Eat Pray Love Film Trailer
FSK Film: 12 | Länge: 140 Min | Kinostart: 23.09.2010 | Release: 27.01.2011 (DVD&BD)
© Sony Pictures | Genre: Drama | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Links & Infos
Exklusiver Ausschnitt
Weitere Ausschnitte
Noch ein Trailer zum Film
Noch ein dritter Trailer zum Film
Glücks Guide zum Film
Blick hinter die Kulissen
Interviews mit den Stars
Schauspieler:James Franco, Julia Roberts, Billy Crudup, Javier Bardem, Richard Jenkins, Viola Davis, Arlene Tur, Lidia Biondi, Luca Argentero, Christine Hakim, James Schram, Amanda Henderson
Die Story:Liz Gilbert (JULIA ROBERTS) hatte alles, wovon eine Frau heutzutage träumt oder zumindest träumen sollte – einen Mann, ein Haus, eine erfolgreiche Karriere. Trotzdem fühlte sich Liz - wie viele andere Frauen auch – irgendwie verloren und ziellos. Als ihre Ehe geschieden wird, steht Liz plötzlich an einem Scheideweg: Sie beschließt, alles zu riskieren und ihr altes, wohlgeordnetes Leben hinter sich zu lassen, indem sie zu einer Reise rund um die Welt aufbricht, die zu einer Suche nach sich selbst wird. In Italien entdeckt sie die Kunst des Genießens und welch großes Vergnügen einem gutes Essen bereiten kann. In Indien lernt sie die Macht der Meditation kennen und in Bali erfährt sie, zu guter Letzt und völlig unerwartet, dass wahre Liebe inneren Frieden und Ausgeglichenheit beschert.
Hintergrund:Oscar-Preisträgerin Julia Roberts glänzt in der autobiografischen Rolle einer muutgen Frau auf der Suche nach sich selbst in dieser opulenten und erstklassig besetzten Bestsellerverfilmung, die mit berauschenden Bildern die Sinne anspricht. Eat Pray Love basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Elizabeth Gilbert und beweist, dass es mehr als einen Weg gibt, sein Glück zu finden und dabei die Welt zu sehen.
- Thin Ice Trailer
- Spieglein Spieglein Trailer
- Spieglein Spieglein Trailer
- Emma Stone und Viola Davis im Exklusiv-Interview zu The Help
- Emma Stone und Viola Davis im Exklusiv-Interview zu The Help
- Let Me In Trailer und Filmkritik
- Extrem Laut Und Unglaublich Nah Trailer
- Planet Der Affen Prevolution Trailer und Filmkritik
- Trust Film Kino Trailer
- The Help Trailer und Filmkritik
User, die diesen Trailer sahen, besuchten auch diese Seiten:
NEW YORK
Der Film beginnt in New York, wo die näheren Umstände erläutert werden, die Liz dazu bringen, auf Reisen zu gehen. Auslöser dafür sind zwei Männer: ihr Ex-Mann Stephen und ihr Geliebter David.
Es sei sehr schwierig gewesen, Stephen passend zu besetzen, sagt Gardner. „Die Liebe des Paars ist erloschen – ihnen fehlt es materiell zwar an nichts, aber sie stellen sich ihr weiteres Leben zu unterschiedlich vor. Sie gehören einfach nicht zusammen, aber deshalb war ihre gemeinsame Zeit nicht wert- oder sinnlos. Es war schwierig, für Stephen den passenden Schauspieler zu finden, weil er den Zuschauern irgendwie vermitteln musste, warum sich beide überhaupt ineinander verliebt haben, aber eben auch, warum es jetzt vorbei ist. Und dass das kein Beinbruch ist, sondern menschlich und immer wieder vorkommt – er sollte also keinesfalls als Bösewicht erscheinen.“
Billy Crudup spielt die Rolle. „Der Film zeigt die Ehe der beiden in sämtlichen Beziehungsstadien“, sagt er. „Man bekommt einen Eindruck davon, wie aus ihnen ein Paar wurde, aber hauptsächlich zeigen wir, wie Liz langsam in ihre Lebenskrise rutscht und wie Stephen sie, auf seltsame Art und Weise, dazu bringt, ihren eigenen Weg zu gehen und die Entdeckungsreise anzutreten.“
Eure Meinung zu "Eat Pray Love"

♥: Schöne Bilder, die Lust auf Urlaub machen, Javier Bardem als romantischer Held
−: Erhebliche Längen. Trotz der straffen Etappenstruktur fehlt eine Richtung. Das Finale raubt dem Rest des Films den Sinn
Hat sie oder hat sie nicht ? Julia Roberts sagt, sie sei zum Hinduismus übergetreten - und zwar aufgrund ihrer Erlebnisse beim Dreh von "Eat, Pray, Love" in Indien. In den USA wird darüber gestritten, ob das nun ein echter Gesinnungswandel, eine kurze Laune oder ein PR-Gag ist.
Wenn das Letzte der Fall sein sollte, könnte das Manöver nach hinten losgehen. Denn nach nur ein paar Wochen Arbeitsaufenthalt in Indien das eigene Leben komplett umzukrempeln, wirkt ein bisschen sprunghaft.
Bislang galt ja "Sex & the City 2" als DER Frauenfilm des Jahres. Dabei war es eigentlich nur ein exotischer Shoppingkatalog mit wandelnden Kleiderständern statt echter Menschen. Da wirkt Julia Roberts weitaus glaubwürdiger - aber auch ungleich langweiliger.
Durch die Aufteilung in verschiedene Reisestationen
zerfällt der Film ganz streng in vier Episoden.
Nach einem kurzen Intro auf Bali (wohin es später nochmal
geht) erleben wir in New York, wie Liz sich von ihrer Ehe mit Stephen (Billy
Crudup) verabschiedet. Die Gründe dafür sind offenbar vor allem sein
hartnäckiger Kinderwunsch und seine Sehnsucht nach altmodischer Häuslichkeit.
Liz tröstet sich mit dem erheblich unorganisierteren Schauspieler David (James
Franco), aber auch mit dem wird sie nicht dauerhaft glücklich.
Also gehts nach Rom, erst nur um die Sprache zu lernen , dann aber auch um die italienische Lebensart des süßen Nichtstuns (Dolce far niente) zu zelebrieren. In lauschigen kleinen Ristorantes wird gefuttert was die Jeans halten, wobei sich der kulinarische Bandbreite aber auf Spaghetti und Pizza reduziert. Cucina Italiana für amerikanische Couchpotatoes.
Ein paar Wochen später (und mit paar Kilos mehr) geht es auf nach Indien, um in einem Ashram zu meditieren. Dort kann man sich schön von der vorher gezeigten Quirligkeit und Armut in den Straßen isolieren, auch wenn die verehrte Yogi gerae durch die Welt jettet um ihr Imperium zu managen. Dafür gibts Tipps in Vergangenheitsbewältigung vom Texaner Richard (Richard Jenkins). Aber auch Liz selbst leistet Lebenshilfe für die junge Inderin Tulsi . Die ist verzweifelt, weil sie von ihren Eltern arrangiert einen Unbekannten heiraten soll. Aber nachdem Liz ihr erklärt, sie hätte die beiden in einer Vision als glückliches Paar gesehen, stellt Tulsi sich ihrem Schicksal. Das ist kulturelle Arroganz vom Feinsten. Für den Zuschauer bleibt offen, ob Liz tatsächlich eine Vision hatte oder ob es eine Notlüge war. So oder so ist es eine mindestens naïve Einmischung in eine völlig fremde Kultur, in ein völlig fremdes Leben - und das von einer offenbar selbst beziehungsgestörten Frau. Dafür gibts jetzt aber als krönenden Abschluß der Indienepisode eine gewohnt farbenfrohe indische Hochzeit.
Dann aber fix weiter nach Bali, zum zahnlosen Weisen Ketut und seinen Selbsthilfetips. Aber auf Bali gehört auch eine Affäre zum Urlaubsstandard. Den ersten Anlauf unternimmt sie mit einem jungen Beachboy (der die clevere Idee hat, auf der muslimischen Insel Bali nackt baden zu gehen). Etwas so oberflächliches ist aber doch nichts für Liz und so landet sie beim Brasilianer Felipe (Javier Bardem). Nachdem der sie erst fast überfährt (sich gleich zu mögen wäre ja zu einfach), entpuppt er sich als lebenserfahrener, geerdeter Traumtyp für Liz. Aber eigentlich war sie gar nicht auf der Suche nach einem neuen Mann. Und hat diese Ferienromanze tatsächlich das Zeug für etwas Dauerhaftes ?
Eat Pray Love beschreibt nach den Worten der Autorin "die Suche nach Allem". Genau so wahllos wirkt auch der Film über weite Strecken. Gleichzeitig propagiert er die Selbstfindung nach Terminkalender. Liz stellt einen rigorosen Zeitplan auf, den sie bis Jahresende abarbeiten will. Das klingt eher nach einem Businessplan als nach einem Ausbruch aus dem gewohnten Trott zumal die Hauptfigur ohnehin eine vielreisende Autorin ist.
Julia Roberts hat für ihre Performance glühende Kritiken von nahmhaften US-Kritikern bekommen. Dabei tut sie praktisch nichts mehr sondern lässt schöne Locations und interessante Menschen an sich vorbei driften wie bei einer Gondelfahrt. Und wenn sie denn etwas macht, dann ist es eine zweifelhafte Aktion wie die Heiratsvermittlung in Indien. Die Schauspielarbeit bleibt damit an den anderen Darstellern hängen, die sich sehr unterschiedlich schlagen. So sind Billy Crudup und James Franco zwar gutaussehende, aber auch etwas blasse Weggefährten. Damit hat Javier Bardem als "Mr.Right" es natürlich leicht, am Ende zu punkten, mangels glaubwürdiger Alternativen. Gelassen und natürlich veredelt er jede Szene in der er auftaucht und lässt die vorherigen eineinhalb Stunden der Sinnsuche umso sinnloser erscheinen.
An den Kinokassen startete Roberts mit ihrem Film nur auf Platz 2 und derzeit müht sich der Film noch darum, die Produktionskosten einzuspielen. Die fetten Jahre sind vorbei für Julia Roberts. Vor ihrer ausgedehnten Babypause war sie mit 20 Millionen Dollar pro Film die bestbezahlte Schauspielerin der Welt. Für ihren neuen Streifen gabs dagegen "nur" 10 Millionen Euro.
Eat Pray Love beruht auf der Biographie der Schriftstellerin Elisabeth Gilbert, die tatsächlich nach einer schwierigen Scheidung um die Welt gereist ist, auf der Suche nach was auch immer. Denn was ihr wirkliches Problem in der Ehe war, und was sie wirklich auf ihrer Reise sucht, bleibt merkwürdig vage und irgendwie anscheinend auch unwichtig. Hat Liz nun etwas gelernt, oder brauchte sie nur mal Abstand ? Egal, Hauptsache am Ende findet sie den richtigen Mann. So entpuppt sich "Eat Pray Love" als eine Art esoterische Pilcher-Reise, von der vor allem die hübschen Postkartenpanoramen in Erinnerung bleiben. Für einen Reisefüher ist der Film mit 140 Minuten aber entschieden zu lang ausgefallen.
Weitere Infos zum Film:
Julia Roberts las Elizabeth Gilberts Memoiren EAT PRAY LOVE bereits kurz nach Erscheinen im Jahr 2006. Sie schickte es einer ihrer besten Freundinnen und beide verschlangen es gleichzeitig, weil sie sich augenblicklich mit der Geschichte identifizieren konnten.
„Jeder erreicht irgendwann mal den Punkt, an dem man sein bisheriges Leben überdenken muss und sich fragt, wer man eigentlich ist und wonach man sucht“, sagt Roberts. „Liz’ Erfahrungen sind zwar sehr speziell, aber gleichzeitig so universell, dass sie jeden ansprechen. Und ihre bildhaften Schilderungen kommen auch der Story zugute.“
Gilberts Erinnerungsband – „ihre Suche nach allem“, wie sie schreibt – ist unglaublich erfolgreich. EAT PRAY LOVE verkaufte sich allein in den USA über 6,2 Millionen Mal und wurde in 40 Sprachen übersetzt. Das Buch selbst war auch der Grund für Julia Roberts, sich für dieses Projekt zu interessieren. Außerdem wollte sie unbedingt mit Ko-Autor und Regisseur Ryan Murphy zusammenarbeiten.
„Ich liebe es, wie das Buch von Lebenserfahrungen berichtet, von der Suche nach Antworten und davon, wie wichtig andere Menschen im Leben sein können. Es ist eine lebhafte Geschichte. Und es ist einfach toll, zu diesem Projekt zu gehören und mit Ryan zu drehen – es war eine hinreißende Arbeit“, sagt die Schauspielerin.
Murphy, Schöpfer der beiden Golden Globe®-preisgekrönten TV-Serien „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“ und „Glee“, ist für seine scharfzüngigen und lebensechten Dialoge berühmt. Er schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Jennifer Salt, mit der er bereits an „Nip/Tuck“ zusammengearbeitet hat. „Ryans und Jennifers Adaption ist sehr referentiell auf das Werk bezogen“, so Roberts.
„Ryan stand ständig mit Liz Gilbert in Kontakt, sie waren auf einer Wellenlänge und diskutierten unermüdlich – und wollten beide, dass der Film so nah wie möglich an der Vorlage bleiben sollte. Jede Filmadaption muss sich natürlich ab einem bestimmten Moment vom Original entfernen, aber den Kern der Geschichte haben wir immer beibehalten: Liz’ Reise der Selbsterkenntnis.“
