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The Sound After The Storm Kino Film Trailer

Länge: 82 Min | Kinostart: 02.12.2010 (OmU)
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TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Die Story:Drei Jahre nach dem Hurrikan Katrina ist New Orleans noch immer eine Geisterstadt. Die berühmte Sängerin Lillian Boutté,Jazz-Botschafterin von New Orleans in der direkten Nachfolge von Louis Armstrong, der Klarinettist Dr. Michael White, die junge Musikgruppe The Next Generation Brass Band und der Fotograf Armand Sheik Richardson kämpfen mit Noten gegen die Not, die der Hurrikan verursacht hat, gegen die andauernde Vernachlässigung der Opfer und für den Erhalt der Jazzkultur. Der Film begleitet Lillian Boutté, die seit über 25 Jahren in Deutschland lebt, mit ihren Weggefährten auf Konzerten in Europa und in ihrer Heimatstadt New Orleans – und erzählt, wie der Jazz die Macht entfaltet, die Krise zu überwinden.

Hintergrund:Ein Dokumentarfilm von Sven O. Hill & Patrik Soergel & Ryan Fenson-Hood mit Lillian Boutté & Dr. Michael White & Armand Sheik Richardson & The Next Generation Brass Band



KINOTERMINE 2010:
ab 2.12. in München, ab 9.12. in Berlin und bundesweit!

02.12.-09.12. Neues Arena, München (www.arena-kino.de)
01.12.-16.12. Kino Breitwand, Seefeld (www.breitwand.com)

01.12, 20.00 Uhr, Schloss Seefeld (www.breitwand.com)
Benefiz-Konzert mit Lillian Boutté (Hauptprotagonistin des Films)
und Christian Willisohn zu Gunsten der Musicians Clinic New Orleans
(www.neworleansmusiciansclinic.org)
Wir wollen damit Musikern in New Orleans helfen, die immer noch sowohl physisch, als auch psychisch unter den Folgen von Hurrikan Katrina leiden.
Tickets: www.breitwand.com

Ab dem 9.12.2010 bundesweit:
nur 7.12.     Kinopassage, Erlenbach (www.kinopassage.de)
8.12.-12.12.  Casablanca, Ochsenfurt (www.casa-kino.de)
8.12.-16.12.  Lichtspielkino, Bamberg (www.lichtspielkino.de)
9.12.-16.12.  Sputnik, Berlin (www.sputnik-kino.com)
9.12.-16.12.  Tilsiter, Berlin (www.tilsiter-lichtspiele.de)
9.12.-16.12.  Eiszeit, Berlin (www.eiszeitkino.de)
9.12.-16.12.  Filmforum Höchst Frankfurt (www.filmforum.neues-theater.de)
30.12.-05.01. Filmhaus Saarbrücken (www.filmhaus-saarbruecken.de)

Filmgespräche mit den Regisseuren:
7.12.   Kinopassage, Erlenbach (www.kinopassage.de)
8.12.   Casablanca, Ochsenfurt (www.casa-kino.de)
8.12.   Lichtspielkino, Bamberg (www.lichtspielkino.de)
9.12.   Tilsiter, Berlin (www.tilsiter-lichtspiele.de)
10.12.  Sputnik, Berlin (www.sputnik-kino.com)

im Januar/Feburar/März folgen weitere Termine in Hamburg, Bremen, Oldenburg, Kiel, Hannover, Düsseldorf, Köln, Dortmund, Nürnberg und anderen Städten.


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Hurrikan Katrina war nur für kurze Zeit ein großes Thema in den Medien, dann hat man nichts mehr davon gehört. Das Leben außerhalb von New Orleans ging einfach weiter und „What a Wonderful World“ von Louis Armstrong wurde wieder unbeschwert im Radio gespielt. Wir finden, dass weder der Charakter und die Einzigartigkeit von New Orleans, noch das Ausmaß der Zerstörung wirklich verstanden wurden. Unser Dokumentarfilm möchte den Spirit von New Orleans, aber auch den Einsatz der Protagonisten um den Erhalt gerade dieses Spirits und ihrer Kultur den Zuschauern nahe bringen.

Protagonisten
Lillian Boutté ist in New Orleans aufgewachsen und wurde als Gospelsängerin in ihrer Heimatstadt bekannt. Ihr Können strahlte sehr bald über die Stadtgrenzen hinaus, woraufhin sie in vielen Städten Nordamerikas, Brasiliens und auch Europas auftrat. Dabei blieb sie ihrer Heimat aber immer treu und gab regelmäßig Konzerte in New Orleans. So führte sie 1986 eine große Ehrung zurück in ihre Heimatstadt: Lillian wurde zur „Offiziellen Musikalischen Botschafterin der Stadt New Orleans“ ernannt, ein Ehrentitel, der vor ihr nur dem legendären Trompeter Louis Armstrong verliehen wurde. Lillian Boutté hat bereits mit 11 Jahren einen Gesangswettbewerb gewonnen. Später arbeitete sie an Studioaufnahmen und Konzerten mit Dr. John, Henry Butler, Christian Willisohn, James Booker, Denny Baker, Allen Toussaint, Phil Parnell und anderen zusammen. Die Liebe brachte sie nach Glückstadt bei Hamburg, wo sie seit 25 Jahren lebt. Lillian Boutté pendelt regelmäßig zwischen Europa und New Orleans hin und her.

Armand “Sheik" Richardson hat die Organisation „Arabi Wrecking Crewe“ ins Leben gerufen, um Musiker zu unterstützen, deren Häuser, Instrumente und Konzerträume durch Katrina zerstört wurden. Sheik spielt Trompete, ist aber nicht als Musiker, sondern vielmehr durch seine Fotografien über den New Orleans Jazz vor und nach Katrina bekannt geworden. Sheik verbarrikadierte sich während des Hurrikans in seinem Haus, als einziger in seiner Nachbarschaft.

Dr. Michael White ist ein Historiker und Klarinettist, der schon mit den Jazzgrößen Wynton Marsalis und Lionel Hampton Konzerte gespielt hat. Er unterrichtet an der ‚Xavier Universität New Orleans’ African-American Music und Spanisch. Er hat während des Orkans seine gesamte historische Jazz-Kollektion verloren, Klarinetten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Tausende von Schallplatten und Fotos aus den 1910ern, 20ern und 30ern. Nach Katrina lebte er zunächst in seinem Auto, dann in einem Trailer.

The Next Generation Brass Band besteht aus zehn Mitgliedern. Während Katrina wurden sie in verschiedene Städte evakuiert. Dort setzten sie sich intensiver mit ihren Instrumenten auseinander, aus Langeweile und um ihr Heimatweh zu stillen.

Filmemacher
Sven O. Hill, Patrik Soergel und Ryan Fenson-Hood haben schon während ihres Studiums an der Filmschule Famu in Prag gemeinsam Kurzfilme realisiert. Für „The Sound After The Storm“ konnten sie die erfahrene Produktionsfirma Venturafilm aus der Schweiz gewinnen, die seit 20 Jahren Spiel- und Dokumentarfilme produziert, u. a. „Die große Stille“ von Philip Gröning, „Le Quatro Volte“ von Michelangelo Frammartino, der dieses Jahr in Cannes (Quinzaine des Réalisateurs) uraufgeführt wurde. HillFilm und Dirk Manthey Film erhielten Filmförderungen in Deutschland und konnten dadurch als Koproduzenten in das Projekt einsteigen. Dirk Manthey ist vor allem durch seine Produktionen der Kurzfilme „Motodrom“ (u.a. Lobende Erwähnung Sundance Filmfestival) und „Terminal“ von Jörg Wagner bekannt.

Sven O. Hill führte sein Filmstudium an der Famu (1999 – 2000) am Aufbaustudium Film in Hamburg (2002 – 2004) mit dem Schwerpunkt Kamera weiter. Als Kameramann hat er an rund 20 Kurzfilmen, Musikclips und Dokumentarfilmen mitgearbeitet, u.a. an „Mikrofan“, „Ausfahrt Eden“ (beide liefen, bzw. laufen, beim Filmfestival Hof) und „Herr Rücker“ (u.a. IDFA Amsterdam). 2006 wurde er mit “Kopfende Haßloch” zum Deutschen Kamerapreis für die Beste Kamera, Dokumentarfilm, nominiert. 2007 realisierte er als Regisseur, Kameramann und Koproduzent “The Return“, der u.a. auf der Dok Leipzig 2008 lief und für den European Grand off nominiert war.

Patrik Soergel lebt in Locarno, Schweiz. Er absolvierte das Europäische Film College in Dänemark und studierte darauf an der Famu in Prag. Er arbeitet als Regisseur und Cutter für das Schweizer Fernsehen und verschiedene Produktionsfirmen in der Schweiz. 2009 realisierte er auch den Dokumentarfilm „L’Eredità Del Silenzio“ für das Schweizer Fernsehen mit Sven O. Hill als Kameramann.

Ryan Fenson-Hood lebt in New York und arbeitet als Regisseur und Cutter, dessen Arbeiten sowohl im Sundance Channel, Schweizer Fernsehen, auf MTV2 ausgestrahlt, als auch auf internationalen Filmfestivals gezeigt wurden. Seine Arbeit als Cutter „The Mother Project“ lief u.a. auf dem Tribeca Film Festival.

Festivals / Preise
Zürich Film Festival 2009, Schweiz
Gewinner “Bester Internationaler Dokumentarfilm”
Nordische Film Tage Lübeck 2009
Augendweide Kiel 2009, Eröffnungsfilm
Planet Doc Review 2010, Warschau, Polen
Aster Film Festival 2010, Strumica, Mazedonien
Message to Man 2010, Sankt Petersburg, Russland
Maysles Brothers Film Festival 2010, New York, USA
Festival des Libertes 2010, Brüssel, Belgien
IASI International Film Festival, Iasi, Rumänien
Zweite Kölner Kino-Nacht 2010
Jazzfestival Gronau 2010, Deutschland
Jazzfestival Bad Hersfeld 2010, Deutschland
Jazz Ascona 2010, Schweiz
Jazz Tage Lenk 2010, Schweiz

Jazz in den Ministergärten Berlin 2010, Deutschland
Leverkusener Jazztage 2010, Deutschland