Machete Film Trailer
FSK Film: 18 | Länge: 105 Min | Kinostart: 04.11.2010 | Release: 24.03.2011 (DVD)
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Schauspieler:Danny Trejo, Steven Segal, Michelle Rodriguez, Jeff Fahey, Cheech Marin, Lindsay Lohan, Jessica Alba, Robert De Niro
Die Story:Machete (DANNY TREJO) hat nichts mehr zu verlieren. Drogenkönig Torrez (STEVEN SEAGAL) tötet seine Familie und beinahe auch ihn selbst, weil er ihm als gefürchteter Ermittler der mexikanischen Bundespolizei gefährlich nahe gekommen war. Machete flüchtet nach Texas, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch er findet sich wieder in einem Netz aus Korruption und Betrug. Der skrupellose Geschäftsmann Booth (JEFF FAHEY) erpresst ihn, den rassistischen Senator McLaughlin (ROBERT DE NIRO) zu erschießen. Sonst würde er Machete, illegal in den USA, verpfeifen. Machete nimmt gegen seinen Willen an. Eine Falle! Er wird selbst Ziel eines zweiten Killers, alles soll danach aussehen, dass die Polizei Machete als Attentäter erschießt. Nur knapp entgeht er dem Mordanschlag. Doch Booth und eine Reihe Killer, darunter der unberechenbare Anführer einer privaten Grenzarmee, Von (DON JOHNSON), sind ihm auf den Fersen. Machete kann nur überleben, wenn er die Verschwörung aufdeckt und seinen Namen reinwäscht. Unerwartete Hilfe bekommt er von der schönen Einwanderungsbeamtin Sartana (JESSICA ALBA) und der Revoluzzerin Luz (MICHELLE RODRIGUEZ). Und dann ist da noch der bibelfromme Padre (CHEECH MARIN), ein Priester, der sich besser auf Gewehre versteht als auf Bibelsprüche …
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Während der Vorbereitungen zu seinem zweiten Kinofilm „Desperado“ Mitte der 90er Jahre, dachte Regisseur Robert Rodriguez zum ersten Mal daran, dass es Zeit für einen Latino-Filmhelden sei, dem er insgeheim den Namen Machete verlieh. Mit Danny Trejos Auftritt in „Desperado“ war der Hauptdarsteller für „Machete“ gefunden. Rodriguez, der mit „From Dusk Till Dawn“ und „Sin City“ Kultstatus erlangte, konnte für seinen neuen Film neben einem hochkarätigen Cast erneut Ethan Maniquis als Co-Regisseur gewinnen. Er setzt damit nach dem Grindhouse-Projekt „Planet Terror“, das er zusammen mit Quentin Tarantino umsetzte, seiner Vorliebe für B-Movies im Stile der 70er Jahre ein weiteres Exploitation- Denkmal. Für das damalige Double-Feature drehte Rodriguez 1997 einen Fake-Trailer zu einem Film namens „Machete“, der auf so viele begeisterte Zuschauer stieß, dass er jetzt den Kinofilm dazu realisierte.
Eure Meinung zu "Machete"
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Eure Kommentare zu "Machete":
fg Der wäre in 10 min tot .."ein" Man bewegt garnichts^^
Susanne 1965 Herrlich....
Carlos Die Syncronstimme ist schlecht gewählt und passt nicht zum Original!
Turican Der Film ist hirnlos.. scheise, habe gearded gesehen.
lollo mehr schwachsinn geht nicht mehr.....diese welt muss ja verblöden!
lommermann hammer hammer hammer der knaller

♥: Jede Menge Stars, jede Menge Blut, nackte Haut und coole Sprüche.
−: Einige Actionszenen sind billig inszeniert, der politische Sarkasmus ist Geschmackssache.
Die Anfänge des mexikanischen Messermanns liegen lange zurück. Tatsächlich schrieb Robert Rodriguez ein erstes Drehbuch schon 1993.Und Danny Trejo spielte die Figur kurioserweise schon 2001 in Rodriguez naiv-schrillen "Spy-Kids"-Filmen, wo er allerdings nur als mysteriöser Onkel der Hauptfiguren auftaucht. Richtig ins Rollen kam das Ganze dann 2007 mit einen falschen Trailer, den Rodriguez zum "Grindhouse"-DoubleFeature mit Quentin Tarantino beisteuerte. Ob der damals ein reines Spaßprojekt war, oder nicht doch schon eine Art Testballon, ist unklar. Auf alle Fälle war das wüste Werbefilmchen bei Fans so beliebt, dass Machete nun tatsächlich durchstarten konnte.
Schon als "Federale", also als mexikanischer Polizist ist
Machete eine Legende und der Schrecken aller Verbrecher. Nachdem seine Familie
von Drogendealern und korrupten Beamten hingemetztelt wurde, lebt er jedoch als
Tagelöhner in Texas. Aber auch hier fällt ein muskelbepacker, vernarbter
Tatooträger auf. Mit einem cool absolvierten Streetfight, bei dem er nichtmal
seinen Borrito nicht aus der Hand legt, empfiehlt er sich für Höheres. Er soll
den Ultra-Hardliner Senator McLaughlin umlegen, der mit anti-mexikanischen
Sprüchen auf Stimmenfang geht. Aber das Attentat ist eine Falle. Tatsächlich
soll McLaughlin nur verletzt werden, um mit dem Mitleidsbonus die anstehende
Wahl zu gewinnen. Machete soll als Sündenbock herhalten und beseitigt werden.
Nicht mit Machete ! Er entkommt dem Killerkommando und macht
sich daran die wahren Schuldigen zu entlarven.
Wenn der Mann mit dem langen Messer zur Tat schreitet, wirds ultraderb. Die Actionszenen sind reichhaltig, allerdings selten sehr ausgefeilt oder virtuos. Da bleibt "Machete" seinem Trash-Erbe treu. Bei der Wahl seiner Mordwerkzeuge ist er allerdings nicht so wählerisch wie der Titel behauptet. Eigentlich könnte der ehemalige mexikanische Polizist genauso Uzi, Glasscherbe, Skalpell oder Korkenzieher heißen. Aber Machete klingt schon cooler.
"Machete" ist auch ein verdientes filmisches Denkmal für Danny Trejo. Seit Jahrzehnten verleiht er Schurken und in letzter Zeit auch tragischen Antihelden oft in Minirollen überlebensgroßes Profil. Für Drogendelikte und Raubüberfälle hatte er 11 Jahre im Knast gesessen und wurde im legendären St.Quentin-Gefängnis Boxmeister bevor er eher zufällig seine Filmkarriere begann. Seitdem hat er oft ultraharte Kerle gespielt, und nicht selten jeden in seiner Nähe durch seine Präsenz an die Wand gespielt. Seit Jahren ist er in praktisch jedem Rodriguez-Film zu sehen. Trotzdem ist dies seine erste echte Hauptrolle. Schade, denn in einigen Szenen wirkt er schon etwas alt und müde. Kein Wunder, der Mann ist 66 Jahre alt. Andererseits, da Sylvester Stallone sich selbst ein ähnliches Geschenk mit "The Expendables" gegönnt hat, geht das in Ordnung.
Tatsächlich hat Robert Rodriguez hier ein fast ebenso beachtliches Staraufgebot zusammengetrommelt, Robert De Niro, Jeff Fahey, Don Johnson, Jessica Alba, Steven Seagal, Danny Trejo, Cheech Marin, Michelle Rodriguez und Lindsay Lohan. Die Hälfte von denen sind alte Rodriguez-Buddies, neu dabei sind unter anderem Steven Seagal, der zum erstenmal seit Jahren wieder in einem Kinofilm auftaucht, nachdem seine Action-Machwerke schon seit Jahren direkt in den DVD-Player wandern. Schauspielern kann er immernoch nicht und als Oberschurke ist er ebenso untauglich wie als gefährlicher Kämpfer. Die Zeiten sind vorbei. Ein Comeback feiert dagegen Don Johnson als korrupter Sheriff, der hier wohl die krasseste Rolle seiner Karriere abliefert. Da steht ihm Robert DeNiro in nichts nach. Lindsey Lohan ist als sexsüchtiges Flittchen ein echter Hingucker und sagt ihrem früheren Image als Disneydarling auch auf der Leinwand Lebewohl. Müsste nur noch geklärt werden ob sie beim Dreh denn nüchtern war und wusste was sie tat.
Das Blaxploitation-Genre hat sich in den 70ern einen Kultstatus im Kino erarbeitet. Den Trend hat die Latinocommunity damals offenbar verpennt. Rodriguez schließt die Lücke mit seinem Mexploitation-Streifen. Dabei schießt er aber manchmal übers Ziel hinaus. Auch in den Abenteuern von Shaft und Co. mussten meist weisse Dunkelmänner gestoppt werden. "Machete" geht aber deutlich weiter, in dem er hochaktuelle Themen aufgreift, wie die Situation illegaler Einwanderer und die zunehmend rassistischen Attacken konservativer Politiker in den USA. Und dann werden diese krassen Zerrbilder auch noch von Don Johnson und Robert DeNiro verkörpert.
Ein bißchen Ahnung von Filmgeschichte und Rodriguez früheren Werken steigert den Spaß erheblich. Rodriguez ist ein Mix aus "Blaxploitation" und "Spaghetti-Western" und Rodriguez zitiert auch sich selbst, indem er Motive und Optik aus "Desperado" und "Planet Terror" einfliessen lässt. Das geht los mit den schon aus dem Faketrailer bekannten zerkratzten Aufnahmen. Dazu kommen ultraharte Gewalt, die schon ins Splattergenre rüberglitscht und ein paar appetitliche Nacktszenen. Abgerundet wird das absichtlich schlampig verpackte Paket durch trockene Oneliner und mindestens einen Hero-Moment für jeden der Kämpfer für das Gute. Ein derbes Vergnügen. "Machete" ist feinster Trash bis zum letzten Frame.

