Twelve Film Trailer
FSK Film: 16 | Länge: 95 Min | Kinostart: 14.10.2010 | Release: 03.03.2011 (DVD&BD)
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Schauspieler:Emma Roberts, Kiefer Sutherland, Chace Crawford, Rory Culkin, Ellen Barkin, Curtis Jackson (50 Cent), Erik Per Sullivan, Nico Tortorella, Ethan Peck, Zoe Kravitz, Emily Meade
Die Story:Spring Break in New York. Während ihre reichen Eltern im Urlaub oder auf Geschäftsreise sind, wollen die gelangweilten Highschool-Kids der Upper East Side exzessiv feiern. Und White Mike versorgt sie mit dem nötigen Stoff. Der 17-Jährige hat nach dem Tod seiner Mutter die High School geschmissen und dealt stattdessen mit Partydrogen. Er selbst rührt das Zeug nicht an, er trinkt noch nicht mal Alkohol. Alle hält er auf Distanz, selbst seine Jugendfreundin Molly, obwohl er heimlich in sie verliebt ist. Von seinem Doppelleben ahnt sie nichts. Da bietet ihm sein Dealer Lionel eine neue Droge an: Twelve wirkt wie ein Mix aus Kokain und Ecstasy und macht sofort abhängig. White Mike ist die Sache zu heiß, harte Drogen will er nicht verticken. Doch sein verstrahlter Cousin Charlie will sich den Stoff auf eigene Faust besorgen und wird dabei ermordet. Ausgerechnet Mikes bester Freund Hunter gerät unter Mordverdacht. Währenddessen bereiten sich alle auf die große Geburtstagsfeier von It-Girl Sara vor: Es ist die Party, bei der man dabei sein muss. Aber nicht jeder ist erwünscht, und was rauschhaft beginnt, endet in einer Katastrophe...
Hintergrund:Anfang der 2000er Jahre avancierte TWELVE (Zwölf) weltweit zum Kultroman einer ganzen Generation. Der damals gerade mal 17 Jahre alte Nick McDonell begeisterte mit seiner fiebrigen Chronik über die Jugend der New Yorker Oberschicht, in der er selbst aufwuchs. Ebenso kompromisslos wie mitreißend zeigt nun Regisseur Joel Schumacher (8MM, NICHT AUFLEGEN!) auch in der Romanverfilmung eine kaputte Glitzerwelt, in der Geld, Sex und Schönheit regieren, Erwachsene keinen Zutritt haben und abgestumpfte Teenager auf der Suche nach dem ultimativen Kick über ihre Grenzen gehen. In der Hauptrolle brilliert US-Serienstar Chace Crawford (Gossip Girl). In weiteren Rollen: Rap-Star Curtis Jackson aka 50 Cent und eine ganze Riege herausragender Nachwuchsschauspieler wie Julia Roberts’ Nichte Emma Roberts, Macaulay Culkins kleiner Bruder Rory Culkin, und Lenny Kravitz’ Tochter Zoe Kravitz.
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Der neue James Dean? - In TWELVE-Star Chace Crawford steckt ein rockiger Rebell
Er ist smart, gar keine Frage. Chace Crawford, seines Zeichens derzeit Hollywoods heißester Shooting-Star. Bekannt wurde er durch die Erfolgsserie GOSSIP GIRL, nun überzeugt er in TWELVE (Kinostart: 14.10.), dem neuen Thriller von Joel Schumacher, neben US-Rapper 50 Cent und Emma Roberts, der aufstrebenden Nichte von PRETTY WOMAN Julia Roberts. Doch Chace Crawford spielt nicht nur erstklassig, er sieht auch noch verdammt gut aus. Lässig, elegant, und doch ein wenig verwegen. Kein Wunder, dass da so manche Vergleiche mit James Dean aufkommen. Dabei sieht sich Chace Crawford gar nicht so sehr als rockiger Rebell, ist aber doch einer – wie Sie in diesem Artikel erfahren.
- Softrock oder Heavy Metal? In seiner Jugend hat Chace am liebsten Classic Rock gehört. Nicht unbedingt rebellisch, wie er auch selbst augenzwinkernd einräumt. Heute hat er sich immerhin cooleren Gitarrenhelden zugewandt, wie Red Hot Chili Pepeprs und den White Stripes. Das passt schon mal.
- Drugs and Rock’n‘Roll: Die weiße Weste des Mädchenschwarms bekam ein paar rockige Kratzer, als er Mitte des Jahres Ärger wegen Drogenbesitzes in einem mittelschweren Fall bekam. Er war mit einem Joint erwischt worden…
- Der Duft nach Mann: In einem Punkt ist Chace Crawford definitiv Rock’n’Roll – er benutzt laut eigener Aussage nie Parfüms. Wer nun allerdings bereits einen männlich-markanten Schweißgeruch erahnt, wird dennoch enttäuscht: Selbstverständlich nutzt der Hollywood-Star Deos.
- Keine Leinwand als Körper: Der makellose Body von Chace Crawford ist genau das – nämlich makellos. Keine Tatoos zieren die Haut des Stars. Das aber nicht etwa, weil er den Körperschmuck hässlich findet – im Gegenteil: Er hat Angst, dass er süchtig nach den bunten Bildern werden könnte.
- Lehrstunden in Sachen Rock? Das wäre ja ein Ding. Die Gerüchteküche sagt Chace derzeit ein Techtelmechtel mit Kelly Osbourne nach. Ja, genau, dem schrillen Töchterchen von Rock-Legende Ozzy. Falls das stimmt, wird Chace keine Probleme haben, das Rocker- und Rebellendasein direkt vom Altmeister zu lernen…
Man sieht: Der Junge hat Potential! Nicht nur auf der Leinwand, wo er ab 14. Oktober im Thriller TWELVE voll überzeugt, sondern auch in Sachen rockiger Rebell. Ein bekanntes Männermagazin lichtete ihn übrigens unlängst bereits im James-Dean-Style ab. Scheint also doch etwas dran zu sein an diesem Vergleich…
Eure Meinung zu "Twelve"
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Eure Kommentare zu "Twelve":
Larissa The Phenomenal Handclap Band - 15 to 20 So heißt das Lied Im "Twelve Film"
Luisa wie heißt das lied im trailer? ''five ten fifteen twenty twenyfive .. usw.''
elvis wie langweilig......amikidds auf partydroge.....pfffft!

♥: Clever verschachteltes Skript. Bissiges, treffendes Gesellschaftsporträt.
−: unsympathische, oberflächliche Charaktere.
Joel Schumacher scheint als Regisseur den Ehrgeiz zu haben, jedes Genre abzudecken, Drama, Comic, Action, Kriegsfilme, Komödien, Musical, alles war bei ihm schon dran. Dieses Jugenddrama wurde von Kritikern massiv verrissen. Bei vielen kann man sich nicht des Endrucks erwehren, dass sie ihm "Batman & Robin" noch nicht verziehen haben oder dass sie den Vorläufer von "Twelve", "Less than Zero" so kultisch verehren, dass alles was daran erinnert mit Blasphemie gleichgesetzt wird. Dabei ist nach mehr als 20 Jahren ein neuer Blick auf das Thema mehr als nur in Ordnung, er ist nötig.
Den Namen White Mike (Chace Crawford) kennt jeder Jugendliche in der New Yorker Upper East Side. Denn er versorgt die Kids des wohlhabenden Viertels mit Drogen, ohne die hier kaumeiner auskommt. Seit dem Tod seiner Mutter hat er die Schule geschmissen und ist seitdem “Geschäftsmann”, der allerdings selbst nicht mal Alkohol anrührt. Und besonders zur Zeit des Spring Break boomen die Geschäfte.
Die Jugendlichen feiern das überstandene Schuljahr und wollen sich um jeden Preis amüsieren während die reichen Eltern sich irgendwo anders auf der Welt herumtreiben. Da ist die hübsche Sara. Bevor sie aufs College kommt, will sie eine legendäre Party geben, an die man sich erinnert. Dafür umgarnt sie den schüchternen Chris, damit der die Villa seiner Eltern zur Verfügung stellt. Und wer könnte schon nein sagen wenn einem eine Megablondine verspricht, sie würde einem jeden Wunsch erfüllen. In die Partyplanung platzt jedoch sein Bruder Claude. Der jähzornige Waffenfreak ist gerade aus dem Bootcamp abgehauen und lässt Chris spüren, wie sehr er ihn als vermeintlichen Musterknaben verachtet. Und dann ist da noch Saras weiblicher Hofstaat. Dazu gehört Jessica, die die Drogen für die Party besorgen soll.
Aber Mike dealt nur mit Partydrogen und Marihuana. Die neue Modedroge Twelve, eine Mischung aus Kokain und Ecstasy fasst er nicht an. Aber ausgerechnet seine Weigerung wird eine tödliche Kettenreaktion auslösen. Mikes Cousin Charlie besorgt sich die Drogen auf eigene Faust und wird erschossen. Auch Jessica will unbedingt die neue Modedroge zur Party mitbringn. Darum wendet sie sich an Mikes Lieferanten Lionel. Aber die Drogen werden sie mehr kosten, als sie ahnt. Und auch Mikes Freundin Molly wird in den Strudel gerissen. Denn weil Mike sie immer wieder auf Distanz hält, stürzt sie sich selbst in Partyleben.
Hauptdarsteller Chace Crawford musste sich für die Rolle
nicht großartig umgewöhnen. Als Star der Serie “Gossip Girl” über verwöhnte
Kids war ihm das Milieu bekannt. Da er hier aber betont cool und emotionslos spielen
muss, kann er schauspielerisch keine Akzente setzen. Das Drehbuch bindet ihm
die Hände. So wenig wie er sich für seine Umwelt interessiert , so wenig
inerssiert sich der Zuschauer für ihn.
Dafür entschädigen aber die anderen Figuren, Rory Kulkin als
sensibler Außenseiter, Billy Magnussen als gefährlicher Psychopath, Zoe Kravitz
als Nachwuchsjunkie und Esti Ginzburg als selbstverliebtes It-Girl füllen ihre
Rollen sehenswert aus. Rapper 50 Cent spielt hier mal etwas, was er draufhat. Dass
er als Drogendealer überzeugt, dürfte nicht überraschen, schließlich war er
früher selbst in der Branche
Kritiker haben bemängelt, dass man sich als Zuschauer hier mit keiner Figur identifizieren möchte – und dass das Innenleben, die Motive höchstens grob skizziert werden. Aber “Twelve” ist eben kein Charakterdrama, sondern ein Milieuporträt. Darum trifft man hier auf eine Vielzahl von Figuren, deren Pläne sich in einer verhängnisvollen Nacht überkreuzen oder kollidieren. Jeder einzelne bleibt oberflächlich aber in der Summe entsteht ein faszinierendes Kaleidoskop. Dass man die Figuren mag, ist dafür gar nicht nötig.
Der Roman von Nick McDonell erschien zur Jahrtausendwende und war ein Riesenerfolg, der sofort als treffende Beschreibung einer ganzen Generation herhalten musste. Damit wurde er in eine Reihe mit Bret Easton Ellis Jugendroman Less Than Zero, in dem es auch um ziellose, bessergestellte Jugendliche und jede Menge Drogen ging. Im Film führt ein Erzähler durch die Geschichte. So bekommt man einen direkten Eindruck vom Erzählstil des Romans. Der wirkt sehr kühl und distanziert. Vielleicht ist das Absicht, vielleicht zeigts auch nur, dass McDonell erst 17 war, als er das Buch schrieb, und es nicht besser konnte. Aber selbst dann ist er ein authentischer Erzähler des teilweise autobiographischen Stoffs, denn genauso so emotionslos sind die meisten Figuren des Films. Auf Dauer nervt das Gerede allerdings auch, weil sich der Regisseur sich damit ein Stück weit um die Aufgabe drückt, das Buch zu verfilmen. Stattdessen hat man eher ein bebildertes Hörbuch vor sich. Dessen Bilder sind allerdings gelungen, nie überstilisiert und durchkomponiert
“Twelve” ist ein ätzendes Gesellschaftsporträt über verwöhnte Teenager, die auf geradezu schizophrene Weise einerseits alltäglich Drogen konsumieren und gleichzeitig von der spießigen Karriere träumen. Dabei wirken hier die meisten Figuren oberflächlich und entweder unsympathisch oder mitleiderregend – aber vor allem immer glaubwürdig. Ja, so vergnügungssüchtig, egozentrisch können Menschen sein. Nicht nur Jugendliche , aber um die gehts hier nun mal. Erwachsene spielen in ihrer Welt praktisch keine Rolle. Kids würden den Film wohl gerne als stylischen Soapersatz über eine Clique zwischen Party, Sex, Liebe, Alk und Drogen sehen, und bekommen dann im drastischen Finale mehr serviert, als sie bestellt haben. Sehenswert !
Weitere Infos zum Film:
Im Alter von 17 Jahren beschloss der Nachwuchsschriftsteller Nick McDonell einen Roman zu schreiben, der seine Wut gegenüber den privilegierten Teenagern reflektierte, mit denen er auf der Upper East Side aufgewachsen war. McDonell widmete den Sommer vor seinem Highschool-Abschlussjahr einer Geschichte über die Dinge, die die Leute in seinem Umfeld für selbstverständlich hielten.
Dieser Sommer des Schreibens führte zum Roman „Zwölf“, der im August 2002 veröffentlicht wurde und bald zu einem gefeierten Bestseller avancierte. Die New York Times nahm McDonells Werk in die Liste der bemerkenswertesten Bücher des Jahres auf und nannte es „so schnell wie Speed, so gnadenlos wie Acid“. Der renommierte Autor Hunter S. Thompson sagte: „Nick McDonell ist „the real thing“. Das Verhältnis zwischen Alter und Talent ist beängstigend. Sein Trick ist es, einfach die Wahrheit zu schreiben. Ich fürchte, er wird für seine Generation tun, was ich für meine getan habe.“
Produzent Charlie Corwin, der Kinofilme wie DER TINTENFISCH UND DER WAL (2005), HALF NELSON (2006), KIDS – IN DEN STRA SSEN NEW YORKS (2006) und AU GUST (2008) produzierte, las das Buch und fand es gleich großartig. „Es war toll geschrieben und hatte das Zeug zu einem großen Film“, sagt Corwin. Noch bevor das Buch veröffentlicht war, hatte Regisseur Joel Schumacher die Druckfahnen gelesen und es sich sofort als Film vorgestellt.
Schumacher, der mit Teenagerdramen wie ST. ELMO’S FIRE – DIE LEIDENSCHAFT BRENNT TIEF (1985) und THE LOST BOYS (1987) Klassiker des Genres geschaffen hat, wollte umgehend die Filmrechte erwerben, musste aber feststellen, dass sie bereits verkauft waren und die Rechteinhaber mit der Verfilmung wahrscheinlich eine andere Richtung einschlagen würden. Schumacher hatte das Projekt schon abgeschrieben, doch dank der Beteiligung von Original Media und Radar sowie der Finanzierung durch Gaumont, konnte er schließlich doch die Filmadaption TWELVE inszenieren.

