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Buried Film Trailer

FSK Film: 16 | Länge: 93 Min | Kinostart: 04.11.2010 (=neuer Termin) | Release: 21.03.2011 (DVD&BD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Ryan Reynolds, Robert Paterson, José Luis García Pérez, Stephen Tobolowsky, Samantha Mathis, Warner Loughlin, Ivana Mino, Erik Palladino

Die Story:Stell dir vor: Du öffnest deine Augen. Du wurdest lebendig begraben. Über dir sind mehrere Meter erdrückender Erde. Du hast noch Sauerstoff für 90 Minuten. Deine einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein mysteriöses Handy. Jede Sekunde ist eine Sekunde, die dich dem Tod näher bringt... Das ist das Schicksal von Paul, einem amerikanischen Lastwagenfahrer und Familienvater, der in einem Holzsarg aufwacht. Er wurde lebendig begraben und weiß weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ein rapide schwindender Akku und Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden.

Hintergrund:Ryan Reynolds brilliert in diesem Thriller als LKW-Fahrer, der im Irak entführt und lebend begraben wird. Buried war der Überraschungs-Hit des Sundance Festival 2010 und heimste erste sensationelle Kritiken ein und folgt den Fußstapfen von Blair Witch Project, Cloverfield und Paranormal Activities.

Technikinfos:Bildformat: 2,35:1




Eure Meinung zu "Buried - Lebend Begraben"



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Eure Kommentare zu "Buried - Lebend Begraben":

Annika Krass.

SuPP zzh den Trailer kann ich auch zu Hause nachdrehen! Sowas billiges is ja echt unglaublich!!!

c-wegner-berlin/wedding es ist nicht ganz moeglich einen kommentar abzugeben,denn man sah nichts,eswar nur ein ton vorh,der gefiel -buried-film-trailer

donko Langweiliger gehts wohl kaum noch... wollen die einem 90 Minuten das selbe Bild antun?

Neo @Ich: Wer lesen kann, der ist klar im Vorteil...Zitat "Zu diesem Film folgt bald ein ausführlicherer Trailer!" Ansonsten, na ja, ich warte ersma den richtigen Trailer ab und entscheide dann, ob gut oder nicht gut. Ryan Reynolds scheint aber auf jeden Fall im Moment sehr gefragt zu sein und das, wie ich finde zurecht, denn er ist ein guter Schauspieler!

Xaser klingt spannend *rofl*

Ich Super Trailer Gähn

 




♥: Klever, ideenreich und gnadenlos konsequent inszeniert
−: Für Neugierige bleiben einige Fragen offen

Einfach mal zurücklehnen und sich berieseln lassen. Das stellt man sich wohl anders vor als es Paul Conroy (Ryan Reynolds) erlebt. Im Irak wird der LKW-Fahrer von Unbekannten gekidnapt und in einer Kiste unter der Erde versteckt - oder besser lebendig begraben.Mit dabei hat er nur seinen Flachmann, sein Feuerzeug und ein Handy. Haben dieKidnapper etwa gepennt ? Nein, Paul soll sogar telefonieren  - und die US-Behörden so überzeugen, Lösegeld zu zahlen. Dafür hat er nur wenige Stunden Zeit. Dann wird ihm die Luft ausgehen. Kann er den Weltlauf gegen die Zeit gewinnen ?


Es ist bemerkenswert, was hier mit minimalen Mitteln erreicht wird. "Blair Witch Project" und "Paranormal Activity" galten bislang als Filme , die mit minimalen Einsatz maximale Spannung erreichen. Da setzt "Buried" jedoch ganz neue Maßstäbe. Auch wenn der Film angesichts der minimalen Austattung immer noch 3 Millionen Dollar gekostet hat. Bis auf winzige Augenblicke sieht man durchweg nur einen Darsteller, und der ist auch noch in einer Holzbox eingeschlossen und kann sich praktisch gar nicht bewegen. Und trotzdem wirds nie langweilig. Im Gegenteil. Die Spannung ist fast greifbar und wird immer wieder angeheizt.

Zunächst ist man genau wie Paul völlig desorientiert. Langsam dämmert einem was Sache ist. Aber obwohl Paul sogar ein Telefon hat, ist es nicht so einfach Hilfe anzufordern. Paul kämpft nicht nur mit dem arabischen Menü des Handys sondern auch mit der Akkulaufzeit und den ignoranten Bürokraten am anderen Ende der Leitung, die streng nach Vorschrift vorgehen. So hilflos hat man sich selten gefühlt. Schließlich läuft die Zeit aus. Die Luft wird knapper und bei jedem Versuch, den Deckel anzuheben, sickert mehr Sand in das Grab.

Regisseur Rodrigo Cortez hat bisher nur Kurzfilme gedreht. In seinem ersten langen Spielfilm zieht er aber alle Register, um seine einzige Location auszureizen. Minimale Geräusche sind dabei ebenso wichtig wie alle erdenklichen Kamerawinkel. Nichts davon wird jedoch zum Gimmick, alles steht im Dienst der Story. Andere Regisseure hätten ihrem verzweifelten Helden da übermenschliche Kräfte, oder MacGuyver-mäßige Fähigkeiten an die Hand geben. "Buried" bleibt lieber realistisch - und um so packender. Da vergeht die Zeit wie im Flug. In anderen Filmen, die auf kleinstem Raum spielen, wird regelmäßig "nach außen" geschaltet, um die Stimmung aufzulockern und für Auswechslung zu sorgen, um besorgte Angehörige oder hektische Rettungsteams zu zeigen. Das tut "Buried" irgendwann auch - und bleibt sich doch treu. Es wird einfach ein Video auf dem Handy eingespielt. Nicht nur für Paul Conroy, auch für die Zuschauer gibt es kein Entkommen aus dem Sarg. Da wäre es wäre gar nicht nötig gewesen, die Geschichte mit dem Irakkrieg zu verknüpfen. Dort gibt es zwar tatsächlich eine florierende Entführungsindustrie, und dass die US-Armee das Lager der Kidnapper und damit auch Pauls Erdloch jederzeit versehentlich mit einem Bombenteppich plattmachen könnte, erhöht die Spannung nur minimal.

Als alleiniger Darsteller liefert Ryan Reynolds eine bravouröse Vorstellung. Ständig wechselt er zwischen Verzweiflung, Wut und Hoffnung. Problematisch ist sein Einsatz trotzdem. Denn sein Gesicht ist einfach schon zu bekannt - und erinnert oft daran, dass man hier in einem Film sitzt. Ein weniger bekannter (und weniger gut aussehender) Darsteller hätte da das Eintauchen in die Situation erleichert. Andere werden aber vielleicht gerade froh sein, in den rund 90 Minuten wenigstens ein vertrautes Gesicht zu sehen. Nicht geeignet ist der Film aber für Zuschauer mit Klaustrophobie und Leute, die alle fünf Minuten eine Actionszene brauchen. Für alle anderen ist "Buried" ein herausragender Psychothriller.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

WEITERE INFOS ZUM FILM:

Die Herausforderung

BURIED – LEBEND BEGRABEN stellte eine immense technische Herausforderung dar, wobei der Schlüssel während des gesamten Prozesses einen Namen hatte: Hitchcock. Er hat uns gezeigt, wie man einen ganzen Film auf einem Boot auf offener See dreht (LIFEBOAT) oder in einer einzigen Einstellung in Echtzeit (COCKTAIL FÜR EINE LEICHE). Wenn die Zahnräder der dramatischen Maschine geölt und einsatzbereit sind, besteht der nächste Schritt darin, den Film im Kopf entstehen zu lassen. Man muss eine Liste mit Einstellungen erstellen, die den Zuschauer packen und seine Aufmerksamkeit ohne Pausen oder Ablenkungen halten. Mit dem Verlauf der Geschichte sollte die Erzählung variieren, so dass verschiedene Rhythmen und ausdrucksstarke Stilmittel den Zuschauer gefesselt halten.

Die goldene Regel für uns war: GEHE NIE RAUS AN DIE OBERFLÄCHE.

Das Drehbuch selbst belegte eindrucksvoll, dass wir immer unter der Erde bleiben und trotzdem das Interesse stets aufrecht erhalten konnten. Tatsächlich zeigte das Drehbuch sogar, dass genau das Gegenteil zutrifft: Wir MUSSTEN unter der Erde bleiben. Eine Geschichte mit zwei parallelen Plotsträngen zum Beispiel, die den Film zu früh mit frischem Sauerstoff versorgt hätten, wäre ein unverzeihlicher Betrug an den Zuschauer gewesen, der die Angst des Protagonisten mitfühlt. Wenn wir eine künstliche Lichtquelle zugelassen oder Szenen gezeigt hätten, wie zum Beispiel ein einsames Telefon im Gang eines Hauses, das von der Morgensonne erfasst wird, oder den verdutzten Gesichtsausdruck einer Kaugummi kauenden Telefonistin, die mit einem sehr ungewöhnlichen Anrufer umgehen muss, wäre ein großer Film viel kleiner und ein qualitätsreicher Film viel beliebiger geworden. Der Handlungsraum hätte sich so zwar vergrößert, doch die Durchschlagskraft hätte sich deutlich verringert. Statt einem großartigen Thriller würde man einen schlechten Fernsehfilm sehen.

Dem Publikum muss die Möglichkeit gegeben werden, die einsame Verzweiflung eines Mannes zu verstehen, der nur ganz begrenzte Handlungsmöglichkeiten hat. Er muss den Leuten, mit denen er draußen in Kontakt tritt, vertrauen, egal ob sie gut oder schlecht sind, dick oder dünn, die Wahrheit sagen oder ihn anlügen, er muss ihren Worten vertrauen, die im Grunde genommen nichts weiter als elektronische Impulse eines kalten, anonymen, weit entfernten Satelliten sind. Die einzige Realität, die unsere Figur kennt, ist die pure Angst seines reduzierten, rechteckigen Universums, die bedrohliche Dunkelheit, die ihn umgibt und die Verbindung zu einer unbekannten Außenwelt. Ihm bleibt nur ein winziger Strohhalm, doch an den muss er sich mit aller Macht klammern.