Dieser Inhalt ist von uns empfohlen ab 14 Jahre

Friedensschlag Film Trailer

FSK Film: 12 | Länge: 106 Min | Kinostart: 15.04.2010
© Piffl | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Schauspieler:Marco, Josef, Denis, Juan, Rupert Voss, Werner Makella

Die Story:2002 gründeten Rupert Voss und Werner Makella in Taufkirchen bei München die Work and Box Company als Projekt zur Betreuung gewaltauffälliger männlicher Jugendlicher und junger Männer – für viele der Teilnehmer die letzte Alternative zum Knast. Ihre Methodik des Projekts basiert auf der individuellen Auseinandersetzung mit jedem Einzelnen, auf dem Verstehen der männlichen Psyche als Voraussetzung dafür, alte Verhaltensmuster aufzulösen und neue Handlungsfreiheit zu gewinnen. Work and Box: das sind die zwei wesentlichen Bausteine des Projektjahres: Die Vorbereitung der Jugendlichen auf die Aufnahme einer Ausbildung oder einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt – einschließlich der aktiven Vermittlung in entsprechende Stelle – und das Boxen. Der Boxkampf, mit dem sich fast alle Teilnehmer lange schwer tun, ist Handlungsfaden und zugleich Auslöser für die persönliche Entwicklung der Protagonisten. Beim Boxen erleben sie einen Prozess der Transformation. Sie beginnen damit, Kontakt zu sich selbst herzustellen, sie lernen die eigenen seelischen Verletzungen - den Kern - zu erkennen, und beginnen, mit sich und ihrer Geschichte Frieden zu schließen. Im Ring ist jeder Einzelne gezwungen, sich ehrlich und unverstellt zu zeigen. Trauer und Freude, stille Gewissheit, Verzweiflung und Hoffnung liegen nahe beieinander. Ebenso ungewöhnlich wie die Methodik ist der Erfolg der Work and Box Company: Fast alle Teilnehmer stehen das Projektjahr durch, mehr als 80 Prozent der Jugendlichen finden im Anschluss an das Maßnahmenjahr eine Ausbildung oder Arbeitsstelle. Für die meisten zum ersten Mal in ihrem Leben, werden die jungen Männer mit einem positiven Vaterbild und echter Autorität konfrontiert. Im Jahr der Entscheidung zeigt sich, ob sie ihre letzte Chance annehmen, falsche Selbstbilder abstreifen und sich mit der Realität und damit ihrer eigenen Geschichte versöhnen. Ausweichen, kontern, attackieren, Verteidigung oder Rückzug? Regisseur Gerardo Milsztein erzählt mit unbedingtem Respekt und großer Nähe zu seinen Protagonisten, authentisch und auf Augenhöhe. Wir erleben schier ausweglose Situationen – und erkennen, dass es immer noch Lösungswege gibt. Was sich in jeder Projektbeschreibung wie ein frommer Wunsch liest, macht FRIEDENSSCHLAG auf ungemein packende und emotionale Weise erlebbar: Um jeden einzelnen dieser von der Gesellschaft meist schon aufgegebenen jungen Männer lohnt es zu kämpfen. Es gibt einen Weg zurück ins Leben.

Hintergrund:Dramatisch und bewegend erzählt FRIEDENSSCHLAG von einer Gruppe junger gewaltauffälliger Männer, die in dem einzigartigen Projekt der Work and Box Company vor der entscheidenden Herausforderung stehen: Endstation Knast oder das Einreißen aller Mauern, mit dem Ziel, sich selbst anzunehmen und nach totaler Abkapselung und extremer Aggression wieder Beziehungen und Nähe aufzubauen. FRIEDENSSCHLAG ist ein packender, emotionaler und inspirierender Film über die Verwandlung zerstörerischer Kraft in schöpferische Energie, von Selbsthass in Selbstbewusstsein, vom Verdrängen der eigenen Vergangenheit in Verantwortung für das eigene Leben. Ohne sentimentale Beschönigung setzt FRIEDENSSCHLAG in der aktuellen Debatte um Jugendgewalt dem hilflosen Ruf nach mehr Härte und schärferen Gesetzen einen radikal anderen Ansatz entgegen: Mit schier unerschöpflicher Geduld und Aufmerksamkeit für jeden einzelnen dieser jungen Männer an die Wurzel des Problems zu gehen. Und das Wunder geschieht: Es gibt eine Alternative, einen Weg zurück ins Leben.

Technikinfos:Bildformat: 35mm/1,85; Ton: Dolby Digital

Über die Filmmusik:Friedensschlag ist ein Dokumentarfilm. Dennoch umgeben die Bilder eine lebendige, dramaturgische Atmosphäre. Das lässt den Zuschauer emotional nah an das Geschehen heranrücken. Doch wie soll die Musik dazu klingen? Mit jungen Menschen verbindet man gerade im Zusammenhang mit Jugendkriminalität typische Klangwelten – Hip Hop, elektronische Musik, gewaltbeladene Texte. Bei Friedensschlag hätte diese Art von Underscoring aber nichts bestärkt oder hinzugefügt.




Eure Meinung zu "Friedensschlag"



Kommentar zu "Friedensschlag" ohne einloggen abgeben:

 



Bisher gibt es keine Kommentare zu "Friedensschlag".

 


Brings Zu Ende - Zur Filmmusik Von Friedensschlag
Hass, Wut und Gewalt bedienen sich einer einfachen Sprache – und so will unsere Gesellschaft Gewalttäter auch verstehen. Als dumm. Hört man diesen jungen Männern im Film aber zu, merkt man, wie viel „Mensch“ in diesen Geistern steckt. Wir haben also probiert, eine eindringliche, geistig anregende Musik den unter Umständen naiven Reaktionen „entgegenzusetzen“. Wir glauben, dass wir den Zuschauer damit näher an die Wahrheit rücken, wenn es natürlich auch klar ist, dass unser Beitrag rein subjektiver Natur ist.

Denis beantwortet die Frage des „Warums“ mit: Zuviel Freiraum, keiner zu Hause, kein geregeltes Leben. Eftal spricht von seinem Vater, der ihn nicht bei seinen Fußballspielen besucht hat. In der Konsequenz sehen sich diese Jugendlichen auf der Schattenseite des Lebens. Kein Ziel vor Augen, sagt Josef. Damit trägt der Film eine wichtige Erkenntnis in sich: Unsere Gesellschaft konnte diesen Menschen keine Geborgenheit bieten, nicht erklären, dass da Chancen sind. Genau deshalb ist dieser Film auch so berührend. Weil wir alle jemanden kennen, der auf ähnliche Weise an den Grenzen unserer Gemeinschaft im Großen oder Kleinen gescheitert ist. Vielleicht sind wir es sogar selbst? Da werden vertraute Gefühle wach.

Bei der musikalischen Begleitung haben wir an diesem Punkt angesetzt – einerseits Klänge gesucht, die geerdet und vertraut klingen, wie die Celli, der Flügel, oder das über 120 Jahre alte Harmonium. Andererseits haben wir mit elektrischen Gitarren, Synthesizern und Effekten „chaotisch“ gearbeitet, wobei uns auch hier wichtig war, ausschließlich Instrumente mit eindeutigem Charakter zu verwenden. Ein „Roland“-Instrument aus den frühen 70ern ist dabei z.B. durchgängig verwendet worden. Sämtliche Rhythmen und Percussions haben wir ausschließlich per Hand erzeugt. So ist es gelungen, die Sounds und Variationen mit viel Seele und Gefühl auszustatten. In gewisser Weise haben sich die Instrumente bei dieser Arbeitsweise selbst gespielt.

Eine aufregende musikalische Arbeit, die viel mit Mikrofonierungen und Raumklängen zu tun hatte. Es ist etwas Besonderes, so viel Zeit auf diese „Klangarbeiten“ verwenden zu können. Für uns als Band eine tolle Erfahrung!

Besonders zu unterstreichen ist, dass ein Großteil der ausgewählten Songtexte schon vor dem Einsatz im Film entstanden sind. „Ihr Versuchungen“, „Nur Einen Weg“ – Stücke mit sehr persönlichen Wurzeln erscheinen hier in einem neuen Kontext, und entwickeln dabei eine vorher nicht geahnte Eigenständigkeit. Normalerweise soll die Musik den Film “deutbarer“ machen. Doch wir haben das Gefühl, dass auch unsere Stücke in diesem Zusammenhang erwachsen geworden sind.

Wir haben bei der Erstellung des Scores auf jegliche Unterstützung von außen verzichtet, alle Instrumente selbst eingespielt und auch die Produktion in Eigenregie nach vier Wochen abgeschlossen. Dieser intensive Prozess verlangte viel Disziplin und Selbstkontrolle. Wir meinen, damit schließt sich der Kreis, genau das gilt es zu vermitteln: Fang’ etwas an, halt’ daran fest und bring’ es zu Ende, dann hast du eine Chance, deinen Platz zu finden. Friedensschlag bleibt sich damit treu.«

Die Kölner Band P:lot setzt sich zusammen aus Alexander Freund, Andreas Kaufmann und Ben Argandoña. 2005 veröffentlichten sie ihr erstes Albums „Debut“ beim Label Goldene Zeiten, dem zwei Jahre mit ausgedehnten Tourneen durch ganz Deutschland folgten, u.a. als Support Act von Silbermond, Fettes Brot, Juli und Die Sterne. Im Wunsch nach mehr Kontrolle über den Produktionsprozess eröffnete P:lot 2006 ein eigenes Studio. Hier entstand das zweite Album „Mein Name Ist“ (2008), das im Band-eigenen Label veröffentlicht wurde und P:lot den Durchbruch bescherte. Nachdem P:lot zunächst einige Songs des Albums für die Verwendung in „Friedensschlag“ zur Verfügung stellte, wurde die Band schließlich für die Komposition der gesamten Filmmusik angefragt. 2010 wird neben dem Soundtrack „Friedensschlag O.S.T.“ ein neues Album von P:lot bei Columbia Berlin erscheinen.

Die Work And Box Company - Entstehung, Hintergrund, Methodik
Gewaltbereite Jugendliche bekommen in Deutschland viel punktuelle Aufmerksamkeit in den Medien und wenig konsequente Hilfe bei der Bewältigung ihrer Probleme. Projekte, die sie auf einen Weg aus der Gewalt begleiten, gibt es kaum. Die Work and Box Company vor den Toren Münchens ist eines der wenigen. Seit 2003 integriert sie jugendliche Mehrfachstraftäter erfolgreich in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt.

ZIELGRUPPE
Die Teilnehmer der Work and Box Company sind männliche gewaltbereite Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren.

Gewaltbereit heißt: Sie versuchen jede Art von Konflikt mit Gewalt zu lösen. Zusammenstöße mit der Polizei, Gerichtsverfahren und Strafvollzug sind die Folgen. Den Delikten der Jugendlichen stehen ihre eigenen Traumatisierungen gegenüber: zerbrochene Familien, Ausgrenzung als Migranten der zweiten oder dritten Generation, Verwahrlosung, Misshandlung. Integration findet auf keiner Ebene statt. Und: 97 Prozent der Gewaltstraftäter waren oder sind selbst Gewaltopfer. Nach dem Scheitern in Schule, Ausbildung und anderen Jugendhilfemaßnahmen ist die Work and Box Company oft ihre letzte Chance, sich einen Platz in der Gesellschaft zu erobern.

TEAM
In der Work and Box Company bereitet ein Team aus Sozialpädagogen und Psychologen, Handwerksanleitern und Boxtrainern die Teilnehmer auf ein Leben innerhalb der Gesellschaft vor. Mit dabei: die beiden Initiatoren Rupert Voß und Werner Makella. Voß, Schreinermeister und Unternehmer, bildet schon seit 20 Jahren in seinen Firmen Lehrlinge aus – immer bekommen bei ihm auch schwierige Jugendliche eine Chance. Für die „harten Fälle“ entwickelte er gemeinsam mit Makella das Konzept der Work and Box Company. Der systemische Familientherapeut Werner Makella ist auch der Leiter des Projekts.

METHODIK
Der Verlauf des Projekts ist für jeden Teilnehmer individualisiert. Im Überblick ergeben sich vier Phasen: – die Phase der Konfrontation mit sich selbst, in der es für den Jugendlichen darum geht, im Projekt anzukommen und sich auf sie einzulassen; – die Phase der Orientierung nach innen und außen, in der der Jugendliche an sich selbst und seinen Problemen arbeitet und persönliche und berufliche Perspektiven entwickelt; – die Phase der Kontaktaufnahme nach außen mit Berufswahl, Bewerbung, Praktika, Vermittlung in den Arbeitsmarkt und der Erarbeitung einer sozialen Perspektive; – die Phase der halbjährigen Nachbetreuung, in der die Integration stabilisiert wird und der Teilnehmer Beratung und Hilfestellung zu beruflichen und persönlichen Fragen erhält.

›› Konzentrierter Kontakt: Boxen
Boxen bietet als therapeutisches Kontaktmedium die Möglichkeit, Verbindung mit den Jugendlichen aufzunehmen. Im Boxring finden faire Auseinandersetzungen eins zu eins statt. Der Boxanleiter stellt gezielt Situationen her, denen die Teilnehmer nicht ausweichen können. Hier zeigen sie sich, wie sie sind. Zugleich geschieht pädagogisch geführte Konfrontation, damit der Jugendliche in der Krise lernen kann, anders mit ihr umzugehen. In der Handlung des Boxens können die Jugendlichen vieles über sich selbst und den Umgang mit anderen erfahren und auch neue Verhaltensweisen ausprobieren.

›› Arbeit als Realitätserfahrung
In der Work and Box Company ist Arbeit Handlung und Auseinandersetzung. Daher geht es nicht in erster Linie darum, dass die Teilnehmer produktiv etwas herstellen. Entscheidend ist das praktische Tun, sich an Arbeit als solches gewöhnen, auch unbeliebte Aufgaben ausführen, z.B. das Putzen der Projekträume, eigene Fähigkeiten entdecken, etwas zu Ende führen, das Ergebnis als Erfolgerlebnis vor Augen haben, im Team zusammenarbeiten. Das alles sind wichtige Voraussetzungen für das spätere Arbeitsleben.

›› Therapeutische Hilfe
Der therapeutische Blickwinkel ist in der Arbeit der Work and Box Company immer präsent. Es gibt in dem Sinne keine Therapie-Sitzungen. Vielmehr werden die Verletzungen der Jugendlichen, also die Ursachen ihres Verhaltens und ihrer Probleme, in allen Aktivitäten mitbedacht und mitbearbeitet: z.B. sich bei einem Elterngespräch der Realität der Vergangenheit stellen, im Praktikum eine Perspektive für die Zukunft erobern, im Boxring die blinde Wut überwinden oder bei einem Arbeitsauftrag Verantwortung übernehmen.

›› Schule: Blockaden überwinden
Mehr als die Hälfte der Teilnehmer hat die Schule ohne Abschluss verlassen, nicht selten nach der 6., 7., 8. Klasse. Viele Versagenserfahrungen sind damit verbunden. So ist den meisten die theoretische Lernsituation als solche ein rotes Tuch. Mit individueller Unterstützung ist es trotzdem immer wieder möglich, die vormals als ‚unbeschulbar’ Eingestuften zum Nachholen des Hauptschulabschlusses zu motivieren und zu begleiten.

›› Vermittlung in Arbeit: wirtschaftliche Autonomie
Nach einem Jahr haben acht von zehn Teilnehmern des Projekts einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz in der freien Wirtschaft gefunden. In den vorangehenden Praktika können die Teilnehmer und der jeweilige Betrieb ihre Motivation und Eignung für diesen Beruf erproben. Grundlage der Vermittlung ist immer der intensive persönliche Kontakt zwischen dem Jugendlichen, seinem Vorgesetzten im Betrieb und seinen Betreuern in der Work and Box Company.

›› Nachbetreuung: langfristige Stabilisierung
Nicht jeder Jugendliche bleibt auf seiner ersten Stelle. Wenn es Probleme mit dem Betrieb gibt, unterstützt die Work and Box Company beide Seiten bei der Lösung. Dazu kann auch die Vermittlung einer neuen Stelle gehören oder Hilfestellung bei anderen Schwierigkeiten.

FINANZIERUNG
Die Work and Box Company wird vom Europäischen Sozialfonds, dem Jugendamt der Stadt München und dem Jugendamt des Landkreises München gefördert. Darüber hinaus werden jährlich 30.000 bis 40.000. Euro Spenden benötigt für Kosten die nicht öffentlich gefördert werden, z. B. Anschaffung und Unterhalt von Arbeitsmitteln – angefangen von Boxausstattung über Werkzeug und Maschinen bis zu Projektfahrzeugen, aber auch Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und die gerade bei dieser Arbeit wichtige Supervision.

ZIELE
Ziel der Arbeit der Work and Box Company ist es: – den Jugendlichen Wege aus der Gewalt und in ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben zu zeigen und ihnen immer wieder eine Chance zu geben, bis sie so weit sind, diese für sich zu nutzen. – die Gesellschaft zu sensibilisieren für die Situation dieser jungen Menschen, für die Ursachen und die Lösungsperspektiven, den Frieden zwischen den sozialen Gruppen zu stärken und aktiv Gewalttaten zu verhindern.

GEWALT ALS SOZIALES PHÄNOMEN
In Deutschland wird das Profil eines neuen Männertyps immer mehr sichtbar: unsicher, orientierungslos und gewaltbereit. Jahr für Jahr vermehrt er sich um das Zehntel aller Schüler, die die Schule ohne Abschluss verlassen, und jene 20 Prozent der Auszubildenden, die ihre Lehre nicht zu Ende führen.

Gewalt ist ein überwiegend männliches Phänomen: Gewaltdelikte werden zu ca. 85 Prozent von Männern verübt. Während die Kriminalität, auch die der Jugendlichen, in Deutschland insgesamt leicht zurückgeht, steigt der Anteil jugendlicher Gewalttäter, vor allem in Ballungsräumen und unter jungen Menschen nicht-deutscher Herkunft. Außerdem entfallen immer mehr Delikte auf immer weniger Täter: Mehr als 10 Prozent der Tatverdächtigen verübten 2007 drei oder mehr Straftaten. Viele der jugendlichen Serienstraftäter stammen aus Problemfamilien, versagen früh in ihrem sozialen Umfeld und erleben und praktizieren Gewalt als Mittel der Selbstbehauptung. Eine weitere wichtige Tatsache: 97 Prozent der Gewaltstraftäter waren oder sind selbst Gewaltopfer.