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Postcard To Daddy Film Trailer

FSK Film: 16 | Länge: 86 Min | Kinostart: 27.05.2010
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Die Story:Der Filmemacher Michael Stock wurde im Alter zwischen acht und sechzehn Jahren von seinem Vater sexuell missbraucht. 25 Jahre später konfrontiert er vor laufender Kamera seine Familie mit seiner Vergangenheit. Die daraus entstandene Videobotschaft sendet er in Form eines Dokumentarfilms an den Vater. Trotz des unfassbaren Dramas ist Postcard To Daddy nicht von Hass geprägt, sondern von Hoffnung und Liebe zum Leben. Michael Stock will nicht anklagen, sondern verstehen.

Hintergrund:Michael Stock, 1993 bekannt geworden durch seinen Low-Budget-Spielfilm Prinz in Hölleland, wollte aus der Geschichte seines Missbrauchs eigentlich einen Spielfilm machen. Trotz diverser Drehbuchförderungen konnte das Projekt nie realisiert werden. Schließlich fasste Stock den Entschluss, einen Dokumentarfilm über seine Geschichte zu drehen. Postcard To Daddy wurde im Panorama der 60. Berlinale mit großem Erfolg und Medieninteresse uraufgeführt und erhielt beim TEDDY-Award die ELSE, den Leserinnen- und Leserpreis der Zeitschrift Siegessäule.




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Statement vom Regisseur Michael Stock:
Die ursprüngliche Idee zu Postcard to Daddy war eine ganz andere. Ich wollte einen Film zum Thema „Muttersöhnchen“ machen, in dem ich verschiedene Mutter- Sohn-Beziehungen unter die Lupe genommen hätte.

Nach meinen Schlaganfällen und der darauf folgenden Zeit im Krankenhaus und der Rehabilitation schenkte mir meine Mutter eine „Gesundungsreise“ nach Thailand. Mit meiner Kamera im Gepäck machten wir uns nicht nur auf den Weg nach Thailand, sondern auch auf den Weg in die Vergangenheit.

Die bis heute starke Bindung zu meiner Mutter ist besonders geprägt durch die jahrelange Aufarbeitung der Missbrauchsgeschichte mit meinem Vater, der im Gegensatz zu meiner Mutter nichts dazu beigetragen hat, um dieses Trauma zu bewältigen.

Meine Mutter hingegen hat seit dem Tag, als ich mich ihr mit Anfang 19 anvertraute, eine zentrale Rolle in der Aufarbeitung dieses Familiendramas gespielt und somit lag nahe, worauf sich der Fokus während dieser Reise richtet.

Es entstand zwar mehr oder weniger unbewusst noch ein Rohschnitt mit dem Arbeitstitel „Muttersöhnchen“, aber ich hatte bereits mit der Umsetzung des Films begonnen, den ich schon seit 20 Jahren zu realisieren versuchte.