Vorstadtkrokodile 3 Trailer
FSK Film: 0 | Länge: 83 Min | Kinostart: 20.01.2011 | Release: 04.08.2011 (DVD&BD)
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Schauspieler:Nick Romeo Reimann, Fabian Halbig, Manuel Steitz, Leonie Tepe, Ella-Maria Gollmer, David Hürten, Javidan Imani, Robin Walter, Nora Tschirner, Axel Stein, Jacob Matschenz, Hans Martin Stier, Jochen Nickel, Christian Durstewitz, Melika Foroutan, Horst Lichter, Frederik Hunschede, Martina Eitner-Acheampong, Michael Kessler
Die Story:Die Vorstadtkrokodile feiern Hannes 13. Geburtstag und den Start in einen grandiosen Sommer: Aus der Kinderbande haben sich selbstbewusste Jugendliche entwickelt, die trotz unterschiedlicher Interessen wie Pech und Schwefel zusammenhalten. Kai fährt ins Basketball-Camp und Olli mit seiner Freundin in den Urlaub, während der Rest der Truppe alias Hannes, Maria, Frank, Jorgo und Peter mit halsbrecherischem Tempo über die Kart-Bahn heizen. Da passiert ein dramatischer Unfall: Frank wird mit Blaulicht ins Krankenhaus transportiert und schwebt in Lebensgefahr: Wenn nicht bald eine Spenderleber gefunden wird, muss Frank sterben. Einziger möglicher Spender ist sein Bruder Dennis - doch der sitzt mit seinem Einbruchs-Kumpel Kevin im Gefängnis. Die Zeit rennt, aber ein Krokodil gibt niemals auf! Mit Hilfe von Vorstadtkrokodil Jenny und Hannes' Mutter schmiedet die Bande einen unkonventionellen Plan...
Hintergrund:Neben den Vorstadtkrokodilen Nick Romeo Reimann (Die Wilden Kerle 3 bis 5), Fabian Halbig (Schlagzeuger der Band Killerpilze), Leonie Tepe (Taco und Kaninchen), Manuel Steitz (Räuber Hotzenplotz, Herr Bello), Ella-Maria Gollmer, David Hürten, Javidan Imani und Robin Walter wird die Gang im dritten Teil erneut von Nora Tschirner als Hannes Mutter unterstützt. Michael Kessler spielt Peters Chef. Wieder mit dabei ist das Einbrecher-Duo alias Dennis (Jacob Matschenz) und Kevin (Axel Stein).
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Freundschaft, Zusammenhalt, waghalsige Aktionen und Abenteuer pur. Was haben die Vorstadtkrokodile nicht schon alles zusammen erlebt! Sie waren auf halsbrecherischer Verbrecherjagd, überführten eine fiese Hehlerbande und legten einem kriminellen Industrieboss mit einem ausgefuchsten Plan das Handwerk. Doch in ihrem dritten und letzten Abenteuer muss sich die coole Vorstadtbande aus dem Ruhrgebiet einer ganz neuen Situation stellen, denn dieses Mal geht es um Leben und Tod!
Ausführliche Inhaltsbeschreibung:
„Happy Birthday to you“... Die „Vorstadtkrokodile“ feiern einträchtig Hannes’ (NICK ROMEO REIMANN) Geburtstag. Marias (LEONIE TEPE) Versuch, die Party zweisam und romantisch zu gestalten, wird vom Rest der Bande mit einer unfreiwilligen Badeeinlage im See unterbrochen. Nass, aber glücklich, überreichen sie ihrem Freund das Geburtstagsgeschenk: Ein Gutschein für ein Kart-Rennen.
Während Olli (MANUEL STEITZ) mit seiner Freundin in den Urlaub düst und Kai (FABIAN HALBIG) zu einem Basketball-Turnier aufbricht, treffen sich Maria, Hannes, Jorgo (JAVIDAN IMANI), Frank (DAVID HÜRTEN) und Peter (ROBIN WALTER) auf der Kartbahn. Dort liefern sie sich ein rasantes Rennen, jeder versucht sich mit vollem Karacho an die Spitze zu setzen. Bei einem riskanten Überholmanöver passiert es: Frank verliert die Kontrolle über sein Kart und überschlägt sich! Mit Blaulicht wird er in ein Krankenhaus eingeliefert. Geschockt erfahren die Krokodile, dass ihr Freund in Lebensgefahr schwebt und dringend eine Organspende eines nahen Verwandten innerhalb der nächsten Tage erhalten muss. Der einzige in Frage kommende Spender, Franks Bruder Dennis (JACOB MATSCHENZ), sitzt allerdings im Knast – dank der „Vorstadtkrokodile“, die ihn und seinen Freund Kevin (AXEL STEIN) in ihrem ersten Fall als Einbrecher überführt haben. Verzweifelt versuchen Franks Freunde, den JVA-Leiter Hartmann (HANS-MARTIN STIER) zu überzeugen, Dennis für die Operation eine Ausnahmebewilligung zu gewähren. Ohne Erfolg. Hartmann wittert einen weiteren Ausbruchsversuch seines schwierigen Häftlings und setzt die Bande kurzerhand vor die Tür.
Niedergeschlagen beratschlagen die Freunde, wie sie Frank helfen können. Es scheint aussichtslos! Aber Aufgeben kommt für die „Vorstadtkrokodile“ nicht in Frage. Wenn sie Dennis in den Knast gebracht haben, bekommen sie ihn auch wieder raus. Die Bande schmiedet einen Ausbruchsplan: Hannes soll sich in das Gefängnis einschleusen und Dennis kurzerhand entführen.
Als neues Hauptquartier wählen die „Vorstadtkrokodile“ das Dach eines Hochhauses, mit bestem Blick auf die JVA. Unter dem Vorwand, einen Artikel für die Schülerzeitung zu schreiben, kundschaftet Maria das Gefängnis aus. Dort macht sie die Bekanntschaft mit dem gut aussehenden JVA-Wärter Max (FREDERIK HUNSCHEDE), was Hannes überhaupt nicht gefällt. Peter beginnt ein Praktikum bei der Firma KLIMATEC, die im Moment die Klimaanlage der JVA repariert. Peters Chef (MICHAEL KESSLER) ist von seinem neuen arbeitseifrigen Angestellten begeistert – nicht ahnend, dass dessen Arbeitswut nur zum Ziel hat, Hannes in das scharf bewachte Gefängnis zu schmuggeln. Der Plan steht, die Krokodile sind bereit und technisch aufgerüstet. Jenny (ELLAMARIA GOLLMER), Kais Cousine, die letztes Jahr nach einigen Anlaufschwierigkeiten als Mitglied der Bande aufgenommen wurde, reist unverzüglich aus München an, um ihren Freunden zu helfen. Im sexy Outfit legt sie einen heißen Tanz vor der JVA hin und ermöglicht Hannes im Zuge des begeisterten Ausnahmezustandes, den ihr Auftritt bei den Häftlingen und Wärtern auslöst, zu Dennis zu gelangen. Doch trotz minutiöser Planung und Profi-Ausrüstung misslingt der Fluchtplan und Hannes wird vom JVA-Leiter Hartmann in flagranti erwischt.
Verzweifelt offenbart sich Hannes seiner Mutter (NORA TSCHIRNER). Aufgrund der auswegslosen Situation und von Abenteuerlust gepackt, beschließt diese, der Bande im Kampf um das Leben von Frank zu helfen. Gemeinsam tüfteln sie einen wasserdichten Plan aus, der durch Mark – und den Magen – geht. Jorgo schmuggelt sich in die JVAKüche ein und bereitet ein leckeres Kiwi-Gericht für die Häftlinge zu. Wohl wissend, dass diese Früchte einen schweren Allergieschock bei Dennis auslösen. Das Vorhaben gelingt und mit Blaulicht rast ein etwas unkonventioneller Krankenwagen mit Dennis an Bord Richtung Krankenhaus – um Frank in letzter Minute zu retten. Immer mit dabei – die Bande der „Vorstadtkrokodile“ – getreu ihrem Motto „Alle für Einen!“
Eure Meinung zu "Vorstadtkrokodile 3 Trailer"
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Eure Kommentare zu "Vorstadtkrokodile 3 Trailer":
blub einfachnur geil ich finde es einfach nur geil
jana welchen tag 2011
Emil G. Aber im Januar 2011 ist doch noch gar kein Sommer, hehe.
Hasi Wurde ja auch zeit. aber so richtig erwachsen sehen die jungs auch nicht aus. ;)
DIE TRILOGIE
Als am 17. Juni 2008 die erste Klappe für VORSTADTKROKODILE fiel, erfüllte sich für Produzent Christian Becker und Team ein lang gehegter Traum: „Ich komme aus Krefeld, am Rande des Ruhrgebiets, und bin mit dem Roman und auch dem Fernsehfilm sozusagen groß geworden. Die „Vorstadtkrokodile“ hatten für mich immer eine ganz besondere Ausstrahlung – denn es waren alles ganz normale Kinder: da wird keiner mit dem Rolls-Royce chauffiert, da fahren auch keine Zwölfjährigen Motocross oder benutzen Supercomputer. Es geht darum: Geht raus und erlebt dort mit euren Freunden spannende Abenteuer, die überall zu finden sind!“
2005 begann das Team der Westside und Rat Pack Filmproduktion Ideen zu entwickeln und sicherte sich rasch die Filmrechte vom cbj/ Random House Verlag. Seit seinem Erscheinen im Jahr 1977 hat Max von der Grüns Jugendbuchbestseller mit über 800.000 verkauften Exemplaren eine ganze Generation geprägt und fasziniert – ebenso wie die gleichnamige Kult-TV-Serie unter der Regie von Wolfgang Becker. Jetzt galt es, die packende Geschichte behutsam in eine moderne Fassung für die große Leinwand zu adaptieren. Drehbuchautor und Regisseur von Teil 1 und 2, Christian Ditter (FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER), hatte das Buch als Pflichtlektüre während seiner Schulzeit kennen gelernt: „Ich habe es geliebt. Die Kriminalgeschichte fand ich einfach super, was sonst noch so drinsteckt – das moralische Raster, die Orientierungshilfe – habe ich damals allerdings eher unterbewusst wahrgenommen und erst später zu schätzen gelernt.“
Das Team aus Produzenten und Regie setzte alles daran, den Charme des Romans und der TV-Serie auch in der Kinoverfilmung zu erhalten und zugleich die Geschichte für ein neues junges Publikum spannend zu erzählen. Zahlreiche Verbindungen zu der Fernsehverfilmung von 1977 wurden gezogen: Neben Martin Semmelrogge, der damals in der TV-Serie an der Seite seines Vaters spielte und in VORSTADTKROKODILE mit der Rolle des fiesen Minigolf-Besitzers beehrt wurde, hat auch Heiner Beeker, der 1977 die Rolle des „Frank“ inne hatte in der Kinoverfilmung eine kleine Rolle als Feuerwehrmann erhalten. Eine Hommage an die Kult-Serie, so Produzentin Lena Schömann. „Wir haben während der Dreharbeiten Jennifer von der Grün, die Witwe des Autoren eingeladen und mit acht von den damaligen Darstellern und unserem Cast ein Meet-and-Greet veranstaltet. Heiner Beeker, einer der alten „Vorstadtkrokodile“, konnte uns auch viele interessante Anekdoten von damals erzählen. Da kann man wirklich nostalgisch werden, mit welchem relativ geringen Aufwand damals eine solche Produktion aufgezogen werden konnte. Wir zum Beispiel bauen mit großem Aufwand ein Dach-Set, denn man kann ja nicht in 13 Meter Höhe drehen – aber damals wurde auf dem Original Dach gedreht und die Kamera kurzerhand auf eine Drehleiter der Feuerwehr gepackt!“
Für die Recherchen zum Drehbuch ging Christian Ditter, der bereits als Regisseur von FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER Erfahrung im Kinder- und Jugendfilm-Segment gesammelt hatte, in Schulen und unterhielt sich mit den Kindern über den Roman „Vorstadtkrokodile“: „Es war uns wirklich wichtig, dass wir in unserem Film auch die Sprache der Kids von heute sprechen“.
Die Anstrengungen von Christian Ditter und den Produzenten Christian Becker und Lena Schömann haben sich gelohnt: Die Abenteuer um die coole Jugendbande aus dem Ruhrgebiet sahen 650.000 Besucher im Kino, der Film lief auf über 20 internationalen Festivals und wurde mit zahlreichen Preisen, wie dem Zuschauerpreis des „23rd Cinekid International Filmfestival“ in Amsterdam ausgezeichnet. Christian Ditter erhielt den Kinder-Medien-Preis „Weißer Elefant“ sowie den „Kindertiger“ von Vision Kino / Ki.Ka & der FFA.
Nach dem großen Erfolg von VORSTADTKROKODILE 1, setzte Westside und Rat Pack Filmproduktion alles daran, „den zweiten Film noch besser zu machen“, so Produzent Christian Becker. „Wir haben schon während der Dreharbeiten am zweiten Teil gearbeitet, um gewappnet zu sein, wenn dem Publikum der erste Teil gefällt“, erzählt Becker, denn, „bei Kinder- und Jugendfilmen hat man immer das Problem, dass die Kinder älter werden, dann funktioniert die Geschichte nicht mehr.“
Nachdem es für den Regisseur und Drehbuchautor Christian Ditter erst mal in den Schneideraum für VORSTADTKROKODILE ging, engagierte die Produktion Neil Ennever als Autor für das Drehbuch des zweiten Teils. Eine Wunschbesetzung für Christian Ditter: „Wir kennen uns schon seit Filmschulzeiten und haben auch währenddessen einen Kurzfilm zusammen gemacht. Das ist ja immer so eine Sache beim Schreiben eines Drehbuchs, man muss einen ähnlichen Humor haben.“ Mit den Hauptdarstellern – die zur großen Freude alle wieder verpflichtet werden konnten – und den Fans wuchs auch die Geschichte. Die Bande der „Vorstadtkrokodile“ ist ein Jahr älter, dementsprechend inszenierten das erfolgreiche Regie- und Produzententeam aus Christian Ditter, Christian Becker und Lena Schömann den zweiten Teil spannender, actionreicher und emotionaler – ohne die Ideale des ersten Films zu verraten. „Es ist wichtig, dass VORSTADTKROKODILE immer soziale Themen berührt. Es gibt eine spannende Geschichte, die ist lustig, der Film hat aber auch eine zweite Ebene: Es geht um Verantwortung und für andere Leute einzustehen“, so Lena Schömann.
Auch für die jungen Darsteller bedeuteten die Dreharbeiten zum zweiten Teil eine größere Herausforderung: Die aufwendigen Stunts wurden auf Wunsch der Hauptdarsteller – soweit möglich – ohne Double gedreht. „Die haben sich super gemacht“, berichtete Christian Ditter von seinen Schauspielern. „Jeder hatte einen Stunt und jeder hatte so seinen Highlight-Tag. In dem Moment, bevor etwas unter ihnen zusammenbrach, hatte ich schon das Gefühl, dass sie manchmal ein bisschen nervös waren. Aber sie versuchten es sich nicht anmerken zu lassen.“ Eine weitere physische Herausforderung: Die Dreharbeiten im empfindlich kühlen Bergwerk – in dem sich das Hauptquartier der Bande befand und der spektakuläre Endkampf stattfindet: An den heißesten Tagen des Sommers 2009 – bei tropischen 37 Grad – drehte das Team in Wintermontur mit Schal, Mützen und Handschuhen einige hundert Meter unter der Erde. Trotz kalter Nase – schließlich mussten die Darsteller im sommerlichen Kostüm drehen – genossen die jugendlichen Schauspieler den Dreh unter Tage und überstanden die abenteuerlichen Dreharbeiten ohne Blessuren und Erkältung. Anfang 2010 bei der Premiere von VORSTADTKROKODILE 2 in Köln waren die Anstrengungen der Dreharbeiten vergessen. Ausgelassen feierten die Darsteller und das Team das neue Abenteuer der „Vorstadtkrokodile“. Und mit ihnen zahlreiche Fans und ein begeistertes Publikum: Über 1,4 Millionen Zuschauer lockten Teil 1 und 2 bis jetzt ins Kino. Die perfekte Motivation für die Produzenten Christian Becker und Lena Schömann, sich an den dritten – und letzten – Film über die Bande aus dem Ruhrgebiet zu machen.
Über die Produktion
Im Sommer 2010 fiel zum letzten Mal die Klappe für ein weiteres Abenteuer der „Vorstadtkrokodile“. „Es war uns ein Herzens-Anliegen, die Trilogie zu Ende zu führen“, so Produzent Christian Becker, der am Rande des Ruhrgebietes aufwuchs und seit seiner Kindheit ein großer Fan der „Vorstadtkrokodile“ ist. „Die Aussagen der drei Filme sind uns sehr wichtig: Im ersten Film geht es um die Integration von Behinderten und Randgruppen der Gesellschaft, der zweite Teil der VORSTADTKROKODILE handelt von dem Kampf um soziale Verantwortung und jetzt im dritten und letzten Teil erzählen wir von Freundschaft und dass es sich lohnt, für Andere einzutreten.“ Das Wiedersehen – im dritten Sommer in Folge – verlief ausgelassen und heiter. Die inzwischen jugendlichen Darsteller der „Vorstadtkrokodile“ haben sich nicht nur vor der Kamera sondern auch privat zu echten Freunden entwickelt. Zum Auftakt und „zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten“, wie Regisseur Wolfgang Groos mit Augenzwinkern erzählte, ging es erst mal auf die Kartbahn um die Go Kart-Kenntnisse der Schauspieler zu verbessern. Zur großen Freude der Jugendlichen – die daraufhin täglich nach weiteren „Trainings-Sessions“ auf der Kartbahn fragten. Ein gemeinsamer Schwimmbadbesuch zum „warm up“ endete damit, dass Fabian Halbig am ersten Drehtag mit einer Schwellung am Auge am Set erschien.
So wie die Darsteller der Bande entwickelten sich auch die Charaktere von Kindern zu jungen Erwachsenen. „Bei der Fortsetzung des Stoffes trugen wir dem Fakt Rechnung, dass die Jungdarsteller unübersehbar älter geworden sind“, so Produzentin Lena Schömann. „Liebe wird zu einem größeren Thema, ebenso das Erwachsenwerden und die Frage, ob man nicht schon zu alt ist für eine Kinderbande. Diese Balance zu finden, war eine große Herausforderung für den dritten Teil.“ Mit den Krokodilen wachsen auch die Abenteuer der Bande aus dem Ruhrgebiet. „Die Charaktere müssen sich mit ernsteren Problemen befassen, es steht mehr auf dem Spiel“, berichtet Lena Schömann. Denn „es geht um Leben und Tod, es gilt das Motto ‚Alle für Einen und Einer für Alle!’“ Trotz mehr Action und Spannung war den Produzenten ein wichtiges Anliegen, dass die Grundthemen der VORSTADTKROKODILE wie Freundschaft, Loyalität, Ehrlichkeit und Mut bestehen bleiben.
Zur großen Freude der Produktionsfirma Westside und Rat Pack konnten nicht nur sämtliche Hauptdarsteller sondern auch ein Großteil der Crew von VORSTADTKROKODILE 1 und 2 erneut verpflichtet werden – eine Ausnahme bei Franchise-Produktionen. „Es ist toll, dass Martin Moszkowicz und Constantin Film von Anfang an so an die Marke geglaubt haben und wir wie geplant unsere Abenteuer der „Vorstadtkrokodile“ auf die große Leinwand bringen konnten“ berichtet Produzent Christian Becker. „Die Geschichten basieren ursprünglich auf Max von der Grüns Roman sowie seinen Figuren und wir übernehmen zudem als Gag kleine Anspielungen auf den gleichnamigen Fernseh-Film aus den 70er Jahren.“
Leider musste der Drehbuchautor und Regisseur der ersten beiden Filme, Christian Ditter, den dritten und letzten Teil schweren Herzens absagen. Er drehte zur gleichen Zeit – ebenfalls für Rat Pack Filmproduktion – die 3D-Produktion WICKIE AUF GROSSER FAHRT. Dafür konnte nun Wolfgang Groos als Regisseur gewonnen werden. „Wir wollten schon lange mit ihm zusammenarbeiten, da uns sein Film HANGTIME sehr gut gefallen hat“, berichtet Lena Schömann. „Wir hatten etwas Angst, ob der Wechsel so reibungslos funktionieren würde, aber Wolfgang hat ein sehr gutes Händchen mit Jugendlichen und die Jung-Darsteller haben ihn voll und ganz akzeptiert. Zusammen mit unserem Kameramann Bernhard Jasper haben die Beiden ein irres Tempo vorgelegt – anders wäre der Film in der Anzahl der Drehtage nicht zu schaffen gewesen.“
In 37 Drehtagen zog der VORSTADTKROKODILE-Tross erneut durch NRW und das Ruhrgebiet: Der Heimatort der Krokodile wurde – wie in den ersten beiden Filmen – in Hückelhoven gedreht. Für das Motiv „Gefängnis“ wurde eine ehemalige, seit einem Jahr leer stehende Justizvollzugsanstalt in Recklinghausen auserkoren. Ein perfektes Motiv – allerdings stellte sich heraus, dass die alten Leitungen der ehemaligen JVA mit den Starkstrom-Anforderungen des Licht-Departments überlastet waren. Ein sengender Geruch machte sich plötzlich während der Dreharbeiten breit: Der Auslöser war ein Kabelbrand im Keller des Gebäudes. Während das Team fluchtartig das Set verließ, rückte bereits die Feuerwehr an und eine halbe Stunde später konnten zur Erleichterung aller Beteiligten die Dreharbeiten wieder aufgenommen werden.
In Bochum wurden die Location-Scouts auf der Suche nach dem neuen Hauptquartier fündig: Einer coolen Hochhaus-Etage. Nach dem Baumhaus und dem Krokodile- Quartier im Bergwerk der beiden letzten Filme galt es, etwas völlig Neues und Modernes zu etablieren. Ebenfalls in Bochum wurden die Anfangs- und Endsequenzen am See gedreht. Diese fielen – fast – ins Wasser: Ausgerechnet bei den Bade- und Sonnenszenen am Steg hatte das Filmteam mit schlechtem Wetter zu kämpfen. Für das Krankenhaus erhielt die Produktion in einer Duisburger Klinik eine Dreherlaubnis: in einem Nebenraum der Intensivstation während der Betrieb des Krankenhauses regulär weiterlief. Für David Hürten, der dort in seiner Rolle als „Frank“ den Großteil seiner Drehzeit im Krankenbett verbrachte, entwickelten sich die Filmarbeiten als äußerst gemütlich. So gemütlich, dass er es selbst während der Drehpausen oft vorzog, im Bett zu bleiben.
Das Lieblingsmotiv der jugendlichen Darsteller, die Kartbahn, wurde von der Produktion auf einem verlassenen Industriegelände in Köln gebaut. Trotz der extremen Wetterschwankungen im Sommer 2010 und vielen krankheitsbedingten Verschiebungen – einige jugendlichen Darsteller hatten mit einer hartnäckigen Erkältung zu kämpfen – verliefen die Dreharbeiten im August und September problemlos. „Es war wieder ein schöner Sommer mit einer großen Familie“ beschreibt Produzentin Lena Schömann die Wochen am Set. „Der Abschied fiel uns dann allen schwer. Der jeweils letzte Take der Kinder war immer emotional, es sind einige Tränen geflossen.“ Die Produzenten erlebten den Fall der letzten Klappe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Zum einen ist man am letzten Drehtag froh, dass wir es geschafft haben. Zum anderen ist es sehr traurig, wenn man realisiert, dass der letzte Sommer mit den „Vorstadtkrokodilen“ vorbei ist. Man hat gemeinsam viel erlebt, viel gelacht, geschwitzt, gearbeitet und einfach ein Stück Leben miteinander verbracht.“

