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Chloe Film Trailer


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FSK Film: 12 | Länge: 96 Min | Kinostart: 22.04.2010 (=neuer Termin) | Release: 07.09.2010 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Schauspieler:Julianne Moore, Liam Neeson, Amanda Seyfried, Max Thieriot, R. H. Thompson, Nina Dobrev, Mishu Vellan, Julie Khaner, Laura De Carteret, Natalie Lisinska, Tiffany Knight, Meghan Heffern

Die Story:In die gut funktionierende Ehe der erfolgreichen Ärztin Catherine und des beliebten Musikprofessor David platzt eine verräterische SMS: Hat David eine Affäre? Um seine Treue zu testen, engagiert Catherine das Luxus-Callgirl Chloe. Die aufregende junge Frau präsentiert ihrer Auftraggeberin schnell erste erotische Ergebnisse. Catherine ist schockiert und möchte das Geschäft beenden, aber sie erliegt der Faszination eines gefährlichen Spieles, bei dem sie mehr und mehr die Kontrolle verliert...

Hintergrund:Der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan fügt mit CHLOE seinem filmischen Universum einen weiteren Baustein hinzu: Verlusterfahrungen, komplizierte und gestörte Beziehungsgeflechte und die Bildung von Identität bilden erneut seine Leitthemen. Die vierfach Oscar-nominierte Julianne Moore, der mehrfach ausgezeichnete Liam Neeson und Mamma Mia!-Erfolgsstar Amanda Seyfried bilden das außerordentliche Cast in Egoyans erotischem Thriller. Das Remake des französischen Filmdramas „Nathalie – Wen liebst Du heute Nacht?“ (2003, Regie: Anne Fontaine) wurde produziert vom „Disturbia“-Duo Ivan Reitman und Tom Pollock in Zusammenarbeit mit Jason Reitman und Dan Dubiecki („Juno“).

Technikinfos:Bildformat: 35mm/1,85; Ton: Dolby Digital




Eure Meinung zu "Chloe"



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Eure Kommentare zu "Chloe":

Peter Chloe ruled

:) den film leih ich mir auch aus!..oh wie miess..xD

Tausi Malek hahahah der war gut alter haha

XXX als ob du ne freundin hättest :-D

pOpCorn Sounds nice. Denke mal ich werde mir den dann auf DVD ausleihen. Endlich mal wieder ein Film den ich mir mit meiner Freundin ansehen kann.

 




♥: Die schauspielerische Reifeprüfung für Amanda Seyfried, die mit den Stars Julianne Moore und Liam Neeson locker mithält
−: für Arthouse-Fans zu oberflächlich, für Mainstream-Fans nicht glamourös genug

Ein Erotikthriller ? Da fällt einem wohl zuallererst “Basic Instinct” ein. Und wenn man bedenkt , wann der gedreht wurde, dann ist auch klar, dass das Genre eher selten bedient wird. Wenn Filme mit Erotik werben, dann tun sie das meist durch auf die Spitze getriebene Charaktere, männerverschlingende Vamps in High Heels und Lack-und-Leder-Outfits. In einer Zeit, in der Sex und Pornographie allgegenwärtig sind, fällt den meisten Filmemachern nicht viel mehr zu dem Thema ein. Chloe bedient allerdings weniger voyeuristische Gelüste.

In Chloe reduziert sich die Erotik bis auf einige geschmackvolle Nacktszenen auf Andeutungen und Erzählungen. Wer hier plakatives wie “Basic Instinct 2” erwartet (falls es solche Leute gibt), wird enttäuscht. “Chloe” ist ein Remake des französischen Films “Nathalie” von 2004, damals mit Emanuelle Beart Fanny Ardant und Gerard Depardieu. Regisseur Atom Egoyan hat schon reihenweise Preise auf großen Filmfesten abgeräumt, allein viermal in Cannes. Ein echter Kritikerliebling, in dessen Filmen sich Menschen immer wieder im Gewirr ihrer Begierden verheddern.

 


Julianne Moore spielt die verheiratete Ärztin Catherine. Weil sie ihren Mann (Liam Neeson) für untreu hält, setzt sie ein Callgirl auf ihn an. Chloe soll eigentlich nur testen, wie der Musikdozent auf die Avancen einer jungen Frau reagiert. Aber beim belanglosen Aufeinandertreffen in einem Café bleibt es nicht.

Es geht um den (vergeblichen) Versuch, Gefühle zu kontrollieren. So wie Catherine andere manipuliert, so wird sie auch selbst Spielball, nicht nur für Andere, sondern auch für die eigenen Intrigen.

Den Lockvogel spielt Amanda Seyfried. Zuletzt konnte man sie in “Jennifer´s Body” neben Megan Fox sehen, ihr größter Erfolg war aber die Rolle als Meryl Streeps Tochter im Abba-Musical “Mamma Mia”. Als Chloe lässt sie das Vorbild Emmanuelle Beart aus “Nathalie” ziemlich blass aussehen. Die spielte 2004 eine ziemlich harte “Professionelle”, die vor allem als Domina und Vamp daherkam und mit ihren aufgepumpten Schlauchbootlippen weniger erotisch und mehr tragisch wirkte. Amanda Seyfried wirkt dagegen wirklich verführerisch und braucht dafür weder Schlafzimmerblick noch andere Mätzchen. Sie spielt eine Prostituierte, allerdings völlig ohne Klischees. Ihre Chloe besteht eben nicht nur aus ihrem Job, sondern ist immer auch ein völlig natürliches Mädchen (und natürlich umwerfend hübsch).

Anders als “Nathalie” entwickelt sich “Chloe” am Ende zum echten Thriller im Stil von “Eine verhängnisvolle Affäre”, nur etwas komplizierter und raffinierter. Chloe ist anspruchsvolle Unterhaltung für Erwachsene – allerdings nicht wegen gewagter Sex-Szenen, sondern weil die Themen Erotik, Begierde und Eifersucht hier sehr intelligent mit der Handlung verwoben wurden.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Langinhalt zum Film:
Catherine Stewart (Julianne Moore) hat die perfekte Party geplant, um ihren Mann David zu seinem Geburtstag zu überraschen. Das einzige was fehlt, ist der Stargast des Abends: Nach einem Vortrag in New York hat David seinen Flug verpasst. Für Catherine eine weitere Enttäuschung, symptomatisch für eine Ehe, in der die Leidenschaft lange erloschen ist. Die erfolgreiche Ärztin und der renommierte Musikprofessor haben sich auseinandergelebt. Catherine fühlt sich vernachlässigt und zurückgewiesen. Auch ihr 17-jähriger Sohn Michael schließt sie aus, vertraut ihr nichts mehr an. Und David scheint sie zu belügen: Auf seinem Handy entdeckt Catherine eine SMS, dazu ein Foto ihres Mannes mit einer jungen Studentin: „Danke für den schönen Abend...“

Zwei Wochen später treffen sich die Stewarts mit Freunden zum Dinner in einem exquisiten Restaurant. Auf der Toilette begegnet Catherine einer jungen attraktiven Frau namens Chloe, offenbar ein Callgirl. Vielleicht ist es Davids großspuriger Freund, der am Tisch prahlt, dass er gern für Sex zahlt, vielleicht Catherines Eindruck, dass ihr Mann etwas zu intensiv mit der jungen Kellnerin flirtet. Der Abend bringt Catherine auf eine gewagte Idee: Sie nimmt Chloes Dienste als Luxus-Callgirl in Anspruch, um Davids Treue auf die Probe zu stellen. Chloe soll mit David flirten und Catherine dann davon erzählen – selbstverständlich gegen Bezahlung.

Das erste Treffen zwischen Chloe und David verläuft harmlos, doch schon beim zweiten kommt es zu einem Kuss und mehr. Mit der Faszination des Schreckens lauscht Catherine Chloes anschaulichem Bericht. Ihr Albtraum ist Wirklichkeit geworden. Doch gleichzeitig spürt sie eine Erregung, die sie lange vermisst hat. Catherine kann an nichts anderes mehr denken und fiebert dem nächsten Treffen mit Chloe entgegen. Diesmal wird sie direkt an den „Tatort“ bestellt: ein Hotelzimmer, ein zerwühltes Bett, auf dem Tisch benutzte Weingläser. Chloe empfängt ihre Auftraggeberin im Bademantel. Das ist zuviel. Catherine schlägt die Hände vors Gesicht, Chloe küsst sie auf den Mund, doch es ist alles andere als ein tröstender Kuss. Aufgewühlt ergreift Catherine die Flucht.

An diesem Abend gibt ihr Sohn Michael ein furioses Klavierkonzert. Stolz und glücklich küsst David die Hand seiner Frau. Doch auch dieser kurze Moment der Intimität wird sofort zunichte gemacht: die vielen Leute, gesellschaftliche Verpflichtungen... Verzweifelt eilt Catherine zurück ins Hotel, zu Chloe. „Wie macht er es?“, fragt Catherine. Die beiden Frauen schlafen miteinander. Erschrocken und beschämt bittet Catherine Chloe, ihren Mann nie wiederzusehen. Und auch für sie soll es ein Abschied für immer sein. Vielleicht trifft man sich mal zufällig, in der Gegend... Als Catherine nach Hause kommt, hat sie einen hässlichen Streit mit David, der ihr wütend eine Affäre unterstellt. Sie entgegnet ihrerseits mit Anschuldigungen, erwähnt Chloe aber mit keinem Wort.

Als Catherine am nächsten Morgen in ihre Praxis kommt, findet sie einen ganzen Stapel Nachrichten von Chloe vor – und dazu eine E-Mail mit einem Foto von letzter Nacht, das die beiden Frauen im Bett zeigt. Nervös ruft Catherine Chloe zurück – da steht diese bereits in der Tür. Überfordert will Catherine die Affäre ein für alle Mal beenden. Chloe bricht in Tränen aus und beteuert Catherine ihre Gefühle: „Das war kein Geschäft, es war echt.“ Doch Catherine will nichts davon wissen. Sie schreibt der fassungslosen Chloe einen Scheck aus und komplimentiert sie aus ihrem Büro. Catherines Sohn Michael hat heute ein Eishockey-Spiel. Am Spielfeldrand steht Chloe und lächelt...

Nach einer kurzen Begegnung im Flur von Catherines Arztpraxis hat sie Catherines Sohn auf Facebook kontaktiert und ihm eine CD geschenkt. Als Catherine nach Hause kommt, schallt aus Michaels Zimmer laute Musik. Sie vermutet sofort, dass der Teenager ein Mädchen bei sich hat, doch er sitzt allein vor dem Computer. Noch während Catherine ihren Sohn bittet die Musik leiser zu stellen, erhält sie eine SMS von Chloe: „Ich bin gerade weg.“ Entsetzt ruft Catherine sie an. Chloe erwähnt Michael mit keinem Wort. Stattdessen behauptet sie, David habe sie angerufen.

Offenbar kann er nicht von ihr lassen. Das ist zu viel für Catherine. Sie beschließt, der ganzen fatalen Affäre ein Ende zu machen und eine Konfrontation herbeizuführen. Also bestellt sie Chloe in das Café, in dem sie sich zum allerersten Mal mit David getroffen hat. Dass dieses Mal auch ihr Mann dabei sein wird, verrät sie ihr nicht...