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Das Konzert Film Trailer

Länge: 122 Min | Kinostart: 29.07.2010 | Release: 23.12.2010 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Alexei Guskow, Dmitri Nazarov, Mélanie Laurent, Francois Berleand, Miou-Miou, Valeri Barinov, Anna Kamenkova Pavlova, Lionel Abelanski, Alexander Komissarov

Die Story:Andrei Filipov, einst Dirigent des weltberühmten Bolschoi-Orchesters in Moskau, fristet dort nun sein Dasein als Putzkraft. Da er in den 80er Jahren jüdische Musiker nicht aus dem Orchester werfen wollte, fiel er in Ungnade und wurde von der kommunistischen Regierung zum Hausmeister degradiert. Eines Tages fällt ihm, während er das Büro des Direktors reinigt, zufällig ein Fax des Pariser Theatre du Châtelet in die Hände. Der dortige Direktor Olivier Morne Duplessis lädt das Bolschoi-Orchester zu einem Konzert ein. Spontan steckt Andrei das Fax ein und löscht die dazugehörige e-Mail. Er entschließt sich, das Orchester in seiner alten Besetzung wieder aufleben zu lassen und anstelle des Jetzigen in Paris zu spielen. Kein leichtes Unterfangen, denn die alten Kollegen arbeiten mittlerweile als Umzugshilfen, Taxifahrer, Straßenmusiker oder Handyverkäufer. In Paris bereitet man sich unterdessen darauf vor, dass legendäre Orchester zu empfangen, denn Andrei stellt für den Auftritt eine Bedingung: Die junge französische Geigerin Anne-Marie Jacquet soll ein Solo beim Auftritt des Orchesters spielen. Die wilde Truppe begibt sich auf eine turbulente Reise in den Westen, deren Ausgang schnell ungewiss scheint...

Technikinfos:Ton: Dolby SRD, SR, DTS



Die impulsive und herzerwärmende Komödie DAS KONZERT gehört mit zwei „César du Cinema“, den „französischen Oscars“, zu den Gewinnern der diesjährigen Preisverleihung. Allein in Frankreich haben mehr als 2 Millionen Besucher den mehrfach ausgezeichneten Film des französisch-rumänischen Regisseurs Radu Mihaileanu gesehen. DAS KONZERT startet am 29. Juli 2010 in den deutschen Kinos.

In Paris erhielt der Film nun die wichtige Auszeichnung für die grandiose Musik von Armand Amar („Van Gogh", „Bonjour Sagan") und für den sensiblen Ton von Pierre Excoffier („Keine Sorge, mir geht's gut", „Kann das Liebe sein?"), Bruno Tarrière („Der Mongole", „Alexander") und Sélim Azzazi („Micmacs", „Die Schachspielerin"). Insgesamt wurde die Komödie sechs Mal für den französischen Filmpreis nominiert.

Radu Mihaileanu ist ein fulminanter, rasanter Film über Menschlichkeit, Liebe, Verantwortung und die alles verbindende Macht der Musik gelungen. Neben dem russischen Stardarsteller Aleksei Guskov spielen Dimitri Nazarov sowie Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“,„Keine Sorge mir geht's gut") als junge Violonistin und Miou-Miou („Anleitung zum Träumen“) als ihre Agentin die Hauptrollen.


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Regisseur Radu Mihaileanu im Gespräch

Was war für Sie der Anstoß, den Film DAS KONZERT zu drehen?
Ein Produzent kam mit einem Exposé auf mich zu: Zwei junge Autoren hatten eine Geschichte über ein „falsches“ Bolschoi-Orchester in Paris geschrieben. Diese Grundidee gefiel mir sehr viel besser als der ganze Rest des Exposés, also bat ich den Produzenten, einen eigenen Stoff zu dem Thema entwickeln zu dürfen.

Wie ist das Drehbuch entstanden?
Mein Mitarbeiter Alain-Michel Blanc und ich verbrachten zwei Wochen in Russland, um uns Anregungen von den Menschen dort zu holen. Wir kehrten mit enorm vielen Ideen, Szenen und Sprüchen zurück, die alle Eingang ins Drehbuch fanden. Das war 2002, vor dem Dreh von Va, vie et deviens („Geh und lebe“, 2005). Als Les Productions du Trésor sich des Projektes annahmen, überlegten wir eine Weile, den Film auf Englisch mit amerikanischen Darstellern zu drehen. Doch es sollte anders kommen, wir konzentrierten uns wieder auf die ursprünglichen Sprachen: Französisch und Russisch. Wie auch immer, mit dem neuen Trio aus Alain Attal, Alain-Michel Blanc und mir gewann das Drehbuch an Dichte.

In DAS KONZERT geht es einmal mehr um gutmütigen Schwindel.
Dieses Thema findet immer wieder Eingang in meine Arbeiten, ich kann es irgendwie nicht vermeiden. Es mag daran liegen, dass mein Vater, der Buchman hieß, seinen Namen während des Krieges ändern musste um zu überleben. Als Mihaileanu schaffte er es sowohl durch die Nazials auch durch die Stalin-Diktatur. Das macht mich stolz, aber ich verspüre auch einen Identitätskonflikt. Ich habe lange darunter gelitten, dass ich überall, wo ich lebte, als Fremder angesehen wurde, sowohl in Frankreich als auch in Rumänien – und anderswo natürlich sowieso. Heute halte ich dies für eine meiner Stärken und bin froh, Insider und Outsider zugleich sein zu können. Vermutlich haben meine Figuren deshalb am Anfang einer Geschichte ähnliche Schwierigkeiten: sie müssen vorgeben, jemand anderes zu sein, um sich selbst zu befreien und auf andere zugehen zu können.