – erforderte etwa fünf Monate. Dazu Davis: „Aaron Sims, der die Fabelwesen für uns entwarf, stimmte sich mit Louis, mir und dem Ausstattungsteam ab, bis wir mit dem Resultat allesamt zufrieden waren. Dann übernahmen die Leute von MPC (Moving Picture Company), um die Oberflächen zu gestalten etc. Das Wasser spielte dabei eine wichtige Rolle. Der Krake steigt aus dem Meer auf, also strömt eine Menge Wasser an ihm herab, aber andere Körperteile bleiben immer unter Wasser und rudern wild hin und her. Das war eine Mammutaufgabe.“
„Der Krake ist sehr geheimnisvoll, eine Legende“, sagt Leterrier. „Wir wollen ihn also nicht sofort zeigen. Nick, Aaron und MPC haben hervorragende Arbeit geleistet, sodass das Seemonster erst nach und nach sichtbar wird. Seine Schuppen wirken durchsichtig, weil der Krake Tausende von Jahren kein Sonnenlicht gesehen hat – deshalb kann man durch die Haut hindurchsehen, und das Licht wird darin reflektiert.“
Neben den Monstern fügte das Spezialeffekte-Team auch jede Menge natürliche Elemente in die Szenen ein – mithilfe von Wind- und Wassermaschinen, Feuer und Dampf. „Neil sorgte am Set für so viele Interaktionen wie möglich: Objekte wurden weggeweht oder stürzten um, der kardanisch aufgehängte Scorpioch, Explosionen, Feuer und Sandstürme. Wir haben eng zusammengearbeitet, um die Logistik in den Griff zu bekommen“, sagt Davis. Gedreht wurde auf Teneriffa, in Wales und Äthiopien – das Ergebnis waren spektakuläre Panoramen, auf denen sich die Computer-Experten anschließend austoben konnten. Davis weiter: „Diese Bilder nahmen wir als Grundlage – das von uns kreierte Argos sollte so aussehen, als ob es wirklich auf den Abhängen und Bergen liegt, auf denen wir unsere Sequenzen gedreht hatten. Alles richtete sich nach diesen Vorgaben – eine wunderbare Basis.“
