Thor Trailer und Filmkritik
FSK Film: 12 | FSK Trailer: 12 | Länge: 115 Min | Kinostart: 28.04.2011 (auch in 3D) | Release: 12.09.2011 (DVD&BD)
© Paramount | Genre: Action | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
Trailer kaputt?
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Schauspieler:Natalie Portman, Chris Hemsworth, Anthony Hopkins, Idris Elba, Stellan Skarsgård, Kat Dennings, Clark Gregg, Ray Stevenson, Tom Hiddleston, Rene Russo, Jaimie Alexander, Colm Feore, Tadanobu Asano, Adriana Barraza, Eric Allan Kramer
Die Story:Asgard ist das Königreich der Götter. Hier wohnt Thor und ist eine Legende, weil er als tapferer Krieger gilt. Leider macht er einen Fehler und löst einen Krieg im Götterreich aus. Sein Vater, Odin, verbannt ihn daraufhin auf die Erde. Zurück darf er erst, wenn er gelernt hat sich zu beherrschen und seine Kräfte nach den göttlichen Regeln von Asgard einzusetzen - zum Wohl aller. Als Thor auf der Erde aufschlägt, fällt er genau vor die Füße der Wissenschaftlerin Jane. Sie nimmt ihn auf und kümmert sich um ihn. Allerdings wird auch das Militär auf den ungewöhnlichen Mann aufmerksam. Und damit nicht genug, Thor muss auch seinen Hammer suchen. In all dem Chaos beginnt eine dunkle, göttliche Macht damit, die Erde in ein Inferno zu stürzen. Nur Thor kann die Menschheit beschützen und retten.
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THOR (Chris Hemsworth)
Thor ist ein wahrer Hüne. Genau genommen steigt der nordische Donnergott mit einem Kampfgewicht von 290 kg bei einer Größe von 1,98 m auf die Erde herab. Doch er ist kein aalglatter Super-Saubermann, sondern ein Typ mit Ecken und Kanten. Das führt dazu, dass ihn sein Göttervater Odin aus seiner Heimat Asgard verbannt, um den hochmütigen Sohn Demut zu lehren. So wird Thor ohne seine göttlichen Kräfte und vor allem ohne seinen mächtigen Hammer Mjolnir auf das harte Pflaster der Erde geworfen. Der Heimat und seiner Superkräfte beraubt, muss er sich nun unter den Menschen mit ihren eigentümlichen Bräuchen zurechtfinden, was ihm verständlicherweise nicht immer leicht fällt.
ODIN (Anthony Hopkins)
Odin ist nicht nur Göttervater von Thor und Loki, sondern auch König aller nordischen Gottheiten. Was seine Kräfte betrifft, ist er noch um einiges mächtiger als Thor und dank seiner Lebenserfahrung ist Odin ein wahrer Quell der Weisheit. Seine Stärke und sein Wissen machen ihn zum unumstößlichen Herrscher und Verteidiger von Asgard.
HEIMDALL (Idris Elba)
Heimdall schützt seit geraumer Zeit die Götterwelt von Asgard und bewacht deren mächtiges Einganstor. Wobei er nicht dem Befehl von Odin untersteht, sondern nach eigenen Maximen bzw. denen von Asgard handelt. Seine Kräfte sind so gewaltig, dass er es selbst mit den Göttersöhnen Thor und Loki aufnehmen kann. Er ist in der Lage, mit seinen Sinnen kleinste Details wahrzunehmen, die sich in komplett anderen Welten abspielen, was seine Fähigkeiten als Wächter noch verbessert.
LOKI (Tom Hiddleston)
Loki ist der Gegenspieler von Thor. Und er ist zugleich sein Bruder, was den Konflikt zwischen den beiden noch brisanter macht. Darüber hinaus könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein, denn während Thor sich als impulsiver, aber gutherziger Heißsporn charakterisieren lässt, handelt Loki zwar stets wohlüberlegt, versucht aber immer durch hinterlistige Tricks ans Ziel zu kommen.
DESTROYER
Einst von Odin als kraftvolle und unzerstörbare Waffe zum Schutz von Asgard geschaffen, gehorcht der Destroyer nur dem, der gerade Macht über ihn hat. Loki gelingt es, die Kontrolle über den Destroyer zu übernehmen, mit dem Ziel sowohl die Menschheit als auch Thor zu vernichten...
Eure Meinung zu "Thor"
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Eure Kommentare zu "Thor":
gast Hm, ist denn noch niemandem aufgefallen, dass Odin auf dem falschen Auge blind ist?
der.kritiker Noch vor der öffentlichen vorführung Überbewertet. Sinnfrei: Ein agressor der in wüstenkaffs wandaliert statt regierungen zu beseitigen. Ein bischen aus kampf der titanen und anderen filmen inspiriert. Trailer geben oft ein falschen eindruck!
TrailerSeite.de @visco05: Ist tatsächlich eine Comicverfilmung, denn es gibt von Marvel eine THOR-Variante. Und genau die wird jetzt als Basis genommen ;)
Emil G. @visco05: Muhahahaha. Kannst du denn beweisen, daß es ihn gab? Das dachte ich mir. Ein glasklares Unentschieden also. Außerdem ist das ohnehin schnuppe, so lange da ordentlich die Fetzen fliegen!
visco05 Wie Kind muss man sein um zu sagen,comic verfilmung....das Ist ne sage,oder auch legende über Götter und du kannst es nicht beweissen das es Thor nicht gab...also ich bin gespannt auf diesen film.
amber so geil !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! mal wieder nen cooler film
fsfd gdf sex
Emil G. Yeah. Ich mag Filme, wo alles einfach nur kaputt gemacht wird. Natürlich um die Menschheit zu retten usw.
Zil Müll, das ist wieder ein Kinderfilm für Erwachsene
Koschie hammer, kommt bestimmt gut. und endlich mal eine gute comic verfilmung mit dem was man sehen will, action und unterhaltung. also popcorn kino, wo ich nach dem film sage den schau ich mir gerne noch mal im kino
Neo Jupp, nice, wird geguckt!
el vezz ich nenn meinen hammer auch thor..... : )
Oomphing Wie Geil ist das denn...
the saw ganz coole idee eigtl. werde ich mir mal reinziehen

♥: Überzeugende Darsteller, bombastisches Sci-Fi-Design, großartige Soundkulisse,
−: Hochglanzpolierte Götterwelt, actionarmer Mittelteil, 3D-Effekt verzichtbar
Eigentlich ist die Astrophysikerin Jane Foster (Natalie Portman) auf der Suche nach interessanten astronomischen Phänomenen, als ihr mitten in der Wüste von Neumexiko ein verwirrter Mann vors Auto rennt. Was sie nicht ahnt, ist das der tatsächlich eine Art Himmelsbotschafter ist.
Thor (Chris Hemsworth), von den nordischen Völkern als Gott verehrt, ist aus seiner Heimatwelt Asgard verbannt worden. Genau genommen ist er also ein Alien. Und seine Heimat sieht aus wie aus einer Deluxe-Version von "Flash Gordon". Auch wenn Asgard in alten Sagen ziemlich genau so beschrieben wird, nämlich aus Gold und Edelsteinen erbaut - das auf der Leinwand zu sehen, kann schon auf die Augen gehen.
In einer ausführlichen Rückblende erzählt der Film zunächst einmal Thors Jugendjahre und wie es zur Verbannung kam. Als Sohn des mächtigen Odin (Anthony Hopkins) war er drauf und dran, selbst den Thron zu besteigen. Im Grunde ist "Thor" ein Familiendrama. Odin sucht den perfekten Nachfolger und sieht ihn in Thor, während sich sein zweiter Sohn Loki mißachtet fühlt. Umso größer ist Odins Enttäuschung, als Thor in gefährlicher Weise seine Ratschläge ignoriert. Ein Überfall ihrer alten Feinde, der Frostriesen ruiniert Thors großen Tag. Wutentbrannt reist der mit seinen Freunden in die Heimat der Frostriesen, um sie zu bestrafen - gegen den Willen seines Vaters, der den brüchigen Waffenstillstand wahren will. Denn der war schwer genug erkämpft. In einer epischen Schlacht, die schwer an den Prolog von Herr der Ringe erinnert, sieht man Anthony Hopkins in Action, wie er die Welt der Menschen vor den Frostriesen rettet und ihnen ihre Kraft nimmt. Seitdem plant der König der Frostriesen Laufey (Colm Feore) seine Rache. Den blindwütigen Thor zu erschlagen, wäre ein guter Anfang. Thor und seine Getreuen wehren sich nach Kräften, und hier sieht man erstmals seinen magischen Hammer Mjölnir in Aktion. Mit dem kann man nämlich etwas mehr machen als Löcher in Wände zu kloppen. Die Action ist dabei ziemlich turbulent und comicmäßig.
Thors Kampfgefährten Sif, Volstaff, Fandrum und Hogun werden sehenswert in Szene gesetzt. Auch später treiben sie die Handlung voran, in dem sie Thors Interessen in Asgard vertreten. Aber sie bleiben Randfiguren. Das war den Machern auch bewusst, wenn sie den Trupp bei einem Ausflug auf die Erde scherzhaft als "Xena, Jackie Chan und Robin Hood" identifizieren lassen. Fehlt noch der vierte Gefährte, der feist-verfressene, bärtige Parade-Wikinger Volstaff, ein dreister "Gimli"-Klon.
Im Kampf gegen die Frostriesen sind sie jedoch in der Unterzahl und Odin persönlich muss eingreifen. Thors Bruder Loki, der unter dem klassischen Minderwertigkeitskomplex kleiner Brüder leidet, hatte ihn gerufen. In den alten Sagen ist Loki mal Schurke, mal listenreicher Taktiker. Genauso ambivalent spielt Tom Hiddleston die Figur, der zwar wie ein klassischer Comicschurke aussieht, aber doch eine viel komplexere Figur darstellt. Loki ist eigentlich der interessanteste Charakter des Films. Hopkins und Hemsworth haben da viel eindimensionalere Rollen, aber auch die gestalten sie sehenswert. Einen imposanten Eindruck hinterlässt auch Idris Elba als Asgards Türsteher Heimdall.
Die Darsteller schaffen es tatsächlich, nicht von der gleißenden Deko überstrahlt zu werden.
Der Kontrast zur Erde könnte kaum größer sein. Hier muß Thor sich im staubigen New Mexico erstmal mit einem Dasein als machtloser Niemand abfinden. Dabei passt er optisch bestens ins Bild. Die Ähnlichkeit zu Metallica-Sänger James Hetfield ist frappierend, und wenn er im Karohemd an der Bar ein Bier zischt, ist man sicher, dass sein Pick-Up mit der Schrotflinte vor der Tür parkt. Mit viel Humor zeigen die Macher aber dann lustvoll wie fremd Thor in der Welt der Menschen ist, wie "Crocodile Dundee" aus dem All. Ein wohltuendes und dringend nötiges Gegengewicht zum oft pathetischen Ton.
Das erinnert an einen anderen Marvel-Helden. "Iron Man" und sein Alter Ego Tony Stark werden auch in der Story kurz erwähnt. Ganz so witzig ist Thor dann aber doch nicht. Chris Hemsworth ist eben nicht Robert Downey Jr., trotzdem gibt er einen sehenswerten Helden ab, und auch Natalie Portman füllt ihre Rolle attraktiv und souverän aus, ohne wirklich zu begeistern.
Ihren Handlungsstrang, in dem sie sich mit der allmächtigen "S.H.I.E.L.D.-Organisation herumärgern muss, ist aber auch der uninteressanteste des Films. Hier werden vor allem Handlungspflöcke eingeschlagen, die später gebraucht werden, wenn 2012 ein Allstarteam von Marvel-Helden in "The Avengers" gemeinsam die Welt rettet.
Wie üblich bei den von Marvel selbst umgesetzten Filmen seit "Ironman" lohnt es sich bis nach dem Abspann sitzen zu bleiben für einen kleinen Ausblick auf das was kommt.
Im Mittelteil lahmt der Film dadurch ein wenig. Thor ist seiner Kräfte beraubt und auf der Suche nach seinem mächtigen Hammer. Gleichzeitig treibt Loki in Asgard seine Intrigen voran.
Derweil fällt die Action eine Nummer kleiner aus. Und schließlich muss jetzt erst mal Thor´s Entwicklung vom Draufgänger zum verantwortungsvollen Mitmenschen angeschoben werden. Dieselbe bedauerliche Kultivierung musste ja schon "Hancock" durchmachen. Dabei langweilt man sich im Mittelteil keineswegs.Nur die Actionjunkies kommen hier zeitweise nicht auf ihre Kosten.
Im Finale krachts dann um so mehr, aber in der Masse wirkt das Filmende ein bißchen gehetzt, als hätte man zu spät gemerkt, dass der Film gleich vorbei ist.
150 Millionen Dollar hat das Spekatkel verschlungen. Das sieht man auch. Allerdings ist der 3D-Effekt wieder mal verzichtbar. In den ersten Szenen des Films nervt sogar die dort etwas schlampige Umsetzung. Später fällt der 3D-Effekt nicht mehr störend auf, bring aber auch kaum etwas. Im Reich der ultrateuren Blockbuster ist Regisseur Kenneth Branagh aber auch ein Neuling. Zweifellos wurde er angeheuert, um für das Intrigenspiel und den dramatischen Konflikt der Götter den notwendigen Ton zu finden. Als ausgewiesener Shakespeare-Experte war er da genau der richtige. So finden sich im Film nicht zufällig etliche Parallelen zu "Henry V.", zu "Falstaff", "König Lear" und "Hamlet". Und in dem Zusammenhang macht natürlich auch die Besetzung von Anthony Hopkins Sinn. In "Beowulf" spielt er eine ähnliche Rolle, wurde aber durch Robert Zemeckis´ Motion-Capture-Technik ausgebremst. In "Thor" kann er sich dagegen auch in voller Operetten-Garnitur als erstklassiger Darsteller durchsetzen. Leider ist er über weite Teile des Films zur Untätigkeit verdammt.
Den Vergleich mit anderen göttlichen Filme, wie "Kampf der Titanen" oder "Percy Jackson" gewinnt Thor haushoch. An die Klasse von "Iron Man" kommt er aber nicht ganz heran.
Das bombastische Science-Fiction-Asgard wird einigen auch zu schrill erscheinen. Und die Action ist etwas ungleich über den Film verteilt. Dafür entschädigen jedoch die fast immer präsente Selbstironie und eine durch die Bank gute bis exzellente Darstellerriege.
Über THOR, den Donnergott:
Für die Kelten und Germanen gab es für schlechtes Wetter schon immer einen schuldigen: Thor oder auch Donar. Er war launisch, sorgte für heftige Unwetter mit Blitz und Donner, aber eben auch für schönes Wetter. Odins Sohn stellte man sich groß und mit rotem Bart vor. Er fuhr mit einem Wagen der ihn quer durch den Himmel trug, gezogen von riesigen Ziegen. Von Zwergen hatte er sich einen Hammer herstellen lassen, den er auf seine Feinde schleuderte. So wurden sie von Blitz und Donner regelrecht zerschmettert.
Klingt nicht gerade nach einem Gott den man lieben kann. Aber die Menschen taten es trotzdem, denn Thor galt als Menschenfreund, der die Welt beschützen will. Deshalb haben die Menschen auch einen ganzen Wochentag nach ihm benannt: den Thors-Day, im englischen inzwischen zum "Thursday" vernuschelt. Im Deutschen wurde der Donner-stag daraus.
1962 brauchten die Marvel-Studios einen neuen Comic Helden. Sie nahmen im den Bart, wechselte die Haarfarbe und macht ihn zum sexy Gott, der die Welt vor allerlei Fieslingen beschützt. Und das auch gleich gemeinsam mit anderen Marvel-Helden.
Diese Comics sind inzwischen Kult und endlich schafft es die glattgebügelte Marvel-Version in die Kinos.

