Wall Street 2: Geld Schläft Nicht Film Trailer
FSK Film: 6 | Länge: 134 Min | Kinostart: 21.10.2010 | Release: 18.02.2011 (DVD)
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Schauspieler:Michael Douglas, Shia LaBeouf
Die Story:2001 hat Gordon Gekko, verurteilt für Aktienschwindel, Geldwäscherei und Betrug im großen Stil, seine Zeit abgesessen. Als er das Eingangstor eines amerikanischen Bundesgefängnisses hinter sich lässt, ist Gekko ein anderer Mensch. Ein unrasierter Mann mit zerzaustem Haar, der schon lange nicht mehr der König der Wall Street ist. Niemand holt Gekko vor dem Gefängnis ab. Weder seine Tochter Winnie, die jeden Kontakt zu ihm abgebrochen hat, noch seine ehemaligen Wall-Street-Kollegen, die in seiner Abwesenheit fleißig immer größere Vermögen angehäuft haben. Nach acht Jahren hinter Gittern ist Gekko völlig allein und ein Außenseiter. 2008 verdient Jake Moore, ein junger, smarter Aktienhändler, Millionen von Dollar als Angestellter von Keller Zabel Investments - einer altehrwürdigen Firma, die von Jakes Mentor, Louis Zabel, geführt wird. Jakes Freundin Winnie unterstützt seinen Elan und Tatendrang, weil Jake in umweltfreundliche Energien investiert und von einem Idealismus angetrieben wird, den Winnie bei ihrem Vater immer vermisst hat. Als eine Gerüchtewelle durch die Finanzwelt zieht, dass Keller Zabel unsaubere Verbindlichkeiten in mehrfacher Milliardenhöhe hat, stürzt der Aktienkurs der Firma plötzlich ab. Bei einem Meeting in der US Notenbank muss Louis Zabel nun um den Fortbestand seiner Firma kämpfen. Doch die Regierung versagt ihm ein finanzielles Hilfspaket. Daraufhin leitet Bretton James, einer der Partner in der mächtigen Investmentbank Churchill Schwartz, eine Übernahme von Keller Zabel ein - zu einem Bruchteil des Firmenwerts. Jetzt steckt Jake plötzlich selbst tief in Schulden, sein Job steht auf dem Spiel und er leidet darunter, seinen Mentor verloren zu haben. In der Fordham University hört er einen Vortrag von Gordon Gekko, der für sein neues Buch Ist Gier gut? Werbung macht. In seinem Vortrag beschreibt Geko, dass Gier nun nicht mehr länger nur gut, sondern sogar ganz legal ist. Und dass das Finanzsystem mit seiner zügellosen Spekulationswut und seinen fremdfinanzierten Schulden der US-Wirtschaft wie ein Krebsgeschwür zum Verhängnis werden wird. Ohne Winnies Wissen sucht Jake Gordon Gekko auf und bietet ihm an, ihm bei der Wiederannäherung an seine Tochter behilflich zu sein. Als Gegenleistung stellt Gekko Jake Informationen in Aussicht, die Louis Zabels Verrat durch seine Bankiers- Kollegen erklären können. So wird eine Allianz geschlossen, damit Jake Rache für den Absturz von Keller Zabel nehmen und Gekko seine Beziehung zu Winnie wiederaufbauen kann. Doch hat Gekko sich im Gefängnis tatsächlich zu einem Gutmenschen entwickelt oder spielt er mit Jake, um genau das zu bekommen, was er will?
Hintergrund:Michael Douglas ist zurück als Gordon Gekko, einem der berüchtigsten Betrüger der Filmgeschichte. Nach dem Ende seiner langjährigen Haftstrafe stellt Gekko fest, dass er nicht mehr Teil der Wall Street Welt ist, die er einst dominierte. Um die kaputte Beziehung zu seiner Tochter Winnie (Carey Mulligan) zu kitten, verbündet er sich mit deren Verlobten Jacob (Shia LaBeouf), einem jungen Investment Banker. Dieser beginnt in Gordon Gekko eine Art Vaterfigur zu sehen. Aber Jacob muss schon bald auf schmerzliche Weise lernen, dass Gekko immer noch ein Meister der Manipulation und keineswegs gewillt ist, seinem früheren Lebenswandel abzuschwören...
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22 Jahre nachdem der berüchtigte Börsenbetrüger Gorden Gekko mit seinem Lebensmotto „greed is good“ in die Filmgeschichte einging, wendet sich Starregisseur und Oscar®-Gewinner Oliver Stone (JFK, WALL STREET, GEBOREN AM 4. JULI, PLATOON) erneut der Finanzwelt zu und inszeniert im Jahr 02 nach dem Börsencrash einen hochaktuellen Thriller über Macht, Geld und Betrug – die lang erwartete Fortsetzung seines legendären Erfolges aus dem Jahre 1987.
Michael Douglas (THE SENTINEL, THE GAME, WALL STREET), der für seine Paraderolle des Gordon Gekko einen Oscar® bekam und 2009 vom American Film Institute für sein Lebenswerk und im Januar 2010 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde, steht mit Shia LaBeouf (TRANSFORMERS, NEW YORK, I LOVE YOU) einer der angesagtesten Hollywood-Youngster zur Seite. Als Co-Stars glänzen Josh Brolin (MILK, NO COUNTRY FOR OLD MEN), Carey Mulligan (Oscar®-Nominierung für AN EDUCATION, PUBLIC ENEMIES), Oscar®-Preisträgerin Susan Sarandon (IN MEINEM HIMMEL, DEAD MAN WALKING) und Frank Langella (FROST/NIXON). Das Drehbuch stammt von Allan Loeb (THINGS WE LOST IN THE FIRE), der Film wurde produziert von Edward R. Pressman (THANK YOU FOR SMOKING, WALL STREET).
Eure Meinung zu "Wall Street 2: Geld Schläft Nicht"
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Eure Kommentare zu "Wall Street 2: Geld Schläft Nicht":
asasd dasd
Carlos Der Film ist total oberflächlich und verharmlost die Finanzkrise. Die Schauspieler sind auch nicht so dolle.
Mr.Speed ENDKICH ENDLICH UND NOCH EINMAL ENDLICH xD GORDON GEKKO IS BACK
stevan ENDLICH!!! :-*
Gollum endlich ^^
Mr.Speed Warum die den unbedingt verschieben mussten -.- Im April läift eh nur Mist, aber wahrscheinlich hatte man Schiss vor den Titanen Film. Schade, nun heißt es warten =(
Mr.Gekko Das ist ja der Hammer!!! Gekko is back!!!
Mr.Speed endlich ;-)
tom endlich ?????????? =)
sam eeendliiich :)
downunder endlich !!! =)
deNni ENDLICH!!!!!!!!!!
Cybertooth endlich :)

♥: Ausstattung, grandioses Ensemble, Michael Douglas glänzt,
−: Die Finanzkrise wird nur halbherzig thematisiert, Shia LaBeouf wirkt blass.
Bei der Premiere auf dem Filmfestival in Cannes wurde „Wall Street - Geld schläft nicht" nicht gerade bejubelt. Kein Wunder, denn der Film ist unterhaltsam. Für manche Kritiker offenbar eine Todsünde. Oliver Stones Rückkehr an die Börse ist kein filmischer Brandsatz, er ist inhaltlich nicht provokativ und stilistisch zwar elegant, aber kein Trendsetter wie das Original von 1987.
Das Gefängnis hat aus dem früheren Börsenhai Gordon Gekko (Michael Douglas) einen anderen Menschen gemacht. Von seinem Vermögen ist nichts übrig geblieben. Aber ein paar Jahre später hat er sich als Autor einen Namen gemacht. In seinem Bestseller beschreibt er mit starken Worten, wie die Wallstreet funktioniert. Und er kündigt auch gleich eine unausweichliche Krise an. Auch der junge Börsenmakler Jacob Moore (Shia LaBeouf) hört Gekko genau zu. Allerdings vor allem weil er der Vater seiner Verlobten Wallie ist. Die hat jeden Kontakt zu ihrem Erzeuger abgebrochen.
Jacob und Gordon schließen einen Deal ab. Der Newcomer bringt Vater und Tochter zusammen, Gekko hilft ihm dafür gegen den Investor Bretton James (Josh Brolin). Der hat mit gezielten Gerüchten die Firma von Jacobs väterlichem Freund Louis Zabel (Frank Langella) ruiniert. Und auch Gekko hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Durch den Rachefeldzug eines kleinen Traders lässt sich ein Multi nicht stoppen, aber Bretton James wird auf den ehrgeizigen Jungen aufmerksam und bietet ihm einen Job an. So könnte Jacob die Machenschaften von Bretton von innen aufdecken. Oder hat er damit bereits seine Seele verkauft ?
Natürlich muss man diese verspätete Fortsetzung mit dem Original vergleichen. Und da verliert die 2010er-Version auf ganzer Linie. Hauptsächlich liegt das an der Figur von Shia La Beouf. Er nimmt hier den Platz von Charlie Sheen ein, der 1987 einen Pakt mit dem Börsenteufel Gordon Gekko einging. Aber während Sheen als Bud Fox ein armer Niemand war, hat Shia als Jacob Moore schon Riesenprojekte am Laufen und eine luxuriöse Wohnung. Dass er sein Geld mit alternativer Energie machen will, wirkt nur wie ein moralisches Feigenblatt, dass der Story gleichzeitig einen modernen Anstrich geben soll. Auch Moores Kontakt mit Gordon Gekko ist zumindest anfangs selbstlos. Dadurch steht er zwar im Mittelpunkt des Streits von Vater und Tochter, aber nicht im Mittelpunkt des Films. Da thront Michael Douglas. Auch diesmal liefert er eine faszinierende Performance, wenn er seine Weisheiten über Geschäfte, Geld und Gier von sich gibt.Dabei ist Gekko anfangs nur ein Börsianer im Ruhestand, der sein Privatleben neu ordnen will. Aber ohne zuviel zu verraten, greift er später natürlich wieder an und will noch einmal zeigen was er drauf hat. Darauf werden sicher die meisten Zuschauer warten, und es lohnt sich.
Seit Jahren wurde über eine Fortsetzung von "Wall Street" geredet. Aber erst die internationale Finanzkrise brachte das Projekt voran. Der Kollaps diverser Finanzriesen, staatliche Milliardenbürgschaften, geheime Absprachen der Branche und die politische Einmischung spiegelt sich nun auch in der Story wieder. Völlig verschenkt ist jedoch ein Handlungsstrang in dem Jacob Moores Mutter (Susan Sarandon) als Immobilienmaklerin in die Krise schlittert. Da wird das Talent der Oscar-prämierten Darstellerin verschwendet.
Der ursprüngliche Film wurde zum Kult, weil er eine klassische und letztlich simple Geschichte erzählt. Abgesehen vom Blick hinter die Kulissen von Aktienspekulanten ging es darum ob Bud Fox (Charlie Sheen) seine Seele und seinen Vater an den Teufel verkauft. Kult wurde auch der Stil. So wie Mafioso den Paten zitieren, so imitieren Broker seit damals Gordon Gekkos Gelfrisur und die überbreiten Hosenträger. Sheen absolviert übrigens einen Gastauftritt in „Geld schläft nicht", spielt aber hier eher wie Charlie Harper auf, seine Rolle der Sitcom „Two-and-a-half men" (wenn das nur eine Figur ist...). Sein 2010er Ersatzmann Shia La Beouf konnte für die Vorbereitung auf die Rolle namhafte Börsianer als Berater gewinnen, in dem er ihnen ein Treffen mit Gekko alias Douglas versprach. Im Vorfeld legt er selbst ein Prüfung als Börsenhändler ab und machte aus 20.000 investierten Dollar in Kürze 400.000 $. Gedreht wurde diesmal auch in tatsächlichen Börsenlocations. In den 80ern waren die Finanzhäuser da noch viel verschlossener.
Lernt man durch den Film die Finanzkrise besser zu verstehen ? Nein. Denn in der Story geht es immer noch fast wie 1987 darum, Konkurrenten durch Gerüchte zu ruinieren und Firmen billig zu übernehmen. Die völlig entfesselten Transaktionen von Investmentbankern mit unverständlichen Finanzprodukten und virtuellen Milliardensummen spielen keine Rolle. Auch Gordon Gekkos These, dass Gier anders als früher heute nicht nur gut, sondern auch legal sei, bleibt ein markiger Spruch ohne Relevanz. Dass sich an der Wall Street etwas geändert hat, wird nicht deutlich. Nur stehen heute bei den Spekulationsmanövern ein paar Nullen mehr vor dem Komma. Statt um Millionen geht's heute um Milliarden.
"Wall Street - Geld schläft nicht" ist ein eleganter , komplexer Mix aus Familiendrama und Wirtschaftskrimi mit einem immer noch faszinierenden Michael Douglas. Dem Original macht der Film keine Schande, erreicht aber nicht dessen Klasse.
