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Resident Evil: Afterlife Film Trailer

FSK Film: 16 | Länge: 97 Min | Kinostart: 16.09.2010 (auch in 3D) | Release: 03.03.2011 (DVD&BD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Milla Jovovich, Ali Larter, Kim Coates, Shawn Roberts, Sergio Peris-Mencheta, Spencer Locke, Boris Kodjoe, Wentworth Miller

Die Story:Die Apokalypse, ausgelöst von der Umbrella Corporation, hat fast die gesamte Menschheit mit ihrem Virus infiziert und in mörderische Untote verwandelt. Alice, die auf der Suche nach weiteren Überlebenden ist, macht sich bereit, den skrupellosen Konzern endgültig zu vernichten. Sie begibt sich nach Los Angeles in der Hoffnung, dort für die letzten verbliebenen Menschen eine Oase des Friedens vorzufinden. Doch es ist zu spät! Auch hier haben sich bereits tausende Infizierte ausgebreitet und Alice und ihre Begleiter finden sich in einer scheinbar ausweglosen und tödlichen Falle wieder...

Hintergrund:Neuer Kampf, neuer Look: Bildgewaltiger denn je geht die Schlacht gegen die Umbrella Corporation in eine neue Dimension. Dank James Camerons Fusion Camera System erhält der Kampf um das Überleben der Menschheit ein brandneues und atemberaubendes Design. Auch diesmal übernimmt Milla Jovovich die Rolle der unerschrockenen Power-Amazone Alice.



Aufbruch in eine neue Dimension: Dreharbeiten in 3D

Vom unterirdischen High-Tech-Hauptquartier der Umbrella Corporation in Tokio bis zu den rauchenden Ruinen von Los Angeles bietet Resident Evil: Afterlife jede Menge atemberaubender Stunts, spektakulärer Sets und überwältigender visueller Effekte, die alle Vorteile von 3D zu nutzen wissen.

„Ich wusste schon beim Schreiben des Drehbuchs, dass wir in 3D drehen würden“, sagt Anderson. „Deshalb versuchte ich bei allen Szenen und Schauplätzen zu bedenken, wie man dabei 3D-Effekte einsetzen könnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir derzeit durch 3D einen epochalen Wandel im Kino erleben. Bald wird das der allgemein gültige Maßstab für die Branche sein. Ich finde es sehr spannend, einen der ersten echten 3D-Filme drehen zu dürfen. Das ‚echt‘ meine ich ernst, denn wir haben einen dreidimensionalen Film gedreht - nicht einen 2D-Film, dem dann nachträglich 3D übergestülpt wird.“

Das Spannende an 3D ist die Möglichkeit, die Zuschauer voll in die Story eintauchen zu lassen, wie der Regisseur berichtet: „Das Publikum wird in den Schauplatz hinein gesogen. Das ist vergleichbar mit den Ton-Innovationen, die seit meiner Jugend entwickelt wurden. Der Ton kam nicht mehr nur von der Leinwand, sondern es gibt auch Lautsprecher an den Seiten und an der Rückwand des Kinos - man wird vom Sound also komplett eingehüllt. Jetzt gelingt es den 3DBildern, was der Ton schon seit 20 Jahren schafft: Man taucht ein die Welt, die der Film präsentiert.“

Durch die Arbeit mit der neuen Technik müssen sich praktisch alle Abteilungen der Produktion dem neuen Verfahren anpassen. „Ich habe glücklicherweise sehr fähige Mitarbeiter“, sagt Anderson. „Sowohl unser Produktionsdesigner Arvinder Grewal als auch der für die visuellen Effekte verantwortliche Dennis Berardi haben schon lange mit mir an den Entwürfen gearbeitet, bevor wir auch nur ein Filmbild belichtet haben.“

Im Film wirkt das Hauptquartier der Umbrella Corporation hell, elegant und sorgfältig designt. Die postapokalyptische Welt draußen wirkt dagegen grau-braun und immer ist der Himmel bewölkt. „Die fantasievolle Zukunft in unserem Film entstand zunächst auf Pauls Drehbuchseiten“, sagt Grewal. „Paul dachte sich zwei unterschiedliche Bereiche aus - die unterirdische Welt der Umbrella Corporation und die zerstörte Erdoberfläche. Die Umbrella Corporation verfügt über alles Lebensnotwendige oder weiß, wie man es beschafft. Der Rest der Welt kämpft ums Überleben. Die von uns erdachte Zukunft besteht in der Konfrontation dieser beiden Welten.“

Entscheidend war dabei Berardis Umsetzung dieser Konzepte, denn die Schauplätze bestehen zu gleichen Teilen aus realen Locations und im Computer erstellten Bildern. „Wir schaffen in Los Angeles eine total zerstörte Stadtlandschaft“, sagt er. „So haben wir L.A. noch nie gesehen. Auch Tokio haben wir völlig in Schutt und Asche gelegt. In manchen Einstellungen sind mehr als 500.000 untote Zombies zu sehen. Wir legen größten Wert darauf, unsere Effekte nahtlos in die Optik des Films zu integrieren - man kann nicht erkennen, was real gefilmt und was digital hinzugefügt wurde. Durch die 3D-Technik erreicht das Franchise eine ganz neue Ebene - das wirkt in jeder Szene wie ein Ausrufezeichen. Durch 3D bekommen die visuellen Effekte eine spannende Dimension - man wird von der Geschichte buchstäblich vereinnahmt. Dieser optische Aspekt ist brandneu.“

„Resident Evil“ wäre undenkbar ohne die bei den Filmzuschauern und Spielern gleichermaßen beliebten Hunde. „Jetzt erscheinen sie zum vierten Mal auf der Leinwand - sie sind grauenvoll, weil auch sie sich vier Jahre lang auf den Virus eingestellt haben“, sagt der für die Spezialmasken verantwortliche Paul Jones. „Doch diese Hunde sind viel ausgeklügelter als alle Vorgänger. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie diese Viecher auf der großen Leinwand wirken.“

Auch den mutierten Zombies verpasste Jones einen neuen Look. „Es gibt Höhlen-Zombies und Wasser-Zombies“, sagt er. Eine bestimmte Spezies nennen wir L.A.-Zombies. Es machte richtig Spaß, jeder dieser Kreaturen individuelle Züge zu verpassen. Die Höhlen-Untoten haben sich in die Kanalisation zurückgezogen - mit ihren Zähnen und Fingernägeln graben sie sich durch Erde, Zement und Stahlbeton. Dabei verlieren sie ihre Lippen, ihre Gesichtshaut und ihre Fingerkuppen. Und weil sie durch den T-Virus mutieren, ragen ihnen wunderschöne zungenähnliche Gebilde aus dem Mund.“

Kameramann Glen MacPherson hat bereits „Final Destination 4“ in 3D gedreht. Sein Team war überrascht von den vielen neuen Geräten, die für den Dreh gebraucht wurden. Er berichtet: „Das ist unübersehbar: Bei unserer ersten Szene nahm das Set die eine Hälfte der Studiohalle ein und die andere war komplett mit Technik vollgestellt.“

Obwohl MacPherson vorwiegend zwei gekoppelte Sony-F35-Kameras verwendete, wurden bei Resident Evil: Afterlife für bestimmte Szenen erstmals zwei gekoppelte Phantom- Kameras eingesetzt. Während herkömmliche Kameras 24 Bilder pro Sekunde aufzeichnen, vermag die Phantom 1000 Bilder in der Sekunde aufzunehmen. Ursprünglich wurde diese Kamera von der NASA entwickelt, um exakte Risse und Materialveränderungen auf der Oberfläche der Space Shuttels während des Starts aufzeichnen zu können.

MacPherson erzählt, dass die Phantom vor allem zum Einsatz kam, wenn Geschosse oder Wassertropfen gezeigt werden. Ein Beispiel ist die Regenszene an der Shibuya-Kreuzung zu Beginn des Films. „Es ist erstaunlich, wenn man Regentropfen mit 200 Bildern pro Sekunde dreht. Man kann den einzelnen Tropfen bis zum Aufprall folgen. Durch die 200 Bilder pro Sekunde wirkt das Bild viermal langsamer als normal. Wenn man mit 1000 Bildern pro Sekunde filmt, könnte man den Kinosaal verlassen, sich einen neuen Becher Popcorn besorgen und zu seinem Sitz zurückkehren und die Einstellung wäre immer noch nicht vorbei.“

Doch die Kreativität der Filmemacher wurde durch die brandneue Technik auf manch harte Probe gestellt. „Die meisten Teile einer üblichen Kameraausrüstung waren für unsere Zwecke nicht verwendbar“, sagt Anderson. „Denn erschütterungsfreie Stative, Motion-Control- Vorrichtungen und High-Tech-Kamerakräne sind für besonders leichte Film- oder Digitalkameras gebaut. Die 3D-Kamera besteht aber praktisch aus zwei kombinierten Kameras, was das Gewicht erheblich erhöht. Die normale Ausrüstung war also effektiv unbrauchbar. Plötzlich funktionierten die seit 20 Jahren vertrauten Techniken nicht mehr, zum Beispiel die Steadicam- Vorrichtung. Schließlich stellten wir den Kameramann auf einen Segway - das sieht dann genauso aus wie eine Steadicam-Einstellung.“

Niven Howie hat als Cutter bereits „Resident Evil: Extinction“ betreut und schnitt nun auch den vierten Teil. Anderson und Howie haben damit schon drei gemeinsame Filme gemacht, aber dennoch mussten die beiden eine neue Arbeitsmethode entwickeln. „Normalerweise schneidet man den gesamten Film und übergibt ihn dann der Abteilung für visuelle Effekte“, sagt Anderson. „Doch in diesem Fall haben wir uns erst den Feinschnitt der Actionszenen vorgenommen, dann die visuellen Effekte eingefügt, um anschließend den restlichen Film zusammenzustellen. Ich kam mir vor wie bei meinem allerersten Film, als ich weder Geld noch Filmmaterial noch Zeit hatte und nur das drehen konnte, was ich für den Schnitt unbedingt brauchte.“

Nach einer Serie von Testaufnahmen konnte Anderson Strategien entwickeln, um sich auf die besonderen 3D-Anforderungen einzustellen. „Wir merkten, dass wir kaum Nahaufnahmen brauchen“, sagt Howie. „Denn in den Bildern gibt es so viel zu entdecken. Wenn sich jemand durch eine dreidimensionale Umgebung bewegt, schneidet man einfach nicht so oft. Man fühlt sich fast an die altmodische Art des Filmemachens erinnert - aber unter Einsatz extrem moderner Technik.“

Das Franchise ist berühmt für seine Stunts - auch die wurden der neuen Dimension angepasst. Jovovich ist eine erfahrene Stuntfrau, wurde in einer Situation aber doch überrascht: „In 2D kann man sich mit vielem durchmogeln, was in 3D nicht funktioniert - zum Beispiel ein einfacher Fausthieb. In 2D täuscht man einen Schlag vor und der Geschlagene lässt sich rückwärts fallen; dann wird das entsprechende Geräusch darunter gelegt und schon ist der Schlag glaubwürdig. Doch in 3D bekommt die doppelte Kamera fast alles mit, was im 360°-Umfeld passiert - da sieht man genau, dass die Faust das Gesicht gar nicht wirklich berührt. Bei einer Kampfsequenz bekam ich immer wieder zu hören: ‚Du musst näher ran, noch näher ran‘, bis mich der Schlag wirklich am Kopf traf. Als 3D-Erlebnis ist das super! Jetzt geht es nicht mehr nur um die Darstellungen der Schauspieler - in diesem Film bekommt sogar der Zuschauer Schläge ab!“

All das ergibt einen erfrischend neuartigen „Resident Evil“-Film, wie Anderson berichtet: „Selbst wer die anderen Filme kennt, hat garantiert noch nie erlebt, was er in diesem Film zu sehen bekommt. Wir erfinden ‚Resident Evil‘ ganz neu. Leute, die alle vier Filme gesehen haben, sagen mir, dass sie überhaupt nicht den Eindruck eines ‚Resident Evil 4‘ haben. Der Film sieht eher wie ein ‚Resident Evil 1‘ aus, wie der Start eines völlig neuen Franchise.“

Resident Evil: Afterlife ist eine deutsch-kanadische Co-Produktion, die es wirklich in sich hat! Nervenkitzel, Action und visuelle Effekte in der dritten Dimension garantieren ein Kinoerlebnis, wie man es vorher nicht kannte.


Eure Meinung zu "Resident Evil: Afterlife"



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Eure Kommentare zu "Resident Evil: Afterlife":

sdfg zu wenig nach dem spiel zu viel powerfrau

Die ENTÄUSCHUNG Mensch was soll das bloß? Wie kann man nur son müll Drehbuch schreiben mit soner platten Story. Seid dem 1 Teil frage ich mich ob die Produzenten sich überhaupt mal hingesetzt haben und die spiele mal gespielt haben ? Man hätte wirklich sone geilen Filme daraus machen können mit der heutigen Technik. Wenn man sich nur 70 % an den Spielen gehlten hätte wär das bestimmt besser als dieser Müll. Und diese Frei erfundenen Personen im Film z.B. Alice, Hääää hab ich was beim Spiel übersehn? Nichts gegen die Schauspielerin, die is ja wohl mal ne super Frau aber trotzdem was hat die Person Alice im Film verloren???? Echt schade oder besser Entäuschend. Wenn ich schon Bernd Eichinger lese kommt mir das Mittagessen von letzten Sonntag wieder hoch. Der soll mal lieber deutsche Y Movies machen da gehört der hin.

lolala naja mit dem ursprünglichen resident evil film hat das hier ja wenig zu tun... ist eher ins fantasy genre umgewandelt, mit diesen ganzen mutierten monstern.

"die Neo" also mal ganz ehrlich..die filme hätten die besser umsetzen können..von 1-4..die spiele waren besser.

Rykket schade dass der film so viel potenzial verschenkt... man sollte die spiele gespielt haben ansonsten bleiben zu viele fragen offen... leider

Der "Neo" Ich weiss nicht warum ich nun gegängelt werde wegen meinem Namen! Ich benutze ihn seid es "Dei Matrix" gibt und ich Internet habe! Wie Du schon sagtest! "Keinen Namenszwang" Deshalb setzte ich den Artikel 'Der' und Neo in " "! Verwirrung wirds wohl nicht geben dadurch! Aber Du hast Recht "Resident Evil - Afterlife" wird wohl der letzte "Resident Evil" gewesen sein! In 3D naja ob man sich das antun muss noch einiges mehr bei der Kinokasse einzuwerfen, ich weiss nicht! Ich habs getan, tolle fand ichs nicht so, aber war mal eine Erfahrung! Mein persönliches Veto für den Film: Nur was für Hardcorefan's!

Neo Also nachdem was ich in der Filmkritik so lesen muss, werde ich ihn mir im Kino wohl nicht antun! Das dort geschilderte gefällt mir so absolut nicht mehr. @Der "Neo": Bitte seid doch so nett und suche Dir einfach einen eigenen Nickname aus, denn da es hier keinen registrierten Namenszwang gibt, muss man sich aus Gründen der Verwirrung nicht noch Namen anderer annehmen! Und ich schreibe hier nun schon länger unter diesem Nick, also wäre es nur fair von Dir, wenn Du Dir einen anderen wählst, Danke!

Der "Neo" Also um es mal so zu Formulieren! Die STadthalter des Bösen, muss man als aller erstes lieben, um sich den Film anzuschauen. Alice ist wieder vortrefflich! Teilweise holt sich der Regiesseur/Drehbuchautor kleine Annekdoten aus: Blade II (diese/s Monsterartige Teil was den Mund spalten kann) Aus Matrix (Diese "Flip Flop" Aktion) Summasumarum ein Potpouri, aus zum Teil fertigen Filmen und neuem und der Sagenhaften Mila Jovovich als ALICE, Dem Racheengel eigens gezüchtet von der Umbrella Corp.! Die dem Unternehmen wahrscheinlich dem Garaus machen wird am Ende! Oder sollte es am Ende eventuell wieder ein offenes Ende geben? Wer weiss es schon? Dieses 3D Gedöhns, wie es mein Namensvetter "Neo" beschrieb ist echt nicht von Nöten! Was bringts mir wenn ich sehe das Wurfsterne "auf mich zu fliegen", wenn ich weiss das es eh nur die Illusion ist! Schmuckes Beiwerk, was momentan in Mode ist! Lieber am Ende des gesehenen Film nach Hause gehen und zuhause die Augen schliessen und "Kopfkino" haben wo man dann selber als "Alice" kämpft! Und eine Klonklopperei wird auch nicht im Sinne von "Neo" geben, weil man irgendwann die Übersicht verlieren würde! 2 oder vlt. sogar 3 Alice aber nicht mehr! Interessanter ist die Frage. Wer oder was ist Claire? Und welche Rolle wird sie übernehmen? Wird am Ende vlt. sogar "alice" ausgelöscht und um die mittlerweile "fast" zur Endloserweiterbare Serie "Resident Evil" weiterhin abdrehen zu können! Oder aber hat am Ende "Milla Jovovich" die Nase voll, das man sie nur noch mit "Alice" und "Resident Evil" in Verbindung bringt? Fragen Fragen Fragen! Und keine Antwort! Doch die gibt es im Film! Also Leute rein mit Euch! Am besten Ihr holt die Dvd's vorher raus und schaut Euch die ersten drei nochmal an um wieder in die Materie rein zukommen! Denn wie sagt "Alice" eingehends! "Das war der Anfang der Apokalypse! ... Das ist jetzt 5 Jahre her!"

STAUBY schmutz ....!

Neo @worbs: Na also, nun im neuen Trailer sieht's man ja....ganz am Schluss des Trailers steht sie in 3facher Ausführung dar, also wird's auch noch 'ne Klonen-Klopperei geben. *freu* Wobei, jetzt nach dem neuen Trailer zu urteilen....die alten Filme gefielen mir besser vom Stil her. Ich brauche hier nicht auch noch dieses neuartige 3D-Gedöns!

lola oh je....die stimmegeht ja gar nicht....

lolala hmm ... scheint sich voll ins genre fantasy umgewandelt zu haben. nix gegen fantasy, aber das mit diesen gestalten ist schon freakig xD aber ich freu mich trotzdem schon riesig auf den film!

Stephie ohaaaa ich steh einfach sowas von auf ihre stimme... richtig geil... ^^

Küne Woooow...der trailer ist gut, die Aufregung vor dem neuen Teil wird größer...drei jahre darauf gewartet...und jetzt kommt er bald raus und als kleine überraschung wohl angedacht in super 3D Qualität! ehrlich...es ist Paul W. S. Anderson wideder einmal gelungen es noch besser zu machen!

Emily geil...Alice im Doppelpack!

styler ob klone hin oder her ich finde es einfach geil endlich bekommt man mal wesker zu sehn und die zombies die im spiel auch sind hammer ich gehe davon aus das das der beste teil sein wird denn die bisher gedreht haben werden !!

Neo @worbs: Meinst Du wirklich, das die vielleicht sowas entscheidendes in einem Trailer präsentieren? Entweder haben die Klone von ihr noch eine wichtige Rolle im Film oder es passiert etwas, so das die Klone nicht mehr weiter zur Verfügung stehen und Alice wieder fast ganz auf sich alleine gestellt ist. Man wird's dann ja im Film zu sehen bekommen....hoffe ich zumindest mal.

worbs wo sind die ganzen klone von alice hin?

irgendwer erinnert mich ein bissel an Matrix... irgendwie nix neues mehr

BB! I OVE IT

Kritiker GEIIIIIIIIIIL

Neo Auch wenn der Trailer noch nicht all zuviel hergibt und in Englisch ist, aber es macht Lust auf mehr! Ich freue mich auch schon auf den Film!

Dornie GÄNSEHAUT PUR ; hab das Spiel gezockt , der Realismus macht mir ein wenig Angst :) , freu mich aber trotzdem auf den Film, cy

Styler ENDLICHHHHH ich freu mich wie ein kleines kind auf weihnachten !!!!!!!!!!!!!

nodal es wurde nur die technik wie in avatar benutzt, regie führte wieder herr anderson...ansonsten finde ich die games bis dato grundsätzlich um ein vielfaches besser als die filme. leider wird auch dieser nur ein kompromiss sein und den flair nicht ganz treffen ... aber ich bin gespannt

Neo Na eeeeeeendlich! Wenn der genauso gut und spannend ist wie die ersten 3 Teile, dann freue ich mich schon riesig auf die Milla....eine wunderschöne und tolle Frau, die sich nicht scheut die Hände schmutzig zu machen und zu dem super Action abliefert! Termin ist notiert!

 




♥: Rasantes Intro, gelungene 3D-Effekte.
−: Peinliche Dialoge, platte Figuren, extrem dünne Handlung, viele geklaute Ideen

Mächtig stolz sind die Macher darauf, dass ihr Film mit den gleichen Kameras wie der Megablockbuster "AVATAR" gedreht wurde, eigentlich sogar mit einem noch verbesserten System, bei dem selbst NASA-Technik zum Einsatz kam. Trotzdem kann der Film optisch natürlich nicht so überzeugen wie das Sci-Fi-Epos von James Cameron, kein Wunder beim doch eher kanppen Budget von 60 Millionen Dollar. Die hat der Film dafür aber schon wieder eingespielt - vor allem durch 3D-Tickets.


"Afterlife" knüpft da an, wo "Extinction" endete: Die unermüdliche Kämpferin Alice (Milla Jovovic) hat sich an die Fersen der Umbrella-Corporation gehängt und darum wirds jetzt ungemütlich für die Herren. In einer rasanten Anfangssequenz stürmt eine ganze Armee von Alice-Clones das geheime Hauptquartier des Konzerns. Wer die Herkunft dieser Miniarmee verstehen will, sollte den letzten Film gesehen haben. Ansonsten kann man auch mit diversen anderen Handlungswendungen nichts anfangen. Anschließend aber tritt Anderson auf die Bremse. Die im letzten Film auf Superheldenniveau getrimmte Alice wird durch eine Antivirusinjektion auf Menschenmaß zurückgestutzt (was sich in den Kampfsequenzen paradoxerweise kaum zeigt).

So geschwächt macht sich Alice auf die Suche nach ihren Freunden aus Film 3. Die wollten Zuflucht im mysteriösen Ort Arcadia suchen, der angeblich frei von Infizierten ist. Statt ihre Gefährten zu finden, kann sie aber nur die verstörte Claire (Ali Larter) aufsammeln. Das  Schicksal der anderen bleibt unklar. Und Claire leidet dummerweise unter Amnesie und weiss darum bis zum Finale nicht, was ihr passiert ist (was für genialer Einfall des Drehbuchautors !). Zusammen landen die beiden schließlich in Los Angeles. In einem ehemaligen Hochsicherheitsgefängnis haben sich ein paar Überlebende verschanzt, umzingelt von Tausenden Zombies. Die kleine Truppe erhofft sich Hilfe von Alice. Dafür wissen sie aber, wo Arcadia liegt: es ist ein Supertanker, der just vor L.A. herumdümpelt. Aber wie kommt man dahin - durch Horden von Infizierten und mit einem nur zweisitzigen Flugzeug ? Das gibt natürlich Streit.

Ohnehin kommen die Überlebenden nicht so gut miteinander aus. Das Sagen hat der Ex-Sportstar Luther West (Boris Kodjoe) - und für den Widerspruch sorgt der Ex-Filmproduzent Bennett (Kim Coates). Vielleicht ist das Andersons Abrechnung mit Hollywood, aber warum der Kinomacher noch Jahre nach der Apokalypse rumläuft, als käme er gerade vom Oscarempfang , bleibt unverständlich. Ein weiterer Knastbewohner ist der anfangs undurchschaubare Chris Redfield ( originellerweise gespielt von "Prison-Break"-Star Wentworth Miller). In einem Zombiefilm sollte man keine schauspielerischen Sternstunden erwarten. Aber auch hier kann ein Darsteller Profil entwickeln - und das gelingt leider keinem. Der gesamte im Knast spielende zweite Akt des Films ist ein einziges Ärgernis, ein fauler Abklatsch von anderen Zombiefilmen wie "Dawn of the dead" , der die ohnehin minimale Story komplett ausbremst. Das fällt besonders auf wenn mal nicht gekämpft sondern geredet wird. Oneliner sind platt und uninspiriert, die Dialoge schmerzen mehr als ein abgenagter Fuß. Aber zum Glück wird nach dem Auftakt des zweiten Akts zunehmend wenig geredet. Anderson will vor allem Action bieten. Wie die Überlebenden schließlich Arcadia erreichen , erspart er den Zuschauer aber komischerweise. Dafür reichte das Budget offenbar nicht. Vielleicht hat er das aber auch schlicht zu erzählen vergessen, genau wie Claire praktischerweise den ganzen Film über unter Amnesie leidet, damit sie das Geheimnis der Arcadia nicht vorzeitig verraten kann. Aber auch an Bord des Tankers geht natürlich nicht alles glatt. Der Showdown ist allerdings reichlich dreist bei "Matrix" geklaut. Meinen die Macher etwa, an den Film erinnert sich keiner mehr ? Ehrlicherweise muss man zugeben, dass auch im Vorgänger schon geklaut wurde. Teil 3 war ein stark an "Mad Max" angelehntes Wüstenroadmovie, in dem dann auch noch Hitchcocks "Die Vögel" vorbeiflogen. Aber die Story ging zügig voran, enthüllte neue Aspekte der "Resident-Evil"-Welt und bot Nebenfiguren mit Profil.

Was "Afterlife" vorzuweisen hat, sind ein paar herrlich skurile optische Einfälle, teils aus den Spielen, wie etwa den grotesken, riesigen  Axtmann, Lemming-Zombies, eine neue Monstervariante, oder originell-blutige Actioneinlagen. Mit der Slowmotion übertreibt Anderson es allerdings. Ständig fliegen Kugeln und Körper in Zeitlupe über die Leinwand, Das sieht zwar gut aus, ermüdet aber auch und macht die Action, die eigentlich packend sein sollte zum eitlen 3D-Demo-Ballett.

Seit Beginn der Filmreihe hatte Paul W.S. Anderson die Zügel bei "Resident Evil" in der Hand. Regie hat er aber bislang nur beim ersten Film geführt. Danach wurden die Filme jedoch mit jedem Mal erfolgreicher. War das der Grund, warum er nun auch wieder hinter die Kamera wollte ? Oder weil hier erstmals in 3D gedreht wurde und er sich das Knowhow der "In-Technologie" sichern wollte ? Was immer es war, es war ein Fehler.

"Resident Evil : Afterlife" ist der bislang schwächste Teil des Horror-Franchises, ohne durchgehend packende Handlung, mit zwar aufwändigen aber oft zu gekünstelten Actionsequenzen und unfassbar platten Dialogen. Damit wird es selbst Fans der Serie schwer gemacht, weil Afterlife trotz einiger verbindender Elemente ein ganz anderer Film ist. Dass der Film Kritikern erst drei Tage vor Kinostart gezeigt wurde, zeigt schon, dass Anderson von denen nichts Nettes erwartet. Und die 17%-Wertung der Metakritikseite "Rotten Tomatoes" ist zwar überzogen aber dennoch bezeichnend.

Der fünfte Teil ist bereits geplant - und wird im Abspann auch wie gewohnt angeteast. Dann will Anderson angeblich auch Wünsche der Fans verwenden. Seine beste Idee seit langem. Am besten lässt er aber gleich das ganze Drehbuch von denen schreiben und  heuert einen talentierten Regisseur an.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Weitere Infos zum Film:

Stadt in Flammen


In den ersten drei Teilen des äußerst erfolgreichen „Resident Evil“-Franchise gerät die fast unbesiegbare Zombie-Killerin Alice (Milla Jovovich) im Kampf gegen die finstere Umbrella Corporation von einer haarsträubenden Situation in die nächste. Vor allem aber hat sie es mit den mörderischen Heerscharen von Untoten zu tun, die aufgrund der Umbrella-Experimente entstanden sind. Im vierten Teil Resident Evil: Afterlife stößt das Franchise in eine völlig neue Dimension vor und präsentiert verblüffendere Stunts und Effekte als je zuvor - diesmal in 3D. Dazu sagt Produzent Jeremy Bolt: „Wir präsentieren riesige Kanonen, schöne Frauen, spektakuläre Action-Szenen und atemberaubende Landschaften. Doch im Mittelpunkt steht Milla, und Milla dreht in diesem Film richtig auf.“

Paul W.S. Anderson hat das „Resident Evil“-Franchise konzipiert und übernimmt bei der deutsch-kanadischen Co-Produktion Resident Evil: Afterlife auch wieder die Regie, nachdem er die beiden vorherigen Filme anderen Regisseuren überlassen hatte. „Ich habe die Regiearbeit vermisst“, sagt Anderson. „‚Resident Evil‘ erweist sich für mich als eine sehr anregende Spielwiese: Mit den ersten beiden Spielen habe ich mich einen Monat lang zurückgezogen - und mit einem gewaltigen Vollbart kam ich zurück.“

Andersons Konzept für den neuen Film ist ein kühner Entwurf: Die neue Dimension des Franchise verspricht gewaltigere Effekte, überwältigende Panoramen und schockierende neue Gegner. „Wir haben beim Drehen die aktuellste 3D-Technik benutzt: die Kameras, mit denen auch ‚Avatar‘ gedreht wurde“, so Anderson. „Es ist wirklich spannend, über die jüngsten Entwicklungen der Technologie verfügen zu können.“

Der Regisseur begann seine Karriere mit futuristischen Thrillern wie „Mortal Kombat“ und „Event Horizon“ - er berichtet, dass er sich schon diese Filme stets in 3D vorgestellt hat. „Ich wollte die Zuschauer total mit in die Action einbeziehen - so wie damals in der ‚Zurück in die Zukunft‘- Simulation in den Universal Studios“, sagt Anderson. „Ich komme mir jetzt vor wie ein Filmemacher, der den Schritt vom Stummfilm zum Tonfilm vollzieht. Solch eine Umwälzung mit radikalen technischen Veränderungen gibt es in der Filmgeschichte nur alle 30 oder 40 Jahre einmal.“

„Resident Evil“ zählt zu den beliebtesten Franchise aller Zeiten und entstand aufgrund der gleichnamigen erfolgreichen Videospiele. Auch acht Jahre nach dem Start des ersten Films sind die Nachfragen des Publikums nicht verstummt. „Vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen ist es durchaus sinnvoll, einen weiteren Film zu machen“, sagt Jeremy Bolt, Andersons langjähriger Produzentenpartner. „Jeder Film hat wesentlich mehr Umsatz gebracht als sein Vorgänger. Im Lauf der Zeit hat sich der Stoff auf höchst interessante Weise weiterentwickelt, und Paul hat als Filmemacher neue Erfahrungen gemacht. Als wir anfingen, glaubten wir, dass Filme nur aus Spezialeffekten und Action bestehen. Inzwischen interessiert sich Paul eher für die emotionale Entwicklung der Figuren.“

Resident Evil: Afterlife schließt dort an, wo der dritte Film „Resident Evil: Extinction“ aufhörte. „Alice ist es erneut gelungen, den Fängen der Umbrella Corporation zu entkommen“, sagt Produzent Don Carmody. „Sie fliegt bis nach Alaska, um mögliche Überlebende der Seuche aufzuspüren. Das Abenteuer geht weiter, als sie eine alte Freundin wiederfindet und beide herausbekommen wollen, was den übrigen Überlebenden passiert ist.“

Auf diese Weise entdecken sie eine durch den T-Virus grausig heimgesuchte Welt. Nur noch wenige Menschen sind übrig geblieben. Die Untoten sind inzwischen stärker und intelligenter. Ein Großteil der Handlung spielt in einer Albtraum-Variante des heutigen Los Angeles. „Paul brachte eine großartige neue Idee ein“, sagt Bolt. „Im vorherigen Film haben wir das postapokalyptische Las Vegas erlebt. Diesmal spielen wir durch, wie Hollywood wohl in einer Art heißem nuklearem Winter aussehen würde.“

Der Schauplatz wurde von den Waldbränden inspiriert, die den Stadtrand von Los Angeles bedrohten, während Anderson mit der Arbeit am Drehbuch begann. „Trotz unserer modernen technischen Hilfsmittel und Tausenden von Feuerwehrleuten brauchte man wochenlang, um diese Feuer in den Griff zu bekommen“, stellt er fest. „Da überlegte ich: Was würde passieren, wenn es keine Menschen mehr gäbe, die diese Naturkatastrophen bekämpfen? Die Waldbrände würden sich die Hügel hinunter fressen, L.A. vernichten, dann Beverly Hills, sich den Sunset Boulevard entlang fressen, am Hollywood-Zeichen vorbei und immer weiter. Dieses Hollywood zeigen wir in unserem Film. Die Stadt steht in Flammen - das ist eine ganz neue Sicht der Dinge.“

In dieser ungewohnten Umgebung muss sich Alice mit einem neuen Problem auseinandersetzen: ihrer eigenen Sterblichkeit. „Im Verlauf der ersten drei Filme hat Alice übermenschliche Fähigkeiten entwickelt - ein Resultat der durch den T-Virus ausgelösten Mutationen“, sagt Anderson. „Wenn sie an die Zombies geriet, ließ sie sie einfach explodieren. Wenn sie gebissen wurde, konnte sie sich davon erholen. Ich merkte, dass sie an einem Punkt angekommen war, an dem wir keine Angst mehr um sie haben. Im neuen Film muss sie diese Fähigkeiten also verlieren. Sie kehrt jetzt in den Zustand des ersten Films zurück: Sie bleibt eine fähige Kämpferin, ist aber eben nur ein Mensch.“

Und während Alice verletzlicher wird, verwandeln sich die Zombies in umso gefährlichere Gegner. „Eine der Stärken der Spiele besteht darin, dass sich die Untoten weiterentwickeln - das haben wir in das Franchise übernommen“, sagt Anderson. „Dadurch wirkten sie immer wieder originell, interessant und spannend - und sie werden als Gegner immer gefährlicher. In diesem Film verändern sich die Zombies so schnell, dass die Menschen nicht rechtzeitig darauf reagieren können. Bald fragt man sich, ob sie die Menschen demnächst übertreffen und sich als eigene, lebensfähige Rasse durchsetzen. Die Welt ist ja schon praktisch ausgerottet - wer wird also übrig bleiben? Gelingt das den letzten Vertretern der Menschheit oder den Monstern, die die letzten Menschen fressen wollen? Die Frage ist, ob die Untoten die neue Welt dominieren, während die Menschen wie die letzten Dinosaurier wirken.“

Alice hat immer größere Schwierigkeiten, Überlebende in ihren Verstecken aufzuspüren. Denn immer noch hat es die Umbrella Corporation auf sie abgesehen. „Wir machen oft Witze darüber: Wenn Alice auftaucht, sollte man sofort Reißaus nehmen“, sagt Anderson. „Denn sie sagt zwar immer: ‚Ich werde euch beschützen‘. Aber die Chancen stehen sehr hoch, dass ihre Schützlinge am Ende tot sind - genau wie in der TV-Serie ‚Mord ist ihr Hobby‘: Wenn Jessica Fletcher einen Wochenendbesuch macht, sollten alle Beteiligten möglichst sofort verschwinden, weil auf jeden Fall einer dran glauben muss.“

Doch der Regisseur betont, dass es in Resident Evil: Afterlife nicht nur um spannende Action geht, sondern auch um eine packende Story, die den Zuschauern noch lange im Gedächtnis bleiben wird: „Wir haben von vornherein allgemeingültige Themen angesprochen - zum Beispiel, dass der rücksichtslose Konzern der eigentliche, wahre Feind ist. Dieses Konzept geht ein wenig über die Handlung eines traditionellen Horror- oder Action-Horrorfilms hinaus. Aufgrund dieses Konzepts erfreuen sich unsere Filme weiterhin einer großen Beliebtheit - deshalb drehen wir jetzt den vierten. Der menschliche Geist ist ein Feuer, das in den ‚Resident Evil‘-Filmen sehr hell brennt - wie ein Leuchtfeuer der Hoffnung. Deshalb lebt und kämpft Alice weiter. Im letzten Film haben wir erlebt, wie sie einsam durch die Wüste zog. Sie war völlig ausgebrannt und zynisch. Doch am Ende des Films hat sie eine Beziehung zu der Überlebenden Claire Redfield aufgebaut, und die wird im neuen Film fortgesetzt. Dadurch gibt es mehr Hoffnung als je zuvor.“

Resident Evil: Afterlife sorgt aber auch für Überraschungen, denn wie schon bei den vorherigen Filmen gibt es immer Wendungen, die das Publikum kaum vorhersehen kann. „Als die Story bereits abgeschlossen scheint und alle Probleme gelöst sind, reckt die Umbrella Corporation wieder ihren bösen Schlangenkopf in die Höhe und sorgt für eine neuen Clou“, sagt Produzent Robert Kulzer. „Der Film ist wunderbar aufgebaut und wird die Zuschauer von den Sitzen reißen - mit erstaunlichen Action-Elementen, tollen Leuten, makellos choreografierten Kampfsequenzen und überwältigenden visuellen Effekten: ein atemberaubendes Erlebnis.“

Die Suche nach Überlebenden: Die Besetzung

In der Besetzung von Resident Evil: Afterlife finden sich einige neue Gesichter, aber auch Schauspieler, die den „Resident Evil“-Fans durchaus vertraut sind. Doch Anderson warnt: Egal wie beliebt eine Figur sein mag - in der brutalen futuristischen Welt des Films gibt es keine Garantie fürs Überleben.

„Das ‚Resident Evil‘- Franchise ist dafür bekannt, dass beliebte Figuren erneut auftauchen“, sagt Anderson. „Berühmt ist aber auch die Tradition, sie ohne Vorwarnung ins Gras beißen zu lassen. Darauf legen wir Wert: Nur weil eine Figur bereits aus dem Videospiel bekannt und im letzten Film aufgetreten ist, heißt das noch lange nicht, dass sie den neuen Film überleben wird. Im letzten Film ist das etlichen Figuren passiert. Dadurch werden die Filme unvorhersehbar und wirklich so Angst einflößend.“

Eine Konstante hat das Franchise jedoch: die von Milla Jovovich gespielte Alice. „Alice ist die ultimative Heldin“, sagt Produzent Don Carmody. „Sie ist eine Kombination aus Wonder Woman und Indiana Jane - sie lässt die Fäuste sprechen und legt Leute um.“

Nach acht Jahren und vier Filmen kennt niemand diese Rolle so gut wie Jovovich. Anderson berichtet: „In unserem ersten Gespräch über Alice verglich ich sie mit dem Clint Eastwood aus den ‚Dirty Harry‘-Filmen, mit Charles Bronson und Steve McQueen. Das waren existentialistische Figuren, aber verdammt cool. Es hat etliche Anwärter auf die Nachfolge von Clint Eastwood oder Steve McQueen gegeben. Aber es gibt nur wenige Frauen, die solche Rollen gespielt haben - und keine war so überzeugend wie Milla.“

Tatsächlich gehört Jovovich zu den sehr wenigen Frauen, die im Mittelpunkt einer erfolgreichen Action-Serie stehen. „Sigourney Weaver hatte mit der ‚Alien‘-Serie einen ähnlichen Erfolg“, stellt Anderson fest. „Der Grund ist der gleiche: Sie ist eine sehr gute Schauspielerin, die uns an das Alien und diese unwirkliche Science-Fiction-Welt glauben lässt. Genau wie Milla in unserem Franchise.“

Jovovich hat die Figur im Laufe der Jahre schätzen gelernt: „Ich bin immer schon gespannt, was sie als Nächstes macht“, erklärt die Schauspielerin. „Sie ist inzwischen ein wesentlicher Teil meines Lebens. Je tiefer ich in diese Welt eintauche, desto mehr wird sie ein Teil von mir.“ Laut Jovovich hat sich die Figur seit dem ersten Film weiterentwickelt: „Anfangs war Alice ganz unschuldig und erinnerte sich nicht an das, was ihr zugestoßen war. Im Lauf der Zeit begreift sie, dass sie den Unfall ausgelöst hat, der zum Ausbruch des T-Virus führte. Im zweiten Film empfindet sie große Schuldgefühle und ausgesprochenen Selbsthass. Da Umbrella ständig hinter ihr her ist, kann sie keinerlei Bindungen eingehen, weil man sie sonst unter Druck setzen könnte. Dadurch ist Alice sehr einsam geworden. Doch im neuen Film steigt ihre Selbstachtung wieder. Nach langer Zeit hat sie erstmals wieder das Gefühl, dass sie einen Platz in der Welt hat. Für mich als Schauspielerin ist es eine sehr schöne Aufgabe, diese Entwicklung herauszuarbeiten.“

In jedem Film versucht Anderson, seinen Star neu herauszufordern. In Resident Evil: Afterlife muss Jovovich eine ganze Armee von Alice-Klonen spielen. Dieser Aufgabe stellte sich Jovovich mit großem Enthusiasmus. „Natürlich gibt es mich nur einmal“, sagt sie. „Aber ich musste jede der vielen Alices spielen. Das wollte ich möglichst kreativ lösen - jede Alice hat eine eigene Persönlichkeit. Es gibt keine 1:1-Kopien.“

Ihr Rollenspiel ist derart subtil, dass Anderson erst im Schneideraum merkte, wie nuanciert Jovovich dabei vorging: „Erst als wir drei Millas zu einem Bild kombinierten, merkte ich, dass sie drei völlig verschiedene Figuren spielt. „Resident Evil“ ist Millas Franchise - sie sorgt für Lebendigkeit, indem sie sich tausendprozentig einbringt. Die Zuschauer spüren ihre Aufrichtigkeit, ihre Integrität - deshalb glauben sie an die Filme.“

In Resident Evil: Afterlife trifft Alice auf eine Überlebende des vorherigen Films: die von Ali Larter gespielte Claire. Jovovich fühlt sich ihrer Filmpartnerin genauso verbunden wie Alice ihrer Kameradin: „Wir sind ein echtes Team. Ali spielt sehr realistisch. Es ist das reine Vergnügen, mit einer so starken, intelligenten und attraktiven Frau arbeiten zu dürfen. Dadurch werde ich selbst zu Höchstleistungen inspiriert, und umgekehrt lässt sie sich anregen, ihr Bestes zu geben. Es ist toll, mit jemandem zu arbeiten, der mir Impulse gibt.“

Larter war begeistert darüber, dass Anderson sie ein zweites Mal die für sie ikonenhafte Rolle spielen lässt - und sie wollte unbedingt wieder mit Jovovich arbeiten: „Ungewöhnlich an dieser Story ist der Umstand, dass zwei unerbittliche Frauen im Mittelpunkt stehen. Alice und Claire sind beide Kämpfernaturen, wobei Alice fast eine mythische Dimension hat. Claire bietet den menschlichen Faktor. Mental lässt sie sich nicht unterkriegen. Beide tun alles, um am Leben zu bleiben, aber beide möchten auch unbedingt den anderen helfen.“

Zuletzt hatten wir Claire gesehen, als sie eine Gruppe von Überlebenden nach Alaska führte, wo sie in Arcadia ein Refugium zu finden hofften. Als Alice sie in der arktischen Wildnis wiedertrifft, kann Claire sich an fast nichts mehr erinnern. „Sie hat einfach auf den Ur-Instinkt, den Überlebensmodus umgeschaltet“, sagt Larter. „In „Resident Evil: Extinction“ Film übernahm Claire widerstrebend die Führung. Jetzt hat sie diese Position verinnerlicht. Als sie das merkt, stellt sie sich ihrem Schicksal. Vieles, was Claire durchmacht, hat mit Glauben und Vertrauen zu tun. Immer muss sie abwägen, ob sie einer Information trauen kann oder ihre Erinnerungen aktivieren und eigene Erfahrungen machen muss. Es geht um persönliche Opfer. Alice und Claire haben so viele Freunde verloren, aber auch ihre Ideale und Hoffnungen. Sie leben jetzt in einer sehr rauen Wirklichkeit.“

Die Arbeit mit den 3D-Kameras eröffnet dem Franchise laut Carter buchstäblich eine neue Dimension: „Mit diesem Film leisten wir Pionierarbeit im 3D-Bereich - es ist sehr spannend mitzuerleben, wie etwas Neues entsteht. Hier geht es um Paul Andersons Vision vom Ende der Welt: Zombies, Kampf, Überleben. Durch die 3D-Bilder entwickelt der Film eine ungeheure Dynamik.“

Trotz der neuen technischen Entwicklungen wird von den Darstellern beim Dreh nach wie vor erwartet, dass sie schwierige Action-Szenen vor der Kamera selbst spielen. „Milla und auch ich führen unsere Stunts am liebsten selbst aus - gerade der körperliche Einsatz ist das, was den Spaß dabei ausmacht“, sagt Larter. „Wir drehten bei wolkenbruchartigem Regen und standen dabei 15 Zentimeter tief im Schlamm. Ständig rutschten Leute aus, ich landete kopfüber im Dreck, schaute auf und sah etwa 110 Leute - vermummt in Galoschen, Kapuzen, Regenmänteln - und ich fragte mich: ‚Womit verdiene ich eigentlich mein Geld?!‘“

In jedem der früheren Filme hat Alice eine Art Ersatzfamilie mit anderen Überlebenden gebildet. Diesmal fügt Anderson eine Bruder-Schwester-Beziehung hinzu - dabei wird eine der beliebtesten Figuren aus dem Spiel vorgestellt: Claires Bruder Chris Redfield. „Ich finde den von Paul eingeführten Familienaspekt besonders schön“, sagt Larter. „Damit kann jeder Zuschauer etwas anfangen. Aber es gibt keinesfalls ein herzzerreißendes Wiedersehen à la ‚Ach, mein lange verschollener Bruder‘. Vielmehr geht es dabei ganz handfest zur Sache.“

Wentworth Miller hat gerade vier Staffeln als Michael Scofield in der Serie „Prison Break“ hinter sich - und wieder sitzt er hinter Gittern, als wir ihn in diesem Film kennen lernen. „Chris Redfield war Mitglied einer Militäreinheit, die das Gefängnis zum Zeitpunkt des Ausbruchs als Stützpunkt benutzte“, erklärt er. „Als die Insassen freigelassen wurden, damit sie im Kampf gegen die Untoten mithelfen konnten, hielten sie Redfield fälschlicherweise für einen Gefängniswärter und steckten ihn in eine Hochsicherheitszelle.“

Miller berichtet, dass er anfangs zögerte, die Rolle anzunehmen: „Als ich das Skript las, dachte ich, mir wollte jemand einen Streich spielen. Denn Chris sitzt im Gefängnis und sein erster Satz ist: ‚Ich weiß, wie man hier herauskommt‘. Die Rolle ist toll, die Serie ist hervorragend, aber trotzdem kam mir das allzu bekannt vor. Doch inzwischen sehe ich das etwas anders. Wer mich in ‚Prison Break‘ nicht gesehen hat, der vermisst nichts. Wer mich aber aus der Serie kennt, der fühlt sich augenzwinkernd an Michael Scofield erinnert - eine Verbeugung vor den Fans, die mir 81 Episoden lang die Treue gehalten haben. In gewisser Weise ist das meine Chance, der Figur zu einem neuen Abschluss zu verhelfen.“

Chris und Claire Redfield verloren sich aus den Augen, als die Seuche ausbrach. Beide mussten glauben, dass der andere längst tot war. „Er kommt aus der Zelle, in der er jahrelang eingesperrt war und plötzlich steht er vor seiner Schwester“, sagt Miller. „Der Moment des Wiedererkennens ist ein gewaltiger Schock, gefolgt von großer Zärtlichkeit. Aber hier geht es immerhin um einen ‚Resident Evil‘-Film: Bevor die Szene allzu schmalzig wird, ändert sich die Tonlage - es kommt zum Streit.“

Wie alle Mitarbeiter des Franchise hat auch Miller größte Hochachtung vor den treuen Fans: „Was mich angeht, war die Richtung klar vorgegeben: Resident Evil: Afterlife bleibt dem Franchise-Konzept auch nach acht Jahren weiterhin treu und präsentiert ein gewaltiges, detailreiches, düsteres und postapokalyptisches Szenario. Es geht nicht nur um Grusel, Blut und Spannung, sondern um interessante, glaubwürdige, nachvollziehbare Figuren, die stellvertretend für uns ein gefährliches Leben führen. Keine Sekunde lang wünscht man sich, dieselben Erfahrungen zu machen wie Alice, Claire oder Chris - aber dennoch ist es eine atemberaubende Achterbahnfahrt.“

Die Arbeit mit der Hauptdarstellerin war für Miller wie eine Offenbarung: „Ich kannte Milla nur als wunderschöne, schlagkräftige Kriegerin“, gesteht er. „Auf der Leinwand wirkt sie ungeheuer überzeugend, so wie sie auftritt, mit Schwertern und Messern. Doch dann merkte ich, dass sie ein echter Clown ist. Sie hat ein lockeres, ehrliches Lachen und viel Sinn für Humor - sie passt in jedes Team. Diese Mischung in Verbindung mit Schönheit, Intelligenz und Schauspieltalent ist für mich außergewöhnlich.“

Neu im Team ist auch der in Deutschland aufgewachsene Boris Kodjoe, der die Rolle des Luther West übernimmt - er ist der inoffizielle Anführer einer kleinen Gruppe von Überlebenden, die sich in einem Gefängnis verbarrikadiert haben. „Luther ist der geborene Anführer“, sagt Kodjoe. „Er war früher Profi-Sportler und übernimmt die Führungsrolle, weil niemand sonst es tut. Er ist selbstbewusst, sehr diszipliniert - deshalb behält er einen klaren Kopf.“

Kodjoe hat bereits große Rollen neben Bruce Willis in „Surrogates - Mein zweites Ich“ und in Tyler Perrys „Madea’s Family Reunion“ gespielt. Er wollte Tennis-Profi werden, aber eine Rückenverletzung zwang ihn, seine Pläne zu ändern. „Ich konnte mich also problemlos in Luther hineinversetzen“, sagt er. „Das fand ich spannend, weil ich mich nicht nur mental, sondern auch körperlich auf meine Rolle vorbereiten musste. Ich konnte also richtig zupacken. Am Set habe ich Liegestütze und Bauchpressen gemacht, um mich auf die Szene einzustimmen - dadurch kommt mein Blut in Wallung.“

Alice und Luther verstehen sich auf Anhieb - fast instinktiv, sagt er: „Beide sind sie Alpha-Tiere. Sie ist sehr stark und selbstbewusst - das findet er attraktiv. Sie bilden sozusagen ein Team und wollen gemeinsam herausfinden, wie es weitergeht.“

Kodjoe verspricht den Fans, dass Resident Evil: Afterlife bei weitem der spannendste Film des Franchise ist: „Die Zombies sind mehr als grässlich, superspezielle Zombies vom Typ A. Im Spiel gibt es eine Figur namens Axeman. Dagegen wirke ich wie ein Winzling. Die Zuschauer müssen sich bei Axeman auf einiges gefasst machen - er wirkt richtig bedrohlich. Und hinter jeder Ecke warten neue Überraschungen.“

Kodjoe beeindruckte Jovovich nicht nur mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten, sondern auch durch den liebevollen Umgang mit seiner Familie. „Boris ist einer der ungewöhnlichsten Menschen, die mir je begegnet sind“, sagt Jovovich. „Er ist ein wahrer Held. Seine Tochter wurde mit einem offenem Rücken (Spina Bifida) geboren. Deswegen haben Boris und seine Frau eine Stiftung namens Sofie’s Voice ins Leben gerufen, um Geld für die medizinische Forschung zu sammeln. Unfassbar, was diese beiden für ihre Tochter auf die Beine gestellt haben - Boris ist eine wahre Inspiration.“

Wenn ein Film in Hollywood spielt, muss natürlich auch ein Filmproduzent darin vorkommen. In Resident Evil: Afterlife ist das der von Kim Coates dargestellte Bennett Sinclair. „Kim ist ein unglaublich komischer Typ“, sagt Jovovich. „Er ist ein toller Schauspieler, kann wunderbar improvisieren, was die Figur sehr lebendig macht. Wir haben uns weggelacht! Wenn man mit ihm arbeitet, muss man sich wirklich zusammennehmen, um nicht ständig los zu prusten, weil er andauernd Faxen macht.“

Coates bedankt sich bei Anderson für die schillernde Rolle, die er frei ausgestalten durfte. „Paul hat mich verblüfft“, sagt Coates. „Er hat es ganz mir überlassen, der Figur ein paar humorvolle Seiten abzugewinnen. Bennett ist sehr von sich überzeugt und erzählt das auch jedem, ob man das hören will oder nicht. Er erinnert mich ein wenig an Errol Flynn - er ist ein Haudegen. Und er schlägt sich überall durch. In diesem Film gibt es die Guten und die Bösen - doch Bennett hat ein bisschen von beiden. Er gehört jedenfalls nicht ins Lager der Bösen, aber dennoch leistet er sich in diesem Film ein paar schockierende Sachen.“

Coates brauchte das Set gar nicht zu verlassen, um Vorbilder für seine Rolle zu finden. „Es war toll, einen Filmproduzenten zu spielen“, sagt er. „Ich habe unseren Produzenten Don Carmody und Robert Kulzer erzählt, dass ich mir einiges von ihnen abgeschaut habe. Allerdings habe ich ihnen nicht gesagt, was genau ich damit meinte.“

Der spanische Schauspieler Sergio Peris-Mencheta gehört ebenfalls zur Gruppe der Überlebenden. Resident Evil: Afterlife ist erst der zweite Film, den er in den USA drehte. „Ich spreche fließend Spanisch und Französisch, aber mit meinem Englisch hapert es“, sagt er. „Vor einem Jahr suchte Taylor Hackford einen Darsteller für den argentinischen Boxer in ‚Love Ranch‘ und fand mich über das Internet. Ich flog nach L.A., spielte eine Testszene mit Helen Mirren und Joe Pesci und wurde engagiert. Mit diesem neuen Film geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt er. „Ich habe das Spiel zu Hause stundenlang mit meinen Freunden gespielt, ohne zu ahnen, dass ich eines Tages selbst auf Zombies ballern würde.“

Der berühmteste Bösewicht des Films ist Albert Wesker, Vorsitzender der Umbrella Corporation. „Wesker vertritt den gewaltigen Konzern, der im Sinne der Profitmaximierung vor nichts zurückschreckt“, sagt Carmody.

In der Spiele-Serie übernimmt Wesker eine bedeutende Funktion. „Der Vorsitzende Wesker stand in den ersten Spielen auf der Seite der Guten“, sagt Bolt. „Dann entwickelte er sich zu einem wunderbar lustigen Schurken, denn er schwelgt förmlich in seiner Ruchlosigkeit. Doch dabei wirkt er niemals lächerlich - und das übernehmen wir in unseren Film. Und der Wesker- Darsteller Shawn Roberts bemüht sich sehr intensiv, diese Aspekte herauszuarbeiten.“

Wesker hat sich mit dem T-Virus infiziert, der ihn praktisch unzerstörbar gemacht hat. „Er ist jedenfalls kein normaler Schurke“, beschreibt Roberts seine Figur. „Er verkörpert das Böse in reinster Form. Mir wird ein Pflock durchs Herz getrieben und mein Kopf explodiert. Um den Typen auszuschalten, versuchen sie es mit Messern, Flugzeugbenzin und so weiter. Aber all das nützt gar nichts. Wie im Spiel kann man ihn nur sehr schwer eliminieren.“

Mit der Darstellung dieser überdimensionalen Action-Rolle geht für Roberts ein Jugendtraum in Erfüllung: „Ich musste mir ständig in den Arm kneifen, denn hier erlebte ich endlich, was ich mir schon als Sechsjähriger gewünscht hatte“, sagt Roberts. „Als Dreikäsehoch habe ich Arnold und Bruce Willis bewundert und wollte so sein wie sie. Wenn Träume wirklich wahr werden, haben wir hier ein Paradebeispiel: Ich habe mich mein Leben lang auf diesen Moment vorbereitet.“ Weil Alice weiß, dass Wesker unbezwingbar ist, muss sie ständig neue Wege beschreiten, um ihn zu konfrontieren, was zu atemberaubenden Kampfszenen führt. „Als Alice ist Milla wirklich hartgesotten“, sagt Roberts. „Zwischen den Einstellungen ist sie so lieb, wie man es sich nur wünschen kann. Aber wenn sie vor die Kamera tritt, dann kracht’s. Wenn man den Klang ihrer Stiefel hört, geht das Spiel los. Sie verwandelt sich vollkommen.“

Laut Jovovich ist Roberts die Idealbesetzung für Wesker: „Vor der Kamera ist er ein wahrer Terminator. Er füllt die gesamte Leinwand. Im vorherigen Film wirkte Wesker eher gemäßigt und saß im Konferenzraum - deshalb wird es die Fans sehr freuen, dass er diesmal richtig aufdreht.“ Diese Verwandlung gilt aber auch für die gesamte Besetzung, wie Jovovich berichtet: „Resident Evil: Afterlife eröffnet dem Franchise eine ganz neue Dimension. Was die Figuren und die Schauspieler angeht, wird es jetzt viel spannender: Wir haben eine traumhafte Besetzung.“