Dieser Inhalt ist von uns empfohlen ab 14 Jahre

Babys Film Trailer


Kein Player zu sehen? Hier klicken um den 3GP Trailer von Hand zu starten.

Kein Player zu sehen? Hier klicken um den 3GP Trailer von Hand zu starten.

FSK Film: 0 | Länge: 78 Min | Kinostart: 19.08.2010 | Release: 06.01.2011 (DVD)
© Kinowelt | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Schauspieler:Mari, Hattie, Ponijao, Bayar

Die Story:Sie heißen Ponijao, Bayar, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Einfühlsam begleitet die Kamera die neuen Erdbewohner vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen. Zwei von ihnen leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkind oder Teil einer Großfamilie. Doch so unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen – wenn Babys brabbeln, glucksen und lachen, klingt es überall auf der Welt gleich. In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Film die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, lachen und weinen, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.

Hintergrund:Von den Weiten der Mongolei über Namibia und San Francisco bis hin ins lärmende Tokio spannt der französische Regisseur Thomas Balmès, selbst Vater von drei Kindern, in BABYS den Bogen seiner poetischen Beobachtungen. Mit verblüffend intimen, aber nie voyeuristischen Bildern dokumentiert er, wie sich vier kleine Persönlichkeiten vom Säugling zum Kleinkind entwickeln. Dabei fängt er die rührendsten, lustigsten und unbeschwertesten Momentaufnahmen auf dem Weg ins Leben ein und ihm gelingt ein zärtliches Abenteuer, das die Magie und die Wunder des Alltags mit Leichtigkeit einfängt.




Eure Meinung zu "Babys"



Kommentar zu "Babys" ohne einloggen abgeben:

 



Eure Kommentare zu "Babys":

Neo Was soll man dazu noch sagen...einfach nur knuffig! Kleine Kinder sind einfach was wunderbares, denn es kann einem noch so schlecht gehen...schenkt dir ein so kleines Naturwunder ein Lächeln oder sogar ein herzhaftes Lachen, dann explodieren im Herzen tausend Sonnen voll Glück und Lebensfreude!

Regina oh mein gott!!! den muss ich auf alle fälle sehen! ich liebe kinder habe selbst eins und mag fremde kulturen! der wird mit sicherheit super!!

 





Interview mit Thomas Balmès (Buch und Regie):

Wie und wann entstand die Idee zu BABYS?
2005 erhielt ich einen Anruf von Alain Chabat. Der trug sich seit ungefähr zehn Jahren mit dem Gedanken, einen Film über Babys zu drehen. Nun suchte er nach einem Regisseur, der seine Idee umsetzt. Ursprünglich wollte er einen sehr musikalischen Film machen, eine Art 90-minütigen Videoclip, illustriert mit Aufnahmen von Babys im Alter von ein bis drei Jahren. Chabat und ich kannten uns nicht, aber er hatte einige meiner Dokumentationen gesehen und war der Meinung, dass mir dieses sehr spezielle Projekt liegen könnte. Die Grundidee gefiel mir auf Anhieb sehr gut, und nach zahlreichen Diskussionen wurden wir uns über die grobe Richtung einig - nämlich einen beinahe experimentellen Dokumentarfilm ohne wirkliche Handlung zu drehen, in dem die Form fast schon wichtiger ist als der Inhalt.

Welche Etappen gab es auf dem Weg von der Idee bis zur Realisierung zu bewältigen?
Wir hatten im Vorfeld ein paar Richtlinien festgelegt - etwa, dass wir lange Einstellungen und ein beschauliches Tempo favorisieren wollten. Dass jede Sequenz für sich selbst sprechen sollte. Dass wir uns die Zeit und Muße nehmen würden, um unsere Babys immer dann dabei zu „erwischen“, wenn sie etwas zum ersten Mal in ihrem Leben taten. Das lässt sich im Vorfeld natürlich nicht in einem Drehbuch festschreiben. Zeit würde deshalb unser einziger Luxus sein. Wir wollten kein großes Team, keine Helikopter für Flugaufnahmen, keine gewaltige Infrastruktur, wie sie bei Dokumentarfilmen fürs Kino immer mehr zur Norm wird. Wir würden still und leise beobachten und darauf vertrauen, dass die Realität stark genug ist, um unser Projekt zu tragen. Das Material, das wir aufnehmen würden, würde also auch die spätere Form des Films bedingen.

War es schwierig, geeignete Eltern zu finden?
Im Dezember 2005 unterschrieben wir die Verträge, und knapp ein halbes Jahr später drehten wir bereits. Die Vorbereitungen gingen also relativ zügig und problemlos vonstatten. Wir hatten Partner vor Ort, die uns bei den Castings rund um den Globus halfen. Diese fanden auch in Ländern wie der Schweiz, Indien und Kenia statt. In Südamerika wurde ebenfalls gesucht. Es ging uns aber nicht darum, die Erde vollständig abzudecken, nach dem Motto: fünf Kontinente, fünf Babys. Wir wollten Familien mit unterschiedlichen Lebensweisen und Erziehungsmethoden. Wobei sie nicht zwingend repräsentativ sein sollten für die Länder, aus denen sie stammen. Die amerikanischen Eltern etwa arbeiten als College-Professorin und Kameramann. Hätte ich eine US-Familie aus dem mittleren Westen genommen, die zunächst „typischer“ erscheint, weil sie den ganzen Tag Fernsehen guckt und Hamburger isst, wäre es schnell zur Karikatur und zum Klischee verkommen. Nach und nach kristallisierte sich also heraus, dass wir uns für Familien aus den USA, Namibia, Japan und der Mongolei entscheiden würden. Von diesen vier Ländern kannte ich drei bereits näher und wusste, dass es dort interessante Dinge zu filmen gibt.

Warum ist kein europäisches Baby mit dabei?
Meine Frau war schwanger, als ich den Film vorbereitete. Theoretisch hätte ich also mein eigenes Baby filmen können. Aber für uns stand fest, dass wir uns das auf keinen Fall zumuten wollten. Im Übrigen war es leichter, bereitwillige Paare am Ende der Welt zu finden als im westlichen Kulturkreis. Überzeugen Sie Japaner oder US-Amerikaner mal davon, sich ein Jahr lang ein Kamerateam ins Haus zu holen, das morgens, mittags und abends dreht! Ich wollte ja keine dieser Reality-TV-Familien, denen es ausschließlich um ihre 15 Minuten Ruhm geht. Es sollten Menschen sein, die ein echtes Interesse an dem Projekt hatten.