Kleinstatthelden Film Trailer
Länge: 97 Min | Kinostart: 21.10.2010
DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
|
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Links & Infos
Schauspieler:Jonas Baeck, Nadine Salomon, Felix Meyer, Tabea Tarbiat, Phillip Milbradt, Svenja Ingversen, Thomas Ulrich, Katharina Wolters, Gerhard Roiss, Anja Niederfahrenhorst, Waldemar Hooge, Berthold Bell, Geena Kloeppel
Die Story:Janosch ist ein erfolgloser Musiker Anfang 20, der sich in einer Lebens- und Schaffenskrise befindet. Das Studium hat er abgebrochen und er muss sich eingestehen, dass sein lang erhoffter Erfolg in der Musik ausbleibt. Eher widerwillig und ziellos kehrt Janosch an einem Wochenende in seine alte Heimatstadt Lüdenscheid zurück. Dort muss er sich mit seinen Eltern rumärgern und auch das Wiedersehen mit seinen Freunden verläuft anders als erwartet: Die alten Zeiten sind vorbei und ihr erzwungenes Aufleben scheint nicht zu gelingen. Und dann ist da auch noch die quirlige Lina, die Jonas durch ihre naive und unbeschwerte Art erstmal gehörig auf die Nerven geht.
Hintergrund:Kleinstatthelden ist eine Momentaufnahme von Verlierern. Eine Spiegelung dessen, was viele junge Menschen durchleben. Das Streben nach einem Traum, der vergleichbar ist mit einem Lottogewinn: eins zu einer Million. Und das Platzen des Traumes, verbunden mit dem Erwachen in der Realität: verloren zu haben, ein Loser zu sein; eben eher klein statt Held!
- Trans Bavaria Trailer
User, die diesen Trailer sahen, besuchten auch diese Seiten:
Eure Meinung zu "Kleinstatthelden"
Kommentar zu "Kleinstatthelden" ohne einloggen abgeben:
Bisher gibt es keine Kommentare zu "Kleinstatthelden".
Mehr zu Regie und Drehbuch:
Name: Marc Schaumburg - Alter: 33 - Wohnort: Köln - Hobbys: meine Tochter Luna (6 Jahre) - Geht gar nicht: Regelmäßige Aufstehzeiten, nörgelnde Besserwisser, Leute die im Kino keinen Spaß haben, ernste Kritiker, die deutsche Einstellung zu Kunst und Film (Hauptsache traurig, ernst und bedeutsam), Unterhaltungsmangel und fehlende Selbstironie in unserer Gesellschaft.
Meine Eltern haben mich immer in meinem Berufswunsch unterstützt, aber eher unwissend, denn ich bin ins Ausland gegangen, um Englisch zu lernen und kam als Regisseur zurück. Meine Geschwister würden wohl über mich sagen: "Hey Großer, ich habe mir immer gewünscht, so zu sein wie Du, doch jetzt mache ich was aus meinem Leben". Das stört mich allerdings nicht großartig, denn ich wusste schon früh, dass ich Regisseur werden wollte und gebe auch alles für meinen Traumberuf, es ist ein harter Kampf, den ich jeden Tag bewältige.
Dass ich Regisseur werden wollte, wurde mir in dem Moment bewusst, als sich meine Eltern gestritten hatten und ich meinen Schwestern einen Plan unterbreitet habe, wie wir die Stimmung wieder anheben können. Weiterhin in meinem Wunsch gestärkt wurde ich schon etwas früher, nämlich als ich in einer Schulaufführung zu Loriots „Das Ei“ mitwirkte. Ich sollte das Ei spielen und in der Ecke stehen. Der Regisseur war ein Idiot und ich wusste, das würde ich keinem Kind antun und es besser machen. Was das Thema Loser angeht, ist meiner Meinung nach der größte Loser-Beruf, der des Wettermanns, welcher jeden Tag etwas falsch machen kann und trotzdem seinen Job behält, aber irgendwie ist er auch beneidenswert.
Im Großen und Ganzen finde ich Loser sympathischer als Gewinnertypen, denn ein Loser akzeptiert sich selbst und ist mit sich im Reinen. Gewinnertypen, auf der anderen Seite, sind meistens zufrieden mit sich selbst, aber auch arrogant. Loser sind entweder wirkliche Loser und somit unsympathisch oder sie sind zufrieden mit sich selbst, was sie nur für andere zum Loser macht. Der größte Loser in „Kleinstatthelden“ ist Ernst-Hermann, der Vater von Janosch, denn der zieht Walken seiner heißen Frau vor. „Kleinstatthelden“ ist der Debütfilm von Regisseur Marc Schaumburg.
Im Jahre 1977 in Lüdenscheid geboren, studierte er Film in Adelaid Australien und drehte zahlreiche Werbungen und Musikvideos, bevor er seinen ersten Film „Goy“, einen Live-Animations-Horrorfilm, in Los Angeles drehte. Im Jahre 2008 kehrte Marc Schaumburg nach Deutschland zurück und schrieb das Drehbuch zu „Kleinstatthelden“. Zusammen mit dem Produzenten Felix Kersting, der sein Handwerk ebenfalls in Hollywood lernte, finanzierten sie die tragisch-komische Geschichte des jungen Musikers, der in seine Heimatstadt Lüdenscheid zurückkehrte. Autobiografische Anleihen und Fiktion verschwimmen dabei zu einem authentischen und spannenden Film, der sowohl Alt als auch Jung begeistern und berühren wird.

