Dieser Inhalt ist von uns empfohlen ab 0 Jahre

Cars 2 Trailer und Filmkritik

Originaltitel: Cars 2

FSK Film: 0 | FSK Trailer: 0 | Länge: 107 Min | Kinostart: 28.07.2011 (auch in 3D) | Release: 01.12.2011 (DVD&BD)
© Disney/Pixar | Genre: Family | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Regie:John Lasseter & Brad Lewis

Die Story:Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang - und voller Schlaglöcher, Umleitungen und verrückter Überraschungen! Und nicht nur Lightning muss in diesem entscheidendem Wettkampf um Ruhm, PS und Ehre alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlichgeradewegs mitten in eine internationale Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa.

Hintergrund:CARS 2 ist das rasante neue Meisterwerk der Pixar Animation Studios und glänzt durch seine schillernde CARbesetzung mit zwielichtigen Geheimagenten, bedrohlichen Bösewichten und der internationalen Rennelite. John Lasseter setzt sich erneut hinters Lenkrad und führt Regie bei der Fortsetzung seines mit einem Golden Globe® ausgezeichneten Erfolgsfilms Cars (2006). CARS 2 entstand unter der Koregie von Brad Lewis (Ratatouille), als Produzentin fungierte Visual Effects Veteranin Denise Ream (Oben). CARS 2 startet am 28. Juli 2011 auf den deutschen Leinwänden voll durch - in ausgewählten Kinos auch in Disney Digital 3D und IMAX 3D.

Über die Filmmusik:Zum Soundtrack steuert Robbie Williams das coole Rock-Duett Collision of Worlds bei. Als Mitglied von Take That und als Solo-Künstler wurde Robbie Williams zu einem globalen Superstar. Er verkaufte weltweit knapp 60 Millionen Alben und zählt nicht nur in seiner britischen Heimat zu den erfolgreichsten Musikern aller Zeiten. Nach FINDET NEMO markiert dies seine zweite Zusammenarbeit mit Disney/Pixar. Doch nicht nur Robbie Williams gibt in CARS 2 ordentlich Gas: Auch die US Kultband Weezer, Frankreichs Superstar Bénabar, die japanische Girlband Perfume und der Erfolgskomponist Michael Giacchino begleiten die CARS auf ihrer abenteuerlichen Reise um die Welt. Der Soundtrack ist ab 17. Juni 2011 im Handel erhältlich.




Eure Meinung zu "Cars 2"



Kommentar zu "Cars 2" ohne einloggen abgeben:

 



Eure Kommentare zu "Cars 2":

Emil G. @ Mr. Fliegel: Natürlich zünden die Gags nicht. Ist scheiße übersetzt. Hab gerade die Origninalversion gesehen und mich köstlich amüsiert. Sicher kommt der zweite Teil nicht an den Charmé des ersten ran, aber er ist dennoch gelungen. Und komisch.

Hans Klasse! Sieht echt mal richtig gut aus

Max Watt? Basti Vettel spricht mit? Geil!

123 Und der Film soll für Kinder sein, bei all den Waffenscenen? Teil 1 konnte man ohne Sorge mit dem Kind gucken. Ob das hier nun auch der Fall ist???

Emil G. AAAAAAAAAAAAAAAAARGH! Welcher Noob hat den die Synchro gecasted. Mir ist schlecht!

Emil G. Yeah. Das ist ja mal cool. Wenn er wird wie der erste, dann ist das der beste Film dieses Jahr!

 




♥: technisch makellos, rasant und detailreich
−: oberflächliche Figuren, zusammengeschusterte Geschichte

Mit Ausnahme von "Toy Story" hat Pixar bislang auf Fortsetzungen für seine phänomenalen Erfolge verzichtet, anders als die Konkurrenten mit "Shrek 1-3", "Ice-Age 1-3", "Madagascar 1-2".
Die "Toy Story"-Trilogie ist andererseits das beste Beispiel, dass Sequels nicht automatisch schlechter als das Original sein müssen. Nun war "Cars" im Kino beileibe nicht der erfolgreichste (oder beste) Pixar-Film. Besonders auf dem internationalen Markt waren die Einnahmen vergleichweise dürftig. Allerdings hat Disney durch das Cars-Merchandising seit 2006 rund 8 Milliarden Dollar eingenommen. Es gibt auch zum neuen Film fast nichts, was es nicht gibt, von Modell-Autos und Bobby-Cars über Videospiele und Schulbedarf bis hin zu Kleidung und Süßigkeiten. Da ist es dann die Produktion von "Cars 2" doch nicht mehr so überraschend.
Wie immer gibts vor der Hauptattraktion auch diesmal einen Kurzfilm. Diesmal bietet der ein Wiedersehen mit den Helden aus "Toy Story". Kein einzigartiges Kunstwerk wie "Night & Day", aber ein origineller Spaß. Dazu kommt noch ein Trailer zu Pixars kommendem Fantasy-Abenteuer "Merida - Legende des Hochlands" (im Original "Brave"), der wie ein Mix aus Herr der Ringe und "Drachenzähmen leicht gemacht" wirkt, insgesamt jedoch zu wenig Anhaltspunkte liefert, um etwas über die Qualität des Endprodukts zu mutmaßen.


"Cars" war für John Lasseter nach eigener Aussage ein persönliches Anliegen. Er verarbeitete dabei seine eigene Kindheit als Sohn eines Autohändlers und die Erinnerungen an die "gute alte Zeit" der automobilen Gesellschaft in den USA, die langen Highways durch wildromantische Landschaften und die urigen Orte und Raststätten entlang legendärer Straßen wie der Route 66. Damals lösten hohe PS-Zahlen noch keine Schuldgefühle aus. So war Nostalgie der Treibstoff des ersten Films.

Beim zweiten Film soll das Motiv nun genauso persönlich sein. Lasseter verbindet seine Motorleidenschaft mit seiner Liebe zu klassischen Agententhrillern. Anders als die Beziehung zu Autos und Motoren basiert das Faible für Agentenstorys aber eben nicht auf echten Erlebnissen sondern auf virtuellen Filmabenteuern. Die zahlreichen Anspielungen auf James-Bond-Filme dürften an den lieben Kleinen allerdings spurlos vorbeigehen, ebenso wie die Konzessionen an den Zeitgeist, die Seitenhiebe auf die Ölindustrie und Werbung für Okösprit. Erwachsenen Agentenfans werden dagegen die allzu offensichtlichen Anleihen nicht viel bringen. Das bieten andere Filme schließlich auch, zuletzt gerade "X-Men - Erste Entscheidung".

Der britische Geheimagent Finn McMissile stößt mitten im Ozean auf eine geheime Basis des finsteren Professor Zündapp. Was der genau plant, fndet McMissile zwar nicht raus, denn er wird entdeckt und kann nur mit knapper Not entkommen. Aber er weiss, dass Zündapp irgendwie den World Grand Prix sabotieren will.
Von diesen Ereignissen haben unsere Freunde Lightning McQueen und Hook allerdings keine Ahnung. Nach den Erlebnissen in "Cars" ist Rennwagen Lightning McQueen zum Seriensieger der legendären Rennserie Pistons-Cup geworden. Nach der Saison zieht er sich in seine Wahlheimat, das Wüstenkaff Radiator Springs zurück. Dort wird er von seinen Freunden mit offenen Armen empfangen, auch wenn, oder gerade weil ist es durch den Ruhm seines neuen Bewohners nicht mehr ganz so ruhig ist wie früher. Auch Lightnings bester Freund, der Abschleppwagen Hook freut sich auf ein paar schöne Tage mit seinem Kumpel - die der allerdings lieber mit seiner Flamme Bonnie verbringen würde. Hook ist einfach ein ziemlich anstrengender Freund. Dabei hat er nur beste Absichten, als er Lightning in einer Talkshow vor den arroganten Sprüchen des Ferrari-Rennwagen Francesco Bernoulli in Schutz nimmt. Der würde sich gerne beim World Grand Prix mit Lightning messen. Um nicht als Feigling dazustehen nimmt der schließlich die Herausforderung
an. Und da sein gewohntes Serviceteam im Urlaub ist, nimmt er seine Freunde aus Radiator Springs mit auf die Reise - die italienischen Brüder Luigi und Guido und natürlich Hook. Während Lightning sich aufs Rennen und die Rivalität mit dem arroganten Francesco konzentriert, stolpert Hook jedoch unabsichtlich in die Ermittlungen von McMissile und seiner Helferin Holly Shiftwell. Die halten den Tolpatsch irrtümlich für einen Superspion und hoffen, dass er ihnen helfen kann, Zündapp das Handwerk zu legen. Dazu müssten sie aber erst mal wissen , was der überhaupt vor hat. Als beim Rennen die ersten Motoren explodieren ist das mehr als klar. Und damit ist auch Lightning in höchster Gefahr. Der ist allerdings auf Hook derzeit gar nicht gut zusprechen, weil er in jedes Fettnäpchen tritt und durch seine "Nebentätigkeit" als Spion auch als Helfer beim Rennen ausfällt. Die Freundschaft zwischen Hook und Lightning soll das emotionale Zentrum des Films bilden. Klar, dass es zwischen den beiden zum Zerwürfnis kommt, denn sonst würde es ja auch keine Versöhnung im Finale geben. Besonders originell ist dieser erzwungene Konflikt natürlich nicht. Und der Film zerfällt dadurch in zwei separate Hälften. Während der rote Racer sein globales Rennen absolviert und dabei zur Nebenfigur absteigt, mutiert der rostige Abschleppwagen zum eigentlichen Star des Films. Erst im Finale finden sie zwangsläufig wieder zueinander.


Rund um die Welt führt das Abenteuer die motorisierten Helden. Jede einzelne Station strotzt vor Details. Die Zeichner haben extra jede Stadt besucht, um den Verkehr und die Besonderheiten zu katalogisieren. So sieht man jedesmal ander Fahrzeuge , und die Sehenswürdigkeiten wurden mal mehr, mal weniger subtil automobilisiert.
Aber der Globus reduziert sich leider auf einige wenige Schauplätze, nämlich Tokyo, Paris, London und den italienischen Monaco-Ersatz Porto Corsa - und hier auch nur auf die abgegriffensten Touristenattraktionen und nationalen Klischee, in Japan sieht man Sushi-Köche und Sumo-Ringer und absurde Automaten, in London Linksverkehr, Bobbys und die Queen. Alles natürlich immer automobil ungemodelt. Irgendwann einmal hat sich der Witz der vermenschlichten Autos aber abgenutzt.
Ärgerlich für deutsche Zuschauer: ursprünglich sollte ein Rennen im Schwarzwald stattfinden. Das wurde aber aus Zeitgründen aufgegeben. Stattdessen baute Pixar (wieder mal, wie schon in Ratatouille) Paris ein. Das sieht zwar auch zauberhaft aus, aber man kennt´s doch schon.

"Collision of Worlds" heißt passenderweise der Titelsong, in dem ein US- und ein Euro-Star zusammen für den Film werben: Country-Sänger Brad Paisley und Robbie Williams. Außerdem sind Weezer mit einem Cover von "You might think I´m crazy" zu hören, einem Hit der Cars. Auf dem Soundtrack sind aber auch andere, lokale Stars zu hören wie die japanische Girl-Band "Perfume" und der Franzose Bénabar zu hören. Und das ist nicht die einzige Konzession an den internationalen Markt. In der Deutschen Fassung etwa darf Sebastian Vettel ein Auto sprechen, außerdem gibt es noch spezielle Versionen unter anderm für Australien, Frankreich, Spanien, England Mexiko, Schweden in denen spezielle Autos oder die Stimmen bekannter Rennfahrer verwendet wurden.


Technisch ist die Ausführung wieder mal über alle Zweifel erhaben, der 3D-Effekt ist gelungen, wenn auch nicht wirklich herausragend. Auch die Synchronsprecher wurden nach Talent, und nicht nach Promistatus ausgesucht. Rick Kavanian ist wieder dabei als Luigi, "Switch"-Star Martina Hill als Holly Shiftwell, und die deutsche Stimme von Daniel Craig, Dietmar Wunder verleit McMissile echte 007-Aura. Thomas Kretschmann spricht den Schurken Professor Zündapp sowohl in der deutschen, wie in der US-Version.
Wo "Cars 2" außerdem punktet sind die turbulenten Actionszenen. McMissile - in Gestalt eines kultigen Aston Martin, Holly und Hook haben jede Menge Gadgets für ihre Mission zur Verfügung und auch die Rennepisoden mit Lightning sind mitreißend. Dazwischen allerdings ist das Agentenabenteuer zu geschwätzig (um irgendwie den verworrenen Plot zu erklären), und viel zu selten witzig. Die Macher müssen sich sichtbar Mühe geben, die Einzelteile ihrer Geschichte zusammenzuhalten und halbwegs logisch zu verknüpfen. Einer der Schwachpunkte sind dabei die Gegenspieler. Schon der vermeintliche Oberschurke Professor Zündapp , ein kuroser deutscher Kleinwagen der Nachkriegszeit, ist weniger furcht- als mitleiderregend. Und auch seine Komplizen sind wenig überzeugend. Da ist einerseits eine Allianz unattraktiver Loser-Autos, wie AMC Gremlins und AMC Pacers, die sich für ihr Schicksal rächen wollen, andererseits ein Bündnis rückständiger Ölproduzenten, die den Wechsel zu Ökotreibstoff torpedieren wollen. Offenbar konnten sich die Schreiber nicht so richtig entscheiden.

Pixar hat im Laufe der Jahre enormes Talent darin bewiesen, unwahrscheinliche Figuren zu Filmhelden umzudichten. Und auch diesmal haben sie der Fantasy freien Lauf gelassen. Aber dabei haben sie den Bogen schlicht überspannt und eine wichtige Zutat vergessen: Herz.
"Cars 2" ist der bisher aufwändigste, bunteste und turbulenteste Pixar-Film, aber auch der, der einen am wenigsten berührt. Das zweite Autoabenteuer wirkt durchgestylt und konstruiert. Ein Hauch des Wachowski-Rennwagen-Wracks "Speed Racer" macht sich bemerkbar. Allerdings hat Cars 2 dann doch noch die sympathischeren und menschlicheren Darsteller. Vielleicht sollte man es akzeptieren , dass Pixar diesmal ein pures Spaß-Vehikel ohne Tiefgang ins Rennen schickt. Aber bisher haben die Animationsgenies eben immer wieder beweisen, dass sie beides vereinbaren können. Und aus dem Blickwinkel ist "Cars 2" eine klare Enttäuschung.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Die japanischen Modelle

Die japanischen Modelle

Das neue Pixar-Abenteuer spielt ja in Japan. Natürlich treffen unsere Helden dort auf einige coole Asiaten. Unsere beiden Lieblings-Autos sind der Kollege Kingpin und die unglaubliche Okuni. Falls ihr bisher noch nicht auf Autos abgefahren seid, dann solltet ihr spätestens jetzt ein favorisiertes Modell haben ;) 

 

Die japanischen Filmplakate

Cars 2 Japan-Poster

Wenn die Story in Japan spielt, dann muss es auch nach Japan aussehen. Diese drei Filmplakate werben für das neue Abenteuer und sie weisen euch hin auf... äh... lest doch mal vor!

 

Die Sprecher der Autos

Die CARS 2 Sprecher

Auch diesmal geben Lightning McQueen (Manou Lubowski) und Hook (Reinhard Brock) wieder Vollgas: Lightning bekommt mit dem amtierenden Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel als deutsches Rennauto Max Schnell hochCARätige Konkurrenz auf der Rennpiste. Zu allem Überfluss legen sich Lightning und Hook mit dem international gesuchten Bösewicht Professor Z an, dem der deutsche Hollywoodstar Thomas Kretschmann („Dschungelkind“, „Wanted“) sowohl in der deutschen als auch in der Originalfassung seine Stimme leiht. Unterstützt werden die Freunde dabei von James Bonds deutscher Stimme Dietmar Wunder, der den furchtlosen britischen Geheimagenten Finn McMissile spricht, sowie von dessen PS-starker Kollegin Holley Shiftwell, gesprochen von Comedystar Martina Hill („Switch“, „heute Show“).

Neben vielen neuen Cars gibt es auch ein Wiederhören mit alten Bekannten: Erfolgs-Comedian Rick Kavanian (Pro7 „Bullyparade“) begeistert erneut als temperamentvoller Ferrari-Fan Luigi, und die beliebte Schauspielerin Bettina Zimmermann („Mondscheintarif“, RTL „Die Sturmflut“) ist als Lightning McQueens Flamme Sally ebenfalls wieder mit von der Partie. Neben Rennfahrer-Legende Christian Danner, der bereits in CARS als Sportkommentator Chris Dinner die Fans begeisterte, ist erstmals auch RTL Kult-Moderator Kai Ebel als vierrädriger Kommentator Brent Mustangburger zu hören. Abgerundet wird diese kunterbunte CARbesetzung durch die Schweizer Rennfahrerin und Moderatorin Christina Surer, die gleich zwei Synchronrollen übernommen hat: Neben Minivan Mini stattet sie in Ihrer Rolle als Computerstimme den vermeintlichen Geheimagenten Hook in bester Q-Manier mit speziellen Extras aus, die ihm helfen, so manche brenzlige Situation zu meistern.