Fish Tank Film Trailer
FSK Film: 12 | Länge: 122 Min | Kinostart: 23.09.2010 | Release: 25.02.2011 (DVD)
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Schauspieler:Katie Jarvis, Rebecca Griffiths, Carrie-Ann Savill, Toyin Ogidi, Grant Wild, Sarah Bayes, Charlotte Collins, Kirsty Smith, Chelsea Chase, Brooke Hobby, Harry Treadaway, Syrus, Kierston Wareing, Alan Francis
Die Story:Mia sucht Streit, seit sie von der Schule geflogen ist. Mit ihrer Mutter, der frechen Schwester, den Mädels vom Block. Ein schiefer Blick und ihr platzt der Kragen, dass es kracht. Nur wenn sie für sich allein tanzt, ist sie für Augenblicke glücklich. Da steht an einem heißen Sommertag plötzlich ein halbnackter Mann in der Küche: Connor, der neue Freund der Mutter. Mia ist fasziniert. Connor nimmt ihre Nöte ernst, er bringt eine Ahnung von Familienglück ins Haus. Doch wer ist dieser Mann, der manchmal verschwindet? Und was will Mia? Einen Vater, einen Kumpel oder... mehr?
Hintergrund:Selten zuvor wurden die widersprüchlichen Gefühle einer heranwachsenden jungen Frau so auf den Punkt gebracht: Diese Mia ist widerborstig und verletzlich zugleich, ein gefährlicher Wirbelwind, sensationell lebensecht verkörpert von Katie Jarvis, die von der Straße weg gecastet wurde. Zwischen ihr und Michael Fassbender - umwerfend viril als Connor - knistert es vom ersten Augenblick. Alles scheint möglich - und die Oscar-prämierte Regisseurin Andrea Arnold steigert die Spannung mit mehr als einer überraschenden Wendung bis zum atemlosen Finale. Drei Frauen, ein Mann, herbes Leben in idyllischer Themse-Landschaft - ein Film wie ein rauher Diamant, heftig, voll unerwarteter Zärtlichkeit und Hoffnung, ein cineastisches Wunder, zu Recht in Cannes mit dem Preis der Jury gekrönt!
Technikinfos:Bildformat: 1.33:1; Ton: Dolby Digital
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Die Oscar-prämierte Regisseurin Andrea Arnold begann mit der Arbeit an FISH TANK, als sie von einem einzelnen Bild gepackt wurde. „Alle meine Filme haben mit einem Bild angefangen“, so Arnold. „Es ist gewöhnlich ein ziemlich starkes Bild und scheint von nirgendwo her zu kommen. Anfangs verstehe ich das Bild nicht, aber ich will mehr darüber wissen, also beginne ich es zu erforschen und versuche es zu verstehen. So fange ich immer an zu schreiben.“
Von Anfang an lag Arnold daran, so viele Nicht- Schauspieler wie möglich zu casten. Die 17-jährige Katie Jarvis, die keinerlei schauspielerische Erfahrungen hatte, wurde als Mia besetzt. „Ich wollte immer jemanden echtes für Mia“, sagt Arnold. „Ich wollte jemanden, der mir tat-sächlich Schwierigkeiten machen würde. Ich wollte ein Mädchen, das nicht spielen musste, nur sie selbst sein musste.“
Der Casting-Prozess ging schon eine Weile, als Katie auf einem Bahnsteig ‚entdeckt‘ wurde. „Ursprünglich gingen wir die üblichen Wege, weil Mia eine Leidenschaft fürs Tanzen haben musste. Wir sahen uns Mädels von Agenturen und Tanzclubs an. Dann begannen wir in Essex in Jugendclubs, Märkten und Einkaufszentren zu suchen, überall wo Teenager sich aufhalten. Katie fanden wir auf dem Bahnhof von Tilbury Town, als sie mit ihrem Freund stritt. Als wir an sie herantraten, konnte sie nicht glauben, dass es wirklich für einen Film sei und wollte uns ihre Telefonnummer nicht geben. Sie hat Kampfgeist, aber auch eine Verletzlichkeit und Unschuld, die sich richtig anfühlten. Sie kam von da, wo wir drehen wollten, und fühlte sich sehr echt an.“
Katie sagt: „Es gab nicht viele Leute beim ersten Vorsprechen, daher war ich nicht nervös, aber das zweite Mal machte mir mehr Sorgen, da gab es viele Mädchen. Ich habe nie getanzt oder so etwas und glaubte, ich hätte keine Chance. Sie riefen mich an meinem Geburtstag an und sagten mir, dass ich die Rolle bekommen hätte. Ich musste heulen, das hat mich mitgenommen.“
Auch wenn Katie keine Tanzerfahrung hatte, wie sie für die Rolle erforderlich war, war Arnold davon überzeugt, dass sie die Richtige sei. „Sie hatte nie zuvor gespielt oder getanzt“, so Ar-nold. „Sie hatte überhaupt nie getanzt, ja, sie mochte noch nicht einmal tanzen. Als ich sie zum ersten Mal bat zu tanzen, war sie zu schüchern, also verließen wir den Raum und ließen die Kamera an, damit sie allein tanzen konnte. Als ich mir die Aufnahme ansah, bemerkte ich, dass sie zwar wirklich kein Tänzer war, aber ganz sie selbst war, wenn sie tanzte. Es gab keine Maske, keine Show. Sie konnte ganz sie selbst sein, obwohl sie es noch nicht einmal gern machte. Ich beschloss, das Risiko einzugehen. Ich war nicht sicher, ob es klappen würde, Katie hatte noch nicht gespielt, aber gleich was geschehen würde, sie würde sie selbst sein, und das war es, was ich am meisten wollte.” Katie fügt hinzu: „Das Tanzen war harte Arbeit, weil ich es immer wieder wiederholen musste. Das hat mich fertig gemacht, aber es hat mich auch fit gehalten.“
