Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 2 Trailer und Filmkritik
Originaltitel: Harry Potter And The Deathly Hollows Part 2 | Mit: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint
FSK Film: 12 | FSK Trailer: 12 | Länge: 130 Min | Kinostart: 14.07.2011 (auch in 3D) | Release: 18.11.2011 (DVD&BD)
© Warner Bros. Pictures | Genre: Fantasy | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 2: Mehr zu diesem Film
Links & Infos
© 2009 Warner Bros. Ent.
Harry Potter Publishing Rights © J.K.R.
Harry Potter characters, names and related indicia are trademarks of and © Warner Bros. Ent.
All Rights Reserved.
Schauspieler:Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Bill Nighy, Helena Bonham Carter, Jim Broadbent, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Tom Felton, Ralph Fiennes, Michael Gambon, Ciarán Hinds, John Hurt, Jason Isaacs, Matthew Lewis, Gary Oldman, Alan Rickman, Maggie Smith, David Thewlis, Emma Thompson, Julie Walters und Bonnie Wright
Regie:David Yates
Drehbuch:Steve Kloves
Die Story:In der Welt der Zauberer bricht ein regelrechter Krieg aus und der Kampf von Gut gegen Böse geht in seine letzte Runde. In der entscheidenden Auseinandersetzung zwischen Harry Potter und Lord Voldemort steht alles auf dem Spiel, auch Harry und seine Freunde sind nicht mehr sicher. Alles endet hier.
- Luc Besson Quiz
- Premieren-Video zu Dame König As Spion
- Gary Oldman Exklusiv-Interview zu Dame König As Spion
- Smiley in Dame König As Spion
- Smiley in Dame König As Spion
- Resident Evil Retribution Trailer
- Zorn Der Titanen Trailer
- Zorn Der Titanen Trailer
- Best Exotic Marigold Hotel Trailer
- Best Exotic Marigold Hotel Trailer
User, die diesen Trailer sahen, besuchten auch diese Seiten:
Über DAVID YATES, Regie
Zuvor inszenierte Yates die Blockbuster „Harry Potter and the Order of the Phoenix“ (Harry Potter und der Orden des Phönix), der ihm als Bester Regisseur den Empire Award einbrachte, und „Harry Potter and the Half-Blood Prince“ (Harry Potter und der Halbblutprinz). Als Regisseur hat er an beiden Teilen von „Harry Potter and the Deathly Hallows“ (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) mitgewirkt. Der preisgekrönte Regisseur hat sich vor allem mit seinen TV-Filmen profiliert. Den TV- Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) bekam Yates erstmals für seine BBC-Miniserie „The Way We Live Now“ mit Matthew Macfadyen und Miranda Otto. 2003 inszenierte er die Serie „State of Play“ (Mord auf Seite eins), wurde damit für den BAFTA nominiert und gewann den Preis der Directors Guild of Great Britain (DGGB, Gewerkschaft der Regisseure). Die Serie erhielt außerdem die Preise der Broadcasting Press Guild, der Royal Television Society (RTS) sowie den Rockie Award auf dem Banff Television Festival. Im Jahr darauf inszenierte Yates den kompromisslosen Zweiteiler „Sex Traffic“ (Sex Traffic), gewann erneut den Preis der BAFTA und erhielt eine zweite DGGB-Nominierung. Sein schonungsloser Report über die Sex-Branche wurde mehrfach international ausgezeichnet, verbuchte acht BAFTA-Preise und vier RTS-Preise, in beiden Fällen auch als Bestes Drama, sowie den Jury-Preis für die Beste Miniserie auf dem TV-Festival in Reims und die Goldene Nymphe auf dem TV-Festival in Monte Carlo. 2005 wurde Yates mit dem HBO-Film „The Girl in the Café“ (G8 auf Wolke Sieben) für den Emmy nominiert. Bill Nighy und Kelly Macdonald spielten in dieser Lovestory die Hauptrollen. Weitere TV-Produktionen: „The Young Visiters“ mit Jim Broadbent und Hugh Laurie sowie die Miniserie „The Sins“ mit Pete Postlethwaite und Geraldine James. Yates wuchs in St. Helens/Merseyside auf, er studierte Politik an der University of Essex und der Georgetown University in Washington/DC. Seine erste Regiearbeit war der Kurzfilm „When I Was a Girl“, den er auch geschrieben hat. Der Film wurde als Bester europäischer Kurzfilm auf dem Cork International Film Festival in Irland ausgezeichnet und gewann den Golden Gate Award auf dem San Francisco Film Festival. Damit sicherte sich Yates außerdem die Zulassung an der National Film and Television School in Beaconsfield/England. Sein Abschlussfilm „Good Looks“ gewann den Silbernen Hugo auf dem Chicago International Film Festival. 1998 gab Yates sein Spielfilmregiedebüt mit „The Tichborne Claimant“ mit Stephen Fry und John Gielgud in den Hauptrollen. 2002 drehte er den Kurzfilm „Rank“, der eine BAFTA-Nominierung erhielt.
Eure Meinung zu "Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 2"
Kommentar zu "Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 2" ohne einloggen abgeben:
Eure Kommentare zu "Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes - Teil 2":
Potter Harry Ich finde eigentlich alle filme genial... den hier eingeschlossen. Ja bücher da bücher dort.. aber mann kann halt net alles genau so machen. Auch j.k. findet die filme sehr toll und es stimmt einfach! Wer was zu meckern hat... schau die filme net! Und achja. Mann sollte auch nie ein buch mit dem film vergleichen! Ich hab das jetzt geschrieben und auf nix geachtet... also wer schreibfehler findet: viel spass damit!!
Lars777 Naja Film war so lala! Habe mir bei diesem guten Buch mehr erwartet! David Yates eben der kann keine Filme drehen!!!
willi Die meisten von Euch sollten die Bücher lesen, dann würde sich Eure Rechtschreibung erheblich verbessern.
amber ich mag die filme persönlich nich so gerne aber jeder wie er will
HP-Fan ich habe leider die ahnung, dass dies eine seeeehr schlechte buchverfilmung wird. wenn man sich schon mal den 1. teil anguckt. da wurde maximal 1/5 des buches verfilmt. und in dem trailer hier: die szene, wo V. und HP sich da runter st?n ist im buch schlicht weg nicht ??rnd zu finden. schade, denn die b?r sind grandios!
Neo @katniss: Es wird ja niemand gezwungen diese Filme sich anzuschauen! ;) Ich persönlich zumindest finde sie nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht überragend. Man hat hier versucht weitgehends das beste aus der Buchvorlage zu machen (wobei ich jederzeit persönlich die Bücher jeden dieser Filme vorziehe!). Der zweite Teil von Film Nr. 7 lässt auf jeden Fall ordentlich Action und viel Krabumm erahnen, das wird dann hoffentlich ein halbwegs würdiger Abschluss der Potter-Filme werden. Bleibt also abzuwarten, was sie daraus gemacht haben!
katniss oooo man iwi mag ich die neuen potter teile nich die sind so lagweilig !!!! ):
Fresh Dumbeldor Ich hoffe nur es wird der Buchvorlage gerecht, wenn schon 2 teile dann muss es einfach so werden. Ich schau in mir erst an wenn teil 2 draussen ist sonnst muss man ja solange warten ^^
Harry Potter noch soooooooo lange

♥: weitgehend buchgetreue Umsetzung, opulente Kampfszenen, 3D gelungen
−: zu kurz, gehetzte Inszenierung
Seit "Harry Potter und der Halbblutprinz" kämpfen die Bücher und die Verfilmungen mit dem Problem, dass sie nur Vorstufen für das Finale sind. Der letzte Film muß nun alle noch offenen Handlungssträngen verknoten, mittendrin eine apokalypitsche Schlacht überstehen und zu einem befriedigenden Ende führen. Drei Dinge auf einmal - das geht nun wirklich nicht. Oder etwa doch ?
Mit gerademal 130 Minuten ist Teil 2 der kürzeste aller Potter-Filme. Allerdings ist es ja auch nur die zweite Hälfte des letzten Buchs. Kein Wunder, dass keine Zeit mit langen Erklärungen verschwendet wird. Zwei ruhige aber kurze Szenen zeigen Lord Voldemorts (Ralph Fiennes) Triumph, als er den mächtigen Elderstab in Händen hält und Prof. Snape´s (Alan Rickman) Status als neuer Herrscher über Howarts, dass nun eher wie eine Militärakademie wirkt. Dann aber wird auch schon die Handlung weiter vorangetrieben. Auf Neulinge, die weder den ersten Teil, noch die frühren Potterfilme gesehen haben, nehmen die Macher hier keine Rücksicht mehr. Den Genuß von Teil 2 müssen sich die Zuschauer verdienen, in dem sie das vorherige Martyrium von Harry miterlebt haben. Minuten später sind wir mit Ron (Rupert Grint) Hermine (Emma Watson)und Harry (Daniel Radcliffe) auf einem Himmelfahrtskommando (obwohl es dabei zunächst mal unter die Erde geht, in die Verliese der Zaubererbank Gringotts, die Harry schon im ersten Film an seinem ersten Tag als Zauberer besucht hat. Da schließt sich ein Kreis. Und es bleibt nicht der letzte. Viele Figuren und Plätze der bisherigen Filme wie Hogsmead, Dumbledores Büro, Die Kammer des Schreckens und die Winkelgasse tauchen noch einmal auf - allerdings ist dies der Story geschuldet und macht nie den Eindruck man wolle hier nur noch mal ein Best-of bieten.
Unterschiedlicher hätten die beiden Filme kaum ausfallen können, in die das letzte Buch aufgeteilt wurde. Teil 1 war (mit voller Absicht) langsam und bedrückend. Teil 2 ist dagegen permanent in Bewegung. Regisseur David Yates hat alle Bremskbael durchtrennt. Die Actionszenen sind nicht nur ungleich gigantischer als in Teil 1, sondern auch abwechslungsreicher und atmosphärischer.
Drehbuchautor Steve Kloves hat darauf geachtet, dass zumindest fast kein ein Aspekt der Buchvorlage unter den Tisch fällt. Der Preis dafür: einige der Nebenschauplätze werden doch sehr knapp abgespeist und der Film wirkt über weite Strecken sehr gehetzt, obwohl es zwischendurch auf ruhigere Momente gibt. Die Beziehung zu Ginny Weasley (Bonnie Wright) wird allerdings genauso stiefmütterlich behandelt wie im Buch. Ausführlicher wird stattdessen Snapes großer Twist behandelt. In einer Jahrzehnte umspannenden Collage sehen wir endlich sein wahres Verhältnis zu Lilly Potter, abgerundet durch etliche Szenen aus früheren Filmen und bislang geheime Gespräche zwischen Dumbledore und Snape. Die hektisch inszenierten Zeitsprünge stören aber die emotionale Wucht.
Harrys Eltern James (Adrian Rawlins) und Lilly (Geraldine Somerville), Harrys Mentoren Remus (David Thewlis) und Sirius (Gary Oldman) müssen nochmal aus dem Jenseits auftauchen, in einer frei erfundenen Szene die leider die emotionale Wucht von Harry geplantem Opfertod unterminiert.
Was allerdings auch diesmal fast völlig fehlt, ist Dumbledores (Michael Gambon) verzwickte Familiengeschichte und sein Verhältnis zum Zauberer Grindelwold. Denn bei aller Buchtreue konzentriert sich der Film völlig auf Harry und das was ihn motiviert. Und für den entscheidenden Kampf gegen Voldemort ist das erschütterte Vetrauen gegenüber seinem väterlichen Freund eben verzichtbar.
Das Hauptproblem ist aber nach wie vor die unterentwickelte Fantasie und Sensibilität von David Yates. Er bekommt zwar viele emotionale Schlüsselmomente, die die Vorlage liefert, durchaus treffend hin, genauso viele aber versemmelt er aber. Nur Sekunden nach dem endgültigen Abschied eines gewissen Zauberers, dessen Name nicht genannt werden darf, findet eine Art Teatime in den Ruinen von Hogwarts statt. Eine schwache Reaktion dafür, dass man gerade ewiger Dunkelheit entkommen ist und zahlreiche Freunde verloren hat. Und als Harry den übermächtigen Elderstab entsorgt, könnte er das kaum beiläufiger tun. Schließlich gehts hier um eins der titelgebenden Heiligtümer - und um Harrys magische Zukunft. Obwohl im Finale reichlich gestorben wird, finden sämtliche wichtigen Todesfälle im Off statt. Aber sonst wäre vielleicht die Freigabe ab 12 nicht möglich gewesen. Ein weiteres Opfer sind etliche Nebenfiguren, die in dem Gewusel nur kurz auftrumpfen dürfen. So ist zwar das gesamte Lehrerkollegium zu sehen, und auch so ziemlich jeder Mitschüler der vergangenen sieben Jahre mischt im Getümmel mit. Treue Weggefährten wie Hagrid (Robbie Coltrane) werden dafür aber glatt mit drei dürftigen Worten abgespeist: "Harry, Nein", und "Harry". Eine wahre Schande.
Auch diesmal werden einzelne Sequenzen für den Film frei erfunden. In "Der Halbblutprinz" war das etwa die Zerstörung des Fuchsbaus, in "Teil 1" der (zugegeben rührende) Tanz zwischen Harry und Hermine. Hier sehen wir stattdessen gleich zwei Achterbahnfahrten, einmal im Höhlenlabyrinth von Gringotts und beim Duell zwischen Harry und Voldemort, die beide ganz offensichtlich den 3D-Einsatz zur Geltung bringen sollen. Der natürlich hinzugefügte Effekt ist insgesamt technisch durchaus gelungen - aber eigentlich auch meist verzichtbar.
Was vom Film in Erinnerung bleibt: Ein Voldemort, der schon zu Beginn so angegriffen aussieht, dass man sich glatt Sorgen um seine Gesundheit macht. Es geht offensichtlich zu Ende mit ihm.
Was noch im Gedächtnis bleibt ist eine Galavorstellung von Helena Bonham Carter. Gleich zu Beginn spielt sie Hermine, die wiederum , per Vielsafttrank in die Gestalt von Bellatrix schlüpft. Ein schauspielerisches Kabinettstückchen , dass für einen der wenigen komischen Momente sorgt. Eine Glanzleistung sind auch Neville Longbottoms (Matthew Lewis) Wandlung zum ernsten Widerstandskämpfer und der Kurzauftritt von Kobold Griphook (Warwick Davis). Durch seine Performance sieht man die Kobolde nicht als komische Kauze, (wie noch im ersten Film) sondern als höchst ernste und leicht bedrohliche Wesen. Weniger gewichtig, aber nicht weniger unterhaltsam sind dagegen die kleinen Triumphe von Prof. McGonagall (Maggie Smith) und Mrs. Weasley( Julie Walters), wenn sie beim kämpferischen Finale endlich mal ihre Urückhaltung. Der einzige Neuzugang, Aberforth Dumbledore (Ciarán Hinds), fügt sich trotz einer drastisch gekürzten Rolle gut ins Ensemble ein.
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 ist ein rundum würdiges Finale , das zwar nicht das epische Feeling von "Die Rückkehr des Königs" erreicht, emotional doch viel besser gelungen ist als etwa "DieRache der Sith". Mehr Zeit wäre aber schön gewesen, um die zahlreichen bewegenden Momente wirklich auszukosten, auf die die Fans teilweise schon seit Jahren warten.
Um das Finale völlig genießen und würdigen zu können, sollte man ihn im Doppelpack mit Teil 1 sehen, ob nun im Kino oder später auf dem Sofa. Oder sich zumindest die Heimkino-Version direkt vor dem Kinobesuch noch mal einverleiben.
Das Ärgerlichste am Ende ist jedoch, dass es überhaupt ein Ende gibt. Denn wer würde nicht gerne weitere Abenteuer in J.K. Rowlings faszinierender Fantasywelt erleben ?
