Wir Sind Die Nacht Film Trailer
FSK Film: 16 | Länge: 100 Min | Kinostart: 28.10.2010 | Release: 07.04.2011 (DVD&BD)
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Schauspieler:Karoline Herfurth, Nina Hoss, Jennifer Ulrich, Anna Fischer, Max Riemelt
Die Story:Die 20-jährige Berlinerin LENA hält sich durch kleinere Diebstähle über Wasser. Beim nächtlichen Beutezug durch einen illegalen Club trifft sie auf die jahrhundertealte LOUISE. Die mondäne Erscheinung ist die Besitzerin des Clubs und zugleich die Anführerin eines weiblichen Vampir-Trios, dem auch die elegante CHARLOTTE und die abgedrehte NORA angehören. Louise verliebt sich in die verwahrloste Lena und beißt sie in der ersten gemeinsamen Nacht. Fortan erfährt Lena den Fluch und Segen ihres neuen, ewigen Lebens. Sie genießt den Luxus, die Partys, die grenzenlose Freiheit, doch schon bald machen ihr der Blutdurst und die Mordlust ihrer neuen Freundinnen zu schaffen. Als sich auch noch die Berliner Polizei an die Fersen der Frauen heftet und Lena ihre Gefühle für den ermittelnden Kommissar TOM SERNER entdeckt, geraten die Ereignisse völlig außer Kontrolle.
Hintergrund:Mit WIR SIND DIE NACHT setzen der preisgekrönte Regisseur Dennis Gansel (NAPOLA – ELITE FÜR DEN FÜHRER) und Erfolgsproduzent Christian Becker (WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER, HUI BUH – DAS SCHLOSSGESPENST, NEUES VOM WIXXER) ihre vielfach ausgezeichnete Zusammenarbeit fort: Auf den Fernsehthriller Das Phantom (2000) und das Jugenddrama DIE WELLE (2007) folgt am 28. Oktober 2010 ein blutiges Großstadtabenteuer voller Leidenschaft, Lust und Spannung. Gemeinsam mit Autor Jan Berger (DIE TÜR, EINE ANDERE LIGA, FC VENUS) entwickelte Dennis Gansel die packende Geschichte einer ungewöhnlichen Vampir-Clique, die nach ihren eigenen Gesetzen lebt, feiert und mordet. Gedreht wurde von Oktober bis Dezember 2009 an faszinierenden Berliner Schauplätzen wie dem Teufelsberg, dem Plänterwald, dem Tiergartentunnel und dem Stadtbad Lichtenberg sowie in der Freizeitparkanlage Tropical Island.
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Regisseur Dennis Gansel und seine Wunschbesetzung zum Film:
„Ich bin überglücklich, dass Nina Hoss auch zehn Jahre nach unserem ersten Treffen noch an der Rolle der Louise interessiert war“, freut sich Regisseur Dennis Gansel. „Nina hat diese Grandezza, dieses Geheimnisvolles, sie kann glaubhaft die kühle Brutalität der Anführerin einer Vampir-Clique darstellen.“ Nina Hoss sieht in Louise einen erfreulich vielschichtigen Charakter: „Sie entscheidet, wer zur Familie dazugebissen wird. Sie hat die anderen Mädels in der Hand. Louise ist aber nicht einfach nur böse, sie hat durchaus ihre verletzliche Seite. Sie ist ermüdet vom Dasein, das sie seit fast 250 Jahren führt. Die Jahre vergehen, die Welt um sie herum verändert sich, aber sie bleibt immer dieselbe Person. In dieser langen Zeit hat sie auch jegliche Skrupel verloren. Sie kann nur überleben, indem sie andere Menschen umbringt, sie aussaugt, von ihnen zehrt. Das gehört für sie dazu. Die Gewissensbisse, die zum Beispiel Lena plagen, fehlen ihr völlig.“
Genau wie Nina Hoss gehörte auch Karoline Herfurth schon früh zur Wunschbesetzung für den Film. „Ich habe mit Karoline im Jahr 2000 MÄDCHEN, MÄDCHEN gedreht und ihr das Drehbuch zu „The Dawn“ gegeben, was mein nächstes Projekt werden sollte“, sagt Dennis Gansel. „Karoline fand die Geschichte super, war damals aber zu jung für die Rolle der Lena und kam eigentlich nur als Nora in Frage.“ Weil sich der Drehstart um viele Jahre verzögerte, löste sich das Altersproblem von ganz allein, was auch Produzent Christian Becker als Glücksfall wertet: „Karoline Herfurth bringt eine unglaubliche Schönheit und Ausstrahlung mit, aber auch eine verträumte und leicht düstere Seite.“
Der Schauspielerin kam die besondere Aufgabe zu, im Film gleich zwei Extreme glaubhaft zu verkörpern. „Lena ist zuerst eine rotzige Punk-Göre aus asozialen Verhältnissen, steigt nach Louises Biss aber in die Luxuswelt mit teuren Kleidern, tollen Partys und eigenem Lamborghini auf“, erklärt Autor Jan Berger. Gerade wegen dieser zwei Welten, in denen sich Lena zurechtfinden muss, wertet Dennis Gansel Karoline Herfurth als Idealbesetzung:
„Sie musste früh auf eigenen Beinen stehen, weshalb sie ein kämpferisches und rebellisches Wesen hat. Zugleich ist sie innerhalb weniger Jahre zu einer der führenden Schauspielerinnen Deutschlands aufgestiegen und deshalb mit dem Glamour der Premierenpartys und Festivals vertraut. Genau wie Lena kennt sich Karoline in beiden Welten bestens aus.“ Karoline Herfurth schätzt an ihrer Rolle vor allem den großen inneren Konflikt: „Für Lena ist das Vampirsein kein Segen, sondern ein Fluch. Sie wird nach Louises erstem Biss zum Vampir und muss fortan Menschen töten, um weiterleben zu können. Das widerspricht ihrem großen Gerechtigkeitssinn. Sie möchte niemandem wehtun.“
Jennifer Ulrich hatte bereits in DIE WELLE unter der Regie von Dennis Gansel gespielt. In WIR SIND DIE NACHT verkörpert sie die rationale, zurückhaltende Vampirin Charlotte, die in der Stummfilmzeit der 20er Jahre Schauspielerin war. Sie wurde am Premierenabend ihres Films DR. MABUSE von Louise gebissen, woraufhin sie Mann und Kind verlassen musste. „Anfangs hat sie das Vampirleben sicher genossen“, sagt Jennifer Ulrich, „aber nach einer gewissen Zeit begann sie sich zu langweilen, verfiel in eine Art Depression und stürzte sich in die Literatur, in der sie einen Ort der Ruhe und ihre einzige Quelle des Glücks fand.“
Eure Meinung zu "Wir Sind Die Nacht"
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Eure Kommentare zu "Wir Sind Die Nacht":
deNni not bad fürn deutschen film!
Laura ich liebe Vampirfilme! freu mich schon auf den Film!
Mai mal sehen wie sich der Film macht...
Michél Ich hab ihn schon gesehen und für einen deutschen Film echt geil gemacht, zu dem spielt er in Berlin. Werd ihn aufjedenfall nochma gucken wenn er offiziell im Kino läuft
Lars ja julez, das ist die verfilmung zu dem roman. ich weiß es, weil ich komparse war in einer ziemlich coolen location in berlin
Huhu Ich weiß nicht, kann Karoline Herfurth die Rolle als Vampir nicht so ganz abnehmen.. Mal schauen..
Ben Kelowi Vampire werden nicht langweilig, wenn es gut verfilmt wird! Vier Reißzähne...Interessant!
Norman ja die zeit der vampire ist ziemlich um jetzt kommen die engel
Emily Omg...was für ein Mist! -.-
Ronja Schmarrn.
Nexus immer diese vampirfilme wird in letzterzeit standart sowas zu machen können die nichmal was neues machen >.
julez ist das die verfilmung von 'wir sind die nacht von Wolfgang Hohlbein'?
The Fallen Ähhhhhh....was war das? Echt sehr informativ muß man sagen. Die Katze im Sack kaufen? Bin leidenschaftliche Fantasy Sammlerin aber würde doch gerne ein Minütchen mehr vom Film sehen. Schade.
Deo wo ist den der unterschid zwischen trailer und teaser o0bitte erklärt es mir aber was auch immer es jetzt ist ist spircht mich an und ich werde mir den film angucken ;)
madmike und trotzdem ist es der teaser... max woher weißt du das der film gut aus sieht? schon mehr gesehen?
Max Boa yankie, immer die Haarspalter. Ein Film ist ein Film, auch wenn er kurz ist. Ein Trailer ist ein Trailer auch wenn er kurz ist. Eine DVD ist eine DVD auch wenn wenig drauf ist. Und Fach-Chinesisch ist was für Experten, nicht für Leute die Spaß am Film haben wollen ;) Apropos: ich finde der Film sieht gut aus. Guck ich mir an!!
Yankie Teaser ! nicht Trailer !
hogapoka ein vampirfilm

♥: Karoline Herfurth, Berlin, richtige Vampire, Action, Humor
−: Anna Fischer zu albern, Liebesdrama zu gewöhnlich.
Ein Privatjet rast führerlos über den Himmel von Berlin. An Bord eine Menge blutverschmierter Leichen - und ein paar Frauen in Designerroben die ausnahmsweise mal nichts an der Bordverpflegung auszusetzen haben. Dann treten sie kurzerhand eine Tür aus der Verankerung und verschwinden in die Nacht.
Am Boden in Berlin gehts weniger mondän zu. Lena (Karoline Herfurth) hat gerade eine Brieftasche geklaut und ist nun auf der Flucht vor der Polizei. Zivilfahnder Tom (Max Riemelt) ist ein hartnäckiger Verfolger, aber Lena ist mit allen Wassern gewaschen. Und als er sie nur einen Moment unterschätzt, ist er geliefert. Aber er ist nicht der einzige, der hinter Lena her ist. Auf einer ausgeflippten Party fällt die abgerissene Punkerin der eleganten Luise (Nina Hoss) auf. Auf dem Damenklo gehts dann zur Sache. Aber anders, als Lena erwartet. Luise beisst sie aber Lena kann sich mit einem urplötzlichen Reflex losreissen und flüchten.
Der nächste Tag ist ein bißchen wie nach jeder fetten Party. Man wacht wie gerädert auf, fühlt sich wie halbtot, mit mächtig brummenden Schädel. Fast, als wenn was in einem der Drink drin war. Die Verwandlung hat begonnen und wird wie ein schlechter Drogentrip inszeniert. Merkwürdig ist dann aber schon ihre merwürdige Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht. Aber das geht sicher einigen Technofans fast genauso.
Lena macht sich auf die Suche nach Luise, um sie zur Rede zu stellen, und die wartet schon auf sie um sie als neues Familienmitglied zu begrüssen. Luise ist eine jahrhundertealte Vampirin, genau wie ihre Freundinnen Charlotte (Anna Fischer) und Nora (Jennifer Ulrich). Gemeinsam genießen sie das bunte Nachtleben von Berlin und kehren erst am Morgen in ihre edle Suite in einem Luxushotel zurück. Geld haben sie ohne Ende - und wer gut bezahlt wird, stellt keine unangenehmen Fragen. Nur ab zu werden die Parties zu All-you-can-Buffets für die blutdurstigen Damen. Nur Lena hat damit ein Problem. Sie braucht das Blut zum Überleben - aber ist sie bereit, dafür auch zu töten ? Aber wem könnte sie davon erzählen ? Wer würde die irre Geschichte glauben ?
Um mal mit einem Mißverständnis aufzuräumen: Diese Geschichte stammt nicht von Wolfgang Hohlbein. Der Fantasy-Erfolgsautor hat nur das Drehbuch zum Roman umgearbeitet. Die ursprüngliche Story stammt von Regisseur Dennis Gansel und ist schon 14 Jahre alt. Damals hatte aber keiner Interesse an dem damaligen Skript mit dem Namen "The Dawn". Schön blöd, die deutschen Filmfirmen. Nach dem Welterfolg der Twilight-Romane sahen die das Erfolgspotential plötzlich anders. Irgendwie ist also "Wir sind die Nacht" schon ein Trittbrettfahrer. Aber das Zuspätkommen hat auch seine Vorteile. Denn inzwischen hat Dennis Gansel viel mehr Erfahrung, und mit dem Millionenhit "Die Welle" auch einen besseren Stand in der Branche. Dadurch gabs mehr Geld und insgesamt ein viel größeres, packenderes und komplexeres Vampirabenteuer als 1996 möglich gewesen wäre.
Das Drehbuch strotzt geradezu vor guten Ideen. Lenas ursprüngliches Leben ist eine Hartz 4-Hölle irgendwo zwischen den Kindern vom Bahnhof Zoo und Cindy aus Marzahn. Kein Wunder, dass die Luxuswelt der unsterblichen Luxusfrauen da verführerisch wirkt. Regisseur Dennis Gansel sieht da selbst Paralellen zu den armen Teens die sich bereitswillig in Castingshows stürzen um Ruhm und Geld zu genießen, ohne zu wissen, was es sie kosten kann. Allerdings sollte man den Ausweg aus dieser Glitzerwelt, den Lena dann wählt, nicht aufs reale Leben übertragen.
Außerdem wird hier eine starke Story über starke Frauen erzählt, die ohne Männer aus Beschützer klarkommen. Das macht sogar richtig Spaß, wenn die Damen mit ein paar Zuhältern eine Grillparty veranstalten oder ein paar dusselige Wachmänner als eine Art Meeresfrüchtebuffet mißbrauchen. Die Männer habens hier nicht leicht - sie machen es sich aber selbst schwer. Als Lena Tom abwimmelt muss sie ihm nur ihre Luxuskarosse vorführt. Dass die von einem reichen Gönner stammt, glaubt er sofort, dass eine Frau selbst einen solchen Wagen fährt, kommt ihm nicht in den Sinn.
Nach dem Erfolg der Twilight-Filme wurde die Geschichte von "The Dawn" nochmal überarbeitet, um möglichen Vergleichen stärker aus dem Weg zu gehen. Vielleicht ist deswegen die Romanze hier etwas kleiner ausgefallen, aber dafür wirds auch weniger kitschig. "Wir sind die Nacht" ist kein Vampirliebesfilm, sondern die Geschichte einer Frau die den Preis von Reichtum und ewiger Schönheit kennenlernt.
Karoline Herfurth meistert den Wechsel vom Straßenkind zum Luxusgeschöpf nuanciert. Sie trägt den Film ganz allein, und macht die Zerrissenheit von Lena spürbar. Anna Fischer , Berliner Göre vom Dienst ist für den Humor zuständig, als flippiger Loveparadefan, die modisch in den 90ern stehengeblieben ist, der Zeit, in der sie gebissen wurde. Da hats die frühere Stummfilmdiva Nora eigentlich besser getroffen. Ihr Stil ist zeitlos elegant. Nur Nina Hoss als Clanchefin hat ihr Erscheinungbild angepasst. Im barocken Ballkleid aus ihrer ursprünglichen Epoche würde sie auch etwas zu sehr auffallen. Die Kostümierung ist aber mehr als nur ein Kniff um die Frauen unterscheidbar zu machen, die Unsterblichkeit erweist sich als Fluch, wer will schon seine Identität jeder Mode anpassen. Die Welt um Königinnen der Nacht dreht sich rasend schnell, aber sie sind stehengeblieben. Neben dem Frauenquartett kommt Max Riemelt als männlicher Hauptdarsteller ein bißchen zu kurz, denn die Lovestory steht hier nicht im Mittelpunkt, und als harter Kerl kann er sich neben einer unsterblichen, übermenschlichen starken Amazone kaum aufspielen. Trotzdem füllt er seine undankbare Rolle mit Charme aus.
Nicht nur die Story ist abwechslungsreich und originell, auch optisch macht der Film was her. Berlin ist hier ein weiterer Darsteller, mal abgerissen mit moderigen Ruinen wie dem früheren Stadtbad in Lichtenberg, dem ehemaligen Vergnügungspark Plänterwald mit herrlich unheimlichen Sauriermodellen, mal mondän mit Luxushotels, Shoppingtempeln und dem schillernden Nachtleben, für das der Look berühmter Technoclubs wie WMF und Tresor kopiert wurde.
Die zahlreichen digitalen Tricks sind überzeugend, mehr als 300 davon wurden verwendet, im Vergleich zu durchschnittlich 20 in anderen deutschen Filmen. Die Action ist rasant, aber oft wird zu hektisch geschnitten, was einige Szenen unübersichtlich macht. Damit muss offenbar das im internationalen Vergleich doch eher bescheidene Budget und die mangelnde Actionerfahrung der Darsteller kaschiert werden. Trotzdem zieht sich der Film beachtlich aus der Affäre. Für die ganz großen Wow-Effekte reichts noch nicht. Vielleicht ja in der Fortsetzung....?
"Wir sind die Nacht" beisst sich in der Vampirfilmgeschichte genau zwischen den eleganten Blutsaugern von "Blade" und der romantischen Variante von "Twilight" fest. Der Aufwand ist zwar geringer, aber für deutsches Kino mehr als beachtlich und die Story komplexer als bei Konkurrenten zusammen. Nachdem die Mormonin Stephenie Meyers den Blutsaugern die Zähne gezogen hat, Erotik und Verführung durch Keuschheit und Petting ersetzte, wird hier der alte Mythos gerettet.Gleichzeitig erzählt der Film eine moderne Geschichte über starke Frauen, über Macht und Luxus. Ein starkes Stück Kino, dass die Ehre der Vampire ein Stück weit rettet, spannend, elegant und brillant gespielt. Der beste deutsche Actionfilm des Jahres.
