The Crazies Film Trailer
FSK Film: 18 | Länge: 101 Min | Kinostart: 27.05.2010
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Schauspieler:Radha Mitchell, Danielle Panabaker, Timothy Olyphant, Preston Bailey, Joe Anderson, Lisa K. Wyatt, Lexie Behr, Christie Lynn Smith, Justin Welborn, Larry Cedar, Justin Price, Lori Beth Edgeman, Brett Wagner, Rachel Storey, Joe Reegan, Frank Hoyt Taylor
Die Story:Ogden Marsh ist die typische amerikanische Kleinstadt im Mittleren Westen, in der sich die Einwohner auf der Straße freundlich Guten Tag sagen. Bis eines Tages, langsam aber unaufhaltsam, das Leben aus den Fugen gerät. Wieso läuft plötzlich Rory Hamill (Mike Hickmann) mit einer Schrotflinte über das Baseballfeld? Und wieso tötet der angesehene Bürger Bill Farnum (Brett Rickaby) seine Familie und fackelt dann seine Farm ab? Bevor Sheriff David Dutton (Timothy Olyphant) und seine schwangere Frau Judy (Radha Mitchell) auch nur darüber nachdenken können, sind die Verrückten – die Crazies – schon überall. Die Nationalgarde geht brutal gegen Infizierte und Gesunde vor. Gemeinsam mit Judys Mitarbeiterin Becca (Danielle Panabaker) und Deputy Russel (Joe Anderson) suchen die letzten Verschonten einen Ausweg aus der Hölle, während die mörderischen Bestien im Schatten der einstigen Idylle lauern…
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Wenn die Idylle zur Hölle wird: THE CRAZIES ist das furiose Remake des gleichnamigen Horror-Klassikers von George Romero aus dem Jahr 1973 und eine mörderische Abrechnung mit der vermeintlichen Idylle einer Kleinstadt. Regisseur Breck Eisner („Sahara – Abenteuer in der Wüste“) bringt mit THE CRAZIES Hochspannung par excellence auf die Leinwand. Hochkarätig besetzt mit Timothy Olyphant („Stirb Langsam 4.0“, „Hitman“) und Rhada Mitchell („Surrogates – Mein zweites Ich“, „Silent Hill“), deren blutiger Überlebenskampf das Schicksal der ganzen Menschheit besiegeln könnte. Zombie-Altmeister George Romero ist bei der Neuauflage als ausführender Produzent beteiligt.
Eure Meinung zu "The Crazies - Fürchte deinen Nächsten"
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Eure Kommentare zu "The Crazies - Fürchte deinen Nächsten":
IMDB sieht sehr spannend aus da freue ich mich schon drauf. uch muss mal nach dem original schauen aus dem jahre 72.
weißer wolf sieht gut aus is aber voll die nachahme un die schauspieler sin jetzt auch nich die besten aber wenigstens gib es einen ansatz von ner story un nich so n behinderter zombie mist!!!!!
nodal das sieht auf jeden vielversprechend aus u hoffe, meine vorfreude wird nicht enttäuscht.
Jan So was wie Dawn of the Dead. Gibt ja viel Müll in den Genre, aber das sieht mal nach was spannendem aus
Prince of Punk Der Trailer ist ja nicht schlecht, mal sehen wie der Film letztendlich wird.
Wuppi Der Film ist bestimmt super.
=) Gary Jules - Mad World
Zeitgeist Der Song heißt Mad World,der Soundtrack von Donie Darko
Koko wie heißt der song am ende mir fällt der künstler nicht ein?
sophie suuuper! So mag ich Filme!!
lommi olla der wird sau geil

♥: überzeugende Darsteller, harte Action, sorgfältig und aufwändig inszeniert
−: die politischen Anspielungen sind indirekter als im Original
Als Zombie-Papst George A. Romero 1973 seinen Film "The Crazies" drehte, hatten die USA sich von den Flower-Power-Träumen der Hippies verabschiedet, durchlebten die bittere Schlußphase des Vietnamkrieg, während in Washington ein verhasster Präsident Nixon den gesellschaftlichen Rollback der Konservativen koordinierte. Und dann kam ein Film, in dem der Krieg das Herz der USA erreicht, in dem eine idyllische Kleinstadt in einen Ort von Horror und Chaos verwandelt wird.
Das Original war dabei noch ein billiger Reisser (Produktionskosten 270.000 $), der dramaturgisch mit der Tür ins Haus fällt. Amateurhafte Darsteller hetzten darin durch ein chaotisches Szenario, die Action war plump inszeniert und der Kassenerfolg bescheiden. Seinen Klassikerstatus erhielt der Film erst im Nachhinein.
Einem Film, der inhaltlich so eng mit der Zeit seiner Entstehung verbunden ist ein Remake zu verpassen ist gewagt. Aber im Fall von "The Crazies" ist der Versuch weitgehend gelungen.
Ganz allmählich schleicht sich hier der Horror an. In einer idyllischen, altmodischen Kleinstadt in häufen sich unheimliche Vorfälle. Alte Bekannte benehmen sich auf einmal anders. Dabei schlurfen sie nicht halb verwest in klassischer Zombiepose durch den Ort. Zunächst einmal wirken sie nur abwesend und lethargisch. Aber dabei bleibt es ja nicht.
Timothy Oliphant spielt den Dorfsheriff David Dutton. Gemeinsam mit seiner Frau, der Ärztin Judy steht er anfangs ratlos vor dem zunehmenden Chaos. Da zieht ein stadtbekannter Säufer mit der Schrotflinte durch den Ort und ein Farmer löscht die eigene Familie aus. Jeder hat in den Nachrichten schon von Amokläufern und Familiendramen gehört und so wird man hier quasi realistisch ins Horrorszenario gelockt.
Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen. Dutton entdeckt, dass ein Flugzeug in der Nähe der städtischen Wasserreserven abgestürzt ist. Offenbar wurde das Trinkwasser der Stadt verseucht. Aber dann ist es auch schon zu spät etwas zu unternehmen. Immer mehr Bürger benehmen sich wie irre, die Stadt wird vom Militär abgeriegelt, Satelliten überwachen jede Bewegung, Kampfjets donnern über die Region. Die Soldaten sollen mit allen Mitteln verhindern, dass jemand flüchtet und pferchen alle Einwohner ein. Doch es gibt etliche die sich das nicht gefallen lassen. Spätestens hier wird klar , dass die Infizierten nicht die einzigen "Crazies" sind. Auch das brutale Vorgehen der Armee wirkt fanatisch, und die wie Vieh zusammengetriebenen Menschen reagieren ebenfalls zunehmend unkontrollierbar.
Im Chaos gelingt David die Flucht. Mit seinem Deputy, seiner schwangeren Frau und deren Praxishelferin machen sie sich auf die Flucht vor den Soldaten durch eine nahezu entvölkerte Gegend. Und wenn sie denn Überlebende finden, können sie nicht sicher sein, ob die nicht noch gefährlicher sind als die Armee. Im Vergleich zum Original spielen die Infizierten eine deutlch größere Rolle. Wo Romeros "Crazies" sich ausführlich um die ebenso verzweifelte wie skrupellose Katastrophenbewältigung der Armee kümmerte, werden die Militärs im Remake zur anonymen, übermächtigen Bedrohung, dem die Überlebenden nahezu hilflos ausgeliefert sind.
Anfangs erinnert "The Crazies" mit seiner ruhigen Erzählweise an den ebenfalls eher psychologischen Horror von "Die Körperfresser kommen". Und mehr als einmal rätselt man, ob ein kleiner Wutausbruch vielleicht schon ein erstes Krankheitssymptom darstellt. Aber dann wird kontinuierlich an der Spannungsschraube gedreht. Aus dem Kleinstadtkrimi entwickelt sich erst reinster Survivalhorror und dann ein apokalytisches Roadmovie.Natürlich profitiert der Film dabei auch von einem erheblich höheren Budget als das Original.
Es erweist sich als Vorteil, dass hier mit Breck Eisner mal
kein Newcomer oder Musikvideoschnitzer in den Registuhl gehievt wurde, auch
wenn seine moderne Indiana-Jones-Kopie "Sahara" vor fünf Jahren von der Kritik
zerrissen wurde.
Trotz drastischer Actioneinlagen geraten die Darsteller
dabei nie zur Staffage. Timothy Oliphant kann hier nach dem enttäuschenden
"Hitman" voll überzeugen, ebenso wie Rhada Mitchell als die Frau an seiner
Seite. Auch der dritte Flüchtling, gespielt von Joe Anderson ist hier mehr als
der Pflichtbegleiter, der nur für den Opfertod bereit gehalten wird. Mehr als
einmal rettet er seinem Boss das Leben und zweifelt ganz offen und durchaus
berechtigt dessen Führungsanspruch an.
DER KICK
Auch wenn es mitunter deftig und blutig zu Sache geht - wer Schleim,
Gedärme und explodierende Köpfe erwartet sitzt hier im falschen Film. Wer
dagegen einen auch politisch und psychologisch durchdachten
Horror-Action-Streifen will, in dem mal nicht die ewig-gleiche Teenyclique
dezimiert wird, sollte hier zuschlagen. Denn allzu häufig gibts diese
Kombination nicht.
"The Crazies" ist ein packender Horrorfilm, der mehr als plumpen Splatterspass bietet. Die Action ist hart und realistisch, die Figuren sind komplex und durchweg gut gespielt. Der Schluß stößt die Tür für eine Fortsetzung weit auf, und wenn die das Niveau hält, ist sie höchst willkommen.
