Dieser Inhalt ist von uns empfohlen ab 14 Jahre

Survival Of The Dead Film Trailer

Dieser Trailer kann aus technischen Gründen NICHT auf Handys und Pads abgespielt werden.

FSK Film: 18 | Länge: 90 Min | Kinostart: 06.05.2010
© Splendid Entertainment | Genre: Horror | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Schauspieler:Alan van Sprang, Kenneth Welsh, Kathleen Munroe, Devon Bostick, Richard Fitzpatrick, Athena Karkanis, Stefano Di Matteo, Joris Jarsky, Eric Woolfe, Wayne Robson, Julian Richings

Die Story:Es ist noch keine Woche her, seitdem die Toten angefangen haben über die Erde zu wandeln, und die Welt zur Hölle gefahren ist. Das Gesetz bröckelt. Das Militär versinkt im Chaos. Eine Gruppe kriegsmüder Soldaten machen sich unerlaubt davon, weil sie glauben alleine besser zurecht zu kommen. Sie folgen Sarge, einem harten, kettenrauchenden Gardisten. Ihr einziges Ziel heißt Überleben! Sie kämpfen sich bis zu einer Insel an der Küste von Delaware durch, wo sie glauben einen sicheren Zufluchtsort gefunden zu haben, und in Frieden leben zu können. Aber das erhoffte Paradies entpuppt sich als kleineres Abbild der sich im Krieg befindenden Welt. Es leben zwei Gruppen auf der Insel, die O'Flynns und die Muldoons. Ihre Anführer hassen sich gegenseitig so stark, dass nicht einmal die von den lebenden Toten ausgehende Gefahr, die beiden vereinen könnte. Patrick O'Flynn, Patriarch der Familie, ist darauf aus, jedem Zombie, dem er begegnet eine Kugel durch den Kopf zu jagen. Shamus Muldoon dagegen besteht darauf die Toten am Leben zu erhalten, weil er hofft eine Heilung zu finden. Aber es gibt keine Heilung vom Tod... Mittendrin ist Sarge, der auf der Seite von Patricks Tochter Janet steht, die versucht Frieden zwischen den beiden Gruppen zu schließen. Als Sarges bester Freund aber von einem Heckenschützen getötet wird, zerstört dies jegliche Hoffnung auf einen Waffenstillstand. Sarge greift in den Kampf ein...

Hintergrund:Horroraltmeister George A. Romero (Die Nacht der lebenden Toten) bewegt sich mit Survival Of The Dead auf bekanntem Zombie-Terrain. Die konsequente Fortsetzung von Diary Of The Dead! Eine kleine Insel vor der Küste Nordamerikas. Alles scheint idyllisch, doch eines Tages erheben sich die Toten und machen Jagd auf ihre ehemaligen, noch lebenden Artgenossen. Als ein Rebell nicht mehr länger zuschauen möchte, wie die Zombies nach und nach die übrigen Menschen ermorden, gerät er bei den noch Lebenden in Ungnade. Denn die auferstandenen Toten sind Freunde und Familienangehörige der Bewohner und sollen weder vom Rebellen gejagt noch zurück unter die Erde gebracht werden. Verjagt von der Insel, trifft der Rebell am Festland eine Gruppe von Menschen. Diese befinden sich auf der Suche nach einem Domizil, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Die Gruppe beschließt, sich auf der kleinen Insel niederzulassen. Doch bei ihrer Ankunft entdecken sie, dass die Überlebenden dort nur das Idyll eines normalen Lebens vortäuschen. Die untoten Freunde und Verwandten werden hinter Schloss und Riegel gehalten. Mit fatalen Konsequenzen...




Eure Meinung zu "Survival Of The Dead"



Kommentar zu "Survival Of The Dead" ohne einloggen abgeben:

 



Eure Kommentare zu "Survival Of The Dead":

sorara Ich freue mich schon auf den film und wem es nicht gefällt der braucht ihn ja nicht anschauen,und wer einen normalen Verstand hat der weiß Film und Realität zu unterscheiden.

... Sau schlecht der Film habe ihn schon gesehen und muss sagen das das eine Beleidigung von Zombifilmen ist. Schlechter geht echt nicht :(

Hoschi Heul doch..... der Film scheint voll scheise zu sein

freak.1 alter Wein wird besser.romeros filme mit ablaufenden alter immer schlechter.

flows Ich hab gehört, dass Romeros Filme immer lustiger werden... :-)

333 wenn Ihr nicht solche Filme mögt, wieso guckt Ihr denn den Trailer an?? Nur um zu meckern wie schlecht der Film ist?? Habt wohl wiklich nichts besseres zu tun, oder?

didik Wer , um alles in der Welt , braucht diesen Müll ? Gibt es nicht schon genug Typen für die Gewalt normal und alltäglich ist ? Muss das noch verherrlicht werden ?

nodal nicht unbedingt mein genre, aber entnehme einigen aussagen, dass sie keinen plan haben, was diese filme betrifft. ansehen u abwarten, wenn romero mehr seine alten werke trifft, könnte das schon was werden ...

friedhelm der ist ja mal echt scheiße

Nippon ER IST WIEDER DA!!! SCHWER bewaffnet und wir den dritten Weltkrieg anfangen :D

rw oh mein gott ist der schlecht

Jan Schlecht, Schlechter, Survival of the dead

Mug wo splendid Film draufsteht ist meistens auch splendid Film drin. Siehe die Meisterwerke von unserem guten Dr. Uwe Boll. Es graust mich jetzt schon, aber nicht vor den Zombies. Scheint ja wenigstens ein Selbstironischer Film zu sein. Wenn sich so was noch ernst nehmen würde, dann gute Nacht !!!!

oiram Totaler Müll!! Find ich ja Klasse das ih r d iese brutalen Szenen,die garantiert erst ab 18. Jahren zugelassen sind in diesen Trailer gepackt habt.Die Jüngeren wird`s freuen,was ist denn schon ein Menschenleben!!Denkt mal nach über eure Doppelmoral,liebe Redaktion...!!

... sieht aus wie ein klassischer B-Movie

non sowas kommt ins kino ? das ist schrott

everfresch Noch einer werde Ihn mir ansehen und hoffen das er auch etwas von diesem Schwarzenhumor von Zombieland rüberbringt.

downunder What a Fuck !!! so ein shit !!!

 




♥: Ein paar originelle Anregungen zum Umgang mit Untoten und dennoch mehr als ein platter Splatter-Film.
−: Die Zombies sind nur Randfiguren, das Szenario der verfeindeten Inselclans ist zu schematisch

 

Zombiealtmeister George A. Romero baut inhaltlich auf seinem letzten Film "Diary of the Dead" auf. Seit einer Woche verwüsten Zombies die USA, das öffentliche Leben ist völlig zusammengebrochen, die Überlebenden schlagen sich auf eigene Faust durch eine chaotische gesetzlose Welt. "Diary" folgte dabei einem Filmteam, dass mit seinen Kameras den eigenen Überlebenskampf dokumentierte. Der Wackelkameraeinsatz, irgendwo zwischen "Blair Witch Project" und Reality-Soaps passte dabei zum dahinterliegenden Thema, den Schattenseiten der modernen Mediengesellschaft, störte aber den Filmgenuss doch erheblich.

Vom billigen und nervigen Videostil hat Romero sich jedoch glücklicherweise verabschiedet."Survival" ist stilistisch wieder ein "ordentlicher" Horrorfilm, auch wenn sich der Grusel in Grenzen hält. Romero erzählt die Geschichte einer kleinen Militäreinheit, die im vorigen Film noch die Helden ausgeplündert hatte. Jetzt erfährt man mehr über die Truppe, die sich auf eigene Faust durch die zombieverseuchten USA schießt. Eine idyllische Insel vor der US-Küste soll ihnen als zombiefreier Zufluchtsort dienen. Aber die Untoten sind längst auf dem abgelegenen Eiland angekommen. Außerdem geraten die Soldaten  zwischen die Fronten eines ganz anderen Kampfs.

 


Auf Plum Island streiten zwei halsstarrige Clanführer mit allen Mitteln darüber, wie man mit Zombies umgehen sollte. Der eine will sie so schnell wie möglich ausrotten, der andere dagegen, mit plakativ religiösen Hintergrund möchte die vermodernden Kannibalen zivilisieren. Die Insel wird zur überschaubaren Arena ihres verbissenen geführten Glaubenskriegs. Beide Streithähne setzen ihre Theorien aber nicht wirklich konsequent um, so dass man schnell den Eindruck gewinnt, dass das Szenario für Romero nur ein Mittel zum Zweck ist. Ihm geht es um den Kampf der alten Männer, die einfach nicht nachgeben können und schon gar nicht verlieren können. Klar, dass beide Kontrahenten in einem finalen Showdown aufeinandertreffen müssen. Nicht nur inhaltlich, auch optisch wird "Survival of The Dead" dabei immer mehr zum Western. Da reitet eine untote Schönheit auf ihrem Pferd über grüne Wiesen und der Patriarch sitzt mit Coboyhut auf dem Kopf und der Winchester im Arm auf seinem Schaukelstuhl. Die Schauspieler liefern ordentliche Arbeit, besonders Alan van Sprang, der als tougher Soldat sehr an Hugh Jackman erinnert. Auch Richard Fitzpatrick und Kenneth Walsh können verbohrte, zynische Inselpatriarchen überzeugen.

Die Zombies geraten dabei allerdings zur Staffage. Meist stolpern die modrigen Monster wie gewohnt unmotiviert durchs Gelände. Ein Wunder, dass ihnen überhaupt jemand zum Opfer fällt - und das lässt die Lebenden oft reichlich dämlich aussehen.Es gibt zwar immer noch reichlich Blut und Gedärme und auch so manch originelle und groteske Art, sich die Untoten vom Leib zuhalten, von Feuerlöschern bis zu Signalpistolen. Der schwarze Humor ist allerdings nur verstreut zu finden und lässt den Film eher etwas uneinheitlich wirken. Auch wenn der Verleih das gerne hätte und der Trailer den Eindruck erwecken möchte: Ein Zombieland-Nachfolger ist das hier nicht.

Romero geht es auch diesmal vor allem um Gesellschaftskritik. In den bisherigen Filmen nahm er sich unter anderem den Konsumterror und die aufklaffende Kluft zwischen Arm und Reich vor. In "Survival Of The Dead" hat er sich ein ebenso aktuelles wie zeitloses Thema vorgeknöpft - die gewalttätigen Auseinandersetzungen in aller Welt. Der größte Feind des Menschen ist der Mensch, stellt Romero fest. Wirklich neu ist die Erkenntnis allerdings nicht und ob viele Horrorfans das wissen wollen ist fraglich. "Survival of The Dead" ist also eher Arthouse-Horror, dessen überdeutliches Spiel mit Metaphern den Spaß am Zombieszenario ausbremst. Aber stilistisch und in Sachen Spannung lassen Romeros zahlreiche Erben ihren Genregroßmeister inzwischen ziemlich alt aussehen.

 



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht