Drive Angry Trailer und Filmkritik
FSK Film: 18 | Länge: 105 Min | Kinostart: 24.02.2011 (auch in 3D) | Release: 24.06.2011 (DVD&BD)
© Warner Bros. Pictures | Genre: Action | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
TRAILER-TIPPS
Links & Infos
Schauspieler:Nicolas Cage, Amber Heard, William Fichtner, Billy Burke
Die Story:Milton ist Krimineller und selbst gerade erst aus dem Knast ausgebrochen. Allerdings aus noblen Gründen, denn er will den Tod seiner Tochter rächen. Dazu muß er eine Sekte kaltstellen, die in nur drei Tagen seine Enkelin bei Vollmond opfern will. Hilfe bekommt er von Kellnerin Piper, die den Sportwagen ihres Ex-Freundes klaut um Sektenguru Jonah King zu verfolgen. Der will nämlich durch all die Menschenopfer die Hölle auf Erden entfesseln. Und als wären das nicht schon Probleme genug für Milton wird er natürlich auch von der Polizei gejagt. Zusätzlich heftet sich noch ein mysteriöser Killer namens Der Buchhalter an seine Fersen und will ihn erledigen.
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Eure Meinung zu "Drive Angry"
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Eure Kommentare zu "Drive Angry":
@ emil von TrailerSeite.de Vielleicht bei Cage nicht, aber bei einem unbekannteren Gesicht dann schon. Vielleicht fragt sich auch jemand, ob der in Film XY nicht auch mitgespielt hat und dann hilft das Starportrait auch. Wie auch immer... Wir sprechen ja hier nicht über Zensur, sondern nur über einen kleinen Link den wir als Service automatisch setzen. Der Name wird unterstrichen, fertig. Wird ja keiner zum Klicken gezwungen oder Passagen geschwärzt. Der Link sagt ja nur "wenn du hier klickst, bekommst du mehr bei uns Infos zu diesem Film oder Schauspieler". Viele nutzen diese Links, das können wir ja sehen. Stören sie dich wirklich so sehr, daß du null Tolerenz dafür aufbringen kannst?
gh Rachfeldzug ... total USA
Emil G. @TrailerSeite.de: Wie kann den jemand kein Gesicht zu N i c o l a s C a g e haben, wenn er gerade einen Trailer mit N i c o l a s C a g e sieht? (Nicolas Cage, Drive Angry Kino) ;)
Ferkel X cool cool cool....
lolala jaha so einen film gabs ja auch noch nie.
Neo Nun ja, also ganz ehrlich, wer die Verlinkung z.b. zu einem Schauspieler im Kommentarfeld noch braucht, wenn diese doch links unter Darsteller vorhanden ist oder sein könnte!? Und den Rest brauch ich persönlich nicht verlinkt...zumindest nicht in den Kommentaren. Wer darüber was lesen mag, bitte, aber ich schaue mir das eh nie an. Ich schaue hier rein, weil ich Trailer sehen und dazu evtl. ein Kommentar abgeben möchte, aber alles andere lese ich wenn dann woanders nach. Aber das ist lediglich nur meine Meinung!
TrailerSeite.de Hi Neo - schade, daß du dich an den Links störst, aber eigentlich machen die Sinn... Wenn du von Nicolas Cage redest und man kann sich sein Starportrait angucken, dann ist das doch super, oder? Vielleicht hat ja jemand kein Gesicht zum Namen. Automatisch werden bei uns folgende Begriffe verlinkt: Starnamen, Filmtitel und unsere Hauptrubriken wie DVD, 3D, etc. Finden wir eigentlich einen netten Service...
Neo Aaaahhh, wie ich den Nicolas Cage doch als Schauspieler liebe...das wird wieder ein Genuss ihn in diesem Film zu sehen. @Emil G.: Korea jagt sich sowieso bald selber in die Luft, also wäre das Problem mit den Autos von dort auch erledigt (/sarkasmus off). Spaß beiseite, die Zeit bleibt nicht stehen und aufgrund immer knapper werdende Resourcen müssen in der Automobil-Industrie halt Alternativen her. Die alten Autos sind superschick, aber irgendwann ist auch für die nun mal die Zeit gekommen und da finde ich einen solchen Abtritt in einem guten Action-Film durchaus angebracht. So, und nun bin ich nur noch gespannt, welche Wörter in meinem Text wieder automatisch mit irgendwas verlinkt werden...scheint ja mittlerweile bei hier auf trailerseite.de nicht mehr anders zu gehen, als die Kommentar-Texte durch Links zu verunstalten!
Emil G. So wie es aussieht haben sie den Cage endlich machen lassen, was er in Ghost Rider nicht durfte. Vom Brennen einmal abgesehen. Nur schade um die schönen alten Autos. Hätten die nicht den neumodischen Scheiß aus Korea schrotten können? Oder diese Priushybridseuche!
c-wegner-berlin es gefiel die inzzinierung des films, aber es war kein wort der handlung zu verstehen.das baby fand ich allerd, sehr unpassend
bimbo674 Ein Satz mit x, das wird wohl nix ... Cage als cooler Rächer ... das kennt man schon, Bangkok Dangerous war auch nich besser ... Mel Gibson war besser in seinem Rachefilm

♥: harte Action mit Splattereinlagen, alte Autos und Rock´n Roll
−: dumme, pathetische Sprüche, holpriges Tempo,
Regisseur Patrick Lussier und Schreiber Todd Farmer hatten vorher mit "My Bloody Valentine 3D" den ersten Horrorstreifen in der neuen Technik vorgelegt. Dessen Erfolg darf man aber getrost der Neugier auf die neue Technik zuschreiben. Den Qualität sucht man in dem groben Spitzhackenspektakel vergeblich. Bei ihrem neuen Vehikel können sie auf dieses Interesse nicht mehr bauen und müssen andere Attraktionen bieten. So kombinieren sie ihre Vorliebe für blutigen Horror mit ihrer Bewunderung für benzingetränkte Actionkracher aus den 70ern. Zumindest wollen sie das.
Nach der brutalen Ermordung seiner Tochter macht Milton (Nicholas Cage) sich auf den Weg, die Schuldigen zur Strecke zu bringen - und seine Enkelin aus den Fängen eines Satanisten zu befreien. Es ist ein langer Weg, denn Milton kommt direkt aus der Hölle ! Entsprechend ist er wenig zimperlich im Umgang mit anderen und im wahrsten Sinne des Worte nicht tot zu kriegen. Unterwegs rettet er die resolute Kellnerin Piper (Amber Heard) vor ihrem brutalen Verlobten, die daraufhin zu einem zielsicheren Sidekick des Racheengels wird. Es dauert allerdings ein bißchen, bis ihr schwant, mit wem sie sich verbündet hat. Dass Milton mit mobilen Telefonen nix anzufangen weiss, hält sie anfangs für Folgen einer langen Gefängnisstrafe. Naja, stimmt ja auch irgendwie. Aber auch Milton wird gejagt, vom ominösen "Buchhalter" (William Fichtner), der Flüchtling aus der Unterwelt wieder einfangen soll Wie eine Art analoger Agent Smith rekrutiert er die lokalen Sherrifs für seine Jagd und hängt sich an die Fersen von Milton & Piper. Dabei ist ihre Spur leicht zu finden, denn sie hinterlassen einen Pfad der Zerstörung, der mit Autowracks und Körperteilen gespickt ist.
Das Ziel ist jedoch immer klar: Der Kultführer Jonah King (Billy Burke), der Miltons Enkelin bei einem satanistischen Ritual opfern will. Die okkulte Fete ist allerdings die wohl erbärmlichste satanistische Messe der Filmgeschichte und wirkt wie ein Campinggrillfest kurz vorm Zapfenstreich. Stimmung kommt erst auf als Milton mit einem brennenden Wagen in die Party platzt und einen Teufelsanbeter nach dem anderen platt macht.
Die Macher Lussier und Farmer erzählen ihr okkultes Roadmovie mit viel Humor, aber nicht genug Tempo, als dass man die Logikschlaglöcher auf der Strecke nicht doch spüren würde.
Da ist auf einmal der Teufel selbst ein netter Kerl, der Kinderopfer überhaupt nicht gut findet, so daß sein Stellvertreter prompt die Seiten wechselt und Milton helfend zur Seite steht. Hätte man das früher im Film gemacht, hätte "Drive Angry" ein teuflisch vergnügliches Buddy-Movie sein können. Wie die beiden zu den Klängen von Meat Loaf ("Bat out of hell") den Highway to hell befahren, das ist pures Trash-Gold.
William Fichtner ist aber auch so ein Pluspunkt des Films wenn er das wüste Gemetzel der Menschen halb amüsiert betrachtet, wenn er selbst die Reihen der Gegner knochentrochen und stilsicher lichtet und nebenbei ein paar Sterblichen ihr Schicksal offenbart ("Dich sehe ich wenn du 73 bist - dich sehe ich in 3 Monaten"). Der Haken daran ist, dass Billy Burke als eigentlicher Hauptschurke um so blasser wirkt. Ein weiterer Pluspunktist die erfrischend aggressive Frauenrolle die Amber Heard verköpern darf. Genreuntypisch ist sie mal nicht die willige Gespielin von Milton sondern höchst emanzipiert, prügelt sich wie ein Kerl und lacht sich einen Typen in der Bar an, der ihr dann die Nägel lackieren muss. Am Ende wird sie zwar ziemlch chauvinistisch zur Ersatzmutter für Miltons Enkelin erklärt und fügt sich in ihr künftiges Gluckendasein. Aber bis dahin macht die Figur erfreulich viel Spaß.
Nicholas Cage spult dagegen stoisch sein coole Masche runter. Selbst wer gerade mit einer Blondine die Matratze testet und gleichzeitig anrückende Feinde ausschaltet ("Crank" läst grüßen)
reichen ihm zwei Geichtsausdrücke, als wenn das Geschehen um ihn herum ihn nichts angeht. So kann man allerdings die Wut in ihm und die Trauer über Verlust der Tochter (die nur für Sekunden zu sehen ist) nie nachempfinden.
"Drive Angry 3D" soll zwar auch kein Charakterdrama sein, aber ein bißchen mehr Hintergrund hätte gerade der Hauptfigur gut getan.
Die Macher wollten jedoch vor allem ihrer Liebe für alte Actionfilme der Siebziger mit Setve McQueen und Chalres Bronson huldigen. Aber diese Art der Hommage haben die alten Recken nicht verdient. Zwar gibts tatsächlich etliche klassische Autos zu sehen. Aber die Verfolgungsjagden sind uninspiriert, billig getrickst und auch viel zu selten. Und wenn denn mal nicht gerast, gerammt und geballert wird, schaltet der Film in den ersten Gang, das Getriebe knirscht und der Motor stottert kurz vor dem Absaufen denn die Dialoge sind oft hochnotpeinlich.
Die 3D-Effekte sind besser als in "My Bloody Valentine", werden aber auch vor allem für plakativ ins Publikum fliegende Gliedmassen und Projektile genutzt. Richtig überwältigend ist die Bildqualität jedoch nicht und auch die Szenerie wirkt eher lieblos. Wo hier die 50 Millionen Dollar Produktionskosten verpulvert wurden, ist nicht zu erkennen. Der Regisseur stammt aus der Trashschmiede von Wes Craven. Da lernt mans wohl nicht besser.
Man nehme ein bisschen von Tarantinos "Death Proof" (der ja auch eine Hommage an Billig-Action aus den 70s war) abzüglich der hintergründigen Dialoge, ein bißchen "Ghostrider" und ein paar Splattereffekte und heraus kommt ein ziemlich schlampig verschraubtes Vehikel, dem man nur ungern unter die Haube guckt.
"Drive Angry" ist ein wüster C-Movie-Mix , der so schlecht ist, dass er fast schon wieder gut ist. Aber nur fast. Dazu sind die peinlichen Momente zu dominant: Schlechte Effekte, dämliche, pseudo-pathetische Dialoge, dreist geklaute Ideen, dauernde Zeitlupeneinlagen und eine Story, deren Profil schon lange abgefahren wurde, da täuschen auch Anbauten wie die übernatürliche Storyline nicht drüberweg.
"Drive Angry 3D" ist ein echtes Trash-Festival und hat im kommenden Jahr bei den Goldenen Himbeeren einen Startplatz sicher.
