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Dinner Für Spinner Film Trailer

FSK Film: 12 | Länge: 114 Min | Kinostart: 23.09.2010 | Release: 27.01.2011 (DVD&BD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Steve Carell, Paul Rudd, Zach Galifianakis, Bruce Greenwood

Die Story:Die Geschichte des aufstrebenden Managers Tim, der gerade seine erste Einladung zum sogenannten Dinner für Spinner erhalten hat - ein monatlicher Event seines Chefs, bei dem man sich Pluspunkte und andere Vorteile verschaffen kann, indem man mit dem größten Idioten auftaucht. Tims Verlobte Julie ist entsetzt und findet die Idee absolut geschmacklos, also ist Tim entschlossen, das Abendessen abzusagen. Doch dann lernt er Barry kennen, einen Angestellten der Steuerbehörde, der in seiner Freizeit ausgeklügelte Schaukästen mit ausgestopften Mäusen bastelt. Sofort ist ihm bewusst, dass er einen Volltreffer gelandet hat: So ein Spinner ist ihm noch nie über den Weg gelaufen! Tim lädt Barry als Ehrengast zum Dinner für Spinner ein. Und löst damit eine Kette unvorhergesehener Ereignisse aus, die sein Leben auf den Kopf stellen, einen sicher geglaubten Deal seiner Firma gefährden, Tims durch geknallte Ex-Freundin Carla auf den Plan rufen und Julie - wie er glaubt - einem anderen Mann in die Arme treiben ...

Hintergrund:Mit den ersten beiden AUSTIN POWERS-Filmen und der MEET THE PARENTS-Reihe hat Jay Roach Komödiengeschichte geschrieben. Jetzt legt der Spezialist für intelligente Comedy und unbeschwerte Lacher noch einmal nach: Sein Remake des französischen Sensationserfolgs Dinner für Spinner bietet den beiden Topstars Paul Rudd (Trauzeuge gesucht) und Steve Carell (Get Smart) Gelegenheit, in einem unglaublich witzigen Film ihr ganzes Talent auszuspielen.



Wo wollen wir essen?

Auf der Suche nach dem passenden Drehort hätten sich die Filmemacher eigentlich für jede größere Stadt in den USA entscheiden können – aber Los Angeles bietet im Vergleich zu allen anderen Städten viel mehr Stil und Flair (das von umwerfend bis lächerlich reicht).

Für Produktionsdesigner Michael Corenblith war es besonders wichtig, um jeden Preis visuelle Klischees zu vermeiden, die man automatisch mit der Stadt der Engel verbindet. Corenblith erklärt: „Unsere größte Herausforderung war, Los Angeles neu und kultiviert erscheinen zu lassen.“ Roach, Corenblith und der Kameramann Jim Denault waren besonders darum bemüht, die Vielfältigkeit der architektonischen Schmuckstücke in Los Angeles einzufangen und sie in einen neuen, organisch wirkenden visuellen Zusammenhang zu stellen, der einen perfekten Hintergrund für die Komödie liefert. Die Drehorte sollten fließend und mit großer Leichtigkeit von Sehenswürdigkeiten aus Hollywoods goldenen Zeiten zu einzigartigen Beispielen moderner Architektur wechseln.

Die modernen Büroräume von Fender Financial passten perfekt in eins der inoffiziellen Machtzentren der Stadt – das Century-City-Gebäude, in dem die renommierte Künstleragentur CAA ihren Sitz hat (und das wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Raumschiff aus „Krieg der Sterne“ manchmal scherzhaft der „Todesstern“ genannt wird ). Tims Imagebesessenheit sollte sich natürlich auch in der Wahl seiner Wohnung widerspiegeln. Wo sonst könnte das besser geschehen als in der Perle der Art-Deco-Architektur auf dem Sunset Strip, dem Sunset Tower Hotel?


Eure Meinung zu "Dinner Für Spinner"



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Eure Kommentare zu "Dinner Für Spinner":

ich lol, das is überhaupt mal ne idee son abendessen mit irren zu machn xD

 




♥: Steve Carell in Hochform, ein Sammelsurium schriller Figuren
−: Ein ziemlich unsympathische Ausgangssituation, streckenweise zu albern.

Finanzberater Tim (Paul Rudd) ist auf dem Weg nach oben. Für die erhoffte Beförderung wollen seine Chefs aber mehr als einen guten Geschäftsabschluss. Zum anstehenden, exklusiven Dinner soll - genau wie seine Konkurrenten einen möglichst peinlichen Gast mitbringen. Der darf allerdings nicht wissen, dass er nur zur Belustigung anderer vorgeführt wird.


Dass er damit gegen jeden Anstand verstösst, fällt Tims Freundin mehr auf als ihm selbst. Trotzdem ist er schon fast soweit, Rückgrat zu beweisen und seinen Chefs abzusagen, als ihm Barry über den Weg läuft. Der weltfremde Trottel ist zwar nicht blöd - aber doch völlig naiv, gutgläubig und einsam. Als Tim ihn einlädt, ahnt er aber nicht , was er sich einhandelt. Denn Barry ist von seinem neuen Freund so begeistert, dass er dessen Leben - versehentlich und immer mit besten Absichten - komplett auf den Kopf stellt. Alles mit besten Absichten, aber stets verheerender Wirkung. Mitunter kommt einem da fast der Gedanke, Barry könnte ein kleverer Betrüger sein, der Tim absichtlich nervt - und ihn damit seinerseits zum Idioten stempeln will. Aber nach und nach erfährt man, dass Tim nicht ohne Grund so merkwürdig ist. Das Leben hat dem grundguten Simpel schwer mitgespielt. Fragt sich nur, ob Tim noch rechtzeitig die Kurve kriegt und das grausame Spiel beendet.Natürlich bekommt der Film noch ein versöhnliches Ende. Das ist keine Überraschung - der Weg dahin allerdings schon.

Die Vorlage für "Dinner für Spinner" ist ein französischer Film von 1998 der bei uns unter demselben Namen auf DVD zu haben ist. Wer prinzipiell Hollywoodversionen von europäischen Filmen jede Eigenständigkeit abspricht, sollte da mal genauer hinschauen. Denn die Vorlage kann ihre Abstammung von einem Theaterstück nicht leugnen und spielt fast nur in einem Raum - mal abgesehen davon, dass das titelgebende Dinner darin gar nicht vorkommt.
Auf das Konto des Regisseur der US-Fassung Jay Roach gehen Erfolge wie "Meine Braut, ihr Schwiegervaterund ich" und deren Nachfolger (Teil 3 startet bei uns zu Weihnachten). Außerdem produzierte er Erfolge wie "Borat", "Brüno" und "Per Anhalter durch die Galaxis". Damit hat man eine ziemlich genaue Koordinatenangabe, wo der Humor von "Dinner für Spinner" hinzielt: irgendwo zwischen Mainstream und absurdem Klamauk. Sandra Bullock spielte in "Verrückt nach Steve" prinzipiell eine ähnliche Figur, aber doch weitaus schriller und nerviger. Einen zusätzlichen Bonus bieten die detailverliebt kitschigen Mäusedioramen, die Barry in seiner Freizeit bastelt. Hier haben die Setdesigner ein echtes Highlight geschaffen, dass Barrys Sehnsucht nach Harmonie und Liebe naiv aber charmant auf den Punkt bringt.
Dass "Dinner für Spinner" funktioniert, verdankt er vor allem dem Hauptdarsteller Steve Carell. Der zeigt hier endlich mal wieder, was er kann. Einerseits dreht er als wandelnde Katstrophenmaschine voll auf, andererseits gibt er seiner anfangs völlig nerdig-nervigen Figur Herz und sichert ihm somit viel eher die Sympathien als der eigentliche Held. Filmwracks wie "Evan Allmächtig" oder "Get Smart" sind ihm damit verziehen. Seine kleinen Arthousefilme "Dan - Mitten im Leben" oder "Little Miss Sunshine" fallen in eine ganz andere Kategorie. Aber so richtig mainstreamig ist "Dinner" auch nicht. Besonders die Figur von Barrys Chef Thurman (von Zach Galifianakis aus "Hangover"), ein Steuerinspektor, der sich für einen Psychoguru hält ist so skuril, dass der Film die Bodenhaftung fast komplett verliert. Andere Figuren sind ähnlich schräg und die Grundidee des Dinners, bei dem nichtsahnende Trottel vorgeführt werden zunächst mal ziemlich menschenverachtend. Diese Hürde muss man erstmal überwinden, um die chaotische Komödie zu genießen. Streckenweise erinnert der "Dinner für Spinner" an Jim Carreys "Cable Guy" (ist aber viel besser) und frühe Filme von Steve Martin. Absurder Humor im Mainstreamgewand. 



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Weitere Infos zum Film:

Der französische Filmemacher Francis Veber ist ein erfahrener, sehr genauer Beobachter menschlichen Verhaltens. Seine Aufmerksamkeit gilt vor allem den komischen Aspekten der kleinen Schwächen von ganz gewöhnlichen Menschen, die sich - aus welchen (un)glücklichen Gründen auch immer - in der einen oder anderen absurden Situation wiederfinden: sei es, dass sie vorgeben, jemand anderes zu sein, oder dass sie in einem ganz entscheidenden Moment in ihrem Leben den Weg eines, nun ja, außergewöhnlichen Menschen kreuzen.

Zur Liste seiner bittersüßen, längst zum französischen Kulturerbe gehörenden Filme zählen unter anderem DAS SPIELZEUG („Le Jouet“, 1976), EIN KÄFIG VOLLER NARREN („La cage aux folles“ 1978), DER HORNOCHSE UND SEIN ZUGPFERD („La Chévre“, 1981), ZWEI IRRE TYPEN AUF DER FLUCHT („Les Fugitifs“, 1982), JAGUAR („Le Jaguar“, 1996) und EIN MANN SIEHT ROSA („Le placard“, 2001). Er genießt ein so großes Ansehen, dass die französische Regierung ihn mit der höchsten Auszeichnung des Landes bedacht hat: Offizier der Ehrenlegion.

Sein 1998 erschienener Film DINNER FÜR SPINNER basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück und wurde dank des begeisterten Publikums zum großen Kinoerfolg. 1999 erhielt die Komödie sechs Cesar-Nominierungen, darunter zwei für Veber (Beste Regie und Bestes Drehbuch), und wurde letztlich mit drei Auszeichnungen bedacht (unter anderem auch für Vebers Drehbuch). Die ungewöhnliche Handlung stellt alle Erwartungen auf den Kopf. Es ist gerade die unbeholfene Art des „Spinners“, die den Haupthelden dazu bringt, sein Leben neu zu überdenken, und ihn dadurch im Endeffekt zu einem besseren Menschen macht.

In den USA gehörten zu den Fans des französischen Originals auch die erfolgreichen Produzenten und Oscar®-Gewinner Walter Parkes und Laurie MacDonald (GLADIATOR (2000), THE RING (2002) und SWEENEY TODD - DER TEUFLISCHE BARBIER AUS DER FLEET STREET („Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street“, 2007)), die von Anfang an daran interessiert waren, den Film für ein amerikanisches Publikum zu überarbeiten. Die Produzenten sprach vor allem die Zweischneidigkeit des Films an. Dazu erklären sie: „Wir waren uns sicher, dass wir gerne einen Film allein auf der Basis des Konzepts machen würden - denn obwohl es um ein potenziell sehr grausames Thema geht, ist der Film sehr liebenswürdig. Er besitzt ein richtig großes Herz.“

Nachdem sie sich für das Projekt entschieden hatten, machten sich die Produzenten auf die Suche nach einem passenden Regisseur und hatten das Glück, auf Jay Roach zu treffen, der bereits bei einer ganzen Schar von weltweit erfolgreichen Komödien Regie geführt hatte (darunter auch die Austin-Powers-Reihe und die beiden Focker-Filme). Parkes erklärt dazu: „Jay ist eine Art Wissenschaftler in Sachen Komödien. Er ist ein absoluter Perfektionist und unglaublich sachkundig.“ Und das Glück wollte es auch, dass Jay denselben Agenten hatte wie Francis Veber und dass er große Lust verspürte - nachdem er das Original gesehen hatte und sehr mochte -, eine ähnliche Geschichte zum Leben zu erwecken.