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Veronika Beschliesst Zu Sterben Film Trailer

FSK Film: 12 | Länge: 103 Min | Kinostart: 30.09.2010 | Release: 16.02.2011 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Sarah Michelle Gellar (EISKALTE ENGEL) beeindruckt in der Titelrolle. Jonathan Tucker (IM TAL VON ELAH), David Thewlis (SIEBEN JAHRE IN TIBET), Melissa Leo (FROZEN RIVER) und Erika Christensen (TRAFFIC) sind in weiteren Rollen zu sehen.

Die Story:Veronikas Leben ist scheinbar perfekt. Sie ist jung, schön, hat einen gutbezahlten Job und lebt in einem schicken Appartement in New York City. Doch ihr Leben ist so kühl, elegant und leer wie ihre teure Wohnung. So beschließt sie ihrem leidenschaftslosen Dasein ein Ende zu bereiten. Eine Überdosis Schlaftabletten befördert sie jedoch nicht wie erhofft in den Tod, sondern in eine psychiatrische Anstalt. Als Veronika dort erwacht, eröffnen ihr die Ärzte, dass sie einen Herzschaden erlitten hat und nur noch wenige Tage leben wird. Nun muss Veronika sich damit abfinden, den Zeitpunkt ihres Todes nicht mehr selbst wählen zu können. Bald schon merkt sie, dass die Anstalt ein Kuckucksnest voll überschäumender, fantasievoller Figuren ist und dass unter dem verschlossen-mürrischen Personal die eigentlichen Verrückten sind. Veronika beginnt für ihr Leben und ihre Zukunft zu kämpfen und erlebt ganz plötzlich eine unerwartete Liebe. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Hintergrund:Die Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller-Roman VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN erzählt die Geschichte einer unglücklichen jungen Frau, die alles hat und doch sterben will. Erst angesichts des Todes entdeckt sie, wie schön das Leben sein kann, wenn man darum kämpft und etwas riskiert. VERONIKA BESCHLIESST ZU STERBEN ist eine wunderbare Geschichte über Normalität und Anderssein, über die nötige Prise Verrücktheit, die es zum Leben braucht, über den Mut, den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen und eine Liebeserklärung an das Glück in jedem von uns. Ein Stoff, der nicht sanft, zeitweise hart, aber immer warmherzig ist.



Über Paolo Coelhos Bücher:
Die Inhalte Coelhos Bücher tragen stark autobiografische Züge, die beschriebenen Länder und Landschaften hat er auf seinen Reisen selbst besucht. Coelhos Sprache ist einfach und schmucklos und trotzdem von großer Symbolik.

Märchenhafte Gleichnisse sowie die Einbeziehung von biblischen und spirituellen Elementen machen seine Werke einzigartig. Oft steht die Liebe zu einem anderen Menschen im Kontrast zu der Liebe zu sich selbst. Die Suche nach dem Sinn des Lebens und der Verwirklichung seiner Träume spielen dabei oft eine große Rolle.

Zum Buch Veronika Beschliesst Zu Sterben
In Deutschland erschien „Veronika beschließt zu sterben“ 2000 im Diogenes Verlag, befand sich 30 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Romanen des Bestseller-Autors.

Die Verfilmung von Paulo Coelhos Bestseller-Roman Veronika beschließt zu sterben basiert auf eine dramatische Zeit in Coelhos eigenem Leben, als dieser zwischen seinem 18. und 20. Lebensjahr von seinen Eltern mehrmals in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wurde. In „Veronika beschließt zu sterben“ ist der Charakter Eduard seiner eigenen Jugendgeschichte nachempfunden.

Die Botschaft des Romans, ein selbstbestimmtes Leben etwas abseits der Norm zu führen, Mut zum Anderssein zu haben, um seine persönliches Glück zu finden, geht mit seinem Gesamtwerk einher.

Paulo Coelho über sein Buch
„Veronika beschließt zu sterben wurde im August 1998 in Brasilien veröffentlicht. Im September erhielt ich mehr als 1200 E-Mails und Briefe von Betroffenen, die über ähnliche Erlebnissen berichteten. Im Oktober wurden einige der im Buch behandelten Themen - Depressionen, Panikzustände, Selbstmord - in einem Seminar behandelt, das landesweit für Aufsehen sorgte. Am 22. Januar 1999 dann trug Senator Eduardo Suplicy auf einer Parlamentssitzung Auszüge aus meinem Buch vor und bewirkte die Annahme eines Gesetzes, über das der Kongreß zehn Jahre lang ergebnislos debattiert hatte und das nun Zwangseinweisungen in psychiatrische Kliniken verbietet.”

„Veronika beschließt zu sterben ist…„eine aufwühlende und beglückende Geschichte über die Notwendigkeit, ein wenig verrückt zu sein, um der zermürbenden Normalität des Lebens zu entfliehen.”


Eure Meinung zu "Veronika Beschliesst Zu Sterben"



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Eure Kommentare zu "Veronika Beschliesst Zu Sterben":

Denise wow, super schauspieler dabei. kenne das buch nicht, aber der film sieht toll aus!

 




♥: zum Thema passende melancholische Stimmung
−: eine letztlich banale Botschaft in einem sehr konstruierten Szenario

Oberflächlich betracht hat Veronika (Sarah Michelle Gellar) fast alles was man sich wünschen kann. Sie sieht gut aus hat einen lukrativen Job und eine nette Wohnung. Aber innerlich fühlt sie sich leer. Und so beschließt sie sich das Leben zu nehmen. Aber der Versuch misslingt. Sie wacht in einer psychiatrischen Klinik auf. Hier erklärt ihr der Arzt (David Thewlis), dass ihr Selbstmordversuch zumindest teilweise erfogreich war. Die Mediamentenüberdosis hat wichtige Organe beschädigt, so daß ihr nur noch wenige Monate bleiben.Also hat sie letztlich doch noch erreicht, was sie wollte, sagt sie sich. Aber was soll sie nun mit der verbliebenen Zeit anfangen ? Mit den meisten Insassen der Klinik lässt sich kein normales Gespräch führen. Auch nicht mit dem mysteriösen Edward (Jonathan Tucker), der sich beharrlich weigert, zu sprechen. Aber immerhin sieht der gut aus (und erinnert stark an Joseph-Gordon Levitt aus "Inception"). Sein Desinteresse an der Welt ist eine Einstellung, die Veronika gut nachvollziehen kann. Tatsächlich gewöhnen die beiden sich aneinander. Ist das nun Freundschaft, oder Liebe - oder nur eine Notgemeinschaft ? Schwer zu sagen, da besonders Tucker schauspielerisch so katatonisch agiert, dass es an Arbeitsverweigerung grenzt.


Für seine banale Botschaft (Liebe macht das Leben lebenswert) braucht der Film viel zu lange. Und vergeudet dabei zuviel der angeblich doch so kostbaren Zeit. Die vergeht hier quälend langsam bei medizinischen Untersuchungen, immer wieder erinnern tickende Uhren und der atmosphärisch leiernde Soundtrack daran, wie wenig hier passiert. Das passt zwar zu Veronikas Lebensüberdruss, fühlt sich aber an, als hätte man selbst gerade ne Dosis Valium verpasst bekommen. Wo doch in der Situation Antidepressiva viel besser wären. Letztlich entpuppt sich der Film als banales und sehr konstruiertes Psychodrama.

ACHTUNG SPOILER
Veronikas angeblicher bevorstehender Tod ist nur Teil einer experimentellen Behandlung , mit der man ihr neue Lebensenergie einhauchen will.Das ist natürlich völlig verantwortungslos und damit doch eher Fantasie als Therapie. Und in welcher Psychoklinik würden Selbstmordgefährdete so völlig unbeaufsichtig herumstreunen dürfen, wie sie es hier tun ? Obwohl Veronika und Edward freiweillig in der Klinik sind, wird dann am Ende auch noch ein Ausbruch inszeniert, damit die beiden sich ihr neues Leben tatsächlich erkämpfen müssen, statt es sich nur durch eine Unterschrift auf den Entlassungspapieren zu verschaffen. Dramaturgisch verständlich, aber auch völlig unglaubwürdig.
SPOILER ENDE

Auch Bestsellerautoren können schlechte Bücher schreiben. Oder solche, die sich nicht besonders gut für eine Verfilmung eignen. Genau das ist hier der Fall. Die Komplexität der Vorlage schafft es nicht auf die Leinwand und stattdessen sieht man eine schlichte Zeitlupenromanze in Moll. Dass Sarah Michelle Gellar ("Buffy", "The Grudge") mit einer solchen Rolle ihr bislang etwas horrorlastiges Repertoire erweitern will, ist verständlich, funktioniert aber nicht.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Über Paolo Coelho:

Paolo Coelho wurde 1947 in Rio de Janeiro in eine gutbürgerliche brasilianische Familie hineingeboren. Sein Leben war von Beginn an religiös geprägt - mit 7 Jahren besuchte er die Jesuitenschule San Ignacio in Rio de Janeiro. Hier entdeckt er auch seine Freude am Schreiben. Ein begonnenes Studium der Rechtswissenschaften bricht Coelho ab um zwei Jahre lang durch Südamerika, Europa und Nordafrika zu reisen. Zurück in Brasilien beginnt er in den 70er Jahren Theaterstücke und provokative Liedtexte, die sich für mehr Freiheit in Brasilien einsetzen, zu schreiben.

Die Militärjunta der 70er Jahre steckt ihn dafür dreimal ins Gefängnis. Coelho amtierte als Herausgeber einer Untergrundzeitschrift, eines Musikmagazins und als Direktor von Polygram und Columbia Broadcasting System, Brasilien. Ab 1980 studierte Coelho fünf Jahre lang in einem alten spanischen Orden und legte den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu Fuß zurück. Erfahrungen, die er als Wendepunkt seines Lebens versteht und die in seine Bücher eingeflossen sind.

Heute lebt Paulo Coelho zusammen mit seiner zweiten Frau, der Malerin Christina Oiticica, in Rio de Janeiro und in Tarbes, Frankreich.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist Paulo Coelho einer der drei erfolgreichsten Autoren der Welt. Mit seinen Werken ist er seit Jahren auf den Gipfeln der Bestsellerlisten zu finden, seine Bücher wurden weltweit über 110 Mio. verkauft, in 68 Sprachen übersetzt und in 150 Ländern verlegt.

Coelho erhielt im Laufe seiner Schriftstellerkarriere mehr als 30 internationale Auszeichnungen und Preise, darunter in Deutschland u.a. 2001 den Bambi für Kultur, den populärsten deutschen Medienpreis, 2004 den Deutscher Bücherpreis für sein Buch Elf Minuten und 2005 die Goldene Feder, den Ehrenpreis für schriftstellerische Leistung der Bauer Verlagsgruppe. 2002 erhielt er die für brasilianische Schriftsteller größte Auszeichnung: Er wurde zum Mitglied der altehrwürdigen Academia Brasileira de Letras mit Sitz in Rio de Janeiro gewählt, die sich unter anderem die Aufgabe gesetzt hat, die portugiesische Sprache zu pflegen.

Seit 1996 ist Coelho Sonderbotschafter für den interkulturellen Dialog der Unesco. Im September 2007 wurde er zudem zum UN-Friedensbotschafter berufen. Coelhos Stiftung „Instituto Paulo Coelho“ hilft unterprivilegierten Kindern sowie alten Menschen in Brasilien und unterstützt die Übersetzung brasilianischer Literatur in andere Sprachen.