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12 Monate Deutschland Film Trailer

Länge: 95 Min | Kinostart: 23.09.2010 | Release: 01.04.2011 (DVD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Kwasi Gyabaa, Nairika Murphy, Eduardo Matheus, Constanza Gorena Prat

Die Story:12 Monate Abenteuer für Constanza, Kwasi, Eduardo und Nairika, als Ausstauschüler zu Gast in Deutschland. 12 Monate Abenteuer auch für die Gastfamilien. Vom ersten Moment an ist die Kamera dabei, bleibt vertrauter, heimlicher Freund sowohl der Schüler als auch der deutschen Gasteltern, dem sie ihre Freuden, Sorgen und Erlebnisse anvertrauen. In diesem intensiven Jahr gibt es Hoffnungen, Enttäuschungen, neue Erkenntnisse und große Emotionen bei allen Beteiligten.

Hintergrund:12 Monate Deutschland wirft durch die Augen der Austauschschüler einen ganz neuen, humorvollen und warmherzigen Blick auf Deutschland und besonders auf die Institution Familie. Eva Wolf zeigt in ihrem Film, dass es niemals einfach ist, sich in ein Abenteuer zu stürzen, aber eine der intensivsten Erfahrungen zu merken, wie man dabei über sich hinaus gewachsen ist.




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Hintergrund: Abenteuer Austauschjahr

Jedes Jahr machen sich ungefähr 20.000 Schüler auf als Austauschschüler für länger als drei Monate ein fremdes Land zu erkunden. Das beliebteste Land unter den deutschen Schülerinnen und Schülern ist immer noch Amerika mit circa 8000 Programmteilnehmern im Schuljahr 2008/09, damit bilden die deutschen Schüler auch die größte Gruppe der rund 28.000 Austauschschüler, die jährlich Amerika kennen lernen.

2008/2009 folgen in der Rangliste der deutschen Austauschschüler Kanada mit circa 1.840, Neuseeland mit 1.300, Australien mit 1.100, Großbritannien mit 540, Frankreich mit 380, Irland mit 256, Brasilien mit 174 , Spanien mit 171 Teilnehmern und Südafrika mit 127.

Rund 70 gemeinnützige und kommerzielle Veranstalter bieten deutschen Schülern die Möglichkeit sich bei ihnen für ein Austauschjahr zu bewerben. Die Nachfrage ist deutlich größer als das Angebot, obwohl so ein Austauschjahr nicht gerade billig ist: Je nach Land schwanken die Preise zwischen 3.000 Euro und 20.000 Euro. Diese extremen Schwankungen hängen mit unterschiedlichen Reisekosten und variablen Kosten wie Schulgeld, welches in einigen Ländern fällig wird, zusammen.

Für die meisten der Schüler ist es »das beste Jahr ihres Lebens«. Die Zahlen sprechen für sich. Nach einer Umfrage der Stiftung Warentest beendeten nur 5% der Schüler vorzeitig ihren Aufenthalt im Ausland. Es wird geschätzt, dass zwischen 20% und 30% der Schüler ihre Gastfamilie wechseln. Eine Zahl, die recht hoch klingt, doch wenn man bedenkt, dass bei einem Austauschjahr Menschen beinahe zufällig aufeinander treffen und nun ein ganzes Jahr gemeinsam miteinander verbringen sollen, eigentlich doch überraschend niedrig.

Interessant ist auch, dass die Schüler trotz zu bewältigender Probleme ihr Jahr in der Summe positiv bewerten. Der Deutsche Fachverband Highschool befragt jedes Jahr Teilnehmer seiner Mitglieder nach ihren Erfahrungen. Und so gaben für das Schuljahr 2006/2007 im Schnitt zwischen 60% und 75% der Schüler an sich gut in die Familie eingefunden zu haben, Land und Leute kennengelernt zu haben und die Sprache erlernt zu haben. Nicht mal bei der Wahl ihrer Austauschorganisation sind sich alle einig: 90% empfehlen ihre Organisation weiter. Nur bei der Frage »Empfehlen Sie die Teilnahme an einem Austausch?« antworteten alle Befragten mit »Ja.«

Dies verwundert nicht. Nach einer vom AFS in Auftrag gegeben Studie hat ein Austauschjahr eine nachhaltig positive Wirkung für die Schüler. Zum einen verbessern Austauschschüler deutlich ihre sprachlichen Fähigkeiten und damit ihre Chancen im späteren Berufsleben. Zum anderen entwickeln Austauschschüler Verständnis und Sensibilität gegenüber anderen Kulturen und zusätzlich fördern die Austauscherfahrungen lebenslange internationale Perspektiven.