Die Relativitätstheorie Der Liebe Trailer und Filmkritik
FSK Film: 12 | FSK Trailer: 0 | Länge: 92 Min | Kinostart: 26.05.2011 | Release: 01.12.2011 (DVD&BD)
© Universal Pictures | Genre: Comedy | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
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TRAILER-TIPPS
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Schauspieler:Olli Dittrich und Katja Riemann
Regie:Otto Alexander Jahrreiss
Produktion:Nico Hofmann, Thomas Peter Friedl und Nina Maag
Die Story:Alles ist relativ – das gilt auch für die Liebe. Ob der Funke überspringt oder nicht, entscheidet nicht zuletzt die wiederholte Einheit von Zeit und Raum, oder kurz gesagt: Verlieben kann man sich nur in Menschen, die im gleichen Augenblick am gleichen Ort sind. Aber bestimmt das der Zufall? Oder doch eher das Schicksal? Wie hoch stehen die Chancen, dass die strenge Peggy ihre Beamtenpflicht vernachlässigt? Praktisch gleich null. Bis ihr ein sympathischer libanesischer Gastwirt ein Angebot macht, das sie ablehnen muss... aber nicht kann. Wird die coole, aber notorisch einsame und von einem unstillbaren Kinderwunsch getriebene Alexa durch Vernunft und Weitsicht einen Partner oder wenigstens einen Samenspender finden? Im Prinzip ja. Aber in diesem Fall wäre sie besser kurzsichtig. Denn das Gute liegt wirklich nah. Besteht die Möglichkeit, dass Fahrlehrer Paul seine Frau nach 35 Ehejahren bei einem Seitensprung überrascht? Durchaus. Wenn er nicht ihren schwulen Tanzlehrer in Verdacht hätte. Kann Agenturchef Frieder mit einer Werbekampagne seine Ehe retten? Eher nicht. Denn seine Frau ist Esoterikerin und schwebt längst über allen Zielgruppen.
Hintergrund:Ein Schauspieler, eine Schauspielerin, zehn Rollen! Das hochkarätige Schauspieler-Duo Olli Dittrich und Katja Riemann spielt fünf Großstadt-Paare, deren miteinander verwobene Geschichten vom gemeinsamen Glück und Leid am Ende von einem geprägt sind: der unwiderstehlichen Kraft der Liebe. Eine schräge wie lebensnahe Komödie um fünf Großstadt-Paare, deren miteinander verwobene Geschichten vom gemeinsamen Glück und Leid am Ende von einem geprägt sind: der unwiderstehlichen Kraft der Liebe. In den Hauptrollen der von Regisseur und Drehbuchautor Otto Alexander Jahrreiss inszenierten Komödie spielen Olli Dittrich und Katja Riemann. Der Film ist eine Kinoproduktion der UFA Cinema. Die Produzenten sind Nico Hofmann, Thomas Peter Friedl, Dr. Jürgen Schuster und Wolf Bauer. Ausführende Produzentin ist Nina Maag. Gefördert wird der Film von der Filmstiftung NRW und dem Deutschen Filmförderfonds. ARD Degeto ist Koproduktionspartner. Ganz nah am Puls der Zeit und mit großer Sympathie für die Schwächen und Eigenheiten seiner Alltagshelden inszeniert Regisseur Otto Alexander Jahrreiss ein amüsantes wie tragikomisches Liebeskarussell um vier Paare. Jede seiner Geschichten ist sehr persönlich, einzigartig. Und doch pocht in allen das Herz der Großstadt im immer gleich bleibenden Rhythmus. Der Film ist eine herzerwärmende und lebensbejahende Komödie, die das Leben zeigt wie es ist. Wie es sein könnte. Wie es sein sollte. Eine virtuose Entführung in die unterschiedlichen Facetten der Liebe, des Lebens und des Schicksals – oder ist es am Ende doch alles nur Zufall? Der Film ist eine Kinoproduktion der UFA Cinema. Die Produzenten sind Nico Hofmann, Thomas Peter Friedl, Nina Maag, Jürgen Schuster und Wolf Bauer. Koproduzent ist Hans-Wolfgang Jurgan. Gefördert wird der Film durch die Filmstiftung NRW und den Deutschen Filmförderfonds. Degeto Film ist Koproduktionspartner.
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Eure Meinung zu "Die Relativitätstheorie Der Liebe"
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Eure Kommentare zu "Die Relativitätstheorie Der Liebe":
Heidi Ehrlich gesagt, hätte ich weder der Riemann noch dem Olli zugetraut, daß die das SOOO gut drauf haben. Respekt!
Dragon-of-Arts war gestern im Kino in der Sneak-preview und kann allen versichern, die besten Szenen des Films sind in diesem Trailer NICHT enthalten. Der gesammte Film hat keine langen "sich hinziehenden" Stellen, man ist praktisch ununterbrochen am lachen. Und das schönste: der Film ist wie leichter Jogurth kommt ohne Gefahren oder Intrigen aus und ist einfach nur schön anzusehen. Achja und die Charaktäre sind richtige Originale. Bei jedem Wechsel der "Aktiven Personen" fragt man sich, was jetzt in der Szene die vorherige noch toppen kann, und es klappt immer. Großes lob! Beste deutsche liebes-comedy die ich jemals gesehen habe!
Max Joa.... könnte gut werden, kann aber auch wieder alles im Trailer drin sein und der Rest zieht sich wie Kaugummi. ;) Ich warte mal die Kritik ab...
ff hört sich nach einem haufen unsinn an^^

♥: wandlungsfähige Darsteller, entspannter Humor
−: banale Handlung, nicht alle Figuren überzeugen
Zum erstenmal übernimmt Olli Dittrich in "Die Relativitätstheorie der Liebe" ("DRDL")eine Hauptrolle in einem Kinofilm. Erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, sein Potential für die Leinwand zu nutzen. Seit 1993 ist er einer der wandlungsfähigsten Comedians in Deutschland, legendär sind seine Auftritte mit Wigald Boning (Ältere erinnern sich) in der Kultsedung "RTL-Samstag Nacht", in der er immer wieder andere Interviewpartner verkörperte. Und auch später schlüpfte er mit Vorliebe in Verkleidungen, etwa in der preisgekrönten Improvisationsreihe "Blind Date" mit Anke Engelke. Die wirkt ein wenig wie die Blaupause für "DRDL", weil auch damals die immer selben zwei Darsteller in immer neue Rollen schlüpften. Das eigentliche Vorbild des Films waren allerdings Dittrichs Werbespots für Mediamarkt - die ebenfalls "DRDL"-Regisseur Alexander Otto Jahrreiss inszeniert wurden. Die mit einander verknoteten Geschichten ergeben ein Beziehungsmosaik, dass an den britischen Komödienhit "Tatsächlich Liebe" erinnert. Oder auch an die deutsche Geschlechterkomödie "Männerherzen " (deren zweiter Teil im Herbst startet). So viel Spaß macht "Die Relativitätstheorie der Liebe" allerdings nicht.
Olli Dittrich verkörpert unter anderem den Werbemanager Frieder, den Lebenskünstler Stevie, den Imbissbetreiber Youssef und - am witzigsten - den Taxifahrer Paul.
Zwei davon sind unglücklich verheiratet, die anderen beiden sind auf der Suche nach der großen Liebe. Katja Riemann schlüpft unter anderem in die Rollen von Pauls Frau Gabriela, deren Tochter Alexa, Frieders Frau Eva, deren Schwester Maria und in die der Lebensmittelkontrolleurin Peggy.
Das ergibt ein Maximum an Beziehungskonstellationen, mal romantisch, mal komisch, mal bissig, mal rührend, und teils sogar fast seriös. Der Film will offenbar allen etwas bieten, aber bei der Fülle der Geschichten, kommt jede einzelne Story etwas zu kurz und bleibt zwangsläufig etwas oberflächlich.
Die Qualität der Darstellung schwankt ebenfalls. Generell ist die Wandlungsfähigkeit der Darsteller erstaunlich und Riemann und Dittrich sind mit sichtbarem Spaß bei der Sache. Je normaler die Figuren sind, wie bei Frieder, Stevie oder Alexa desto subtiler ist auch die Schauspielleistung. Um die Figuren stärker voneinander zu unterscheiden wird aber auch auf extremes Makeup, schräge Outfits, sowie auf mal mehr mal weniger gelungene Akzente. Besonders auffällig ist das bei Youssef und Peggy. Dem schüchernen Libanesen wurde eine schrecklich Minipli-Figur (fast so schlimm wie bei Günther Wallraffs "Schwarz auf Weiß") und ein sehr künstlicher Akzent verliehen, das deutsche Mauerblümchen bekam dicke Brillengläser und falsche Zähne verpasst. Das ist humoristisch doch ziemlich schlicht und als Romanze zweier Outsider längst nicht so rührend, wie es gedacht ist, weil die Figuren so plumpe Imitate sind.
Regisseur Otto Alexander Jahrreiss hat zwar auch schon Spielfilme gedreht, dabei aber noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Erfolgreicher ist er als Werberegisseur. So stammt etwa die Media-Marktkampagne von ihm, in der Olli Dittrich schon einmal in verschiedene Rllen schlüpfte.
Diese Clips wurden quasi zur Urzelle des Spielfilms, als ein Filmprojekt für Olli Dittrich gesucht wurde. Auch einige der Figuren gab es schon bevor die Filmidee konkret wurde. Bei einer derartigen Puzzletechnik kann man natürlich keinen homogenen Film erwarten. Gewöhnlich steht am Anfang eine gute Story und dann werden die passenden Darsteller gesucht - nicht umgekehrt.
Austattung und Optik sind im Film besser als bei einer TV-Comedy-Serie. Und besonders die Szenen, in denen die Schauspieler in Doppelrollen sich quasi selbst begegnen, sind technisch makellos umgesetzt.
Trotzdem wirkt das Ergebnis eher wie eine Zusammenstellung von Sketchen als wie ein durchdachter Spielfilm. Sicher gibt es einen roten Story-Faden. Aber der ist äußerst dünn und hält die einzelnen Episoden nur notdürftig zusammen. "DRDL" soll keine lupenreine Komödie sein. Die Macher wollten "alltägliche Geschichten" erzählen (oder das was sie dafür halten) , in die sich der Zuschauer versetzen kann. Aber dafür sind die Figuren dann doch zu speziell (In wievielen Filmen müssen eigentlich noch "Werbefuzzis" die Hauptrolle einnehmen ?) Das Ergebnis ist weder Fisch noch Fleisch. Trotzdem gibts etliche komische Situationen und öfters Gelegenheit zum Schmunzeln.
WEITERE INFOS ZUM FILM:
Die fünf Paare im Überblick:
Kann Agenturchef Frieder mit einer Werbekampagne seine Ehe retten? Eher nicht. Denn seine Frau ist Esoterikerin und schwebt längst über allen Zielgruppen. Frieder hat allerdings Ersatz gefunden: Evas Zwillingsschwester Maria ist nämlich mit beiden Beinen auf der Erde geblieben und begegnet Frieder deshalb auf Augenhöhe: Mit seiner Schwägerin, einer erfolgreichen Galeristin, hat Frieder seit 15 Jahren ein Verhältnis. Ihm könnte die Familie also egal sein - wäre da nicht sein halbwüchsiger Sohn Hanno. Frieder leidet darunter, dass er die Funkstille zwischen Vater und Sohn nicht überbrücken kann. Der jugendlich-idealistische Hanno attackiert Frieder mit Vorwürfen, die beim Vater auf eine wunde Stelle treffen: Beide sind sich im Grunde einig, dass Frieder sein Talent trotz sehr gut zahlender Kunden unter Wert verkauft. Denn als Gegenwert liefert er in seinen Bratwurst-Kampagnen nur Banalitäten.
Besteht die Möglichkeit, dass Fahrlehrer Paul seine Frau nach 35 Ehejahren bei einem Seitensprung überrascht? Durchaus. Ihm sieht man sein Alter an - Gabriela ist dagegen ein immer noch knackiges venezolanisches Energiebündel: Sie flirtet gern und reizt Paul mit ihrer provokanten Art bis zur Weißglut. Doch bekanntlich heißt es: Rache sollte eiskalt serviert werden. Der eifersüchtige Paul macht einen entscheidenden Fehler: Er vermutet, dass Gabriela ihn mit ihrem Tanzlehrer betrügt. Dabei tanzt der nur professionell mit Damen - und privat mit Herren.
Wird die coole, aber notorisch einsame und von einem unstillbaren Kinderwunsch getriebene Alexa durch Vernunft und Weitsicht einen Partner oder wenigstens einen Samenspender finden? Im Prinzip ja. Aber in diesem Fall wäre sie besser kurzsichtig. Denn das Gute liegt wirklich nah: Alexa ist Gabrielas und Pauls Tochter, spielt die Heldin einer erfolgreichen TV-Serie, ist aber bereits jenseits der 30 - und Single. Es passt ihr gar nicht, ständig Gabrielas Verkupplungsversuche abzuwehren. Aber tief in ihrem unsicheren Herzen wünscht sie sich ein Kind genauso sehnsüchtig wie Gabriela einen Enkel. Zumal sie im Fernsehstudio jeden Tag eine dicken Bauch umschnallen muss: Als Serienheldin ist sie hochschwanger. Ihre Bar-Bekanntschaften qualifizieren sich allerdings nie, und auch ihre Partnersuche per Internet produziert nur Nieten.
Wie hoch stehen die Chancen, dass die strenge Peggy ihre Beamtenpflicht vernachlässigt? Praktisch gleich null. Bis ihr ein sympathischer Gastwirt mit Emigrantenhintergrund ein Angebot macht, das sie ablehnen muss … aber nicht kann: Im Auftrag der Gesundheitsbehörde schnüffelt Peggy in Restaurantküchen herum, denn laut Gesetz sind deutsche Gaststätten nicht nur sauber, sondern auch rein. Youssef al Bustani, den Besitzer einer libanesischen Imbissbude „Beirut“, fordert sie ultimativ auf, umgehend rutschfeste Fliesen und eine Spritzschutzvorrichtung zu installieren. Ansonsten wird er in Kürze nur noch für sich selbst kochen. Youssef ist ein freundlicher und verständnisvoller Mitbürger - aber er zuckt hilflos die Schultern: Das Geld für die nötigen Umbauten fehlt ihm einfach.
Youssef sollte wissen, dass deutsche Beamten sich nicht bestechen lassen. Trotzdem klingelt er an der Wohnungstür der zurückgezogen lebenden Peggy. Natürlich lässt sie sich durch seine „Bestechung“ (ein Blumenstrauß) nicht beeindrucken - wohl aber durch den entwaffnend herzlichen Youssef selbst, der ihr „Nein“ in seiner unwiderstehlichen Art einfach ignoriert. Und als sie bald darauf miterlebt, wie er auf der Bowlingbahn abräumt, bekommt ihre äußerlich harte Beamtenschale zusehends Risse.
Weil Alexa persönlich und auch in der Ehe ihrer Eltern nur Beziehungsfrust erlebt, erwägt sie die kompromisslose „Selbst ist die Frau“-Variante: Um ein Kind zu bekommen, braucht frau technisch gesehen keinen Partner, sondern Sperma. Bei einer Samenbank erkundigt sie sich nach ihren Optionen. Dort trifft sie den Samenspender und Keyboard-Spieler Stevie Lehmann, dem sie bereits mehrfach begegnet ist. Wie es der Zufall will, hat auch er noch nicht die Richtige fürs Leben gefunden. Dafür hat er aber eine Theorie entwickelt, nämlich die Relativitätstheorie der Liebe: Ob der Funke überspringt oder nicht, entscheidet nicht zuletzt die wiederholte Einheit von Zeit und Raum, oder kurz gesagt: Verlieben können sich nur Menschen, die im gleichen Augenblick am gleichen Ort sind. Relativ ist dabei der Zufall, der nachhelfen muss, damit die Liebenden sich finden. Alexa findet das relativ einleuchtend. Und plötzlich scheint Stevie als Vater ihrer Kinder relativ gut geeignet.
Doch relativ zufällig nimmt Stevie Fahrstunden bei Alexas Vater Paul. Ausgerechnet an dem Tag, als Alexa den Eltern ihren neuen Freund präsentieren will, fährt Stevie Pauls Dienstwagen zu Schrott.
Wird Alexas biologische Uhr also weiter ticken? Wird Paul in seiner rasenden Eifersucht ausrasten? Wird Youssefs ewiger Geldmangel weitere Bowling-Abende mit Peggy verhindern? Wird Frieder ein Kundenprofil entwickeln, das seinen Sohn erreicht? Und wird Eva mithilfe ihres Yogis endlich die Schwerkraft überwinden?
Galeristin Maria spricht aus Erfahrung: „Es kommt darauf an, wo die Liebe hinfällt: Manchmal in ein frisch gemachtes Bett - und manchmal in eine Pfütze.“

