Patrik 1,5 Film Trailer
Länge: 103 Min | Kinostart: Oktober 2010
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Die Story:Eine stabile Beziehung, ein neues Haus im ruhigen Vorort, gute Jobs mit flexiblen Arbeitszeiten: Göran und Sven haben alles – nur kein Kind. Aber bei diesen Voraussetzungen ist ihr Adoptionsantrag schnell durch und bald ist Patrik (1,5 Jahre alt) auf dem Weg. Dem vollkommenen Glück des schwulen Paares steht nichts mehr im Wege – bis auf einen kleinen Schreibfehler der Adoptionsbehörde. Und so wird ihnen am entscheidenden Tag kein Baby überbracht, sondern es steht ein kleinkrimineller, schwer erziehbarer, äußerst homophober Teenager vor der Tür: Patrik 15!
Hintergrund:Voller Warmherzigkeit und mit entlarvendem Witz erzählt Ella Lemhagen (Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse) in ihrer Komödie von einem bürgerlichen Homo-Paar, dessen brave Fassade von einem asozialen Jugendlichen über den Haufen geworfen wird. Am Ende rauft sich die Patchwork-Familie natürlich zusammen, weil sich Außenseiter eben verbünden müssen, um in der Welt der Spießer ihre Würde zu behalten. Dafür gab es zurecht den Hauptpreis des Verzaubert-Filmfestivals und den Publikumspreis beim San Francisco International Lesbian and Gay Film Festival. Fuck you, you fucking fuck!
Technikinfos:Bildformat: 2,35:1; Ton: Dolby Digital
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Über die Regisseurin Ella Lemhagen:
Geboren 1965, hat an der Universität Stockholm Filmgeschichte und anschließend an der Schwedischen Nationalen Filmschule Regie studiert. 1986 erhielt sie von Sveriges Television (dem öffentlichrechtlichen Sender Schwedens) den Auftrag, einen Kurzfilm nach ihrem eigenen Buch zu drehen. Außerdem verbrachte Lemhagen ein Jahr an einer Pariser Filmschule, in dem sie hauptsächlich dokumentarisch arbeitete. 1992 repräsentierte sie „Swedish Young Talent“ auf einer internationalen Messe in Sevilla und 1994 erhielt ihr zweiter Kurzfilm „13-årsdagen“ („The 13th Anniversary“) beim Göteborg Film Festival des Zuschauerpreis des Kurzfilmwettbewerbs.
Ebenfalls nach eigenem Buch debütierte Lemhagen 1996 mit dem viel gelobten „Drömprinsen - Filmen om Em" („The Dream Prince“) als Spielfilmregisseurin. Bei den Guldbagge Awards (den Auszeichnungen der schwedischen Filmakademie) wurde sie für den Preis der besten Regisseurin nominiert, Anders Bohman für die beste Kameraarbeit. Der Film erhielt außerdem eine Nominierung bei den norwegischen Amanda Awards als bester nordischer Film und den Publikumspreis beim Göteborg Film Festival.
Nach „Välkommen till festen“ („Welcome To The Party“, 1997) feierte sie mit ihrem dritten Spielfilm „Tsatsiki, morsan och polisen“ („Tsatsiki – Tintenfische und erste Küsse“) 1999 einen großen internationalen Erfolg, der auf vielen Festivals ausgezeichnet wurde (unter anderem bei der Berlinale mit dem Gläsernen Bären der Sektion Generation und bei den Gouldbagge Awards mit den vier Hauptpreisen für den besten Film, die beste Regie, die beste Kamera und das beste Drehbuch).
2001 folgte „Om inte“ („If not“), 2003 der TV-Film „Järnvägshotellet“ („The Railroad Hotel”) und der Spielfilm “Tur och retur” (“Immediate Boarding”), der in Deutschland als “Der chaotische Elterntausch” bekannt ist. 2008 erschien PATRIK 1,5 und gewann sowohl den Zuschauerpreis beim San Fancisco International Lesbian & Gay Film Festival als auch den Hauptpreis beim Verzaubert Film Festival.

