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Der Himmel Hat Vier Ecken Film Kino Trailer

FSK Film: 6 | FSK Trailer: 6 | Länge: 90 Min | Kinostart: 21.04.2011
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Moritz Jahn, Charly Hübner, Lukas Mrowietz, Sophie Schirmer, Udo Kier, Sven Walser, Susianna Kentikian, Lisa Maria Potthoff, Fahri Yardim, Mark Zak, Anja Topf, David Michael Johnson, Doris Kunstmann, Susi Banzhaf, Hannes Hellmann, Swantje Kohlhoff, Pauline Fuchs, Sandra Borgmann, George Kochbeck, Paula Paul

Die Story:Unten, vom dunklen Hinterhof ihrer Mietskaserne aus gesehen, reduzieren die Mauern der eng stehenden Häuser den Himmel ganz oben auf ein schmales Quadrat: Für Joschi, 13 (Moritz Jahn), und Niko, 14 (Lukas Mrowietz), hat der Himmel vier Ecken. Vier Ecken hat auch die Leinwand im benachbarten Kino, auf der die Jungs heimlich den Vampir Graf Karpatovicz (Udo Kier) bewundern. All ihre Hoffnungen setzt Nikos Schwester Tatjana (Susianna Kentikian) auf die vier Ecken des Boxrings, in den sie täglich steigt, um irgendwann aus der Tristesse des herunter gekommenen Wohnblocks aussteigen zu können. Die Freundschaft der beiden Jungs wird auf eine harte Probe gestellt, als Nikos Angebetete, die schöne Jessica (Sophie Schirmer), sich für Joschi zu interessieren beginnt... Mit von der Partie sind auch ein geschiedener Vater, ein gehässiger Hausmeister, ein gewiefter Boxmanager, ein Wodka trinkender Vater, eine zarte Klavierspielerin, eine verständnisvolle Kinobesitzerin, eine eifersüchtige Freundin, eine Clique von vorlauten Frühpubertären, ein argloser Lehrer und ein neues Paar rosa Ballettschuhe auf dem verstaubten Dachboden.

Hintergrund:Der Film thematisiert auf orginelle Weise und mit mehr als einem Augenzwinkern das Gefühlschaos angehender Teenager, die sich in der Welt der Kinder eingeengt fühlen, in der Welt der Erwachsenen aber (noch lange) nicht angekommen sind: erste Verliebtheiten, Eifersucht, gekränkter Stolz und vor allem eine ungebremste Energie und Neugierde bei der Suche nach dem richtigen Weg. Ein Film für Mädchen, Jungs und die ganze Familie mit Moritz Jahn, Sophie Charlotte Schirmer, Lukas Mrowietz in den Hauptrollen unterstützt von Charly Hübner, Eva Maria Potthoff, Sandra Borgmann, Sven Walser, Doris Kunstmann, Farih Yardim, Mark Zak, Hannes Hellmann, Pauline Fuchs, Swantje Kohlhoff sowie der amtierenden Weltmeisterin im Fliegengewicht Susianna Kentikian und Udo Kier als Weg weisendem Vampir Graf Karpatovic.




Eure Meinung zu "Der Himmel Hat Vier Ecken"



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Eure Kommentare zu "Der Himmel Hat Vier Ecken":

Alan Smithee Wieder einmal ein deutscher Film, den die Welt nicht braucht. Warum müssen eigentlich alle deutschen (Kinder)filme immer wieder nach Schema F gedreht werden, mit den immer wieder gleichen Charakteren und deren Problemen? Andere Länder schaffen es doch auch. Aber vielleicht müsste mal jemand die Stöcke aus den Ärschen der deutschen Regisseure ziehen, vielleicht kommt dann mal was vernünftiges dabei heraus. Bis es aber soweit ist, heißt es weiterhin Fremdschämen. Traurig, traurig, aber wahr!

Emil G. Na immerhin spielen die kein Fussball

 





Weitere Infos zum Film:

Die Geschichte spielt in Hamburg, in den Hinterhöfen eines Stadtteils mit Bewohnern aus verschiedenen Nationen. Zwei Jungs von 13 und 14, keine Kinder mehr aber auch noch keine Männer, machen ihre ersten Erfahrungen mit dem Ernst des Lebens.

Joschi (Moritz Jahn), ein zurückhaltender Einzelgänger mit einer hohen Stimme im Knabenchor und einer Seele, die so tief empfindet. Er musste mit seinem Vater (Charly Hübner) aus einer besseren Gegend hierher ziehen, nachdem seine Eltern sich getrennt hatten. Die Jungs lachen ihn aus, und mit den Mädchen hat er’s noch nicht. Am meisten vermisst er sein Klavier.

Niko (Lukas Mrowietz), nur ein Jahr älter, aber schon ganz der Macho mit „Ische“ und so, wohnt in diesem Hinterhaus, seit seine Eltern aus Kasachstan eingewandert sind. Sein Vater (Mark Zak) liegt den ganzen Tag im Fenster, säuft, schießt auf Tauben, redet Stuss. Kein Wunder, dass der Junge lieber draußen mit seiner Clique abhängt. Oder sich durch den Notausgang ins benachbarte Kino schleicht und dort den Umtrieben des Vampirs Graf Karpatovicz (Udo Kier) zuschaut.

So unterschiedlich sie auch sind, werden Niko und Joschi bald richtige Freunde. Aber genauso schnell kommt die erste schwere Bewährungsprobe für ihre Freundschaft, als Nikos Angebetete, Jessica (Sophie Schirmer), sich in Joschi verliebt. Von Niko zur Rede gestellt, verspricht der Freund, nichts mit Jessica anzufangen. „Unter Männern macht man das nicht“. Aber trotz dieses Schwurs kommen sich Jessica und Joschi näher. Niko ist tief verletzt und stocksauer, die Freundschaft ist beendet.

Nikos ältere Schwester Tatjana (Susianna Kentikian) will raus aus den Hinterhöfen. Als talentierte Boxerin hofft sie, ihr Glück im Ring zu machen, arbeitet hart für den Erfolg. Wird zur „Kobra“. Doch unmittelbar vor dem großen Durchbruch will ihr Macker und „Manager“ Gündal (Fahri Yardim) sie dazu zwingen, absichtlich den Kampf um den Titel zu verlieren, damit er und seine Hintermänner mit Wetten gegen die Favoritin das dicke Geld machen können.

Tatjana versteht die Welt nicht mehr. Sie will Gündals Drängen nicht nachgeben. Der aber lässt nicht locker. Redet auf sie ein, beschwört sie. „Nur dieser eine Kampf. Danach kannst du immer noch alle Kämpfe gewinnen“.

Niko beobachtet zufällig, wie Gündal mit undurchsichtigen Halbweltgestalten zusammensteht, sich wild gestikulierend ereifert und gleichzeitig bedroht wird. Instinktiv spürt er, dass da etwas ausgeheckt wird, das keine Mitwisser haben darf. Er bleibt Gündal auf den Fersen und stellt fest, dass dieser dabei ist, den Kampf seiner Schwester, ihren Sieg zu verkaufen. Das muss er verhindern.

Joschi kriegt mit, dass Niko dabei ist, sich in Gefahr zu begeben. Auch wenn zuletzt Funkstille zwischen den Beiden geherrscht hat, sind seine Gefühle für den verloren gegangenen Freund ungebrochen tief. Er will an Nikos Seite sein, wenn es zur Sache geht. Heimlich folgt er ihm in die Katakomben der Box-Arena. Dort hat gerade der Kampf begonnen. Die „Katze“ ist der „Kobra“ eindeutig unterlegen. Umgeben von seinen „Geschäftspartnern“ steht Gündal direkt am Ring, beobachtet Tatjana mit Argusaugen. In der Kampfpause macht er ihr unmissverständlich klar, dass sie jetzt „Schluss machen“ muss.

Kaum ist der Gong zu dritten Runde verhallt, geht die „Kobra“ zu Boden. Durch den tobenden Lärm in der Halle hört Tatjana den Ringrichter zählen „eins, zwei, drei, …“, dazwischen die Schreie ihres Bruders Niko, der plötzlich an den Seilen steht. „Denke an deine Familie, verteidige unsere Ehre. Kämpfe!“ „…vier, fünf, sechs, …“ . Da sieht sie, wie Gündal ihren geliebten Bruder brutal vom Ring wegreißt. Und auch Joschi in dem Durcheinander auftaucht. „…sieben, acht…“. Für die wichtigste Entscheidung ihres Lebens bleibt der Kobra eine einzige Sekunde...