Konferenz Der Tiere Film Trailer
FSK Film: 0 | Länge: 93 Min | Kinostart: 07.10.2010 (auch in 3D) | Release: 24.03.2011 (DVD)
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Schauspieler:Mit den Stimmen von Ralf Schmitz als Erdmännchen Billy, Thomas Fritsch als Löwe Sokrates, Christoph Maria Herbst als Hahn Charles, Bastian Pastewka als Elefantenkuh Angie, Oliver Kalkofe als Hoteldirektor Smith und vielen mehr
Die Story:Die Tiere in der afrikanischen Savanne wundern sich: Wo bleibt das Wasser? Längst hätte es durch eine Schlucht aus den fernen Bergen kommen müssen. Der Durst wird immer größer, die Sorge auch, zumal das letzte kleine Wasserloch von grimmigen Büffeln und Nashörnern verteidigt wird. Das tapfere Erdmännchen Billy und der friedliebende Löwe Sokrates ziehen los, um das Wasser zu suchen. Dabei treffen sie auf den gallischen Hahn Charles, der eine Eisbärin, ein Känguru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten nach Afrika geführt hat. Sie mussten aus ihren zerstörten Heimatregionen nach Afrika fliehen und hoffen im Okavango-Delta auf ein besseres Leben. Doch leider haben die Menschen auch dieses letzte Paradies nicht verschont: Der Hotelier Smith hat einen gewaltigen Staudamm bauen lassen und verschwendet alles Wasser für ein Luxushotel. Ausgerechnet hier halten die Politiker eine Konferenz zum Schutz der Umwelt ab. Die Tiere antworten auf diese Herausforderung mit ihrer eigenen Konferenz: Die weise Elefantenkuh Angie appelliert an alles, was laufen, fliegen, trampeln oder kriechen kann, sich zu wehren. Das ist der Auftakt zu einer turbulenten Offensive voller tierischer Tricks.
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Inspiriert durch Erich Kästners Literaturklassiker "Die Konferenz der Tiere" (1949) zeigen die Produzenten und Regisseure von URMEL AUS DEM EIS und URMEL VOLL IN FAHRT Reinhard Klooss und Holger Tappe einen rasanten Kinospaß mit modernster Animationstechnik in 3D und einem höchst aktuellen Thema. In bezaubernd realistischen Landschaften agieren liebenswerte CGI-Helden, denen Stars wie Ralf Schmitz, Thomas Fritsch, Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe ihre Stimmen leihen. Xavier Naidoo singt den von ihm verfassten Titelsong "Wild vor Wut", die Filmmusik stammt von David Newman (ICE AGE).
Die Hauptfiguren aus dem 3D Abenteuer:
Billy, das Erdmännchen (gesprochen von Ralf Schmitz) ist das einzige schwarze Erdmännchen im ganzen Okavango Delta. Ein bisschen tollpatschig von Haus aus, ist Billy für jeden Schabernack zu haben und hat den Kopf voller verrückter Ideen. Dabei vergisst er schon einmal wichtige Dinge, wie Wasser für seine Familie zu besorgen. Deshalb nimmt ihn unter den Tieren niemand so richtig ernst - bis er aufbricht, um zu beweisen, dass manchmal auch die Kleinsten Großes bewirken können.
Angie, die Elefantenkuh (gesprochen von Bastian Pastewka) ist die inoffizielle "Bürgermeisterin" des Okavango Deltas und wird von allen Tieren dort als Autorität anerkannt. Im Auftreten äußerst staatsmännisch, ist sie doch auch empfänglich für Komplimente, besonders aus dem Schnabel des gallischen Hahns Charles.
Gisela, die Giraffe ist Angies beste Freundin. Im Gegensatz zur respekteinflößenden Elefantenkuh ist sie von Natur aus eher ängstlich und zurückhaltend. Gutes Aussehen mit einem zarten Teint, einer modischen Frisur und hübschen Wimpern ist ihr sehr wichtig. Doch als es darum geht, dem schlimmsten Feind der Tiere in Okavango entgegenzutreten, wächst sie über sich hinaus.
Sokrates, der Löwe (gesprochen von Thomas Fritsch) ist Billys bester Freund und eingefleischter Vegetarier. Er ist der friedlichste Löwe, den man sich vorstellen kann, liebt Blumen, Schmetterlinge, Meditation und vor allem Musik. Sein größter Traum ist es deshalb, dass eines Tages alle Tiere friedlich zusammenkommen und singen.
Charles, der gallische Hahn (gesprochen von Christoph Maria Herbst) ist ein Kavalier der alten Schule und ein leidenschaftlicher Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit. Um Haaresbreite dem Kochtopf eines fiesen Gourmetkochs entronnen, schwingt er sich im Okavango Delta auf, die Tiere im Kampf gegen ihre Feinde anzuführen. Besondere Zuneigung entwickelt Charles dabei zu Angie, der Elefantenkuh.
Smiley, der tasmanische Teufel ist der letzte seiner Art. Wenn er sein riesiges Maul öffnet und ein mörderisches Gebrüll ausstößt, seine Ohren rot werden und seine Augäpfel aus den Höhlen treten, dann ist es höchste Zeit, in Deckung zu gehen, denn dann entweicht ihm gleich ein übelriechendes Stresshormon. Ansonsten ist Smiley ein umgänglicher Zeitgenosse und guter Kumpel.
Eure Meinung zu "Konferenz Der Tiere"
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Eure Kommentare zu "Konferenz Der Tiere":
RM Ich hab sehr gelacht. Für Kinder super. Der 3-D Effekt ist klasse. Ein Teil des Eintritts unterstützt den Tierschutz. Ich finds gut.
Jürgen Die hätten nicht so viel ICEAGE schauen sollen. Die Ähnlichkeiten sind so auffallend, dass ich mich schämen würde so eine schlechtes Plagiat zu produzieren. Doch die Hoffnung ist wohl nur auf Geld gerichtet und weniger auf Ideen.
Agnes reizend
Suiny Was für ein Scheiss...der erste Trailer hatte noch so eine schöne ernste Stimmung - und nun so ein alberner Scheiss...
Chris Sone richtige Erzähler stimme^^ Aber ich sags euch der Mann hat recht!^^
cellospieler Wir haben gerade die Musik von David Newman zu diesem Film eingespielt - ich konnte das meiste auf dem Dirigentenmonitor verfolgen - wird sicher klasse - und auch lustig!
omfg OMFG
hus ja sieht doch gut aus wird schon weren dauert nur noch so lange:(
Helme Klingt viel versprechend
Darling1791 Eine Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner - Und dann auch noch in 3D. Das ist großartig! Schon als Kind habe ich das Buch geliebt und freue mich schon jetzt auf den Filmstart. Wenn der Film hält, was der Trailer verspricht: Daumen hoch!!!
Blubbi Sieht super aus! Die stimme passt perfekt und eskommt kein bisschen lustig rüber... Ich hoffe, dass der Film auch das Thema so ernst behandelt wie es ist und nicht auf lustig gemacht wird
Rudi Interessanter Ansatz... Vom Thema her natürlich aktuell...

♥: Die Computeranimation ist beachtlich, ebenso der 3D-Effekt
−: Von der Buchvorlage blieb nur der Titel übrig. Viele Figuren wirken geklaut. Die plumpe Ökorethorik nervt
Berlin, München und vielleicht noch Hamburg sind Städte, in denen die deutsche Filmindustrie zu Hause ist. Hannover würde man kaum zu dieser Gruppe zählen. Dabei befindet sich dort das erfolgreichste deutsche Animationstudio, "Ambient Entertainment". Ihr erster Trickfilm "Back to Gaya" war kein Hit aber immerhin ein Achtungserfolg.Mit den beiden Filmabenteuer "Urmel aus dem Eis" und "Urmel in voller Fahrt" konnten sie aber viele Kinder begeistern. In ihrem neuen Film setzen sie erneut auf einen bekannten Klassiker der Kinderliteratur, Erich Kästners "Konfernez der Tiere".
Tricktechnisch haben die deutschen CGI-Künstler ihre
Hausaufgaben gemacht. Viele der Figuren können mit Hollywoods Pixelabenteuern
mithalten. Auch der 3D-Effekt (Premiere in einem deutschen Trickfilm) ist
rundum gelungen.
Wo es noch hapert ist der Humor und die Story. Das kann man sich damit
schönreden, dass "DIE Konferenz der Tiere" sich an ein jüngeres Publikum
wendet. Aber Pixar und Co. bekommen es eben hin, Kinder und Erwachsene
gleichzeitig zu unterhalten.
Im Mittelpunkt des tierischen Aufstands steht das Erdmännchen Billy. Das gilt in seiner Kolonie als ziemlicher Versager und ist selbst seinen Kinder peinlich. Ein klassischer Vater-Sohn-Konflikt ist die Folge, der den roten Faden der Story bildet. Um die Dürre in seinem Tal zu beenden und sich Respekt bei seinem Sohn zu verschaffen macht er sich auf eine gefährliche Reise. So findet er heraus dass ein Luxushotel den Tieren das Wasser abgegraben hat. Aber alleine hat der kleine Nager gegen die Menschen keine Chance. Hilfe bekommt er unter anderem von einem vorlauten Hahn, einem jähzornigen tasmanischen Teufel und einem Eisbären. Alle sind nur mit knapper Not dem Tod und der Umweltzerstörung in ihrer Heimat entkommen. Im Freizeitresort genießen sie aber erstmal die Annehmlichkeiten der Zivilisation und verursachen ein bisschen Chaos. Das erinnert erneut an "Ab durch die Hecke" - dort wurde der Humor aber stehts mit bissiger Konsumkritik kombiniert, hier wird nur kindischer Klamauk geboten. Natürlich sind die Menschen vom Großwildjäger über diverse Politiker bis zum Hotelbesitzer komplette Karikaturen - bis auf dessen umweltbewusste, tierliebe Tochter.
Die tierische, hauptsächlich afrikanische Besetzung erinnert stark an "Madagascar", stilistisch unterscheiden sich aber beide Filme, da Madagaskar eher eine kantige Cartoonoptik pflegt, während die Konferenzhelden flauschig wie in "Ab durch die Hecke" oder "Jagdsaison" wirken. Einen eigenen Grafikstil hat "Konferenz der Tiere" nicht. Dadurch fällt leider noch etwas stärker auf, dass im Vergleich zu den (deutlich teureren) US-Produktionen der letzte Schliff bei den Animationen fehlt. Mag sein, dass das den kleinen Zuschauern, die wohl die Hauptzielgruppe sind nicht auffällt. Eher für Erwachsene ist dagegen der Soundtrack gedacht. Dass Grundschüler die Retroklänge von "La Mer" genießen (und die Bedeutung verstehen) darf man getrost bezweifeln.Zum Ausgleich gibts für die Kleinen viele infantile Gags über Hyänenkacke und Fürze. Das nervt selbst das Erdfrauchen ("Nicht schon wieder") und verträgt sich auch ganz schlecht mit pathetischen Zwischentönen, die vor allem ein Jahrhunderte altes Schildkrötenpärchen beisteuert ("Wasser ist das Blut unserer Vorfahren").
Erich Kästners Buch "Die Konferenz der Tiere war kurz nach dem zweiten Weltkrieg und angesichts erneuter Aufrüstung ein Friedensappell. Daraus in einer Neuadaption einen Aufruf zum Umweltschutz zu machen, ist zeitgemäß und passt natürlich auch zur tierischen Besetzung. Aber die Konferenz spielt hier nur eine absolute Nebenrolle. So entlarvt sich der Filmtitel als pure PR-Maßnahme für potentielle erwachsene Zuschauer. Jüngere werden die Vorlage wohl kaum kennen.
Optisch ist "Die Konferenz der Tiere" ein Hingucker, inhaltlich ist es plump pädagogische Ökopropaganda. Lobenswert aber nicht liebenswert.
Eine Expeditionen ins Tierreich
Als Schauplatz der Geschichte sollte eines der letzten Naturparadiese unserer Erde, das unvergleichliche Okavango-Delta Botswanas dienen, das Reinhard Klooss aus Reisen nach Afrika kannte. „Man muss schon ein Gefühl für die Landschaft, das Licht und die Tiere bekommen“, betont der Filmemacher, „wenn man eine ebenso witzige, rührende und glaubwürdige Geschichte schreiben will.“ Dabei ging es ihm nicht um dokumentarischen Realismus. KONFERENZ DER TIERE ist alles andere als ein zoologischer Lehrfilm, ihre Charaktere sind komisch überhöht, „der pädagogische Zeigefinger bleibt in der ideologischen Mottenkiste“. Doch Glaubwürdigkeit und Authentizität sind den Filmemachern ebenso wichtig wie befreiendes Lachen oder anrührende Sequenzen.
Reinhard Klooss und Oliver Huzly, die schon für die beiden Urmel-Filme das Drehbuch schrieben, entschieden sich für einen klassischen Außenseiter als Helden: Billy, das Erdmännchen. Er ist klein, vergesslich und hat als einziges Erdmännchen in der Savanne ein schwarzes Fell. Als Familienvater versagt er, weshalb sich sogar sein Sohn Junior von ihm distanziert. Billy zieht in die Welt, um die Zuneigung seines Sohnes zurückzugewinnen und dabei noch die Heimat aller Tiere im Okavango-Delta zu retten.
Erstaunliche Fakten über die stattlichsten Savannenbewohner
Schwergewicht Nr. 1: der Elefant
Mit etwa 2 Tonnen Körpergewicht bei den Weibchen und bis 5 Tonnen bei den Männchen sind die grauen Dickhäuter eindeutig die schwersten Landsäugetiere der Welt. Allein das Herz eines Elefanten wiegt zwischen 12 und 21 Kilogramm. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sich Elefanten ausschließlich von Pflanzen, also Blättern, Ästen, Wurzeln usw.ernähren. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal der afrikanischen Elefanten sind ihre langen, ausgeprägten Stoßzähne, die nicht nur zum Graben sondern auch als Waffe eingesetzt werden können. Zum kauen verwendet ein Elefant aber seine Backenzähne. Sind die irgendwann abgenutzt, werden sie einfach abgestoßen und es wachsen neue nach. So bekommt ein Elefant bis zu 6 Mal in seinem Leben neue Zähne. Ist doch praktisch, oder? Forscher haben übrigens herausgefunden, dass Elefanten im Gegensatz zu den meisten Tieren ihr eigenes Spiegelbild erkennen können. Bisher hatte man diese Fähigkeit - abgesehen vom Menschen - nur bei Menschenaffen und einigen Walarten wie etwa Delfinen beobachtet.
Schwergewicht Nr. 2: das Nashorn
Das Nashorn, auch als Rhinozeros bekannt, ist nach den Elefanten das zweitgrößte Landsäugetier weltweit. Mehr als 2 Tonnen Körpergewicht bringt ein männliches Nashorn auf die Waage. Ihren Namen verdanken die Schwergewichte den spitzen Hörnern, die sie auf der Nase tragen. Damit können sie sich hervorragend gegen Feinde zur Wehr setzen. Obwohl Nashörner ausgesprochen plump und schwerfällig aussehen, sind sie erstaunlich flink und wendig, wenn es darauf ankommt. Ihr schlechtes Sehvermögen gleichen sie durch ihren feinen Geruchssinn und ihr gutes Gehör aus. Zur Körperpflege greifen die Dickhäuter übrigens gern auf emsige Unterstützer zurück: Ständig tummeln sich zahlreiche Madenhacker und Kuhreiher auf den Tieren und picken die raue Nashornhaut von Parasiten und anderem Ungeziefer rein.
Schwergewicht Nr. 3: das Flusspferd
Flusspferde werden häufig auch als Nilpferde bezeichnet. Das kommt daher, weil die schwerfälligen Tiere bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch das Niltal und das Nildelta in Ägypten bewohnten. Heute findet man sie nur noch südlich der Sahara. Wenn Flusspferde nicht gerade an Land auf Nahrungssuche sind, halten sie sich überwiegend im Wasser auf. Dabei sind die Dickhäuter alles andere als gute Schwimmer. Meist laufen sie einfach auf dem Grund des Gewässers entlang oder lassen ihre massigen Körper vom Wasser tragen. Damit die Haut bei Landgängen nicht austrocknet, wird sie durch ein Drüsensekret feucht und glitschig gehalten. Weil das rötlich schimmert, wurde früher vermutetet, die Tiere würden Blut schwitzen. Alles Quatsch, wie man heute weiß.
Gelegentlich fallen junge Elefanten, Flusspferde und Nashörner großen Raubkatzen zum Opfer. Ausgewachsene Tiere hingegen haben kaum Feinde zu fürchten. Bis auf den Menschen, der durch sein rücksichtsloses Eingreifen die natürlichen Lebensräume der Schwergewichte bedroht.
