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Hot Tub Film Trailer - Der Whirlpool Ist Ne Verdammte Zeitmaschine

FSK Film: 16 | Länge: 101 Min | Kinostart: 30.09.2010 | Release: 04.02.2011 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:John Cusack, Rob Corddry, Craig Robinson, Clark Duke, Crispin Glover, Lizzy Caplan, Sebastian Stan, Chevy Chase

Die Story:eine Geschichte von vier Freunden, die von ihrem Erwachsenen-Leben total gelangweilt sind: Adam hat von seiner Freundin den Laufpass bekommen, Lou, der Partylöwe, wird zu keiner Fete eingeladen, Nicks Frau kontrolliert jede seiner Bewegungen und der Videospiel-Junkie Jacob verbringt seine Tage ausschließlich im Keller. Und dann passiert es: Nach einer wüst durchzechten Nacht, die in einem Whirlpool endet, wachen die Männer mit schwerem Kopf wieder auf – im Jahr 1986. So bekommen sie die Gelegenheit, noch einmal von vorne anzufangen: Der eine findet eine neue Liebe, der Andere kann sich endlich bei den Frauen beweisen, der Dritte kommt mit sich selbst ins Reine und der Letzte lernt endlich, was es heißt, zu leben...



Erinnerungen an die Achtziger

Die 1980er waren eine Zeit des Umbruchs und globalen Wachstums. Die political correctness steckte im Leben wie im Film noch in den Kinderschuhen. Jedermann hatte eines dieser ziegelförmigen Telefone und einen Nintendo. In der Mode dominierten grelle Farben, Jordache Jeans und L.A. Gear und die Frauen trugen ihre Zöpfe auf der Seite.

MTV startete in punkto Musik durch und machte Künstler wie Michael Jackson und Madonna zu Superstars und Rock-Bands fielen gerne durch ihre wilde Haarpracht auf.

„HOT TUB schwelgt in diesen Aspekten jener Ära“, lacht Cusack. „Seien sie also gewarnt, wir feiern geradezu die politische Unkorrektheit jener Tage. Es geht bei uns im Film recht derb zu – das aber auf höchst amüsante Art und Weise.“


Verdammt 80er, verdammt witzig

Aus den drei Freunden Adam, Lou und Nick sind vom Leben enttäuschte Langweiler geworden. Adam (John Cusack) hat von seiner Freundin den Laufpass bekommen, Partylöwe Lou (Rob Corddry) wird zu keiner Fete mehr eingeladen und Nicks (Craig Robinson) Frau kontrolliert jede seiner Bewegungen. Im Schlepptau haben sie Adams nerdigen Neffen, den Videospiel-Junkie Jacob (Clark Duke).

Um es mal wieder ordentlich krachen zu lassen, fahren sie in ihr altes Ski-Resort. Dort ist aber von den wilden Party-Exzessen der 80er Jahre heutzutage nichts mehr zu sehen. Nach einer heftig durchzechten Nacht voller Alkohol, Drogen und viel nackter Haut stellen sie schockiert fest, dass der Whirlpool sie zurück in die Vergangenheit geschleudert hat – und zwar mitten ins Jahr 1986: neonfarbene Leggins, Schulterpolster und der Walkman sind gerade in und Michael Jackson ist noch schwarz. Nach dem ersten Schreck drehen die Freunde noch einmal richtig auf und holen nach, was ihnen so lange gefehlt hat…

Regisseur Steve Pink schafft es mit seiner tiefschwarzen, aber doch knallbunten Comedy die 80er so lebendig erscheinen zu lassen, als wären sie nie zu Ende gegangen. Wer sie verpasst hat, kann dank des umfangreichen Bonusmaterials auf der Blu-ray mit TV-Spots, Live-Extras und noch vielem mehr der Zeit um MTV, Aerobic und Stirnbändern ein Stück näher kommen.


Eure Meinung zu "Hot Tub - Der Whirlpool Ist Ne Verdammte Zeitmaschine"



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Eure Kommentare zu "Hot Tub - Der Whirlpool Ist Ne Verdammte Zeitmaschine":

DerG das ist arm.. n trailer so übel zu zensieren... dauert nich mehr lang und wir haben streifen und sterne auf unserer nationalflagge...

Pascal Super witzig, gerade weil einige Stellen zensiert sind

toao69 Sone scheisse das der Trailer zensiert is sons wird der bestimmt witzig

Apple Haha der wird bestimmt gut :-)

Mr.Speed Scheint Cool zu sein. Obwohl ich John Cussak in Komödien nicht mag.

dasnj Einfach Geil !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 




♥: Fehlanzeige
−: Platte Gags mit sämtlichen Körpersäften, geklaute Ideen, billige Kulissen.

Die Gegenwart ist lausig für die drei alten Kumpels Adam (John Cusack) , Nick (Craig Robinson) und Lou (Rob Corddry). Der schwarze Exmusiker Nick leidet (mal wieder, wie bei "Born to be wild") unter seiner herrischen Frau und seinem lausigen Job als Hundpfelger, Adam wurde gerade verlassen und Lou ist ohnehin ein totaler Loser, der gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hat.

Alle drei können also einen Tapetenwechsel gebrauchen und machen sich auf ins Skigebiet wo sie ihe wilden Jugendjahre verbracht haben. Begleitet werden sie von Adams Neffen Jacob, der mit  dem Hier und Jetzt ebenfalls nichts anfangen kann und sich lieber Online rumtreibt.


Einen jüngeren Begleiter dabeizuhaben macht natürlich Sinn, denn nur so kann man die Zielgruppe der unter 25 Jährigen, die die Achtziger selbst nicht bewusst erlebt haben, für den Trip von drei Kerlen in der Midlifecrisis begeistern.

Zusammen landen sie in einem Skihotel, dass auch schon bessere Zeiten gesehen hat.Das Einzige was zu funktionieren scheint, ist der Whirlpool auf der Terasse, die Folge ist ein wildes Saufgelage im heißen Wasser. Mit unerwarteten Folgen (hier bitte kurz einen Blick auf den Filmuntertitel werfen.).

Am nächsten Morgen sind die vier mitten in den tiefsten Achtzigern gelandet - und erleben erneut eine Nacht, die vor 25 Jahren schon mal  ihr Leben entscheidend beeinflusst hat.

Was nun ? Sollen sie alles exakt so machen wie damals, um unbeschadet in die Gegenwart zurückzufinden ? Sollen sie ihre Fehler ausbügeln ? Oder einfach nur mal richtig einen draufmachen. Und das Leben auskosten als gäbs kein Morgen ? Das scheint verlockend aber fürJacob auch gefährlich, denn dann wird der möglicherweise gar nicht erst geboren...

Was alles schiefgehen kann ist den vieren bestens bekannt, denn sie haben sämtliche Zeitreisefilme gesehen, Time Cop über Terminator und Butterfly Effekt bis zum Klassiker "Zurück in die Zukunft".Aber wie bei wohl allen Zeitreise-Filmen darf man auch hier auf Logik keinen Wert legen. Die Idee ist reizvoll, und das Tempo hoch. Auch der Coup, mal keine bekannten Comedians einzusetzen ist kein Nachteil, die Situation ist ja schon verrückt genug.

Jeder der vier Zeitreisenden hat seine ganz eigenen Probleme mit dem Trip. Während Lou einen draufmachen will, knüpft Adam neue romantische Bande. Nick ist der Zauderer, der sich Sorgen um die Zukunft macht und Jacob ist die geradezu panische Spaßbremse, und will möglichst sofort zurück, bevor seine eigene Zeugung verhindert wird. Chevy Chase, dessen Karrierehöhepunkt selbst in den 80ern lag, gibt einen weitgehend unlustigen Gastauftritt, der sein Potential nicht mal ankratzt.

Die Story ist selbst wie ein Whirlpool: Ziemlich flach, eher lauwarm und mit viel Geblubber, dass die nackten Fakten verdeckt. Hier sollen vor allem möglichste absurde Situationen konstruiert werden. Die meisten kennt man allerdings auch schon aus "Zurück in die Zukunft" (der übrigens auf genau vor 25 Jahren rauskam), dazu gehört, dass Jacob sich manchmal aufzulösen scheint, wenn seine Existenz in Gefahr ist, dazu gehört Nicks Auftritt in dem er das 80er-Publikum mit neuen Hits konfrontiert und dazu gehört das aber eher lieblos drangeklatsche Finale, in dem die Zukunft sich entscheidend verändert hat.

Was dem Film aber jeden Charme nimmt, ist die billige Machart.Denn hier landet man als Zuschauer nicht in den 80ern sondern nur in einer billigen Studiokulisse voller Memorabilia und Neonklamotten. Da wird tatsächlich kein Klischee ausgelassen und man kann sich den Spaß beim Drehbuchmeeting vorstellen, als alle Beteiligten ihre Lieblingserinnerungen in den Topf warfen, von Haarspray-Rock über Strickstulpen zu den ersten Videogames. Und dann wurden alle modernen Errungenschaften des Kinos addiert, von Blow-Job-Witzen über Pinkeleinlagen bis zu Kotzattacken. Trauriger Tiefpunkt ist ein Anruf von Nick bei seiner neunjährigen Zukünftigen, den man als verbalen Kindesmißbrauch bezeichnen muss. Das kann man sich auch nicht damit schönreden, dass so ein Film Geschmackssache ist.

Was um Himmels willen hat John Cusack in so einen Film verschlagen (o.k., das haben viele sich schon bei seinem Auftritt in "2012" gefragt) ? Wenn man weiss, dass Regisseur Steve Pink schon etliche Cusack-Filme produziert hat, wirds verständlich. Hot Tub ist ein trashiger Abklatsch von "Zurück in die Zukunft" mit Spermawitzen. Immerhin lässt der rekordverdächtig platte deutsche Untertitel keine Zweifel über das Niveau des Films aufkommen. Wen das nicht abschreckt, der ist selbst Schuld.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Weitere Infos zum Film:

Cusack und seine Produktionspartnerin Grace Loh griffen schnell zu, als ihnen die Mitarbeit an HOT TUB TIME MACHINE („HOT TUB - DER WHIRLPOOL… IST ´NE VERDAMMTE ZEITMASCHINE!“, 2010) angeboten wurde. „MGM war auf der Suche nach dem passenden Darsteller für die Rolle des Adam und man brauchte dort auch jemanden, der ihnen in Sachen Charakterentwicklung und Handlungslinie weiterhalf”, erinnert sich Loh.

„Der Film spielt Ende der 1980er Jahre und wer wäre da als Besetzung geeigneter als John, eine der Ikonen der ’80er? John und mir gefiel die Grundidee des Films, wir mochten die absurde Ausgangssituation, die Figuren und diese Geschichte, die sich um Freundschaft dreht. Besonders sagte uns allerdings zu, dass die Handlung in den 80ern spielt.”

Steve Pink als Regisseur zu verpflichten, lag für Loh nach eigener Aussage geradezu auf der Hand. Cusack und sie hatten zuvor nämlich schon bei den von der Kritik so hoch gelobten Filmen wie HIGH FIDELITY („High Fidelity“, 2000) oder GROSSE POINTE BLANK („Ein Mann – Ein Mord“, 1997) mit Pink kooperiert, der dabei als Ko-Autor und Ko-Produzent in Erscheinung getreten war.

„Steve war genau der richtige Mann für dieses Projekt“, sagt Loh. „Da wir unter enormen Zeitdruck standen, brauchten wir jemanden, der sofort anfangen konnte und dem wir absolut vertrauten. Wir haben ganz ähnliche Herangehensweisen und verstehen uns in künstlerischer Hinsicht blind. Steve war für dieses Projekt einfach der richtige Mann.“

Das Projekt kann aber durchaus auch als persönliche Unternehmung von Cusack und Pink verstanden werden, reicht doch ihre Beziehung bis in die Schulzeit zurück. Beide besuchten sie die Evanston Township High School in Evanston, Illinois. Später gründeten sie dann ihre Filmproduktionsfirma, die Loh „New Crime“ taufte – in Anspielung auf die gemeinsamen Bühnentage von Cusack und Pink, die davor schon in Chicago eine Theater Compagnie namens „The New Criminals“ ins Leben gerufen hatten.

„Ich habe John schon auf dem Theater Regieanweisungen gegeben”, erzählt Pink. „An vier Filmen haben wir schon gemeinsam gearbeitet, aber dies hier ist der erste, bei dem ich als Regisseur firmiere. Das ist schon eine andere Art von Verantwortung, aber ich habe es sehr genossen, denn ich konnte diesmal auf eine andere kreative Art mit John kooperieren.“