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Oskar Und Die Dame In Rosa Film Trailer

FSK Film: 6 | Länge: 105 Min | Kinostart: 07.10.2010 (=neuer Termin) | Release: 17.02.2011 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Michèle Laroque, Amir, Max von Sydow, Amira Casar, Mylène Demongeot, Constance Dollé, Simone-Elise Girard, Benoît Brière, Mathilde Goffart, Thierry Neuvic

Die Story:Die Dame in Rosa (Michèle Laroque) stolpert in einem Hospital im wahrsten Sinne über den schwer kranken 10-jährigen Oskar (Amir). Mit ihrer energischen Art bringt sie den verschlossenen Jungen zum Lachen. Fortan will Oskar nur noch mit ihr reden. Mit einem Trick erfüllt der Doktor (Max von Sydow) seinen großen Wunsch: Er engagiert Rose kurzerhand als Pizzalieferantin für die Klinik mit Sonderauftrag Oskar. Täglich besucht sie nun den Jungen und zwischen beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Um Oskar auf andere Gedanken zu bringen, schlägt sie ihm ein Spiel vor: Er soll sich vorstellen, dass er an jedem einzelnen Tag soviel erlebt wie andere in zehn Jahren. Dank Roses Hilfe erobert sich Oskar in den nächsten zwölf Tagen sein Leben zurück. Mit der gleichaltrigen Peggy Blue erlebt er die erste Liebe, er wird reifer und weise. Noch ahnt Rose nicht, in welchem Maße die Begegnung mit Oskar auch ihr eigenes Leben beeinflussen wird...

Hintergrund:Oskar Und Die Dame In Rosa ist nach dem Weltbestseller von Eric-Emmanuel Schmitt eine Hymne an das Leben und die Freundschaft, voller Fantasie und Humor – und vor allem voller Liebe.




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Interview mit Eric-Emmanuel Schmitt (Buch & Regie)

Woher kommt Ihre Lust, Filme zu machen?

Vielleicht daher, dass in meiner Kindheit das Kino ganz allein mir gehörte. Weder meine Eltern noch meine Schwester sahen sich im Fernsehen Spielfilme an, schon gar nicht die Filme, die im Rahmen des „Ciné-Club“ liefen. Ich machte mir also ganz allein einen Spaß aus meiner Filmbegeisterung, und in dieser Zeit entdeckte ich Lubitsch, Max Ophüls, Cocteau, Sirk, Greta-Garbo- oder Marlene-Dietrich- Reihen. Was mich an den Filmen am meisten interessierte, war ihre Inszenierung – wie man eine Geschichte so erzählt, dass sie einen wirklich packt. Damals träumte ich davon, Filmregisseur zu werden...

Und irgendwann vergaß ich es wieder. Ich vergaß es, weil ich mir ein anderes Ausdrucksmittel zu eigen machte: das Schreiben. Bekannt wurde ich mit meinen Arbeiten fürs Theater, später auch durch Romane. Aber ich blieb weiterhin begeisterter Cineast und eifriger Kinogänger. Dass ich durch Odette Toulemonde zum Filmregisseur wurde, erscheint mir immer noch wie ein Missverständnis. Aber es gab Menschen, die mir diesen Job zutrauten, weil ich in den Buchhandlungen und auf der Bühne ziemlich erfolgreich war. Ich hingegen wusste, dass ich bei meinem Regiedebüt restlos alles lernen musste: Die Arbeit im Team, die Technik (auch wenn ich vorher ein bisschen gebüffelt hatte), wie man Schauspieler führt und einen Film schneidet... Auf mir lastete ein fürchterlicher Druck! Immerhin musste ich beweisen, dass das Vertrauen, das die Leute in mich gesetzt hatten, gerechtfertigt war.


Wieso wollten Sie Oskar Und Die Dame In Rosa unbedingt selbst verfilmen? War das eine Reaktion auf frühere Bearbeitungen Ihrer Bücher – oder einfach nur pure Lust?
Es war pure Lust. Ich wollte weder irgendwelche Fehler korrigieren noch anderen eine Lektion erteilen. Ganz und gar nicht! Mir war einfach so, als hätte ich schon sehr lange eine Verabredung mit Oskar und der Dame in Rosa.

Andererseits schien mir das Risiko zu groß, daraus meinen ersten Film zu machen. Ich musste erst Erfahrungen sammeln und üben, am besten mit einer leichten, charmanten Wohlfühlgeschichte. Also versuchte ich mein Glück mit Odette Toulemonde.