Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 1 Film Trailer
FSK Film: 12 | Länge: 145 Min | Kinostart: 18.11.2010 | Release: 15.04.2011 (DVD&BD)
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Erster kurzer Trailer aufgetaucht
Bilder zum Film
Special: Der Waldlauf
Special: Die Story
Special: Auf der Flucht
Schauspieler:Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Helena Bonham Carter, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Ralph Fiennes, Michael Gambon, Brendan Gleeson, Richard Griffiths, John Hurt, Jason Isaacs, Alan Rickman, Fiona Shaw, Timothy Spall, Imelda Staunton, David Thewlis, Julie Walters
Die Story:Das siebte und letzte Abenteuer in der Harry-Potter-Reihe, ist das sehnlichst erwartete Kino-Event des Jahres, erzählt in zwei abendfüllenden Spielfilmen. Im ersten Teil begeben sich Harry, Ron und Hermine auf eine lebensgefährliche Mission: Sie müssen Voldemorts Geheimnis seiner Unsterblichkeit und Zerstörungskraft finden und vernichten – seine Horkruxe. Ohne die Hilfe ihrer Professoren oder gar dem Schutz von Professor Dumbledore sind die drei Freunde mehr denn je aufeinander angewiesen. Doch dunkle Kräfte in ihrer Mitte versuchen sie unbarmherzig auseinander zu reißen. Mittlerweile hat sich die Welt der Zauberei für alle Feinde des dunklen Lords zu einem gefährlichen Ort gewandelt: Der lang befürchtete Krieg ist ausgebrochen und Voldemorts Todesesser haben die Kontrolle im Zaubereiministerium und sogar Hogwarts übernommen. Sie verhaften und terrorisieren alle, die sie für ihre Feinde halten. Nur Voldemorts Erzfeind haben sie noch nicht erwischt: Harry Potter. Doch der Auserwählte ist zum Gejagten geworden, denn die Todesesser müssen ihren Auftrag erfüllen, Harry zu Voldemort zu bringen … und zwar lebendig. Harrys einzige Hoffnung ist es, die Horkruxe zu finden, bevor Voldemort ihn findet. Bei seiner Suche stößt der Zauberlehrling auf die alte und fast vergessene Legende von den Heiligtümern des Todes und erkennt: Sollte die Legende wahr sein, könnte sie Voldemort unbesiegbar machen. Harry ahnt nicht, dass sich seine Zukunft bereits in der Vergangenheit entschieden hat, nämlich an dem schicksalsträchtigen Tag, als er der Junge, der lebt wurde. Denn jetzt, wo Harry Potter kein Junge mehr ist, wartet die Aufgabe auf ihn, auf die er sich seit seinem ersten Tag in Hogwarts vorbereitet hat: den ultimativen Kampf gegen Voldemort.
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Weitere Infos zum Film:
Teil 1 beginnt damit, dass Harry, Ron und Hermine die gefährliche Aufgabe übernehmen, das Geheimnis von Voldemorts Unsterblichkeit und Vernichtungswahn aufzuspüren und zu zerstören: die Horcruxe. Die drei Freunde sind ohne den Rat ihrer Professoren, ohne Professor Dumbledores schützende Hand mehr denn je aufeinander angewiesen. Doch dunkle Mächte drohen sie zu trennen.
Die Welt der Zauberer ist inzwischen für alle Gegner des Dunklen Lords äußerst gefährlich geworden. Der lange befürchtete Krieg hat begonnen, und Voldemorts Todesser reißen die Macht im Zaubereiministerium und sogar in Hogwarts an sich – wer sich widersetzt, wird eingeschüchtert und weggesperrt. Vor allem haben sie es auf Voldemorts Erzfeind Harry Potter abgesehen: Der Auserwählte wird zum Gejagten. Die Todesser haben den Befehl, Harry bei Voldemort abzuliefern – und zwar lebendig.
Harrys letzte Hoffnung: Er muss die Horcruxe finden, bevor Voldemort ihn entdeckt. Während er nach Anhaltspunkten forscht, stößt er auf eine uralte und fast vergessene Geschichte – die Legende von den Heiligtümern des Todes. Falls die Legende wahr sein sollte, könnte sie Voldemort zu jener unüberwindlichen Macht verhelfen, die er anstrebt.
Harry ahnt nicht, dass seine Zukunft durch seine Vergangenheit längst vorbestimmt ist – durch jenen schicksalhaften Tag, an dem er wurde, was er ist: „der Junge, der überlebte“. Inzwischen ist Harry Potter aber kein Junge mehr – jetzt steht der Tag unmittelbar bevor, auf den er sich seit seiner Ankunft in Hogwarts vorbereitet hat: die entscheidende Auseinandersetzung mit Voldemort.
Die Regie von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ übernahm David Yates, der schon die Blockbuster „Harry Potter und der Orden des Phönix“ und „Harry Potter und der Halbblutprinz“ inszeniert hat. David Heyman, Produzent aller Harry-Potter-Filme, produzierte den Film zusammen mit David Barron und J.K. Rowling. Drehbuchautor Steve Kloves schrieb die Kinofassung des Buchs von J.K. Rowling. Lionel Wigram ist als Executive Producer beteiligt.
Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson spielen wieder Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger.
Zur Besetzung gehören auch Helena Bonham Carter, Robbie Coltrane, Tom Felton, Ralph Fiennes, Michael Gambon, Brendan Gleeson, Richard Griffiths, John Hurt, Jason Isaacs, Bill Nighy, Alan Rickman, Fiona Shaw, Timothy Spall, Imelda Staunton, David Thewlis, Julie Walters und Bonnie Wright.
Zum kreativen Team zählen Kameramann Eduardo Serra, Produktionsdesigner Stuart Craig, Cutter Mark Day, Komponist Alexandre Desplat, Kostümdesignerin Jany Temime und der für die visuellen Effekte verantwortliche Tim Burke.
Warner Bros. Pictures präsentiert eine Heyday-Films-Produktion, „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, die neueste Episode in der erfolgreichsten Filmreihe aller Zeiten. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ kommt am 18. November 2010 in die deutschen Kinos, der zweite Teil startet am 14. Juli 2011.
2-DISC BLU-RAYTM
Fakten und Bonusmaterial
Veröffentlichungstermin: 15. April 2011 / Lauflänge: 146 Minuten / Altersfreigabe: ab 12 Jahren /
Tonformat - Sprachen: DTS-HD Master Audio: Englisch 5.1 / Dolby Digital 5.1: Französisch, Deutsch, Italienisch, Holländisch, Flämisch /
Untertitel: Französisch, Holländisch, Kroatisch, Hebräisch, Slowenisch / Untertitel für Hörgeschädigte: Englisch, Deutsch, Italienisch
Bonusmaterial:
Sprache: Englisch / Untertitel: Deutsch, Italienisch, Französisch, Polnisch, Portugiesisch, Türkisch, Griechisch, Ungarisch, Russisch, Tschechisch, Kroatisch, Chinesisch, Arabisch,
Slowenisch, Slowakisch, Rumänisch, Serbisch, Estnisch, Litauisch, Lettisch, Bulgarisch,Hebräisch, Koreanisch, Thai, Spanisch, Holländisch / Untertitel für Hörgeschädigte: Englisch
• Exklusive Sneek Peak aus dem mit Spannung erwarteten Film Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2
• Maximum Movie Mode - Jason Isaacs (Lucius Malfoy), weitere Darsteller und Mitarbeiter begleiten uns auf einer interaktiven Führung durch Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1. Außerdem gibt es wichtige Szenen aus den früheren Filmen, die uns auf die entscheidende Auseinandersetzung in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 vorbereiten.
• Dans, Ruperts und Emmas Wettlauf – Beim Dreh der Flucht vor den Greifern im Swinley Forest veranstalten Dan, Rupert und Emma ein kleines eigenen Sprint- Turnier. Mitreißend kommentiert von Regisseur David Yates, wird die Stimmung vom Wettkampf-Ehrgeiz der Stars bestimmt, der den Kampfgeist zwischen den Hauptdarstellern anspornte.
• Die sieben Harrys – Wir erleben mit, wie Daniel Radcliffe sich in die Persönlichkeiten der verschiedenen Filmfiguren versetzt, die sich in der witzigen
Privet Drive-Sequenz in mehrere Harrys verwandeln.
• On the green mit Rupert, Tom, Oliver und James – Wir begleiten Rupert Grint (Ron Weasley), Tom Felton (Draco Malfoy), Oliver Phelps (George Weasley) und James
Phelps (Fred Weasley) bei einer Runde Golf und lassen uns von ihrer zehnjährigen Freundschaft erzählen, die sich bei den Dreharbeiten zu den Harry Potter-Filmen
entwickelte.
• The Wizarding World of Harry Potter-Promotion-Trailer – Wir begleiten Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson und weitere Darsteller aus den Harry Potter- Filmen bei ihrem ersten Besuch anlässlich der feierlichen Eröffnung von The Wizarding World of Harry Potter
• Zusätzliche Szenen
• Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1: Hintergrundinformationen zum Soundtrack
• Digitale Kopie des Spielfilms
2-DISC DVD EDITION
Fakten und Bonusmaterial
Veröffentlichungstermin: 15. April 2011 / Lauflänge: 140 Minuten / Altersfreigabe: ab 12 Jahren /
Tonformat - Sprachen: Dolby Digital 5.1: Englisch, Deutsch, Holländisch /
Untertitel: Holländisch / Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial:
Sprache: Englisch / Untertitel: Deutsch, Französisch, Polnisch, Portugiesisch, Türkisch, Griechisch, Ungarisch, Russisch, Tschechisch, Kroatisch, Arabisch, Slowenisch, Slowakisch,
Rumänisch, Serbisch, Estnisch, Litauisch, Lettisch, Bulgarisch, Hebräisch, Holländisch / Untertitel für Hörgeschädigte: Englisch
• Dans, Ruperts und Emmas Wettlauf – Beim Dreh der Flucht vor den Greifern im Swinley Forest veranstalten Dan, Rupert und Emma ein kleines eigenen Sprint- Turnier. Mitreißend kommentiert von Regisseur David Yates, wird die Stimmung vom Wettkampf-Ehrgeiz der Stars bestimmt, der den Kampfgeist zwischen den Hauptdarstellern anspornte.
• Die sieben Harrys – Wir erleben mit, wie Daniel Radcliffe sich in die Persönlichkeiten der verschiedenen Filmfiguren versetzt, die sich in der witzigen
Privet Drive-Sequenz in mehrere Harrys verwandeln.
• On the green mit Rupert, Tom, Oliver und James – Wir begleiten Rupert Grint (Ron Weasley), Tom Felton (Draco Malfoy), Oliver Phelps (George Weasley) und James Phelps (Fred Weasley) bei einer Runde Golf und lassen uns von ihrer zehnjährigen Freundschaft erzählen, die sich bei den Dreharbeiten zu den Harry Potter-Filmen entwickelte.
• The Wizarding World of Harry Potter-Promotion-Trailer – Wir begleiten Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson und weitere Darsteller aus den Harry Potter- Filmen bei ihrem ersten Besuch anlässlich der feierlichen Eröffnung von The Wizarding World of Harry Potter
• Zusätzliche Szenen
• Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1: Hintergrundinformationen zum Soundtrack
1- Disc DVD
Fakten
Veröffentlichungstermin: 15. April 2011/ Lauflänge: 140 Minuten / Altersfreigabe: ab 12 Jahren /
Tonformat - Sprachen: Dolby Digital 5.1: Englisch, Deutsch, Holländisch /
Untertitel: Holländisch / Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch, Englisch
DIGITALVERTRIEB – ELEMENTE
Exklusive iTunes Extras Version
Auf iTunes ist eine exklusive „iTunes Extras“ Version des Films erhältlich. Der Kunde erhält zusätzlich zum Film viele Specials wie ein Making-of zum Soundtrack von
„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1“ sowie acht nicht verwendete Szenen und ein Interview mit Rupert Grint, Tom Felton, Oliver Phelps und James Phelps
über ihre Jugend bei den Potter-Dreharbeiten und das Leben danach
Eure Meinung zu "Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 1 (Harry Potter 7)"
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Eure Kommentare zu "Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 1 (Harry Potter 7)":
Lol Der Film ist echt gut, aber die Stelle mit Dobby ist viel zu lustig gemacht als er die rettet, im Buch ist die total traurig und alles und hier macht er ne Witz. Trotzdem freu mich auf Teil2!!! :)
Kristin Der Film ist sooo hammer, ich bin ein großer FAN... Ich will endlich wissen was genau im letzten teil (7 teil 2) passiert. ich bin soo aufgeregt und ich bin traurig wegen dobby...ich fand ihn immer so witzig und süß!!!jetzt ist er tod... schaut ihn euch an er ist toll!!
^,^ stimme zu! besste verfilmung seid teil 1 (nur die nazianspielung (Todesser im ministerimum )hätte man sich sparen können ..genau wie das Jüdische Sternsymbol in der gringelsbank im ersten teil) oder sehe ich schon überall gespenster Oo
Lukas II Der Film war toll! Viel besser als der sechste und auch besser als der fünfte. Sehr gut, weiter so!
lolala Der Film war eindeutig besser als der fünfte und der sechste! Näher am Buch und trotzdem total gut umgesetzt, einfach klasse! Ich bin schon total gespannt auf den 2ten teil.
marion kaidisch hallo ihr
SuPP Der Film is besser als 5 und 6! Sehr düster und so viele Tote gab es noch nie. Könnte man auch ohne Probleme eine FSK 16 geben. Der Anfang ist das beste was Yates jemals gedreht hat! Die Ministeriumsszene ist PERFEKT! Leider gibt es kurze vereinzelte Szene wo Yates seine Schwächen wieder deutlich werden. Z.B. wird bei einer Actionszene im Wald keine Musik gespielt und das ist einfach lächerlich, denn durch Musik wird nochmals Spannung erzeugt. Trotzdem ein wirklich guter Streifen.
sandi ich war gestern im film, fand ihn klasse verfilmt, freue mich schon auf den 2.teil
loup Ich hab mich noch NIE so auf einen film gefreut wie jtzt auf Harry Potter. Mit den Filmen und den Büchen bin ich aufgewachsen. das wird bestimmt toll
x7090 in 3d wird es der hammer!!!
(^.-)p wo sind die Farben hin???? alles Graublau
laura HEY ab wie vielen jahren ist der Film???
Dracor Hoffentlich kommt die Stelle bei 1:00 besser im Film rüber. Im Buch kam Gänsehaut und totale spannung rüber
lars @ Ralph Fiennes Früher war auch hier noch der alte Trailer verlinkt. Der im Wald mit Voldemort beginnt, dies war ein Trailer für beide Filme und zu der Zeit hab ich auch meinen Beitrag geschrieben.
LaJusch GÄNSEHAUT PUR!!!! Krasse Sache, ich freu mich drauf.
Hermine ich bin so gespannt auf den film,ich wünschte der wär jetzt schon draußen,das wird bestimmt der beste teil von allen sein.
L.S Der film wird klasse
Michaela Brückel Ig freu mich schon richtig drauf-das wird wieder ein Hammer Film, allein der Trailer macht mir schon Gänsehaut^^
SuPP der Trailer vom 6ten Teil war auch Klasse! Was dann daraus geworden ist war einfach nur schlecht. Ich kann nur positiv überrascht werden. Obwohl man aus so einem Buch gar nichts schlechtes machen kann!
Ralph Fiennes @lars Das ist doch wohl auf keinen Fall der Trailer für beide Filme. Hast du das Buch gelesen? Weißt du was da noch alles fehlt...? Also in vorherigen Trailern wurde z.B. die Schlacht im Schloss oder die Szene wo Harry im verbotenen Wald ist gezeigt. Hab übrigens gelesen das die den Film doch nicht in 3D zeigen können da man den Starttermien sonst verschieben müsste. Aber ich freu mich auch so schon riesig drauf. 1:39 lol- ich hab mir den Vater von luna Lovegood genau so vorgestellt
manuel sau geil i kauns nima da wartn waun i den im kino sirch
deNni gänsehaut PUR!!!!!!!!!!!
loup argh!!!!!! erst im november und dann erst im juli. das überleb ich net ich hab mich glaub ich noch nie so auf nen film gefreut wie jetzt auf den 7 harry potter ich bin mit den harry potter filmen und büchern aufgewachsen die bedeuten mir echt viel
lars @ Mein Senf: Das hier ist ein kompletter Trailer für alle beiden Filme. Und ich glaube nicht dran, das es noch einzenle für 7.1 und 7.2 geben wird.
lars @ Mein Senf: Das huier ist ein kompletter Trailer für alle beiden Filme. Und ich glaube nicht dran, das es noch einzenle für 7.1 und 7.2 geben wird.
deNni gänsehaut pur!
Mein Senf Der Trailer macht Lust auf mehr. Allerdings passt er überhaupt nicht zum ersten Abschnitt von zwei Teilen! Es soll der Trailer zu HP 7.1 sein oder? Wer das Buch kennt, weiß was ich ansprechen will. Möchte hier ja nix verraten ;)
AlexanderHarry Fan Ich freue mich schon wenn er im Kino ist dann Kann ich und mein bruderendlich den letzeten teikl anschauen das wird der Hammer und der Trailer ist auch so cool den schau ich schon mein 10 mal an
lolala voldemort sieht aus als hätte er akne auf dem hinterkopf xD
Lukas II 1:30 - 1:33: Das sieht ja aus wie im Mittelalter. Aber trotz meines Skeptizismus freue ich mich auf den Film.
Marcus Ich hoffe das nicht wieder so viel weg gelassen und um gedichtet wird obwohl ich es mir nicht vorstellen kann wie das gehen soll da sie die bücher so enstellt haben mit jedem teil etwas mehr
Madame Freu mich rießig ;-) Übrigens für gute Filme bezahlt mann doch gern 2 mal !!!
hkgfjnii Hoffentlich ist der 7. Teil nicht so schlecht verfilmt wie der 6. Ich guck ihn mir auf keinen fall in 3D an. Schon beim 6. Teil waren gerade mal die ersten 15 min. in 3D!!!
Tiger456 Was hilft harry potter den schon ! Nur zauberei dat it net guut !!! Aber meine meinung xD .
lolala ich freue mich schon soo riesig auf den film! ich hoffe dass die ihn nicht versauen sondern die ganzen missetaten in den anderen filmen wieder gut machen.
Ann ich freue mich richtig darauf (= jedes mal wenn ich einen harry potter trailer sah bekahm ch gänsehaut.. diesesmal genauso (=
Lukas II Sieht in einigen Teilen nicht sonderlich buchgetreu aus? schon im Trailer nicht. Das kann ja heiter werden. Aber ich bin mal optimistisch?
Neo Na endlich auch in deutsch der Trailer....also ich werde demnächst schon mal Urlaub einreichen, damit ich mit meiner Frau auch zur Premiere gehen kann!^^
Tiger456 ey ich glaubs net ich hasse harry potter dat it der schilmiiste film boha wer mag den schon so etwas schaut euch lieber DISTURBIa an ist viel besseer und lol !!!
Kiss hamma
Billy geeeeeeeeeeeiiiiiil o.O
lola1963 kann es kaum noch erwarten
Elo in 3d wird das der hammer!!
Susann Ich bin begeistert, der Trailer macht so richtig lust auf den Film. Schade, dass es noch knapp 5 Monate dauert. Ich bin schon sooo gespannt :-)
Fan ENDLICH ENDLICH ENDLICH mal ein richtiger Trailer! Und wow, das sieht alles so toll aus, ich freu mich so, das wird absolut cool, aber warum 3D?? Übertrieben, dann wird das wieder so teuer, weil ich mal denke dass beide Filme so gut werden, dass ich sie mir mehrmals angucken muss..Naja, fang mal an zu sparen und mich zu freuen :):)
marazali wow
Sanna ich freue mich auf den 7 teil und hoffe das er nicht wieder verschoben wird. Und übrigens: wen man im Kino einschläft sollte man früher ins bett gegen und dann nicht meckern das der film langweilig ist.
Patrick Ich kann Cinemacrew nicht zustimmen. Der 6. Teil war zwar nicht am Buch geschrieben, jedoch keine Enttäuschung, nur wenn es nach den Leuten geht, die lieber mehr Nähe zum Buch gehabt hätten. Leute ich kann euch sagen da das 7. Buch auch länger ist und der Film in 2 Teilen rauskommt, ist damit auszugehen, dass der nächste Film mehr am Buch basiert, vorallem die Action Szenen beim letzten Kampf, aber die werden wohl erst im 2. Teil kommen! Ivh freue mich auf jeden Fall schon wie ein kleines Kind und hoffe dass der Termin nicht wieder stark verschoben wird, wie beim 6. Teil ;)
pipie sehr kurtz
kitty ich glaub ich muss dann heulen...wenn das dann alles aufeinmal vorbei ist! aber wenigstens auf zwei teile.....dann kann man sich langsam daran gewöhnen das bald schluss is.... :.(
kitty ich glaub ich muss dann heulen...wenn das dann alles aufeinmal vorbei ist! aber wenigstens auf zwei teile.....dann kann man sich langsam daran gewöhnen das bald schluss is.... :.(
plautzentim Das 7 Buch muss in 2 teilen verfilmt werden...., da die schon im 6 teil die komplette geschichte vom dunklem Lord weg gelassen haben. die hätten den ganzen schnulzen kram aus den 6 film raus lassen sollen bin im kino sogar ein geschlafen. dafür wird das 7 buch besser verfilmt.
Moviemaster Wieso abzocke? Als Fan der Reihe schenken sie uns doch wenigstens noch 1 Potter Film mehr... Was, wenn es auf einmal vorbei ist?
xyz ich finde es gut, dass der 7. band in 2 teilen ins kino kommt. vllt. halen sih die produzenten dann mehr an die geschichte im buch und dichten nicht irgendendwelches sinnloses zeug dazu und lassen wichtiges weg!
... alles abzocke ja is klar weil j.k. rowling ab dem 4 nicht mehr mitreden durfte. scheiß hirnlosigkeit nennt man das...
weißer wolf das mit den 2 teilen is doch nur geld macher rei, die wolln halt beim letzen noch mal richtig geld machen!!!!!!!!!!!! vorallem der 5,6 teil sin ja nich so gut angekommen
jessi man muss zwei teile machen sonst wird einfach zu viel weggelassen .schon im 6 fehlte sehr viel wichtiges aber trotzdem geil
alisha voll beschissen
harrrrrry der 6te teil war richtig geil,ich kann es schon gar nich t erwarten den 7 zu sehen.ich finde die hätten den 7ten lieber in ein film machen sollen.Wenn man den ersten teil dann gesehen ahat dann will man unbedingt auch den 2ten sehen und das dauert noch und das find ich schade.
Cinemacrew wer bitte schön ist von diesen ganzen harry potter filmen nicht gelangweilt und endlich froh darüber wenn das alles vorbei ist? wieviele jahre machen die das schon ich habe aufgehört zu zählen aber die filme werden immer schlechter immer mehr action und weniger echte schauspielkunst. und dann machen die auch noch 2 filme aus dem letzten buch also müssen wir den schwachsinn auch noch im nächsten jahr ertragen PS: Daniel Radcliffe ist ein kaputter junge tut mir leid aber er ist irgendwie nicht ganz richtig im kopf
Beissa15 Bin der gleichen Meinung wie "lulu" ... weil sich die Produzenten nicht so an das Buch halten ... Hoffe er wird spannender wie der 6.Teil ... Wäre echt total schade wenns ein Reinfall wäre ... :-(
Lulu hoffentlich ist der 7. teil näher am buch als der 6. der war nämlich nich so gut umgesetzt, find ich.
anonymus harry potter kam bislang immer zurselben zeit in den meisten ländern raus! deutschland war größtenteils sogar 6 stunden früher dran, wegen der zeitverschiebung..
killerplautze1 @da harry ich seh das ganz genau so
Kalheinz Ich braun guten trailer
da harry ach ja. www.seit-seid.de
da harry hoffentlich wird er besser als der sechste teil. von dem war ich nämlich mehr als enttäuscht.
Sumboria Absolut gail wird der Film *.* Aber seit ihr euch sicher das er im November auf DEUTSCH rauskommt und nicht auf Englisch?? Wenn es nämlich bis dahin erst auf Englisch rauskommt dauerts noch einbissl =S
Devil´s Place Der film wird devinitiv der beste der 7
Harry Potter man ich kann es kaum erwahrten den Film zu sehen der wird soooo was von gut !!!
hermine granger wann habt ihr denn eeeeeeeeendlich einen richtigen trailer???????????
Neo @Sabrina: Steht doch drunter...im November 2010 ca. und der 2te Teil soll dann angeblich im Juli 2011 folgen!
Sabrina Wann kommt dieser Teil ins KIno?

♥: Weitgehend vollständige Buchumsetzung, wie immer makellos gespielt
−: Der realistische Look geht auf Kosten des Fantasy-Feelings. Die Action ist oft zu hektisch
Peter Jackson macht aus dem eher dünnen Kinderbuch "Der Hobbit" ein zweiteiliges Fantasy-Epos, der letzte Akte der "Twilight"-Reihe wird ebenfalls aufgeteilt. Und auch Harry Potter letztes Abenteuer soll doppelt Kasse machen. Aber ist es pure Geldmacherei, das Potterfinale auf zwei Filme zu strecken ? Die zu erwartenden Einnahmen sollte man sicher nicht unterschätzen. Aber Fans sollten sich eher freuen über die vollständigste Romanumsetzung.
Regisseur David Yates hatte zuvor bei "Harry Potter und der Orden des Phönix" das bis dahin längste Buch in den zweitkürzesten Film der Serie verwandelt. Der spielte zwar Rekordsummen ein, kassierte aber auch viel Kritik. Diesmal tut David Yates das, was das Buch, was die Fans verlangen. Aber mit Herzblut ist er nicht bei der Sache. Was ihm mal wieder nicht gelingt ist es, dem Film Drive zu verleihen. Die einzelnen Stationen wirken zu episodisch.
Bill Nighy ("Fluch der Karibik 2 & 3") läutet als erster Gaststar Teil 1 des Finales ein und ist als neuer Zaubereiminister Rufus Scrimgeour großartig besetzt. Eigentlich hätte er bereits im vorigen Film auftauchen müssen und hier ist sein Auftritt im Vergleich bedauerlich kurz. Scrimgeours Versicherung, dass alles unter Kontrolle ist, wird sich bald mit tödlichen Konsequenzen als Irrtum herausstellen.
Harry (David Radcliffe), Ron (Ruper Grint) und Hermine (Emma Watson) wissen dagegen jetzt schon, dass nichts mehr so ist, wie bisher.In einer bewegenden Szene löscht Hermine sich selbst aus dem Gedächtnis ihrer Eltern um sie zu schützen. Währenddessen packen die Dursleys ihre Sachen um unterzutauchen. Das Häuschen am Ligusterweg, dass so lange Harrys ungeliebtes, aber sicheres Zuhause war, ist nur noch ein leeres Gemäuer.
Noch ungemütlicher ist das Herrenhaus der Malfoys, das zwischenzeitliche Hauptquartier der Todesser, in dem sich die eigentlichen Besitzer, Lucius (Jason Isaacs) und sein Sohn Draco (Tom Felton) selbst höchst unwohl fühlen, weil sie bei Voldemort (Ralph Fiennes) in Ungnade gefallen sind. Immerhin darf Lucius seinem Meister seinen Zauberstab geben, denn Voldemorts eigenes Exemplar hat bisher immer versagt, wenn es darum ging Harry zu töten.
Um Harrys Flucht abzusichern, verwandeln sich sechs seiner Freunde in Doppelgänger. Ein kurzer, komischer Moment, der direkt in die erste große Actionszene übergeht, eine wilde Verfolgungsjagd teils am Himmel, teils über belebte Autobahnen. Dass dabei einer seiner Freunde schwerverletzt wird, und gleich zwei Vertraute sterben ist leider nur eine Randnotiz. Denn im Hause Weasley steht die Hochzeit von Rons Bruder Bill (Domhnall Gleason) und Fleur de la Cour (Cleménce Poésy,"Harry Potter und der Feuerkelch"). Dort erfährt Harry am Rande von zwei Hochzeitsgästen, dass er über Albus Dumbledore viel weniger wusste, als er dachte.
Zeit zum Nachdenken bleibt aber nicht. Mitten in die Feier platzt die Nachricht, dass Voldemorts Anhänger das Ministerium erobert haben. Und nur Momente später sprengen sie auch die Hochzeitsgesellschaft. Harry, Ron und Hermine landen bei ihrer überstürzten Flucht erst in London und finden nach einem kurzen Duell Zuflucht im Haus der Familie Black, dass seit Sirius´ Tod Harry gehört.
Hier können sie in Ruhe ihre nächsten Schritte planen. Irgendwie müssen sie die fehlenden Horkruxe aufspüren und zerstören, in denen Voldemort Teile seiner Seele eingeschlossen hat.Mithilfe des Hauselfen Creacher erfahren sie, dass der nächste Horkrux am Hals von Dolores Umbridge (Imelda Staunton) baumelt.Etwas überstürzt im Vergleich zum Buch beginnen sie mit dem tollkühnen Plan:
Per Vielsafttrank verwandeln sie sich, um unerkannt ins Ministerium zu gelanden. Das bedeutet, dass Harry, Ron und Hermine während des Einbruchs von anderen Schauspielern dargestellt werden. Das gelingt aber überraschend gut, da alle Schauspieler kleine Eigenheiten der Originalfiguren übernehmen und auch die echten Stimmen noch zu hören sind. Zu Gunsten des Tempos wurden im Ministerium aber einige Nuancen der Geschichte gestrichen oder gerafft. Schließlich geht es nur darum, den Horkrux zu ergattern. Gelungen ist dabei die erneute Konfrontation von Harry mit Umbridge, bei der Erinnerungen an ihr Aufeinandertreffen in "Harry Potter und der Orden des Phönix" wach werden.
Mit Mühe und Not entkommen die drei, aber die Rückkehr ins Haus Black mißlingt, sie müssen in einem einsamen Waldstück "notlanden" und Ron ist schwerverletzt. Und dann erweist sich auch noch der Horkrux als praktisch unzerstörbar. Das schlägt dem Trio gehörig auf die Laune. Und auch der Horkrux legt sich (ähnlich wie der Ring in "Der Herr der Ringe") aufs Gemüt, wer ihn an der Kette um den Hals trägt, wird launisch und aggressiv. Das verstärkt jedoch nur die ohnehin vorhandenen Risse zwischen den Freunden. Ron sorgt sich um seine Familie, er ist frustriert weil Harry offenbar nicht weiter weiß und beobachtet eifersüchtig jeden Moment, den er mit Hermine verbringt, bis es zum großen Krach kommt und Ron seine Freunde im Stich lässt.
Zu zweit machen Hermine und Harry sich auf den Weg nach Godrics Hollow. Im alten Zaubererdorf hofft Harry auf irgendwelche Hinweise. Und die findet er. Wieder stoßen sie auf das merkwürdige Symbol, dass ihnen jetzt schon mehrfach aufgefallen ist. Und vielleicht kann ja auch die Zaubereihistorikerin Bathilda Bagshot (Hazel Douglas) weiterhelfen. Die lebt jedoch längst nicht mehr, in ihrer Hülle steckt Voldemorts Schlange Nagini. Eine Falle ! Harry und Hermine können zwar entkommen, aber dabei zerbricht Harrys Zauberstab.
Zurück in ihrem Versteck im Wald ist die Situation deprimierender als je zu vor. Aber dann erhalten sie unerwartet Hilfe. Harry wird zu einem vereisten Tümpel gelockt, in dem er das Schwert von Gryffindor entdeckt. Aber alleine stirbt er beinahe beim Versuch es zu bergen, als Ron ihm im letzten Moment hilft. Für Wiedersehensfreude ist kaum Zeit. Mit dem Schwert kann endlich der verfluchte Horkrux zerstört werden. Der wehrt sich im letzten Moment, indem er Ron vorgaukelt, dass Harry und Hermine ohne ihn glücklicher wären. Aber das hält Ron diesmal nicht mehr auf. Ein Horkrux weniger, drei bleiben übrig. Hermine kann sich über den Erfolg aber kaum freuen, sie ist immer noch sauer auf Ron. Trotzdem gehen sie ihr nächstes Ziel gemeinsam an. Xenophilius Lovegood (Rhys Ifans) soll ihnen mehr über das geheimnisvolle Symbol, das Harry bei der Hochzeit um dessen Hals entdeckt hatte. Der eigenwillige Zauberer und Vater von Luna ist allerdings noch seltsamer drauf als sonst. Doch er (oder eher Hermine, die Geschichte vorliest) erklärt ihnen, dass sie auf der Spur der Heiligtümer des Todes sind, drei mächtigten magischen Gegenständen. Die werden in einer grandiosen Tricksequenz vorgeführt, passend zu dem Märchenbuch für Kinder, in dem ihre Geschichte steht. Warum Dumbledore sie auf diese Spur gelenkt hat bleibt aber unklar. Auch Xenophilius kann und will nicht weiterhelfen. Denn die Todesser haben Luna (Evanna Lynch) gekidnappt, und indem er Harry ausliefert, will er sie befreien. Sekunden später umzingeln Voldemorts Anhänger das Haus. Aber Harry, Ron und Hermine können im Getümmel wieder entkommen. Im Wald werden sie jedoch von einer Gruppe von Greifern abgefangen, die auf die Jagd von nichtregistrierten Zauberern spezialisiert sind. Von denen werden sie zum Anwesen der Malfoys gebracht, aber da Hermine Harrys Gesicht verändert hat, bleibt der erstmal unerkannt.
Im Verlies der Malfoys finden sie nicht nur Luna, sondern
auch den Zauberstabmacher Olivander (John Hurt) und den Kobold Griphook
(Warwick Davis). Aber aus dem magisch abgesicherten Keller gibt es kein
Entkommen, und außerdem wird Hermine von Bellatrix Lestrange gefoltert. Die
will vor allem wissen wie die drei an das Schwert von Gryffindor gekommen sind,
dass eigentlich in ihrer Schatzkammer liegen sollte. Hilfe kommt überraschend in Gestalt von Dobby. Der frühere
Hauself der Malfoys kann die Gefangenen befreien und bringt sie im letzten
Moment zum Haus von Bill und Fleur. Aber der Preis ist hoch, durchbohrt von
Bellatrix´ Dolch stirbt Dobby in Harrys Armen. Mal wieder endet ein
Potter-Abenteuer mit einem Todesfall. Das ist seit dem vierten Film inzwischen
trauriger Standard. Aber es kommt noch schlimmer. Voldemort bricht das Grab von
Dumbledore auf. Denn er hat erfahren, dass der der letzte Besitzer der
Elder-Stabs war, des mächtigsten aller Zauberstäbe.
Mit dem in seiner Hand kann er nun endlich Harry Potter
vernichten.
Nach "Harry Potter - der Liebesfilm" gibt es nun "Harry Potter das Roadmovie". Allzu lange können die drei Freunde es sich auf ihrer Flucht nirgendwo gemütlich machen. Aber auch die Zufluchtsorte hat David Yates in seiner Inszenierung emotional entkernt. Das spießige Heim der Dursleys ist leer, selbst der sonst immer quirlige "Fuchsbau" der Weasleys ist nach der (völlig unsinnigen) Zerstörung im letzen Film nicht mehr das knuffigechaotische Zaubererdomizil der Vergangenheit. Und auch das magische Zelt (das in HP 4 beim Qudditch-Weltcup zu bewundern war wurde) war schon mal gemütlicher. Während früher die magischen Locations vor amüsanten Details strotzen, sind sie jetzt wie Bathilda Bagshots Haus oder die Behausung von Xenophilius Lovegood ernüchternd unzauberhaft. Auch viele der Locations auf der Odyssee des Trios sind bewusst unwirtlich ausgewählt, auf zugigen Bergrücken, oder unter Autobahnbrücken, so daß fast apokalyptische Gefühle aufkommen. Im Zaubereiministerium sorgen SS-ähnliche Ordner für Unbehagen, während im Radio Verlustmeldungen verlesen werden, und auf den Straßen ein rassistische Schlägertrupps Jagd auf untergetauchte Zauberer machen. Das weckt Erinnerungen an den Kampf der Briten in zweiten Weltkrieg und die damalige Urangst vor einer Nazi-Invasion.
Was Yates nicht gelingt, ist dem Film echten Zusammenhalt und Drive zu geben. Die Geschichte zerfällt in lose Episoden, die jeweils mit einer überhasteten Flucht und hektischen Actioneinlagen enden, die sich zu sehr ähneln. Wer mit dem Buch oder den früheren Filmen nicht vertraut ist , der steht auf verlorenem Posten. Mit Erklärungen hält sich der Film kaum auf, dass hätte bei dem komplizierten Plot auch viel zu lange gedauert. Das lässt mehr Platz für das Verhältnis von Ron, Hermine und Harry zueinander. Die müssen den Film diesmal fast im Alleingang bestreiten. Die Nebenrollen fallen dagegen extrem kurz aus.
Das ist natürlich auch der Buchvorlage geschuldet, aber ab und zu hätte Yates doch etwas Eigenständigkeit beweisen müssen, um den Film zu einem insgesamt packenden Erlebnis zu machen. So ist er wie die letzten beiden Potters wieder nur eine Etappe auf dem Weg zum Finale, dass nur schlecht auf eigenen Füßen steht. Die Heiligtümer des Todes ist zwar die bisher buchstabengetreuste Romanumsetzung mit viel Abwechslung und berührenden Momenten. Aber der Spaß und das Fantasyfeeling wurden fast völlig der Dramatik geopfert.
WEITERE INFOS ZUM FILM:
Der Anfang vom Ende
Seit Harry Potter auf der Bildfläche erschien, begeistern sich die Menschen in aller Welt für die Abenteuer des jungen Zauberers, der nachhaltige Spuren in der Literatur- und Filmgeschichte hinterlassen hat. Seit über zehn Jahren lebt David Heyman in dieser magischen Welt - als Produzent aller Filme nach den Bestsellern von J.K. Rowling ist er auch an der Filmfassung des siebenten und letzten Titels beteiligt: „Harry Potter and the Deathly Hallows“ (Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes).
Doch als Heyman die letzte Episode der rekordträchtigen Filmserie vorbereitete, stieß er auf einige ungewöhnliche Probleme - nicht zuletzt ging es darum, all die miteinander verwobenen Erzählstränge auf dem Höhepunkt der Geschichte zusammenzuführen. Ganz gegen die Tradition der Filmserie entschied man sich, „Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes“ aufzuteilen und zwei abendfüllende Filme daraus zu machen. „Als Steve Kloves mit der Arbeit am Drehbuch begann, wurde deutlich, dass wir zu viel hätten weglassen müssen: Wir wären Jos Buch mit einem Film nicht gerecht geworden“, erklärt Heyman. „Es gibt einfach zu viele Einzelheiten, die für den Abschluss der Serie unabdingbar sind.“
Dazu Produzent David Barron: „Bei den bisherigen Büchern ging es immer um die Konzentration auf Harrys Geschichte - unter dieser Vorgabe konnte man bestimmte Szenen streichen, die zwar wunderbar zu lesen sind, aber die Story nicht unbedingt vorantreiben. Doch im siebenten Buch geht es nur um die Auflösung - jedes ‚i‘ bekommt seinen Punkt, jedes ‚t‘ seinen Strich.“
Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe sagt: „Jo hatte die Geschichte von Anfang an äußerst komplex angelegt - erzählerisch ist das eine Bravourleistung. Es gibt überraschende Wendungen, Geheimnisse, Liebesgeschichten, lustige Sequenzen und Action … geniale Aspekte, auf die die Leser im Laufe der Jahre begeistert reagiert haben. Wir hätten die Story nicht anders vervollständigen und angemessen abschließen können.“
David Yates übernahm hier zum dritten Mal die Regie. Er sagt, dass der erste Teil von „Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes“ auch mit der Tradition bricht, indem die Hauptfiguren den bekannten Schauplatz Hogwarts verlassen. Tatsächlich handelt es sich um den ersten Film der Serie, in dem die berühmte Schule für Hexerei und Zauberei nicht einmal im Bild erscheint. „Das gehört zu den faszinierendsten Aspekten von Teil 1“, berichtet der Regisseur. „Wir verlassen die magische Atmosphäre, die uns immer sehr sicher vorkam - selbst wenn es für die Figuren gefährlich wird. Plötzlich müssen sich Harry, Ron und Hermine in der großen bösen Welt da draußen zurechtfinden - und die birgt viele Gefahren. Sie fühlen sich isoliert, einsam und sehr verletzlich. Dadurch wird das Abenteuer viel intensiver und auch erwachsener, was mir besonders gut gefiel. Und das gilt auch für Dan, Rupert und Emma.“
Radcliffe bestätigt: „Die Atmosphäre wirkt reifer, weil wir nicht mehr wie Schulkinder wirken, denn wir gehen dort eben nicht mehr zur Schule.“ Rupert Grint spielt wieder den Ron Weasley - sein Kommentar: „Weil sich die drei nicht mehr auf die Sicherheit von Hogwarts und den Schutz der Eltern und Professoren verlassen können, sind sie den Elementen ausgeliefert. Jeden Moment müssen sie mit Angriffen rechnen - die Dynamik des Films ist eine andere.“
„Harry, Hermine und Ron haben ihre Heimat verloren“, stellt Emma Watson fest - sie spielt erneut die Hermine Granger. „Sie sind ständig unterwegs oder sogar auf der Flucht - sie können niemandem trauen. Doch es steht sehr viel auf dem Spiel - sie müssen also all ihren Mut zusammennehmen.“
Tatsächlich war die Situation noch nie so kritisch wie jetzt, denn das Schicksal der Welt der Zauberer und auch der Muggel-Welt liegt in ihren jungen Händen. Harry hat das Geheimnis von Voldemorts Macht und Unsterblichkeit gelüftet - jetzt geht es darum, die Horkruxe aufzuspüren: Objekte, in denen der Dunkle Lord Teile seiner Seele versteckt hat. Falls auch nur ein Horkrux übrig bleibt, kann Voldemort niemals überwunden werden. Zwei der Horkruxe sind bereits vernichtet worden - Tom Riddles Tagebuch und der Ring, der Riddles Großvater mütterlicherseits gehörte: Marvolo Gaunt. Harry und Dumbledore glaubten bereits das dritte Horkrux aufgespürt zu haben: Salazar Slytherins Medaillon. Doch es stellte sich als Fälschung heraus - das echte Horkrux wurde von jemandem mit den Initialen R.A.B. gestohlen. Und die anderen …? Das Problem der Horkruxe besteht darin, dass sie aus allem und jedem bestehen können. „Harry macht sich nicht klar, dass er kaum Indizien hat, als er mit der Suche beginnt“, sagt Barron. „Aber er hat diese Aufgabe übernommen und muss sie irgendwie lösen. Ron und Hermine würden ihn nie im Stich lassen - also gehen sie alle drei auf diese körperlich und emotional sehr gefährliche Reise.“
Die Suche nach den Horkruxen birgt für Harry unerwartete Konsequenzen, denn dadurch erfährt er einige unangenehme Einzelheiten über Dumbledores Vergangenheit. Als Harry begreift, dass sein geliebter Mentor und Lehrer einst mehr mit Voldemort gemein hatte, als Harry sich überhaupt vorstellen konnte, beginnt der junge Zauberer an sich selbst zu zweifeln: Wie soll er noch an diesen Mann glauben, den er stets so sehr respektiert hat?
„Je mehr Harry über Dumbledore herausfindet, je mehr er das Gefühl bekommt, dass man ihm Dinge vorenthalten hat, desto mehr schwindet sein Vertrauen“, berichtet Radcliffe. „Harry gerät in eine existenzielle Krise“, bestätigt Yates. „Und die Sache wird umso schwieriger für ihn, als Dumbledore ihm keine klaren Anweisungen für seine Mission gegeben hat - eigentlich weiß Harry weder, worum es genau geht, noch wie er diese Aufgabe meistern soll. Gleichzeitig bringt er dadurch seine Freunde in Gefahr. So wird ihre Freundschaft einer Zerreißprobe ausgesetzt - auch dies ist ein weiteres interessantes Element der Geschichte.“ 7 „Für mich war immer klar: Bei all dem Zauber und der Action und den Abenteuern in den Harry-Potter-Geschichten geht es vor allem um die Hauptfiguren“, betont Heyman. „In diesem Film entwickelt sich ihre Beziehung komplizierter als je zuvor, und indem Dan, Rupert und Emma diese Aspekte ausloten, zeigen sie auch eine bessere Leistung als je zuvor.“ Yates bestätigt das und fügt hinzu, dass Radcliffe, Grint und Watson durchaus die große Verantwortung für ihre Rollen spüren, die sie nun schon fast ihr halbes Leben lang spielen. „Sie wissen ganz intuitiv, wie sie in ihren Rollen auf bestimmte Impulse reagieren müssen - oft sind sie uns darin überlegen. Das begeistert mich wirklich. Die Regiearbeit mit ihnen ist wunderbar, denn manchmal spreche ich nicht nur mit einem Schauspieler, sondern wirklich mit dem Filmhelden.“
FAMILIENFESTE
Wie Harry Potter hat auch Lord Voldemort eine Mission: die Vernichtung des „Jungen, der überlebte“. Dazu Yates: „Voldemort verfügt jetzt über uneingeschränkte Macht. Er hat sich versteckt und abgewartet, bis seine Zeit gekommen war und er zurückkehren konnte, um den Rest der Welt zu unterjochen. Sein Plan hat funktioniert - jetzt fehlt nur noch dieses winzige Detail. Voldemort begreift nicht, wie sich dieses ‚Kind‘ zu seinem ärgsten Widersacher entwickeln konnte. Aber er weiß genau, dass nur er persönlich Harry Potter töten darf. Erstens, weil es sein Schicksal ist, und zweitens, weil er diese Genugtuung braucht, nachdem man ihm so oft ins Handwerk gepfuscht hat. Das nimmt er jetzt sehr persönlich.“
Ralph Fiennes, der in der Rolle des Lord Voldemort kaum zu erkennen ist, sagt, dass der Lord „von unbändiger Wut getrieben wird. Er berauscht sich ausschließlich an Macht und noch mehr Macht - er will alles kontrollieren, manipulieren, Menschen vernichten. Das ist seine Sucht.“
Yates kommentiert: „Ralph wirkt äußerst gruselig, wenn er Voldemort spielt. Er kann als Schauspieler sehr finstere Abgründe ausloten; man spürt förmlich, wie die Raumtemperatur sinkt, wenn er sich in diese Rolle hineinversetzt.“
Die Todesser begegnen dem Dunklen Lord mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Angst - sie wissen genau, dass er sich schon beim geringsten Anlass selbst gegen seine treuesten Gefolgsleute wendet. Falls sie diese Bedrohung jemals vergessen sollten, werden sie durch seinen ständigen Gefährten daran erinnert, der nie von Voldemorts Seite weicht: Die große Schlange Nagini ist das einzige Lebewesen, mit dem Voldemort zärtlich umgeht.
Voldemort hat seine besten Todesser im Herrenhaus der Malfoys zusammengerufen, um den Plan auszuarbeiten, mit dem sie Harry Potter in einen Hinterhalt locken wollen. Als Letzter trifft Severus Snape (Alan Rickman) ein. „Immer wenn ich Alan als Snape beobachte, staune ich über die komplexen Nuancen seines Spiels“, sagt Heyman. „Er kann humorvoll wirken und im selben Atemzug Gift sprühen. Und in diesem Film beginnen wir zu ahnen, welches unerträgliche Geheimnis auf Snape lastet.“
Snape informiert die Versammelten darüber, wann Harry das Haus am Ligusterweg verlassen wird - und er spricht die Warnung aus, dass ihm der Orden des Phönix „jeden nur erdenklichen Schutz“ gewähren wird. Dennoch, so Fiennes, „glaubt Voldemort, dass er Harry Potter nun endlich besiegen wird. Er genießt seine Herrschaft wie ein Kaiser.“ Voldemort hat allerdings herausgefunden, dass er Harry Potter nicht mit seinem eigenen Zauberstab töten kann. Vom Zauberstabmacher Ollivander (John Hurt) hat er erfahren, dass sein und Harrys Stäbe „Zwillinge“ sind - sie wurden aus demselben Holz geschnitzt. Dadurch hebt sich ihre Wirkung gegenseitig auf. Mit kaum verhohlener Boshaftigkeit schlägt er vor, dass Lucius Malfoy die „Ehre“ zuteil wird, Voldemort seinen Zauberstab auszuleihen.
„Zauberstäbe spielen in ‚Die Heiligtümer des Todes‘ eine wichtige Rolle - die Regeln, die man dabei beachten muss, und wie wichtig sie den Zauberern sind“, erklärt Yates. „Die Zauberstab-Requisiten werden fast zu selbstständigen Filmfiguren. Im allerersten Buch erfuhren wir von Ollivander, dass ‚der Stab sich den Zauberer aussucht‘. Wenn sie ihren Stab verlieren, verlieren sie einen Teil ihrer selbst. Als Voldemort Lucius Malfoy den Stab wegnimmt, fühlt der sich entmannt - für sein Selbstwertgefühl ist der Zauberstab unabdingbar.“
Als wir Lucius Malfoy in „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ kennen lernten, war er ein aufgeblasener Zauberer, der seine Verachtung für jedermann unter seinem Stand offen zeigte. Seinen Sohn Draco erzog er ganz in diesem Sinne. Aber seit seiner kurzen Haft in Askaban ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Schweigend muss er nun hinnehmen, dass er vom Kopf der Familientafel verdrängt wird - sein Haus wird von Voldemort als Hauptquartier beschlagnahmt.
Jason Isaacs übernimmt wie zuvor die Rolle des Lucius Malfoy. Seiner Meinung nach ist der Verlust des Zauberstabs nur der aktuellste Teil seiner Strafe - aber mit Abstand der schlimmste: „Wer einem Zauberer den Stab nimmt, entzieht ihm den Boden unter den Füßen. Voldemort nimmt sich den Stab nicht nur, sondern bricht auch den Schlangenkopf ab, ein auffälliges Familienemblem, und wirft es wie ein Stück Dreck auf den Tisch - dadurch wird Lucius vor allen anderen Todessern kastriert. Lucius war immer ein unglaublich eitler und arroganter Pfau; er ging stets davon aus, dass er Voldemorts rechte Hand sein würde. Aber nachdem das Gefängnis seinen Willen gebrochen hat, nachdem es Draco nicht gelungen ist, Dumbledore umzubringen, und nach dieser öffentlichen Erniedrigung kann er von der Zukunft nicht mehr viel erwarten - falls er überhaupt noch eine hat. Letztlich bekommt er genau das, was er verdient.“
Draco Malfoy sitzt neben seinem Vater, hat aber ganz andere Sorgen. Einst war er der arrogante junge Slytherin-Rowdy - jetzt muss er sich mit der unangenehmen Tatsache anfreunden, dass er ein Todesser ist. Draco wird von Tom Felton gespielt, der berichtet: „Im letzten Film haben wir erlebt, dass Draco zwar der Schützling seines Vaters, sozusagen der böse ‚Auserwählte‘ sein wollte - aber er hat überhaupt nicht das Zeug dazu. Jetzt merkt er, dass er mit diesen Leuten eigentlich nichts zu tun haben will, doch letztlich hat er gar keine Wahl. Man soll sich nicht täuschen: Egal wie man ihn beurteilt - ein netter Typ ist Draco keinesfalls. Aber er stellt durchaus infrage, was er dort miterlebt, und er weiß selbst noch nicht, was er schließlich tun wird. Für mich als Schauspieler war das sehr interessant, weil wir in der Geschichte mehrfach Gelegenheit bekommen, diese Aspekte auszuloten.“
Dracos Tante, Bellatrix Lestrange, sind solche Bedenken völlig fremd. Wieder übernimmt Helena Bonham Carter diese Rolle. Sie erklärt, dass Beatrix sich in ihrem Ruhm als Voldemorts unterwürfigste und blutrünstigste Vasallin sonnt. „Sie begeistert sich für seine Erhabenheit, seine Überlegenheit, und sie findet es toll, dass er keine Nase hat: Das ist sehr sexy“, lacht sie. „Bellatrix ist nicht nur fanatisch, sondern total übergeschnappt. Sie kennt keine Grenzen, dreht immer voll auf - ich musste meine ganze Kraft in sie investieren. Das ist richtig anstrengend, aber genau deshalb bringt mir die Rolle auch so viel Spaß.“
„Helena amüsiert sich köstlich mit ihrer Rolle“, sagt Barron. „Das beweist nur einmal mehr ihr großes Talent: Wir lieben Beatrix, obwohl sie wirklich unausstehlich ist.“ Weil Voldemort jetzt alle Schalthebel der Macht in der Hand hat, schweben nicht nur Harry Potters Freunde in großer Gefahr, sondern auch deren Familien. Als Zauberer können die Weasleys die magischen Angriffe angemessen abwehren, doch besonders gefährdet sind Harrys und Hermines Muggel-Familien.
Um ihre Eltern in Sicherheit zu bringen, trifft Hermine eine schwere Entscheidung - diese Szene wird im Buch nur angedeutet: Sie verlässt ihr Elternhaus und tilgt auch die Erinnerungen ihrer Eltern an ihr einziges Kind. Dazu Watson: „Hermine weiß genau: Wenn sie Harry unterstützt, geraten ihre Eltern in große Gefahr. Es gibt nur eine Möglichkeit, sie zu schützen: Sie muss die Verbindung zu ihnen radikal kappen. Also löscht sie alle Erinnerungen der Eltern. Das ist tragisch, weil Hermine dadurch ihre Mom und ihren Dad endgültig verliert. Ich fand es rührend, wie Steve Kloves diese Szene geschrieben hat. Dadurch wird deutlich, welch gewaltiges Opfer Hermine bringen muss, um ihrem Freund Harry zur Seite zu stehen - das Gleiche gilt auch für Ron.“
Für Harry selbst ist es zwar kein großes Opfer, aber auch er muss sich von seiner Muggel- Familie verabschieden: seinem unerträglichen Onkel Vernon, Tante Petunia und Cousin Dudley. Als die Dursleys ihr inzwischen leeres Haus am Ligusterweg verlassen, hat Harry wenig Zeit, über seine Kindheit im Schrank unter der Treppe nachzudenken.
Ein Geräusch an der Haustür signalisiert ihm, dass seine Leibgarde eingetroffen ist: Ron und Hermine; Arthur Weasley; Mad-Eye Moody; Tonks und Lupin; die Zwillinge Fred und George Weasley; ihr ältester Bruder Bill und seine Verlobte Fleur Delacour; Mundungus Fletcher; Kingsley Shacklebolt; und nicht zuletzt Rubeus Hagrid. Sie alle sind gekommen, um Harry zu einem sicheren Unterschlupf zu geleiten.
Doch im Kampf gegen Todesser gibt es keine Sicherheit. Deshalb hat Mad-Eye ein Ablenkungsmanöver geplant: Sechs aus der Gruppe sollen sich mithilfe des Vielsaft-Tranks in identische Kopien von Harry Potter verwandeln - insgesamt brechen sie also in sieben verschiedene Richtungen auf. „Es geht darum, Verwirrung zu stiften“, berichtet Brendan Gleeson, der den Gruppenführer Mad-Eye Moody spielt. „Mad-Eye ist zwar ein bisschen bescheuert, aber man sollte ihn nicht unterschätzen. Er ist nicht besonders sensibel, aber er wirkt dennoch ganz rührend, denn unter seiner rauen Schale hat er das Herz auf dem rechten Fleck.“
Sowohl die Schauspieler als auch die Filmemacher waren in dieser Szene besonders gefordert. Hermine, Ron, Fred, George, Fleur und Mundungus verwandeln sich per Morphing in die sechs falschen Harrys - und ab diesem Moment musste Radcliffe all ihre verschiedenen Persönlichkeiten darstellen. Der Schauspieler erklärt: „Der Vielsaft-Trank verwandelt sie nur äußerlich in Harry. Sie behalten ihre Persönlichkeit - also musste ich die jeweiligen Persönlichkeiten imitieren.“
„Wir ließen jeden der Darsteller die Szene selbst spielen, damit Dan sie beobachten konnte“, fügt Yates hinzu. „Zum Beispiel merkten wir, dass Andy Linden, der den Mundungus spielt, wie auf Skiern geht. Also bat ich Dan, das ein bisschen zu übertreiben. Normalerweise fordere ich die Darsteller auf, möglichst authentisch zu spielen: ‚Sei ganz natürlich - die Kamera wird das Spiel dann schon festhalten.‘ Aber in diesem Fall war mir klar, dass wir durch die Übertreibung mit der Situation spielen können. Die Authentizität musste also zurückstecken“, grinst er. „Ich sagte Dan: ‚Dreh richtig auf.‘ Das hat ihm echt Spaß gemacht.“
Technisch gesehen verwendeten Yates, der für die visuellen Effekte zuständige Tim Burke und Kameramann Eduardo Serra eine Motion-Control-Kamera, mit der die mehrfachen Wiederholungen aufgenommen wurden, in denen Radcliffe die verschiedenen Harry-„Doubles“ spielte. Diese Einstellungen wurden dann in ein gemeinsames Bild montiert, sodass die Illusion entstand, sieben Harry Potters befänden sich gleichzeitig in einem Raum. Der Regisseur erinnert sich: „Das hat sehr viel Zeit gekostet. Wir brauchten etwa drei Tage und fast 100 Wiederholungen, bis die Szene im Kasten war.“
Sobald alle Lockvögel genau wie Harry gekleidet sind und auch entsprechende Brillen tragen, bekommt jeder Harry ein weiteres Teammitglied als Beschützer zugeteilt. Damit schließt sich ein Kreis, denn der echte Harry wird von Hagrid begleitet, der ihn als Baby im Haus Nr. 4 am Ligusterweg abgeliefert hatte. Wieder wird der beliebte Riese von Robbie Coltrane dargestellt. Er kommentiert: „Vor 16 Jahren hat Hagrid ihn dort abgeliefert. Hagrid hat Harry erklärt, dass er ein Zauberer ist und in der Magischen Welt eine wichtige Stellung einnimmt. Die beiden hatten immer eine besondere Beziehung - es bietet sich also an, dass er Harry auch jetzt begleitet.“
Einige der Paare fliegen auf Besen fort, andere auf geflügelten Pferden (den Thestralen), und Harry steigt in den Beiwagen desselben Motorrads, in dem Hagrid ihn damals am Ligusterweg abgeliefert hat. Doch sobald sie losfahren, sind ihnen die Todesser auch schon auf den Fersen - mit atemberaubendem Tempo sausen sie durch die Luft, auf die Straße nieder und schlängeln sich um die Autos herum und durch sie hindurch.
Die Muggel-Fahrer bekommen ihre Anwesenheit gar nicht mit - sie wären sehr erstaunt, wenn sie sehen könnten, wie das Motorrad die Schwerkraft ignoriert und in den Autotunneln die Wände hochfährt. Die Tunnelsequenz dieser Verfolgungsjagd wurde an zwei verschiedenen Schauplätzen gedreht: im Dartford Tunnel in London und im Mersey Tunnel in Liverpool. Bei der actionreichen Jagd bedurfte es sehr präziser Absprachen zwischen Regisseur, Darstellern und Team-Mitgliedern - zu ihnen zählten Tim Burke, Stephen Woolfenden, der Regisseur des 2. Drehteams, der für die Spezialeffekte verantwortliche John Richardson und Stunt Coordinator Greg Powell.
Powell persönlich doubelte Hagrids Stunts: „Ich habe mich freiwillig gemeldet, weil die anderen Stuntleute nicht so groß sind wie ich. Aber ich habe das bald bedauert, denn im Kostüm wird es schnell reichlich heiß. Wir mussten die Ventilatoren anwerfen, weil meine Radbrille so beschlagen war, dass ich nichts mehr sehen konnte.“
Richardson und sein Team bereiteten etliche identisch aussehende Motorräder vor - je nachdem wie sie eingesetzt werden sollten. Dabei stand die Bequemlichkeit und die Sicherheit der Schauspieler immer im Vordergrund. Richardson berichtet: „Manche Motorräder waren vorgesehen, um die Straße entlangzudonnern, andere wurden der Motion-Control-Vorrichtung angepasst. Dann gab es eines, das kopfüber die Tunneldecke entlang fährt - das haben wir vor der Greenscreen gedreht. Ein Motorrad bauten wir speziell für die Bruchlandung im Röhricht am Fuchsbau. Etliche Motorräder statteten wir mit gepolsterten Sitzen und Sicherungsgurten aus, die fest mit dem Fahrgestell verbunden wurden. Die konnten wir dann hin- und herschütteln, ohne dass jemand seine Gesundheit oder sein Leben riskierte.“
Die sieben Harrys und ihre Bewacher treffen sich am Haus der Weasleys, das im letzten Film von den Todessern niedergebrannt wurde. Beim Neubau achtete Produktionsdesigner Stuart Craig mit seinem Team darauf, dass der Sammelsurium-Stil der Familie erhalten blieb. „Das Bauholz ist neu, der Anstrich ist frisch - das Haus wirkt also weniger exzentrisch als früher … wenn auch nicht viel weniger“, grinst Craig.
Als Harry im Fuchsbau ankommt, trifft er Mrs. Weasley (Julie Walters) und Ginny Weasley wieder - Harrys Beziehung zu Ginny hat sich inzwischen zu einer echten Liebesgeschichte entwickelt. Bonnie Wright spielt wieder die Ginny. Sie sagt: „Obwohl sie sich Sorgen macht, begreift Ginny, was Harry tun muss. Sie lässt ihn ziehen und wird auf seine Rückkehr warten.“
Nur sechs der sieben Paare, die in Little Whinging gestartet sind, kommen im Fuchsbau an - für die gelungene Flucht haben die Freunde einen hohen Preis gezahlt. Zwei aus ihrer Mitte haben es nicht geschafft, und George Weasley hat durch eine Explosion sein linkes Ohr verloren. Die Zwillinge reagieren auch in dieser Situation mit ihrem sprichwörtlichen Humor. „Sie machen immer das Beste daraus“, bestätigt Oliver Phelps, der den George spielt. „Das Gute daran ist: Jetzt kann man die beiden endlich unterscheiden.“
„Es hätte durchaus noch schlimmer kommen können. Ich finde sogar, dass er jetzt viel besser aussieht“, witzelt James Phelps, der den Fred darstellt. Die Weasley-Familie und ihre Freunde haben keine Zeit, sich lange mit der Tragödie zu beschäftigen, denn sie sind zusammengekommen, um die Hochzeit ihres ältesten Sohnes Bill und der schönen Fleur Delacour zu feiern. Domhnall Gleeson spielt den Bill und wurde als Neuling ins Ensemble aufgenommen - er ist der Filmserie allerdings schon dadurch verbunden, dass er der Sohn von Brendan Gleeson ist. Clémence Poésy spielt wieder die Fleur, die in „Harry Potter and the Goblet of Fire“ (Harry Potter und der Feuerkelch) am Trimagischen Turnier teilnahm. Ebenfalls frisch verheiratete Hochzeitsgäste sind der Werwolf Lupin und seine Frau Tonks, dargestellt von David Thewlis und Natalia Tena.
Das Hochzeitsfest wird in einem gewaltigen Zelt ausgerichtet, das Arthur Weasley (Mark Williams) mit Zauberkraft aufstellt. Das elegante Zelt steht neben dem Fuchsbau und betont dadurch ganz offensichtlich den Kontrast zum üblichen Geschmack der Weasleys. Auf diesen Einwand reagiert Craig: „Wir gehen davon aus, dass die Hochzeit höchstwahrscheinlich von der Familie der Braut finanziert wird - also wird sie im französischen Stil der Delacours ausgerichtet. Natürlich gibt es auch magische Elemente wie die Champagnergläser, die sich von selbst füllen.“
Bevor das Hochzeitsfest beginnen kann, trifft ein ungebetener Gast ein: der Zaubereiminister Rufus Scrimgeour, den wir schon am Anfang des Films erleben, als er vor den Zauberern eine flammende Durchhalte-Rede hält. Die Rolle des Scrimgeour übernimmt Bill Nighy, der scherzhaft vermerkt, dass seine Aufnahme ins Ensemble wirklich überfällig war: „Eine Zeit lang dachte ich, dass ich als einziger britischer Schauspieler meiner Generation nicht in der Harry-Potter-Serie mitwirken würde. Es ist wunderbar, dass ich nun endlich dabei sein darf - und besonders attraktiv ist dieses Projekt, weil David Yates Regie führt. Er ist einer der intelligentesten und coolsten Regisseure, die wir haben - ich arbeite sehr gern mit ihm.“ Auch Yates freute sich sehr, Nighy in seinem Team willkommen zu heißen: „Bill ist ein sehr vielseitiger Darsteller - ich habe mir von Anfang an gewünscht, ihn mit in diese Welt zu holen. Als es um die Besetzung des Rufus Scrimgeour ging, dachte ich sofort: ‚Das ist Bill!‘ Jo beschreibt ihn als alten Löwen, als eingerosteten Haudegen - mir war klar, dass Bill ihn wunderbar spielen würde.“
„Rufus war früher Auror, also ein Soldat - jetzt muss er sich auf politischem Parkett zurechtfinden, und das fällt ihm nicht leicht“, sagt Nighy. Scrimgeour ist nicht wegen der Hochzeit gekommen. Seine Geschenke haben einen ganz anderen Charakter: Es geht um Albus Dumbledores Vermächtnis für Harry Potter und - noch überraschender - für Ron Weasley und Hermine Granger. „Das ist recht verwirrend“, bestätigt Emma Watson. „Denn Ron und Hermine hatten nie eine enge Beziehung zu Dumbledore - immer nur, wenn Harry, Hermine und Ron in Schwierigkeiten gerieten. Er hat Hermine ein Kinderbuch vermacht: ‚The Tales of Beedle the Bard‘ (Die Märchen von Beedle dem Barden) - oberflächlich gesehen mag der Grund sein, dass sie Bücher zu schätzen weiß.“
„Ron erbt von Dumbledore einen sogenannten Entleuchter“, verrät Rupert Grint. „Man schaltet ihn ein, und er saugt alles Licht aus dem Raum, und wenn man ausschaltet, kommt das Licht wieder heraus. Ron findet das Ding cool, aber keiner von ihnen weiß so recht, was das alles bedeuten soll.“
Harry selbst bekommt von Dumbledore den Schnatz, den goldenen geflügelten Ball, den er bei seinem ersten Quidditch-Spiel in Hogwarts gefangen hat. Doch das ist noch nicht alles. Professor Dumbledore vermacht Harry auch das Schwert von Godric Gryffindor. Leider ist das Schwert verschollen, und der Minister macht den Eindruck, als ob er Harry das wertvolle Artefakt selbst dann nur ungern übergeben würde, wenn er dazu in der Lage wäre. „Als die drei ihr Erbe ausgehändigt bekommen, sind sie alle überzeugt, dass dies eine besondere Bedeutung hat, die sich erst später offenbaren wird“, erzählt Radcliffe. „In diesem Moment ergeben sich vorerst mehr Fragen als Antworten, was besonders Harry sehr frustriert.“
Doch zunächst wird Hochzeit gefeiert - alte Freunde treffen sich wieder, neue Gesichter tauchen auf, darunter Lunas Vater Xenophilius Lovegood, Chefredakteur der Zeitschrift Der Klitterer, „eines Untergrund-Blattes, das sich tapfer für Harry Potter und seine Sache einsetzt“, berichtet Rhys Ifans, der diese Rolle übernimmt. „Lovegoods Frau ist gestorben - er ist also allein erziehender Vater und vergöttert seine Tochter. Die beiden fühlen sich in ihrer verrückten, kreativen Welt sehr wohl.“
Dazu David Heyman: „Evanna (Lynch) stellt die Luna derart eigenwillig und originell dar, dass wir jemanden brauchten, der ähnlich exzentrisch auftreten kann. Sobald Rhys’ Name fiel, war uns klar, dass er diese Rolle wunderbar ausfüllen wird.“
Auf dem Empfang hört Harry ein Gespräch zwischen zwei Kollegen von Dumbledore: Elphias Doge, der den Nachruf im Tagespropheten geschrieben hat, und Weasleys Tante Muriel. In der Unterhaltung geht es um Rita Skeeters nicht autorisierte und auch nicht schmeichelhafte Biografie „The Life and Lies of Albus Dumbledore“ (Leben und Lügen des Albus Dumbledore) - so erfährt Harry erstmals von unbekannten und sehr beunruhigenden Einzelheiten aus Dumbledores Vergangenheit. Zum Beispiel wohnte er früher in Godric’s Hollow, wo Harry geboren und seine Eltern ermordet wurden.
Dazu Barron: „Harry merkt, dass Dumbledore Seiten hatte, die er ihm nie zugetraut hätte - vielleicht war er doch nicht nur sympathisch. Das gefällt Harry überhaupt nicht. Harry wusste zwar, dass Dumbledore auch Fehler beging, aber jetzt ahnt er, dass man ihm eine Menge vorenthalten hat. Natürlich fragt er sich warum.“
Bevor Harry die Antworten auf seine vielen Fragen findet, trifft eine niederschmetternde Nachricht ein: Das Ministerium ist eingenommen worden … Sie kommen. Wer mit „sie“ gemeint ist, bedarf keiner Erklärung: Innerhalb von Sekunden beginnen die Todesser mit ihrem Angriff - Harry, Ron und Hermine können nur mit Mühe entkommen.
NIRGENDS IST ES SICHER
Das Trio appariert in die Shaftsbury Avenue im Herzen des geschäftigen Londoner Piccadilly-Viertels und dem West End mit seinen vielen Theatern. Die Szene entstand am Originalschauplatz. Watson empfand das als „surreal. Es war unglaublich zu erleben, wie der Verkehr in einer der am stärksten befahrenen Straßen in einer der größten Städte der Welt einfach zum Erliegen kam.“
Zwar drehte das Team nachts noch vor der Morgendämmerung, aber trotzdem beobachteten Hunderte von Fans die Dreharbeiten, um einen Blick auf die Schauspieler zu erhaschen. „Die Fans waren toll“, berichtet Heyman. „Sie haben uns in Ruhe arbeiten lassen und sich in die richtige Stimmung versetzt. Es ist sehr kompliziert, an einem so verkehrsreichen Schauplatz zu drehen - aber es hat auch richtig Spaß gemacht.“
Yates bestätigt das: „Es hat uns sehr bewegt, all diese Menschen zu erleben, die dort mitten in der Nacht stundenlang ausgeharrt haben - wirklich wunderbar.“ Aufmerksame Zuschauer werden vielleicht den Hinweis auf Radcliffes aktuellen Bühnenauftritt entdecken: An der Wand des Cafés, in dem die drei Freunde kurz verschnaufen, hängt ein Poster des Theaterstücks „Equus“. Doch die Pause währt nur kurz, denn wieder geraten sie fast in einen Hinterhalt. Weil sie sowohl in der Magischen als auch in der Muggel- Welt gejagt werden, ziehen sie sich in den einzigen Unterschlupf zurück, der Harry einfällt: in das Haus Nr. 12 am Grimmauldplatz, den alten Familiensitz der Familie Black, der auch schon als Hauptquartier für den Orden des Phönix diente.
Das Grimmauldplatz-Set, das für den fünften Film konstruiert worden war, hatte man schon längst abgerissen. Es musste also neu aufgebaut werden - diesmal wirkt es noch älter, modriger und verlassener. Innenausstatterin Stephenie McMillan sagt: „Der Eindruck bleibt, dass es sich um ein sehr hohes und sehr schmales Haus handelt. Aber wir haben weitere Räume hinzugefügt, zum Beispiel das Wohnzimmer. Alle Räume sind geplündert worden und völlig eingestaubt, denn in diesem Haus gibt es keine Mrs. Weasley, die es sauber hält.“ Zwischen den Spinnweben und unter dem Staub bleiben die Erinnerungen an Freunde und Verwandte wie Harrys Paten Sirius Black sowie an Sirius’ Bruder Regulus Acturus Black.
R. A. B.
Als die drei auf dieses wichtige Indiz stoßen, merken sie, dass sie nicht allein sind. Im Schatten belauscht sie der Hauself Kreacher, der sich gezwungen sieht, entscheidende Informationen zum Verbleib des echten Horkrux-Medaillons preiszugeben. Über Kreacher treffen die drei auch einen alten Freund wieder: den Elf Dobby, der Harry Potter seine Freiheit verdankt.
Um die Elfen zum Leben zu erwecken, wurden visuelle Effekte mit den Darstellungen der Schauspieler Toby Jones als Dobby und Simon McBurney als Kreacher kombiniert. Der für die visuellen Effekte verantwortliche Tim Burke erklärt: „Dobby und Kreacher müssen ganz unverwechselbar wirken - die Aufnahmen der menschlichen Darsteller machen das möglich. Wir haben Toby und Simon bei ihrem Spiel gefilmt und verwendeten dann ihr Mienenspiel als Referenz für die Emotionen und die Persönlichkeiten, die wir auf die kleinen, im Computer generierten Figuren übertrugen.“
„David (Yates) und Tim arbeiten hervorragend zusammen und halfen mir auf jede nur erdenkliche Weise, um meine Figur weit über den Dialog hinaus optimal zu gestalten“, sagt Jones. „Dobby wirkt stets sehr verletzlich und demütig - wahrscheinlich mögen ihn die Zuschauer deswegen so sehr. Das passt gut zu der Hierarchie, wie sie sich aus J.K. Rowlings Büchern ergibt. Dobby steht von seiner Größe und Autorität her ganz unten in der Hierarchie. Aber das hat überhaupt nichts mit seiner Tapferkeit, Treue und seinem guten Charakter zu tun.“ Dank Dobby und Kreacher erfahren Harry, Hermine und Ron, dass sich das echte Medaillon in Dolores Umbridges Besitz befindet. Sie leitet inzwischen die Registrierungskommission für Muggelstämmige im Ministerium.
Imelda Staunton erzählt, wie begeistert sie war, als sie für ihre „köstliche“ Rolle wieder Rosa tragen durfte: „Auch wenn Dolores sich nicht für besonders einflussreich hält, weiß sie ihre Stellung doch zu ihrem Vorteil zu nutzen - sie wirft alle Leute hinaus, die keine echten Zauberer und Hexen sind, denn die Welt wird ohne sie besser. Sie hält sich selbst für rein und korrekt und angemessen - etwas anderes kann sie nicht ertragen. Sie trägt immer nur Scheuklappen, kennt kein Mitgefühl, hat weder Herz noch Seele.“ Für Dolores Umbridge gibt es nur eine Farbe - also kleidete Kostümdesignerin Jany Temime die Schauspielerin von Kopf bis Fuß in Pink. Entsprechend bezeichnet Stuart Craig ihr Büro „als ein weiteres Gedicht in Rosa“.
Das übrige Ministerium sieht weiterhin so blankpoliert aus wie die schwarzen Kachel- Korridore, für die sich Craig ursprünglich von einem alten Londoner U-Bahnhof inspirieren ließ. Die bedeutendste Änderung betrifft das gewaltige Atrium, das in der Mitte von einer riesigen Statue dominiert wird - damit drücken die Zauberer ihre Überlegenheit über die geduckten Muggels aus, die sie unter sich zerquetschen. Ergänzt wird dies durch den eingravierten Spruch: „Magie ist Macht.“
Es gibt aber auch weniger auffällige Veränderungen im Ministerium: Die Stimmung ist gedrückt, alle guten Zauberer versuchen tunlichst nicht aufzufallen. Uniformierte Wachen und Söldner, die Greifer genannt werden, suchen ständig nach jenen, die als „unerwünscht“ eingestuft sind. Dennoch müssen sich Harry, Ron und Hermine in das Ministerium wagen, um an das Horkrux zu kommen. Für Harry wird es besonders schwierig, weil sein Gesicht auf Steckbriefen abgebildet ist: Er wird als „Unerwünschter Nr. 1“ gesucht. Mithilfe des Vielsaft-Tranks tarnt sich das Trio mit den harmlosen Identitäten der Zauberer Albert Runcorn, Reg Cattermole und Mafalda Hopfkirch und betritt das feindliche Terrain. Als sie das Medaillon endlich aufspüren - es hängt um Dolores Umbridges Hals - beginnt ihre Tarnung langsam zu schmelzen. Jetzt dürfen sie keine Zeit mehr verlieren: Sie gehen in die Offensive, schnappen sich das Horkrux und fliehen.
DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN
Endlich hält Harry das dritte Horkrux in den Händen, doch genau dies hat unerwartete Auswirkungen auf die drei Freunde, die immer getreu zueinander gestanden haben … zumindest bis jetzt. Ein Horkrux wird als Teil von Voldemorts böser Seele definiert. Allein die physische Nähe beeinflusst jeden und vervielfacht seine negativen Gefühle. Radcliffe verrät: „Wenn jemand das Medaillon trägt, bewirkt es, dass der Träger in Wut gerät, Verfolgungswahn entwickelt und generell unausstehlich wird.“
Aber es kommt noch schlimmer: Als die jungen Zauberer es zerstören wollen, widersteht das Horkrux allen ihren Zaubersprüchen. „Sie finden heraus, dass man es mit dem Schwert von Gryffindor zerstören kann - aber das ist bekanntlich verschollen“, sagt Radcliffe. Vor allem Ron scheint sich durch die Macht des Medaillons beeinflussen zu lassen. Dazu Grint: „Die Stimmung ist sehr angespannt, denn die drei sind ganz auf sich gestellt, und Ron macht sich Sorgen wegen seiner Familie - er ist frustriert, weil sie kaum weitergekommen sind. Durch das Medaillon eskalieren seine Gefühle. Deswegen beginnt er sich auch einzubilden, dass zwischen Harry und Hermine etwas läuft. So kommt es zu einem heftigen Streit zwischen Ron und Harry - beide lassen ihrer Wut freien Lauf.“
David Barron berichtet: „Sie waren noch nie so völlig auf sich gestellt wie in Teil 1 von ‚Die Heiligtümer des Todes‘. Irgendjemand hat sie immer beschützt - ob das nun viel genützt hat oder nicht. Doch als sie von allen anderen getrennt werden und ständig in Lebensgefahr schweben, lässt sich das Triumvirat aus Harry, Ron und Hermine leichter aufspalten - vor allem, wenn sie der bösartigen Macht des Horkrux ausgesetzt sind.“
Auf einer Waldlichtung sind sie völlig isoliert, aber sie können sich dank Hermines Scharfsinn vor dem Wetter schützen. Bevor sie den Fuchsbau verließen, hat sie einen Ausdehnungszauber angewendet, um ihre kleine, mit Perlen besetzte Tasche in ein sprichwörtlich bodenloses Loch zu verwandeln: Dadurch ist sie jetzt auf jede Eventualität eingestellt - sie präsentiert Kleidung zum Wechseln, Bücher, ein Radio und sogar ein Zelt zum Campen. „Alle Frauen werden Hermine um ihre Tasche beneiden, denn so hat man alles dabei, was man irgendwann brauchen könnte - und dabei ist sie federleicht“, lacht Watson. „Hermine ist wirklich clever - und den anderen immer einen Schritt voraus.“
Dennoch wird auch Hermine von der Auseinandersetzung zwischen Ron und Harry überrascht. Als Ron den Streit beendet, indem er sie verlässt, ist Hermine am Boden zerstört. Dazu Watson: „Sie ist verzweifelt, fühlt sich einsam. Durch seine Eifersucht und seine Vorwürfe hat er ihr Vertrauen missbraucht.“
Als Harry und Hermine allein sind, kommt es zu einem gemeinsamen Moment, der laut Yates „ihre Beziehung auf den Punkt bringt. Steve (Kloves) und ich stellten uns eine Szene vor, die zeigt, wie nahe sie sich sind, ohne dass ein Wort gesprochen wird. Hermine ist völlig verstört darüber, dass Ron gegangen ist. Im Radio spielt Musik, also versucht Harry sie von ihrem Leid abzulenken, wie es junge Leute häufig tun - indem er tanzt. Das ist ein Freundschaftsdienst, und Dan und Emma spielen das sehr zärtlich und bewegend.“ Die einführenden Waldszenen entstanden an Originalschauplätzen in Burnham Beeches in Buckinghamshire. Als Zelt stellte Craig sich äußerlich ein einfaches, dreieckiges Zwei-Mann- Zelt vor. Durch Zauberei ist das Innere jedoch nicht so bescheiden - es enthält mehrere möblierte Räume. Dazu Stuart Craig: „Dabei muss ich betonen, dass Eduardo Serra das Zelt perfekt gefilmt hat. Die Beleuchtung war wunderbar und änderte sich kaum merklich zwischen Tag und Nacht, von Jahreszeit zu Jahreszeit. Es ist erstaunlich, wie optisch abwechslungsreich man ein paar Segeltuchplanen filmen kann.“
WO ES ANGEFANGEN HAT
Harrys Aufgabe verlagert sich: Bisher musste er die Horkruxe auftreiben, jetzt gilt es, sie zu zerstören. Es liegt nahe, das Schwert von Godric Gryffindor dort zu suchen, wo er geboren wurde: in Godric’s Hollow. Doch Hermine warnt ihn: Jeder Ort, der Harry etwas bedeutet, wird auch den Dunklen Lord interessieren, weil er ihn dort vermuten kann. „In Godric’s Hollow ist Harry auf die Welt gekommen, und dort wurden seine Eltern getötet“, stellt Yates fest. „Kürzlich hat Harry erfahren, dass auch Dumbledore dort gewohnt hat - das war ihm nicht bekannt. Es gibt also gute Gründe, diesen Ort aufzusuchen. Strategisch geht Harry davon aus, dass sie dort etwas finden, was sie weiterbringt. Und emotional sehnt er sich nach seiner Heimat.“
Das Dorf wurde im Tudor-Stil gestaltet und in den Pinewood Studios aufgebaut. Craig sagt: „Das Fachwerk mit den Ziegelfüllungen und dem Gipsverputz ist ein Look, wie wir ihn bisher nicht verwendet haben. Mir gefiel es sehr, diesen Stil in Godric’s Hollow zu verwenden. In Pinewood gibt es ein wunderbares Gartengelände, einen Teil des ursprünglichen Anwesens, bevor es ein Studio wurde. Dort steht eine gewaltige alte Zeder. Wir beschlossen, das gesamte Dorf um diesen einen Baum zu bauen.“
Unter den Ästen der Zeder entdecken Harry und Hermine den Friedhof, auf dem Harrys Eltern begraben liegen. Er ist sehr bewegt, als er erstmals an ihrem Grab steht. „Seine Gefühle sind widersprüchlich“, sagt Yates. „Er war seinen Eltern noch nie so nah wie jetzt an ihrem Grab. Aber gleichzeitig wird er dadurch wieder mit der Realität ihres Todes konfrontiert.“ Unterdessen bemerkt Hermine einen Grabstein mit einem seltsamen Symbol darauf: ein Kreis in einem Dreieck, das von einer Linie durchschnitten wird. Bevor sie Harry darauf hinweisen kann, merkt sie, dass sie beobachtet werden. Erstaunlicherweise taucht eine gebrechliche alte Frau aus der Dunkelheit auf und winkt ihnen zu folgen. Harry vermutet bald, dass es sich um Bathilda Bagshot (Hazel Douglas) handelt, die Autorin von „Geschichte der Zauberei“. Er folgt ihr, weil er glaubt, dass sie ihm unschätzbare Informationen geben kann - nicht nur zum Verbleib des Schwertes, sondern auch zur Familiengeschichte jenes Mannes, den er so gut zu kennen glaubte: Professor Dumbledore. Bathildas Haus ist genauso alt und klapprig wie sie selbst. Doch was sich in dieser Unordnung verbirgt, ist weitaus gefährlicher: Hermines Warnungen stimmen leider allzu genau - die Wahrheit übertrifft Harrys schlimmste Albträume. Sie müssen sich derart schnell zurückziehen, dass sie keine ihrer Fragen beantwortet bekommen.
DIE HEILIGTÜMER DES TODES
Nur mit knapper Not gelingt Hermine und Harry die Flucht durch den Wald. Bald treffen sie Ron wieder, der Harry vor einem kalten und feuchten Tod bewahrt. „Das ist Rons großer Moment“, sagt Grint. „Er begeht eine Heldentat, weil er auf sein Herz hört und sich nicht vom Augenschein täuschen lässt.“
Anschließend konzentrieren sich die Freunde wieder auf die Horkruxe - sie müssen neue Indizien bewerten, vor allem das seltsame Symbol, das immer wieder auftaucht: der Kreis mit dem Dreieck, das von einer Linie durchschnitten wird. Da erinnert sich Harry, wo er dieses Symbol erstmals gesehen hat: Auf einem Anhänger, den Xenophilius Lovegood trug. Die drei haben sich auf das Aufspüren und Vernichten der Horkruxe konzentriert, doch plötzlich stehen sie vor einem neuen Geheimnis. Sie wissen nicht, ob das Symbol überhaupt mit ihrer Suche zu tun hat, aber es scheint von einiger Bedeutung zu sein. Deshalb wollen Harry, Hermine und Ron bei den Lovegoods nachfragen.
Stuart Craig sagt, dass das Lovegood-Haus so gestaltet wurde, wie Rowling es im Buch beschreibt: „Jo führt aus, dass es sich um einen schwarzen Turm handelt - dem wollte ich mich anpassen. Wir setzten eine Spitze oben drauf und hielten ihn schlank, und das Innere ist genauso verdreht wie das Äußere.“
Das Hauptgeschoss des Hauses wird von einer altmodischen Druckerpresse beherrscht - die Papierbahnen werden an der Decke entlanggeführt. Weil auch Luna Lovegood dort wohnt, werden ihre Bilder stolz an allen Wänden präsentiert. Man bat Evanna Lynch außerdem, ihre Ideen für die Inneneinrichtung einzubringen. McMillan sagt: „Evanna hat ein tolles Gefühl für Optik und steuerte einige wunderbare Ideen bei. Das Resultat wirkt herrlich zusammengewürfelt, aber durchaus gemütlich.“ Als Harry Xenophilius zu dem Symbol befragt, das er trägt, merken sie, dass sie die Antwort schon längst kannten. Es handelt sich um das Zeichen der Heiligtümer des Todes aus einer alten Geschichte in „Die Märchen von Beedle dem Barden“, jenem Buch, das Dumbledore Hermine vermacht hat.
Als sie die Geschichte laut vorliest, wird die Bedeutung des Symbols offenbar: Das Dreieck ist der Tarnumhang, der seinen Träger vor dem Tod schützt; der Kreis steht für den Stein der Auferstehung, mit dem man seine Verwandten aus dem Totenreich zurückholen kann; und die gerade Linie symbolisiert den Elderstab, den mächtigsten Zauberstab überhaupt. Zwei der Heiligtümer des Todes - den Tarnumhang und den Stein der Auferstehung - scheint es tatsächlich zu geben. Wenn also die Geschichte wahr ist und auch der Elderstab existiert, wird Voldemort alles daransetzen, ihn zu bekommen. Und wenn ihm das gelingt, ist auch die Suche nach den Horkruxen bedeutungslos.
Als die drei begreifen, wie wichtig die Geschichte ist, merken sie auch, in welcher Gefahr sie schweben. Harry, Ron und Hermine müssen um ihr Leben rennen, denn die Greifer unter der Führung von Scabior (Nick Moran) sind ihnen dicht auf den Fersen. Die atemlose Verfolgungsjagd wurde im Swinley Forest in Berkshire gedreht. Sowohl David Yates als auch Greg Powell geben zu, dass sie die sportlichen Fähigkeiten ihrer jungen Darsteller zunächst unterschätzt haben. Der Regisseur erklärt: „Ich nahm an, dass ich sie die erste Einstellung einfach einmal durchspielen lassen müsste, damit sie sich an das unwegsame Gelände gewöhnten, bevor ich sie auffordern konnte, schneller zu rennen. Doch als ich ‚Bitte!‘ rief, sausten sie bereits los!“
Powell bestätigt: „Ehrlich gesagt hatte ich die Stuntleute angewiesen, etwas langsamer zu laufen, damit sie die Schauspieler nicht überholten. Aber das lief bei der ersten Einstellung völlig schief, weil die drei wie Gazellen lospreschten und meine Jungs in einer Staubwolke hinter sich ließen.“
Beim Drehen dieser Szene entwickelte sich ein ehrgeiziger Wettstreit zwischen Daniel, Emma und Rupert, die die Verfolgung eher als Wettlauf ansahen. „All die Jahre unserer Ausbildung mit dem Stuntteam zahlen sich jetzt endlich aus. Ich wusste ganz genau, dass ich sie schlagen konnte … dabei habe ich überhaupt keine Wettkampf-Ambitionen“, sagt Radcliffe, ohne eine Miene zu verziehen. „Das war richtig heftig“, fügt Grint hinzu. „Denn wir mussten ständig Bäumen ausweichen und über umgestürzte Stämme springen. Das brachte aber echt Spaß.“ Watson bestätigt: „Das war wirklich lustig, vor allem, als David uns beiseite nahm und sagte: ‚Ich will euch nur noch einmal daran erinnern, dass es in dieser Szene nicht darum geht, wer von euch am schnellsten rennen kann.‘ Aber ich habe mich von den Jungs nicht unterkriegen lassen“, grinst sie.
Als die Greifer sie fast eingeholt haben, belegt Hermine Harry mit einem Brandzauber, um ihn durch extreme Schwellungen unkenntlich zu machen. Der für die Spezialmasken zuständige Nick Dudman und sein Team verwendeten Silikon, um Radcliffes Gesicht aufzublähen. „Das war sehr kompliziert“, sagt Dudham. „Denn von Dans echtem Gesicht ist nur noch ein Auge zu erkennen. Jedes Detail musste stimmen, von den Augenbrauen bis zu den Bartstoppeln, die Haar für Haar in die Maske eingefügt werden mussten. Meine Mitarbeiter Steve Murphy und Paula Eden haben fantastische Arbeit geleistet. Das Schminken dauerte drei Stunden, aber Dan hat das geduldig ertragen.“
Der Brandzauber kann allerdings nicht Harrys blitzförmige Narbe verbergen - sie ist zwar verzerrt, aber immer noch erkennbar. Die Greifer glauben, dass sie den großen Fang gemacht haben, und liefern ihn im Herrenhaus der Malfoys ab. Der Entwurf für die Außenfassade wurde von Hardwick Hall inspiriert, einer Villa aus der Tudor-Zeit, die Craig seit Langem bewundert. Dazu sagt er: „Sie hat enorm große Fenster, die vor allem nachts geheimnisvoll, magisch und auch ein wenig bedrohlich wirken - die großen Glasflächen scheinen nichts als Finsternis zu bergen. Die Außenansicht ist grandios, und dazu entwickelten wir entsprechende Innenräume.“
Im Herrenhaus warten Bellatrix Lestrange und die Malfoys. Der Einzige, der Harrys Tod noch abwenden kann, ist Draco, sein Erzfeind aus Hogwarts, der nun selbst vor einer lebensentscheidenden Wahl steht: Entweder identifiziert er seinen ehemaligen Mitschüler und rehabilitiert damit seine Familie vor dem Dunklen Lord, oder er tut das Richtige, um seine Seele zu retten. Radcliffe berichtet: „Das Tolle an dieser Geschichte ist die Komplexität der Gegensätze Gut und Böse. Die Figuren sind nicht einfach schwarzweiß gezeichnet. Selbst Harry hat offenbar eine Verbindung zu Voldemort. Es gibt also Figuren, die wir immer als böse angesehen haben, die aber auch etwas Gutes in sich haben. Und auf der Seite der Guten gibt es durchaus Leute mit großen Schwächen und Fehlern.“
Wie sich herausstellt, sind Harry, Hermine und Ron nicht die einzigen Gefangenen im Herrenhaus der Malfoys. Die Todesser bewachen auch Luna Lovegood, den Kobold Griphook (Warwick Davis) und den Zauberstabmacher Ollivander. Ganz unerwartet ergibt sich eine Fluchtmöglichkeit … aber sie fordert ein großes Opfer. Das letzte Haus, das in „Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 1“ zu sehen ist, bildet einen deutlichen Kontrast zur Pracht des Malfoyschen Herrenhauses: eine Hütte, die offenbar vollkommen aus Muscheln gebaut wurde. Dieses Häuschen wurde in den Werkstätten in Leavesden vorgefertigt und dann an einem Strand in Pembrokeshire/Wales aufgebaut. Craig erinnert sich: „Wir wählten diesen Strand wegen seiner wunderbaren Dünen aus. Außerdem wünschte David sich eine Brandung, das Geräusch der Brecher. Aber für diese Brandung mussten wir einen hohen Preis zahlen, denn dort weht ein unglaublich starker Wind. Das gesamte Häuschen musste extrem abgestützt und mit tonnenschweren Wasserbehältern beschwert werden, damit es nicht fortgeweht wurde.“
David Heyman stellt fest: „Die Außenaufnahmen zu diesem Film erzeugen grandiose Panoramen und Authentizität, vor allem weil uns die Geschichte vom bekannten Schauplatz Hogwarts fortführt - Harry, Ron und Hermine sind diesmal ständig unterwegs.“ Filmkomponist Alexandre Desplat, der für „Die Heiligtümer des Todes - Teil 1“ seinen ersten Harry-Potter-Score liefert, stimmt ihm zu: „Unsere Helden sind ständig in Bewegung, und den roten Faden ihrer Reise wollte ich auch musikalisch ausdrücken - ich musste das richtige Verhältnis zwischen Action, Spannung und Emotion finden.“
„Alexandres Musik drückt die verschiedensten Nuancen und Gefühle aus“, sagt Heyman. „In seinem Soundtrack spiegeln sich die Weite, aber auch Intimität, Finsternis und Licht.“ „Ich möchte den Film musikalisch unverwechselbar prägen“, fährt Desplat fort. „Gleichzeitig will ich die reichhaltige musikalische Tradition jener Komponisten fortsetzen, die die Scores der früheren Harry-Potter-Filme geschrieben haben - wir alle wollen dieser einzigartigen Serie gerecht werden.“
David Barron kommentiert: „Was diese Filme für uns Mitarbeiter so besonders macht: Sie stehen auf einem sehr soliden Fundament, das uns Jos Bücher liefern. Das Wichtigste für uns ist immer, dass unsere Filme dem von ihr geschaffenen Stoff gerecht werden.“ „Alles hat mit Jo begonnen, und mit ihr endet es auch. Ohne sie wären wir nicht hier“, stellt Heyman fest. „Ich empfinde es als ein ganz besonderes Privileg, seit über zehn Jahren an Harry Potter arbeiten zu dürfen. Es war inspirierend, schwierig, aber es hat auch riesig Spaß gemacht.“
Yates sagt: „Ich bin begeistert und stolz darauf, dass ich der Regisseur bin, der den Zuschauern den Höhepunkt von Jos großartiger Geschichte präsentieren darf. Darauf bin ich sehr gespannt.“
