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Piranha 3D Film Trailer

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FSK Film: 18 | FSK Trailer: 16 | Länge: 87 Min | Kinostart: 14.10.2010 (auch in 3D) | Release: 22.02.2011 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Jessica Szohr, Steve R. McQueen, Elisabeth Shue, Jerry O’Connell, Ving Rhames, Adam Scott, Richard Dreyfuss

Die Story:Wenn der Frühling erwacht, flippen die amerikanischen Studenten aus: Spring Break, das ist die ultimative Party-Zeit. Am sonst eher verschlafenen Lake Victoria drängen sich tausende Feierwütige am Seeufer zum Tanzen, Trinken und Schwimmen. Nicht ahnend, dass ein Erdbeben unter Wasser preis gegeben hat, was zwei Millionen Jahre im Verborgenen blieb! Schwärme von prähistorischen Piranhas, die ihre Beute in Sekundenschnelle mit rasiermesserscharfen Zähnen zerfleischen. Das Buffet ist eröffnet - nicht nur am Strand...

Hintergrund:Der für harte Kost bekannte Regisseur Alexandre Aja (The Hills Have Eyes) serviert uns sein Remake des Kultfilms von 1978 in 3D. Damit schafft er eine neue Dimension des Horrors mit starken Effekten und einem blutigen dreidimensionalen Überlebenskampf unter Wasser, der auch im Kinosessel nach Luft schnappen lässt. In den Hauptrollen sind Jessica Szohr (Gossip Girl), Steven R. McQueen (The Vampire Diaries) sowie Elisabeth Shue (Hollow Man) und Richard Dreyfuss (Der weiße Hai) zum blutigen Festmahl geladen.

Technikinfos:Bildformat: 2,35:1; Ton: Dolby Digital




Eure Meinung zu "Piranha 3D"



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Eure Kommentare zu "Piranha 3D":

theoeda ohhh nooo - nicht noch so´n pseudohorrorfilm...war alles schon da hauptsache tit*en, blut und irgendwelche viecher, die wegen mysteriösen begebenheiten irgend wo her kommen....göbel

Mr. blu-ray alles schwachsinn ;) aber die Piranhas sind cool ;)

leon so kuler film

elvis "das blut zieht die meute an"........der schwachsinn auch !

david ned so brutal aber geil

lolala nicht schlecht ...

dhd sieht ganz gut aus=)

poolcupido22 omg....

 




♥: Partyspaß und Splatterhorror in knalligen virtuosen Bildern.
−: die Story ist nur ein Gerippe, die Logik geht öfter baden.

Regisseur Alexandra Aja hat schon zweimal Horroroldies modernisiert - mit "The Hills have eyes" und "Mirrors" und auch sein erster Hit "High Tension" war überdeutlich von anderen Streifen inspiriert. Aber dafür hat er die Vorlagen optisch aufgewertet und bis zum Limit ausgereizt. Der Regisseur des Original-"Piranhas", Joe Dante dreht übrigens später Blockbuster wie "Gremlins" und "Die Reise ins Ich" , das damalige Sequel "Piranha 2" inszenierte ein gewisser James Cameron. Angesichts solcher Vorbilder darf man von Aja noch einiges erwarten.


Spring Break in Arizona ! Tausende Studenten freuen sich auf eine riesige, hemmungslose Beachparty. Sheriff Julie Forrester (Elizabeth Shue) hat also mit ihrem Deputy Fallon (Ving Rhames) jede Menge zu tun. Aber erstmal muss sie einen mysteriösen Todesfall untersuchen. Die Leiche des Hobbyfischers Matt Boyd (Richard Dreyfuss) wurde übel zugerichtet aufgefunden. In der selben Gegend untersuchen Archäologen eine neue Unterwasser-Höhle, die durch ein Erdbeben freigelegt wurde... Jake (Stephen R. McQueen) nutzt die Abwesenheit seiner Mutter um sich selbst ins Partygetümmel auf dem See zu stürzen. Wie könnte er auch ablehnen, wenn der Pornoproduzent Derrick Jones (Jerry O´Connell) ihn als Fremdenführer anheuert, damit er ihm und seinen Models die schönsten Spots in dem Wassersportparadies zeigt... Dabei sollte Jake eigentlich Babysitter spielen. Seine Geschwister sitzen aber natürlich nicht brav zu Hause rum. Sie machen lieber einen Angelausflug auf einem ruhigeren Teil des Sees. Aber ruhig ist es bald nirgendwo mehr. Prähistorische Killerfische sind auf der Jagd und nach zwei Millionen Jahren in einer finsteren Höhle sind sie richtig hungrig.

Oft genug übertreiben Filme mit ihrem Titel. Piranha 3D erfüllt dagegen die Erwartungen voll und ganz. Es gibt gefrässige Killerfische in drei Dimensionen. Die allseits beliebte Umweltkatastrophe, die sonst immer als Ursache herhalten muss, spart der Film sich ebenso wie die skrupellosen Geschäftemacher, denen Profite wichtiger als Menschenleben sind Solche Handlungsstränge hätten dem Gemetzel nur wichtige Zeit geklaut.

Regisseur Alexandre Aja weiss, was das Publikum erwartet und er liefert. Das Grundgerüst ist immer noch ein B-Horrorfilm. Aja hält sich minutiös an die Genreregeln. Da gibts den Schockeffekt zum Auftakt, damit man gleich mal weiss was Sache ist - und natürlich ein Lastminute-Horror-Goodie, das Appetit auf das Sequel macht. Es gibt ein paar grob gezeichnete Hauptfiguren und ein bißchen Krach in der Familie, es gibt einen schrägen Wissenschaftler (Christopher Lloyd) und natürlich kommen (wie bei "Der weisse Hai") die Warnungen der Behörden zu spät oder werden ignoriert. Und natürlich wird auch niemand erwarten, dass die kleinen Kinder im Getümmel ernsthaft zu Schaden kommen.

Optisch allerdings sprengt Aja wie in seinen anderen Remakes wieder mal den Rahmen. Mag die Story auch eindimensional sein, die Bilder feiern Springbreak in bunten Farben und mit wummernden Beat und machen Lust auf mehr.
Natürlich ist sofort klar, dass die Spring-Break-Party nur als kaltes Buffet für die Killerfische gedacht ist. Aber vorher zelebriert der Film die maritime Orgie ausführlich. An jeder Ecke wummern Partyhymnen von den schnittigen Sportbooten, Bikinimädchen bevölkern das Bild - und weil das nicht reicht hat Aja auch noch ein paar echte Pornostars an Bord genommen und setzt sie lustvoll in Szene. Da werden die gefrässigen Fische zwischendurch glatt mal zu Nebendarstellern. Paradoxerweise haben Moralapostel in den USA wieder mal mehr gegen die zahlreichen Nacktszenen gewettert als gegen den blutigen Showdown.

Bei dem toben sich die Macher dann so richtig aus. Im entstehenden Chaos sind die Piranhas dann längst nicht das einzige gefährliche im Wasser. Motorboote, Stahlseile und Jetski werden zu tödlichen Fallen. Um zu überleben gehen hier auch viele Partygäste über Leichen. Das blutige All-you-can-Eat-Buffet der Piranhas ist ein infernalisches Splatterspektakel. Da sieht man jeden Cent der eingesetzten 20 Millionen Dollar. Nicht viel für einen Blockbuster, aber im Horrorgenre ein Spitzenwert.

Immer wieder findet Aja originelle Einstellungen und bietet Bilder, die nicht nur Piranhas lecker finden. Eigentlich wurde der Film erst nachträglich in 3D konvertiert. Aber man sieht in vielen Kameraeinstellungen, dass die Entscheidung dazu bereits beim Dreh getroffen wurde. Die Fische wurden komplett im Computer und damit von Anfang an in 3D erzeugt und sehen daher besonders plastisch aus. Auch ein paar besonders aufdringliche 3D-Shots wurden eingebaut - . Einige wirds nerven , andere sehen das als konsequente  - und nicht alles was einem da entgegenfließt ist lecker.

Bei schlechten Filmen sagt man gerne "weder Fisch noch noch Fleisch". "Piranha 3D" ist stattdessen "Fisch & Fleisch", eine sonnige farbenfrohe Splatterkomödie mit ebenso edlen wie ekligen Bildern. Nicht nur die Optik, auch die beteiligten Stars wie Elisabeth Shue, Ving Rhames, Richard Dreyfuss und Christopher Lloyd heben den Film aus der Masse der Konkurrenz heraus. Besonders erwähnen muss man Jerry O´Connell, der als Pornoproduzent dass Spaßzentrum des Films bildet, bevor er nicht nur seine besten Models sondern auch sein bestes Stück einbüßt. Immer wieder fängt Aja den Horror mit Humor ab. Der ist aber trotzdem nichts für sensible Naturen. Genrefans müssen hier zubeissen. Wer sich eher selten in so blutige Untiefen wagt, sollte für Piranhas eine Ausnahme machen. Dass ist einer dieser Horrorstreifen, die nur alle paar Jahre auftauchen.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht