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Werner - Eiskalt! Trailer und Filmkritik

FSK Film: 6 | FSK Trailer: 0 | Länge: 99 Min | Kinostart: 23.06.2011 | DVD/BD: 24.11.2011 (DVD&BD)
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TRAILER-TIPPS

 

Werner Eiskalt: Mehr zu diesem Film

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Schauspieler:Rötger Feldmann, Andi Feldmann, Richard Sammel, Kalle Haverland, Jochen Nickel, Michael Lott, Thorsten Schütt, Holger Henze, Ivonne Schönherr

Die Story:Werner und Holgi liefern sich schon ewig Rennduelle, eigentlich schon seit sie im Kinderwagen sitzen. Holgi triumphierte immer, denn er hat die Kohle und schon damals das beste Material. Werner, der ewige, arme Zweite will endlich seine Revanche haben.

Hintergrund:Vor 30 Jahren erfand Brösel den ewigen Lehrling und Comic-Chaoten Werner. Am 17. März 2011 feiern die beiden ihren gemeinsamen Geburtstag.



Produzenten sind Herman Weigel und Oliver Berben. Wie die millionenfach verkauften Comic-Vorlagen waren auch alle WERNER-Filme ein voller Erfolg. So lockten die letzten vier WERNER-Abenteuer über 13,6 Mio. Besucher ins Kino.

Werner - Eiskalt! besteht aus Realfilm- und Zeichentricksequenzen. Regie und Bildgestaltung der Realszenen verantwortet Gernot Roll. Bei den Zeichentrickszenen führt der Erfinder und Comic-Zeichner der Kultfigur, Brösel alias Rötger Feldmann, selbst Regie. Unter der Leitung von Michael Schaack übernimmt die Trickompany Filmproduktion den Animationsteil.

Die witzigen und abenteuerlichen Erlebnisse von WERNER haben alle einen wahren Kern: Neben Brösels eigener Kindheit und Jugend lieferten seine Hobbys Motorräder und Rennen fahren immer die perfekte Vorlage für sein gezeichnetes Alter Ego Werner. In Werner - Eiskalt! verarbeitet er u.a. seine eigenen Erfahrungen als Comic-Zeichner.

Rötger Feldmann spielt in den Realfilmsequenzen selbst die Rolle des Brösel; an seiner Seite sind in weiteren Rollen Richard Sammel ("Inglourious Basterds", "Casino Royal"), Jochen Nickel ("Absolute Giganten") und Michael Lott ("Männersache") zu sehen.


Eure Meinung zu "Werner Eiskalt"



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Eure Kommentare zu "Werner Eiskalt":

Dragan "oh, nein..ich dachte die werner-phase sei endlich überstanden" ...besteht der zwang zum anschauen ???? immer diese Nörgler ,tztztz

Max Geilomat!

nbg werner ist und bleibt kult!

thystrias oh, nein..ich dachtre die werner-phase sei endlich überstanden...

Ick sag mal der Film wird sooo was von laaangweilig ... das im Trailer waren schon die BESTEN Filmszenen ;-)

Emil G. Na sicher ist das nich lustig. Das ist doch gerade das lustige daran!

hallo wir werden alle brennen!

Max wie unwitzig der trailer doch ist ;)

DDD aber echt

DDD aber echt

DDD aber echt

DDD aber echt

ZZ kannst du auch deutsch?

hallo welcher film das comic gibt es nur wo sind bilder zum film oder die infos

 




♥: überraschend hintergründiges Konzept,
−: zu glatte Animation, dilletatantische Realszenen, zähe Erzählweise

Seit Anfang der achtiger Jahre hatte der Comiczeichner Rötger "Brösel" Feldmann seine Kultfigur Werner in mehreren Comicbanden verewigt und mit dem typisch nordischen Slang und Sprüchen des anarchischen Klempnerlehrlings den Sprachgebrauch einer ganzen Generation geprägt. "Bescheid!"


Mehr als 250.000 Besucher kamen 1988 zum legendären Rennen zwische Porsche und Red Porsche-Killer, einer Sonderanfertigug mit 4 gekoppelten Horex-Motorrad-Motoren, im norddeutschen Hartenholm. Das Megaevent markierte den Höhepunkt der Werner-Manie. Zwei Jahre späte brachte es der erste Kinofilm trotz dilletantischer Realszenen und holpriger Animatber 4 Millionen Zuschauer. Aber mit jedem weiteren Film ließ der Erfolg spürbar nach. Sieben Jahre sind seit dem letzten Streifen "Werner- Gekotzt wird später" mittlerweile vergangen.
Zum ersten Mal seit dem allerersten Werner-Abenteuer von 1990 ist "Werner - Eiskalt" ein Mix aus Real - und Tricksequenzen. Da schließt sich also irgendwie ein Kreis. Werner kehrt zu seinen Anfängen zurück. Ob man das nun mag oder nicht - es hat immerhin Methode.
Werner-Erfinder Rötger Feldmann gibt selbst zu dass er kein Schauspieler ist. Darum will er seine Auftritte möglichst kurz halten. Dafür ist er allerdings immer noch entschieden zu lange auf der Leinwand zu sehen. Selbst wenn er die meiste Zeit über nur bewegungslos als vermeintliche Leiche im Bild ist.
"Werner Eiskalt" ist eine Abschiedsvorstellung. Und diese Idee spielen die Macher immerhin konsequent durch. Den größten Teil des Films über wird Rötger Feldmann für tot gehalten. Auf der Suche neuer Inspiration und Entspannung ist er auf Korsika beim Flachköpper hart mit einem Felsen kollidiert. Seine Freunde wollen den vemeintlichen Leichnam nach Hause holen. Aber der Trauerzug wird zur chaotischen, bierseligen Odyssee á la "Bis zum Ellenbogen" quer durch Europa und liefert Gelegenheit für seine Freunde, in Erinnerungen zu schwelgen und für den Comiczeichner, sein Leben Revue passieren zu lassen. So erleben wir ziemlich zusammenhanglos ein paar von Werners Abenteuern, die wohl in früheren Filmen vom Schneidetisch gefallen sind. So richtig will keine davon zünden und auch die Ausbeute an Sprüchen zum Zitieren ist mehr als überschaubar.
Völlig unntötig wird die Geschichte noch um einen intriganten Verleger erweitert, der die dreiste Idee hat, an Stelle von Brösel das legendäre Rennen des "Red Porsche Killer" gegen Holgis Zuffenhausener Edelschleuder zu wiederholen. Sakrileg ! Das muss natürlich verhindert werden. Für das im Film inszenierte Renn-Revival werden ganz plump uralte Videobilder von damals herangezogen, um die angeblich strömenden Menschenmassen zu simulieren. Fällt ja gar nicht auf.


Die Animation ist mittlerweile etwas zu glatt und routiniert. Da fehlt der trashige Charme der frühen Filme. Und ein bißchen harmloser sind die Gags auch geworden.
Nur in einzelnen Moment blitzt nochmal schräge Genialität durch. Nachdem Brösels neues Buch vom schmierigen Verleger mit dem Hinweis auf den Manga-Boom abgelehnt wird, flüchtet Werner in einer irrwitzig-surrealen Traumsequenz vor glubschäugigen japanischen Comichelden.
Das ist gleichzeitig bissige Kampfansage an den Zeitgeist und melancholische Selbsterkenntnis, dass die Zeit von Werner wohl endgültig vorbei ist.

"Werner Eiskalt" wirkt wie eine Resterampe, zusammengestellt aus übrig gebliebenen Ideen und Anekdoten. Die drehen sich zwar alle mehr oder weniger um das Verhältnis von Werner und seinem Intimfeind Holgi. Aber dieser dünne rote Faden kann den Eindruck von Stückwerk nicht verhindern.

Mit einem Regisseur wie Gernot Roll ist da nichts anderes zu erwarten. Als Kameramann ist er ein echter Könner ("Buddenbrooks", Nirgendwo in Afrika"), aber im Regiestuhl verzapft er regelmäßig Megatrash wie "Ballermann 6", " Die Superbullen" oder "Männersache".
Selbst für unheilbare Fans ist "Werner-Eiskalt" nur bedingt zu empfehlen.

 



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht