Reine Fellsache Film Trailer
FSK Film: 0 | Länge: 92 Min | Kinostart: 14.10.2010
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Schauspieler:Brendan Fraser, Ken Jeong, Brooke Shields, Angela Kinsey, Matt Prokop, Rob Riggle, Toby Huss, Skyler Samuels, Samantha Bee, Jim Norton, Ricky Garcia, Alexander Chance, Erin Howell, Eugene Cordero, Rachel Dolan
Die Story:Es war einmal inmitten der Wildnis Oregons, wo sich Waschbär und Stinktier Gute Nacht sagten und alle Tiere und Menschen in Frieden und Respekt vor der Natur lebten... Bis zum Tag, an dem Dan Sanders (Brendan Fraser) im Auftrag der angeblich ökologischen Baufirma Lyman Industries für ein Jahr dorthin zieht, um den Bau einer neuen Wohnsiedlung mit Einkaufszentrum und Golfplatz zu leiten. Während Sohn Tyler (Matt Prokop) die Einsamkeit schrecklich findet, ist Ehefrau Tammy (Brooke Shields) begeistert von dem Idyll. Dieses soll jedoch nicht mehr lange Bestand haben, denn Dans fieser Boss Neil Lyman (Ken Jeong) möchte den gesamten Wald dem Erdboden gleichmachen - und als erstes soll der Biberdamm dran glauben. Doch Rocky Springs, Oregon, wäre nicht so eine einzigartig unberührte Region, würden die pelzigen Waldbewohner sich alles gefallen lassen. Biber, Geier, Bär und ihre haarigen Kollegen rüsten mit allerlei ausgefuchsten Tricks zum Gegenangriff und schnell wächst sich der Bauplan für Dan Sanders zum tierischen Alptraum aus...
Hintergrund:Sie kommen aus dem Wald, und sie sind sauer - richtig sauer! Waschbären und Erdhörnchen, Wiesel und Truthähne, die sich die Zerstörung ihrer Heimat nicht bieten lassen wollen, sind die Helden von Roger Kumbles (Eiskalte Engel, Super süß und super sexy) tierisch witziger Familienkomödie REINE FELLSACHE - Jetzt wird’s haarig! Diese Tiere reißen keine Witze - sie lassen Taten sprechen und bringen Brendan Fraser (Die Mumie 1-3) auf komödiantische Hochtouren. Neben den frechpossierlichen Waldtieren sind außerdem Brooke Shields (Lipstick Jungle), Matt Prokop (High School Musical 3: Senior Year) und Ken Jeong (Hangover”) als durchgeknallter Immobilien-Tycoon zu sehen.
Technikinfos:Ton: Dolby Digital, SDDS, DTS
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Über Regisseur Roger Kumble:
Roger Kumble wurde 1966 in Harrison im US-Bundesstaat New York geboren. Der Absolvent der Northwesten University begann seine Karriere im Theater als Drehbuchautor und Regisseur der Hollywoodsatire „Pay or Play“ (1993), für die er mit einem L. A. Weekly Award als Bester Komödienautor ausgezeichnet wurde. Sein zweites Stück „d girl“ (1997) mit David Schwimmer in der Hauptrolle, erhielt vier Dramalogue Awards. 2003 folgte mit „Turnaround“, wieder mit David Schwimmer, der Schlusspunkt seiner Hollywood-Trilogie. „Turnaround“ war während der gesamten Spielzeit in Los Angeles ausverkauft.
Sein Debüt als Kinoregisseur gab Kumble mit dem Erfolgsfilm CRUEL INTENTIONS („Eiskalte Engel“, 1999) mit Sarah Michelle Gellar, Ryan Philippe, Reese Witherspoon und Selma Blair und Kumbles Adaption von Choderlos de Laclos‘ Klassiker „Les liaisons dangereuses“ DANGEROUS LIAISONS (Gefährliche Liebschaften“, 1988), den er ins heutige New York verlegte. Darauf folgten die Komödie THE SWEETEST THING („Super süß und super sexy“, 2002) mit Cameron Diaz, Christina Applegate, Selma Blair und Thomas Jane und JUST FRIENDS („Wild X-Mas“, 2005) mit Ryan Reynolds, Anna Faris und Amy Smart. Kumbles jüngste Regiearbeit ist die Erfolgskomödie COLLEGE ROAD TRIP („College Road Trip“, 2008) mit Martin Lawrence, Raven Simone und Donny Osmond.
Im Fernsehbereich war Kumble als Autor der Serie „Manchester Prep“ und als Regisseur mehrerer Folgen der Serien „Out of Order“ mit Eric Stoltz und Felicity Huffman und „Kath & Kim“ mit Molly Shannon, Selma Blair und John Michael Higgins tätig
Eure Meinung zu "Reine Fellsache"
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Eure Kommentare zu "Reine Fellsache":
lolala hat brendan fraser etwa finfanzielle probleme oder wieso dreht der plötzlichen jeden hirnlosen scheiß?
deNni coool :D
Mr.Speed Irgendwie erinnter das schon an Dr.Doolittle als Neuauflage. Ich schließe mich den anderen an und denke das die besten Szenen schon im Trailer versteckt sind.
Brigitte Lange nicht mehr so gelacht, Affengeil und diesmal nicht nur auf Kosten der Tiere. Super gelungen wenn ihr mich fragt. Den muß man einfach sehen.
Tierschützerin Ich finde der,der Trailer ist kompletter Mist. Ich finde ihn SCHEIßE!!!
DerJochen Die besten Szenen wie immer im Trailer Absolut langweilig und Brendan Fraser macht eh kein grosses Kino mehr.
LaTino 0815 komödie für kinder meiner meinung nach... schon der trailer war nicht besonders lustig
Mug Naja wenigstens können die Tiere nicht sprechen. Das find ich immer ganz grausam
Taigersteel sieht ja geil aus xDDD am schluss xDD einfach nur geil

♥: immerhin reden die schlecht animierten Tiere nicht auch noch.
−: billige Tricks, infantile Gags, unlogische Schnitte, schlechte Schauspieler.
Die Suche hat ein Ende. Mit "Reine Fellsache" ist der schlechteste Film des Jahres endlich gefunden. Dabei hat die Idee, dass sich Tiere gegen menschliche Umweltzerstörung wehren durchaus Charme.Leider hat keiner der hier beteiligten Ahnung, wie man sowas originell und professionell umsetzt. Schon die Titelmusik scheint aus einem Archiv für Warteschleifensongs zu stammen. Selbst Brendan Fraser ist es in etlichen Szenen offenbar peinlich, hier mitzuspielen. Wenn er wieder einmal "Nicht schon wieder!" und "Warum ?" ruft , kann man das auch als Kommentar zum Film gelten lassen.
Die friedliche Koexistenz von Menschen und Tieren im beschaulichen Rocky Springs ist in Gefahr. Immmobilienentwickler Dan Sanders (Brendan Fraser) soll auch noch den Rest des Waldes in eine Einfamilienhaussiedlung zu verwandeln. Dabei ist Dan eigentlich kein schlechter Kerl, immerhin fährt er sogar einen Hybrid. Aber er kuscht vor seinem aggressiven Chef. Und macht sich damit die Tiere des Waldes zu Feinden. Waschbären, Eulen und Stinktiere machen ihm fortan das Leben zur Hölle. Rädelsführer ist ein gewiefter Waschbär, der die Angriffe koordiniert. Dazu wurde die Mimik der Tiere per Computer animiert. Anders als im ähnlich albernen "Cats & Dogs 2" sprechen die Tiere hier aber nicht. Stattdessen kommunizieren sie durch schrille halb menschliche, halb tierische Geräusche. Die Animationen sind in jeder größeren zene unterirdisch und wirken wie am Heim-PC zusammengeklebt.
Natürlich glaubt niemand Dan, dass sich die Waldbewohner gegen ihn verschworen haben und selbst seine Familie zweifelt zunehmend an seinem Geisteszustand. Bei seinem Sohn Tyler (Matt Prokop) ist er ohnehin untendurch. Der empfindet den Umzug in das kleine Kaff als eine Art Straflager und möchte nur zurück in die Stadt - bis er die Kleinstadtschönheit und Umweltaktivistin Amber (Skyler Samuels) trifft. Die hat Bedenken gegen die massiver Baupläne und sensibilisiert auch Tyler für die gefährdete Natur. Sie sollen offenbar als umweltbewusste Teenies die Identifikation mit der anvisierten Zielgruppe sichern. Beide sind allerdings lausige Darsteller, Skyler Samuels ist schon damit überfordert, ganz normal durch den Wald zu laufen.
Die Dramaturgie ist völlig verkorkst. In einem Moment rennt Brendan hysterisch in den Wald, Sekunden später hat er in vollem Rambo-Outfit den Waschbären gestellt. Offenbar fehlt da eine komplette Szene. Aber eigentlich muss man für solche Schnitte dankbar sein, weil sie die Laufzeit verkürzen.
Regisseur Roger Kumble hat immerhin den Teenthriller "Eiskalte Engel" gedreht und geschrieben sowie "Supersüß und Supersexy". Die Schreiber haben die mittelprächtige Loserkomödie "Mr. Woodcock" auf der Liste. Alle sollten also wissen, wie´s geht und infantile Filme mit tierischen Helden können funktionieren. Aber auch dabei sollte man sich Mühe geben. Eddie Murphys Abenteuer als "Dr.Dolittle" waren durchaus genießbar. Anderseits hat Steve Carell in Evan Allmächtig bewiesen, dass selbst ein Riesenbudget ein lausiges Skript nicht retten kann.
Dass so ein Film echte Probleme treffend beschreibt, sollte man natürlich gar nicht erwarten. Aber da die Macher nunmal eine starke Ökobotschaft eingebaut haben, sollte man sie mal näher betrachten. Ein Durchnittsamerikaner ist schon mit seinem alltäglichen Konsumverhalten eine extreme Umweltgefahr Der Film vermittelt jedoch den Eindruck, dass eine ganz normal aus dem Wald gestampfte Vorstadtsiedlung völlig o.k. ist. Als Sündenböcke müssen also fiese Großinvestoren herhalten. Wie bequem, dass erspart jedem einzelne über eigene Fehler nachzudenken. Die Ökobotschaft des Films ist also unausgegoren und geradezu heuchlerich. Da wäre der Film besser gewesen, wenn er gar keinen Anspruch hat. Dass ein Inder und ein Asiate hier die Urschurken geben müssen, ist da noch ein zusätzlicher Makel.Am ärgerlichsten ist aber der einfältige Humor, der eigentlich nur aus Stinktierfürzen und Chemietoilettengags besteht und durch seine simple Machart unhöchstens Sechsjährige amüsieren wird.
Bei den Goldenen Himbeeren dürfte dieses Machwerk ganz weit vorne landen.
Weitere Infos zum Film:
Wie beinahe jedes Jahr, brannten auch 2004 im Süden Kaliforniens wieder zahlreiche großflächige Buschfeuer. In diesem Jahr hatten die Feuersbrünste wenigstens ein Gutes: Sie brachten die Autoren Michael Carnes und Josh Gilbert auf die Idee, aus der sich später REINE FELLSACHE entwickeln würde. Angesicht der angerichteten Zerstörungen fragten sich Carnes und Gilbert, was wohl passieren würde, wenn all die Tiere, die ihren Lebensraum durch von Menschen verursachte Feuer verloren hatten, an den Verursachern Rache nehmen würden.
Aus dieser Grundidee wurde schließlich eine gagreiche Komödie über einen Grundstücksspekulanten, der sich den falschen Wald für seine finsteren Pläne aussucht. „Unsere Idee war es von Anfang an, dass sich die Tiere denjenigen vornehmen, der ihnen Unrecht getan hat“, sagt Carnes. „Dass die Natur Rache an Menschen nehmen könnte, eröffnet einem so viele verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung.“
Die Botschaft gegen Umweltzerstörung, die das Herzstück des Films ist, beeindruckte den Produzenten Keith Goldberg, der mit den beiden schon bei deren erstem Filmdrehbuch Mr. Woodcock (Mr. Woodcock, 2007) zusammengearbeitet hatte. „Wir haben uns das Drehbuch sofort gesichert“, sagt Goldberg. „Dass Tiere gegen einen Grundstücksspekulanten kämpfen, der ihnen ihre Heimat stiehlt, war für uns eine tolle Filmidee. Das Thema gab es schon in Horrorfilmen, aber dies war das erste Mal, dass es als Familienkomödie behandelt wurde. Wir wussten gleich: Dies wird eine wirklich aufregende Geschichte.“

