Frozen Film Trailer
Zu diesem Film liegt uns leider noch kein deutscher Trailer vor.
FSK Film: 12 | Kinostart: 2010 (USA) | Release: 17.11.2010 (DVD&BD)
© Universum Film | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Links & Infos
Schauspieler:Emma Bell, Kevin Zegers, Shawn Ashmore, Kevin Zegers, Ed Ackerman, Chris York, Rileah Vanderbilt, Adam Johnson
Die Story:Eine spaßige Skitour entwickelt sich für die drei Studenten Dan, Joe und Parker zum absoluten Alptraum ihres Lebens, als sie vor der letzten Abfahrt im Skilift stecken bleiben. Nachdem die Pistenpatrouille die Nachtbeleuchtung abschaltet, müssen die Drei mit zunehmender Panik erkennen, dass man sie offensichtlich im Skilift, weit über dem Erdboden hängend, vergessen hat. Ohne Aussicht auf Rettung ist das Trio fest entschlossen, nichts unversucht zu lassen, um dem eisigen Tod im Lift zu entgehen. Doch bald müssen die Drei feststellen, dass ihre verzweifelten Rettungsversuche aussichtslos sind und sie weitaus mehr zu fürchten haben als nur die gnadenlose Kälte. Im erbitterten Kampf ums Überleben stellt sich bald die Frage, ob ihr Wille stark genug ist, um einem grausamen Tod auf der Piste zu entkommen...
- Final Destination 5 Trailer
- Fifty Dead Men Walking Film Trailer
- Shawn Ashmore Biographie
- Ruinen Film Kino Trailer
- Der Jane Austen Club Trailer
User, die diesen Trailer sahen, besuchten auch diese Seiten:
Treiben Sie Wintersport? Mit FROZEN kommt jetzt ein mitreißender Thriller in den Handel, der den Begriff "letzte Abfahrt" ganz neu definiert und allen Freunden von Pulverschnee, Schussfahrten & Co. das Fürchten lehren wird.
Regisseur Adam Green, der sich bei allen Horror-Fans bereits mit dem Slasher "Hatchet" einen Namen machte, liefert mit FROZEN ein nervenzerreißendes, beklemmendes und unangenehm realistisches Szenario, das schonungslos den verzweifelten Kampf der drei Protagonisten ums nackte Überleben schildert.
Der mit einem bereits erfahrenen Jung-Cast - Emma Bell ("Law & Order", "Dollhouse"), Shawn Ashmore ("X-Men", "Smallville") und Kevin Zegers ("Wrong Turn", "Transamerica") - besetzte Survival-Thriller bietet ein durchweg dramatisches Spektakel unter freiem Himmel - und ist nichts für schwache Nerven. Après-Ski der ganz anderen Art!
In Deutschland konnte der Film bereits im Rahmen des Fantasy Filmfestes 2010 das Publikum begeistern und wurde sogar für den Saturn Award 2010 als bester Horrorfilm nominiert. "Packend und mitreißend wie Open Water" schrieb die Zeitschrift "Variety".
Eure Meinung zu "Frozen"

♥: Solide Darsteller, frisches Szenario, keine Studioaufnahmen
−: Ideenarmes Skript, genretypische Figuren und Dramaturgie
Echter Horror braucht keine Blutfontänen, sondern nur eine
Situation, in die sich der Zuschauer gut selbst versetzen kann. In letzter Zeit
sind schon einige Streifen erschienen , die aus simplen Szenarien ordentliche
Schocker machten: "Paranormal Activity", "Blair Witch Project", "Open Water"
oder der Schocker "Buried".
Besonders mit "Open Water" lässt sich "Frozen" vergleichen,
denn auch hier wird auf übernatürliche Einmischung verzichtet. "Frozen" ist
zwar kein Meilenstein, ragt aber trotz einiger brutalen Szenen aus der Masse ultrablutiger Horrorkost erfreulich
heraus.
Drei Freunde gönnen sich einen Tag im Skigebiet. Um auch noch den letzten Moment auszukosten überreden sie den Liftwärter, sie kurz vor Pistenschluss nochmal auf den Berg zu lassen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände bleibt der Lift dann aber mitten auf der Strecke in luftiger Höhe stehen. Die Liftanlage wird abgeschaltet, langsam wirds dunkel - und ein Sturm zieht auch noch auf. Was nun ? Soll man auf Hilfe warten, oder irgendeinen lebensgefährlichen Stunt versuchen, um sich aus der mißlichen Lage zu befreien ?
Die Situation ist also denkbar simpel. Tatsächlich fällt Regisseur Adam Green auch nicht allzu viel dazu ein. Viel Zeit vergeuden die Gefangenen beim Streiten und Warten drauf. Und ein paar Einfälle der Protagonisten sind dazu noch ziemlich dämlich. Aber nicht alle Skitouristen sind Stuntmen oder Polarforscher, also ist das wohl immerhin realistisch.
Regisseur Adam Green ("Hatchet", "Hatchet 2") bemüht sich
darum, seinen Hauptdarstellern Charakter zu geben, aber mehr als Genrestandard
kommt dabei nicht rum. Da ist der coole Schöne Dan, seine neue Freundin Parker,
und der nerdige beste Kumpel Joe, der sich permanent über seine Lieblingsfilme
auslässt. Eine Macke unter Billigfilmemacher, die inzwischen verboten gehört.
Dafür liefert Adam Green ein sehr informatives, fast
einstündiges Making-Of über die schwieirigen Dreharbeiten auf einem Berg in
Utah. Die Darsteller saßen tatsächlich permanent in einem echten Skilift. Keine
einzige Szene entstand im Studio oder am Computer.
Die Hauptdarsteller Shawn Ashmore, ("X-Men - Der letzte Widerstand"), Kevin Zegers ("Gossip Girl") und Emma Bell ("The Walking Dead") schlagen sich gut im Rahmen dessen, was das Drehbuch und die etwas steife Inszenierung ihnen anbietet. Aber eigentlich ist das ganze Intro eine schrecklich öde Angelegenheit. US-Skihütten sind im Vergleich zur Konkurrenz in den Alpen ein Dreck und haben eher den Charme einer HO-Gaststätte. Es dauert eine Viertelstunde, bis wir zum ersten Mal auf Brettern stehen und das Skigebiet sehen. In der Phase hätte der Film längst Tempo aufnehmen müssen, denn schließlich werden die drei Freunde bald bewegungsunfähig auf engsten Raum zusammenhocken.
Eine Frage , die sich zumindest jeder Wintersportfan stellt:
Kann es wirklich passieren, dass man im Skilift vergessen wird ?
Normalerweise nicht. Aber kein Kontrollsystem ist perfekt -
und die Dummheit der Menschen praktisch unbegrenzt. Tatsächlich kommt es
trotzdem immer mal wieder vor, dass Touristen stundenlang festsitzen, zuletzt
passierte es einem Snowboarder im Zillertal in Österreich. Der wurde allerdings
noch entdeckt und kam mit einer Unterkühlung davon. Eine Mutter, die mit ihren
Kindern festsaß, verletzte sich dagegen schwer und zog sich auch noch
Erfrierungen zu, als sie aus dem Lift sprang.
Der Horror muss sich bei diesem kleinen Survivaldrama vor allem im Kopf abspielen. Man kann sehr schön drüber diskutieren, was man wohl selbst in so einer Situation machen würde. Zur Einstimmung auf den nächsten Skiurlaub ist der Streifen durchaus geeignet.

