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Winnie Puuh Film Kino Trailer und Filmkritik

FSK Film: 0 | Länge: 70 Min | Kinostart: 14.04.2011 | Release: 13.10.2011 (DVD)
© Disney | Genre: Family | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

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Die Story:Wieder einmal hat I-Aah seinen Schwanz verloren. Also, entweder ist ein Schwanz da, oder er ist nicht da. bemerkt Winnie Puuh. Und deiner ist eben nicht... da. Puuh und seine Freunde machen sich sogleich daran, I-Aah zu helfen und rufen zu einem munteren Wettbewerb auf, um einen schönen neuen Schwanz für den melancholischen Esel zu finden. Doch als Puuh auch Christopher Robin um Hilfe bitten will, merken die Bewohner des Hundert-Morgen-Waldes, dass ihr Freund verschwunden ist. Ein ominöses Schreiben veranlasst sie, das Schlimmste zu befürchten: ihr Freund wurde entführt! Sofort schickt die altkluge Eule die Bande auf eine kühne Mission quer durch den Hundert-Morgen-Wald, um Christopher Robin zu finden und ihn zu befreien. Ein ziemlich aufregender Tag für einen Bären, der sich doch nur aufmachen wollte, um ein wenig Honig zu suchen, findet Puuh.

Hintergrund:Winnie Puuh, der gutmütige Bär aus dem Hundert-Morgen-Wald, kehrt endlich mit einem eigenen, neuen Abenteuer auf die große Kinoleinwand zurück. Über 35 Jahre nach seinem letzten großen Kino-Auftritt präsentieren die Walt Disney Animation Studios in einem einzigartigen Film den liebenswerten Bär zusammen mit seinen besten Freunden Tigger, Rabbit, Ferkel, Kanga, Klein-Ruh, I-Aah und natürlich Christopher Robin. Inspiriert von fünf Originalgeschichten von A.A. Milne, ist WINNIE PUUH ein warmherziges Kinoabenteuer, das die kleinen wie großen Fans begeistern wird. Der Film ist im klassischen Disney-Stil liebevoll von Hand gezeichnet und besinnt sich ganz auf den geliebten Charme und Witz der Ursprungsfilme. Walt Disneys Altmeister Burny Mattinson (Winnie Puuh und Tigger dazu! - 1974) brachte seine jahrelange Erfahrung als Senior Story Artist ein, um zusammen mit dem jungen und dynamischen Regie-Duo Stephen J. Anderson (Triff die Robinsons, Bärenbrüder) und Don Hall (Küss den Frosch, Tarzan) einen Film zu erschaffen, der sowohl durch seine liebenswerte Geschichte als auch durch seinen authentischen und klassischen Look überzeugt. Untermalt wird dieses einmalige Disney-Abenteuer von sieben schwungvollen Liedern, die eigens für den Film von dem Songwriter-Duo Bobby und Kristen Lopez geschrieben wurden.



Die Ballade Von Nessie - Der Kurzfilm vor Winnie Puuh im Kino

Eine Erzählung über das freundliche Ungeheuer von Loch Ness: Nessie. Nessie und ihr bester Freund müssen in das Moorland umziehen, heute ist das ihre Heimat.  Nessies bester Freund heißt übrigens MacQuack, im Gegensatz zum gierigen Großgrundbesitzer MacFroogle. Dieser hat beschlossen, ein Minigolf-Imperium auf Nessies zuhause zu bauen...

Regie führte das mit einem Emmy® ausgezeichnete Team von Stevie Wermers-Skelton und Kevin Deters ("Prep & Landing", und der Goofy Kurzfilm "How to Hook Up Your Home Theater", 2007), unter dem "Die Ballade von Nessie" im klassischen Disney Stil liebevoll von Hand gezeichnet wurde. Aus der Feder von Werners-Skelton, Deters und Regina Conroy, wurde der Film von Dorothy McKim und Tamara Boutcher produziert und mit dem Soundtrack von Oscar®-Preisträger Michael Giacchino ("Ratatouille", "Oben") untermalt.

Die Animation von "Nessie" wurde von Disneys fünf Top-Talenten geleitet: Andreas Deja, Mark Henn, Randy Haycock, Dale Baer und Ruben A. Aquino. In der englischen Originalversion hat der schottische Comedian Billy Connolly die Sprecherrolle für den humorvollen und charmanten Kurzfilm übernommen.

 

So wird aus einer Idee ein Entwurf und schließlich ein fertiges Filmbild:

 

Winnie Puuh hat das Prädikat "besonders wertvoll" bekommen. Hier die Begründung der Jury:

Winnie Puuh lebt mit seinen Freunden glücklich und zufrieden im Hundertmorgenwald. Sein einziges Lebensziel: So viel leckeren Honig wie möglich zu ergattern. Doch als eines Tages der Schwanz seines Freundes I-Aah verschwunden ist, macht er sich mit seinen tierischen Freunden auf die Suche und muss dabei so manches Abenteuer bestehen. Die wunderbaren Geschichten um Winnie Puuh und Tigger gehören für Generationen zur Klassik der Literatur und wurden bereits häufig verfilmt. Die neueste Verfilmung von Disney überzeugt mit dem liebenswerten Charme der traditionellen Animation. Dabei wird die Vorlage zur Freude der Kinder und Eltern aufs fantasiereichste mit hübschen verspielten Ideen angereichert. Buchillustrationen werden auf originelle Weise zum Leben erweckt, Buchstaben purzeln aus dem Text und werden Teil der Handlung. Die episodenartige Erzählung mit viel Liebe zum Detail spricht auch schon die jüngsten Zuschauer an. Dabei werden Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Kreativität vermittelt. Die stimmungsvolle Musik in Verbindung mit den unterschiedlichsten Formen der kunstvollen Animation heben dieses kurzweilige Kinovergnügen schon heute in den Stand eines ausgezeichneten Zeichentrick-Klassikers.


Eure Meinung zu "Winnie Puuh"



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Eure Kommentare zu "Winnie Puuh":

Michael Der putzige Winnie Puuh und seine Freunde sind so einzigartig, sie sind mit nichts anderem vergleichbar. Für kleine Kinder, große Kinder und Erwachsene sehr geeignet! Viele Grüße, ein Papa :)

Mars Oh man(n). Da kommt einem ja echt die Kindheit wieder hoch :) Echt schön gemacht!

Neo Ja wie süß ist das denn bitte schön?! Endlich mal wieder ein schöner Kinder-Film, welcher auch wirklich kindgerecht ist und nicht vollgestopft ist mit diesem modernen Anime-Müll aus Ost-Asien! Ich glaube, das wird der erste Kino-Film für meinen Sohn werden und darauf freue ich mich schon riesig! :)

 




♥: klassischer Disney-Zeichentrickcharme
−: kurze Laufzeit, etliche englische Texte

Ausgerechnet der Pionier der Computeranimation, Pixar-Mastermind John Lassetter hat bei Disney die altmodische Zeichentrickabteilung wiederbelebt. Der erste Film "Küss den Frosch" war zumindest ein Achtungserfolg, wenn er auch nicht den Erfolg der besten CGI-Abenteuer erreichte.
"Winnie Puuh" treibt den Retrostyle jetzt noch etwas weiter.


Der Film sieht tatsächlich aus , als wäre er vor 50 Jahren entstanden. Die Figuren wurden kein bißchen modernisiert, in der gesamten Geschichte gibt es keine Einflüsse der Gegenwart.
Die Macher behaupten zwar, sie hätten die Figuren durchaus aufgepeppt, aber das sind minimale Änderungen im Verhalten, die kaum auffallen. Das muss man wohl als Marketinggag sehen, um mehr Zuschauer anzulocken, oder als Versuch der Kreativen mehr Eigenleistung nachzuweisen. Dabei ist es doch schon beachtlich genug, einen Klassiker würdig neu zum Leben zu erwecken und der Versuchung zu widerstehen, sich im Interesse der Vermarktbarkeit stromlinienförmig zu modernisieren.

So hätte der neue Winnie Puuh-Film schließlich auch aussehen können: 3-D-animierte Figuren mit photorealistischem Fell, ein temporeiches Abenteuer, in dem der Teddybär und seine Freunde ihren Hundert-Morgen-Wald vor der Abholzung retten müssen oder etwas ähnlich dramatisches.
Stattdessen wird hier eine erfreulich alberne Geschichte erzählt.
Winnie Puh hat mal wieder sein typisches Problem: er hat einen Bärenhunger, aber sein Honigvorrat ist erschöpft. Aber die Futtersuche muß erstmal warten. Zunächst einmal ist I-A´s Schwanz verschwunden. Der muss nun entweder wiedergefunden oder ersetzt werden. Aber auch das gerät zur Nebensache, als Winnie Puuh´s Freund Christopher-Robin verschwindet. Ein mysteriöser Abschiedsbrief versetzt die Waldbewohner in helle Aufregung. Wurde Christopher-Robin von einem schrecklichen Monster, dem "Balzrück" verschleppt ? Winnie und seine Freune tun sich zusammen, um dem Monster eine Falle zu stellen und ihren Freund zu befreien.
Dass die ganze Geschichte nur ein Mißverständnis ist, mindert den Spaß dabei kein bißchen.
Winnie, Tigger, Eule , Känguh und der Rest können auch so ihren Mut, ihre Fantasie und ihren Erfindungsreichtum beweisen. Ein wirklich unterhaltsame Geschichte muß sich nicht immer um Leben und Tod drehen.
Nicht nur inhaltlich ist Winnie sich treu geblieben, auch optisch hat er sich nicht verändert. Das gilt nicht nur für die Figuren, sondern auch für den Rahmen. Wie in den ersten Winnie-Filmen wird das Kinderbuch, aus dem Winnie und seine Freunde stammen, in den Film integriert. Immer wieder beginnen Kapitel der Geschichte auf einer Buchseite (auf der die Figuren die Buchstaben durcheinanderwirbeln) bevor man ganz in die Geschichte eintaucht. Und am Ende sind Buchstaben sogar ganz entscheidend für die Rettung der verhinderten Helden aus einer ganz prekären Lage. Eine zauberhafte Idee.
Die starke Bezugnahme auf das Buch ist aber auch ein Problem. Denn viele Texte im Film sind auch in der deutschen Fassung englisch (mal ganz abgesehen von den vielen Rechtscheibfehlern), weil sie so in die Story eingebaut sind, dass für eine Übersetzung Teile des Films neu gezeichnet werden müssten. Dadurch entgehen kleineren Zuschauer natürlich einige Gags.

Die Geschichten um Winnie Puuh von A.A. Milne erschienen ab 1926. Der menschliche Freund von Winnie, Christopher Robin war sein eigener Sohn. Die Bücher brachten es schon früh auf Übersetzungen in 40 Sprachen, in Deutschland als "Pu der Bär". Ein Klassiker der Kinderliteratur auch ohne Disneys Hilfe.
Seine erste Kinokarriere erlebten Winnie & Co. dann in den 60ern. Insgesamt entstanden damals 3 Kurzfilme, von denen einer sogar einen Oscar gewann, und die später zusammengefügt als "Die Abenteuer von Winnie Puh" nochmal ins Kino kamen.
An der Neuauflage arbeitete mit Burny Mattinson auch ein Zeichner mit, der schon damals an Winnies Abenteuern beteiligt waren und bereits seit 1953 bei Disney ist. Nicht ganz solange dabei ist der deutsche Zeichner Andreas Deja, der schon an Filmen wie "Arielle, die Meerjungfrau", "Alladin" und "König der Löwen" gearbeitet hat und diesmal für die Animation von Tigger zuständig war.
Für den neuen "Winnie Puuh" wurden diesmal drei Originalgeschichten von A.A. Milne kombiniert. Schließlich wollte man keinen Kurzfilm abliefern. Aber auf die volle Spielfilmlänge bringt es das Abenteuer trotzdem nicht. Mit knapp über einer Stunde kommt es dafür aber den kleinen Zuschauern entgegen, die sonst leicht ungeduldig werden könnten.
Mit modernen Kinderhelden und ihren dynamischen Abenteuern wie "Shrek" oder "Ice Age" kann und will "Winnie Puuh" nicht mithalten. Dieses warmherzige Kunstwerk erinnert eher an deutsche Kinderfilme wie "Der kleine Eisbär", Magnus und Petterson" oder Geschichten von Janosch.

Schön, dass es sowas noch gibt. Erstaunlich , dass es ausgerechnet von Disney kommt, dem Konzern der so viele seiner Filme so stromlinienförmig auf Kommerz trimmt.
"Winnie Puuh" ist ein kleines Wunder ! Gegen die technischen Möglichkeiten der Computeranimation, gegen Trickfeuerwerke und hohes Tempo hat der gute alte Zeichentrick nur diese Chance. Das ist seine Daseinsberechtigung und vielleicht auch seine Zukunft.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht

Die Puuh-Gang

Who'S Who bei WINNIE PUUH – Die geliebte Truppe ist zurück

„Winnie Puuh und seine Freunde aus dem Hundertmorgenwald zählen unbestreitbar zu den amüsantesten und liebenswertesten Wesen, die je bei Disney erschaffen wurden“, schwärmt Produzent John Lasseter. „Dieser spannende, fantasievolle neue Kinofilm gab einer ganzen Truppe von erstklassigen Filmemachern die Möglichkeit, dem Material ihre zeitgemäße Vision zu schenken.“

„Wir durften uns wortwörtlich einige Zeichnungen aus den preisgekrönten Kino-Kurzfilmen der 1960er Jahre borgen, die noch der Feder von Walt Disney und dessen legendärem Team von Animatoren und Autoren entsprungen waren. Unsere Regisseure Don Hall und Steve Anderson haben sich mit ihrem lustigen und gefühlvollen neuen Abenteuer selbst übertroffen", lobt Lasseter. „Es ist eine pure Freude, diese Figuren endlich wieder auf der Leinwand zu erleben, und ich weiß, dass wir damit das Kind in jedem Kinogänger ansprechen werden.“


Winnie Puuh

WINNIE PUUH
(gesprochen von Jim Cummings, deutsche Synchronstimme: Michael Rüth)

Winnie Puuh sagt von sich selbst, er sei ein „Bär von sehr geringem Verstand“. Und doch besitzt der liebenswerte Stoffgeselle eine ungewöhnlich klare Weltsicht, die man rund um die Welt schätzt. „Winnie Puuh ist auf eine sehr subtile Art weise“, verdeutlicht Produzent Peter Del Vecho. „Ihm geht es darum, mit seinen Freunden und seiner Familie das Leben zu genießen. Damit nimmt er uns mit in ruhigere, einfachere Zeiten.“

„Er ist eine Kreuzung aus fröhlichem Gentleman und süßem Kind“, erklärt Jim Cummings, die englische Stimme des Honigfreunds. „Ich denke, Puuh betrachtet die Welt durch eine honigfarbene Brille.“

Puuh ist seinen Nachbarn im Hundertmorgenwald ein treuer Freund. Er scheut sich nie davor, eine helfende Pfote auszustrecken – und ist jederzeit bereit, seinen Topf Honig mit jedem zu teilen, der es braucht. In der Tat beherrscht ein unstillbares Verlangen nach Honig oder anderen verfügbaren Leckerbissen den kleinen Bären – egal was, aber das Rumpeln und Pumpeln in seinem Bauch soll verschwinden.

Es ist genau dieses Magenknurren, das den Anstoß für Winnie Puuhs neuestes Kinoabenteuer gibt: Plötzlich steht er einer Reihe leerer Honigtöpfe gegenüber! „Oh, gute Güte!“, sagt Puuh und begibt sich auf die Suche nach seiner Lieblingsspeise. Natürlich findet er trotz aller Bemühungen alles Mögliche, nur nicht den gewünschten Honig.

Autor A. A. Milne ließ sich durch den Teddybären seines Sohns Christopher Robin inspirieren. Der Junge taufte die Figur nach einem echten Bären, der im Londoner Zoo lebte. Dieser Winnie wiederum war dem Zoo von einem kanadischen Offizier namens Harry Colebourne gespendet worden und bekam seinen Namen zu Ehren von dessen Heimatstadt Winnipeg.
Der Zeichner A. E. Shepard verantwortete das Aussehen der Kultfigur Winnie Puuh. Auch er orientierte sich dabei am Spielzeugbären seines Sohns.
Zu den liebenswerten Eigenschaften des kleinen Bären zählen seine Leidenschaft für Honig, seine entspannte Lebensphilosophie und die bescheidene Selbsterkenntnis: „Ich bin ein Bär von sehr geringem Verstand und lange Worte jagen mir Angst ein.“
Filmzitat: „Denk, denk, denk!“


Ferkel

FERKEL
(gesprochen von Travis Oates, deutsche Synchronstimme: Santiago Ziesmer)

Ferkel ist ein schreckhaftes kleines Kerlchen mit dünnem Stimmchen, dessen Großzügigkeit und Schüchternheit in keinerlei Verhältnis zu seiner mickrigen Statur stehen. Seine behutsamen Bewegungen, das ängstliche Händeringen und das hinreißende Stottern – „G-g-g-gute G-g-g-Güte“ – machen deutlich, wie ihn Nervosität und die Angst vor dem Unbekannten plagen. „Das Tolle an Ferkel ist die Tatsache, dass er sich vor allem und jedem fürchtet und sich dennoch zusammen mit seinen Freunden der Welt da draußen stellt", freut sich Travis Oates, die englische Stimme von Ferkel.

In Ferkels kleinem Körper steckt ein riesiges Herz – und genau deshalb trägt er in seinem neuesten Abenteuer eine ziemlich große Verantwortung. Ein Loch muss gegraben werden? Ferkel packt zu. Ein Fels soll verschoben werden? Ferkel ist genau der Richtige dafür. Er scheut vor keiner Herausforderung zurück – selbst wenn er dafür den dunklen Wald bezwingen und dem fürchterlichen Balzrück gegenübertreten muss, der Christopher Robin entführt hat. (Das ist es zumindest, was Eule behauptet.)

„Ferkel ist Puuhs Sidekick, sein Flügelmann“, verdeutlicht der leitende Trickzeichner Bruce Smith. „In diesem Fall aber ist er beim Kampf gegen den Entführer auf sich gestellt. Solch eine schwierige Aufgabe hatte Ferkel noch nie zu bewältigen. Nun muss er seinen Mann stehen. Es macht Spaß, Ferkel so kampfbereit zu erleben.“

Das Originalferkel gehörte zu Christopher Robin Milnes Spielfiguren und ist heute zusammen mit dem echten Teddybären, Tigger, I-Aah und Kanga in der New York Public Library zu bewundern.
Ferkel wird für seine Treue gegenüber Winnie Puuh geschätzt.
Filmzitat: „Alles wird g-g-gut! Ferkel nur M-m-mut!“, sagt Ferkel. „Es gibt etwas g-g-ganz Wichtiges zu t-t-t-t-t-t-t-tuuun!“


Tigger

TIGGER
(gesprochen von Jim Cummings, deutsche Synchronstimme: Joachim Kaps)

Tigger ist ein einzigartiges, überschwängliches Wesen mit einem legendären federnden Schwanz. Er ist absolut impulsiv und seine ungestüme Art verleitet ihn oft dazu, zu springen, ohne zu schauen. Tiggers Herumgehüpfe ist Ausdruck seiner puren Lebensfreude – die er jederzeit gern mit seinen Freunden teilt –, auch wenn so mancher Freund, zum Beispiel Rabbit, darauf gerne verzichten würde. Andere hingegen, wie etwa I-Aah, lassen sich leichter zum Mitmachen überreden, wenn Tigger dabei ist. „Tigger versucht immer, alles auf seine Weise zu erledigen", erklärt Andreas Deja, der Tiggers Zeichenteam leitete. „Er versucht I-Aah davon zu überzeugen, dass man die Energie eines Tiggers braucht, um Christopher Robins vermeintlichen Entführer zu finden. Also versucht er, I-Aah, diesen traurigen, verstörten Charakter, in einen hüpfenden Tigger umzumodeln.“

Tiggers einzigartige Persönlichkeit spiegelt sich auch in seiner Sprache wider, die er oft mit seinen typisch verdrehten Ausdrücken und Wortverwechslungen schmückt. So sagt Tigger einmal zu I-Aah: „Du musst einfach tiggerisiert werden!“

Erstmals trat Tigger in A. A. Milnes „Puuh baut ein Haus“ von 1928 in Erscheinung.
Tigger ist einzigartig: „Das Tollste an Tiggern ist, dass ich der einzige bin!“
Tigger ist für seine fröhliche Art, seine Leidenschaft fürs Herumhüpfen (darin sind Tigger unschlagbar!) und seine überschwänglichen Ausrufe bekannt: “NDT – Na dann Tschüss!“
Filmzitat: „Kumpel, wenn du mithüpfen willst, brauchst du etwas mehr Sprungkraft“, sagt Tigger. „Denn der Hundertmorgenwald braucht einen Helden, Puuhbär, und ich bin der einzerige.“

 

I-aah

I-AAH
(gesprochen von Bud Luckey, deutsche Synchronstimme: Tilo Schmitz)

I-Aah ist jedermanns geliebter und ein köstlich trübseliger Esel. I-Aah selbst findet sich nicht schwermütig – er hat nur niedrige Erwartungen.

Er wäre wahrscheinlich schockiert – und womöglich auch ein wenig enttäuscht –, wenn er erfahren würde, dass er bei WINNIE PUUH im Rampenlicht steht. Der leitende Animator Randy Haycock verdeutlicht es: „I-Aah spielt in diesem Film eine bedeutende Rolle, mehr als in den anderen Filmen. Schließlich kreist die Handlung um die Tatsache, dass er seinen Schwanz verloren hat und alle ihm dabei helfen, einen neuen zu finden.“

I-Aah ist nicht unbedingt ein Optimist, aber manchmal zeigt selbst er Spuren guter Laune – freundliche Gesten seiner Freunde oder das Herumkauen auf Disteln scheinen seine typischerweise düstere Stimmung etwas zu heben. Trotz seiner gelangweilten Einstellung hat I-Aah viele Herzen erobert. „Ich finde, gerade die Tatsache, dass er nicht weiß, dass er lustig ist, macht I-Aah so lustig", gesteht Hancock.

I-Aahs deutsche Synchronstimme ist Tilo Schmitz, im Original spricht den Miesepeter der erfahrene Trickzeichner/Figurendesigner Bud Luckey, der schon an TOY STORY („Toy Story“, 1995), DIE MONSTER AG („Monsters. Inc. “, 2001), FINDET NEMO („Finding Nemo“, 2003) und der TV-Serie „Sesame Street“ gearbeitet und den Pixar-Kurzfilm VON DER WOLLE („Boundin‘“, 2003) inszeniert hatte, der ihm eine Oscar®-Nominierung einbrachte. Luckey verkörpert die Seele dieser tragischen Figur perfekt, doch für ihn ist I-Aah einfach ein entspannter Kerl. „Er ist ein bisschen antriebsschwach, aber seine Freunde kümmern sich um ihn.“
Auch wenn I-Aah sonst kein Spaßvogel ist: Das Distelessen bereitet ihm Freude.
A. A. Milne beschrieb ihn als „alten, grauen Esel“, doch der trübsinnige I-Aah ist bei den Zuschauern seit langem ein heiß geliebter Favorit.
Filmzitat: „Würde zu gerne ,Ja‘ sagen, geht aber nicht.“

Eule
EULE
(gesprochen von Craig Ferguson, deutsche Synchronstimme Frank-Otto Schenk)

Jeder weiß, dass Eulen die klügsten Geschöpfe sind, und Eule weiß ebenfalls alles – zumindest glaubt er das, auch wenn sich seine Informationen (und seine Orthografie!) oft als fehlerhaft erweisen. Obwohl Eule manchmal ein ziemlicher Besserwisser ist, will er seinen Freunden wirklich helfen. Aber genau diese Hilfe sorgt häufig für Trubel im Hundertmorgenwald, und in WINNIE PUUH gelingt ihm die Verwirrung besser als je zuvor.

„Man findet eine Nachricht an Christopher Robins Tür“, erklärt Regisseur Don Hall. „Puuh kann damit überhaupt nichts anfangen, also zeigt er sie Eule. Eule wiederum  interpretiert die Nachricht ,Bin beschäftigt. Bald zurück.` völlig falsch und behauptet, Christopher Robin sei von einer furchterregenden Kreatur namens ,Balzrück` entführt worden.“

Diese Information löst eine Suchaktion nach dem Entführer aus, der einzig in Eules Fantasie – und ab jetzt in den Köpfen aller anderen – existiert. „Eule, Gott möge ihn schützen, gehört zu denen, die einfach nicht sagen können ‚ich weiß es nicht‘“, erzählt Talkshow-Moderator Craig Ferguson, der das Federvieh synchronisiert. „Also erfindet er irgendetwas und improvisiert, damit seine Freunde nicht merken, wie verzweifelt er ist – genau wie ich!“

Eule ist ein echtes Original. Während Winnie Puuh, Tigger, Ferkel und I-Aah alle auf Spielzeugfiguren des Sohns von WINNIE PUUH-Autor A. A. Milne basieren, wurde Eule gänzlich neu erfunden.
Eule ist bekannt für seine selbsternannte Weisheit. Obwohl er behauptet, in vielen Dingen bewandert zu sein (Rechtschreibung zählt definitiv nicht zu seinen Stärken), liegt Eule oft daneben. So jemanden gibt es in jeder Truppe.
Filmzitat: „Ich besitze das große künstlerische Talent meiner Vorfahren und meiner Vor-Vorfahren!“


Winnie Puuh & Rabbit

RABBIT
(gesprochen von Tom Kenny, deutsche Synchronstimme Gerald Schaale)

Rabbit zählt gewiss zu den klügsten der Freunde im Hundertmorgenwald (zumindest glaubt er das) und ist oftmals der selbsternannte Anführer der Gruppe. „Wenn ich Rabbit mit einem Wort beschreiben müsste", sagt Synchronsprecher Tom Kenny, der auch SpongeBob Schwammkopf seine Stimme leiht, „würde ich ihn als ,Umstandskrämer` bezeichnen. Er ist total penibel, überorganisiert, will seinen Garten so und so haben und sein Haus auch, und er mag keine Überraschungsgäste – wenn plötzlich Leute vor seiner Türe stehen, kommt seine Routine durcheinander und Routine ist sein Ein und Alles.“ Rabbit kann recht stur sein und neigt zum Überreagieren, aber seine Freunde wissen, dass er ein weiches Herz hat – und immer bereit ist, zur Tat zu hoppeln. „Rabbit ist derjenige, der auf die großartige Idee kommt, dem Entführer eine Falle zu stellen, um Christopher zu befreien", erklärt Regisseur Stephen Anderson.

„Er ersinnt den einfältigen Plan, Alltagsgegenstände auszulegen, um damit den Entführer anzulocken und ihn dann zu fangen“, fügt der leitende Trickzeichner Eric Goldberg hinzu. „Rabbit ist noch verklemmter als in den früheren Filmen. Wir haben all seine bekannten Macken genommen und sie noch weitergetrieben, um es lustiger zu machen.“

Auch Rabbit basiert nicht auf einem von Christopher Robin Milnes Spielzeugen, sondern wurde von Milne als Ergänzung zu den anderen Figuren erfunden.
Rabbit ist für sein zwanghaftes Verhalten bekannt – aber ist sehr beliebt bei ebenso ordnungsliebenden Zuschauern.
Filmzitat: „Das Letzte, was ich brauche, ist Besuch von diesem Bären.“

 


Kanga & Ruh
KANGA

(gesprochen von Kristen Anderson-Lopez, deutsche Synchronstimme Marie Bierstedt)

Kanga – Klein-Ruhs Mutter - ist ein warmherziges, fürsorgliches Känguru. Sie hat mit Klein-Ruh alle Hände (und Beutel) voll zu tun, aber sie lenkt ihn mit Liebe und Geduld.

Als Eule einen Wettbewerb vorschlägt, bei dem ein neuer Schwanz für I-Aah gefunden werden soll, diskutieren die Freunde aus dem Hundertmorgenwald zuerst darüber, welchen Preis der Gewinner erhalten solle. Klein-Ruh schlägt etwas Großartiges vor „zum Beispiel eine Feuerwerksrakete“. Doch Mutter Kanga sagt: „Meine Güte, nein, wie wäre es mit etwas Nettem, zum Beispiel einer festen Umarmung?“

Als die Vorschläge für den Wettbewerb eingereicht werden, bringt Kanga passenderweise einen gestrickten Schal mit – „damit es um I-Aahs Po nicht so zieht.“

Wäre Kanga ein Mensch, wäre sie eine emsige Hausfrau, die das Multitasking bis zur Perfektion betreibt.
Kristen Anderson-Lopez spricht Kanga im Original und singt eine Reihe von Filmsongs (zusammen mit Ko-Autor und Ehemann Robert Lopez).
Filmzitat: „Ich schlage als Preis eine liebe Umarmung vor.“


KLEIN-RUH
(gesprochen von Wyatt Hall, deutsche Synchronstimme Jannis Michel)

Klein-Ruh ist ein echter Abenteurer, der überall hinwill und alles kennen lernen möchte. Egal, um was es geht – und welche Bedenken seine Mutter äußert –, Klein-Ruh treibt sich stets im Zentrum des Geschehens herum. Manchmal zerrt die Bemutterung durch Kanga an seinen Nerven, aber schlussendlich ist doch nichts schöner, als sich in Mamas Beutel zu kuscheln.

Während die Stoff-Originale von Winnie Puuh, Ferkel, Tigger, I-Aah und Kanga heute in der New York Library wohnen, ging Klein-Ruhs Original in den 1930er Jahren in einer Apfelplantage verloren.
Wyatt Hall, der siebenjährige Sohn von Regisseur Don Hall, wurde herangezogen, um die vorläufige Synchronisation von Klein-Ruh zu übernehmen. Hall meint, sein Sohn sei zuerst nicht interessiert gewesen, aber er nahm das Angebot (nach einer Bestechung mit Transformers-Spielfiguren) an und gewann die offizielle Synchronrolle für Klein-Ruh.
Klein-Ruh ist ein energisches Kerlchen, dessen Art die Zuschauer begeistert.



CHRISTOPHER ROBIN
(gesprochen von Jack Boulter, deutsche Synchronstimme Cedric Eich)

Christopher Robin ist der einzige Mensch im Hundertmorgenwald, und obwohl er ein kleiner Junge ist, suchen alle seinen Rat und seine Freundschaft. Niemand steht ihm jedoch näher als Winnie Puuh, und zusammen erleben sie eine Menge Abenteuer.

Christopher weiß um Winnie Puuhs Hang, sich in brenzlige Situationen zu bringen – und oft hört man ihn „dummer alter Bär!“ schelten. Doch egal welchen Unfug die Truppe sich auch ausdenkt, Christopher Robin macht bei jedem Spaß gern mit – selbst wenn es bedeutet, dass er ihnen zu Hilfe eilen muss! Natürlich sind auch sie jederzeit für ihn da, wie Freunde es eben sein sollen. Christopher Robin kann sich auch tatsächlich keine besseren Freunde vorstellen.

Christopher Robin ist nach A. A. Milnes eigenem Sohn benannt. Sein Teddybär Winnie, der den Namen eines Bären aus dem Londoner Zoo trug, inspirierte Milne zu den beliebten Geschichten.
Der echte Christopher Robin wurde 1920 geboren.
Christopher Robins volle Hingabe an seine fiktiven Freunde begeistert Leser und Zuschauer seit seiner literarischen Geburt im Jahr 1926.
Filmzitat: „Dummer alter Bär!“


BALZRÜCK
(gesprochen von Huell Howser, deutsche Synchronstimme Stefan Fredrich)

Der Balzrück ist eine grausame, bösartige, wilde Kreatur, die Christopher Robin entführt hat – zumindest hat Eule die Truppe aus dem Hundertmorgenwald davon überzeugt. Laut Eules Aussage ist der Balzrück ein riesiges Wesen mit Schwanz, struppigem Fell, spitzen Hörnern und roten Haaren. Es riecht nicht gut – außer man mag den Geruch von Affenfüßen – und steckt hinter allem Übel, dem man in der Welt begegnet: Uhren, die stehenbleiben, löchrige Socken, abgebrochene Stifte und verschütteter Tee zum Beispiel. Aber gibt es den Balzrück tatsächlich? Oder hat sich Eule bei Christopher Robins Nachricht „Bin unterwegs. Bald zurück.“ einfach verlesen und etwas Schlimmes hinein-interpretiert?

Der Balzrück-Song wird im Deutschen, wie auch in der Originalfassung, von allen Charakteren (Synchronstimmen) zusammen gesungen.
Einen Song zu bebildern erfordert ein gutes Gehör, was Goldberg nicht besitzt, wie er gesteht. Doch irgendwie schafft er es immer wieder, so etwa bei KÜSS DEN FROSCH („The Princess and the Frog“, 2009), wo er die Animationen zu Tianas Lied „Almost There“ beisteuerte.