Die Drei Musketiere Trailer und Filmkritik
Originaltitel: The Three Musketeers
FSK Film: 12 | FSK Trailer: 12 | Länge: 111 Min | Kinostart: 01.09.2011 (auch in 3D) | Release: 02.02.2012 (DVD&BD)
© Constantin Film | Genre: Action | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
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TRAILER-TIPPS
Die Drei Musketiere: Mehr zu diesem Film

Die Meinung zum Film - von Marcus Fliegel
Dumas-Fans müssen weiter auf eine wirklich werkgetreue Umsetzung auf Film weiter warten. Paul W.S. Andersons Version bietet zwar opulente Austattung und virtuose Duelle. Aber er jagt die Musketiere dafür auch in die Luft und möchte wohl auf der Welle der “Pirates of The Carribean” mitschwimmen. Das das Spektakel angesichts von Andersons Horror-Background fast unblutig daherkommt, ist allerdings fast schon eine Sensation. Wenn er nur nicht so schamlos bei anderen (und bei sich selbst) abkupfern würde (Die Liste reicht von “Indiana Jones” über “Robin Hood - König der Diebe” bis zu “Die Mumie 2” und vielen anderen), und die Hauptfiguren etwas interessanter wären, hätten seine Musketiere zu großen Kinohelden werden können.Links & Infos
Schauspieler:Logan Lerman, Milla Jovovich, Matthew MacFadyen, Ray Stevenson, Luke Evans, Mads Mikkelsen, Gabriella Wilde, James Corden, Juno Temple, Freddie Fox, Til Schweiger, Orlando Bloom, Christoph Waltz
Regie:Paul W.S. Anderson
Produktion:Jeremy Bolt, Paul W.S. Anderson, Robert Kulzer
Drehbuch:Alex Litvak, Andrew Davies
Die Story:Frankreich, 17. Jahrhundert. Der junge und draufgängerische D'Artagnan (LOGAN LERMAN) legt sich gleich an seinem ersten Tag in Paris mit den unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis (MATTHEW MACFADYEN, RAY STEVENSON und LUKE EVANS) an. Beeindruckt von dessen Tapferkeit im Kampf gegen die Truppen von Fiesling Rochefort (MADS MIKKELSEN), unterstützen die drei Helden D'Artagnan bei seinem furiosen Feldzug gegen den machthungrigen Kardinal Richelieu (CHRISTOPH WALTZ) und dessen teuflische M'lady de Winter (MILLA JOVOVICH). Mit Charme, Witz und Unerschrockenheit retten sich die Vier aus den brenzligsten Situationen, doch ob der drohende Krieg abgewendet werden kann, wird sich erst im finalen Showdown zeigen ...
Hintergrund:Das Drehbuch von Andrew Davies und Alex Litvak basiert auf dem Roman von Alexandre Dumas. Paul W.S. Anderson, der Regie führt, wird den Film gemeinsam mit seinem Partner von Impact Pictures Jeremy Bolt und Robert Kulzer von Constantin Film produzieren. Martin Moszkowicz, Vorstand Film und Fernsehen der Constantin Film, wird als Executive Producer fungieren.
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Eure Meinung zu "Die Drei Musketiere"
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Eure Kommentare zu "Die Drei Musketiere":
Wetterwald Ein uns?icher Versuch, aus den drei Musketieren belanglosen Popcorn-Unsinn zu machen, der bei Teenagern wahrscheinlich auch noch gut angekommen ist. Dialoge und "Ideen" sind eine absolute Frechheit, dabei h?e man mit diesen grandiosen Schauspielern die beste Umsetzung aller Zeiten drehen k?n. Stattdessen ist es historisch v?g unkorrekt (typische Hollywood-Verf?chung europ?cher Geschichte), technisch bl?nnig, die Dialoge sind pr?bert?r M?und die Dramaturgie hat diesen Titel nicht verdient. Die 3D-Effekte machen das Ganze noch schlimmer, denn sie sind so lieblos und st?rhaft eingebaut, dass einem ? wird. F?en zweiten Teil dringend ein anderes Team, also Drehbuchautoren und Regisseur MIT Hirn engagieren, sonst wird das eine der peinlichsten Filmreihen aller Zeiten. Vor allem heuchelt man hier Anspruch und Stil - "Transformers" will kindisch und knallig sein, deswegen entt?cht dieses Franchise auch nicht. Aber aus einer grandiosen literarischen Vorlage alles Gute zu entnehmen, bis nur noch schmutzige Schnipsel ?gbleiben, ist schon ein Verbrechen an der Kunst.
D. Soweit ist das in der Kritik Gesagte ja schön und gut, ich möchte aber den dringenden Hinweis geben, dass Macfadyen (der im Übrigen MATTHEW und nicht Michael heißt, meine Güte!) den grüblerischen und betrogenen Athos spielt und nicht als Aramis hier zu sehen ist! Bitte, wenn man eine solche Kritik einstellt, die "professionell" sein soll, dann dürfen solche Fehler einfach nicht passieren, das ist wirklich dilettantisch.
Steppi Kurze Ergänzung zu "Der Film in Zahlen" : Insgesamt sind wir mit ALLEN Fahrzeugen 1.400.000 Km gefahren... :O)
radul Langwieliger Film, Story einfach nur schlecht. Die beste szene im Film ist der Fight auf dem Pariser Marktplatz. Synchros wären mir auch die ersten lieber gewesen. Alles in allem FLOP
Trond Super Film. Tolle Kulisse. Tolle Schauspieler. Viel Humor. Voll familientauglich. War echt überrascht. Den schau ich mir nochmal an!
Emil G. @alice: Gut!
Tine Sieht gut aus! Musketiere reloaded :)
Radul Lol was haben die denn aus der vorherigen coolen Synchronstimme gemacht?
alice also mit Dumas hat DAS nichts mehr zu tun!!!
ich naja
Emil G. Geil. Ich steh drauf, wenn die "Vergangenheit" mit modernsten Methoden in Schutt und Asche gelegt wird. Und dann auch noch so stilvoll!
safira Ich würde mal sagen, das ist doch mal eine gelungene Kombination, sowie bei unseren letzten Musketieren (Kiefer,Malkovich, O´Donell und Byrne) Ich denke mal, der Film wird garnicht so schlecht sein, wer auf solche Filme steht, kommt voll auf seinen Genuss und das auch noch in 3D. Endlich mal was schönes, keine Special Effect, kein Horror und keine komischen Zeichentricks. Ich würde es sagen, es ist ein kleiner Insider Tipp in diesen Film reinzugehen ;-)
Tyanna Eifach ma endgeilo ^^
Die Helden des Films kurz vorgestellt:

Weitere Infos zum Film:
Einer für alle, alle für einen! Und alles noch einmal völlig neu! Actionspezialist Paul W.S. Anderson (RESIDENT EVIL, DEATH RACE) macht die furchtlosen Helden aus Alexandre Dumas’ gefeierten Abenteuerroman „Die drei Musketiere“ fit für das neue Jahrtausend: Erstklassige Stunts, geniale Dialoge und modernste 3D-Kameratechnik werden jedem Zuschauer den Atem rauben.
Für den spektakulären 3D-Action- und Abenteuerblockbuster steht ab Ende August 2010 eine herausragende internationale Starriege vor der Kamera: Neben den drei Musketieren Matthew Macfadyen (STOLZ & VORURTEIL, ROBIN HOOD), Ray Stevenson (THE BOOK OF ELI, THOR) und Luke Evans (KAMPF DER TITANEN, TAMARA DREWE), die das berühmte Trio Athos, Porthos und Aramis spielen, übernehmen auch Logan Lerman (PERCY JACKSON – DIEBE IM OLYMP) als D'Artagnan, Oscar®-Gewinner Christoph Waltz (INGLOURIOUS BASTERDS, THE GREEN HORNET) als Kardinal Richelieu und Orlando Bloom (DER HERR DER RINGE, FLUCH DER KARIBIK) als Herzog von Buckingham wichtige Rollen. Milla Jovovich (RESIDENT EVIL) ist als zwielichtige M'lady de Winter zu sehen, Mads Mikkelsen (KAMPF DER TITANEN, JAMES BOND 007 - CASINO ROYALE) als finsterer Rochefort. Zudem stehen Juno Temple (ABBITTE, DIE SCHWESTER DER KÖNIGIN) als Königin Anna, Gabriella Wilde als Constance, Freddie Fox als Louis XIII. sowie der britische Starkomiker James Corden als Diener Planchet vor der Kamera. Für das Drehbuch ließen sich die Autoren Andrew Davies (BRIDGET JONES – SCHOKOLADE ZUM FRÜHSTÜCK) und Alex Litvak (PREDATORS) von Alexandre Dumas inspirieren, versahen die Handlung aber mit ihrer ganz eigenen Handschrift und haarsträubenden neuen Einfällen.
Regisseur Paul W.S. Anderson produziert DIE DREI MUSKETIERE gemeinsam mit seinem Partner Jeremy Bolt von Impact Pictures, einer Tochtergesellschaft der Constantin Film, und Robert Kulzer von Constantin Film. Executive Producer ist Martin Moszkowicz, Vorstand Film und Fernsehen der Constantin Film. „Es hat sich gelohnt, mit der Wiederverfilmung dieses Stoffes zu warten, bis die 3D-Technik perfektioniert worden ist“, sagt Martin Moszkowicz. „Ich freue mich sehr darauf, diesen außergewöhnlichen Film in Deutschland und zu großen Teilen an den schönsten Originalmotiven in Bayern herzustellen, mit einem einzigartigen Staraufgebot.“ Die Dreharbeiten beginnen am 26. August 2010 in bayerischen Schlössern, Burgen und Landschaften, nämlich in München, Bamberg, Würzburg, Burghausen und auf Herrenchiemsee. Zudem entstehen riesige Kulissen im Studio Babelsberg in Berlin-Potsdam.
Der Film in Zahlen:
10.000 Menschen
aller Altersgruppen bewarben sich um eine der Statistenrollen im Film. Am Ende kamen circa 2500 von ihnen bei 4600 Komparsenauftritten zum Einsatz.
710.000 Flugmeilen
haben sich angesammelt, um die aus vielen Ländern stammenden Schauspieler und Crewmitglieder zum Set zu fliegen. Das reicht, um fast 24-mal um die Erde zu fliegen.
1.800 Marmorkacheln
wurden für das künstlich geschaffene venezianische Kellergewölbe von Filmkünstlern bemalt. Zudem stellten sie 180 wasserspeiende Masken her und rollten 2.000 Schriftrollen aus.
260.000 Liter Wasser
wurden benötigt, um einen künstlichen Kanal zu fluten, der in Halle 15 der Filmstudios Babelsberg einen Teil Venedigs darstellten.
800 Waffen
organisierte und produzierte die Ausstattung für den Film, darunter Gewehre, Pistolen, Musketen, Dolche, Degen und Schwerter.
3.000 Meter grüner Stoff
kamen insgesamt für alle Szenen zum Einsatz,die vor Greenscreens gefilmt wurden, um diese später am Computer mit den passenden Hintergründen ergänzen zu können.
13 Wochen
wurde insgesamt gedreht. Der Dreh wurde mit vielen Drehtagen in 3D realisiert, 2/3 des Drehs in Bayern, 1/3 im Studio Babelsberg Potsdam.
350 Personen
gehörten zum festen Filmteam und mussten während der Dreharbeiten insgesamt 7-mal komplett umziehen. Im Umfeld der Produktion und in den Zulieferfirmen sind weitere ca. 4.000 Mitarbeiter angestellt.
Was sind Musketiere?
Musketiere waren bewaffnete Fußsoldaten und Teile der Kavallerie. Benannt wurden sie nach ihren Waffen, den Musketen, die gegen die Rüstungen ihrer gutgeschützten Gegner eingesetzt werden konnten. Das Potenzial dieser „Panzerbrecher“ erkannten zuerst die französischen Könige. So führte Karl IX. die neue Waffe gegen Ende des 16. Jahrhunderts in der Armee ein. Heinrich IV. rüstete die Hälfte der französischen Soldaten mit der neuen Feuerwaffe aus, um einen Vorteil gegenüber Pfeil, Bogen und Armbrust zu erzielen. Schon bald folgten alle europäischen Großmächte diesem Beispiel.
Die Musketiere kamen vor allem im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) zum Einsatz. Nach der Entwicklung neuer Vorderladerwaffen, die mit Feuersteinen statt Lunten zündeten, wurden die alten Musketierregimenter zwischen 1680 und 1700 auf diese effektiveren Flinten umgestellt. Fortan hießen die Soldaten Füsiliere, doch einige Staaten Europas behielten den Namen Musketier als Ehrentitel bei, darunter auch die Preußischen Musketierbataillone.
Die drei Musketiere in der Literatur
Alexandre Dumas, geboren am 24. Juli 1802 in Villers-Cotterêts, verschlang als Schüler Abenteuerromane aus dem 16. und 17. Jahrhundert und schrieb schon früh erste Theaterdramen. Seine auffallend schöne Handschrift sicherte ihm eine Stelle als Sekretär des Herzogs von Orléans, an dessen Hof er Fechten und Schießen lernte. Weil seine Theaterstücke nicht den erhofften finanziellen Erfolg brachten, schrieb Alexandre Dumas für die großen Pariser Zeitungen Abenteuergeschichten, die er Kapitel für Kapitel veröffentlichte und jeweils mit spannenden offenen Enden versah. So band er eine feste Leserschaft an sich, brachte es zu Ruhm und Geld und wurde zu einem der wichtigsten Vertreter der französischen Romantik.
Neben seinem Gesellschaftsroman „Der Graf von Monte Christo“ (1845/1846) erlangte vor allem der historische Abenteuerroman „Die drei Musketiere“ Weltruhm. Von 1843 bis 1844 kapitelweise in der Zeitung „Le siècle“ veröffentlicht, basierte die Erzählung auf den Memoiren des Charles d’Artagnan de Batz-Castelmore (1623–1673). Die Biografie dieses Musketiers, der mittellos aus der Gascogne nach Paris kam und eine glänzende Militärkarriere machte, war um 1700 vom Musketier und Schriftsteller Gatien de Courtilz de Sandras (1644–1712) verfasst worden.
Alexandre Dumas ließ seinen jungen Romanhelden d’Artagnan in Paris auf die altgedienten Musketiere Athos, Porthos und Aramis treffen, die ebenfalls reale Vorbilder hatten. Der kluge Aramis ist angelehnt an Henri d’Aramitz, über den Historiker kaum mehr wissen als dass sein Großvater im Hugenottenkrieg kämpfte und sein Vater im frühen 17. Jahrhundert im Corps der Musketiere diente. Der bärenstarke Porthos geht zurück auf den Musketier Isaac de Portau, dessen Vater Sekretär des Königs war. Vorbild für den gutherzigen Athos war Armand de Sillègue d’Athos d’Autevielle, der um 1640 Karriere als Musketier machte.
Beflügelt vom großen Erfolg seines Romans „Die drei Musketiere“ verfasste Alexandre Dumas 1845 die Fortsetzung „Zwanzig Jahre danach“. 1847 folgte der dritte und letzte Teil unter dem Titel „Der Vicomte von Bragelonne“. Darin ließ der Autor gleich drei seiner vier Helden sterben.
So schnell Alexandre Dumas sein Geld verdiente, so schnell gab er es auch wieder aus. Er veranstaltete riesige Feste für seine Freunde und versorgte jede seiner Mätressen mit einer kleinen Wohnung. Der ausschweifende Lebensstil führte dazu, dass er die letzten Jahre vor seinem Tod am 5. Dezember 1870 bankrott bei seinem unehelich gezeugten Sohn, Alexandre Dumas junior („Die Kameliendame“), lebte.
Die drei Musketiere in der Popkultur
Vermutlich sind Alexandre Dumas’ historische Abenteuerromane bis heute so beliebt und erfolgreich, weil alle Helden und Bösewichte der Erzählung durch immer neue Verfilmungen jung gehalten werden. Bereits 1921 stand Aimé Simon-Girard in der französischen Produktion „Die drei Musketiere“ als D’Artagnan vor der Kamera, während Douglas Fairbanks senior in Hollywoods Mantel-und-Degen-Film „Die drei Musketiere“ in der gleichen Rolle seinen Einstand als Actionheld gab.
Seither wurden die Abenteuer weit über 50mal in den USA, in Frankreich, Deutschland und sogar in der Sowjetunion aufwändig für das Kino verfilmt. Weltstars wie Gene Kelly, Charlton Heston, Faye Dunaway, Charlie Sheen, Kiefer Sutherland, Catherine Deneuve, Leonardo DiCaprio, Jeremy Irons, John Malkovich und Gérard Depardieu spielten die von Alexandre Dumas erdachten Figuren.

