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The Mechanic Trailer und Filmkritik

FSK Film: 18 | Länge: 93 Min | Kinostart: 07.04.2011 | Release: 09.08.2011 (DVD&BD)
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TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Jason Statham, Ben Foster, Donald Sutherland, Mini Anden, Tony Goldwyn, Nick Jones, Christa Campbell, Katarzyna Wolejnio, Ada Michelle Loridans, Jeff Chase, Eddie J. Fernandez, J.D. Evermore, Beau Brasso, Monica Acosta, Liam Ferguson

Die Story:Als Auftragskiller ist Arthur Bishop (Jason Statham) einer der besten: Kühl, präzise und knallhart erledigt er seine Jobs – und immer allein. Aber als sein Mentor und Freund Harry (Donald Sutherland) ermordet wird, wird es für Bishop persönlich. Er will die Hintermänner tot sehen. Seine Mission wird kompliziert, als Harrys Sohn Steve (Ben Foster) auftaucht. Steve hat ebenfalls Rache geschworen, und Bishop soll ihm das Handwerk beibringen. Der notorische Einzelgänger stimmt zu, doch schnell wird sein neuer Schüler zu seinem gefährlichsten Auftrag…

Sprachen:Ausschnitte



Mit „Transporter“, „Crank“ und zuletzt „The Expendables“ beweist Jason Statham immer wieder, dass er momentan der zuverlässigste aller Actionhelden ist. In THE MECHANIC gerät er in ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel mit Ben Foster, der sein Talent für kontrolliert aggressive Charaktere bereits an der Seite von Bruce Willis in „Hostage“ unter Beweis stellte und auch in „X-Men: Der letzte Widerstand“ zu sehen war. Regie führt Action-Spezialist Simon West („Con Air“).


Eure Meinung zu "The Mechanic"



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Eure Kommentare zu "The Mechanic":

stef Ganz gut zum anschauen. Die story ist ne 0815 nummer. Leicht durchschaubar und ziemlich seicht gehalten. Oft ziemlich actionreich was auch nicht schlecht ist. Alles im allen guter film mit einfacher story

deNni leon der profi in neu + "altem" kerl :D n1

Neo J.Statham wie man ihn kennt und liebt....auch wenn's net sonderlich neues ist, dennoch mag ich ihn einfach gerne in solchen Rollen sehen! Werde ich mir also anschauen.

 




♥: coole Optik, originelle Action, interessante Charaktere, überzeugende Darsteller,
−: blasser Schurke, konventionelles Ende

Wer auf kompromißlose Action steht, der wurde in den letzten Jahren von keinem Darsteller so konsequent versorgt wie von Jason Statham. Seine Konkurrenten in der Post-Arnie-Ära wie Colin Firth oder Clive Owen lassen sich neben auch gerne mal in seichten Komödien („Der Kautions-Cop") oder wortlastigen Dramen („Hautnah") sehen. Aber der ehemalige Turmspringer Statham haut einen Kracher nach dem anderen raus. Mal moderne Klassiker wie „Transporter", mal Trash wie „Death Race" oder Überraschungen wie „Crank" . Den Ritterschlag gab, als er als einziger Vertreter seiner Generation bei Stallones Altstar-Vehikel „The Expendables" mitmachen durfte. Auch in „The Mechanic" bedient Statham seine Fans mit harter, stylischer und durchdachter Action. Aber er versucht diesmal auch vorsichtig, sein schauspielerisches Repertoire zu erweitern und schlägt dabei durchaus achtbar.


Auftragskiller Arthur Bishop (Jason Statham) ist ein Spezialist für schwierige Fälle. Seine Markenzeichen sind minutiöse Vorbereitung, originelle Pläne und perfekte Durchführung. Vor allem aber sehen seine Jobs immer wie Unfälle aus. Das reduziert auch den Fahndungsdruck. Als er bei einem seiner Einsätze nur mit knapper Not entkommt, ist klar: er wurde verraten - offenbar ausgerechnet von seinem alten Freund und Mentor Harry McKenna (Donald Sutherland). Den Altprofi auszuschalten fällt Arthur schwer. Aber Job ist Job, für Sentimentalitäten ist kein Platz in ihrer Branche. Und wenn Arthur es nicht macht, dann würde ein anderer den Job übernehmen. Da ist es selbst Harry lieber, wenn die Sache quasi in der Familie bleibt.
So ist es auch Arthurs Aufgabe, Harry´s Sohn Steve (Ben Foster) über den Tod seines Vaters zu informieren. Der arbeitslose Herumtreiber hatte bisher ein gespanntes Verhältnis zu seinem Vater. Aber nun möchte der impulsive Loser sich auf einmal als würdiger Sohn erweisen. Arthur soll ihn zum Killer ausbilden - damit er den Mörder seines Vaters jagen kann. Wahrlich keine leichte Situation für Arthur. Einerseits fühlt er sich seinem Mentor verpflichtet. Und vielleicht ist sogar am besten, wenn er seinen potentiellen Mörder im Auge behält .
Aber Steve ist kein pflegeleichter Lehrling. Er hat seine eigenen Erfahrung auf der Straße gemacht, ist oft spontan und jähzornig und damit das genaue Gegenteil von Arthur. Trotzdem und gerade darum entsteht zwischen den beiden grundverschiedenen Männern eine Freundschaft und auch bei den nächsten Aufträgen ergänzen sie sich ganz hervorragend.
Klar, dass irgendwann auch Arthur und Steve auf einander treffen. Ein Showdown der verschiedenen Temperamente. Leider fehlte den Machern der Mut, dem Film ein düsteres Ende wie in den 70ern üblich zu verpassen. Aber bis zum Schluß halten sie sich immerhin die Option offen, bis sie im letzten Moment ein konventionelles Ende durchpeitschen. Aber auch diese Version wird sicher ihre Fans finden.
Ein bißchen enttäuschend ist der gemeinsame Gegenspieler, in dem Arthur und Steve den eigentlich Verantwortlichen für Harrys Tod ausmachen. Dean (Tony Goldwyn, („Der letzte Samurai")) ist ein Buchhalter des Todes ohne Ehrenkodex, aber auch ohne Ausstrahlung.
Das Spannende an „The Mechanic" ist nicht die vordergründige Handlung, sondern die Beziehung der beiden unterschiedlichen Killer. Und die fesselt durchweg, besonders durch eine grandiose Leistung von Ben Foster. Der reißt hier mit Leichtigkeit Szene um Szene an sich. Als Killer-Azubi vollführt er eine schauspielerische Gratwanderung, bei der nie klar ist , ob man Angst vor ihm oder Mitleid mit ihm haben sollte. Wenn Steve sich mit einem körperlich klar überlegenen Gegner anlegt und dabei von Bishops Plan abweicht, weiss man nicht, ob das Methode ist oder Wahnsinn. Ist der Kerl selbstbewusst oder lebensmüde ? Auch wenn Jason Statham seine mimischen Muskeln mehr ausprobiert als in früheren Filmen, mit Foster kann er nicht mithalten. Der hat in großen Filmen wie „Todeszug nach Yuma" und „X-Men-Der letzte Widerstand" ebenso überzeugt wie in den Dramen „The Messenger" und „Alpha Dog".
Mit dem Dolph-Ludgren-Film „The Mechanik" hat dieser Film übrigens nichts zu tun. The Mechanic" ist ein Remake des Thrillers „Kalter Hauch" von 1971 mit Charles Bronson. Der war quasi der Jason Statham seiner Zeit, ein Garant für harte Action, die bei Kritikern nur selten Gnade fand. Der war damals allerdings bereits 60, als er den berufsmüden Auftragskiller spielte. Mit Jason Statham (43) schicken die Macher des Remakes dagegen einen vergleichsweise jungen Hitman ins Rennen. Dabei bieten sich doch etliche gut abgehangene Actionstars an wie Mickey Rourke , die gerade erste beweisen haben, dass sie auch im vorgerückten Alter noch abliefern können - und meist auch bessere Schauspieler als Jason Statham sind. Statt wie Lehrer und Schüler treffen Statham und Foster sich eher auf Augenhöhe. Nur schafft es Statham weit weniger als Foster, die Konflikte seiner Rolle sicht- und fühlbar zu machen. Während es im Original auch um einen Generationenkonflikt ging, sieht man im Remake zwei annähernd gleichberechtigte Erwachsene, von denen jeder auf seine eigene Weise kaputt ist. Und auch die Action funktioniert mit zwei schlagkräftigen Helden besser. Manchmal kommt der Film wie ein deftiges Buddy-Movie daher, dem man gerne eine Fortsetzung gegönnt hatte (Was das Finale leider ausschließt).
Das Drehbuch basiert auf der Urfassung von Lewis John Carlino, und wurde aufpoliert von Richard Wenks, der auch das Skript zum Bruce-Willis-Thriller „16 Blocks" geschrieben hat. Besonders beeindruckend ist die Liste der Produzenten, u.a. mit Avi Lerner, Irvin Winkler und Robert Chartoff: Hollywood-Legenden, wobei die letzten beiden auch schon am Original mitgearbeitet haben.
Der britische Regisseur Simon West hat gleich mit seinem ersten Film „Con Air" ein Riesenhit vorgelegt und auch in „Tomb Raider" sein Händchen für stylische Action bewiesen.

Wer eine gnadenlose Ballerorgie erwartet, oder so etwas wie „Transporter 4", für den tut´s mir leid. „The Mechanic" ist ein erhebliches reiferes Werk, das seine Knalleffekte besser dosiert und stärker in die Handlung einbaut. Vielleicht kein Klassiker wie seine Vorlage „Kalter Hauch", aber immer noch ein stylischer Thriller der durch ein spannendes Killerduo und ein reifes Drehbuch aus der Konkurrenz deutlich herausragt. „The Mechanic" ist sowas wie „Transporter" mit Handlung - und ausgefeilten Charakteren . Die Action ist hart, aber vor allem durchdacht und originell inszeniert. Stil, Tempo und Einfallsreichtum sind wichtiger als pure Feuerkraft.

 



© Marcus Fliegel | Filmkritiken Übersicht