The Town Film Trailer
FSK Film: 16 | Länge: 125 Min | Kinostart: 23.09.2010 | Release: 24.01.2011 (DVD)
© Warner Bros. Pictures | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Links & Infos
Schauspieler:Blake Lively, Ben Affleck, Jeremy Renner, Rebecca Hall, Jon Hamm, Chris Cooper, Brian Scannell, Ed O'Keefe, Michael Yebba, Gary Galone, Nicholas Cairis, Eric Ryan
Die Story:In Boston gibt es über 300 Banküberfälle pro Jahr. Und die meisten Bankräuber leben in dem nur einen Quadratkilometer großen Viertel Charlestown. Einer davon ist Doug MacCray, aber er ist aus anderem Holz geschnitzt als die Mehrzahl seiner Kollegen. Im Gegensatz zu ihnen hatte Doug die Chance auf ein normales Leben, die Chance dem kriminellen Umfeld seines Vaters zu entkommen. Stattdessen wurde er der Anführer einer Bande skrupelloser Bankräuber, die sich nehmen, was sie wollen – ohne dabei erwischt zu werden. Dougs einzige Familie sind seine Komplizen. Zu ihnen gehört Jem, der trotz seines gefährlich aufbrausenden Temperaments fast der Bruder geworden ist, den Doug nie hatte. Doch mit dem letzten Überfall wurde alles anders, als Jem kurzfristig eine Geisel genommen hatte – die Filialleiterin Claire Keesey. Als die Bande herausfindet, dass Claire in Charlestown wohnt, wird Jem nervös und will herausbekommen, wieviel sie mitbekommen hat. Weil Doug weiß, wozu Jem imstande ist, übernimmt er selbst den Fall: Er horcht Claire aus, die keine Ahnung hat, dass ihre Begegnung nicht zufällig und der charmante Fremde einer jener Männer ist, die sie vor ein paar Tagen mit dem Tode bedroht haben. Als Dougs Beziehung zu Claire sich zu einer leidenschaftlichen Affäre entwickelt, beschließt er, sein bisheriges Leben und die Stadt hinter sich zu lassen. Doch das FBI unter Leitung von Agent Frawley ist der Bande auf die Spur gekommen, und sein Freund Jem beginnt ihm zu misstrauen. Doug realisiert, dass sein Ausstieg nicht mehr so leicht ist, und schlimmer noch, Claire in große Gefahr bringen könnte. Die Situation spitzt sich zu und stellt ihn vor die Wahl: Verrat an seinen Freunden zu begehen, oder die Frau aufzugeben, die er liebt.
Hintergrund:Oscar-Preisträger Ben Affleck (Good Will Hunting, Gone Baby Gone) inszenierte sich selbst als Hauptdarsteller in The Town, einem dramatischen Thriller über Räuber und Cops, Freundschaft und Verrat, Liebe und Hoffnung, und Flucht vor der Vergangenheit, die keine Zukunft hat.
- Friends With Kids Trailer
- Mission Impossible 4 Phantom Protokoll Trailer und Filmkritik
- Die Muppets Trailer und Filmkritik
- Brautalarm Trailer
- Company Men Trailer und Filmkritik
- Green Lantern Trailer und Filmkritik
- Remember Me Film Trailer
- Das Bildnis Des Dorian Gray Film Trailer
- New York I Love You Film Trailer
- Tödliches Kommando Film Trailer
User, die diesen Trailer sahen, besuchten auch diese Seiten:
Eure Meinung zu "The Town"
Kommentar zu "The Town" ohne einloggen abgeben:
Eure Kommentare zu "The Town":
Emil Glockner Ja hallo. Das erinnert aber mal volles Programm an Heat. Hmm. Wenn die dieses Mal auch wieder einen Krieg mitten auf der Straße anfangen, dann guck ich den Film auf jeden Fall. Heat zeigt nämlich die beste Schießerei, die jemals verfilmt wurde, und wenn das hier wie Heat wird/ist... *FREU*
elch stimme luciano zu.hätten auch ruhig für sich behalten können,dass der typ an der entführung von der ische beteiligt war.laaangweilig.sieht zu verwirrend aus,departed hab ich auch nur so halbwegs verstanden.

♥: Solide Darsteller, glaubwürdige Konflikte, knackige Action ohne Übertreibung
−: Das Milieu der irischstämmigen Bostoner ist etwas abgenutzt.
Im Bostoner Stadtteil Charlestown leben mehr Bankräuber als in jedem anderen Viertel der Welt. Mitunter ist der Broterwerb mit der Pumpgun eine Familientradition, die vom Vater an den Sohn vererbt wird. So wie bei Doug McCray (Ben Affleck). Er ist der Kopf seiner kleinen, eingespielten Bande, zu der noch sein bester Freund Jem (Jeremy Renner aus "The Hurt Locker"), sowie der Elektronikspezialist Desmond (Owen Burke) und der Fahrer Albert (Slaine) gehören.
Alle sind ausgebuffte Profis aber wie immer gibt es einen Schwachpunkt in der Gang. Das ist der jähzornige Jem, bei dem die Fäuste und der Finger am Abzug ziemlich schnell zum Einsatz kommen. Als sie bei ihrem letzten Coup eine Geisel nehmen, ist er schnell bereit die Bankangestellte Claire (Rebecca Hall) als potentielle Zeugin aus dem Weg zu räumen. Doug kann ihn jedoch vorerst davon abbringen und übernimmt selbst ihre Überwachung. Dabei lernt er sie aber besser kennen als beabsichtigt und verliebt sich in sie. Claire wird für ihn zum möglichen Ausweg aus seiner festgefahrenen Existenz. Innerlich hat Doug schon längst mit seiner alten Umgebung abgeschlossen. Nun ist bereit, der Heimat definitiv den Rücken zu kehren bevor er bei einem seiner Coups geschnappt oder erschossen wird. Aber natürlich ist es nicht so leicht, die eigene Vergangenheit zurückzulassen.
Da ist seine Gang, besonders der jähzornige Jem, dessen Schwester (Blake Lively), die ebenfalls von einer Zukunft mit Doug träumt und da sind die alten Bosse der irischen Mafia, die natürlich nicht auf die Einnahmen der Bande verzichten wollen. Und als wäre das nicht genug zieht sich auch die Schlinge des FBI-Ermittlers Frawley (Jon Hamm) immer enger zu.
Richtiges Neuland betritt "The Town" nicht. Ganz im Gegenteil. Der Stadtteil Charlestown ist eine der ältesten Siedlungsgegenden der USA. Seit 150 Jahren ist das Viertel außerdem fest in der Hand von irisch-stämmigen Familien. Dieses ganz spezielle Milieu ist bereits in etlichen Filmen thematisiert worden. Einige spielten auch in Boston etwa Scorseses "The Departed", andere in ähnlich bevölkerten Städten der Ostküste. Wer also schon ein paar US-Krimithriller gesehen hat, fühlt sich in dieser Umgebung schnell heimisch.
Gedreht wurde vorwiegend vor Ort. Die historische Architektur eine Verfolgungsjagd durch enge Altstadtgassen aber auch alltägliche Locations verleihen dem Film zusätzliche Authentizität. Allerdings ist Affleck auch selbst in Boston aufgewachsen. Und nach "Good Will Hunting" und "Gone Baby Gone" ist "The Town" bereits der dritte Film über seine Heimatstadt. Demnächst muss er mal beweisen, was er abseits vertrauter Pfade bewirken kann.
Aber immerhin war er hier als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller besonders im Stress. Den hat er aber ständig im Griff. Unter den anderen Darstellern muss man besonders Jeremy Renner erwähnen, der den Bankräuber Jem als wandelnde Zeitbombe mit Herz spielt. Er ist auf seinen Freund Doug angewiesen - und nicht bereit Veränderungen zuzulassen. Auch Blake Lively als seine Schwester spielt bei begrenzter Leinwandzeit absolut sehenswert eine Ghettoschönheit, deren Träume zu platzen drohen. Etwas zu kurz kommen dafür die beiden anderen Mitglieder der Räuberbande, die kaum mehr als Stichwortgeber sind. Trotzdem wird hier ein komplexes soziales Umfeld gezeichnet , in dem der widerwillige Bankräuber gefangen ist.
Für einige Leute gilt Ben Affleck immer noch als der weniger talentierte und weniger erfolgreiche Kumpel von Matt Damon. Dabei übersieht man aber, dass er nicht nur Schauspieler ist, sondern schon etliche Drehbücher verfasst hat, nicht zuletzt das oscarprämierte Skript zu "Good Will Hunting". Außerdem hat er ein gutes Dutzend Film mitproduziert. Und seine erste Spielfilmregiearbeit , "Gone Baby Gone" bekam durchweg positive Kritiken. Damals bildete noch ein Roman von Dennis Lehane ("Mystic River") die Vorlage, bei "The Town" ist es ein ebenfalls prämierter Roman von Chock Hogan. In beiden Fällen hat Affleck aber das Drehbuch gemeinsam mit Aaron Stockard selbst verfasst. Diesmal wurde allerdings das düstere Buchende verändert, zugunsten eines leicht verdaulichen Happy-Ends. Schade eigentlich, aber der Erfolg mit dem für ein Genredrama üebrraschenden Platz 1 der US-Kinocharts gibt den Machern wohl recht.
"The Town" ist ein rundum gelungenes Krimidrama. Die Action ist solide, packend und nie over-the-top. Aber es sind vor allem die Schauspieler, die nachvollziehbare Story und die schnörkellose Inszenierung, die den Film sehenswert machen. Streckenweise wirkt das Ganze wie eine unpolierte Version von "Heat". Um mit dem Klassiker mitzuhalten, fehlen die wirklich überragenden Schauspielerleistungen und auch das larger-than-life-Stilgefühl. Für wen es aber auch mal eine Nummer kleiner und authentischer sein darf, der kriegt hier packendes Genrekino geliefert.
