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Fast & Furious Five Trailer und Filmkritik

FSK Film: 12 | FSK Trailer: 12 | Länge: 130 Min | Kinostart: 28.04.2011 | Release: 01.09.2011 (DVD&BD)
© Universal Pictures | Genre: Action | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

Links & Infos

 

Schauspieler:Vin Diesel, Dwayne Johnson, Paul Walker, TJ Hassan, Tego Calderon

Die Story:Ex Cop Brian kämpft mit Ex Häftling Dom jenseits des Gesetzes. Brian befreit Dom aus dem Knast und flüchten quer durch alle Länder vor der Polizei. In Rio müssen sie ein letztes Ding drehen, denn nur so können sie endlich frei sein. Sie müssen es mit einem Unternehmer aufnehmen, der die beiden nur tot sehen will. Erst wenn der besiegt ist, werden die beiden nicht mehr gejagt werden. Aber der ist leider nicht das einzige Problem. Auch eine Spezialeinheit der Polizei ist ihnen auf den Fersen



Mit dem Wiedereinbau der „Originalteile" Vin Diesel und Paul Walker wurde „Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile" 2009 zum bislang erfolgreichsten Teil der Highspeed-Serie. Allein an den Kinokassen spielte der energiegeladene Blockbuster mehr als 350 Millionen Dollar ein.

Mit neuen hoch motorisierten Rennern, den beiden bewährten Stars in den Hauptrollen und Actionspezialist Justin Lin („The Fast and the Furious: Tokyo Drift", „Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.") hinter der Kamera geht das Actionspektakel nun als „Fast Five" ins fünfte Rennen.

Auf der Flucht vor der Polizei geben Dominic Toretto (Vin Diesel) und Brian O' Conner (Paul Walker) Vollgas und machen nebenbei auch wieder gemeinsam Jagd auf brutale Verbrecher.

Wilde Verfolgungsjagden, spektakuläre Stunts und sexy Girls in einem garantiert ungedrosselten Actionkracher der Extraklasse. Wenn lautes Motorengeräusch den Kinosaal erfüllt, werden die Herzen der Actionfans wieder höher schlagen.


Eure Meinung zu "Fast & Furious Five"



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Eure Kommentare zu "Fast & Furious Five":

ich ich w?am liebsten mia poppen und megan fox

bub klasse film

fast five der film ist der absolute hammer viel action und viele coole karren keine getunten spielzeugautos sondern richtig coole klassiker :)

Bruce Ein meiner Meinung nach erwachsen gewordener Film, der mit der bisher bekannten Tuningscene leider nicht mehr viel gemeinsam hat. Leider hat der Streifen auch ein paar Stellen an denen man sich mehr erwartet hätte. Hauptsächlich geht es um Geld und viel geballere. Positiv ist, dass die Handlung einige unerwartete Wendungen nimmt. Durch witzige Sprüche wird das ganze nochmals aufgepeppt und bietet somit unter anderem guten Unterhaltungswert - eben genau das richtige für Actionbegeistertes Publikum.

sascha ja das ist han, ur cool!!! freu...

autobot vin diesel gegen the rock... geiler kanns doch gar nicht mehr werden

Daniel Solange Warten :(

Pragda What a Fuck1 ich mein WIE GEIL WIRD DAS DEN !!!! FINALE OHHH OHH ::::

Emil G. Endlich richtige Autos und nicht nur völlig verhunzte Reiskocher! Dem Himmel sei Dank!

Neo Na endlich geht's weiter...wieder mit den richtigen Schauspielern und dann auch noch D. Johnson (hach, ich kürze Namen jetzt nur noch ab, dann werden sie net mehr verlinkt^^)...so muss ein Fast-Film sein! Wird auf jeden Fall geguckt! ;)

Vito32 Boa geil endlich, ich freu mich drauf !!!

 




♥: Dwayne Johnson ist eine sehenswerte Ergänzung, dazu krachende Action, viele coole Autoklassiker und weniger Tuningschüsseln, das Finale ist sensationell.
−: Machokult in Reinkultur, typische US-Arroganz gegenüber fremden Ländern, Längen in der Mitte

1886 meldete Carl Benz den ersten Wagen mit Verbrennungsmotor zum Patent an. Der hatte nur drei Räder und leistete gerade mal 0,7 PS. und ca. 16 km/h. Runde 125 Jahre später geht da ein bißchen mehr. Und „Fast & Furious 5"zeigt im Jubiläumsjahr des Autos wie man Blech und Benzin zu jeder Menge Schrott und noch mehr Spaß verwandelt.


Auf der Flucht vor dem Gesetz sind der Ex-Cop Brian (Paul Walker) und der Ex-Knacki Dom (Vin Diesel) mittlerweile in Brasilien gestrandet. Um schnell an Geld zu kommen, wollen sie ein paar Edelkarossen von einem Zug klauen. Eine davon hatten allerdings US-Drogenfahnder beschlagnahmt. Und jetzt wollen die Agenten ebenso wie der frühere Besitzer den Sportwagen unbedingt zurück. Das Auto hat nämlich ein mächtiges Geheimnis unter der Haube an Bord: Die Geldverstecke von Investor und Drogenbaron Reyes (Joaquim de Almeida) sind auf einem Chip des Navi gespeichert.
Nicht nur Reyes ist deshalb hinter den Daten her, sondern auch der kompromislose FBI-Agent Hobbs (Dwayne Johnson), der Dom und Brian zusätzlich für den Tod mehrere Kollegen verantwortlich macht.

Nachdem Reyes Schergen und die Schwadron von Hobbs unseren Helden auf die Pelle rücken, würden die gerne untertauchen. Aber dafür braucht man das nötige Kleingeld und eigentlich ist ja auch Angriff die beste Verteidigung. Darum wollen sie Reyes Reserven in einem einzigen gigantischen Coup ausräumen. Dafür brauchen sie Hilfe und so versammeln sie viele alte Freunde, deren Talente sich bei dem vertrackten Plan als hilfreich erweisen könnten.
Da ist Matt Schulze aus „The Fast & The Furious", Da sind Tyrese Gibson und Ludacris aus „2 Fast, 2 Furious", Don Omar, Tego Calderón & Gal Gadot Musik aus „Fast & Furious", Sung Kang aus „Fast & Furious - Tokyo Drift". " Ein echtes All-Star-Line-Up für Fans. Fast & Furious Five", könnte also auch „Diesels Eleven" heißen. Selbst die Frotzeleien der Gangmitglieder untereinander wurden aus der launigen Gangsterkomödie mit George Clooney & Brad Pitt abgekupfert („Rick James will seine Jacke zurück").
Bei der Fülle an Figuren ist klar, dass jeder einzelne nur wenig Screentime bekommt und persönliche Themen, die den Charakteren etwas Tiefe verleihen kaum eine Rolle spielen.
Das ist allerdings auch gut so, denn die ruhigen Dialogszenen wirken lustlos geschrieben und werden auch genauso gespielt. Sie sollen zwar als Verschnaufpauen zwischen den Actionparts dienen,erweisen sich aber als Sand im Getriebe und so schleichen sich zwischendurch auch einige Längen in den Film, die aber zum Glück nie lange dauern. Sonst würde man etwa drüber nachdenken, wie zwei abgebrannte Flüchtlinge auf die schnelle eine ganze Gang aus aller Welt zusammentrommeln, teures Spezialequipment auftreiben und in einem fremden Land unbehelligt in einer riesigen Fabrik einen Coup planen können.

Durch die ganzen Autostunts in Kombination mit dem minutiös geplanten Supercoup wird man auch an „The Italian Job" erinnert.
Der Film mit Ed Norton und Mark Wahlberg sollte eigentlich mal als „The Brazilian Job" fortgesetzt werden. Das Sequel wird nun noch unwahrscheinlicher, nachdem „FF5" das Feld bereits beackert hat.

Gemeinsamkeiten gibt's aber auch mit Dutzenden anderer Actionfilme, in den sich Amis im Ausland wie die Axt im Wald aufführen. Brasilien ist zwar die neue, farbenfrohe Kulisse, aber die Einwohner sind bestenfalls Statisten, meist aber nur Zaungäste. Der Gipfel der Arroganz ist der Auftritt von Dwayne Johnson, der mit einem schwerbewaffneten Sondereinheit und einem Panzerwagen wie eine Invasionsarmee durch die Favelas walzt und dem nicht im Traum einfällt, auf örtliche Gesetze oder Empfindungen Rücksicht zu nehmen. Auch wenn das zum gnadenlosen Charakter Hobbs passt, stößt es einem doch sauer auf. Aber nicht nur die Brasilianer, auch sämtliche Frauen kommen mal wieder ziemlich schlecht weg.


Brians Freundin ist ganz schnell schwanger und rückt damit in die zweite Reihe, die einzige weibliche Polizistin, Elena, (Elsa Pataky) erweist sich gleich in ersten Actioneinlage als Dummerchen vom Dienst, das prompt gerettet werden muss. Und die Aufgabe des einzigen weiblichen Teammitglieds besteht darin, seinen Arsch hinzuhalten um damit Fingerabdrücke zu sammeln. Mehr Machokult geht nicht. Fast & Furious 5 spielt eben nicht nur in Brasilien, sondern auch im Männerland.
Das Highlight ist dabei die Kollision der Action-Ikonen Diesel & Johnson. Fast so als hätten Stallone & Schwarzenegger sich in den 80ern einmal gegenübergestanden (aber auch nur fast). Das unvermeidliche Aufeinandertreffen der beiden ist ein sehenswerter Kampf bis aufs Blut, der´s in sich hat. Umso uninteressanter ist dafür der nominelle Oberschurke Reyes (Joaquim de Almeida, „Das Kartell") Auch Paul Walker hat Schwierigkeiten, im Film einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Und das liegt nicht an den deutlichen dünneren Oberarmen. Da hat selbst Vin Diesel neben „The Rock" das Nachsehen. Sieht aus als hätte er das Training schleifen lassen. So sieht Vin Diesel zwar bulliger aus als in „Fast & Furious", aber trotzdem weniger durchtrainiert. „The Rock" hat sich dagegen nach seinem letzten Actionkracher „Faster" noch einmal 15 Kilo mehr Muskeln draufgepackt und hat jetzt ein Kreuz mit dem er kaum noch durch die engen Gassen von Rio passt. Er sieht tatsächlich wie ein fleischgewordener Comicheld aus. In das testosterongetränkte Szenario des Films passt das aber sehr gut. Schließlich ist hier alles getunt, gepimpt und over the top.

Das gilt auch für die Action. Wer glaubt, dass er in Sachen Autoverfolgungsjagden alles gesehen hat, der wird hier eines Besseren belehrt. Erfreulicherweise (obwohl das Geschmackssache ist) wird
der Kurs des letzten Films fortgesetzt: weg von den quietschbunten Tuningmonster und Reiskochern (bis auf ein paar Nissans und Toyotas), hin zu hochgezüchteten Klassikern wie Dom´s Dodge Charger, alten Musclecars wie dem Ford Maverick, ein paar BMWs, Porsches & und einigen neuaufgelegten wie dem nagelneuen Dodge Challenger. Dabei nehmen die PS-Monster diesmal eigentlich weniger Platz ein als in den früheren Filmen. Stattdessen gibt's mehr Schießereien, Prügeleien und selbst Verfolgungsjagden zu Fuß. Aber auch die habens in sich und wenn´s dann schließlich zurück auf die Straße geht, kracht es um so mehr. Dabei gönnen die Macher sich den Luxus, nicht alle Actiongelegenheiten auszureizen. Als Dom & Brian diesmal auf die Schnelle ein paar Autos beim Rennen gewinnen wollen, wird gnädig weggeschaut, wie die armen Brasilianer um ihre Schmuckstücke gebracht werden. Man kann sich das Ergebnis selbst ausmalen. Aber ein weiteres x-beliebiges Autorennen wäre kein Highlight. Davon hat der Film auch so genug. Und erfreulicherweise sehen die nun auch nicht mehr aus wie aus „Need for Speed" abgeguckt. Die meisten Tricks und Stunts sind hier noch handgemacht. Insgesamt wurden während der Dreharbeiten mehr als 200 Autos geschrottet. Und das Finale hat einen Platz in der Hall of Fame aller Zerstörungsorgien verdient.

Auch wenns schwer fällt, nach dem Crashkurs still zu halten: beim Abspann sollte man sitzen bleiben - da kommt nämlich noch was. Ein weiteres Comeback und ein Hinweis auf den nächsten Film und dessen sensationelle Location.

Mit Teil 5 wird die „Fast & Furious"-Reihe mühelos die Milliarden-Dollar-Grenze an den Kinokassen knacken. Denn schon die bisherigen Filme haben weltweit mehr als 900 Millionen Dollar eingespielt.
Eine intelligente Story oder schauspielerische Glanzleistungen wird wohl niemand erwartet haben. Statt der Geschichte um Freundschaft und Verrat wie im ersten Film, oder um Rache wie im letzten Streifen ist das neue Abenteuer ein „Heist-Movie". Eigentlich ein billiger Trick, um für Abwechslung zu sorgen, der aber funktioniert. Ebenso wie der Neuzugang „The Rock". Denn zwischen Dom & Brian ist alles erzählt, und der Ex-Wrestler lässt auch im Rückblick alle bisherigen Widersacher (wer war das noch ?) verblassen.
„Fast & Furious 5" wird von purem Testosteron angetrieben, die Action ist nochmal brachialer und abwechslungsreicher als beim letzten Mal, das Hirn muss dafür ins Handschuhfach. Aber bevor man das merkt wird schon wieder einen Gang hochgeschaltet. Die "Fast & Furious"-Filme zeigen auch in der fünften Modellreihe keine Anzeichen von Ermüdung. Im Gegenteil. So darfs gerne weitergehen.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht