Dieser Inhalt ist von uns empfohlen ab 12 Jahre

Skyline Film Trailer und Filmkritik

FSK Film: 16 | FSK Trailer: 12 | Länge: 94 Min | Kinostart: 23.12.2010 | Release: 21.04.2011 (DVD)
© Centralfilm | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Schauspieler:Donald Faison, Eric Balfour, David Zayas, Scottie Thompson, Brittany Daniel

Die Story:Nach einer durchzechten Partynacht wird eine Gruppe von Freunden mitten in der Nacht von einem unheimlichen blauen Licht geweckt. Nicht nur in L.A., sondern auch in anderen Großstädten weltweit, werden Menschen wie Motten von diesem Licht angezogen, nur um sich kurz darauf scheinbar in Luft aufzulösen. Jarrod (Eric Balfour), seine Freundin Elaine (Scottie Thompson) und deren Clique entdecken schnell das Geheimnis des furchterregenden Lichts: Eine gigantische extraterrestrische Streitmacht droht, in rasantem Tempo die gesamte menschliche Bevölkerung vom Erdboden zu saugen. Während sich die Welt immer schneller auflöst, beginnen ein Wettlauf gegen die Zeit und ein Kampf gegen das Ende der Menschheit.

Hintergrund:Colin und Greg Strause, die Macher des Erfolgshits Aliens vs. Predator 2 (2007), sind zurück mit einem packenden Science-Fiction-Spektakel. Apokalyptisch und bildgewaltig zünden sie in SKYLINE ein wahres Special Effects-Feuerwerk. Nach Blockbustern wie The Day After Tomorrow, 300 und 2012, bei denen die Strause Brothers für die Visual Effects verantwortlich zeichneten, zeigen sie mit SKYLINE nun die ganze Bandbreite ihres Könnens. Bereits am 12. November 2010 bringt Universal Pictures den Film landesweit in den USA in die Kinos. Am 23. Dezember startet der visuell beeindruckende Sc-Fi-Thriller der Brüder Strause auch in Deutschland.



Der Langinhalt zum Film:

Es sollte die größte Party aller Zeiten werden: Jarrod (Eric Balfour), ein lebenslustiger Mittdreißiger, und seine Freundin Elaine (Scottie Thompson), fliegen nach Los Angeles, um dort Jarrods alten Kumpel Terry (Donald Faison) zu treffen. Der feiert Geburtstag und Jarrod will endlich dessen schicke neue Wohnung besichtigen. Terry ist mit seiner eigenen Firma binnen kürzester Zeit zum großen Geld gekommen, und Jarrod und Elaine sind angemessen beeindruckt von Pool und Penthouse.

Terry versucht, Jarrod zu überzeugen, ebenfalls nach L.A. zu kommen und dort in seiner Firma anzufangen. Jarrod ist überrascht und verwirrt und kann sich einen Umzug nicht recht vorstellen. Doch seine Verwirrung wird noch größer, als ihm Elaine ein paar Minuten später gesteht, dass sie schwanger ist. Jarrod reagiert entsetzt und abweisend. Es kommt zum lautstarken Streit, nach dem sie wutentbrannt die Wohnung verlässt.

Zur Party am Abend ist dann zwar der Zwist scheinbar beseitigt, aber nicht nur bei Jarrod und Elaine schwelt es nach wie vor. Auch Terry und seine Frau Candice (Brittany Daniel) haben erhebliche Beziehungsprobleme, an denen Terrys Sekretärin Denise (Crystal Reed) nicht ganz unschuldig ist. Erschöpft vom Feiern, Trinken, Tanzen und Streiten schlafen in den frühen Morgenstunden alle in der verwüsteten Wohnung ein. Bis Terrys Freund Ray als Erster von einem seltsamen blauen Lichtstrahl geweckt wird, der durch die Ritzen der Jalousien fällt. Dazu beginnt die Erde unheilvoll zu rumoren. Bald wackelt und vibriert jedes Möbelstück im Raum, dazu hört man einen fernen, überirdisch anmutenden Gesang. Ray steht wie in Trance auf, öffnet das Fenster, tritt auf die Dachterrasse und stürzt sich vollkommen unvermittelt in die Tiefe. Vor den Augen der entsetzten Denise.

Durch die Schreie von Denise sind die anderen Partygäste aufgewacht. Restalkohol und Kater verschwinden schnell angesichts der ungeheuerlichen Dinge, die sich da gerade vor ihren müden Augen ereignen: Die Lichtstrahlen, die auch die verschlafenen Gäste von Terry geweckt haben, stammen von riesigen Raumschiffen, die über der gesamten Stadt schweben und den Himmel verdunkeln. Von dem magischen Licht wie die Motten angezogen, strömen die Leute aus ihren Häusern auf die von plötzlichen Nebelschwaden verhangenen Straßen oder stehen auf ihren Balkons und Dachterrassen, um das Spektakel zu beobachten. Doch diese Neugier endet tödlich: Wie mit überdimensionalen Staubsaugern saugen die unheimlichen, gigantischen Flugobjekte die Menschen ein. Das alles geschieht in wenigen Augenblicken. Nach ein paar Minuten erheben sich die Raumschiffe mitsamt ihrer Fracht wieder ins All. Auf den Straßen wird es leer und totenstill.

Auch Jarrod, der mitten ins Licht hineingesehen hat, steht wie hypnotisiert da und bewegt sich auf die Balkontür zu. Sein Gesicht beginnt dabei, sich zu verwandeln. Augen und Adern treten hervor, die Haut verändert sich blitzschnell. Doch Terry, Elaine und Denise können ihn mit vereinten Kräften zurückhalten. Schnell lassen sie die Jalousien herunter, und der Fluch ist vorerst gebannt. Nach kurzer Zeit scheint Jarrod ansprechbar, und auch die äußerliche Verwandlung entwickelte sich wieder zurück. Gerade noch einmal gut gegangen, glauben alle.

Mit dem Fernrohr beobachten die Freunde durch die Spalten des Rollos hindurch, was inzwischen auf der Straße vor sich geht. Sie sehen andere Überlebende auf nahe gelegenen Hausdächern. Terry und Jarrod beschließen, ebenfalls auf das Dach ihres Gebäudes zu klettern, um das Ausmaß der Verwüstung nach diesem Alien-Angriff überschauen zu können. Die drei Frauen bleiben verängstigt in der Wohnung zurück und versuchen mittels der üblichen Formen moderner Kommunikation, an Informationen zu gelangen, was hier eigentlich gerade vor sich geht. Doch weder Fernsehsender sind zu empfangen noch Nachrichten mit Hilfe von Smartphone, Internet oder Radio. Elaine versucht verzweifelt, ihre Mutter anzurufen, aber alle Versuche scheitern. Auch alle Telefonleitungen sind tot.

Auf dem Dach des Hauses geraten inzwischen die Männer in große Gefahr, da sich die Raumschiffe mit ihren unheilvollen Lichtstrahlen erneut über der Stadt versammeln. Jarrod fotografiert wie besessen, wie auf den Dächern um sie herum und von den Straßen weitere Menschen eingesaugt werden. Ungeschützt sind Jarrod und Terry allerdings selbst den Aliens ausgeliefert. Und natürlich werden sie bald bemerkt. Mit letzter Kraft erreichen sie die rettende Tür, um wieder in ein sicheres, da fenster- und lichtloses Treppenhaus im Inneren des Hauses zu gelangen.

Der Horror erreicht mittlerweile eine neue Stufe, denn die Aliens entsenden jetzt aus ihren Raumschiffen kleinere, beweglichere Einheiten, die sich fliegend oder auf tentakelartigen Beinen fortbewegen und in die Häuser eindringen können. In Terrys Wohnung greift die Panik um sich. Als sich die Jalousien dank des automatisch eingestellten Timers plötzlich unerwartet öffnen, werden die Freunde beinahe entdeckt. Sie fassen den Entschluss, mit Terrys Auto durch die Tiefgarage aus dem Gebäude zu fliehen und sich möglichst weit entfernt von der Stadt auf See, in Sicherheit zu bringen. Doch noch bevor sie die Garage endgültig verlassen haben, greift ein Monster Terry aus seinem Auto heraus an und reißt ihn hoch, bis er vor den Augen der vollends hysterischen Freunde verschwunden ist.

Die unheimlichen Kreaturen dringen nun in die Tiefgarage ein, in der sich auch noch weitere Bewohner des Hochhauses verschanzt haben. Zurück in der Wohnung versuchen Jarrod, Elaine und Candice und einige ihrer Nachbarn, mit ein paar cleveren Tricks die Monster zu überlisten. Doch so schnell lassen sich die Aliens nicht besiegen. Im Gegenteil, es scheint, als ob die unfreundlichen Besucher aus dem All jetzt erst so richtig sauer werden...


Eure Meinung zu "Skyline"



Kommentar zu "Skyline" ohne einloggen abgeben:

 



Eure Kommentare zu "Skyline":

Tine Absolut entäuschender Film! Mega schlecht!

mundharmonika Spät. in der Mitte zog ich schon mal nen Vergleich zu einen ählichen Film: Krieg der Welten mit Tom Cruise. Finde er ist so aufgebaut, könnte ein Remake sein, nur mit anderen Charakteren und Aliens. Hatte mir schon etwas mehr erwartet. Ok, aber nicht der Hammer.

-ina89- WOW WILL DA REIN WER KOMMT MIT ? ^^ der ist geil

cvb mein problem mit diesen Filmen ... ich hab nie mitleid mit den darstellern ...blass sie doch weg von der erde

Christian Moll Hab den Fim auf englisch gegugt und kann sagen der lohnt sich... zwar ne ganz andere Sparte wie bisher aber Sehenswert (DAUMEN HOCH)

Frankie Sieht doch nach nen Hammermäßigen Blockbuster aus.Wird bestimmt richtig gut.

Emil G. Warnung: B-Movie-Alarm! Und wie üblich haben die es nicht konsequent durchgezogen. Schade!

mr. blue -ray @ lolala: Was genau ist jetzt bei 1:37 soo bescheuert? Sieht doch geil aus ;)

Hupe Kracher

Bandi Crysis lässt grüßen... xD errinnert mich voll an das Game

lolala Haaaaaahahahaha so schleeecht. allein bei 1:37 sieht man doch wie bescheuert der film ist

Marci @Nina: Wie variieren? WIR fressen die ALIENS, oder was? ;D

Marci @Nina: Wie variieren? WIR fressen die Aliens, oder was? ;D

Nina LAAAAAAAAAAAANGWEILIG. Immer wieder kommen die Aliens und fressen uns alle auf. Kann man diese Geschichte nicht bitte mal ein bisschen variieren?

Neo Öh ja, nice...nichts neues mehr, aber nice. Anschauen werde ich mir den auf jeden Fall mal!

Mr. Blu-ray hat was von Krieg der Welten

Jutta sieht echt cool aus!

 




♥: sehr gute Special-Effects
−: die Figuren im Film taugen nur als Kanonenfutter, ihre Schicksale kommen beim Zuschauer nicht wirklich an

Gastkritik von Ilka Jägersberger.

Es ist ein bisschen eine Mischung aus dem Rattenfänger von Hameln und einer Vorwerk-Werbung: Riesige, hypnotische Staubsauger saugen die Menschheit einfach ein. Blickt man einmal in das blaue Licht, ist man verloren.


Soweit so gut, denn dieser Plot lässt eigentlich noch auf eine gute Story rundherum hoffen. Noch zumal er von den Strause-Brothers kommt, die beiden Jungs haben schon die Effekte von Alien Vs. Predator 2, 2012 und Avatar mitgeprägt. Das sieht man deutlich und die Augen kriegen auch einiges zu tun und viele Leckerchen zu verarbeiten. Allerdings bleibt es auch schon fast dabei, denn was den Menschen im Film an Schicksalen passiert, ist einem merkwürdig egal. Mitfiebern oder -zittern ist nicht. Die Spannung reicht um den Film weiterzugucken, denn das Ende möchte man doch gerne mitbekommen, alles andere ist leider dann doch ziemlich austauschbar. Natürlich auch für die Ausserirdischen, sie haben zu wenig Kanten und Ecken.

Skyline ist ein Effektfilm der in tollen Bildern die Zerstörung der Erde zeigt. Tiefgang in Einzelschicksale oder markante Aliens zum Hassen gibt es nicht. Am Ende bleibt es ein Film Gut gegen Böse mit Effektgewitter und einem Ende, das in Richtung Fortsetzung gedreht wurde.

Trotzdem: Für alle Fans von Filmen in denen viel kaputt geht und keiner zum Nachdenken gezwungen wird ist Skyline genau richtig.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Weitere Infos zum Film:

Seit ihrer Jugend schon sind die Brüder Colin und Greg Strause, die überall nur „Die Strause-Brüder“ genannt werden, vollkommen eingetaucht in die weite, magische Welt der visuellen Effekte. Ihre Karriere begannen die beiden damit, die Spezialeffekte für Musikvideos und Werbespots zu basteln. Ihre bald gegründete eigene Firma Hydraulx mit Sitz im kalifornischen Santa Monica bietet alle nur denkbaren Variationen für Visuelle Effekte im Film an.

Nach einigen Jahren, in denen sich die Brüder vor allem mit kürzeren Filmen befassten, stiegen sie in die Spielfilm-Sparte auf und zeichneten verantwortlich für die Effekte im letzten Teil einer äußerst erfolgreichen Blockbuster-Reihe, in der brutale Außerirdische gegen galaktische Raubtiere kämpften: ALIENS VS. PREDATOR 2 („AVPR: Aliens vs. Predator – Requiem“, 2007). Als sie anschließend darüber nachdachten, einen weiteren Spielfilm auszustatten, war ihnen allerdings klar, dass das nur funktionieren würde, wenn sie alle Fäden selbst in der Hand halten könnten und jeden Aspekt der Produktion persönlich kontrollieren könnten.

Einige Wochen vor Thanksgiving 2009 waren die Strause-Brüder Mittagessen mit Joshua Cordes, dem langjährigen Animation Supervisor bei Hydraulx, und Liam O?Donnell, dem Autor vieler ihrer Musikvideos und Werbespots. Sie begannen darüber nachzudenken, ein Projekt vollkommen alleine auf die Beine zu stellen und alles, was für diesen Film notwendig sein würde, mit ihrem eigenen Team zu erschaffen. O?Donnell fasst die Überlegungen des Teams zusammen: „Mit Greg und Colin habe ich schon seit fünf Jahren immer wieder zusammen gearbeitet, Drehbücher entwickelt, Treatments für ihre Werbespots und Musikvideos geschrieben. Kristian hat als Produzent schon einige Musikvideos in Vancouver mit den beiden gedreht. Wir haben uns gemeinsam überlegt, wozu wir mit unserem eigenen Equipment überhaupt in der Lage sind. Mit Joshua haben wir kurz davor ein Musikvideo im Studio von Hydraulx gemacht und haben dabei festgestellt: „Die Brüder Strause haben all diese großartigen Kameras und die tolle Ausrüstung, und dazu besitzen sie einen ganz ungewöhnlichen Blick auf die Stadt, weshalb wir beschlossen, diese ganzen Möglichkeiten einfach mal richtig zu nutzen. Die Geschichte für den Film kam dann buchstäblich durch den Blick aus dem Fenster dazu.“

Zufällig hatte Cordes kurz zuvor ein Drehbuch für einen Horrorfilm geschrieben und war sofort bereit, es mit seinen langjährigen Kollegen zu teilen. Cordes erklärt: „Während ich an dem Skript schrieb, gab ich Liam bereits immer wieder Teile davon zum Lesen, um seine Meinung zu erfahren. Irgendwann fing er an, mir im Gegenzug immer die einzelnen Szenen aus dem Drehbuch zu geben, an dem er selbst gerade arbeitete. So fing unsere gemeinsame Arbeit an. Als die Brüder uns vorschlugen, etwas gemeinsam zu machen, schlug Liam mir vor, dieses Projekt zusammen anzugehen.“

Als sich das ganze Team schließlich zusammen setzte, um diesen möglichen ersten „hausgemachten“ Hydraulx-Film zu besprechen, überlegten sie als erstes, was eigentlich am Himmel zu sehen sein müsste, das alle Menschen auf der Welt so neugierig macht, dass sie auf die Straße laufen – um dort schließlich von einem fremden Raumschiff weggesaugt zu werden. Es war klar, dass man die visuelle Umsetzung dieser Idee nur mit außerordentlichem Einsatz von Visuellen Effekten (VFX) bewältigen könnte. Allen war klar, dass sie dem Publikum eine Menge Fragen sehr schlüssig zu beantworten hatten. Beispielsweise: Was passiert eigentlich mit den Menschen, die von den Aliens entführt wurden? Was machen diejenigen, die überlebt haben, um weiterhin am Leben zu bleiben?

Die Drehbuchautoren und die Brüder Strause überlegten: Was wäre, wenn Außerirdische zu uns kämen, um die Menschen auszutricksen? Sie stellten sich eine Art sirenenhaftes Licht vor. Wie diese Sirenen in der griechischen Mythologie - jungen Frauen, die so betörend singen konnten, dass alle Seeleute verzaubert vom Kurs abkamen und mit ihren Booten geradewegs auf die gefährlichen Klippen in der Nähe steuerten, sollte auch dieses Licht verführen können. Das würde nur funktionieren, wenn das Licht kombiniert mit einem verführerischen, wunderschönen Klang auftritt. Gerade der Ton würde die Menschen anlocken, entgegen aller Verwunderung und Zurückhaltung garantiert ins Freie zu gehen und nachzusehen, was da gerade am Himmel vor sich geht. Einmal verzaubert, würde es uns in willenlose Zombies verwandeln, die hinaus auf die Straße gehen. Von dort aus, ahnungslos und anfällig für alles Fremde, würden uns die Aliens dann entführen.

Regisseur Colin Strause spinnt den Faden weiter: „Es ist ein optisch sehr kraftvoller, gewaltiger Alien-Entführungs-Film mit einer wirklich originellen, ausgefeilten Story, mit Überraschungen und Herz. Das ist die entscheidende Voraussetzung für diese Massen-Entführung im globalen Stil. Wenn diese Wesen typische menschliche Eigenschaften wie Neugierde oder Mitleid gegen uns verwenden, können sie uns im Handumdrehen auslöschen. Das Ereignis, was wir uns ausgedacht hatten, würde uns alle gleich verletzlich machen. Und alles läuft darauf hinaus, dass die Charaktere unseres Films versuchen, das zu überleben, was man gemeinhin ‚das Ende der Welt? nennt.“

Colin Strause erinnert sich daran, dass sein Bruder und er selbst am meisten daran interessiert waren, absolut keinen Kompromiss eingehen zu müssen bei ihrer Vision von SKYLINE. Es sollte unbedingt ein Independentfilm werden. „Das Coolste an ?Paranormal Activity„ war doch, dass die Filmemacher genau den Film gedreht haben, den sie drehen wollten“, sagt Colin Strause. „Sie mussten sich nicht vor irgendwem für irgendetwas verantworten. Wir dachten ‚Das können wir auch. Aber wir machen es hundertmal so groß?. Schließlich haben wir ein eigenes Studio für Effekte und unsere eigene Ausstattung und haben schon an über 70 Filmen mitgearbeitet.“

Colin und seinem Bruder Greg war klar, dass ihr Film eine lange Reihe von Kompromissen werden würde, sollten sie sich an ein Studio wenden, um in der Finanzierung unterstützt zu werden. „Aber wenn es dein eigenes Geld ist, dann sind Kompromisse nicht nötig“, fährt Colin Strause fort. „Für SKYLINE waren auch keine langen Gespräche im Vorfeld notwendig. Vom ersten Konzept bis zum Starttermin benötigten wir insgesamt weniger als ein Jahr.“ Das lag auch daran, dass sich das Team schon sehr lange und gut kannte, bevor man sich gemeinsam in dieses Projekt wagte: „Seit fast einem Jahrzehnt arbeiten wir schon mit Josh zusammen, mit Liam sind es auch schon mehr als fünf Jahre. Kristian kennen wir ebenfalls schon seit etwa zehn Jahren. Und man kann sagen, wir sprechen alle dieselbe Sprache.“

Um zu beweisen, dass SKYLINE wirklich im Rahmen der bisher geschätzten Kosten und dem geplanten Zeitrahmen bleiben würde, fertigte das Produktionsteam innerhalb eines Ein-Tages-Drehs einen Trailer an, der während der Internationalen Filmfestspiele in Berlin im Februar 2010 als Appetithappen potentiellen Finanziers vorgeführt wurde. Greg Strause erinnert sich: „Jeder war beeindruckt und davon überzeugt, dass wir es schaffen könnten. Also mussten wir es nur noch beweisen.“

Suche nach den Opfern: Casting für den Sci-Fi-Thriller

Während der Entwicklung von SKYLINE war den Brüdern Strause und ihren Drehbuchautoren O?Donnell und Cordes klar, dass der Film auf alle Fälle einer sein sollte, in dem die Figuren eine wirkliche Charakterentwicklung durchmachen. Die meisten Sci-Fi-Drehbücher kommen mit enormer visueller Kraft daher, bieten aber sehr wenig glaubwürdige Wandlungen der Figuren. „Die Charaktere sollten im Mittelpunkt des gesamten Films stehen.

Die bombastische Welt, die wir dazu erfinden, sollte sich um die Personen herum anordnen, aber nicht das Zentrum des Films ausmachen“, so Colin Strause.

Das Zentrum von SKYLINE bilden vielmehr Jarrod und Elaine. Das junge Pärchen befindet sich an einem entscheidenden Punkt in ihrem Leben, und die Zuschauer sollen in jede dieser Entscheidungen miteinbezogen werden. O?Donnell ergänzt: „Die männliche Hauptfigur, Jarrod, ist anfangs ein junger Mann, der sich immer noch wie ein großer Junge und nicht wie ein Erwachsener benimmt, sich vor Verantwortung und Entscheidungen drückt. Im Laufe des Films durchlebt er eine Metamorphose in einen Vater und Beschützer. Das Thema Vaterschaft hat uns dabei sehr interessiert. Colin und ich sind beide Väter. Der Augenblick, in dem man erfährt, dass man Papa wird, ist wirklich ein ganz besonderer im Leben eines Mannes. Wir fanden, diese lebensverändernde Erfahrung wurde auf diese Weise in Spielfilmen bisher noch nicht angesprochen.“

Greg Strause erzählt, wie sie sich Jarrod vorgestellt hatten: „Er ist um die 30 Jahre alt. Seine Kindheit hat er noch nicht ganz abgeschüttelt, und in das Erwachsensein ist er mehr hineingeboren worden, als dass er tatsächlich schon begriffen hat, um was es dabei geht. Jarrods weiteres Problem in diesem Urlaub in L.A. ist das, was ihm Elaine da ganz überraschend erzählt. Kompliziert wird die ganze Sache für Jarrod zusätzlich, da er sich nicht Zuhause, in seinem sicheren gewohnten Umfeld bewegen kann, sondern hier bei seinem alten Kumpel Terry zu Besuch ist. Der will feiern und eine tolle Party erleben. Das passt nicht mit Jarrods Gefühlen zusammen, nachdem ihm Elaine gesagt hat, dass sie schwanger ist.“

Eric Balfour, der die Rolle des Jarrod übernehmen sollte, begeisterte beim Vorsprechen das ganze Team. Andresen kommentiert dies mit einem knappen: „Jeder wusste nach dem Casting, dass Eric Balfour unser Jarrod war. Nachdem er vorgesprochen hatte, waren wir uns sicher: das ist genau der Kerl, dem das ganze Publikum aus tiefstem Herzen wünscht, dass es ihm am Ende gelingt, seine Familie zu retten.“

Für den Part der Elaine, Jarrods Freundin, die sehr neugierig ist auf diesen alten Freund von Jarrod in Los Angeles, wurde Scottie Thompson ausgewählt. Obwohl man die junge talentierte Darstellerin bereits als profilierte Darstellerin anspruchsvoller Nebenrollen kennt, ist SKYLINE tatsächlich ihre erste richtige Hauptrolle. O?Donnell merkt dazu an: „Scottie war die absolut unerwartete Überraschung. Sie kam herein, las ein paar Seiten – und alles war klar. Wir hatten keine Wünsche oder Änderungsvorschläge mehr. Sie war einfach perfekt.“

Terry, den besten Freund von Jarrod, übernahm Donald Faison, ein Schauspieler, der bisher mehr durch seine komischen Rollen auf sich aufmerksam machen konnte als durch seine dramatischen Auftritte. Cordes erinnert sich daran, dass Faison das Casting extrem ernst nahm und die ganze Zeit über vollkommen konzentriert bei der Sache war. Er zeigte den Produzenten eine Facette seines Spiels, von der alle begeistert waren. Cordes sagt dazu: „Donald ist privat ein riesiger Science-Fiction-Fan und wollte schon immer einmal beruflich gegen Aliens kämpfen. Wir haben uns am Set die Zeit ständig mit “Star Wars“-Zitaten vertrieben. Aber es war bewundernswert: Sobald die Kameras liefen, schaltete er in seinen Actionheld-Modus.“

Ein Indie-Epos wird gedreht...

Greg Strause bekennt: „Wir wollten einen richtigen Eventfilm drehen und es sollte bis ins kleinste Detail nach großem Kino aussehen. Aber es sollte deutlich weniger kosten als großes Kino. Als wir das Drehbuch entwickelten, zäumten wir das Pferd wirklich von hinten auf, um möglichst kostengünstig an die ganze Sache heranzugehen: ‚Die Location war schnell gefunden – es war meine eigene Wohnung. Die Garage ebenfalls, Pool und Fahrstuhl genauso. Wir hatten die Zutaten, die unser Budget erlauben würde, schnell beisammen. Anschließend lag es an Josh und Liam, diese wenigen Drehorte so clever wie möglich zu nutzen, weil sie sich letztlich ja alle nur dem wichtigsten Aspekt des Films unterzuordnen hatten – der Story.“

Als festgelegt werden sollte, wie man am besten das Spiel der Darsteller mit den Angriffen der Aliens verbinden könnte, entschieden sich die Brüder gegen grüne Leinwände. Colin Strause dazu: „Wir haben uns immer daran gestoßen, dass die grüne Leinwand oftmals nur als Krücke fungiert. Man sollte sie wirklich nur in außergewöhnlichen Situationen als letztes Mittel der Wahl einsetzen. Es fühlt sich immer künstlich an, weil man nur in Ausnahmefällen dann noch dasselbe Licht im Vordergrund hat wie im Hintergrund. Alles ist irgendwie aus dem Takt geraten.“

Um die Actionszenen so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen, nahm das Team zuerst jedes Zusammenspiel von Darstellern und Stuntleuten mit der Kamera auf. Auf diese Weise konnten die Schauspieler richtig zuschlagen, ihre Gegner k.o. schlagen oder selbst niedergeschlagen werden. Erst später ersetzte man die Stuntleute als Gegner durch die im Film sichtbaren Aliens. „Dank unserer Tricks und Phantasie konnten wir einen komplett realen Drehort ohne viele teure Hilfsmittel so vergrößern. Und trotzdem sah er noch so realistisch aus wie auf einem Foto.“

Greg Strause ist stolz darauf, dass SKYLINE nun aussieht wie die meisten 100-Million-Dollar-oder-mehr-Blockbuster: „Das Entscheidende bei den visuellen Effekten kann man nicht einfach abfilmen. Hydraulx ermöglichte uns, diese Effekte auch im Rahmen unseres knappen Independent-Budgets herzustellen. Genauer gesagt gibt es mehr als 900 VFX-Einstellungen im Film.“ Er führt weiter aus: „Obwohl SKYLINE nur ein kleiner Indiefilm ist, bietet er doch die höchsten technischen Standards, Full HD und Wireless HD. Wir waren in der komfortablen Lage, die Effekte sehr schnell in die abgedrehten Szenen einfließen zu lassen und sofort im Schneideraum zu begutachten. Jeder von uns sah daher den Film täglich weiter wachsen.“

Tanker, Drohnen und eine Hydra – Die Erfindung der Monster

Als das Team die angreifenden Außerirdischen gestaltete, fragten sich alle, welche Art von Wesen uns genau dann angreifen würde, wenn wir besonders wehrlos sind – in diesen ganz speziellen Stunden kurz vor Sonnenaufgang. Das übliche Prozedere im Science-Fiction-Film sieht etwas anders aus: Die Invasoren kommen in großen metallischen Raumschiffen an. Aber das Raumschiff in SKYLINE sollte anders erscheinen, organischer, irgendwie natürlicher. Damit sich der Film von allen anderen Produktionen unterscheidet, stellte sich das Team folgende Fragen: Was wäre, wenn es sich nicht um ein Mutterschiff und andere kleine handeln würde? Was wäre, wenn alles ein gigantischer Organismus ist und von der Natur genau so gestaltet wurde?

Die entscheidenden Charaktere im Lager der Aliens sind das unheimliche, sirenenartige Licht, die Tanker, die Drohnen und die Hydra. Die Brüder erklären die unterschiedlichen Fähigkeiten und Zwecke der Wesen: „Die Hydras sind fliegende Quallen kombiniert mit einem Düsenjäger“, sagt Greg Strause. „Die Drohnen dagegen sind die kleinsten Viecher, die überhaupt in SKYLINE vorkommen. Ihre Größe befähigt sie, in die Gebäude eindringen zu können, um dort nach Menschen zu suchen und sie zu jagen. Sie sammeln alle Lebewesen ein, die dem sirenenhaften Klang und dem seltsamen Licht noch widerstanden haben und dadurch der ersten Entführungsrunde noch entgangen sind.“

Als sie mit der Vorbereitung begannen, sahen sich die Brüder zur ersten Inspiration verschiedene Kopffüßer an. „Was die Bewegung anging, orientierten wir uns auch stark am Tintenfisch“, merkt Colin Strause an. „Sie besitzen Tentakeln um ihr Gewicht zu stützen, und wenn sie sich in dieser sanften, wunderschönen Weise bewegen, erinnert es irgendwie an Ballett. Gleichzeitig können sie aber auch ziemlich furchteinflößend aussehen. Wir haben diese Beobachtungen als Basisreferenzen für die Animation von Drohne und Hydra benutzt. Bei den so genannten Tankern haben wir uns mehr am Gorilla und seinen Bewegungen orientiert.

Das SKYLINE-Team brachte bald die für visuelle Effekte zuständige Firma Amalgamated Dynamics Inc. (ADI) mit an Bord. Man benötigte Rat und Unterstützung beim Design der diversen Kreaturen, und dafür konnte man kaum jemand Besseres finden als Alec Gillis & Tom Woodruff Jr. und deren Mitarbeiter. Produzent O?Donnell war angenehm überrascht, dass das gesamte Team von ADI wirklich mit einem Riesenspaß bei der Sache war, als es darum ging, Aliens zu erfinden. Für das Aussehen und die Bewegungen der Viecher gab es praktisch keinerlei Vorgaben. „Es ist unglaublich befreiend und der Kreativität höchst förderlich gewesen, dass es im Vorfeld keine Anweisungen gab“, merkt O?Donnell an. „Wenn man vor sich hinphantasiert, ‚Was wäre, wenn dem Typen die Tentakeln aus den Armen wachsen würden??, dann kann man das einfach ausprobieren. Es war einfach phantastisch, eine ganz ureigene Mythologie und Biologie für diese Kreaturen auszudenken.“

„Es war sehr wichtig, dass diese Monster allesamt absolut unverwechselbar aussehen würden“, erklärt Drehbuchautor Cordes. „Wir wollten einfach sehen, was ADI sich alles ausdenken würde, wenn wir so wenig Vorgaben wie möglich machen würden.“

Die Produzenten wollten mit ihren Film eine kleine Reminiszenz an das Werk von Hitchcock und Romero einbauen. Dafür wollten sie die Ereignisse für das Publikum durchgehend spannend halten, während die Figuren nahezu den ganzen Film über in einem Raum bleiben müssen. Schon aus diesem Grund mussten die visuellen Effekte, die vor den Freunden am Fenster zu sehen waren, wirklich absolut überwältigend sein.

O?Donnell erzählt eine Anekdote aus der Phase der Drehbuchentwicklung: Im Skript stand die Zeile, dass die Charaktere durchs Teleskop ein Feuergefecht der Außerirdischen beobachten. Da hätte man als Zuschauer nur ein paar Explosionen am Horizont gesehen. Stattdessen fand Colin, es wäre weitaus spektakulärer, wenn man einem Tanker dabei zusieht, wie er die Menschen alle auseinander reißt und einen Lastwagen zerfetzt. Das macht viel mehr Eindruck als ein paar Feuer am Horizont.“

Gemäß der alten Regel, ‚nur der Himmel ist eine Grenze? gaben die Brüder ihrem Team sämtliche Freiheiten bei der Gestaltung der Monster. Die Aliens wurden immer größer und größer. Irgendwann verstand niemand mehr, warum die Größe der Kreaturen in einer bestimmten Proportion zu den Menschen stehen sollte, die sie raubten. Es galt nur noch: Je gewaltiger, umso wirkungsvoller. Produzent Andresen erinnert sich: „Wir begannen mit einem Tanker in der Größe von etwa 20 Fuß Höhe. Der wuchs rasch auf 60 Fuß an, weil Colin und Greg der Ansicht waren, dass es wichtig wäre, das Monster bis zum 10. Stock hoch heraufragen zu lassen. Und alle sagten: In Ordnung, machen wir sie 60 Fuß hoch!?“

Schuhe aus! – Dreharbeiten in Los Angeles

SKYLINE wurde in 42 Tagen im Großraum von Los Angeles gedreht. Die meisten Szenen davon im 19. Stock des Hauses, in dem Regisseur Greg Strause selbst wohnt. Die Autoren und Filmemacher dachten, dass die Zuschauer noch mehr Anteil an dem verzweifelten Überlebenskampf der Protagonisten nehmen würden, wenn sie vorher schon diese Situation des Eingesperrtseins in dem Luxus-Wolkenkratzer erspüren können. Dieses ungute Gefühl steigert sich allmählich zur echten klaustrophobischen Beklemmung. Und jedes Mal, wenn sie die Jalousien öffnen, würde direkt vor dem Fenster wieder etwas Grauenhaftes passieren. Das sollte alles mit einer Crew von maximal 20 Leuten erreicht werden.

Als es darum ging, die passenden Drehorte für SKYLINE zu suchen, gab es eigentlich von Anfang an nur eine ideale Möglichkeit: Die Eigentumswohnung von Greg Strause. Glücklicherweise bot das Dach seines Hauses ein schier atemberaubendes Rundum-Panorama mit vielen Standortvorteilen. Das Team konnte absolut alles sehen, vom Ozean über Santa Monica bis nach Downtown L.A. „Ich hatte gerade eine recht langwierige, über eineinhalb Jahre dauernde Renovierung meiner Wohnung abgeschlossen“, bemerkt Strause reumütig. „Ein paar Wochen später haben wir uns entschlossen, bei mir zuhause den Film zu drehen. Was zum Teufel habe ich mir nur dabei gedacht?“

So galt als Regel Nummer eins für Cast und Crew während der gesamten Dreharbeiten: Schuhe aus! Greg Strause erinnert sich, dass er seinen Kollegen sagte „Ihr müsst Hausschuhe tragen, und wehe ihr zerkratzt meinen Boden!“ Er lacht: „Wir haben uns noch nie an einem Drehort so vorsichtig bewegt wie hier. Das gab den Leuten eine ganz ungewohnte Sensibilität bei der Arbeit. Sie wussten alle, dass sie ihren Kram nicht einfach so herumschmeißen durften wie sonst üblich.“

Sein Bruder fügt als Erklärung für diesen Drehort noch an: „Liam lebte ebenfalls über ein Jahr lang in diesem Gebäude. Es ist eine extrem wandelbare Location, und er kannte praktisch jeden Winkel. Es ist ein sehr neuer, 75 Millionen Dollar teurer Gebäudekomplex mit einem riesigen Pool, einer gigantischen Tiefgarage und wunderbar großzügigen Eingangsbereichen auf jeder Etage.“ O?Donnell erklärt, wie sehr ihm seine Kenntnisse über das Haus bei der Arbeit für den Film geholfen haben: Ich lebte im 4. Stock, nicht im 19. Wie Greg jetzt. Aber es half mir und Josh beim Schreiben und Planen aller Einzelheiten unheimlich, dass ich schon vorher wusste, wo alles zu finden war und wie die Schauspieler sich im Haus von einem Ort zum anderen bewegen können.“ Joshua Cordes fügt an „Diese genaue Kenntnis, wo welche Treppe im Gebäude zu finden war, beeinflusste das Drehbuch natürlich deutlich. Die Actionszenen sind exakt auf die geographischen Gegebenheiten zugeschnitten.“

Weil sie in einem Wohngebäude drehten und auf die Nachbarn Rücksicht nehmen wollten, bemühte sich das Team von SKYLINE, während des Drehs möglichst wenige Fußspuren zu hinterlassen. „Man nennt die vielen Lastwagen einer Filmproduktion nicht umsonst ‚Zirkus?“, pflichtet Greg Strause bei. Für SKYLINE arbeiteten wir in meiner Wohnung, aber auch in engen anderen Teilen des Hauses. Insgesamt gab es dort beispielsweise nur zwei Fahrstühle, also war klar, dass wir nicht einen davon permanent besetzen können.“ „Alles musste sehr leicht sein, da wir mit einem Team von 20 Mann die Arbeit stemmen wollten, die sonst 80 Personen übernehmen.“, fährt Strause fort. „So viele Leute am Set wären aber allein physisch nicht zu bewältigen gewesen, dafür war einfach nicht genug Platz. Ab einem bestimmten Punkt hat man üblicherweise immer zu viele Lampen, Kameras und Zeug überall herumstehen, dazu noch die vielen Menschen dazwischen. Das wäre für SKYLINE nicht machbar gewesen. Also mussten wir uns eine Art Guerilla-Taktik zurechtlegen.“ Colin Strause fasst zusammen: „Wir lieben es, in L.A. zu drehen, und dank der Mithilfe vieler begeisterter Kollegen war die Arbeit wunderbar. Auch wenn es manche unerwartete Herausforderungen gab. Beispielsweise, als wir mit einem gigantischen Gerät auf dem Dach des Hauses Qualm erzeugten. Da hörten wir erst eine Feuerwehrsirene, dann waren es vier, danach immer mehr, und plötzlich waren schon zwölf Wagen vor dem Haus zu sehen. Und die teilten uns mit, dass zusätzlich sogar schon ein Hubschrauber auf dem Weg zu uns wäre...“