Tiger Team Film Trailer
FSK Film: 6 | Länge: 90 Min | Kinostart: 06.05.2010 | Release: 02.12.2010 (DVD&BD)
© Constantin Film | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Links & Infos
Ausschnitte aus dem Film 1
Ausschnitte aus dem Film 2
Interviews mit den Stars 1
Interviews mit den Stars 2
Schauspieler:Helena Siegmund-Schultze, Bruno Schubert, Justus Kammerer, Iris Berben, Stipe Erceg, Simon Schwarz, Nina Proll
Die Story:Ferienzeit und nichts los – wie langweilig! Doch das ändert sich schnell, als Biggi, Patrick und Luk auf einen mysteriösen Schlüssel in Form eines Drachens stoßen, der ihre Neugierde weckt. Luk entdeckt im Internet einen Zusammenhang zwischen dem geheimnisvollen Fund und dem alten chinesischen Mythos des Mondscheinpalastes im Berg der 1000 Drachen. Dank eines ausgeklügelten Plans gelingt es den Kindern, die weite Reise nach Beijing anzutreten, um der geheimnisumwitterten Legende auf die Spur zu kommen. Dort heftet sich die dämonische Q mit ihrem nichtsnutzigen Sohn Munroe an ihre Fersen: Schon lange ist die Anführerin des Geheimbundes der Schwarzen Schlange auf der Jagd nach den Schlüsseln, die das Tor zum sagenumwobenen Mondscheinpalast öffnen. Der birgt nicht nur unermessliche Schätze, sondern auch ein Unsterblichkeitselixier, mit dem Q unbesiegbar werden würde. Für die Tiger beginnt eine abenteuerliche und gefährliche Reise, die sie schließlich bis tief ins Innere des geheimnisvollen Mondscheinpalastes führt. Hier fordern sie Q, Munroe und ihre Schergen zu einem letzten Kampf heraus...
Hintergrund:Nicht nur in Deutschland und Österreich zählen die Abenteuer des TIGER-TEAMS von Thomas C. Brezina zu den beliebtesten Detektivgeschichten für junge Leser zwischen sieben und elf Jahren. Die bis heute erschienenen 44 spannenden Fälle um die drei Tiger Biggi, Patrick und Luk sind in 26 Sprachen übersetzt worden und haben sich weltweit mehr als 20 Millionen Mal verkauft. In China hat das TIGER-TEAM mehr Leser als Harry Potter und steht seit 2003 regelmäßig auf den vordersten Plätzen der Bestsellerlisten. Damit gilt der Österreicher Thomas C. Brezina als einer der weltweit erfolgreichsten lebenden Kinder- und Jugendbuchautoren.
- Die Vampirschwestern Trailer
- Was Weg Is Is Weg Trailer
- Die Vierte Macht Trailer und Filmkritik
- Schilf Trailer und Filmkritik
- Hell Trailer und Filmkritik
- Belgrad Radio Taxi Trailer
- Es Kommt Der Tag Film Trailer
- Im Sog Der Nacht Film Trailer
- 12 Meter Ohne Kopf Film Trailer
- Phantomschmerz Film Trailer
User, die diesen Trailer sahen, besuchten auch diese Seiten:
Langinhalt:
Es sind Schulferien und Biggi (HELENA SIEGMUND-SCHULTZE), Patrick (BRUNO SCHUBERT) und Luk (JUSTUS KAMMERER) vertreiben sich die Zeit auf dem Prater in Wien mit Go-Kart-Fahren und dem atemberaubenden Senkrechtstarter. Doch so richtig aufregend wird es erst, als sie einen Taschendieb auf frischer Tat ertappen, durch die Geisterbahn verfolgen und schließlich gemeinsam zur Strecke bringen. Als sie der bestohlenen alten Dame die Tasche zurückgeben, stellen sich die drei vor: „Wir sind das Tiger-Team und wir lösen die schwierigsten Fälle!“
Verbrecherjagd macht Hunger und so statten sie Mae (SOOGI KANG) in ihrem Chinarestaurant einen Besuch ab, um ein paar leckere Frühlingsrollen zu ergattern. Mae hat gerade Besuch von ihrem Cousin aus China, Herrn Bai (JIMMY T.), der ihr ein Geschenk seines Vaters überreicht: Eine Drachenstatue aus Ton. Als Luk sie sich genauer anschauen will, stößt ihn Patrick im Überschwang und die Statue fällt krachend zu Boden. Erstaunt finden die Kinder im Inneren einen alten verschnörkelten Schlüssel in Form eines Drachens, der sofort ihre Neugierde weckt. In ihrem Geheimversteck wirft Luk gleich den Computer an und sucht im Internet nach Hinweisen, was es mit dem mysteriösen Fund auf sich hat. Er stößt dabei auf einen alten chinesischen Mythos vom Mondscheinpalast im Berg der 1000 Drachen.
Mae hat von dem Palast noch nie etwas gehört und schickt die drei zu Herrn Bai, der noch ein paar Tage in der Stadt ist, um im Zoo ein neues Panda-Gehege einzurichten. Als Helena entdeckt, dass der Zoo ein Preisausschreiben veranstaltet, bei dem die Gewinner zur Pandafarm am Berg der 1000 Drachen mitkommen dürfen, ist dem Tiger- Team klar: Das ist unsere Chance!
Dank eines ausgeklügelten Plans gelingt es den Kindern tatsächlich zu gewinnen und sie dürfen zusammen mit der Zoodirektorin Frau Papus (NINA PROLL) und dem Tierpfleger Krops (SIMON SCHWARZ) nach China. Offiziell sollen sie dort die Pandas für den Wiener Zoo in Empfang nehmen, vor allem aber wollen sie der geheimnisumwitterten Schatzlegende auf die Spur kommen. Doch nicht nur die drei haben ein Interesse an dem Schatz, auch die dämonische Q (Iris Berben) mit ihrem nichtsnutzigen Sohn Munroe (STIPE ERCEG) in Beijing haben Wind von der Sache bekommen und setzen sich an die Fersen des Tiger-Teams. Schon lange ist die Anführerin des Geheimbundes der Schwarzen Schlange auf der Jagd nach den Schlüsseln, die den Berg der 1000 Drachen und das Tor zum sagenumwobenen Mondscheinpalast öffnen. Der birgt nicht nur unermessliche Schätze, sondern auch ein Unsterblichkeitselixier, mit dem die machthungrige Q unbesiegbar werden würde.
Nach der Ankunft in Beijing werden die Gäste aus Europa erstmal von Familie Bai zum Essen eingeladen. Mit am Tisch sitzt auch Cheng (WANG DESHUN), der Vater von Herrn Bai, der kurz erschrickt, als er erfährt, dass die Statue zerbrochen ist, die er seinem Sohn mitgegeben hatte. Zurück in der Unterkunft bekommen die Kinder nachts unliebsamen Besuch. Mit Händen, Füßen und Zähnen schlägt Biggi einen vermummten Ninja in die Flucht – doch mit ihm ist auch der Schlüssel weg! Alles, was Biggi erkennen konnte, war eine Schlangentätowierung auf dem Unterarm des Eindringlings.
Daraufhin erzählt Cheng dem Tiger-Team die geheimnisumwitterte Geschichte des Mondscheinpalastes, den vor 600 Jahren die Mutter eines Kind-Kaisers tief im Berg bauen ließ, weil der kleine Junge an einer unheilbaren Lichtallergie litt und einzig den Mondschein ertrug. Seine Mutter ließ die besten Ärzte nach einem Heilmittel suchen – vergeblich. Der Legende nach entdeckte aber einer der Alchemisten ein Elixier, das unsterblich macht. Und so soll der Kindkaiser noch heute durch den Palast wandeln, seit 600 Jahren. Als Kinder, nicht älter als Biggi, Patrick und Luk heute, kamen Cheng und seine zwei Freunde vor vielen, vielen Jahren an die drei Drachenschlüssel, die den Mondscheinpalast öffnen. Die drei alten Freunde haben sich längst aus den Augen verloren und so liegt es am Tiger-Team, die zwei anderen Schlüssel zu finden, bevor es Q und ihre Handlanger tun. Denn Luks Recherche im Internet über die Drachentätowierung des Schlüsseldiebs bringt schnell eine neue Spur: Das Logo des Kosmetikkonzerns von Q in Beijing sieht genau so aus!
Mit Hilfe von Cheng tricksen sie die Sicherheitsleute aus und verschaffen sich Zutritt in den hypermodernen Glaswolkenkratzer, werden aber von Munroe entdeckt. Q, die inzwischen im Besitz des entwendeten Schlüssels ist, empfängt die Kinder siegessicher in ihrer Machtzentrale hoch über den Dächern der Stadt. Schließlich ist sie eine angesehene Geschäftsfrau und gilt als Wohltäterin. Niemand ahnt, dass sie mit dem Elixier die Weltherrschaft an sich reißen will. Alles was sie dazu braucht, sind die beiden fehlenden Schlüssel und an die kommt sie nur durch die Kinder. Sie lässt sie laufen, nicht ohne ihnen den zwielichtigen Li (WANG XIN JUN) heimlich hinterher zu schicken. Um die Tiger zu erpressen, lässt sie Cheng von Dunkelmännern entführen. Seine Freiheit für die fehlenden Schlüssel!
Während Biggi, Patrick und Luk mit allen Kniffs versuchen, ihren Verfolger abzuhängen und Cheng zu befreien, führt sie ihre abenteuerliche Suche nach den Schlüsseln in Beijings Hinterhöfe, auf Fischmärkte und Hausdächer, zur Chinesischen Mauer und schließlich bis an den Fuß des Berges der 1000 Drachen und tief ins Innere des geheimnisvollen Mondscheinpalastes. Hier fordern sie Q, Munroe und ihre Schergen zu einem letzten Kampf heraus...
Eure Meinung zu "Tiger-Team - Der Berg der 1000 Drachen"
Kommentar zu "Tiger-Team - Der Berg der 1000 Drachen" ohne einloggen abgeben:
Eure Kommentare zu "Tiger-Team - Der Berg der 1000 Drachen":
dicle kazik cool astalabista baby
Supergirls Toll das der Film ins Kino kommt
Lis Hmmmh...also ich hab alle Bücher vom den gelesen und fand die richtig gut. Aber der Film kommt irgendwie lahm rüber. Albern. Außerdem sind die Schauspieler viel zu jung.
Das TIGER-TEAM
Für die Besetzung des TIGER-TEAMS wurde deutschland- und österreichweit gesucht. „Letztlich sind wir dann in Berlin fündig geworden“, erklärt die Produzentin Susanne Freyer die Entscheidung für Helena Siegmund-Schultze, Bruno Schubert und Justus Kammerer. Dabei ging es weniger darum, dass die drei dem Aussehen der Kinder in der Buchvorlage entsprechen, als bestimmte Eigenschaften zu repräsentieren. Oliver Berben erläutert: „Durch die Vorlage wussten wir, wie die drei Kinder sein sollten: das Mädchen hat diplomatisches Geschick, einer der Jungen kennt sich mit Technik gut aus, der Andere ist eher für den körperlichen Einsatz zuständig.“
„Es war ein langer Weg, die drei Tiger zu finden“, gibt Peter Gersina zu, „weil ich einfach die richtigen Kinder für die Rollen haben wollte, die das authentisch verkörpern, was das TIGER-TEAM ausmacht. Aufgeweckt, gewitzt, neugierig und mutig.“ Er hat die Entscheidung nie bereut. „Alle drei sind einzigartig, starke Persönlichkeiten - tolle Kinder! Und sie sind begabte Schauspieler, sensibel und doch diszipliniert, sie reagieren aufmerksam und unglaublich schnell, da reichten oft kleine Fingerzeige und sie wussten genau, was ich wollte.“ Auch Drehbuchautor Thomas C. Brezina ist begeistert: „Sie sind den Kindern der Bücher sehr ähnlich, nicht nur im Aussehen, sondern besonders im Charakter. Die drei sind ein Glückstreffer und ich bewundere ihre Disziplin und Ausdauer.“
Die Gegenspieler
Das Bösewichterpaar wollte man von Anfang an prominent besetzen, allerdings zunächst nicht als Mutter-Sohn-Gespann. „Der Bösewicht Q war zunächst ein Mann“, erklärt Susanne Freyer, „aber wir waren mit keiner Besetzung wirklich glücklich. Und eines Tages kam Peter Gersina mit der Idee: ‚Was haltet ihr eigentlich davon, wenn der Böse eine Böse ist?’ Das fanden wir alle großartig.“ Bei der Figurenbeschreibung haben alle Beteiligten sofort an Iris Berben gedacht, die man sich perfekt in der Rolle vorstellen konnte. „Wir hatten natürlich die Hoffnung, dass wir da Unterstützung von Oliver Berben bekommen würden, der als Produzent der Constantin unser Partner in diesem Projekt ist und er fand es auch eine tolle Idee“, erläutert Susanne Freyer. „Iris Berben bringt dieses Mondäne, dieses Kosmopolitische und die richtige Aura mit, so dass man ihr abnimmt, den weltgrößten Kosmetikkonzern zu führen“, erklärt Peter Gersina die Besetzung. „Und sie hat natürlich auch das Aussehen, das die Rolle glaubwürdig macht.“ Laut Oliver Berben musste sie „nicht lange überredet werden. Wer spielt nicht gern den Bösewicht?“ Und Susanne Freyer bestätigt: „Als sie dann das Buch gelesen hatte, war sie sofort Feuer und Flamme. Und diese Spielfreude sieht man ihr auch an. Es hat uns alle wahnsinnig gefreut, dass sie mit einer solchen Leidenschaft dabei war.“
Auf der Suche nach einem Sohn für Lady Q wurde man schnell bei Stipe Erceg fündig, weil er „eine gewisse Ähnlichkeit hat und man ihm dieses leicht Suspekte abnimmt“, wie Susanne Freyer erklärt. „Es ist sicher keine einfache Rolle, weil Munroe ein Loser ist, der gegen seine Mutter immer wieder verliert, und Stipe hat das toll gemacht. Da ist unterschwellig immer der Wunsch zum Aufbegehren zu spüren.“ Für Regisseur Peter Gersina wäre es „ein Fehler gewesen, für den unterdrückten Sohn einen Loser oder Waschlappen zu besetzen. Deshalb ist Stipe im Prinzip ein Haudegen und Macho.
Dass Iris Berben sogar einen Sohn wie ihn komplett dominiert, macht die beiden zu einem starken und ungewöhnlichen Antagonisten-Paar.“ Und Oliver Berben ergänzt: „Man nimmt ihm wirklich ab, dass er ihr Sohn sein könnte. Und er ist ein wirklich großartiger Schauspieler, wie er uns schon in DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (2008) bewiesen hat. Er hat nicht viele Szenen, ist aber wahnsinnig prägnant.“
Die Locations
Bereits Monate vor den Dreharbeiten machte sich ein Team um den Szenenbildner Christian Eisele auf die Suche nach den passenden Drehorten. „Orte wie die Chinesische Mauer kann man nicht nachbauen“, stellt Susanne Freyer fest, „aber wir konnten aus Kostengründen nicht alles in China drehen und da hat sich Christian gemeinsam mit unseren Co-Partner Six-Six-Eight schon frühzeitig umgesehen. Wir haben uns schließlich für Vietnam entschieden, weil viele Landschaften und Motive dort sehr ähnlich sind.“
Besonders beeindruckend ist der Mondscheinpalast, der „komplett von Christian Eisele und seinem Team gebaut wurde“, so Susanne Freyer. Mit der Entscheidung für die Marble Mountains in Vietnam bei Da Nang konnten wir in engster Umgebung sowohl diverse Außenmotive, so z.B. ein altes Kloster, als auch mehrere gut zugängliche Höhlen nutzen“, erklärt Christian Eisele. „Es hatte etwas sehr Kathedrales und Erhabenes, sogar ohne Filmkulissen. Für uns boten sich ideale Bedingungen, um in diesen Kultstätten unseren Mondscheinpalast entstehen zu lassen. Das war alles durchaus aufwändig. In so einer Höhle ist ja keine Wand gerade wie in einem richtigen Studio. Vergebens wird man auch nach großem Eingangstor und Lichtschalter suchen. Aber genau das ist der Reiz, in so ein Originalmotiv zu bauen.“
Er erinnert sich an die Setarbeiten in Vietnam: „Die Leute dort arbeiten ganz anders, die haben oft nur eine Säge, einen Hammer und ein paar krumme Nägel, der Rest wird improvisiert. Man macht alles mit Übersetzer, weil kaum einer Englisch spricht, dadurch wird die Kommunikation wahnsinnig anstrengend. Wenn man dann aber selber mit anpackt und mit den Jungs Hand in Hand zusammenarbeitet, funktioniert es auch nonverbal mit Handzeichen und drei Brocken Englisch. Pläne werden nur als grobe Richtungsweisung empfunden, aber am Ende ist eine beachtliche Variante dabei herausgekommen.“
Peter Gersina war wichtig, dass die Bauten und Effekte so echt wie möglich wirken sollten. „Wir haben weitestgehend auf CGI verzichtet, weil wir unser Kinderabenteuer in der Wirklichkeit erzählen. Um ein großes Abenteuer zu erleben, muss man sich in keine computeranimierten Fantasiewelten flüchten.“ Und Szenenbildner Christian Eisele ergänzt: „Die Kulissen sind alle 1:1 in Originalgröße gebaut, die Türen, die Säulen, der Schwinghammer, der mechanische Roboter, alles echt. Das Feuer ist richtiges Feuer, alles bewegt sich real und ist nicht digital berechnet. Das gibt dem Film eine ganz andere Dimension, eine größere Glaubwürdigkeit.“ Produzentin Susanne Freyer ist voll des Lobs: „Das Team hat da Sensationelles geleistet, das sah auch live überwältigend aus. Auch viele andere Motive hat Christian so geschaffen. Er ist wirklich ein Zauberer.“
Die Dreharbeiten
Die größte Herausforderung sei gewesen, „jeden Tag das Pensum zu schaffen, weil wirklich jeden Tag etwas nicht wie geplant ablief“, sagt Susanne Freyer. Doch auch einzelne Szenen hatten es in sich. „Sicherlich der Showdown in der Höhle. Spannend war auch die Szene in der Pandastation, weil bis zuletzt nicht klar war, ob wir die Pandas, vor allem die neugeborenen Pandababys, vor die Kamera bekommen und sie sich wie vorgesehen verhalten. Heikel war auch der Dreh an der Chinesischen Mauer, wo uns bei einem Unwetter fast das ganze Equipment weggeflogen ist.“
Kameramann Carsten Thiele sah die Aufgabe darin, „den speziellen Herausforderungen eines Drehs mit Kindern in fernen fremden Ländern mit möglichst großer Flexibilität zu begegnen.“ Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Ich hätte viel dafür gegeben, uns Deutsche einmal aus der ganz subjektiven Sicht der Chinesen und Vietnamesen zu erleben. Ich wäre bestimmt sehr erstaunt und befremdet gewesen…“ In diesen Teilen Asiens zu drehen heiße, sich von allen vertrauten Arbeitsweisen zu verabschieden, erklärt Thiele weiter. „Es ist nicht nur die schwierige Kommunikation, sondern eine völlig andere Art zu denken, zu planen und zu handeln. So oft ich damit zu kämpfen hatte - heute sehe ich es als eine große Bereicherung, bei diesem Film mit ganz anderen Problemen als bei ‚westlichen’ Produktionen konfrontiert gewesen zu sein.“
Oliver Berben stellt dazu fest: „Natürlich ist es schwierig, einen Stoff in drei verschiedenen Ländern zu drehen, in denen man zum Teil weder Sprache noch Bräuche wirklich gut kennt, noch dazu mit Kindern. Es ist ein Projekt, bei dem eine Menge von Dingen zusammengekommen sind, die man in Filmen tunlichst versucht zu vermeiden.“ Und der österreichische Produzent Hans Ponsold ergänzt: „Wir hatten mit den kulturellen Unterschieden und vor allem mit den Sprachbarrieren hin und wieder Schwierigkeiten. Es ist ja so, dass die Dolmetscher vor Ort nicht immer 1:1 übersetzen, was leicht zu Missverständnissen führen kann … Abgesehen davon machte die enorm hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen, die jeden Dreh in eine Art Sauna-Gang verwandelt hat.“
Wer kam am besten damit klar? Na, klar: die drei Tiger. „Die Kinder waren eigentlich die Fittesten“, erinnert sich Susanne Freyer. „Während gegen Ende in China viele Erwachsene über die Hitze stöhnten, waren die drei gut drauf und haben sich lustig gemacht: ‚Hey, nicht einschlafen, Leute!’ Die hatten sich prima akklimatisiert und auch wenn es sicher anstrengend war, haben sie das Abenteuer doch sehr genossen.“

