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Paul Film Kino Trailer und Filmkritik

FSK Film: 12 | FSK Trailer: 12 | Länge: 104 Min | Kinostart: 14.04.2011 | Release: 18.08.2011 (DVD&BD)
© Universal Pictures | Genre: Comedy | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

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Schauspieler:Jason Bateman, Seth Rogen, Simon Pegg, Jane Lynch, Sigourney Weaver, Bill Hader, Kristen Wiig, Jeffrey Tambor, Nick Frost, Blythe Danner, Jesse Plemons, David Koechner, John Carroll Lynch, Joe Lo Truglio, Mia Stallard, David House, Mike Miller, William Arute, Jurgen Heimann

Die Story:Nach der ersten romantischen Zombiekomödie Shaun Of The Dead und dem fantastischen Actionkrimi Hot Fuzz bekommt es das Chaos-erprobte Drehbuch- und Star-Duett Simon Pegg und Nick Frost diesmal mit einem außerirdischen Klugscheißer zu tun. Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive Collings (Nick Frost) sind beste Freunde, hartgesottene Nerds und unverbesserliche Comic-Junkies. Nach dem Besuch der Comic-Con in San Diego pilgern sie - wie sichs gehört - ins UFO-Mekka von Nevada zur Area 51. Doch nicht mal in ihren kühnsten Träumen hätten die beiden Sci-Fi-Gläubigen mit einer echten Alien-Entführung gerechnet - oder besser gesagt mit einem Alien, das sich ihr Wohnmobil schnappt und sie auf den Trip ihres Lebens mitnimmt. Paul - so nennt sich der kleine grüne Besserwisser - hat 60 Jahre in der geheimsten aller Geheimbasen herumgelungert und hat jetzt offenbar etwas Wichtigeres vor. Verfolgt vom FBI und vom fanatischen Vater einer jungen Frau, die unfreiwillig Teil der ungewöhnlichen Truppe geworden ist, hecken Graeme und Clive einen holprigen Plan aus, wie sie Paul zu seinem Mutterschiff zurückbringen können. Und während sich die beiden Nerds als Fluchthelfer abmühen, ist ihr kleiner grüner Freund dabei, die hoffnungslosen Sonderlinge zu Helden des Universums zu machen. Die beiden britischen Stars schaukeln sich gegenseitig in eine neue Unterhaltungsdimension hoch. Englischer Irrwitz und strammer US-Humor prallen ungebremst aufeinander und explodieren in einer unaufhaltbaren Spaß-Kettenreaktion - ein intergalaktisches Abenteuer und die lustigste Begegnung der dritten Art, seit es fliegende Untertassen gibt.




Eure Meinung zu "Paul Film - Ein Alien Auf Der Flucht "



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Eure Kommentare zu "Paul Film - Ein Alien Auf Der Flucht ":

Betty Der Film ist der ABSOLUTE HAMMER! sooo funny :D ? it

Lotti Ich mag die Stimme im Making Off lieber!!! Belaaaa *___*

Bob mir gefällt die Synchronstimme vom Alien im Trailer besser als im Making Of...

angelos vool coooool gib mir den Alien hol dir selbst einen lol

Pascal Also ich möchte eins zu dem film sagen. ER IST EINFACH KLASSE WANN KOMMT ER INS KINO ICH MUSS DEN FILM SEHEN AM ENDE DER SPRUCH ICH ESS DOCH KEINEN TOTEN VOGEL ECHT JETZT VOLL KRASS

delos ... diesmal mit einem außerirdischen Klugscheißer zu tun. wenn es ein Schiff bauen kann das die Erde ereicht darf es das^^

bob Naja die Blood and Ice Cream Trilogy wird The World's End abschließen und nicht dieser Film. Edgar Wright ist hier auch nicht mit an Board.

Paul ...rockt!

Emil G, Yeah!

es heißt... blu-ray^^

mr. blue-ray einfach geil! ;)

 




♥: netter Spaß voller Sci-Fi-Anspielungen mit gemäßigten Zoten und ordentlicher Tricktechnik
−: harmlos, weitgehend vorhersehbar. Paul´s Synchronstimme passt nicht

Die beiden britischen Comicfans Graeme (Nick Frost) und Clive Simon Pegg) befinden sich im Mekka der Nerds: auf derKultmesse "Comic-Con" in Las Vegas. Damit haben sich fast alle ihre bescheidenen Träume erfüllt.


Zur Krönung solls jetzt noch eine Tour zu berühmten Sehenswürdigkeiten (bzw. Dem was die beiden dafür halten) geben. Die gibts im furztrockenen Südwesten der USA reichlich: angebliche Ufolandeplätze, mysteriöse Briefkästen, kultige Sci-Fi-Kneipen. Bei den beiden Spinnern lösen die Touristenfallen Begeisterungsstürme aus als wären sie auf einem fremden Planeten. Dabei haben sie das Beste noch nicht gesehen. Mitten in der Wüste treffen sie auf einen leibhaftigen Alien.
Der hört auf den Namen Paul und ist natürlich auf der Flucht vor finsteren "Men in Black. Denn nachdem er über 50 Jahre die "Gastfreundschaft"der USA in Area 51 genossen hat, will er nun doch lieber mal "nach Hause telefonieren". Nachdem Graeme und Clive anfangs verständlicherweise ein bisschen fremdeln, stellen sie fest, dass Paul ein ziemlich entspannter Zeitgenosse ist. Nur seine Ernährungsgewohnheiten und seine Kleiderordnung lassen oft zu wünschen übrig.
Aber als erklärte Sci-Fi-Fans sehen sich die beiden natürlich in der Pflicht, dem unfreiwilligen Einwanderer zu helfen. Dabei wird die Flucht mit der Zeit immer chaotischer und das Trio muss sich mit religiösen Fanatikern, schießwütigen Rednacks und ehrgeizigen Agenten rumplagen.

Das außergewöhnliche an Paul ist dabei neben ein paar ungewöhnlichen Ernährungsgewohnheiten und Spezialfähigkeiten (die netterweise fast alle im Trailer verraten werden), wie normal er eigentlich ist. Dazu trägt auch die extrem unspektakuläre Stimme von Synchronsprecher Bela B. bei. Im Original leiht Seth Rogen dem Alien die Stimme und auch der ist kein Vokalvirtuose.
Dieser Eindruck ist aber auf Dauer ein bißchen ermüdend. Da hätte man mehr draus machen können.
Ein bißchen mehr Spannung hätte gut getan. Hier ist leider schnell klar, das Paul nur ein superentspannter Partyhengst ist. Eine Zeit lang wird verschwiegen, was Paul vor hat, wo er hin will. Diese Geheimnistuerei ist aber durch nichts gerechtfertigt und auch den mysteriösen "Big haben Experten schnell an der Stimme erkannt . Aber wie die Sci-Fi-Ikone dann im Showdown im wahrsten Sinne des Wortes plattgemacht wird, ist gleichzeitig Hommage und gelungene Abrechnung mit den Genrestandards.
Die besten Gags im Film kann man dagegen leicht übersehen. Immer wieder gibts nette kleine Anspielungen auf Sci-Fi-Legenden. Zitate aus "Predator", "E.T". "Star Wars", "Unheimliche Begegnung der dritten Art" und "Akte X" liegen natürlich auf der Hand. D dazu kommen nicht ganz so offensichtliche Zitate z.B. aus "Titanic". Viele der Pointen verstecken sich im Bildhintergrund oder werden mal eben aus der Hüfte gefeuert.

Tricktechnisch kann der Film überzeugen. Ab und zu bewegt Paul sich etwas hölzern, und man darf keine ausgefeilte Charakter-Animation wie bei "Gollum" erwarten aber meist funktioniert das Zusammenspiel zwischen den realen und dem virtuellen Darsteller, grade weil der nicht all zu viele verrückte Stunts vollführt.
"Paul - Ein Alien auf der Flucht" ist eine lässige Sci-Fi-Komödie, ein netter und meist auch familientauglicher Spaß. Wenn man allerdings Simon Pegg und Nick Frost zusammen auf der Leinwand sieht, erwartet man irgendwie auch die durchgeknallte Fantasie ihrer früheren Filme "Shaun of the dead" und "Hot Fuzz" mit Regisseur Edgar Wright. Und die Klasse erreicht "Paul" nicht. Regisseur Greg Mottola hat sich einen Namen mit lässig- ausgelassenen Jugendkomödien wie "Superbad" und "Adventureland" gemacht. Vielleicht sind Frost /Pegg dafür etwas zu alte (obwohl sie hier Kind gebliebene Männer spielen), vielleicht lähmt auch der technische Aufwand die Spontaneität der Macher, denn der Dreh mit einem animierten Hauptdarsteller will schließlich genauestens geplant werden. Was auch immer der Grund ist, Regisseur und Darsteller bleiben hier unter ihren Möglichkeiten, auch wenn "Paul" dadurch längst kein schlechter Film ist. Leider hatten die Macher nicht den Mut, ihr cooles Alienroadmovie auszureizen. So ist Paul kein Anti-E.T. sondern nur dessen ungezogener Cousin.
Auf dem angeblichen Ufo-Absturz 1947 bei Roswell und der mysteriösen Basis Area 51 basieren zahllose Filme. Wirklich Neues lässt sich dabei kaum noch erzählen. Und so sind auch die wenigsten Gags in "Paul" eine Überraschung.



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht