The Book Of Eli Film Trailer
Freigegeben ab 16 Jahre | Länge: 117 Min | Kinostart: 18.02.2010 | Release: 29.07.2010 (DVD)
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10 Fakten über Gary Oldman

Derbe Endzeitaction mit religiösen Zwischentönen und kurioser Schlusspointe. Eine ungewöhliche Mischung, Figuren und Optik wirken ein bißchen wie Mad Max im Wilden Westen. MF
Das macht:
Darsteller:Michael Gambon, Denzel Washington, Gary Oldman, Mila Kunis, Jennifer Beals, Ray Stevenson.
Die Story:Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt. Der Name des Wanderers ist Eli. Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie, der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt. Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuß zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal aufzustehen - und am Ende seines Weges all seine verblüffenden Geheimnisse preiszugeben...
Hintergrund:Die umjubelten Hughes-Brüder entführen in eine düstere Zukunftswelt, die zugleich wie eine archaische Vergangenheit anmutet und Urängste weckt. Virtuos und visuell vermischen sie verschiedene Kinogenres zu einer bedrohlichen Zukunftsvision. Oscar-Preisträger Denzel Washington brilliert in der Rolle des einsamen, nahezu unbesiegbaren Kämpfers, dem mit dem kongenial böse agierenden Gary Oldman ein gnadenloser Widersacher gegenübersteht.
Technikinfos:Ton: Dolby SR, SRD, DTS
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In ihrem fünften und fraglos ambitioniertesten Film THE BOOK OF ELI zeichnen die Gebrüder Allen und Albert Hughes ein postapokalyptisches Amerika, in dem zivilisatorische Errungenschaften fast vergessen sind und ein einsamer Wanderer den Schlüssel zu einer hoffnungsvolleren Zukunft mit sich trägt. „Wir vertieften uns in die Story“, erläutert Allen Hughes, „weil sie über ihre starken Action- und Abenteuerelemente hinaus einen zutiefst humanen Kern hat und sich mit Werten beschäftigt, die es auch mit dem Rücken zur Wand zu verteidigen lohnt. Es geht um persönlichen Einsatz, Opferbereitschaft und Überlebenswillen angesichts einer fundamental negativen Außenwelt.“ Sein Zwilling Albert ergänzt: „THE BOOK OF ELI führt uns in eine beinahe vollständig entvölkerte Welt der nahen Zukunft, von der wir nicht genau wissen, ob sie durch ein nukleares Desaster oder eine Naturkatastrophe ausgelöst wurde. Das ist auch nicht entscheidend. Vielmehr war es uns wichtig, über die Gesellschaftsordnung dieses Endzeit-Szenarios nachdenken zu können. Gewiss würden die Überlebenden auf ein primitives Niveau zurückgeworfen und könnten kein Gesetz mehr aufrecht erhalten. Doch wir glauben, dass mit der Zeit ein paar mutige Individualisten das Heft in die Hand nehmen und anderen Orientierung bieten könnten. In einer Zeit, in der die meisten entweder Jäger oder Gejagte sind, ist Eli so ein Mann mit einer klaren Mission. Er nimmt sich ohne Aufschub oder Hilfe die Freiheit, seinen Idealen zu folgen, während ringsum alles im Chaos versinkt.“
Oscar-Preisträger Denzel Washington (TRAINING DAY) war seinerseits so ergriffen von Gary Whittas Drehbuch zu THE BOOK OF ELI, dass er dem Projekt als Hauptdarsteller und als Produzent zur Realisierung verhalf. „Eli ist eine außerordentlich durchsetzungsfähige Figur“, so der Mime, „ohne zu ahnen, dass ihm selbst nach dreißig Jahren auf der Straße seine schwersten Aufgaben erst noch bevorstehen.“ So mysteriös Elis Ziele und persönliche Dämonen bis zum Finale des Filmes bleiben, so nebulös verhält es sich ganz bewusst auch mit der Historie der Figur, wie Allen Hughes erklärt: „Als einsamer, enigmatischer Krieger ist Eli eine geradezu mythische Erscheinung. Auch wenn wir zunehmend mehr über ihn erfahren, wollten wir seine Vergangenheit nur ansatzweise thematisieren. Er trägt zum Beispiel als Zeichen einer vorangegangenen Katastrophe großflächige Brandnarben auf dem Rücken, ohne dass sie im Detail erläutert würden. Das war eine der vielen Ideen von Denzel, mit denen er Eli Charakter verlieh, ohne die Rätsel um seine Person aufzulösen.“ Washingtons Produktionspartner Joel Silver fügt hinzu: „Denzel ist die Seele des Filmes und trägt den Stoff weit über die Adrenalin-Kicks eines futuristischen Thrillers hinaus. Man will den sprichwörtlich langen, steinigen Weg mit ihm gehen, weil er trotz seiner Sterblichkeit in Extremsituationen ein ehrenwerter und friedfertiger Mann ist, dessen Entscheidungen wir instinktiv vertrauen.“
Elis Gegenspieler Carnegie wird von Gary Oldman verkörpert und ist in THE BOOK OF ELI ebenfalls einer der wenigen, die noch die Zeit vor dem Big Bang erlebt haben. Carnegie jedoch hat sein Wissen und seine Macht als Herrscher über eine versteckte Wasserquelle genutzt, um sich in den Ruinen einer verlassenen Stadt ein kleines Imperium aufzubauen. Washington: „Der Film lebt vom großartigen Mann-gegen-Mann-Konflikt dieser beiden Charaktere, die sich aus unterschiedlichen Motiven das geheimnisumrankte Buch sichern wollen, das Eli mit sich führt - und Produktionsnotizen beide sind bereit, dafür Menschenleben zu opfern.“ Allen Hughes wirft einen weiteren interessanten Aspekt dieser Dualität auf: „Der Held einer Story kann nur so gut sein wie der Bösewicht bösartig ist - und uns war immer klar, dass Carnegie keine diabolische Karikatur sein dürfe, sondern sich in Grauzonen bewegt. Er ist teils machthungrig, aber teils auch ein Verzweifelter in den Trümmern der Menschheit, was seine Handlungen um so unberechenbarer macht.“ Differenziert schätzt auch Gary Oldman seine Rolle ein, wenn er über Carnegie bemerkt: „Er ist im Grunde ein Diktator, der seine Stadt auf Gewalt und Kontrolle des lebensnotwendigen Wassers aufgebaut hat. Zugleich ist er klug genug, um einer Philosophie zu folgen und über die Vision einer neuen Weltordnung nachzudenken. Daraus entsteht eine Obsession, die er mit Eli teilt, auch wenn Carnegies Beweggründe ungleich dunklerer Natur sind.“
Die Schlacht zwischen Eli und Carnegie, die laut Oldman zu einem „Duell der Willenskraft zweier extrem willensstarker Männer“ wird, spielt vor dem Hintergrund eines desolaten Amerika, in dem Straßen zerstört und Städte wie leergefegt sind; ein schauriger Ort, an dem der Besitz eines soliden Schuhpaares über Leben und Tod entscheidet. Um zumindest ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich der alltägliche Überlebenskampf jenseits unserer Zivilisation für Hinterbliebene anfühlen mag, besuchte Drehbuchautor Gary Whitta selbst einen mehrtägigen Survival-Kurs. „Als erstes lernt man, dass daran nichts angenehm ist oder romantisiert werden kann“, erinnert er sich, „denn man muss etwa lernen, Dinge zu essen oder zu trinken, die man normalerweise nie in Erwägung gezogen hätte. Doch in Extremsituationen werden wir auf den Kern der menschlichen Natur reduziert. Primitives Überleben ist alles, jedes kleine Problem kann zum potentiell lebensbedrohlichen Konflikt ausarten - und unter diesem Druck zeigt sich erst die wahre Natur eines Menschen.“
In der namenlosen Stadt, in der Eli auf seinem Weg gen Westen unfreiwillig längeren Halt machen muss, trifft er nicht nur auf Carnegie und dessen Schergen, sondern auch auf zwei Frauen, die sein Leben verändern werden: Die erblindete Claudia (Jennifer Beals) und ihre Tochter Solara (Mila Kunis), die Carnegie wie bessere Sklaven behandelt und missbraucht. „Der völlig vereinsamte Eli wird durch die junge Solara daran erinnert“, sagt Denzel Washington zum Verhältnis dieser Figuren, „was es heißt, sich als menschliches Wesen wieder unter anderen Menschen aufzuhalten und kostbares Wissen weiterzugeben. Zu lange hat er an nichts anderes gedacht als an den Schutz des Buches, das er mit sich trägt. Bis er durch das Vertrauen der beiden Frauen lernt, dass er nicht nur eine Mission zu Ende führen will, sondern die von ihm geschützten Werte und Ideale auch leben muss. Es ist ein letzter Charaktertest, den er nur sehr widerwillig auf sich nimmt.“ Über die beiden Frauenfiguren äußert sich zudem Co-Regisseur Albert Hughes: „Jennifer Beals ist hervorragend in ihrer Rolle, in der sie dem Zuschauer alle Qualen der Vergangenheit ohne viel Dialog mit Körpersprache und mimischer Ausdruckskraft vermittelt. Mila entfacht regelrecht ein schauspielerisches Feuerwerk. Als Solara können wir ihr förmlich dabei zusehen, wie sie trotz ihrer Verletzlichkeit vom Mädchen zur Frau wächst, die Carnegies Kontrolle entflieht, um an Elis Seite eine bessere Zukunft zu finden.“
Auf der Odyssee durch den Schutt des 21. Jahrhunderts kreuzt Eli auch den Weg von Carnegies rechter Hand, dem von Ray Stevenson gespielten Redridge, der „seinem Herrn die Drecksarbeit abnimmt, aber zunehmend am Sinn seines Handelns zu zweifeln beginnt und allmählich dazu übergeht, seine eigenen Ziele zu verfolgen“, erklärt Washington. Weit jenseits der Grenzen von Carnegies Einflussgebiet stößt Eli auf zwei exzentrische Überlebenskünstler, die wie jede Figur in THE BOOK OF ELI sorgsam ihre Geheimnisse hüten und von Michael Gambon sowie Frances de la Tour verkörpert werden. „Die beiden haben versucht“, so Gambon, „ihr früheres Leben aufrecht zu erhalten, indem sie noch Musik über ein Grammophon hören oder Getränke aus Porzellantassen zu sich nehmen. Doch sobald Fremde an der Tür auftauchen, hört die vermeintliche Gutmütigkeit von George und Martha auf, denn jeder Unbekannte könnte eine Bedrohung sein.“
Die explosiven Kampfsequenzen von THE BOOK OF ELI, in denen Eli die Bandbreite seiner in Jahrzehnten auf der Straße erlernten Selbstverteidigungskünste
demonstriert, wurden von Stunt-Koordinator Jeff Imada orchestriert, der zuvor etwa an DAS BOURNE ULTIMATUM (The Bourne Ultimatum, 2007) oder FIGHT CLUB (1999) arbeitete. „Es gibt Straßenkämpfe“, beschreibt er seine Aufgaben, „aber auch Duelle mit Waffen wie Messern, Schwertern oder Stöcken. Interessant war für mich dabei, dass Eli stets seine unmittelbare Umgebung nutzt, um sich in Einzelduellen oder gegen eine ganze Bande Angreifer zu wehren. Er muss immer auf der Hut sein und improvisieren - was uns viel Freiheit bei der Szenengestaltung ließ.“ Washington trainierte mehrere Monate für seinen Part, um dem Wunsch der Filmemacher entsprechen zu können, die kein Double und Kampf-Choreographien auch in flüssigen Komplett-Takes drehen wollten. Washingtons Lehrer Dan Inosanto, übrigens ein Protegé des legendären Bruce Lee, sagt dazu: „Er musste in einem harten Crashkurs eine Kombination verschiedener Martial-Arts-Techniken und Faustkämpfe einüben, bis wir für den Dreh eine Verschmelzung physischer Fähigkeiten fanden, die wirkten, als hätte er sie über Jahre auf der Straße erlernt und perfektioniert.“ So zählt zu Elis Waffen auch eine Klinge, mehr Machete als Samurai-Schwert, die Eli „wie eine Verlängerung seines Armes einzusetzen versteht“ (Albert Hughes).
Sowohl Kampfstil als auch eklektisches Waffenarsenal sind Teile von Elis Charakter, der gezwungen ist, ohne nennenswertes Gepäck zu reisen und das Optimale
aus seinen limitierten Mitteln zu machen. Dieser pragmatische Ansatz wurde zum Leitmotiv der Produktion von THE BOOK OF ELI - bei den Performances der Schauspieler ebenso wie bei Produktions- und Kostümdesign. „Normalerweise“, weiß Albert Hughes, „geht es bei futuristischen Filmen darum, wie cool ein Küchenmixer der Zukunft wohl aussehen mag. Die Idee unseres Filmes ist hingegen, dass nur noch die rudimentärsten mechanischen Werkzeuge als Relikte der Vergangenheit funktionieren und die Welt statt dessen ein surrealer Ort ist. Gesäumt von Wracks und den Überresten lange verstorbener Menschen.
Selbst die Straßen sind nicht immer befahrbar, wenn gewaltige Löcher in Brücken klaffen - wir nannten Elis Strecke den Highway des Todes.“ Um eine möglichst glaubwürdige Stimmung zu erschaffen, hatten die Hughes-Brüder im Vorfeld Fachliteratur studiert, in der die möglichen Folgen einer globalen Katastrophe ausgemalt werden. „Was würde nach einem Nuklearschlag, einem biologischen Angriff oder dem Ausbruch eines Supervulkans passieren“, fragten sie sich, „wie radikal könnten sich Flora und Fauna oder das Wetter bis hin zu Wolkenformationen wirklich verändern, und wie lang müsste wohl die Zersetzung alles von Menschen Geschaffenen dauern?“
Zur Inspiration für ihr filmisches Konzept nutzten Albert und Allen Hughes auch Zeichnungen kontemporärer Comic-Künstler wie Tommy Lee Edwards, Chris Weston oder Rodolfo Dimaggio, bevor sie präzise Storyboards anfertigten, die der Crew jederzeit als eine Art visuelles Drehbuch dienten. Um effizient zu arbeiten, teilten die Brüder während der Vorproduktion Verantwortungsbereiche untereinander auf, wie es sich auch bei früheren Filmen bewährt hatte. So kümmerte sich Allen Hughes in Los Angeles hauptsächlich um die Besetzung und letzte Drehbuchschliffe, während sich Albert Hughes am Drehort New Mexico auf Aspekte des Produktionsdesigns oder Motivsuche konzentrierte. In New Mexico drehte die THE BOOK OF ELI-Crew rund um die Bundeshauptstadt Albuquerque sowie im Naturschutzgebiet White Sands, das auch außerhalb Amerikas berühmt ist für seine wüstenhaften Weiten und eine wegen des surreal weißen Sandes fast futuristische Atmosphäre. Bei allen gegebenen Vorteilen der Locations brachte der Dreh unter freiem Himmel auch Probleme mit sich, wenn urplötzlich Stürme mit bis zu hundert Stundenkilometern durchs Land fegten. „Sogar in Einstellungen“, so Special-Effects-Experte John Farhat, „die wir in den kargsten Gegenden New Mexicos drehten, mussten wir am Ende digital nachbearbeiten und Steppenläufer oder Gräser entfernen. Die Regisseure wollten eine total entblößte Umgebung.“ Darüber hinaus wurde subtil selbst der Himmel unter gleißender Sonne verändert, die Blindheit oder Tod bringen kann - stets bewegen sich zum Beispiel die Wolken entgegen der Laufrichtung Elis, wie ein natürlicher Widerstand auf seinem Weg nach Westen.
Nach diversen Tests entschieden sich die Hughes‘ gemeinsam mit Kameramann Don Burgess dafür, THE BOOK OF ELI mit einer RED Digitalkamera zu filmen, deren Bilder direkt auf Speichermedien oder Festplatte übertragen werden. „Dank der Computer“, so Burgess, „konnten wir in Pausen jederzeit Farben in einzelnen Bildkompositionen justieren oder das Bild auf die Leinwand werfen, um für weitere Einstellungen kurzfristige Korrekturen vorzunehmen.“ Nicht minder wichtig war die Arbeit von Produktionsdesignerin Gae Buckley, die sowohl auf Bühnen als auch auf freiem Gelände der Albuquerque Studios unter anderem Innenräume und Fassade des Hauses errichten ließ, in dem Eli die alles andere als harmlosen Rentner George und Martha trifft. Die umfassendste Herausforderung für Gae bestand aber fraglos beim Design der desolaten Stadt, in der Elis Nemesis Carnegie sein Hauptquartier hat. „Wir suchten dafür eine Gegend, in der bereits Gebäude fehlten, damit wir wiederum die Lücken mit eingestürzten Strukturen füllen konnten“, erinnert sich Buckley. Fündig wurde sie ebenfalls in New Mexico bei dem Städtchen Carrizozo (Einwohner: 1.036). Hier ließ sie basierend auf Fotos von kriegszerstörten Häusern ein neues Straßenbild mit falschen Fronten vor bereits existierenden Geschäften bauen - alles gekrönt vom Orpheum Theatre, das Carnegie als Basis seiner Operationen dient. Dessen zweistöckiger Innenraum indes wurde ebenso auf einer Bühne errichtet wie auch der tote Wald, in dem der Film unheilsschwanger beginnt. Diese erste Sequenz, in der Eli in einer brutalen Natur nur überleben kann, indem er klug und präzise seine spartanischen Mittel einsetzt, ist laut Allen Hughes symbolisch für die Opfer zu sehen, die Eli bis zum Schluss auf sich nehmen wird. „Ich denke“, so Hughes abschließend, „dass der Film Elemente wie Menschlichkeit und Vertrauen auf Urinstinkte hat, mit denen sich jeder Zuschauer identifizieren können wird. Und obwohl wir mit Spannung und Dynamik natürlich auch unterhalten wollen, hoffen wir, dass unser Film die Leute daran erinnert, wie kostbar das Leben ist. Und wie wichtig Engagement, Glauben auch an sich selbst und vor allem Hoffnung sind - und zwar zu jeder Zeit.“
Meinungen
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Bln Allein sein Walk reicht schon aus.
Hermann Über die Handlung (vorallem den gegenstand der Handlung ;) ) kann man sich natürlich streiten...doch davon seperat kann man sagen der Film ist gut gemacht und Viele wird die gelungene Postapokalyptische Athmosphäre gefallen... Das haben die gut hingekriegt...Natürlich ist es deshalb um so blöder, dass Der Film überhaupt wahrscheinlich finanziell keinen großen Erfolg hat, da er wahrscheinlich bei den Leuten, die die Bibel ncht kennen oder verabscheuen für einigen Unmut sorgen kann, vorallem da sich ihnen dann die gesamte Handlung ihrem Verständnis entzieht...mir jedenfalls sagt die Bibel was und der Film ist sehr empfehlenswert, Klasse Aktion, Klasse Bilder, Klasse Schauspieler...KLasse!
foxy echt scheisse
jdparts also ich habe den film gerade gesehen und er erinnert mich stark an fallout 3. obwohl mich die idee mit der bibel nicht so anspricht. aber der film ist echt klasse. sehr empfehlenswert.
marky Naja die Geschichte ist recht dünn, dafür kommt die Endzeitstimmung atmosphärisch gut rüber. Washington und Oldmann spielen ihre Charaktere toll. Zu empfehlen!
i fand ihn nicht so toll...
SHAKO jesus : LORD OF LORDS AND KING OF KINGS
Soldier of God Yeah! Jesus lebt und liebt dich!
tom es ist die bibel ;) ohne scheiß
jaN Gibt es einen schlechten Film mit Denzel Washington??? Nein !!!Noch fragen?
flo irgenwie sagt der trailer gar nix aus... was für ein buch ..??? hat er es ausgeliehen und jetzt bringt er es zurück oder wie.. deswegen der krieg krieg der büchereien
legacy also meine meinung : klasse , einfach nur top
ich stimmt der Trailer ist scheiße ! Und der Film, naja sicher wieder mal ein mit einem Tollen Ende. Soll ich jetzt noch was von Fallout schreiben ?
Q jupp, erinnert sehr stark an Fallout 3. einfach dieses ganze feeling, die kaputte Welt, das Ödland. und die bösen die er da bekämpft sehen aus wie Raiders ^^ is sicher ein guter film
Vierrokz KEnnt ihr das Spiel Fallout.. ? Na seht ihr irgendwelche zusammenhänge ? Ich schon.. :D:D:D:D mal sehn wie der Film wird
o.G. omg Mila Kunis und Denzel Washington !!!!!!!!!DER FILM KANN NUR GEIL WERDEN :D
seronimo Egal ob der film nun rocken wird oder nicht...der trailer is trotzdem scheiße!
ws nico du hast keine ahnung!
Thor abgesehen davon das es allem anschein nach , nach einem atom krieg spielt hat es eig sogut wie nixm it fallout gemeinsam wie ich finde..aber gut..ich mag Garry Oldman sehr, angucken werd ich ihn mir auf jedenfall..nur auf welcher platform mussich mir noch überlegen =>
Dr. Luderl super trailer, wenn D.W. und oldman mitspielen, kann es nur ein guter film werden!!
serious ihr solltet nicht nach dem trailer gehn ich halte nichts von trailern..es gibt viele filme wo die trailer scheise sind und derfilm war hammer... genauso isses anderst klasse trailer aber da stecken dann meistens die besten scenen vom film drinnen.
Zacki Zupf Abklatsch von Fallout ( Game ) und I am Legend. Glaube nicht das dies ein Kracher wird
Mickey_Nice Naya der Trailer überzeugt nicht wirklich...
toao69 also der film hat was von dem Game Fallout 3 udn son bissel was von I am Legend. Ich find den sollte man sich vormerken mit Denzel Washington als Action-Held. Geeiiieeell Den werd ich mir geben^^
soso Erinnert mich an die Fallout-Serie
s sieht gut aus...!!!
LaJusch Uh Mila Kunis, die kenn ich noch aus der Serien "Die wilden 70er" mit Ashton Kutcher. Schon allein wegen der netten Dame, möchte ich den FIlm sehen, wobei ich nach dem Trailer immer noch nicht erahne, worum es geht.
sasch Geiler Trailer.Freu mich schon auf den Film. Wenn Denzel Washington mitspielt kann der Film ja nur gut sein....
j Mist die Menschheit ist wohl nicht totzukriegen
Radul lol welche Zombies. Bevor ich die Kommentare las dachte ich auch an fallout3. Schon merkwürdig wie sich Meinungen schneiden können :)
Tyler Durden Sieht mir Entschulidigung wen ich das sage aber wegen den Zombies siehts mir eher nach Resident Evil 3 und I'm Legend aus
kinogänger erinnert mich auch stark an Fallout 3... naja und wenn schon Washington mitspielt dann kann es ja kein totaler schwachsinn sein oder ;-)
Mo4Reel Erinnert mich da so ein klein bißchen an das Spiel "Fallout" :)
Malibubu sieht aus wie ne art fallout 3 verfilmung ^^
Odessa Fett
Nico Die Kampfszenen kommen ja wohl lächerlich gestellt rüber.

♥: Harte Action, Post-Apokalypse im Westerngewand
−: Stark religiöse Zwischentöne, widersinniges Ende
In vielen apokalytischen Thrillern wird die Bibel zitiert. Das Buch der Offenbarung ist fast sowas wie die Mutter aller Weltuntergänge.
The Book of Eli spielt allerdings nach dem göttlichen Großreinemachen.
Und diesmal soll die Bibel alles wieder zum Guten richten.
Denzel Washington spielt den etwas zerlumpten Sendboten Eli , der das angeblich letzte Exemplar durch einen verwüsteten Kontinent schleppt. Denn nach dem letzten Krieg wurden sämtliche Bibeln in einem offensichtlichen Anfall atheistischem Fanatismus vernichtet. Wie das ausgerechnet in "Gods own country" möglich sein sollte, bleibt ein Geheimnis der Filmemacher. Zumindest soll nur 40 Jahre später jede Erinnerung an Religion getilgt sein. Wer´s glaubt... . Der Bibelbote Eli ist jedoch kein Prediger, der die Lehren des Buchs in die verwilderte Öde trägt, sondern schlicht ein tödlicher Kurier. Er kennt zwar den Inhalt seines Pakets in und auswendig, hält sich aber in seinem Handeln mehr an die alttestamentarische Devise Auge umd Auge.
Zur Verteidigung sei gesagt, dass ihm aber auch etliche degenerierte Gangster nach dem Leben trachten. Die andere Wange hinzuhalten ist da wenig opportun.
Auf einen ganz anderen Gegner trifft er in einer kleinen Westernstadt. Der örtliche Machthaber, Carnegie (Gary Oldman) ist ein Mann mit Visionen. Er will eine neue Zivilisation aufbauen - und von Elis Bibel verspricht er sich die notwendige Autorität. Als religiöser Herrscher will er sich den bedingungslosen Gehorsam seiner Untergebenen sichern. Aber Eli hat andere Pläne mit dem Buch.
The Book of Eli wirkt wie eine Mad-Max-Episode im Wilden Westen. Der Look ist schmuddelig und die Action hart, dabei aber auch comicartig überzeichnet.
Auch die Regie führenden Hughes-Brüder versuchen , mit der Autorität der Bibel dem wüsten Treiben etwas Ernsthaftigkeit zu verleihen. Dabei bleibt für komplexere moralische Fragen aber kaum Platz. Besser wäre es gewesen, die Identität von Eli´s Buch komplett geheim zu halten. Welches Buch hätten Sie sich ausgesucht, um die Zivilisation wieder aufzubauen ? Dass dafür auch andere Kandidaten in Fragen kommen, deutet der Film am Ende selbst recht lapidar an, führt damit aber die Handlung im Nachhinein ad absurdum. Dazu kommt eine kuriose Schlußpointe, die bei den Zuschauern zu heftigen Diskussionen und auch viel Kopfschütteln führen wird.
Als düster-schmuddeliger Action-Film weiß "The Book of Eli" zu unterhalten. Nur ernst nehmen sollte man ihn nicht, dazu haben sich die Filmemacher beim Entwurf ihrer postapokalyptischen Welt selbt nicht genug Mühe gegeben .
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